Spree/Dahme-Hochwasserrisikomanagementplan, Teilprojekt 1: Hydraulische Modellierung

Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg

Für das Flussgebiet der Spree/Dahme in Brandenburg ist die Erstellung eines Hochwasserrisikomanagementplanes (HWRMP) vorgesehen. Hierzu sind in einem ersten Teilprojekt (TP1) hydraulische Berechnungen gemäß den grundsätzlichen Anforderungen der EG-HWRMRL vorzunehmen:
1. Aufbau eines hydraulischen Modells und hydraulische Berechnungen: auf der Grundlage hydrologischer Basisdaten und digitaler Geländemodelle sind die Wasserstände für verschiedene HQ (T) zu berechnen. Dafür ist ein hydraulisches Modell (gekoppeltes 1D/2D oder 2D) aufzubauen.
2. Hochwasserrisiko- und -gefahrenkarten:
Im Ergebnis der hydraulischen Berechnungen sind die Überflutungsflächen und die Wassertiefen in Arbeitskarten kartografisch darzustellen. Die Ergebnisse sind analog und digital (ArcGIS 9.3.1) zu übergeben.
3. Abstimmungen mit dem Auftraggeber (AG):
Während der Bearbeitung ist eine hinreichende Abstimmung mit dem AG und dem Projektsteuerer über die Grundlagen, Methodik und Zwischenergebnisse zu gewährleisten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-07-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-07-10 Auftragsbekanntmachung
2012-12-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2,
Postleitzahl: 14476
Postort: Potsdam, OT Groß Glienicke
Kontakt
E-Mail: marco.schubert@lugv.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 35549911018 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2012-08-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-07-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 134-223415
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Die im Anhang B (Lose) aufgeführten Angaben zu den Gewässern und die Kilometerangaben beziehen sich auf das Gewnet 25 des Landes Brandenburg (Download http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.552595.de). Die im Rahmen der Erstellung von Unterlagen entsprechend der EG-HWRMRL für die Einzugsgebiete der Spree und der Dahme erforderlichen hydraulischen Modellierungen sind mit gekoppelten 1D/2D oder 2D-Modellen durchzuführen. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die technische und fachliche Leistungsfähigkeit des Bieters sind in Punkt III.2.3 beschrieben. Es ist geplant, den Austausch von Daten und digitalen Ergebnissen ausschließlich über einen vom AG bereitgestellten FTP-Server zu realisieren. Dies erfordert entsprechende technische Voraussetzungen für einen effektiven Datenaustausch. Die Erbringung der Leistungen muss in deutscher Sprache erfolgen. Hinweise zum Verhandlungsverfahren: Es ist erforderlich, dass alle Lose mit derselben Software zur Hydronumerischen Modellierung bearbeitet werden. Sollte nicht für alle Lose jeweils wenigstens ein zuschlagfähiges Angebot für dieselbe Modellierungssoftware vorliegen, wird dies Gegenstand der Verhandlungen mit den Bietern sein. Für die Softwareprodukte, für die bereits die meisten Losgebiete abgedeckt werden (hier bezeichnet als "Mehrheitssoftware") werden die Bieter in Losgebieten für die nur Angebote mit "Minderheitssoftware" vorliegen, gebeten, ihr Angebot im Rahmen der Möglichkeiten entsprechend zu ändern. Der Zuschlag erfolgt bei Punktgleichheit der der übrigen Zuschlagskriterien auf die wirtschaftlichste Kombination der Lose.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für das Flussgebiet der Spree/Dahme in Brandenburg ist die Erstellung eines Hochwasserrisikomanagementplanes (HWRMP) vorgesehen. Hierzu sind in einem ersten Teilprojekt (TP1) hydraulische Berechnungen gemäß den grundsätzlichen Anforderungen der EG-HWRMRL vorzunehmen:
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1. Aufbau eines hydraulischen Modells und hydraulische Berechnungen: auf der Grundlage hydrologischer Basisdaten und digitaler Geländemodelle sind die Wasserstände für verschiedene HQ (T) zu berechnen. Dafür ist ein hydraulisches Modell (gekoppeltes 1D/2D oder 2D) aufzubauen.
