Planungs- und Ingenieurleistungen zur Anpassung des privaten Hochwasserschutzes

Poldergemeinschaft Hohe Schaar

Die Poldergemeinschaft Hohe Schaar nimmt am Bauförderprogramm zur Anpassung des Privaten Hochwasserschutzes im Hamburger Hafen teil. Zur Beseitigung der festgestellten Defizite werden umfangreiche Maßnahmen an der bestehenden Hochwasserschutzlinie erforderlich. Für den weiteren Förderablauf sollen die erforderlichen Ingenieurleistungen ausgeschrieben werden, die im einzelnen die folgenden Leistungen umfassen:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3 Abschnitt 3, §§ 40 - 43, Leistungsphasen 3, 4 und 6 bis 9,
— Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 1, §§ 48 - 50, Leistungsphasen 3 und 6,
— Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-08-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen
Menge oder Umfang:
Die Ausführung der Ingenieurleistungen erfolgt auf Grundlage der geplanten Bauleistungen. Die Bauleistungen werden voraussichtlich in Lose aufgeteilt und beinhalten insgesamt:— ca. 3 500 m Neubaustrecke bestehend aus Spundwänden, teilweise verankert,— ca. 1 600 m Verstärkungsmaßnahmen an Spund- und Stahlbetonwänden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Poldergemeinschaft Hohe Schaar
Postanschrift: Haake Straße 25
Postleitzahl: 21075
Postort: Hamburg
Kontakt
E-Mail: a.u.zenk@t-online.de 📧
Telefon: +49 40104699344 📞
Fax: +49 40104699345 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-23 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 163-271561
ABl. S-Ausgabe: 163
Zusätzliche Informationen
Auftraggeber ist die Poldergemeinschaft Hohe Schaar. Die HPA führt im Auftrag der Poldergemeinschaft die Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs und die Submission der Teilnahmeanträge durch. Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften: 1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). 2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. 3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. 2. Sollte die Auswahl der für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen Entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien: 1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20 % (gem. Pkt. III.2.2) 2. Fachliche Eignung des Bewerbers 75 % (Personelle Leistungsfähigkeit und technische Ausstattung, Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3)). 3. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages 5 % (Der Teilnahmeantrag wird unter Qualitätsaspekten geprüft. Qualität heißt, dass eine spezifische, auf das Projekt bezogene und nicht zu umfangreiche gegliederte Bewerbung erwartet wird, die ein leichtes Auffinden der Angabe sicherstellt.). Die am besten geeigneten Bewerber (mind. = max. = 3) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Poldergemeinschaft Hohe Schaar nimmt am Bauförderprogramm zur Anpassung des Privaten Hochwasserschutzes im Hamburger Hafen teil. Zur Beseitigung der festgestellten Defizite werden umfangreiche Maßnahmen an der bestehenden Hochwasserschutzlinie erforderlich. Für den weiteren Förderablauf sollen die erforderlichen Ingenieurleistungen ausgeschrieben werden, die im einzelnen die folgenden Leistungen umfassen:
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— Objektplanung gem. HOAI Teil 3 Abschnitt 3, §§ 40 - 43, Leistungsphasen 3, 4 und 6 bis 9,
— Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 1, §§ 48 - 50, Leistungsphasen 3 und 6,
— Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung.
Menge oder Umfang:
Die Ausführung der Ingenieurleistungen erfolgt auf Grundlage der geplanten Bauleistungen. Die Bauleistungen werden voraussichtlich in Lose aufgeteilt und beinhalten insgesamt:
— ca. 3 500 m Neubaustrecke bestehend aus Spundwänden, teilweise verankert,
— ca. 1 600 m Verstärkungsmaßnahmen an Spund- und Stahlbetonwänden.
Beschreibung der Optionen:
In Abhängigkeit der Ergebnisse der noch nicht abgeschlossenen Voruntersuchung kann die Beauftragung der Ingenieurleistungen stufenweise erfolgen.
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Ingenieurleistungen zur Anpassung des privaten Hochwasserschutzes Polder Hohe Schaar
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Förderprogramm Privater Hochwasserschutz.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen
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2. formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z.B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber
2. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist
3. Erklärung über die Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung für die Dienstleistung zur Verfügung steht
4. Beschreibung zur Gewährleistung der Qualität. Erklärung zum Qualitätsmanagement bzw. Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
5. Angabe des Auftragsanteils für den möglicherweise ein Unterauftrag erteilt wird (siehe auch Ergänzungen unter Pkt.VI.3)
6. Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat für nachfolgende Kompetenzbereiche die fachliche Qualifikation nachzuweisen.
Für die Kompetenzbereiche:
— konstruktive Hochwasserschutzanlagen,
— Stahlbau / Stahlwasserbau,
— Gründung im Gewässer, Bauen im Tideeinflussbereich.
Sind jeweils Erklärungen / Referenzen über die in den vergangenen 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen bzw. realisierten Planungen zu erbringen.
Erklärungen / Referenzen umfassen: kurze Beschreibung der Maßnahme, Gesamt-Honorarsumme (Nettosumme) und Gesamt-Baukosten, Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungsbilder und -phasen gem. HOAI, Leistungszeitraum, geografische Lage sowie Auftraggeber (Ansprechpartner mit Tel.Nr.), Beschränkung auf max. zehn vergleichbare Referenzprojekte.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Poldergemeinschaft Hohe Schaar
Uwe Zenk
Name: HPA Hamburg Port Authority AöR (i.A. für die Poldergemeinschaft Hohe Schaar)
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi. EG.0.20
Telefon: +49 40428472181 📞
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
Postanschrift: Düsternstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2012/S 163-271561 (2012-08-23)