Rahmenvertrag für die laufende Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik in den Kraftwerken Boxberg, Jänschwalde, Lippendorf, Schwarze Pumpe, der CCS Pilotanlage Schwarze Pumpe, dem BMHKW Sellessen und dem Kraftwerk Moorburg
Laufende Wartung und Instandsetzung inkl. Rufbereitschaft und Störungsbeseitigung — der Messtechnik mit analogen und binären Gebern einschließlich Emissions- und Analysenmesstechnik, Schwingungsmesstechnik, Wägetechnik etc, — an elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Antrieben der Steuerungs- und Regelungstechnik, — der peripheren Datenverarbeitungstechnik und SPS einschließlich Lieferung des für die Auftragsabwicklung erforderlichen Materials und Dokumentationspflege. Eingesetzte Leittechniken an den Kraftwerksstandorten (Schnittstellensysteme): — Kraftwerk Boxberg: Leittechnik-System: Symphony, Procontrol, Mauell ME 4012, Freelance, Teleperm XP, WinCC, ALSPA. — Kraftwerk Jänschwalde: Leittechnik-System: ContronikE,/Symphony, Mauell ME4012. — Kraftwerk Schwarze Pumpe: Leittechnik-System: Teleperm XP. — Kraftwerk Lippendorf: Leittechnik-System: Advant, Teleperm XP. — Kraftwerk Moorburg: Leittechnik-System: Mauell ME 4012.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-03-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-02-10.
Auftragsbekanntmachung (2012-02-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur und Wartung von Mess-, Prüf- und Kontrollgeräten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur und Wartung von Mess-, Prüf- und Kontrollgeräten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Generation AG
Postanschrift: Vom-Stein-Straße 39
Postleitzahl: 03050
Postort: Cottbus
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de🌏
E-Mail: kathrin.langner@vattenfall.de📧
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung.
1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in zweifacher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind als solche unter Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „vertraulich“ zu kennzeichnen. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht zulässig;
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltenen Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus;
3. Unter "Aktuell" in Ziffer III.2.) wird verstanden, dass das Ausstellungsdatum der jeweiligen Drittbescheinigung (z.B. Handelsregisterauszug) nicht älter als 3 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf;
4. Die Bewerbung muss einen Hinweis enthalten, auf welches Los sich beworben wird;
5. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen des Vattenfall-Konzerns Auftraggeber wird;
6. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern;
7. Im Sinne der vorherigen Ziffer 6 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird mit Blick auf Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden;
8. Ein Bewerber kann sich - auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft - beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht von Referenzen auf den Leistungsteil beschränkt, für die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende eigenhändig unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen;
9. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht;
10. Eine Nichteinhaltung der als Mindestbedingungen gekennzeichneten Punkte führt - gegebenenfalls nach Nachforderung im Sinne der Ziffer 9 - zwingend zum Ausschluss.
B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt:
1. Formale Prüfung;
2. Eignungsprüfung;
3. Abschichtung, d.h. falls die Bewerberanzahl je Los 5 überschreitet, erfolgt eine Auswahl nach folgenden Kriterien:
— Anzahl der an die BG gemeldeten Unfälle je 1000 Mitarbeiter in den letzten 5 Jahren,
— Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem bekannt gemachten Leistungsumfang.
C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe.
Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können:
1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich - unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien - wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen;
2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers;
3. Die Frist für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer beträgt nach § 107 Abs.3 Nr.4 GWB höchstens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abzuhelfen. Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal "unverzüglich" wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren: 3 zuzüglich Verlängerungsoption von 2 Jahren.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 1.1.2013, Abschluss: 31.12.2015 (optional bis 31.12.2017).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen: siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: nein.
1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in zweifacher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind als solche unter Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „vertraulich“ zu kennzeichnen. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht zulässig;
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltenen Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus;
3. Unter "Aktuell" in Ziffer III.2.) wird verstanden, dass das Ausstellungsdatum der jeweiligen Drittbescheinigung (z.B. Handelsregisterauszug) nicht älter als 3 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf;
4. Die Bewerbung muss einen Hinweis enthalten, auf welches Los sich beworben wird;
5. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen des Vattenfall-Konzerns Auftraggeber wird;
6. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern;
7. Im Sinne der vorherigen Ziffer 6 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird mit Blick auf Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden;
8. Ein Bewerber kann sich - auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft - beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht von Referenzen auf den Leistungsteil beschränkt, für die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende eigenhändig unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen;
9. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht;
10. Eine Nichteinhaltung der als Mindestbedingungen gekennzeichneten Punkte führt - gegebenenfalls nach Nachforderung im Sinne der Ziffer 9 - zwingend zum Ausschluss.
B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt:
1. Formale Prüfung;
2. Eignungsprüfung;
3. Abschichtung, d.h. falls die Bewerberanzahl je Los 5 überschreitet, erfolgt eine Auswahl nach folgenden Kriterien:
— Anzahl der an die BG gemeldeten Unfälle je 1000 Mitarbeiter in den letzten 5 Jahren,
— Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem bekannt gemachten Leistungsumfang.
C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe.
Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können:
1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich - unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien - wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen;
2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers;
3. Die Frist für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer beträgt nach § 107 Abs.3 Nr.4 GWB höchstens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abzuhelfen. Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal "unverzüglich" wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren: 3 zuzüglich Verlängerungsoption von 2 Jahren.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 1.1.2013, Abschluss: 31.12.2015 (optional bis 31.12.2017).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen: siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: nein.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Laufende Wartung und Instandsetzung inkl. Rufbereitschaft und Störungsbeseitigung
— der Messtechnik mit analogen und binären Gebern einschließlich Emissions- und Analysenmesstechnik, Schwingungsmesstechnik, Wägetechnik etc,
— an elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Antrieben der Steuerungs- und Regelungstechnik,
— der peripheren Datenverarbeitungstechnik und SPS
einschließlich Lieferung des für die Auftragsabwicklung erforderlichen Materials und Dokumentationspflege.
Eingesetzte Leittechniken an den Kraftwerksstandorten (Schnittstellensysteme):
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Laufende Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung der Mess- und Analystechnik in den Kraftwerken der VE Generation AG.
Kurze Beschreibung:
— der Messtechnik mit analogen und binären Gebern einschließlich Analysenmesstechnik, Wägemesstechnik, Schwingungsmesstechnik etc,
— der pneumatischen Antriebe der Steuerungs- und Regelungstechnik,
— der peripheren Datenverarbeitungstechnik und SPS,
— der Wartentechnik
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Laufende Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung der Emissionsmesstechnik in den Kraftwerken der VE Generation AG.
Kurze Beschreibung:
— der Emissionsmesstechnik inkl. der Messgasaufbereitung, Steuerung und zugehörigen Korrekturmessstellen
Emissionssystem als Black Box, Schnittstelle ist die Übergabeklemmleiste im Analysenmessschrank.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Laufende Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung der Stell- und Regelantriebstechnik in den Kraftwerken der VE Generation AG.
Kurze Beschreibung: — an elektrischen Stell- und Regelantrieben der Steuerungs- und Regelungstechnik
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Laufende Instandhaltung, Wartung und Störungsbeseitigung an Hydraulikanlagen in den Kraftwerken der VE Generation AG.
Kurze Beschreibung:
— an hydraulischen Steuerungs- und Regelungstechniken inkl. aller zugehörigen Mess- und Steuerungssysteme
System als Black Box, Schnittstelle ist die Übergabeklemmleiste im Hydrauliksteuerschrank.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Optional: Umfang der Lose 1-3 für das Kraftwerk Moorburg.
Kurze Beschreibung:
Siehe Beschreibung der Lose 1-3.
Zusätzlich Wartung und Instandhaltung Brandgasmessanlagen.
Beschreibung der Optionen: Verlängerung der Laufzeit um 2 Jahre.
Referenznummer: AG-B11-12-015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
— Kraftwerk Moorburg, Freie und Hansestadt Hamburg, BRD.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
1. aktueller Handelsregisterauszug;
2. aktueller Nachweis des Finanzamts über die Zahlung von Steuern [Mindestbedingung];
3. aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen, Arbeitslosenversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen [Mindestbedingung];
4. gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung im Sinne von § 21 Abs. 1 SektVO erfolgt ist. [Mindestbedingung];
5. aktuelle Mitgliedsbescheinigung der Berufsgenossenschaft [Mindestbedingung].
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
1. aktuelle Auskünfte mind. 1 Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z.B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z.B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit (z.B. Angabe von Krediten) [Mindestanforderung];
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. aktuelle Auskünfte mind. 1 Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z.B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z.B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit (z.B. Angabe von Krediten) [Mindestanforderung];
2. Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
3. gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine in § 21 Abs. 4 SektVO (einzeln aufzuführen) genannten Umstände vorliegen [Mindestbedingung].