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2. Hochwasserrisiko- und -gefahrenkarten:
Im Ergebnis der hydraulischen Berechnungen sind die Überflutungsflächen und die Wassertiefen in Arbeitskarten kartografisch darzustellen. Die Ergebnisse sind analog und digital (ArcGIS 9.3.1) zu übergeben.
3. Abstimmungen mit dem Auftraggeber (AG):
Während der Bearbeitung ist eine hinreichende Abstimmung mit dem AG und dem Projektsteuerer über die Grundlagen, Methodik und Zwischenergebnisse zu gewährleisten.
Losnummer: 01
Bezeichnung des Loses: Spree Süd / Malxe
Kurze Beschreibung:
Das Los 1 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Spree von Landesgrenze Sachsen bis Ausleitung Nordumfluter: ca. 52,6 km,— Malxe von Heinersbrück bis Düker Nordumfluter: ca. 26,7 km.
Das Los 1 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Spree von Landesgrenze Sachsen bis Ausleitung Nordumfluter: ca. 52,6 km,
— Malxe von Heinersbrück bis Düker Nordumfluter: ca. 26,7 km.
Dauer: 8 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 79 km.Innerhalb des ca. 53 km langen Bearbeitungsabschnitts der Spree liegt ein etwa 600 m langer Abschnitt innerhalb der Vorsperre und ein weiterer ca. 5 100 m langer Abschnitt, der die Talsperre Spremberg von deren Stauwurzel bis zum Damm beinhaltet.Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Spremberg (Spree-Station 260,0 bis 258,0), Cottbus (Spree-Station 234,5 bis 229,0) sowie Peitz (Malxe-Station 37,0 bis 34,5) zu legen.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
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Gewässerkilometer gesamt: 79 km.
Innerhalb des ca. 53 km langen Bearbeitungsabschnitts der Spree liegt ein etwa 600 m langer Abschnitt innerhalb der Vorsperre und ein weiterer ca. 5 100 m langer Abschnitt, der die Talsperre Spremberg von deren Stauwurzel bis zum Damm beinhaltet.
Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Spremberg (Spree-Station 260,0 bis 258,0), Cottbus (Spree-Station 234,5 bis 229,0) sowie Peitz (Malxe-Station 37,0 bis 34,5) zu legen.
Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
Losnummer: 02
Bezeichnung des Loses: Oberer Spreewald
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Spree von Ausleitung Nordumfluter bis Pegel Lübben: ca. 32,7 km,— Neue Spree: ca. 9,9 km,— Südumfluter von Spree, oberhalb Wehr 13 bis Spree, Wehr 111 Lübbenau: ca. 17,2 km,— Göritzer Fließ: ca. 2,7 km,— Dobra von Obere Boblitzer Kahnfahrt (km 2,0) bis Mündung in Südumfluter: ca. 3,2 km,— Bürgerfließ: ca. 3,9 km,— Zerkwitzer Kahnfahrt: ca. 4,2 km,— Wudritz: ca. 1,7 km,— Nordumfluter von Spree oberhalb Wehr 7 bis Spree unterhalb Lübben: ca. 27,5 km,— Burg-Lübbener Kanal: ca. 18,7 km,— Kleine Spree: ca. 6,0 km,— Mittelkanal/Weidenfließ: ca. 3,4 km,— Großes Fließ: ca. 19,0 km,— Nordfließ: ca. 5,0 km,— Neue Polenzoa: ca. 9,1 km,— A-Graben-Nord von Alt Zauche bis Mündung in Nordumfluter: ca. 10,6 km.
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Das Los 2 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Spree von Ausleitung Nordumfluter bis Pegel Lübben: ca. 32,7 km,
— Neue Spree: ca. 9,9 km,
— Südumfluter von Spree, oberhalb Wehr 13 bis Spree, Wehr 111 Lübbenau: ca. 17,2 km,
— Göritzer Fließ: ca. 2,7 km,
— Dobra von Obere Boblitzer Kahnfahrt (km 2,0) bis Mündung in Südumfluter: ca. 3,2 km,
— Bürgerfließ: ca. 3,9 km,
— Zerkwitzer Kahnfahrt: ca. 4,2 km,
— Wudritz: ca. 1,7 km,
— Nordumfluter von Spree oberhalb Wehr 7 bis Spree unterhalb Lübben: ca. 27,5 km,
— Burg-Lübbener Kanal: ca. 18,7 km,
— Kleine Spree: ca. 6,0 km,
— Mittelkanal/Weidenfließ: ca. 3,4 km,
— Großes Fließ: ca. 19,0 km,
— Nordfließ: ca. 5,0 km,
— Neue Polenzoa: ca. 9,1 km,
— A-Graben-Nord von Alt Zauche bis Mündung in Nordumfluter: ca. 10,6 km.
Dauer: 12 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 175 km.Das benannte Gewässernetz wird zusammengefasst als "System Oberer Spreewald" bezeichnet. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl der benannten Gewässer voneinander abzweigen bzw. ineinander münden. Die maßgebenden Abflüsse werden teilweise im Hochwasserfall durch entsprechende Regelbauwerke gesteuert (Sicherung von Ortslagen, z.B. Nord- und Südumfluter). In einigen Fällen erfolgt die Aufteilung des Gesamtabflusses jedoch aus den sich in der Örtlichkeit ableitenden hydraulischen Gegebenheiten. Das beigefügte Fließschema gibt einen generellen Überblick über die mögliche Aufteilung der Abflüsse im Hochwasserfall einschließlich denkbarer Interaktionen durch Überlastung von Gewässerabschnitten. In den Fällen, in denen die Hochwasserabflüsse gesteuert werden, wird dies bei der Erarbeitung der hydrologischen Randbedingungen berücksichtigt und ist so auch im hydraulischen Modell zu berücksichtigen. In allen anderen Fällen ist im Zuge der hydraulischen Modellierung, ausgehend von den vorläufigen hydrologischen Bemessungswerten durch das hydraulische Modell die tatsächliche Abflussaufteilung nachzuweisen.Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Lübbenau (Spree-Station 192,0 bis 191,0), Boblitz (Dobra-Station 2,8 bis 1,1) sowie Lübben (Spree-Station 181,5 bis 179,5, Burg-Lübbener Kanal Station) zu legen.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
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Gewässerkilometer gesamt: 175 km.
Das benannte Gewässernetz wird zusammengefasst als "System Oberer Spreewald" bezeichnet. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl der benannten Gewässer voneinander abzweigen bzw. ineinander münden. Die maßgebenden Abflüsse werden teilweise im Hochwasserfall durch entsprechende Regelbauwerke gesteuert (Sicherung von Ortslagen, z.B. Nord- und Südumfluter). In einigen Fällen erfolgt die Aufteilung des Gesamtabflusses jedoch aus den sich in der Örtlichkeit ableitenden hydraulischen Gegebenheiten. Das beigefügte Fließschema gibt einen generellen Überblick über die mögliche Aufteilung der Abflüsse im Hochwasserfall einschließlich denkbarer Interaktionen durch Überlastung von Gewässerabschnitten. In den Fällen, in denen die Hochwasserabflüsse gesteuert werden, wird dies bei der Erarbeitung der hydrologischen Randbedingungen berücksichtigt und ist so auch im hydraulischen Modell zu berücksichtigen. In allen anderen Fällen ist im Zuge der hydraulischen Modellierung, ausgehend von den vorläufigen hydrologischen Bemessungswerten durch das hydraulische Modell die tatsächliche Abflussaufteilung nachzuweisen.
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Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Lübbenau (Spree-Station 192,0 bis 191,0), Boblitz (Dobra-Station 2,8 bis 1,1) sowie Lübben (Spree-Station 181,5 bis 179,5, Burg-Lübbener Kanal Station) zu legen.
Losnummer: 03
Bezeichnung des Loses: Unterer Spreewald
Kurze Beschreibung:
Das Los 3 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Wasserburger Spree Altlauf von Abzweig Puhlstrom bis Mündung in Randkanal: ca. 3,7 km,— Randkanal: ca. 7,8 km,— Dahme Umflut-Kanal von Wehr Leibsch bis Köthener See (Mündung Randkanal): ca. 3,8 km,— Spree von Pegel Lübben bis 1.000 m unterhalb Mündung Pretzschener Spree: ca, 30,4 km,— Pretzschener Spree von Ortslage Pretschen (km 4,5) bis Mündung Spree: ca. 13,1 km,— Inselteich: ca. 2,2 km,— Schlepziger Freifließ: ca. 0,9 km,— Zerniasfließ: ca. 2,5 km,— Lehmanns-Fließ: ca. 2,3 km,— Puhlstrom: ca. 8,8 km,— Schiwanstrom: ca. 2,7 km,— Wasserburger Spree: ca. 7,4 km,— Forstzuleiter: ca. 2,3 km,— Bugkgraben: ca. 4,0 km,— A-Graben: ca. 5,0 km,— Jähnickens Graben: ca. 8,4 km,— Kabelgraben.
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Das Los 3 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Wasserburger Spree Altlauf von Abzweig Puhlstrom bis Mündung in Randkanal: ca. 3,7 km,
— Randkanal: ca. 7,8 km,
— Dahme Umflut-Kanal von Wehr Leibsch bis Köthener See (Mündung Randkanal): ca. 3,8 km,
— Spree von Pegel Lübben bis 1.000 m unterhalb Mündung Pretzschener Spree: ca, 30,4 km,
— Pretzschener Spree von Ortslage Pretschen (km 4,5) bis Mündung Spree: ca. 13,1 km,
— Inselteich: ca. 2,2 km,
— Schlepziger Freifließ: ca. 0,9 km,
— Zerniasfließ: ca. 2,5 km,
— Lehmanns-Fließ: ca. 2,3 km,
— Puhlstrom: ca. 8,8 km,
— Schiwanstrom: ca. 2,7 km,
— Wasserburger Spree: ca. 7,4 km,
— Forstzuleiter: ca. 2,3 km,
— Bugkgraben: ca. 4,0 km,
— A-Graben: ca. 5,0 km,
— Jähnickens Graben: ca. 8,4 km,
— Kabelgraben.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 107 km.Das benannte Gewässernetz wird zusammengefasst als "System Unterspreewald" bezeichnet. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl der benannten Gewässer voneinander abzweigen bzw. ineinander münden. Die maßgebenden Abflüsse werden teilweise im Hochwasserfall durch entsprechende Regelbauwerke gesteuert, um Ortslagen zu sichern. In einigen Fällen erfolgt die Aufteilung des Gesamtabflusses jedoch aus den sich in der Örtlichkeit ableitenden hydraulischen Gegebenheiten. Das Fließschema gibt einen generellen Überblick über die mögliche Aufteilung der Abflüsse im Hochwasserfall einschließlich denkbarer Interaktionen durch Überlastung von Gewässer-abschnitten. In den Fällen, in denen die Hochwasserabflüsse gesteuert werden, wird dies bei der Erarbeitung der hydrologischen Randbedingungen berücksichtigt und ist so auch im hydraulischen Modell zu berücksichtigen. In allen anderen Fällen ist im Zuge der hydraulischen Modellierung, ausgehend von den vorläufigen hydrologischen Bemessungswerten durch das hydraulische Modell die tatsächliche Abflussaufteilung nachzuweisen.Im Rahmen der Bearbeitung des Gewässerentwicklungskonzepts "Unterspreewald" wurde ein hydraulisches 1D-Bewirtschaftungsmodell der Fließgewässer mit der Software SOBEK von Deltares erstellt (Gesamtgewässerlänge ca. 93 km, für Los 3 relevant 58 km). Dieses Modell kann vom AG für die Bearbeitung des Loses übergeben werden.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
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Gewässerkilometer gesamt: 107 km.
