Planungsleistung § 53 HOAI Technische Ausrüstung, HKLS

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V, Generalverwaltung

Die Max-Planck-Gesellschaft plant den Neubau des Max-Planck-Institutes „Intelligente Systeme“ (ca. 5 800 m² NF1-6.) am Standort Tübingen. Im Rahmen einer städtebaulichen Studie soll der Neubau mit den bestehenden Institutsbauten am Campus Tübingen ein neues Ensemble bilden. Gegenstand der zu vergebenen Leistungen sind Leistungsphasen nach §53 HOAI für das Bauvorhaben.
„Neubau Max-Planck-Institutsgebäude für Intelligente Systeme am Campus Tübingen“. Gefordert ist die Planung und Objektüberwachung der gesamten Haustechnik mit Büroräumen, Laboren technisch-physikalischer-; chemischer-; und biologischer Ausrichtung sowie speziellen Experimentierbereichen (flexible Videostudios).
Der Neubau befindet sich in der Nähe von Bestandsgebäuden. Das Gebäude soll an die bestehende Fernwärmeversorgung der Stadt Tübingen angeschlossen werden. Mit den Planungen soll in III/2012 begonnen werden, die Fertigstellung des Institutsgebäudes ist für Anfang 2016 vorgesehen.
Die Planung hat entsprechend den gültigen Regeln und Normen und dem Stand der Technik sowie energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Den energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten und einer energieeffizienten Planung und Auslegung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Im Vertrag ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-4 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Leistungsphasen 2-4 zusätzlich auch die Leistungsphasen 5-8 (teilweise 9) zu übertragen.
Eine angemessene Präsenz der Bauleitung (Bauleitungsbüro) vor Ort ist ebenso erforderlich wie eine schnelle Reaktionszeit bei Störungen. Die Max-Planck-Gesellschaft legt großen Wert auf erfahrene HKLS - Planungsbüros, die technisch schwierige Maßnahmen sicher planen können und über gute Referenzen bei Vergleichsobjekten verfügen. Interessenten sollten deshalb selbstkritisch prüfen, ob sie in der Lage sind, die Leistungen zu erbringen insbesondere, ob sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen. Die voraussichtlichen honorarfähigen Herstellungskosten liegen zwischen 1 Mio. und 5 Mio. € netto.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-20.

Wer?

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Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-04-20 Auftragsbekanntmachung
2012-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge