Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, Z. H. Herrn Joachim Korkhaus

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffung der Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben und für die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zur Unterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbauten für das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigen Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigen Infrastrukturen zu realisieren.
In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden Rollbahnsystems BER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystem des Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.
Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandene Bestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderliche Infrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherung und Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindung an die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weitere wesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- und Beschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktur sowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Für alle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.
Die gegenständliche Leistung umfasst die örtliche Bauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation der unter II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-04-12 Auftragsbekanntmachung
2013-05-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder und Leistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation für voraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sind ca.-Werte):Flugbetriebsflächen:— 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,— 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,— 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehender Beton-Flugbetriebsfläche,— 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,— 50 000 m2 Rasenansaat.Oberflächenentwässerung:— 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,— 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,— 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.Betriebsstraßen:— Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereich an Flugbetriebsflächen.Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:— Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,— 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und -überwachung,— 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,— 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:— 90 Schachtbauwerke,— 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,— 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,— 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,— 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.Abriss/Rückbau:— 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,— 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen übersandt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H. Herrn Joachim Korkhaus
Postanschrift: Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05
Postleitzahl: 12529
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: rollbahnen-bund@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 30609173663 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-12 📅
Einreichungsfrist: 2012-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 74-122461
ABl. S-Ausgabe: 74
Zusätzliche Informationen
Zu I.1) Die Vergabestelle wird aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren und die Beantwortung von Bewerberanfragen auf der folgenden Internetseite veröffentlichen: http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html. Bewerberanfragen zum Inhalt der Veröffentlichung dürfen bis zum 4.5.2012, 12:00 Uhr ausschließlich an die E-Mail-Adresse Rollbahnen-Bund@berlin-airport.de gestellt werden. Später eingehende Anfragen werden nicht mehr bearbeitet. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einem verschlossenen Umschlag bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresse einzusenden/ abzugeben und die verschlossenen Umschläge außen mit dem Aktenzeichen der Vergabestelle (gemäß Ziffer IV.3.1)), der Bezeichnung der Maßnahme (gemäß Ziffer II.1.1)) sowie den Worten "Teilnahmeantrag – nicht öffnen" zu kennzeichnen. Für die vorbenannte Kennzeichnung kann auch der von der Vergabestelle vorbereitete Kennzettel verwendet werden, der ebenfalls auf der Internetseite http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html unter "zusätzlichen Informationen" allen Bewerbern zur Verfügung steht. Die Verdingungsunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes an die ausgewählten Bewerber versandt. Die Vergabestelle wird max. 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen; in Abhängigkeit der geforderten Qualifikation der Bewerber/Bewerbergemeinschaften können jedoch auch weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Zu III.2) Teilnahmebedingungen: Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zur Situation des Unternehmens die in Ziffer III.2) benannten Erklärungen/Nachweise abzugeben (bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/ Nachweise des Herkunftslandes, die mit den geforderten vergleichbar sind). Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder von einem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Es ist auch zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung (Ziffer III) angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig - und zwar für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft - beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Bei den geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen handelt es sich grundsätzlich nicht um Mindestanforderungen. Zwingende Angaben, d. h. Angaben und Erklärungen, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorzulegen sind, sind als "Mindestanforderung" gekennzeichnet. Die Nichtvorlage, nicht rechtzeitige oder nicht vollständige Vorlage der als "Mindestanforderung" gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss. Nach § 19 Abs. 3 SektVO können fehlende Erklärungen nachgefordert werden. Es besteht jedoch kein Anspruch auf Nachforderung. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen oder im Rahmen der Eignungsprüfung abgewertet werden. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich (nicht auf Datenträger) bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zugelassen. Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft oder eines Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unter III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens bei der Vergabestelle eingereicht werden. Die Vergabestelle prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigen Verfahren. 