Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge)

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis (im Folgenden RNK) beabsichtigt, einen Dienstleistungsauftrag über die Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für das Landratsamt RNK sowie dessen Außenstellen zu vergeben. Die Ausschreibung erfolgt in 2 Teillosen. Die Ausgangspost des RNK wird kuvertiert und unsortiert dem Dienstleister zur Abholung bereit gestellt.
Das Zustellgebiet umfasst überwiegend die flächendeckende Zustellung im RNK (ca. 70 % des Postaufkommens), aber auch im Bundesgebiet sowie geringfügig im europäischen und außereuropäischen Ausland (insgesamt ca. 30 % des Postaufkommens). Die jährliche Gesamtsendungsmenge für beide Lose wird auf ca. 715 000 Poststücke geschätzt. Je Los verteilt sich diese Sendungsmenge in etwa zu gleichen Teilen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-03-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-16 Auftragsbekanntmachung
2012-03-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-01-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Briefpostdienste
Menge oder Umfang:
Die jährliche Gesamtsendungsmenge für beide Lose wird auf ca. 715 000 Poststücke geschätzt. Je Los verteilt sich diese Sendungsmenge in etwa zu gleichen Teilen. Bei den Mengenangaben handelt es sich um Schätzungen und Erhebungen für das Jahr 2010, die Schwankungen unterliegen können. Ein Anspruch auf ein verpflichtendes Auftragsvolumen ergibt sich daraus nicht. Für entgangenen Gewinn, Produktionsausfall, Ausfall von Nutzungsentgelten, Finanzierungskosten, Betriebsunterbrechung und sonstige Belastungen des Auftragnehmers durch niedrigere als die geschätzten Sendungsmengen besteht kein Ersatzanspruch des Auftragnehmers.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Briefpostdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Postanschrift: Kurfürstenanlage 38-40
Postleitzahl: 69115
Postort: Heidelberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.rhein-neckar-kreis.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@rhein-neckar-kreis.de 📧
Telefon: +49 6221-5221752 / 1759 📞
Fax: +49 6221-52291752 / 91759 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-16 📅
Einreichungsfrist: 2012-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 13-020919
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen sind als PDF kostenfrei erhältlich. Sofern der Postversand gewünscht wird, ist ein für 500 g frankiertes Freikuvert (DIN A4+) rechtzeitig einzureichen, 2. Die Eignungsnachweise sind nicht für jedes Los gesondert, sondern in einfacher Ausfertigung abzugeben. Die Bewertung erfolgt je nachdem, ob ein Angebot für ein Los oder für zwei Lose vorgelegt wird, je Los oder losübergreifend, 3. Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat grundsätzlich alle Nachweise nach den Ziffern III.2) zu erbringen, mit Ausnahme der Nachweise in Ziffer III.2.3), soweit die Bietergemeinschaft eine Aufgabenteilung vorsieht und dementsprechend fachlich unterschiedlich aufgestellt ist. Dies hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot zu erläutern, 4. Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Der Bieter muss in diesem Fall der Vergabestelle mit dem Angebot nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung). Für den Nachweis ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt zu verwenden, 5. Auf Verlangen der Vergabestelle hat der Bieter für Nachunternehmer, die im Angebot für die Leistung vorgesehen sind und nicht unter die vorstehende Ziffer 4 fallen, eine Verpflichtungserklärung vorzulegen. Hierfür ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt zu verwenden. Die Verpflichtungserklärung wird zur geeigneten Zeit und nur von dem Bieter abgefordert, der für die Zuschlagserteilung vorgesehen ist. Dieser Bieter hat sich darauf einzurichten, dass die Verpflichtungserklärung(en) innerhalb weniger Tage vorzulegen ist, 6. Die Pflichten nach den vorstehenden Ziffern 4 und 5 entfallen, soweit für den Leistungsteil "Beförderung" als das andere Unternehmen ein Postunternehmen vorgesehen ist, das selbst für die Beförderung von Briefpostsendungen bundesweit flächendeckend als Universaldienstleister i. S. v. § 11 PostG tätig ist, 7. Die Vergabestelle behält sich den Ausschluss von Angeboten wegen unvollständiger/fehlender Erklärungen und Nachweise oder die Nachforderung unvollständiger/fehlender Erklärungen und Nachweise und die Durchführung von Aufklärungsmaßnahmen vor. Ein Anspruch darauf, Erklärungen und Nachweise nachreichen zu dürfen bzw. auf Aufklärungsmaßnahmen besteht nicht. Werden Aufklärungsgespräche geführt, wird das Protokoll des Aufklärungsgesprächs Teil des abgegebenen Angebots. Ebenfalls vorbehalten wird die Abfrage von Drittbescheinigungen, sofern Zweifel oder Unklarheiten hinsichtlich der Eigenerklärungen bestehen, 8. Die Vergabestelle behält sich vor, bei der Eignungsprüfung eigene und fremde Erfahrungen mit vergangenen Leistungsausführungen der Bieter angemessen zu berücksichtigen. Die Bewerbungsbedingungen im Übrigen sind den von der Vergabestelle abzurufenden Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Rhein-Neckar-Kreis (im Folgenden RNK) beabsichtigt, einen Dienstleistungsauftrag über die Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für das Landratsamt RNK sowie dessen Außenstellen zu vergeben. Die Ausschreibung erfolgt in 2 Teillosen. Die Ausgangspost des RNK wird kuvertiert und unsortiert dem Dienstleister zur Abholung bereit gestellt.
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Das Zustellgebiet umfasst überwiegend die flächendeckende Zustellung im RNK (ca. 70 % des Postaufkommens), aber auch im Bundesgebiet sowie geringfügig im europäischen und außereuropäischen Ausland (insgesamt ca. 30 % des Postaufkommens). Die jährliche Gesamtsendungsmenge für beide Lose wird auf ca. 715 000 Poststücke geschätzt. Je Los verteilt sich diese Sendungsmenge in etwa zu gleichen Teilen.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für die Hauptverwaltung.
Kurze Beschreibung:
In Los 1 wird die Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für die Hauptverwaltung (Poststelle: Kurfürstenanlage 38-40, 69115 Heidelberg) ausgeschrieben.
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Menge oder Umfang: 357 000 Poststücke/JahrBei der Mengenangabe handelt es sich um Schätzmengen und Erhebungen für das Jahr 2010, die Schwankungen unterliegen können. Ein Anspruch auf ein verpflichtendes Auftragsvolumen ergibt sich hieraus nicht.
357 000 Poststücke/Jahr
Bei der Mengenangabe handelt es sich um Schätzmengen und Erhebungen für das Jahr 2010, die Schwankungen unterliegen können. Ein Anspruch auf ein verpflichtendes Auftragsvolumen ergibt sich hieraus nicht.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Tägliche Abholung der Mischpost (kuvertierte, jedoch unsortierte Postsendungen) bis 1 000 Gramm in der Hauptverwaltung (Poststelle in der Kurfürstenanlage 38-40, 69115
Heidelberg).— Details siehe Leistungsbeschreibung-.
Heidelberg).
— Details siehe Leistungsbeschreibung-.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für die Außenstellen.
Kurze Beschreibung:
In Los 2 wird die Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für die Außenstellen der Kreisverwaltung
ausgeschrieben.Derzeit insgesamt 15 Außenstellen. Jede Außenstelle verfügt über eine eigene Poststelle.Durch Neuerrichtung bzw. Zusammenlegung können sich diese Zahl sowie die dadurch betroffene Adressen in der Vertragslaufzeit ändern.
ausgeschrieben.
Derzeit insgesamt 15 Außenstellen. Jede Außenstelle verfügt über eine eigene Poststelle.
Durch Neuerrichtung bzw. Zusammenlegung können sich diese Zahl sowie die dadurch betroffene Adressen in der Vertragslaufzeit ändern.
Menge oder Umfang: 357 000 Poststücke/Jahr.Bei der Mengenangabe handelt es sich um Schätzmengen und Erhebungen für das Jahr 2010, die Schwankungen unterliegen können. Ein Anspruch auf ein verpflichtendes Auftragsvolumen ergibt sich hieraus nicht.
357 000 Poststücke/Jahr.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Tägliche Abholung der Mischpost (kuvertierte, jedoch unsortierte Postsendungen) bis 1 000 Gramm in den Außenstellen der Kreisverwaltung (derzeit 15 Außenstellen im
Kreisgebiet).— Details siehe Leistungsbeschreibung-.
Kreisgebiet).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: Az.: 048.821:Post 2012_2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rhein-Neckar-Kreis.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unter Verwendung des "Bieterformulars" sind bei Teil B unter der Überschrift "I. Zuverlässigkeit" Angaben/Erklärungen zu machen.
— Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit gem. Vorlagen:
Ich erkläre/Wir erklären, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z.B.:
— wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB),
— wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO),
— wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO),
— rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen,
— Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB),
— Geldwäsche (261 StGB),
— Bestechung (§ 334 StGB),
— Vorteilsgewährung (§ 333 StGB),
— Diebstahl (§ 242 StGB),
— Unterschlagung (§ 246 StGB),
— Erpressung (§ 53 StGB),
— Betrug (§ 263 StGB),
— Subventionsbetrug (§ 264 StGB),
— Kreditbetrug (§ 265b StGB),
— Untreue (§ 266 StGB),
— Urkundenfälschung (§ 267 StGB),
— Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB),
— Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB),
— wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB),
— Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes,
— § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch,
— §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes,
— § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind oder gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden bin/sind,
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— Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen. Für den Bereich der Berufsgenossenschaften sind weitere Angaben zu machen,
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— Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
— Eigenerklärung, dass eine ordnungsgemäß Eintragung in die entsprechenden Berufsregister erfolgt ist. Weitere Angaben zum Berufsregister gem. Vorlage,
— Eigenerklärung gem. Vorlage: Erklärung, dass keine illegalen Beschäftige eingesetzt werden, kein Verstoß gegen die ILO-Konvention 182 vorliegt, sowie keine Kartellabreden, Preisbindungen, ähnliche Vereinbarungen oder vorbereitende Handlungen in diese Richtung getroffen wurden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Unter Verwendung des "Bieterformulars" sind im Teil B unter Überschrift "II. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" Angaben/Erklärungen zu machen.
— Umsatz:
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010), soweit er Dienstleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Weiterhin sind Angaben über die Eigenleistung in diesen Jahren zu tätigen.
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— Haftpflichtversicherung:
Eigenerklärung, dass eine Haftpflichtversicherung (Betriebshaftpflichtversicherung), die alle Risiken, die sich aus der Vertragserfüllung ergeben, vorliegt oder bis zum Vertragsbeginn abgeschlossen und während der Laufzeit aufrecht erhalten wird.
Mindeststandards:
— Umsatz: mind. 1 000 000 EUR/jährlich,
— Haftpflichtversicherung:
Deckungsgrenzen je Versicherungsfall:
Personenschäden: mind. 1/2 Mio. EUR je Fall oder 1 000 000 pro Jahr.
Sachschäden: mind. 1/2 Mio. EUR je Fall oder 1 000 000 pro Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Unter Verwendung des "Bieterformulars" sind im Teil B unter Überschrift "III. Fachliche und technische Leistungsfähigkeit" Angaben/Erklärungen zu machen.
— Referenzen:
3 vergleichbare Referenzen in den letzten 36 Monaten
Nachweise zum Qualitätsmanagement (firmenexterne Zertifizierung).
Nachweise zum Umweltmanagement (firmenexterne Zertifizierung).
Darstellung der vorhandenen Personalorganisation unter Beantwortung der nachfolgenden Punkte:
1.) Mitarbeiterqualifizierung im Allgemeinen sowie der Zusteller im Besonderen (z.B. Sicherstellung von Ortskenntnissen),
2.) Genereller Umgang mit kurzfristigem Ausfall von Personal sowie Einarbeitung von neuem Personal unter Beachtung einer ordnungsgemäßen Vertragserfüllung.
Entgeltgenehmigung (§ 19 ff, § 34 PostG) für PZA durch die Bundesnetzagentur über die Entgelte zur Erbringung der Dienstleistung.
