Die Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH beabsichtigt die Errichtung eines energieeffizienten Sportbades auf dem Gelände des bisherigen Eisstadions an der Jahnstraße als Ersatz für das bestehende Hallenbad Mitte. Grundsätzlich soll dieses ein wettkampffähiges 50 x 25 m-Sportbecken und ein Lehrschwimmbecken mit 25 x 10 m, eine kleine Sauna, eine Cafeteria sowie einen Verwaltungsbereich beinhalten. Es wird mit ca. 150 000-200 000 Besuchern pro Jahr gerechnet, die sich aus der Öffentlichkeit, Schulen sowie den örtlichen Vereinen zusammensetzen. Das vorhandene Eingangs- und Sanitärgebäude des Eisstadions soll unter Wahrung des Denkmalschutzes saniert und integriert werden. Als Kostenobergrenze für die Bau- und Planungsleistungen werden 14 000 000 EUR netto veranschlagt (ohne Abbruch- und Sondergründungsmaßnahmen). Das Hallenbad soll Mitte 2014 in Betrieb genommen werden. Es sollen die KOK-Richtlinien und Bayerischen Richtlinien für den Schulbau eingehalten werden.
Alternativ wird in Erwägung gezogen, das Sportbad als Passivhallenbad zu errichten. Ein Zuschuss nach dem Bayerischen FAG ist von der Regierung von Oberbayern in Aussicht gestellt.
Es ist geplant, Planungsleistungen an einen Generalplaner zu vergeben. Dieser wird derzeit im Wege eine Verhandlungsverfahrens mit nach VOF mit dazuwischengeschaltetem Planungswettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) ermittelt.
Mit vorliegender Ausschreibung werden die Projektsteuerungsleistungen vergeben.
Die Grundleistungen für Koordination, Organisation, Prüfung und Steuerung orientieren sich an der vom Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. herausgegebenen Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung/Projektmanagement", Stand März 2009.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Stufe 1: Projektstufen 1 und 2 nach § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9,
Stufe 2: Projektstufe 3 nach § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9,
Stufe 3: Projektstufen 4 und 5 nach § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9.
Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-05.
Auftragsbekanntmachung (2012-03-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
“Die Baukosten werden mit ca. 14 000 000 EUR netto veranschlagt. Die kompletten Planungskosten einschließlich Projektsteuerung sind darin enthalten.” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH
Postanschrift: Ringlerstraße 28
Postleitzahl: 85057
Postort: Ingolstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.sw-in.de🌏
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de📧
Telefon: +49 9412973410📞
Fax: +49 9412973411 📠
“Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung...”
Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle und nur per E-Mail angefordert werden. Anfragen, Nachfragen etc. sind schriftlich, per Fax oderper E-Mail, zu stellen. Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elekronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Der Autraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluß aus dem Verfahren.
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Quelle: OJS 2012/S 047-077448 (2012-03-05)