Planungsleistung § 49 HOAI, Tragwerkplanung

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V, Generalverwaltung

Die Max-Planck-Gesellschaft plant am Standort in Tübingen ein Gebäude für das neue Institut der Intelligenten Systeme.
Im Rahmen einer städtebaulichen Studie sind die städtebaulichen Rahmenbedingungen definiert. Die Neubauten des Max-Planck-Institutsgebäudes für Intelligente Systeme und das Infrastrukturgebäude sollen in Zusammenhang mit den bestehenden Institutsbauten am Campus Tübingen ein neues Ensemble bilden.
Gegenstand der zu vergebenen Leistungen sind Leistungsphasen nach § 49 HOAI für das Bauvorhaben „Neubau Max-Planck-Institutsgebäude für Intelligente Systeme am Campus Tübingen“.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-4 geschlossen. Dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2-4 zusätzlich auch die Leistungsphasen 5-6 zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
Am Max-Planck-Wissenschaftscampus in Tübingen befinden sich aktuell die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, für biologische Kybernetik, das Friedrich-Miescher-Laboratorium sowie das Max-Planck-Haus. Auftragsgegenstand ist die Planung des Tragwerks eines Institutsneubaus (ca. 5 800 m² NF1-6.) für das MPI für Intelligente Systeme mit physikalischen- und biologischen Laboren, speziellen Experimentierbereichen (flexible Videostudios) und Büros.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 30 000 000 EUR Netto.
Die Festlegungen innerhalb der städtebaulichen Studie sind zu berücksichtigen. Die Planung hat entsprechend der deutschen gültigen Regeln und dem Stand der Technik sowie unter energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Besondere Anforderungen an die Leistungserbringung ergeben sich in zeitlicher Hinsicht, die Fertigstellung des Institutsgebäudes ist für Anfang 2016 vorgesehen. Interessenten sollten deshalb selbstkritisch prüfen, ob sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb der zeitlichen Vorgaben zu erbringen insbesondere, ob sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt nach den Vorschriften des öffentlichen Vergaberechts, insbesondere der VOB/A.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-04.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-04 Auftragsbekanntmachung
2012-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge