Planungs- und Bauüberwachungsleistungen zur Realisierung der Südspange

Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach

Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 (Ingenieurbauwerke) Leistungsphasen 5 bis 7 und optional Leistungsphasen 8 und 9, optional die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI und optional die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, zur Realisierung der Südspange. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen gemäß der vorstehend genannten Leistungsbilder. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-03-23 Auftragsbekanntmachung
2012-10-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Der Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach beabsichtigt im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Einzugsgebiet der Isenach und des Eckbachs den Bau der Hochwasserentlastung in den Rhein - als sogenannte "Südspange" mit der Anbindung der Gewässer Ried-, Scheide-, Rott- und Zwerchgraben - als Maßnahme des technischen Hochwasserschutzes durchzuführen. Die Südspange soll zukünftig durch die Überleitung von bis zu 2 m3/s - vom Marlach-/Stechgraben (über den Floßbach) und Scheidegraben zum Viertelbach - in den Rehbach das vorhandene Gewässersystem der Frankenthaler Terrasse sowie die Isenach einschließlich des Oggersheimer Altrheingrabens in der Rheinniederung entlasten. Durch diese Entlastung soll insbesondere die Reduzierung extremer Hochwasserscheitel in Floßbach und Isenach und damit die Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Anlieger erreicht werden. Weiterhin soll die Reduzierung langanhaltend hoher Abflüsse und damit hoher Wasserstände in Floßbach und Isenach ermöglicht werden, die bisher zu einer flächigen Erhöhung der Grundwasserstände mit der Folge von Kellervernässungen und großflächigen Überschwemmungen von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen führten.Auf der Grundlage der eingereichten Genehmigungsplanung wurde das Planfeststellungsverfahren mit Planfeststellungsbeschluss bereits abgeschlossen, der Erwerb der von der Realisierung der Maßnahme betroffenen Grundstücke steht noch an. Diese Planung sieht im wesentlichen folgende Maßnahmen vor:— Herstellung einer Hochwasserentlastung (Gesamtlänge ca. 9,6 km) vom Floßbach (davon ca. 1 km keine Maßnahmen erforderlich) zum Rehbach zur Überleitung von maximal 2 m3/s, ausgebildet als teils offene Gewässerstrecken und einem verrohrten Abschnitt. Die offenen Gewässerstrecken sollen als Trapezprofil teils im vorhanden Profil des Floßbaches und des Viertelbaches ausgebaut (ca. 3,8 km Länge), teils als neue Gewässerstrecken (ca. 2,9 km Länge) ausgebildet werden. Von der Böschungsoberkante werden i. d. R. beidseitig Gewässerrandstreifen zu je 5 m Breite ausgewiesen. Einseitig soll innerhalb des Randstreifens eine Begrünung durch Hecken, Gehölze und Einzelbäume realisiert werden, gegenüberliegend ein Schotterrasenweg in einer Breite von 3 m zur Gewässerunterhaltung. Zur Vermeidung einer Grundwasserabsenkung ist in einem Teilabschnitt der Gewässerstrecken eine Abdichtung mittels Kunststoffdichtungsbahn bzw. in die Schluffschicht einbindenden Rüttelschmalwänden vorgesehen. In dem verrohrten Abschnitt (ca. 1,9 km Länge) wird ein DN 1600 Drachenprofil realisiert,— Anbindung von Ried-, Scheide-, Rott-, Zwerchgraben und Viertelbach an die Südspange,— Herstellung der erforderlichen Bauwerke: Kreuzung von Verkehrswegen (u. a. Autobahn A61 und DB-Strecke Böhl-Iggelheim - Ludwigshafen am Rhein), Kreuzung von Leitungstrassen, Abschlagsbauwerke, Absperr- und Drosselbauwerke, Rückstauklappen, Uferverwallung (Eindeichung ca. 800 m, Dammhöhe im Mittel ca. 1,7 m), Absetzbecken im Zulauf der Verrohrung,— Herstellung zweier befestigter Wirtschaftswege: In der Rehbachniederung ein Wirtschaftsweg mit 3 m Breite und beidseitig Bankett zu je 0,5 m, Gesamtlänge ca. 800 m. Entlang des Floßbaches ein Wirtschaftsweg mit 5,5 m Breite und beidseitig Bankett zu je 0,5 m, Befahrbarkeit bis 40 t, Gesamtlänge ca. 1,3 km.Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 HOAI (Ingenieurbauwerke), optional die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI und optional die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, zur Realisierung der Südspange auf der Grundlage der vorliegenden Genehmigungsplanung. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphase 5 nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie die Aktualisierung der vorliegenden Kostenberechnung nach Teil 3, Abschnitt 3, § 42 HOAI und optional der vorliegenden Entwurfsvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.4 auf der Grundlage der Ergebnisse der Ausführungsplanung zu vergeben. Die Leistungsphasen 6 ff nach Teil 3, Abschnitt 3, § 42 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber jeweils die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Er behält sich ebenfalls vor, die Leistungsphasen 8 und 9 nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 (Ingenieurbauwerke) sowie die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, an andere Unternehmen zu vergeben.Die Herstellkosten - ohne die Kostengruppen KG 500 und 700 nach DIN 276 / 2008 Teil 4 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 8 650 000 EUR, davon 1 100 000 EUR in der Kostengruppe (KG) 200, 7 400 000 EUR in der KG 300, 150 000 EUR in der KG 400.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach
Postanschrift: Am Holzacker 1
Postleitzahl: 67245
Postort: Lambsheim
Kontakt
E-Mail: theiss@gewaesserzweckverband-isenach.de 📧
Telefon: +49 6233-3699611 📞
Fax: +49 6233-3699614 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-23 📅
Einreichungsfrist: 2012-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 60-098048
ABl. S-Ausgabe: 60

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 (Ingenieurbauwerke) Leistungsphasen 5 bis 7 und optional Leistungsphasen 8 und 9, optional die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI und optional die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, zur Realisierung der Südspange. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen gemäß der vorstehend genannten Leistungsbilder. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor.
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Menge oder Umfang:
Der Gewässerzweckverband Isenach-Eckbach beabsichtigt im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Einzugsgebiet der Isenach und des Eckbachs den Bau der Hochwasserentlastung in den Rhein - als sogenannte "Südspange" mit der Anbindung der Gewässer Ried-, Scheide-, Rott- und Zwerchgraben - als Maßnahme des technischen Hochwasserschutzes durchzuführen. Die Südspange soll zukünftig durch die Überleitung von bis zu 2 m3/s - vom Marlach-/Stechgraben (über den Floßbach) und Scheidegraben zum Viertelbach - in den Rehbach das vorhandene Gewässersystem der Frankenthaler Terrasse sowie die Isenach einschließlich des Oggersheimer Altrheingrabens in der Rheinniederung entlasten. Durch diese Entlastung soll insbesondere die Reduzierung extremer Hochwasserscheitel in Floßbach und Isenach und damit die Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Anlieger erreicht werden. Weiterhin soll die Reduzierung langanhaltend hoher Abflüsse und damit hoher Wasserstände in Floßbach und Isenach ermöglicht werden, die bisher zu einer flächigen Erhöhung der Grundwasserstände mit der Folge von Kellervernässungen und großflächigen Überschwemmungen von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen führten.
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Auf der Grundlage der eingereichten Genehmigungsplanung wurde das Planfeststellungsverfahren mit Planfeststellungsbeschluss bereits abgeschlossen, der Erwerb der von der Realisierung der Maßnahme betroffenen Grundstücke steht noch an. Diese Planung sieht im wesentlichen folgende Maßnahmen vor:
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— Herstellung einer Hochwasserentlastung (Gesamtlänge ca. 9,6 km) vom Floßbach (davon ca. 1 km keine Maßnahmen erforderlich) zum Rehbach zur Überleitung von maximal 2 m3/s, ausgebildet als teils offene Gewässerstrecken und einem verrohrten Abschnitt. Die offenen Gewässerstrecken sollen als Trapezprofil teils im vorhanden Profil des Floßbaches und des Viertelbaches ausgebaut (ca. 3,8 km Länge), teils als neue Gewässerstrecken (ca. 2,9 km Länge) ausgebildet werden. Von der Böschungsoberkante werden i. d. R. beidseitig Gewässerrandstreifen zu je 5 m Breite ausgewiesen. Einseitig soll innerhalb des Randstreifens eine Begrünung durch Hecken, Gehölze und Einzelbäume realisiert werden, gegenüberliegend ein Schotterrasenweg in einer Breite von 3 m zur Gewässerunterhaltung. Zur Vermeidung einer Grundwasserabsenkung ist in einem Teilabschnitt der Gewässerstrecken eine Abdichtung mittels Kunststoffdichtungsbahn bzw. in die Schluffschicht einbindenden Rüttelschmalwänden vorgesehen. In dem verrohrten Abschnitt (ca. 1,9 km Länge) wird ein DN 1600 Drachenprofil realisiert,
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— Anbindung von Ried-, Scheide-, Rott-, Zwerchgraben und Viertelbach an die Südspange,
— Herstellung der erforderlichen Bauwerke: Kreuzung von Verkehrswegen (u. a. Autobahn A61 und DB-Strecke Böhl-Iggelheim - Ludwigshafen am Rhein), Kreuzung von Leitungstrassen, Abschlagsbauwerke, Absperr- und Drosselbauwerke, Rückstauklappen, Uferverwallung (Eindeichung ca. 800 m, Dammhöhe im Mittel ca. 1,7 m), Absetzbecken im Zulauf der Verrohrung,
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— Herstellung zweier befestigter Wirtschaftswege: In der Rehbachniederung ein Wirtschaftsweg mit 3 m Breite und beidseitig Bankett zu je 0,5 m, Gesamtlänge ca. 800 m. Entlang des Floßbaches ein Wirtschaftsweg mit 5,5 m Breite und beidseitig Bankett zu je 0,5 m, Befahrbarkeit bis 40 t, Gesamtlänge ca. 1,3 km.
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Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der notwendigen Leistungen nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 HOAI (Ingenieurbauwerke), optional die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI und optional die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, zur Realisierung der Südspange auf der Grundlage der vorliegenden Genehmigungsplanung. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphase 5 nach Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie die Aktualisierung der vorliegenden Kostenberechnung nach Teil 3, Abschnitt 3, § 42 HOAI und optional der vorliegenden Entwurfsvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.4 auf der Grundlage der Ergebnisse der Ausführungsplanung zu vergeben. Die Leistungsphasen 6 ff nach Teil 3, Abschnitt 3, § 42 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber jeweils die stufenweise Beauftragung nach Leistungsphasen und Bauabschnitten in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Er behält sich ebenfalls vor, die Leistungsphasen 8 und 9 nach HOAI, Teil 3, Objektplanung, Abschnitt 3, § 42 (Ingenieurbauwerke) sowie die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5, an andere Unternehmen zu vergeben.
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Die Herstellkosten - ohne die Kostengruppen KG 500 und 700 nach DIN 276 / 2008 Teil 4 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 8 650 000 EUR, davon 1 100 000 EUR in der Kostengruppe (KG) 200, 7 400 000 EUR in der KG 300, 150 000 EUR in der KG 400.
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Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen 6 ff nach Teil 3, Abschnitt 3, § 42 HOAI, die örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI und die Leistungen der Bauvermessung nach Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI Nr. 1.5.7, Leistungsphasen 1 bis 5 werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung u. a. in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor.
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Dauer: 60 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Umgebung von Mutterstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden:
a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en),
b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 (3) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
c) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
d) Ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung,
e) Nachweis entsprechend § 4 (7) VOF als aktuelle Eigenerklärung,
f) Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen:
F1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF),
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F2) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 (9 b) VOF),
F3) Bewerber hat imRahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 (9 c) VOF),
F4) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 (9 d) VOF),
F5) Bewerber hat sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt (§ 4 (9 e) VOF).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise (s. auch Ziff. IV.1.2), "Hinweisbogen") auch für diese erbracht werden:
a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 1 000 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 2 000 000 EUR/Schadensfall,
b) Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren als Mittelwert pro Jahr, exkl. Umsatzsteuer,
c) Erklärung der Umsätze des Bewerbers für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren als Mittelwert pro Jahr, exkl. Umsatzsteuer.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise - s. auch Ziff. IV.1.2), "Hinweisbogen" - auch für diese erbracht werden:
A1) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch bzw. Projektorganigramm),
A2) Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte (Bereich Gewässerbaumaßnahmen [Ingenieurbauwerke nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 3, § 42]) für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von HOAI-Teil und -Leistungsphasen) hervorgehen, mit Angabe.