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
1. Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, mit befähigten Personen Prüfungen zum Ex-Schutz gemäß §§ 14 und 15 der BetrSichV durchzuführen (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate) [Mindestbedingung];
2. Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, den Gesamtauftrag nach den einschlägigen EN bzw. DIN- Normen, VDE- Bestimmungen und VDI- Richtlinien, technischen Regeln (z.B. VDEW) sowie Vorschriften/Richtlinien des Auftraggebers und dem Stand der Technik oder vergleichbaren europäischen Regelungen abzuwickeln, (Nachweis durch Eigenerklärung [Mindestbedingung];
2. Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, den Gesamtauftrag nach den einschlägigen EN bzw. DIN- Normen, VDE- Bestimmungen und VDI- Richtlinien, technischen Regeln (z.B. VDEW) sowie Vorschriften/Richtlinien des Auftraggebers und dem Stand der Technik oder vergleichbaren europäischen Regelungen abzuwickeln, (Nachweis durch Eigenerklärung [Mindestbedingung];
3. Bei Bewerbung um die Lose 1, 4 oder 5:
— Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, den Auftrag insbesondere auf der Grundlage der Technischen Regeln für brennbare Füssigkeiten (TRbF) und des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) abzuwickeln (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate, z.B. Prüfung nach WHG durch befähigte Person) [Mindestbedingung].
— Bestätigung, dass der Bewerber in der Lage ist, den Auftrag insbesondere auf der Grundlage der Technischen Regeln für brennbare Füssigkeiten (TRbF) und des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) abzuwickeln (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate, z.B. Prüfung nach WHG durch befähigte Person) [Mindestbedingung].
4. Referenzangaben über mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen in Kraftwerken, sowie beim Umbau und Änderungen an diesen Anlagen, Darstellung der Projektgröße und -volumen, Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers [Mindestbedingung].
4. Referenzangaben über mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen in Kraftwerken, sowie beim Umbau und Änderungen an diesen Anlagen, Darstellung der Projektgröße und -volumen, Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers [Mindestbedingung].
Für jedes Los, für das sich beworben wird, sind gesondert 3 Referenzen abzugeben. Diese sind nummeriert nach 1., 2., und 3. abzugeben. Nicht nummerierte Referenzen und Referenzen ab Nummerierung 4. werden nicht von der Vergabestelle bewertet.
Pro Referenz ist uns ein Blatt mit folgendem Inhalt zu übergeben:
Auftraggeber: ...,
Versorgungsbereich: ...,
Datum Auftragsvergabe (nur ab 2006): ...,
Auftragswert: ...,
Leistungsumfang: ...,
Tätig gewordene Subunternehmer und deren Leistungsumfang: ...
5. Bestätigung, dass folgender Gerätekatalog vorhanden ist (Nachweis durch Eigenerklärung) oder aber im Falle der Zuschlagserteilung zum Vertragsbeginn im Zugriff des Bewerbers liegt (Nachweis z.B. durch geeignete Angebote von Lieferanten) [Mindestbedingung)].
5. Bestätigung, dass folgender Gerätekatalog vorhanden ist (Nachweis durch Eigenerklärung) oder aber im Falle der Zuschlagserteilung zum Vertragsbeginn im Zugriff des Bewerbers liegt (Nachweis z.B. durch geeignete Angebote von Lieferanten) [Mindestbedingung)].
Neben der Standardausrüstung für die Instandhaltung von EMSR-Anlagen werden folgende Maschinen und Geräte als Ausrüstung gefordert. Der Bieter sichert mit einer Eigenerklärung zu, dass mit Vertragsbeginn die nachfolgend gelisteten Maschinen und Geräte sich im Bestand des Auftragnehmers befinden.
Neben der Standardausrüstung für die Instandhaltung von EMSR-Anlagen werden folgende Maschinen und Geräte als Ausrüstung gefordert. Der Bieter sichert mit einer Eigenerklärung zu, dass mit Vertragsbeginn die nachfolgend gelisteten Maschinen und Geräte sich im Bestand des Auftragnehmers befinden.
Lose 1-4:
— Multifunktionskalibrator,
— elektrisches Druckmessgerät Kl. 0,05 bis 250 bar,
— elektrisches Druckmessgerät bis 600 bar,
— Präzisionsmultimeter und Temperaturmessgerät.
Los 1:
— BGV A3 - Prüfkoffer bzw. gleichwertige Geräte,
— Gerät zum Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701/702,
— mobiles pH-Messgerät,
— mobiles Spektralphotometer,
— mobiles Leitfähigkeitsmessgerät.
Los 3:
— Isolationsmessgerät bis 1000V,
— Drehfeldmessgerät,
— Prüfstand für alle Stell- und Regelantriebe der Firmen DREHMO und Auma mit einem Drehmoment bis 2000 Nm.
Los 4:
— mobile hydraulische Kalibrier-Handtestpumpe mit einem Prüfdruck von mindestens 500 bar und MINIMESS- Prüflingsanschlussschlauch,
— Schneidemaschine, Schlauchpresssystem und Schlauchreinigungsgerät für Montage Hydraulikschläuche.
6. Nachweis des Vorhandenseins eines zertifizierten QM-Systems entsprechend den Grundsätzen der DIN EN ISO 9001-er Reihe (Ausgabe 2000) für den Geltungsbereich Instandhaltung, Reparatur und Wartung und dessen Umsetzung und Untersetzung in betriebliche Anweisungen einschließlich Gewährung auf Einsichtnahme [Zertifikat ISO 9001:2000 oder gleichwertig] [Mindestbedingung];
6. Nachweis des Vorhandenseins eines zertifizierten QM-Systems entsprechend den Grundsätzen der DIN EN ISO 9001-er Reihe (Ausgabe 2000) für den Geltungsbereich Instandhaltung, Reparatur und Wartung und dessen Umsetzung und Untersetzung in betriebliche Anweisungen einschließlich Gewährung auf Einsichtnahme [Zertifikat ISO 9001:2000 oder gleichwertig] [Mindestbedingung];
7. Nachweis durch Eigenerklärung über die Zahl sowie die Zahl je 1 000 Beschäftigte an die BG gemeldeten Unfälle in den letzten 5 Jahren (einzeln für die Jahre aufgeführt) [Mindestbedingung];
8. Bestätigung des Bewerbers, dass er in der Lage ist Reaktionszeiten einzuhalten, die den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort im Störungsfall, auch an Wochenenden und Feiertagen innerhalb von 2 Stunden absichert - er in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen. (Nachweis durch Eigenerklärung und Konzept zur Sicherstellung, z.b. NL vor Ort) [Mindestbedingung];
8. Bestätigung des Bewerbers, dass er in der Lage ist Reaktionszeiten einzuhalten, die den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort im Störungsfall, auch an Wochenenden und Feiertagen innerhalb von 2 Stunden absichert - er in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen. (Nachweis durch Eigenerklärung und Konzept zur Sicherstellung, z.b. NL vor Ort) [Mindestbedingung];
9. Sofern sich Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen oder sofern Bewerber beabsichtigen, im Rahmen der Leistungserbringung auf Nachauftragnehmer zurückzugreifen, dürfen diese Dritten und/oder Nachauftragnehmer nicht selbst Bewerber für das Los sein, für welches sie als Dritte und/oder Nachauftragnehmer benannt worden sind/benannt werden. (Nachweis durch Eigenerklärung der Nachauftragnehmer) [Mindestbedingung];
9. Sofern sich Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen oder sofern Bewerber beabsichtigen, im Rahmen der Leistungserbringung auf Nachauftragnehmer zurückzugreifen, dürfen diese Dritten und/oder Nachauftragnehmer nicht selbst Bewerber für das Los sein, für welches sie als Dritte und/oder Nachauftragnehmer benannt worden sind/benannt werden. (Nachweis durch Eigenerklärung der Nachauftragnehmer) [Mindestbedingung];
10. Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Gewerken/Aufgabenfeldern;
11. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung in der Lage ist, die gesamte Auftragsabwicklung einschließlich Dokumentation und Schriftverkehr in deutscher Sprache abzuwickeln.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstituiert. Die innere Organisationsstruktur der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen und zu erläutern.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstituiert. Die innere Organisationsstruktur der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen und zu erläutern.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vattenfall Europe Business Services GmbH, Abt. FPOLB
Frau Langner
Internetadresse: www.vattenfall.de🌏
Name: Vattenfall Europe Generation AG
Postanschrift: Kraftwerk Boxberg
Postort: Boxberg
Postleitzahl: 02943
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Abteilung PL-GMT5
Herrn Frank Jöhling
Telefon: +49 3577443171📞
E-Mail: frank.joehling@vattenfall.de📧
Name: Vattenfall Europe AG
Postanschrift: Vom-Stein-Straße 39
Postort: Cottbus
Postleitzahl: 03050
Kontaktperson: VAG - Angebotseingangsstelle
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-01 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 64-104373
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617📞
Fax: +49 3318661629 📠
Quelle: OJS 2012/S 036-058625 (2012-02-10)