Die Bezeichnung „Tempelhofer Freiheit“ steht für ein städtebauliches Projekt auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof, welches das Gebäudeensemble sowie das ehemalige Flugfeld mit seinen Entwicklungsflächen umfasst. An den Rändern der sich entwickelnden Parklandschaft entstehen in Zukunft neue Quartiere mit thematischen Schwerpunkten, die sich am Leitbild der Tempelhofer Freiheit orientieren. Innerhalb des Leitbilds präsentiert sich das historische Flughafengebäude als Berlins „Bühne des Neuen“: Dabei wird das Gebäude als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt. Darüber hinaus werden Büro-, Lager- und Gewerbeflächen vermietet. Das ehemalige Hotel der US-Amerikaner am Platz der Luftbrücke wird 2012 zu einem Innovations- und Kreativzentrum ausgebaut, das insbesondere jungen Unternehmen, vorzugsweise aus den Bereichen Musik, Design, Werbung, PR, Event, Film und Fernsehen sowie Verlage oder auch Software/Games-Entwickler einen attraktiven Standort bieten soll. Als eine besondere Großveranstaltung ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in den kommenden Jahren unter anderem die Internationale Gartenschau IGA 2017 geplant. Zur Unterstützung der aktuellen Bauprojekte des Gebäudemanagements der Tempelhof Projekt GmbH werden Leistungen des Projektmanagements für die Konzeption und Durchführung von Projekten der technischen Gebäudeausrüstung vergeben. Diese sollen für die Dauer des Vertrages kontinuierlich durch eine/n Projektleiter/-in ganz überwiegend vor Ort bei der Tempelhof Projekt GmbH, Columbiadamm 10, D2, 12101 Berlin, DEUTSCHLAND erbracht werden. Der/die Projektleiter/-in soll 100 % seiner Arbeitsauslastung für diesen Auftrag zur Verfügung stehen. Die Abrechnung erfolgt voraussichtlich nach Monatspauschalen auf Grundlage voller Arbeitsauslastung. Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen: — Vorbereitung, Planung und Durchführung bzw. bauherrenseitige Betreuung von Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, z.B. Erneuerung oder Neubau von Heizungsanlage, Stromversorgung, Trink- und Abwassernetz, Lüftungs-/ Klimaanlagen, Sanitäranlagen, Aufzugsanlagen, etc., — Die Aufgabe umfasst sowohl die eigenständige Projektabwicklung als auch ggf. die Hinzunahme von weiteren Dienstleistern, wie z.B. Architekten, Fachplanern, technischen Beratern, Bauleitern, Facility Manager, — eigenständige Budgetkontrolle, — regelmäßiger Bericht an die Bereichsleitung, — regelmäßige Objektbegehungen und Erarbeitung neuer Projektansätze für die Instandsetzung und Mietflächenentwicklung aus gebäudetechnischer Sicht, — eigenständige Abstimmung mit allen Bereichen der Tempelhof Projekt GmbH.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-04-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Die Laufzeit des Projektmanagementvertrages beträgt 36 Monate, voraussichtlich vom 1.8.2012 bis zum 31.7.2015.Nach Ablauf der 36 Monate Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber die Option, bis zu 4mal den Vertrag um jeweils 6 Monate zu verlängern.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, c/o Tempelhof Projekt GmbH (Vergabestelle)
Postanschrift: Columbiadamm 10, D2
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.tempelhoferfreiheit.de🌏
E-Mail: claudia.silberborth@tempelhof-projekt.de📧
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (Tempelhof Projekt GmbH) per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten informiert, falls weitere Informationen, z.B. in Form von Antworten auf Bewerber- bzw. Bieterfragen, an die Bewerber bekanntzugeben sind.
(2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden maximal 3 Bewerber, die sich als geeignet erweisen und nach den Auswahlkriterien gem. Ziff. IV.1.2) die meisten Punkte erzielen konnten, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt.
(3) Anfragen sind frühzeitig schriftlich (E-Mail oder Fax) an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können nicht mehr beantwortet werden.
(4) Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
(5) Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern. Die Vergabestelle behält sich insbesondere vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bewerbern folgende Unterlagen anzufordern: beglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen, Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder Gewerbezentralregister.
(6) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) und Ziff. III. 2.2) Nr. (1) und (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (Tempelhof Projekt GmbH) per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten informiert, falls weitere Informationen, z.B. in Form von Antworten auf Bewerber- bzw. Bieterfragen, an die Bewerber bekanntzugeben sind.
(2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden maximal 3 Bewerber, die sich als geeignet erweisen und nach den Auswahlkriterien gem. Ziff. IV.1.2) die meisten Punkte erzielen konnten, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt.
(3) Anfragen sind frühzeitig schriftlich (E-Mail oder Fax) an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können nicht mehr beantwortet werden.
(4) Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
(5) Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern. Die Vergabestelle behält sich insbesondere vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bewerbern folgende Unterlagen anzufordern: beglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen, Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder Gewerbezentralregister.
(6) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) und Ziff. III. 2.2) Nr. (1) und (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bezeichnung „Tempelhofer Freiheit“ steht für ein städtebauliches Projekt auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof, welches das Gebäudeensemble sowie das ehemalige Flugfeld mit seinen Entwicklungsflächen umfasst. An den Rändern der sich entwickelnden Parklandschaft entstehen in Zukunft neue Quartiere mit thematischen Schwerpunkten, die sich am Leitbild der Tempelhofer Freiheit orientieren. Innerhalb des Leitbilds präsentiert sich das historische Flughafengebäude als Berlins „Bühne des Neuen“: Dabei wird das Gebäude als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt. Darüber hinaus werden Büro-, Lager- und Gewerbeflächen vermietet. Das ehemalige Hotel der US-Amerikaner am Platz der Luftbrücke wird 2012 zu einem Innovations- und Kreativzentrum ausgebaut, das insbesondere jungen Unternehmen, vorzugsweise aus den Bereichen Musik, Design, Werbung, PR, Event, Film und Fernsehen sowie Verlage oder auch Software/Games-Entwickler einen attraktiven Standort bieten soll. Als eine besondere Großveranstaltung ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in den kommenden Jahren unter anderem die Internationale Gartenschau IGA 2017 geplant.
Die Bezeichnung „Tempelhofer Freiheit“ steht für ein städtebauliches Projekt auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof, welches das Gebäudeensemble sowie das ehemalige Flugfeld mit seinen Entwicklungsflächen umfasst. An den Rändern der sich entwickelnden Parklandschaft entstehen in Zukunft neue Quartiere mit thematischen Schwerpunkten, die sich am Leitbild der Tempelhofer Freiheit orientieren. Innerhalb des Leitbilds präsentiert sich das historische Flughafengebäude als Berlins „Bühne des Neuen“: Dabei wird das Gebäude als Eventlocation für nationale und internationale Veranstaltungsformate genutzt. Darüber hinaus werden Büro-, Lager- und Gewerbeflächen vermietet. Das ehemalige Hotel der US-Amerikaner am Platz der Luftbrücke wird 2012 zu einem Innovations- und Kreativzentrum ausgebaut, das insbesondere jungen Unternehmen, vorzugsweise aus den Bereichen Musik, Design, Werbung, PR, Event, Film und Fernsehen sowie Verlage oder auch Software/Games-Entwickler einen attraktiven Standort bieten soll. Als eine besondere Großveranstaltung ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in den kommenden Jahren unter anderem die Internationale Gartenschau IGA 2017 geplant.
Zur Unterstützung der aktuellen Bauprojekte des Gebäudemanagements der Tempelhof Projekt GmbH werden Leistungen des Projektmanagements für die Konzeption und Durchführung von Projekten der technischen Gebäudeausrüstung vergeben. Diese sollen für die Dauer des Vertrages kontinuierlich durch eine/n Projektleiter/-in ganz überwiegend vor Ort bei der Tempelhof Projekt GmbH, Columbiadamm 10, D2, 12101 Berlin, DEUTSCHLAND erbracht werden. Der/die Projektleiter/-in soll 100 % seiner Arbeitsauslastung für diesen Auftrag zur Verfügung stehen. Die Abrechnung erfolgt voraussichtlich nach Monatspauschalen auf Grundlage voller Arbeitsauslastung.