Das benannte Gewässernetz wird zusammengefasst als "System Unterspreewald" bezeichnet. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl der benannten Gewässer voneinander abzweigen bzw. ineinander münden. Die maßgebenden Abflüsse werden teilweise im Hochwasserfall durch entsprechende Regelbauwerke gesteuert, um Ortslagen zu sichern. In einigen Fällen erfolgt die Aufteilung des Gesamtabflusses jedoch aus den sich in der Örtlichkeit ableitenden hydraulischen Gegebenheiten. Das Fließschema gibt einen generellen Überblick über die mögliche Aufteilung der Abflüsse im Hochwasserfall einschließlich denkbarer Interaktionen durch Überlastung von Gewässer-abschnitten. In den Fällen, in denen die Hochwasserabflüsse gesteuert werden, wird dies bei der Erarbeitung der hydrologischen Randbedingungen berücksichtigt und ist so auch im hydraulischen Modell zu berücksichtigen. In allen anderen Fällen ist im Zuge der hydraulischen Modellierung, ausgehend von den vorläufigen hydrologischen Bemessungswerten durch das hydraulische Modell die tatsächliche Abflussaufteilung nachzuweisen.
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Im Rahmen der Bearbeitung des Gewässerentwicklungskonzepts "Unterspreewald" wurde ein hydraulisches 1D-Bewirtschaftungsmodell der Fließgewässer mit der Software SOBEK von Deltares erstellt (Gesamtgewässerlänge ca. 93 km, für Los 3 relevant 58 km). Dieses Modell kann vom AG für die Bearbeitung des Loses übergeben werden.
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Losnummer: 04
Bezeichnung des Loses: Spree / Löcknitz
Kurze Beschreibung:
Das Los 4 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Spree von 1 000 m unterhalb Mündung Pretzschener Spree bis Landesgrenze Berlin: ca. 105,6 km,— Rocher Mühlenfließ von Ortslage Schuhlen bis Mündung Spree: ca. 7,3 km,— Löcknitz von Einmündung Neue Löcknitz bis Mündung Dämeritzsee: ca. 4,3 km,— Neue Löcknitz von Möllensee bis Mündung Löcknitz: ca. 7,6 km,— Altarm Berkenbrück: ca. 1,0 km,— Altarme Fürstenwalde: ca. 2,1 km,— Altarm oberhalb Wehr Große Tränke: ca. 0,9 km,— Altarm Freienbrink: ca. 0,9 km.
