Projektträgerschaft "Forschung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs"

Bundesminierium für Bildung und Forschung

Das BMBF beauftragt bei der Förderung von Vorhaben ausgewählte Auftragnehmer (AN) mit der Wahrnehmung von Projektträgeraufgaben (sog. Projektträger – PT), um mit ihrer Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle zu erfüllen. In Administrativer Hinsicht unterstützten PT das BMBF in allen Phasen der Projektförderung (von der Beratung der Interessenten und Antragsteller über die Prüfung der Anträge einschließlich der Begutachtung durch Gutachtergremien, Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung) und übernimmt insbesondere die administrative Abwicklung mit Hilfe Projektfördersystem des Förderverfahrens (Datenverarbeitungssystem „profi“).
Ziel dieser Ausschreibung ist die Beauftragung eines Projektträgers, der das zuständige Fachreferat des BMBF bei der Planung, Durchführung und Kontrolle der Förderaufgaben im Bereich Forschung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs (FoWiN) sowohl fachlich als auch administrativ unterstützt.
Mit den im Rahmen des neuen Förderschwerpunkts FoWiN geförderten Forschungsvorhaben sollen die Informations- und Erkenntnisdefizite über den akademischen Qualifizierungsprozess des wissenschaftlichen Nachwuchses abgebaut und zugleich das empirische Fundament für die Berichterstattung zum wissenschaftlichen Nachwuchs ausgebaut werden.
Gegenstand der Förderung sind empirisch angelegte Forschungsprojekte, sowohl originäre Erhebungen als auch die Auswertung vorhandener Datenbestände aus der amtlichen Statistik oder aus der Survey-Forschung. Grundsätzlich werden Beiträge zur empirischen Bildungsforschung im Bereich Wissenschaft/Hochschulen sowie im Übergang Hochschule/Gesellschaft gefördert. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf Analysen mit längsschnittlichem Untersuchungsdesign.
Für den Förderschwerpunkt „Forschung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs“ ist im Haushaltsjahr 2012 bis zu 1 000 000 EUR und in den Haushaltsjahren 2013 bis 2015 sind zurzeit jährliche Mittel von bis zu 2 000 000 EUR vorgesehen. Der Förderschwerpunkt ist in der Finanzplanung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis 31.12.2015 enthalten; er ist jedoch längerfristig angelegt.
Die erste Förderrichtlinie wird bereits in engem zeitlichem Zusammenhang zu dieser Ausschreibung 2012 veröffentlicht. Zwei weitere Förderrichtlinien werden voraussichtlich in Abständen von ca. jeweils 9 Monaten ausgeschrieben werden. Es ist über die Laufzeit mit ca. 100 bis 120 Projekten zu rechnen, die entsprechend dem Handbuch der Projektförderung des BMBF (nähere Informationen hierzu enthalten die bei der Kontaktstelle abrufbaren Vergabeunterlangen) fachlich und administrativ zu betreuen sind. Dazu gehören je Projekt mehrere Zahlungsanforderungen pro Jahr, ein Zwischen- und am Ende der Laufzeit ein Verwendungsnachweis, die zu bearbeiten sind.
Dazu kommen fachliche und organisatorische Zuarbeiten für das BMBF zur Vorbereitung und Weiterentwicklung von Förderrichtlinien und der Verbreitung der Ergebnisse. Der PT organisiert beispielsweise Fachtagungen und Workshops, wirkt bei Aktivitäten unter anderem im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit und ist für den Transfer der Ergebnisse in den öffentlichen Raum mit verantwortlich. Ferner gehört die Beobachtung und Analyse von Forschung und Entwicklung sowie Anwendung der Ergebnisse im Bereich Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Abstimmung mit dem Fachreferat zu den Aufgaben des PT.
Die Ausführung der mit der Projektträgerschaft FoWiN verbundenen Leistungen erfordert hohe Fachkompetenz auf einem oder mehreren Gebieten der empirisch orientierten Bildungsforschung, bildungspolitische sowie administrative und betriebswirtschaftliche Kompetenzen.
Ausführliche Angaben sind der Leistungsbeschreibung und den ergänzenden Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-28 Auftragsbekanntmachung
2012-10-11 Ergänzende Angaben
2013-01-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-06-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesminierium für Bildung und Forschung
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
E-Mail: andreas.schurig@bmbf.bund.de 📧
Telefon: +49 22899573228 📞
Fax: +49 228995783601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-06-28 📅
Einreichungsfrist: 2012-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-07-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 125-207411
ABl. S-Ausgabe: 125

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das BMBF beauftragt bei der Förderung von Vorhaben ausgewählte Auftragnehmer (AN) mit der Wahrnehmung von Projektträgeraufgaben (sog. Projektträger – PT), um mit ihrer Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle zu erfüllen. In Administrativer Hinsicht unterstützten PT das BMBF in allen Phasen der Projektförderung (von der Beratung der Interessenten und Antragsteller über die Prüfung der Anträge einschließlich der Begutachtung durch Gutachtergremien, Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung) und übernimmt insbesondere die administrative Abwicklung mit Hilfe Projektfördersystem des Förderverfahrens (Datenverarbeitungssystem „profi“).
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Ziel dieser Ausschreibung ist die Beauftragung eines Projektträgers, der das zuständige Fachreferat des BMBF bei der Planung, Durchführung und Kontrolle der Förderaufgaben im Bereich Forschung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs (FoWiN) sowohl fachlich als auch administrativ unterstützt.
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Mit den im Rahmen des neuen Förderschwerpunkts FoWiN geförderten Forschungsvorhaben sollen die Informations- und Erkenntnisdefizite über den akademischen Qualifizierungsprozess des wissenschaftlichen Nachwuchses abgebaut und zugleich das empirische Fundament für die Berichterstattung zum wissenschaftlichen Nachwuchs ausgebaut werden.
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Gegenstand der Förderung sind empirisch angelegte Forschungsprojekte, sowohl originäre Erhebungen als auch die Auswertung vorhandener Datenbestände aus der amtlichen Statistik oder aus der Survey-Forschung. Grundsätzlich werden Beiträge zur empirischen Bildungsforschung im Bereich Wissenschaft/Hochschulen sowie im Übergang Hochschule/Gesellschaft gefördert. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf Analysen mit längsschnittlichem Untersuchungsdesign.
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Für den Förderschwerpunkt „Forschung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs“ ist im Haushaltsjahr 2012 bis zu 1 000 000 EUR und in den Haushaltsjahren 2013 bis 2015 sind zurzeit jährliche Mittel von bis zu 2 000 000 EUR vorgesehen. Der Förderschwerpunkt ist in der Finanzplanung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis 31.12.2015 enthalten; er ist jedoch längerfristig angelegt.
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Die erste Förderrichtlinie wird bereits in engem zeitlichem Zusammenhang zu dieser Ausschreibung 2012 veröffentlicht. Zwei weitere Förderrichtlinien werden voraussichtlich in Abständen von ca. jeweils 9 Monaten ausgeschrieben werden. Es ist über die Laufzeit mit ca. 100 bis 120 Projekten zu rechnen, die entsprechend dem Handbuch der Projektförderung des BMBF (nähere Informationen hierzu enthalten die bei der Kontaktstelle abrufbaren Vergabeunterlangen) fachlich und administrativ zu betreuen sind. Dazu gehören je Projekt mehrere Zahlungsanforderungen pro Jahr, ein Zwischen- und am Ende der Laufzeit ein Verwendungsnachweis, die zu bearbeiten sind.
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Dazu kommen fachliche und organisatorische Zuarbeiten für das BMBF zur Vorbereitung und Weiterentwicklung von Förderrichtlinien und der Verbreitung der Ergebnisse. Der PT organisiert beispielsweise Fachtagungen und Workshops, wirkt bei Aktivitäten unter anderem im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit und ist für den Transfer der Ergebnisse in den öffentlichen Raum mit verantwortlich. Ferner gehört die Beobachtung und Analyse von Forschung und Entwicklung sowie Anwendung der Ergebnisse im Bereich Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Abstimmung mit dem Fachreferat zu den Aufgaben des PT.
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Die Ausführung der mit der Projektträgerschaft FoWiN verbundenen Leistungen erfordert hohe Fachkompetenz auf einem oder mehreren Gebieten der empirisch orientierten Bildungsforschung, bildungspolitische sowie administrative und betriebswirtschaftliche Kompetenzen.
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Ausführliche Angaben sind der Leistungsbeschreibung und den ergänzenden Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Einmalige Verlängerungsoption um bis 36 Monate, höchstens bis zum 30.9.2018. Von der Option wird spätestens 6 Monate vor Ablauf der Laufzeit Gebrauch gemacht.
Referenznummer: 42000-22/6

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Bewertung der Eignung wird von den Bietern die Vorlage folgender Erklärungen bzw. Dokumente erwartet.
Soweit es sich um eine Bietergemeinschaft handelt oder der Bieter sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben. Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer Bietergemeinschaft auf alle Partner der Bietergemeinschaft, die unter diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner vorzulegen:
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1. Bieterbogen mit Name und Anschrift des Bieters sowie Name des Ansprechpartners (mit Telefon und Telefaxnummer sowie sonstigen Kontaktdaten (entsprechend Formular I)). Dieses Dokument ist nur vom Bieter bzw. vom benannten verantwortlichen Ansprechpartner einer Bietergemeinschaft vorzulegen;
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2. Bei einer Bietergemeinschaft ist außerdem eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaft vorzulegen.(entsprechend Formular III)
3. Beschreibung des Bieters und seiner institutionellen Struktur (u.a. Größe, Standort). Dieses Dokument ist vom Bieter bzw. von allen Partnern der Bietergemeinschaft vorzulegen;
4. Der Bieter hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es sich um eine Bietergemeinschaft handelt oder der Bieter sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bieter anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firma unter Bezeichnung des Unternehmenssitzes zu benennen. Hierüber ist eine Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt (entsprechend Formular II);
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5. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus;
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6. Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung international, abrufbar unter http://www.bmbf.de/pubRD/bietererklaerung_form_eu.pdf;
7. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass keine Person, deren Verhalten sich der Leistungsbringer gemäß § 6 EG Abs. 4 Satz 3 VOL/A zurechnen lassen muss, wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 Satz 1 a) bis g) VOL/A genannten Straftaten verurteilt worden ist (entsprechend Formular VII);
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8. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen (entsprechend Formular VIII);
9. Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Weise der Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung in den Zuständigkeitsbereich des künftigen Auftragnehmers fallen, beteiligen werden (entsprechend Formular IV).
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Im Falle einer Verflechtung hat der Leistungserbringer darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gerichtliches Verfahren eröffnet worden ist, die Eröffnung nicht beantragt worden ist und ein entsprechender Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (entsprechend Formular V).
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2. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden (entsprechend Formular V).
3. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist (entsprechend Formular VI).
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4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Leistungserbringers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht) (entsprechend Formular IX).
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5. Eigenerklärung (entsprechend Formular X) über den von dem Leistungserbringer mit Projektsteuerungsleistungen mit Bezügen zum Bereich Wissenschaft / Forschung erzielten Umsatz bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunktes zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht).
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6. Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Leistungserbringers (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Teilnahmefrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und den Leistungserbringer bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Leistungserbringer ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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7. Eigenerklärung des Leistungserbringers zur Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen sowie zur Anzahl der festangestellten Mitarbeite/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, und zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen würden (entsprechend Formular XI).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzaufträgen (entsprechend Formular XII); Ausführliche Darstellung von Referenzaufträgen (mindestens zwei, maximal fünf), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) abgeschlossenen Aufträgen bzw. seit mehreren Jahren laufenden Aufträgen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
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Durch die Darstellung der Referenzprojekte sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen werden:
— Kenntnisse und Erfahrungen im Management von Förderprogrammen mit bildungspolitischen Bezügen, vorzugsweise der empirischen Bildungsforschung,
— Erfahrung in der Verwaltung von Projekten und Organisation von Veranstaltungen für wissenschaftliche wie politische oder administrative Zielgruppen,
— Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
— Kenntnisse in der Unterstützung des Forschungstransfers,
— Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern, vorzugsweise mit Obersten Bundesbehörden.
Hinweise:
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt,
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist zulässig und gewünscht, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt.