Zur Unterstützung der aktuellen Bauprojekte des Gebäudemanagements der Tempelhof Projekt GmbH werden Leistungen des Projektmanagements für die Konzeption und Durchführung von Projekten der technischen Gebäudeausrüstung vergeben. Diese sollen für die Dauer des Vertrages kontinuierlich durch eine/n Projektleiter/-in ganz überwiegend vor Ort bei der Tempelhof Projekt GmbH, Columbiadamm 10, D2, 12101 Berlin, DEUTSCHLAND erbracht werden. Der/die Projektleiter/-in soll 100 % seiner Arbeitsauslastung für diesen Auftrag zur Verfügung stehen. Die Abrechnung erfolgt voraussichtlich nach Monatspauschalen auf Grundlage voller Arbeitsauslastung.
Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
— Vorbereitung, Planung und Durchführung bzw. bauherrenseitige Betreuung von Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, z.B. Erneuerung oder Neubau von Heizungsanlage, Stromversorgung, Trink- und Abwassernetz, Lüftungs-/ Klimaanlagen, Sanitäranlagen, Aufzugsanlagen, etc.,
— Vorbereitung, Planung und Durchführung bzw. bauherrenseitige Betreuung von Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, z.B. Erneuerung oder Neubau von Heizungsanlage, Stromversorgung, Trink- und Abwassernetz, Lüftungs-/ Klimaanlagen, Sanitäranlagen, Aufzugsanlagen, etc.,
— Die Aufgabe umfasst sowohl die eigenständige Projektabwicklung als auch ggf. die Hinzunahme von weiteren Dienstleistern, wie z.B. Architekten, Fachplanern, technischen Beratern, Bauleitern, Facility Manager,
— eigenständige Budgetkontrolle,
— regelmäßiger Bericht an die Bereichsleitung,
— regelmäßige Objektbegehungen und Erarbeitung neuer Projektansätze für die Instandsetzung und Mietflächenentwicklung aus gebäudetechnischer Sicht,
— eigenständige Abstimmung mit allen Bereichen der Tempelhof Projekt GmbH.
Menge oder Umfang:
Die Laufzeit des Projektmanagementvertrages beträgt 36 Monate, voraussichtlich vom 1.8.2012 bis zum 31.7.2015.
Nach Ablauf der 36 Monate Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber die Option, bis zu 4mal den Vertrag um jeweils 6 Monate zu verlängern.
Beschreibung der Optionen:
Nach Ablauf der 36 Monate Vertragslaufzeit hat der Auftraggeber die Option, bis zu 4mal den Vertrag um jeweils 6 Monate zu verlängern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 4
Referenznummer: Projektmanagement Gebäudetechnik THF
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Columbiadamm 10, D2.
12101 Berlin.
DEUTSCHLAND.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
(1) Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Eigenerklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
(1) Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Eigenerklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
(2) Unterschriebene Eigenerklärungen im Original darüber, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Der Bewerber hat dazu erklären, dass das Unternehmen
— sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben wie Krankenversicherungsbeiträge und Sozialabgaben nachkommt,
— sich keiner falschen Erklärungen im Rahmen des Verfahrens schuldig macht oder Auskünfte unberechtigter Weise nicht erteilt.
(3) Unterschriebene Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 Frauenförderungsverordnung – FFV im Original, mit der sich der Bieter, der in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer-/innen beschäftigt, je nach Anzahl der Beschäftigten zu Frauenförderungsmaßnahmen während der Durchführung des Auftrages verpflichtet bzw. begründet, aus welchen Gründen er ggf. an der Übernahme der Verpflichtungen gehindert ist (gem. § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz). Hierzu ist das Formblatt Wirt 359 - Stand: 5.9.2011 des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
(3) Unterschriebene Eigenerklärung gem. § 1 Abs. 2 Frauenförderungsverordnung – FFV im Original, mit der sich der Bieter, der in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer-/innen beschäftigt, je nach Anzahl der Beschäftigten zu Frauenförderungsmaßnahmen während der Durchführung des Auftrages verpflichtet bzw. begründet, aus welchen Gründen er ggf. an der Übernahme der Verpflichtungen gehindert ist (gem. § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz). Hierzu ist das Formblatt Wirt 359 - Stand: 5.9.2011 des Landes Berlin zu verwenden, das unter http://www.berlin.de/vergabeservice/allgemeine_infos/formulare.html abgerufen werden kann.