1. Stufe: Prüfung auf Vollständigkeit des Vorliegens der abgeforderten Nachweise und Erklärungen (III.2.1), III.2.2), III.2.3)), 2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung der Mindestanforderungen, 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an den geforderten Nachweisen und Erklärungen (Ziff. III.2.2), III.2.3)). Die Bewertung der Teilnahmeanträge wird nach folgenden Maßstäben durchgeführt: Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbes ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird die Vergabestelle die Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Hierzu wird die Vergabestelle die nachfolgend beschriebene Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen: — max. 600 Punkte auf die Bewertung der Referenzen bezogen auf die Vergleichbarkeit der zu erbringenden Leistungen, gemäß III.2.3/1 (bewertet wird der Umfang der vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor 50, die Aktualität der Referenzen mit dem Gewichtungsfaktor 10 und die Art der vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor 60), — max. 300 Punkte auf die Bewertung der personellen Ausstattung und sonstigen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.3./3 (bewertet wird das Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen mit dem Gewichtungsfaktor 15, berufliche Qualifikation und Projektreferenzen der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen (Projektleiter, Projektmitarbeiter) mit dem Gewichtungsfaktor 40 und das Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 5), — max. 100 Punkte auf die Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.2) (bewertet wird die Bankauskunft mit dem Gewichtungsfaktor 10, die durchschnittliche Umsatzrentabilität mit dem Gewichtungsfaktor 5, die durchschnittliche Fremdkapitalquote mit dem Gewichtungsfaktor 5). Entsprechend der Bedeutung für eine erfolgreiche Bieterauswahl hat die Vergabestelle die Gewichtung der einzelnen Kriterien vorgenommen. Die Bedeutung jedes Kriteriums spiegelt sich in der zu erreichenden Maximalpunktzahl wieder. Jedes vorgenannte Kriterium wird mit 0 bis 5 Punkten bewertet und mit der Gewichtung multipliziert. Die Punkteverteilung erfolgt nach folgendem Bewertungsschlüssel: — 0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält, — 1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegend Defizite und Schwächen aufweisen, — 2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung weitreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagen enthält, — 3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, — 4 Punkte, die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung vereinzelte bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, — 5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungen vollständig und uneingeschränkt erfüllt. Für die v.g. durchschnittliche Umsatzrentabilität werden folgende Punkte vergeben: 5 Punkte bei >3 %; 4 Punkte bei >2 bis ≤3 %; 3 Punkte bei >1 bis ≤2 %; 2 Punkte bei >0 bis ≤1 %; 1 Punkt bei 0 % und 0 Punkte unter 0 %. Für die v. g. durchschnittliche Fremdkapitalquote werden folgende Punkte vergeben: 5 Punkte bei 0 bis ≤60 %; 4 Punkte bei >60 bis ≤70 %; 3 Punkte bei >70 bis ≤80 %; 2 Punkte bei >80 bis ≤90 %; 1 Punkt bei >90 % bis ≤96 %und 0 Punkte >96 %. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz der Vergabestelle. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend und/oder ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung bzw. Bewerbungen/Angebote geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegenden vorgegeben Erklärungen und Nachweise inhaltlich übereinstimmen. Es wird darauf hingewiesen, dass alle eingereichten Erklärungen/Nachweise auch auf das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. Zu II.3) Die hier benannten Termine sind voraussichtlicher Beginn und Ende der Auftragsausführung. — Leistungserbringung von ca. Januar 2013 bis September 2014. Weitere Hinweise: Postanschrift und Besucheranschrift der Vergabestelle: siehe I.1). Die Vergabestelle weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich im weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben weitergegeben wird. Die Vergabestelle bereit einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des Verkehrs tätig. Demzufolge erfolgt die Ausschreibung durch die Vergabestelle als Sektorenauftraggeberin i.S.d. § 98 Nr. 4 GWB nach den Regelungen der SektVO (Richtlinie 2004/17/EG) (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffung der Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben und für die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zur Unterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbauten für das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigen Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigen Infrastrukturen zu realisieren.
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In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden Rollbahnsystems BER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystem des Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.
Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandene Bestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderliche Infrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherung und Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindung an die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weitere wesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- und Beschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktur sowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Für alle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.
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Die gegenständliche Leistung umfasst die örtliche Bauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation der unter II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
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Menge oder Umfang:
Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder und Leistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):
Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation für voraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sind ca.-Werte):
Flugbetriebsflächen:
— 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,
— 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,
— 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehender Beton-Flugbetriebsfläche,
— 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,
— 50 000 m2 Rasenansaat.
Oberflächenentwässerung:
— 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,
— 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,
— 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.
Betriebsstraßen:
— Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereich an Flugbetriebsflächen.
Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:
— Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,
— 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und -überwachung,
— 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,
— 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.
Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:
— 90 Schachtbauwerke,
— 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,
— 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,
— 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,
— 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.
Abriss/Rückbau:
— 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,
— 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).
Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
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Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen übersandt.
Dauer: 21 Monate
Referenznummer: A 3700 0494
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.3) dieser Bekanntmachung), die Namen sämtlicher Mitglieder, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
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Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrer Internetseite http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll,
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein),
3. Eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:
a) Ich/wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden und unser Unternehmen gesetzestreu ist;
b) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
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c) Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachkommen;
d) Ich/wir erklären, dass wir Mitglied in der Berufsgenossenschaft sind.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern bzw. von konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Ziffer 2 und 3 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
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Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers bzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
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Für die Erklärungen nach Ziffer III.2.1), Pkt. 3 sowie für die "Verpflichtungserklärung" stellt die Vergabestelle Formulare auf ihrer Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden sollen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
1. Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung/Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein),
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2. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von 300 000 EUR,
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3. Angaben zur durchschnittlichen Umsatzrentabilität und durchschnittlichen Fremdkapitalquote pro Jahr für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften sind die Umsatzrentabilität und die Fremdkapitalquote nach folgenden Formeln zu berechnen:
— Umsatzrentabilität in Prozent = Gewinn nach Steuern dividiert durch Gesamtumsatz x 100,
— Fremdkapitalquote in Prozent = Fremdkapital dividiert durch Bilanzsumme x 100.
Für die Berechnungen der durchschnittlichen Umsatzrentabilität und durchschnittlichen Fremdkapitalquote stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrer Internetseite http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
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Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz gem. Ziffer III.2.2), Pkt. 2, auf Angaben/ Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach III.2.2) auch für den Dritten/die Nachunternehmer/die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/ Nachunternehmers/der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).
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Die Bewerber haben an Hand der ermittelten Werte die durchschnittliche Umsatzrentabilität und durchschnittliche Fremdkapitalquote für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre zu ermitteln.
Bei Bewerbergemeinschaften oder zulässiger Benennung von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen sind die vorbenannten Kennzahlen bzw. das von der Vergabestelle vorgegebene Formblatt von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jedem einzelnen benannten Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen (zum Nachweis der wirtschaftlichen Eignung) einzureichen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweise anzufordern.
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Für die Bewertung der Umsatzrentabilität und der Fremdkapitalquote wird die Vergabestelle im Falle von Bewerbergemeinschaften bzw. benannter Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen für beide Kennzahlen jeweils einen Mittewert über alle seitens des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft errechneten vorgelegten Beträge ermitteln. Somit ergibt sich pro Bewerber/Bewerbergemeinschaft jeweils ein für die Bewertung maßgeblicher Betrag für die Umsatzrentabilität und die Fremdkapitalquote.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, und die ausschließlich Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht worden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
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Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen.
1.1 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie der örtlichen Bauüberwachung von Flugbetriebsflächen darzulegen.
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Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benannten Ingenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:
— Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 7 500 m² pro Einzelauftrag.
1.2 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie der örtlichen Bauüberwachung von Regenwasserentsorgungsanlagen auf Flughäfen darzulegen.
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— Herstellen von Regenwasserentsorgungskanälen auf Flughäfen: ≥ 400 lfdm pro Einzelauftrag.
1.3 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie der örtlichen Bauüberwachung zur Realisierung von Befeuerungsanlagen an Flugbetriebsflächen darzulegen.
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— Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einem Leistungsumfang: ≥ 100 Stück Feuer pro Einzelauftrag.
2. Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die benannten oder weitere Referenzobjekte als Mindestanforderung folgende Anforderungen hinsichtlich Art und Umfang erfüllen, wobei Referenzobjekte ausschließlich aus den letzten 8 Kalenderjahren berücksichtigt werden (die Referenzen müssen Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht worden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein):
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2.1 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der unter vorbenannter Ziffer 1.1 aufgeführten Ingenieurleistung für örtliche Bauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgende Mindestanforderungen erfüllt sein müssen:
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— Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 5 000 m² pro Einzelauftrag.
2.2 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der unter vorbenannter Ziffer 1.3 aufgeführten Ingenieurleistung für örtliche Bauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgende Mindestanforderungen erfüllt sein müssen:
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— Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einem Leistungsumfang: ≥ 40 Stück Feuer pro Einzelauftrag.