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Das Los 4 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Spree von 1 000 m unterhalb Mündung Pretzschener Spree bis Landesgrenze Berlin: ca. 105,6 km,
— Rocher Mühlenfließ von Ortslage Schuhlen bis Mündung Spree: ca. 7,3 km,
— Löcknitz von Einmündung Neue Löcknitz bis Mündung Dämeritzsee: ca. 4,3 km,
— Neue Löcknitz von Möllensee bis Mündung Löcknitz: ca. 7,6 km,
— Altarm Berkenbrück: ca. 1,0 km,
— Altarme Fürstenwalde: ca. 2,1 km,
— Altarm oberhalb Wehr Große Tränke: ca. 0,9 km,
— Altarm Freienbrink: ca. 0,9 km.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 130 km.Innerhalb der Bearbeitungsabschnitte liegen folgende Standgewässer, für welche praktikable Lösungsansätze bzw. die Ableitung von Randbedingungen für die hydraulische Modellierung des Gewässers oberhalb bzw. unterhalb erforderlich sein werden: Neuendorfer See (Spree-Station 158,6 bis 154,9), Glower See (Spree-Station 132,2 bis 130,5) in Zusammenhang mit dem Leißnitzsee (Spree-Station 130,4 bis 129,2), Petzsee im Zusammenhang mit dem Werlsee (neue Löcknitz-Station 4,5 bis 2,7 bzw. 2,4 bis 1,2) sowie Flakensee (Löcknitz-Station 1,4 bis 0,8).Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Beeskow (Spree-Station 122,0 bis 119,5), Fürstenwalde (Spree-Station 84,2 bis 80,8) sowie Lübben (Spree-Station 181,5 bis 179,5, Burg-Lübbener Kanal Station) zu legen.Der 104 km lange Abschnitt der Spree umfasst eine Vielzahl von Altarmen, die im Zuge des Gewäs-serausbaus abgeschnitten wurden. Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführten sind auf alle Fälle einer gesonderten hydraulischen Modellierung zu unterziehen. Für die meisten der anderen Altarme liegen keine Vermessungsdaten vor. Im Ergebnis einer Ortseinsicht durch den AN und einer Abstimmung mit dem AG ist zu entscheiden, ob diese einen relevanten Einfluss auf die Hochwasserabflussverhältnisse haben. In diesem Falle muss deren Geometrie aus dem DGM abgeleitet und der Altarm wie ein Fließgewässer behandelt werden. In allen anderen Fällen handelt es sich um überströmte Vorlandbereiche.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
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Gewässerkilometer gesamt: 130 km.
Innerhalb der Bearbeitungsabschnitte liegen folgende Standgewässer, für welche praktikable Lösungsansätze bzw. die Ableitung von Randbedingungen für die hydraulische Modellierung des Gewässers oberhalb bzw. unterhalb erforderlich sein werden: Neuendorfer See (Spree-Station 158,6 bis 154,9), Glower See (Spree-Station 132,2 bis 130,5) in Zusammenhang mit dem Leißnitzsee (Spree-Station 130,4 bis 129,2), Petzsee im Zusammenhang mit dem Werlsee (neue Löcknitz-Station 4,5 bis 2,7 bzw. 2,4 bis 1,2) sowie Flakensee (Löcknitz-Station 1,4 bis 0,8).
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Besonderes Augenmerk bei der Modellierung ist auf die Ortslagen Beeskow (Spree-Station 122,0 bis 119,5), Fürstenwalde (Spree-Station 84,2 bis 80,8) sowie Lübben (Spree-Station 181,5 bis 179,5, Burg-Lübbener Kanal Station) zu legen.
Der 104 km lange Abschnitt der Spree umfasst eine Vielzahl von Altarmen, die im Zuge des Gewäs-serausbaus abgeschnitten wurden. Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführten sind auf alle Fälle einer gesonderten hydraulischen Modellierung zu unterziehen. Für die meisten der anderen Altarme liegen keine Vermessungsdaten vor. Im Ergebnis einer Ortseinsicht durch den AN und einer Abstimmung mit dem AG ist zu entscheiden, ob diese einen relevanten Einfluss auf die Hochwasserabflussverhältnisse haben. In diesem Falle muss deren Geometrie aus dem DGM abgeleitet und der Altarm wie ein Fließgewässer behandelt werden. In allen anderen Fällen handelt es sich um überströmte Vorlandbereiche.
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Losnummer: 05
Bezeichnung des Loses: Dahme
Kurze Beschreibung:
Das Los 5 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Dahme-Umflut-Kanal vom Ablauf Köthener See bis Mündung in Dahme: ca. 5,4 km,— kleiner Abschnitt ausgespart: ca. 400-500 m; Köthener See,— Dahme vom Wehr Märkisch Buchholz bis Landesgrenze Berlin: ca. 33,1 km,— Teupitzer Gewässer von Teupitzer See bis Mündung in die Dahme: ca. 18,6 km,— Berste im Bereich Luckau: ca. 2,3 km,— Kohlegraben Luckau mit 2 Abschnitten: ca. 2,4 km.