(4) Unterschriebene Eigenerklärung zur "Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen" im Original (gem. § 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz) mit der der Bieter erklärt, bei der Ausführung der Leistung:
— die nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz einzuhaltenden Tarifvertrag und weitere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten,
— mindestens ein Stundenentgelt von 7,50 EUR zu bezahlen und,
— von eingebundenen Dritten die Einhaltung dieser Vorgaben ebenfalls zu verlangen.
(5) Eigenerklärung darüber, dass der Bewerber durch mindestens eine/n Architekten/in oder Ingenieur/-in gemäß der RL 85/384/EG nach § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist.
Weitere Informationen unter Ziff. VI.3).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen.
(1) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Kopie einer Erklärung des Versicherers – nicht Maklers – nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Abgabetermin des Teilnahmeantrages).
(2) Kurze Darstellung des Bewerbers mit Angaben zur Gründung des Unternehmens und zu den Leistungsbereichen.
(3) Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist und Angabe über die zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist vorhandene Anzahl von festangestellten Architekten und/oder Ingenieuren, die im Bereich Projektsteuerung, Projektmanagement tätig sind. Voraussetzung ist nicht, dass der Bewerber bereits drei Jahre existiert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(3) Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist und Angabe über die zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist vorhandene Anzahl von festangestellten Architekten und/oder Ingenieuren, die im Bereich Projektsteuerung, Projektmanagement tätig sind. Voraussetzung ist nicht, dass der Bewerber bereits drei Jahre existiert.
Weitere Informationen unter Ziff. VI.3).
Mindeststandards:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist mindestens 5 festangestellte Architekten und/oder Ingenieure im Bereich Projektsteuerung, Projektmanagement beschäftigen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen.
(1) Eigenerklärung über Referenzen des Bewerbers (des Unternehmens) über Projektsteuerungs- und/oder Projektmanagementleistungen der letzten drei Geschäftsjahre (2009-2011), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Gefordert sind Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner, dem Projektvolumen, Leistungsdauer sowie eine Projektbeschreibung.
(1) Eigenerklärung über Referenzen des Bewerbers (des Unternehmens) über Projektsteuerungs- und/oder Projektmanagementleistungen der letzten drei Geschäftsjahre (2009-2011), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Gefordert sind Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner, dem Projektvolumen, Leistungsdauer sowie eine Projektbeschreibung.
Die Vergabestelle geht davon aus, dass vergleichbare Projekte folgende Anforderungen erfüllen:
— Projektlaufzeit ab 10 Monate,
— Projektvolumen: > 1. Mio. €,
— Projektmanagement/Projektsteuerung im Bereich Planung und Umsetzung von Bauprojekten.
Voraussetzung ist nicht, dass der Bewerber bereits drei Jahre existiert.
(2) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) über die namentliche Benennung und das Qualifikationsprofil (maximal zwei DINA4-Seiten) des/der einzusetzenden Projektleiters/-in in Form eines kurzen Lebenslauf im Hinblick auf seine/ihre Qualifikation im Bereich Projektsteuerung und/oder Projektmanagement.
(2) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) über die namentliche Benennung und das Qualifikationsprofil (maximal zwei DINA4-Seiten) des/der einzusetzenden Projektleiters/-in in Form eines kurzen Lebenslauf im Hinblick auf seine/ihre Qualifikation im Bereich Projektsteuerung und/oder Projektmanagement.
Der Lebenslauf hat folgende Angaben zu beinhalten:
— Ausbildung und Qualifikation (Voraussetzung ist ein Abschluss als Architekt/-in und/oder Ingenieur/-in),
— Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, bisheriges Tätigkeitsgebiet im Unternehmen,
— Angaben zu besuchten Fort- und Weiterbildungen, die für die Bereiche der Projektsteuerung und/der des Projektmanagements relevant sind,
— Anzahl der Jahre an Berufserfahrung als Architekt/-in oder Ingenieur/-in in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung.
(3) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) über persönliche Referenzen des/der Projektleiters/-in über Projektsteuerungs- und/oder Projektmanagementleistungen der letzten bis zu 10 Jahre (2001-2011) mit Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner, dem Projektvolumen, Leistungsdauer sowie einer Projektbeschreibung unter Angabe der Leistungen des/der Projektleiters/-in.
(3) Eigenerklärung des Bewerbers (des Unternehmens) über persönliche Referenzen des/der Projektleiters/-in über Projektsteuerungs- und/oder Projektmanagementleistungen der letzten bis zu 10 Jahre (2001-2011) mit Angaben zum Auftraggeber mit Ansprechpartner, dem Projektvolumen, Leistungsdauer sowie einer Projektbeschreibung unter Angabe der Leistungen des/der Projektleiters/-in.
In der Projektbeschreibung sind – soweit vorhanden – insbesondere auch die erbrachten Leistungen in den folgenden Bereichen zu benennen.
— Leistungen im Bereich Denkmalschutz,
— Leistungen hinsichtlich des Bauens im Bestand,
— Leistungen hinsichtlich des Bauens im laufenden Betrieb,
— Leistungen bezüglich Vergabeprozesse der öffentlichen Hand,
— Leistungen hinsichtlich der Betreuung unterschiedlicher Projektpartner, z.B. Architekten, Fachplaner, technische Berater, Bauleiter, Facility Manager,
— Leistungen der Konzeption, Planung und Bau energietechnischer Anlagen,
— Leistungen als Projektleiter/-in bei der Durchführung von Projekten mit einem Volumen größer als 1 Mio. €.
Die aufgeführten Leistungen können sich auf eine oder mehrere Referenzen beziehen. Es ist nicht Voraussetzung, dass der/die Projektleiter/-in Referenzen über die aufgelisteten Leistungen vorweisen kann. Sie stellen keine Mindestvoraussetzung dar, werden aber bei der Abschichtung (Auswahl) der grundsätzlich geeigneten Bewerber bewertet (hierzu untern Ziff. IV.1.2).
Die aufgeführten Leistungen können sich auf eine oder mehrere Referenzen beziehen. Es ist nicht Voraussetzung, dass der/die Projektleiter/-in Referenzen über die aufgelisteten Leistungen vorweisen kann. Sie stellen keine Mindestvoraussetzung dar, werden aber bei der Abschichtung (Auswahl) der grundsätzlich geeigneten Bewerber bewertet (hierzu untern Ziff. IV.1.2).
Weitere Informationen unter Ziff. VI.3).
Mindeststandards:
Es sind mindestens 3 Referenzen des Bewerbers gemäß den Anforderungen der Ziff. III.2.3) Nr. (1) einzureichen.
Die zu Ziff. III.2.3) Nr. (2) anzugebende Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Architekt/-in oder Ingenieur/-in in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung muss mindestens 3 Jahre betragen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Angaben hierzu erfolgen ggf. in der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Angaben hierzu erfolgen ggf. in der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die verbindlichen Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes sind einzuhalten (Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung, Besondere Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ingenieure / Architekten, wobei mindestens ein/e Ingenieur/-in oder Architekt/-in des Bewerbers gemäß § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt sein muss.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen und Mindeststandards erfüllen, erfolgt durch die Bewertung folgender Kriterien: (1) eine über 3 Jahre hinausgehende Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung als Architekt/-in oder Ingenieur/-in (1 Punkte); bei einer über 5 Jahre hinausgehende Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Architekt/-in oder Ingenieur in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung (2 Punkte). (2) eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Bauen im Bestand (1 Punkt); mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Bauen im Bestand (2 Punkte) (3) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen hinsichtlich des Bauens im laufenden Betrieb (1 Punkt) (4) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Denkmalschutz (1 Punkt) (5) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zu Vergabeprozessen der öffentlichen Hand (1 Punkt) (6) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen hinsichtlich der Betreuung unterschiedlicher Projektpartner, z.B. Architekten, Fachplaner, technische Berater, Bauleiter, Facility Manager (1 Punkt) (7) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen der Konzeption, Planung und dem Bau energietechnischer Anlagen (1 Punkt) (8) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst eigenständig durchgeführte Projekte (als Projektleiter/-in) mit einem Volumen größer als 1 Mio. € (1 Punkt) (9) Dauer der Unternehmenszugehörigkeit länger als 2 Jahre (1 Punkt) (10) besuchte Fort- und Weiterbildungen innerhalb der letzten beiden Jahre (2010, 2011), die für die Bereiche der Projektsteuerung und/der des Projektmanagements relevant sind (1 Punkt) Insgesamt können maximal 12 Punkte vergeben werden. Die genannten Kriterien gemäß Ziff. IV.1.2) Nr. (2)- (10) können durch eine oder mehrere Referenzen erfüllt werden. Eine Referenz kann also mehrere oder alle der zu bewertenden Leistungen umfassen. Sind mehrere Bewerber geeignet und erhalten nach den genannten Kriterien mehr als 3 Bewerber die gleiche Punktzahl, entscheidet die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Architekt/-in oder Ingenieur/-in im Bereich des Projektmanagements und/oder der Projektsteuerung.