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— was Projektinhalt war,
— der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach HOAI),
— des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer,
— der Bausumme der bearbeiteten Gewerke exkl. Umsatzsteuer [Hinweis: mindestens 1 000 000 EUR, netto, für die KG 300 für Gewässerbaumaßnahmen (Ingenieurbauwerke)],
— der Leistungszeit.
A3) Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder (inkl. Stellvertreter des Projektleiters), aus denen ihre abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen nach HOAI) hervorgehen, mit Angabe.
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— der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach HOAI; beim Bauleiter zusätzlich örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Nr. 2.8.8 HOAI),
— der Bausumme der bearbeiteten Gewerke exkl. Umsatzsteuer [Hinweis: mindestens 1 000 000 EUR, netto, für die KG 300 für Gewässerbaumaßnahmen (Ingenieurbauwerke)], bei Vermessungsleistungen keine Mindestbausumme vorgegeben,
b) Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistungen (abgeschlossene vergleichbare Referenzprojekte, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind), mit Angabe.
— der Leistungszeit,
— und der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon).
c) Erklärung über das Mittel der von dem Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte,
d) Nachweis, ob der Bewerber fachkundige Person im Sinne von § 110 (2) Wassergesetz für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG in der Fassung vom 22.1.2004 (GVBl. S. 53), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30.11.2011, GVBl. S. 402, BS 75-50) ist oder gleichwertig.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Falls Bietergemeinschaft: Verpflichtungserklärung zur Bietergemeinschaft mit Benennung eines Federführers und Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung jedes Bietergemeinschaftsmitglieds (§ 4 (4) VOF, Ausgabe 2009, v. 18.11.09).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Bewerber haben ihren Teilnahmeantragzusammen mit einem Hinweisbogen, der u. a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter "suedspange@idb-drgeis.de" anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: "Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren Planungs- und Bauüberwachungsleistungen zur Realisierung der Südspange, Abgabetermin: 24.4.2012, 10:00 Uhr, Eröffnungstermin: 24.4.2012, 10:00 Uhr". Die Eröffnung erfolgt nichtöffentlich.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-05-25 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Herrn Hans Peter Theiß
Name: IDB Dr. Geis
Postanschrift: Am Langenstein 14
Postort: Freinsheim
Postleitzahl: 67251
Kontaktperson: Herrn Dr. Geis
Telefon: +49 63539896-59 📞
E-Mail: suedspange@idb-drgeis.de 📧
Fax: +49 63539896-74 📠
URL für weitere Informationen: http://www.idb-drgeis.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.idb-drgeis.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.idb-drgeis.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Telefon: +49 613116-2234 📞
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de 🌏
Fax: +49 613116-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009I S.3850), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 26.7.2011 (BGBl. I S. 1554) geändert wurde.
Falls der Bewerber / Bieter der Ansicht ist, es läge ein Verstoß gegen Vergabevorschriften durch die Vergabestelle (Auftraggeber) vor, wird insbesondere auf § 101 a GWB und § 107 GWB und folgende Konkretisierung hingewiesen:
— § 101a: Informations- und Wartepflicht.
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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— § 107 Einleitung, Antrag,
— Verstöße, die sich aus der Bekanntmachung ergeben, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu rügen. Dies ist der 24.4.2012, 10:00 Uhr,
— Sonstige erkannte Verstöße sind spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen ab Erkennen des Vergabefehlers zu rügen,
— Widerspricht die Vergabestelle der Rüge, hat der Bewerber / Bieter spätestens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle Rechtsmittel einzulegen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 060-098048 (2012-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-10-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 539 479,98 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 196-322043
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 60-098048
ABl. S-Ausgabe: 196

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorar (HOAI-Konformität, Honorar) (20)
2. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (50)
3. Aussagen zur Organisation (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-09-18 📅
Name: Bietergemeinschaft IPR Consult / Arcadis Deutschland GmbH c/o IPR Consult Ingenieurgesellschaft Pappon + Riedel mbH
Postanschrift: Wiesenstraße 58
Postort: Neustadt an der Weinstraße
Postleitzahl: 67433
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@ipr-consult.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: www.mwvlw.rlp.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009IS.3850), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 26.7.2011 (BGBl. I S. 1554) geändert wurde.
Quelle: OJS 2012/S 196-322043 (2012-10-08)