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Das Los 5 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Dahme-Umflut-Kanal vom Ablauf Köthener See bis Mündung in Dahme: ca. 5,4 km,
— kleiner Abschnitt ausgespart: ca. 400-500 m; Köthener See,
— Dahme vom Wehr Märkisch Buchholz bis Landesgrenze Berlin: ca. 33,1 km,
— Teupitzer Gewässer von Teupitzer See bis Mündung in die Dahme: ca. 18,6 km,
— Berste im Bereich Luckau: ca. 2,3 km,
— Kohlegraben Luckau mit 2 Abschnitten: ca. 2,4 km.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 62 km.Kohlegraben und Berste umfassen komplett Gewässerabschnitte innerhalb der besiedelten Ortslage in Luckau.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.Innerhalb der Bearbeitungsabschnitte liegen eine Vielzahl von der Bezeichnung nach Standgewässern, für welche praktikable Lösungsansätze bzw. die Ableitung von Randbedingungen für die hydraulische Modellierung des Gewässers oberhalb bzw. unterhalb erforderlich sein werden. Die Charakteristik der Dahme als auch des sog. Teupitzer Gewässers bedingt, dass es sich hierbei nicht explizit um Standgewässer bzw. Retentionsbereiche mit Zu- bzw. Auslaufsteuerung, sondern teilweise um durchströmte Bereiche handelt. Allerdings liegen für diese Abschnitt keinerlei oder nur bedingt Ver-messungsdaten vor, so dass die für den Einsatz vorgesehene Modellierungssoftware eine entsprechende Abbildung der hydraulischen Verhältnisse in derartigen Abschnitten ermöglichen muss. Es handelt sich hierbei um folgende Abschnitte bzw. Gewässer:Streganzer See (Dahme-Station 40,6 bis 39,8), Dolgensee (Dahme-Station 35,2 bis 32,7), Krüpelsee mit Krimnick-See (Dahme-Station 26,5 bis 21,9), Zeuthener See (Dahme-Station 15,1 bis 11,7),Teupitzer See (Teupitzer Gewässer-Station 18,6 bis 14,6), Zemminsee (Teupitzer Gewässer-Station 14,2 bis 13,1), Schulzensee (Teupitzer Gewässer-Station 12,5 bis 12,1), Großer und Kleiner Moddersee (Teupitzer Gewässer-Station 11,7 bis 10,6), Klein Köriser See mit Hölzerner See (Teupitzer Gewässer-Station 10,1 bis 5,0), Schmöldesee und Huschtesee (Teupitzer Gewässer-Station 5,0 bis 0).
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Gewässerkilometer gesamt: 62 km.
Kohlegraben und Berste umfassen komplett Gewässerabschnitte innerhalb der besiedelten Ortslage in Luckau.
Innerhalb der Bearbeitungsabschnitte liegen eine Vielzahl von der Bezeichnung nach Standgewässern, für welche praktikable Lösungsansätze bzw. die Ableitung von Randbedingungen für die hydraulische Modellierung des Gewässers oberhalb bzw. unterhalb erforderlich sein werden. Die Charakteristik der Dahme als auch des sog. Teupitzer Gewässers bedingt, dass es sich hierbei nicht explizit um Standgewässer bzw. Retentionsbereiche mit Zu- bzw. Auslaufsteuerung, sondern teilweise um durchströmte Bereiche handelt. Allerdings liegen für diese Abschnitt keinerlei oder nur bedingt Ver-messungsdaten vor, so dass die für den Einsatz vorgesehene Modellierungssoftware eine entsprechende Abbildung der hydraulischen Verhältnisse in derartigen Abschnitten ermöglichen muss. Es handelt sich hierbei um folgende Abschnitte bzw. Gewässer:
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Streganzer See (Dahme-Station 40,6 bis 39,8), Dolgensee (Dahme-Station 35,2 bis 32,7), Krüpelsee mit Krimnick-See (Dahme-Station 26,5 bis 21,9), Zeuthener See (Dahme-Station 15,1 bis 11,7),Teupitzer See (Teupitzer Gewässer-Station 18,6 bis 14,6), Zemminsee (Teupitzer Gewässer-Station 14,2 bis 13,1), Schulzensee (Teupitzer Gewässer-Station 12,5 bis 12,1), Großer und Kleiner Moddersee (Teupitzer Gewässer-Station 11,7 bis 10,6), Klein Köriser See mit Hölzerner See (Teupitzer Gewässer-Station 10,1 bis 5,0), Schmöldesee und Huschtesee (Teupitzer Gewässer-Station 5,0 bis 0).