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen und Mindeststandards erfüllen, erfolgt durch die Bewertung folgender Kriterien: (1) eine über 3 Jahre hinausgehende Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung als Architekt/-in oder Ingenieur/-in (1 Punkte); bei einer über 5 Jahre hinausgehende Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Architekt/-in oder Ingenieur in den Bereichen Projektmanagement und/oder Projektsteuerung (2 Punkte). (2) eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Bauen im Bestand (1 Punkt); mehr als eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Bauen im Bestand (2 Punkte) (3) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen hinsichtlich des Bauens im laufenden Betrieb (1 Punkt) (4) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zum Denkmalschutz (1 Punkt) (5) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen zu Vergabeprozessen der öffentlichen Hand (1 Punkt) (6) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen hinsichtlich der Betreuung unterschiedlicher Projektpartner, z.B. Architekten, Fachplaner, technische Berater, Bauleiter, Facility Manager (1 Punkt) (7) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst Leistungen der Konzeption, Planung und dem Bau energietechnischer Anlagen (1 Punkt) (8) mindestens eine Referenz des/der Projektleiters/-in gemäß Ziff. III.2.3) Nr. (3) umfasst eigenständig durchgeführte Projekte (als Projektleiter/-in) mit einem Volumen größer als 1 Mio. € (1 Punkt) (9) Dauer der Unternehmenszugehörigkeit länger als 2 Jahre (1 Punkt) (10) besuchte Fort- und Weiterbildungen innerhalb der letzten beiden Jahre (2010, 2011), die für die Bereiche der Projektsteuerung und/der des Projektmanagements relevant sind (1 Punkt) Insgesamt können maximal 12 Punkte vergeben werden. Die genannten Kriterien gemäß Ziff. IV.1.2) Nr. (2)- (10) können durch eine oder mehrere Referenzen erfüllt werden. Eine Referenz kann also mehrere oder alle der zu bewertenden Leistungen umfassen. Sind mehrere Bewerber geeignet und erhalten nach den genannten Kriterien mehr als 3 Bewerber die gleiche Punktzahl, entscheidet die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung des/der Projektleiters/-in als Architekt/-in oder Ingenieur/-in im Bereich des Projektmanagements und/oder der Projektsteuerung.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-05-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Tempelhof Projekt GmbH, Gebäudemanagement
Frau Claudia Silberborth
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-08-01 📅
Datum des Endes: 2015-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Projektmanagement Gebäudetechnik THF
Zusätzliche Informationen
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (Tempelhof Projekt GmbH) per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten informiert, falls weitere Informationen, z.B. in Form von Antworten auf Bewerber- bzw. Bieterfragen, an die Bewerber bekanntzugeben sind.
(1) Unternehmen, die an einer Bewerbung interessiert sind, obliegt es, ihr Interesse unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (Tempelhof Projekt GmbH) per E-Mail unter Angabe des Verfahrens „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF“ anzuzeigen und sich als Interessenten registrieren zu lassen. Die Interessenten haben bei der Registrierung eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die die Korrespondenz im Vergabeverfahren abgewickelt wird; andernfalls wird die Vergabestelle die E-Mail-Adresse verwenden, mit der die Registrierung erfolgt ist. Die Registrierung ist nicht kostenpflichtig. Über die angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten informiert, falls weitere Informationen, z.B. in Form von Antworten auf Bewerber- bzw. Bieterfragen, an die Bewerber bekanntzugeben sind.