2. Berufliche/fachliche Befähigung des Personals (entsprechend Formular XIII); Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter. Die entsprechenden Darstellungen müssen auch eine Angabe über die vorgesehene Zusammensetzung des Mitarbeiterteams enthalten. Insgesamt muss das Mitarbeiterteam folgende Voraussetzungen erfüllen, wobei für jede der im Folgenden genannten Voraussetzungen Referenzen vorzulegen sind und von einer Aufteilung der Mitarbeiterkategorien in Projektleitung, wissenschaftliche Mitarbeiter, kaufmännisch-administrative Mitarbeiter und Sekretariatsmitarbeiter (vgl. Preisblatt) auszugehen ist. Soweit nicht anders angegeben, muss die geforderte Qualifikation von zumindest einem Mitglied des Projektteams erfüllt werden.
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Das Mitarbeiterteam insgesamt muss insofern verfügen über:
— Kenntnisse über das Wissenschafts- und Forschungsfördersystem in Bezug auf den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland und in der EU sowie in zumindest einer führenden Wissenschaftsnationen außerhalb Europas (rechtliche Grundlagen, politische Zielsetzungen, aktuelle Herausforderungen) (Projektleitung, oder. wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin, wobei es unschädlich ist, wenn die betreffende Person sowohl wissenschaftlicher Mitarbeiter als auch Projektleiter ist),
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— Erfahrung in der Steuerung und Verwaltung von Projekten auf dem Gebiet der empirischen Bildungsforschung (Ebene der administrativen Mitarbeiter, wobei es unschädlich ist, wenn diese Qualifikation sattdessen auf der Ebene der Projektleitung oder der wissenschaftlichen Mitarbeiter angesiedelt ist),
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— Umfassende Kenntnisse im Zuwendungsrecht, im Haushaltsrecht und im allgemeinen Verwaltungsrecht (Ebene der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen), die durch Ausbildung oder fundierte, in der Praxis erworbene Kompetenzen belegt werden können,
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— Fundierte Kenntnis und Erfahrungen in der Projektförderung (alle Ebenen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Ausnahme der Sekretariatsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen),
— Kenntnisse und Erfahrung in der technisch-administrativen Betreuung von Vergabeverfahren nebst der einschlägigen vergaberechtlichen Bestimmungen (VOL/A, VOL/B) (Ebene der administrativen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wobei es unschädlich ist, wenn diese Qualifikation sattdessen auf der Ebene der Projektleitung oder der wissenschaftlichen Mitarbeiter angesiedelt ist),
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— Erfahrung mit der Planung und Organisation von Öffentlichkeitsveranstaltungen, Symposien oder Sitzungen,
— Erfahrungen in der Personalführung (Ebene der Projektleitung).
3. Angaben in Form einer Eigenerklärung über die dem Bieter zur Verfügung stehende technische Ausrüstung für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen.
4. Angaben in Form einer Eigenerklärung des Bieters zur Nutzung eines Qualitätsmanagements in der Einrichtung.
5. Angaben in Form einer Eigenerklärung, dass mit jedem der eingesetzten Mitarbeiter über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg eine reibungslose schriftliche und mündliche Kommunikation mit dem Auftragnehmer in deutscher Sprache möglich ist.
6. Angaben in Form einer Eigenerklärung, dass auf der Eben der Projektleitung und bei einem wissenschaftlichem Mitarbeiter gute Englischkenntnisse vorhanden sind.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es gelten der mit den Vergabeunterlagen übersandte „Vertrag zur Übernahme und Durchführung von Projektträgeraufgaben“ (PT-Vertrag) und die darin genannten Vertragsbestandteile (insbesondere die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen" (VOL/B), die „Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF“ sowie die Bewerbungsbedingungen des BMBF bei internationalen Ausschreibungen. Abrufbar unter http://www.bmbf.de/de/1304.php). Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters gelten nicht.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine Eigenerklärung (entsprechend Formular III) mit folgendem Inhalt einzureichen:
— eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung,
— ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,
— eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem BMBF rechtsverbindlich vertritt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-12-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Schurig
E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-10-01 📅
Datum des Endes: 2015-09-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 42000-22/6

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-400 📠
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung - Ref. Z 23 / Vergabeprüfstelle
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
Fax: +49 22857-83558 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprpüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 III Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 22857-3558 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2012/S 125-207411 (2012-06-28)
Ergänzende Angaben (2012-10-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 199-326473
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 125-207411
ABl. S-Ausgabe: 199
Quelle: OJS 2012/S 199-326473 (2012-10-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 766 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 011-013551
ABl. S-Ausgabe: 11

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Konzept zum Forschungsmonitoring (20)
3. Konzept zur administrativen Vorhabenbetreuung (30)
4. Konzept zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-27 📅
Name: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Postanschrift: Steinplatz 1
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Schurig

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 199-326473

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundesminsterium für Bildung und Forschung – Referat Z 23 / Vergabeprüfstelle
Quelle: OJS 2013/S 011-013551 (2013-01-11)