Die Darstellung aller Referenzen Ziffer 1. 1 bis 2.2 sollte in Tabellenform erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
— Bezeichnung des Referenzobjektes,
— Zeitraum der Leistungserbringung (gewertet werden nur abgeschlossene bzw. kurz vor Abschluss stehende Projekte, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein),
— Für Referenzen nach Ziffer 1.1 und 2.1: Beschreibung der erbrachten Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der realisierten Flugbetriebsfläche in Asphaltbauweise in m²,
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— Für Referenzen nach Ziffer 1. 2: Beschreibung der erbrachten Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der realisierten Regenwasserentsorgungskanäle in lfdm,
— Für Referenzen nach Ziffer 1.3 und 2.2: Beschreibung der erbrachten Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der realisierten Feuer in Stück,
— Angabe, ob die Leistung als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurde sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils sowie Benennung der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen.
Für die geforderten Referenzangaben gemäß Punkt III.2.3) Ziffer 1.1 bis 2.2 stellt die Vergabestelle Formulare (Tabellenkopf) auf der folgenden Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern genutzt werden sollten: http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.
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Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft berücksichtigt. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen gem. Ziffer 1 und/oder Ziffer 2 auf Angaben von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie III.2.3) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Referenzen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
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3. Beschreibung der personellen Ausstattung und sonstigen Leistungsfähigkeit für die zu erbringenden Leistungen:
3.1 Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen sowie Darstellung der Aufgaben-/Verantwortungsbereiche bei der Begleitung der beschriebenen Baumaßnahmen,
3.2 Berufliche Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen (Projektleiter, Projektmitarbeiter) und Angabe der persönlichen Projektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind,
3.3 Angaben über Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/ggf. Zertifizierung.
Die Beschreibung zur personellen Ausstattung muss sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen zurückgegriffen werden soll, sind diese im Organigramm kenntlich zu machen. Des Weiteren sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Die personelle Leistungsfähigkeit von Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundene Unternehmen kann nur dann berücksichtigt werden, wenn eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen. Die Vergabestelle behält sich vor, gegebenenfalls weitere Eignungsnachweise zum NU-Einsatz abzufordern.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
— Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme, sowie Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland, ansonsten siehe Vergabeunterlagen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: — Abschlagszahlungen nach Leistungsstand, siehe auch Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften, die einen Vertreter benennen. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu unterzeichnen, ansonsten siehe Vergabeunterlagen.
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Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrer Internetseite http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Das einzusetzende Personal muss bei Leistungsbeginn gemäß § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sein,
— Der Angebotspreis ist ein Pauschalfestpreis.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Honorarangebot (70)
2. Konzept der Leistungserbringung; 2.1 Auftragsbezogenes Organisationskonzept mit Erläuterungen, Beschreibung der Leistungserbringung auf deren Grundlage im Auftragsfall die Auftragsdurchführung zuständigkeitsmäßig, kompetenzmäßig und fachlich verantwortlich in den einzelnen Aufgabenbereichen (Termine, Kosten, Qualitäten) durchgeführt wird (20 %); 2.2 Personaleinsatzkonzept mit Darstellung der Einsatzintensität und Einsatzdauer der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (10 %) (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Martin Jacob
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen wie folgt hin:
Es gelten die Regelungen von § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2, GWB und ferner die Regelung von § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:
"§ 101a GWB lautet:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b GWB lautet:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber.
1. gegen § 101a verstoßen hat oder,
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 GWB.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt".
Zudem wird darauf hingewiesen, dass nach der Rechtsprechung der Nachprüfungsinstanzen jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis eines behaupteten Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge nicht mehrunverzüglich gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist.
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Gemäß Richtlinie 2004/17/EG, Anlage XII C Nr. 9 wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
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Quelle: OJS 2012/S 074-122461 (2012-04-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-05-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Branden GmbH
Postleitzahl: 12521
Postort: Berlin-Schönefeld
Kontakt
E-Mail: rollbahnen-bund@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 30609170641 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 103-177277
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 74-122461
ABl. S-Ausgabe: 103

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Ute Bähr
Quelle: OJS 2013/S 103-177277 (2013-05-28)