(2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden maximal 3 Bewerber, die sich als geeignet erweisen und nach den Auswahlkriterien gem. Ziff. IV.1.2) die meisten Punkte erzielen konnten, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt.
(2) Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Teilnahmewettbewerb wird die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden maximal 3 Bewerber, die sich als geeignet erweisen und nach den Auswahlkriterien gem. Ziff. IV.1.2) die meisten Punkte erzielen konnten, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert. Im Nachgang zur Angebotsprüfung finden Verhandlungen mit den Bietern statt.
(3) Anfragen sind frühzeitig schriftlich (E-Mail oder Fax) an die Vergabestelle zu richten. Anfragen, die nicht mindestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, können nicht mehr beantwortet werden.
(4) Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
(4) Der Teilnahmeantrag ist im Original zu unterschreiben. Ein nicht im Original unterschriebener Teilnahmeantrag gilt als nicht abgegeben. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „VOF-Verfahren Projektmanagement Gebäudetechnik THF – Nicht öffnen!“ an die unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle (nicht per Fax oder E-Mail!) bis zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Nicht rechtzeitig eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen.
(5) Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern. Die Vergabestelle behält sich insbesondere vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bewerbern folgende Unterlagen anzufordern: beglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen, Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder Gewerbezentralregister.
(5) Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen. Soweit für Erklärungen und Nachweise lediglich Kopien verlangt sind, behält sich die Vergabestelle vor, zur näheren Überprüfung die Nachreichung von Originalen zu verlangen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bewerbern weitere Unterlagen oder Nachweise (z.B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern. Die Vergabestelle behält sich insbesondere vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein, von den Bewerbern folgende Unterlagen anzufordern: beglaubigter Auszug aus dem Handelsregister, Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger oder vergleichbarer Einrichtungen, Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder Gewerbezentralregister.
(6) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) und Ziff. III. 2.2) Nr. (1) und (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(6) Im Falle einer Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist eine durch alle Mitglieder unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung im Original einzureichen, aus der sich die Absicht zum Zusammenschluss zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, die gesamtschuldnerische Haftung und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Die Eignung von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft wird kumulativ berücksichtigt. Die unter Ziff. III. 2.1) und Ziff. III. 2.2) Nr. (1) und (2) genannten Erklärungen und Nachweise sind für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, spätestens sieben Tage nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 7 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, spätestens sieben Tage nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 7 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe Ziff. VI. 4.1)
Quelle: OJS 2012/S 068-112152 (2012-04-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-08-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Columbiadamm 10, D2, 12101 Berlin, DEUTSCHLAND.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Konzept TGA-Maßnahmen: über die Herangehensweise an die Projektmanagementleistungen im Hinblick auf die Konzeption, Planung und Durchführung von TGA-Maßnahmen zur Erneuerung oder zum Neubau von technischen Anlagen, insbesondere in den Bereichen Energeversorgung, Energiemanagement (20)
2. Konzept Koordinierung: über die Herangehensweise an die Koordinierung und Projektabwicklung parallel laufender Einzeprojekte in verschiedenen Projektphasen und hinsichtlich verschiedener Anlagenarten (10)
3. Konzept Kommunikation: zur Herangehensweise an die Abstimmung, Einbindung, Kontrolle und Information aller Projektbeteiligten einschließlich des Auftraggebers und der Kommunikation und Außendarstellung im politischen Bereich (10)
4. Konzept Auftragsvergaben: zur Herangehensweise bei der Vergabe von Aufträgen an einzubindende Dritten (10)
5. Konzept Einbindung technisches und personelles Know-How: zur Herangehensweise an die Einbindung des technischen (fachlichen) Know-Hows und des Personals des Bieters durch den/die Projektleiters/in inklusive der Vertretungsreglungen sowie zur Erbringung von weiteren Leistungen gemäß Anlage 2 zur HOAI (2009), Abschnitt 2.11 „Leistungsbild technische Ausrüstung“ (20)
6. Honorar (30)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-08-15 📅
Name: Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH
Postanschrift: Bundesallee 39-40a
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10717
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, spätestens sieben Tage nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, spätestens sieben Tage nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.