Lizenz (§§ 5, 6, 51 PostG) der Bundesnetzagentur für die gewerbsmäßige Beförderung von Briefsendungen im ausschreibungsrelevanten Gebiet.
Mindeststandards:
— Referenzen:
3 vergleichbare Referenzen in den letzten 36 Monaten.
Leistungen, die erst seit weniger als einem Jahr erbracht werden oder Referenzen, die älter als 36 Monate sind (gerechnet ab EU-Bekanntmachung unserer aktuellen Ausschreibung), werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Der RNK behält sich zur Beurteilung der Referenzen ausdrücklich auch Nachfragen bei den angegebenen Stellen vor.
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Vergleichbar bedeutet: Durchgeführte Aufträge bei denen der jeweilige Leistungsumfang (Postabholung, Postvorbereitung, Beförderung von Briefpostsendungen) für entsprechend große Auftraggeber erfolgreich erbracht wurde. Unter den Auftraggebern müssen mind. 2 öffentliche Auftraggeber sein. Die Sendungsmengen müssen bei mind. 2 Referenzen die hiesigen Schätzmenge (ca. 357 000 Poststücke/Jahr) erreichen.
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Nachweise zum Qualitätsmanagement (firmenexterne Zertifizierung):
Kopie eines anerkannten und von unabhängiger Stelle ausgestellten, gültigen Zertifikats über ein ständig überwachtes System der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements (z.B. DIN EN ISO 9001:2008 oder gleichwertig) in Ihrem Unternehmen.
Gleichwertige Zertifikate werden anerkannt. Gleichwertig sind Zertifikate, die durch externe und unabhängige Qualitätsstellen ausgestellt werden und bestätigen, dass das Unternehmen bestimmte Qualitätssicherungsnormen erfüllt.
Der Bieter muss den Gleichwertigkeitsnachweis erbringen und hat dies ggfs. schriftlich darzulegen. Die Vergabestelle muss dadurch in die Lage versetzt werden, eine Gleichwertigkeitsprüfung durchführen zu können.
In Bietergemeinschaften oder beim Nachunternehmereinsatz muss derjenige Inhaber des Zertifikats sein, der die wesentliche Steuerungsleistung in diesen Formen der Zusammenarbeit erbringt und verantwortet.
Eine Kopie des Zertifikats ist beizulegen.
Nachweise zum Umweltmanagement (firmenexterne Zertifizierung):
Kopie eines anerkannten und von unabhängiger Stelle ausgestellten, gültigen Zertifikats über ein Umweltmanagement (z.B. basierend auf EMAS, DIN EN ISO 14001:2009 oder gleichwertig) in Ihrem Unternehmen.
Gleichwertige Zertifikate werden anerkannt. Gleichwertig sind Zertifikate, die durch externe und unabhängige Zertifizierungsstellen ausgestellt werden und bestätigen, dass das Unternehmen ein bestimmtes Umweltmanagementsystem eingeführt hat.
Entgeltgenehmigung für PZA:
Kopie der Genehmigung ist beizulegen.
Lizenz:
Kopie der Lizenz ist beizulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Es werden keine Kautionen und Sicherheiten gefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe Vergabeunterlagen.
Sonstige besondere Bedingungen: Siehe Vergabeunterlagen.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2012-03-02 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Realisierungskonzept (60)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Sonstige Sprachen: Das Angebot muss in deutscher Sprache eingereicht werden.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Zentrale Vergabestelle
Herrn Mathias Zirm, Herrn Volker Weinkötz

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-07-01 📅
Datum des Endes: 2014-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Az.: 048.821:Post 2012_2
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen sind als PDF kostenfrei erhältlich. Sofern der Postversand gewünscht wird, ist ein für 500 g frankiertes Freikuvert (DIN A4+) rechtzeitig einzureichen,
2. Die Eignungsnachweise sind nicht für jedes Los gesondert, sondern in einfacher Ausfertigung abzugeben. Die Bewertung erfolgt je nachdem, ob ein Angebot für ein Los oder für zwei Lose vorgelegt wird, je Los oder losübergreifend,
3. Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat grundsätzlich alle Nachweise nach den Ziffern III.2) zu erbringen, mit Ausnahme der Nachweise in Ziffer III.2.3), soweit die Bietergemeinschaft eine Aufgabenteilung vorsieht und dementsprechend fachlich unterschiedlich aufgestellt ist. Dies hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot zu erläutern,
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4. Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Der Bieter muss in diesem Fall der Vergabestelle mit dem Angebot nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung). Für den Nachweis ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt zu verwenden,
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5. Auf Verlangen der Vergabestelle hat der Bieter für Nachunternehmer, die im Angebot für die Leistung vorgesehen sind und nicht unter die vorstehende Ziffer 4 fallen, eine Verpflichtungserklärung vorzulegen. Hierfür ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt zu verwenden. Die Verpflichtungserklärung wird zur geeigneten Zeit und nur von dem Bieter abgefordert, der für die Zuschlagserteilung vorgesehen ist. Dieser Bieter hat sich darauf einzurichten, dass die Verpflichtungserklärung(en) innerhalb weniger Tage vorzulegen ist,
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6. Die Pflichten nach den vorstehenden Ziffern 4 und 5 entfallen, soweit für den Leistungsteil "Beförderung" als das andere Unternehmen ein Postunternehmen vorgesehen ist, das selbst für die Beförderung von Briefpostsendungen bundesweit flächendeckend als Universaldienstleister i. S. v. § 11 PostG tätig ist,
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7. Die Vergabestelle behält sich den Ausschluss von Angeboten wegen unvollständiger/fehlender Erklärungen und Nachweise oder die Nachforderung unvollständiger/fehlender Erklärungen und Nachweise und die Durchführung von Aufklärungsmaßnahmen vor. Ein Anspruch darauf, Erklärungen und Nachweise nachreichen zu dürfen bzw. auf Aufklärungsmaßnahmen besteht nicht. Werden Aufklärungsgespräche geführt, wird das Protokoll des Aufklärungsgesprächs Teil des abgegebenen Angebots. Ebenfalls vorbehalten wird die Abfrage von Drittbescheinigungen, sofern Zweifel oder Unklarheiten hinsichtlich der Eigenerklärungen bestehen,
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8. Die Vergabestelle behält sich vor, bei der Eignungsprüfung eigene und fremde Erfahrungen mit vergangenen Leistungsausführungen der Bieter angemessen zu berücksichtigen.
Die Bewerbungsbedingungen im Übrigen sind den von der Vergabestelle abzurufenden Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721926-4049 📞
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de 🌏
Fax: +49 721926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Beachten Sie bitte zur Rechtsbehelfsfrist insbesondere die Regelung des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, schriftlich zu stellen und an die in Punkt VI.4.1) genannte Vergabekammer zu richten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis -Zentrale Vergabestelle-
Postort: Heidelberg
Postleitzahl: 69115
Telefon: +49 6221522-1752/1759 📞
Internetadresse: http://www.rhein-neckar-kreis.de 🌏
Fax: +49 6221522-91752/91759 📠
Quelle: OJS 2012/S 013-020919 (2012-01-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 873 823,50 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 6221-5221752 📞
Fax: +49 6221-52291752 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 60-097193
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 13-020919
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Los 2: Vergabe der Postabholung, Postvorbereitung und Beförderung von Briefpostsendungen bis 1 000 Gramm einschließlich formgebundener Sendungen (Einschreiben, Postzustellungsaufträge) für die Außenstellen der Kreisverwaltung. Das Verfahren über die Vergabe von Los 2 (Außenstellen) wurde gem. § 20 Abs. 1a VOL/A-EG aufgehoben. Die Vergabe von Los 2 erfolgt im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb (§ 3 Abs. 4a VOL/A-EG).
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-23 📅
Name: PostCon Deutschland GmbH
Postanschrift: Komturstr. 18a
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12099
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@postcon.de 📧
Internetadresse: www.postcon.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Mathias Zirm

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, schriftlich zu stellen und an die in Punkt VI.3.1) genannte Vergabekammer zu richten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Kurfürstenanlage 38-40
Quelle: OJS 2012/S 060-097193 (2012-03-23)