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Losnummer: 06
Bezeichnung des Loses: Fredersdorfer Mühlenfließ / Erpe
Kurze Beschreibung:
Das Los 6 umfasst folgende Gewässerabschnitte:— Fredersdorfer Mühlenfließ von Fängersee Landesgrenze Berlin: ca. 26,3 km,— Erpe von Stadtgebiet Werneuchen bis Landesgrenze Berlin: ca. 26,4 km,— Zochegraben von L 338 bis Mündung in Erpe: ca. 4,0 km,— Hoher Graben Werneuchen bei Amselhain: ca. 2,2 km.
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Das Los 6 umfasst folgende Gewässerabschnitte:
— Fredersdorfer Mühlenfließ von Fängersee Landesgrenze Berlin: ca. 26,3 km,
— Erpe von Stadtgebiet Werneuchen bis Landesgrenze Berlin: ca. 26,4 km,
— Zochegraben von L 338 bis Mündung in Erpe: ca. 4,0 km,
— Hoher Graben Werneuchen bei Amselhain: ca. 2,2 km.
Dauer: 6 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Gewässerkilometer gesamt: 59 km.Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
Gewässerkilometer gesamt: 59 km.
Referenznummer: 2012/HWRM-05
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bundesland Brandenburg.
Das Bearbeitungsgebiet befindet sich überwiegend in folgenden Landkreisen bzw. kreisfreien Städten:
— Oberspreewald-Lausitz,
— Spree-Neiße,
— Cottbus,
— Dahme-Spreewald,
— Oder-Spree,
— Märkisch-Oderland,
— Barnim.
Schnittstellen zum Bundesland Sachsen sowie Berlin existieren.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung des Bewerbungsbogens zu erbringen, der über die im Anhang A genannte E-Mailadresse angefordert und vollständig ausgefüllt und mit dem Antrag auf Teilnahme abgegeben werden muss.
Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
1. Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. bei ausländischen Bewerbern eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes.
2. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen bzw. die
Zusammenarbeit mit Anderen.
3. Erklärung gem. § 4 Abs. 3 VOF über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen.
4. Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Nettogesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die ausgeschriebenen Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren.
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuelle Anzahl der Mitarbeiter in dem Büro/Standort/Fachabteilung des Bewerbers, von der aus der Auftrag bearbeitet werden soll.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise sind zu liefern:
1. gemäß den in Ziff. II.1.5), Anhang B und III.1.4 beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbare Projekte ab dem Jahr 2007 mit Angabe des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), des Zeitraums der Leistungserbringung, der vom Bewerber erbrachten Leistungsbereiche, der eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, des Gesamtvertragswertes für den jeweiligen Auftrag, einer Kurzbeschreibung des Projektinhalts und der Projektlösung (u.a. Art der genutzten Software).
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Die Referenz ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers mit Aussage zur Qualität und Termintreue der Projektplanung durch den Bewerber zu belegen. (Sollten die zur Verfügung stehenden Referenzschreiben anderer Auftraggeber die geforderten Aussagen nicht enthalten, so können hierzu als Anlage ergänzende Eigenerklärungen mit Erläuterungen der geforderten Referenzpunkte abgegeben werden).
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2. Nachweis eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems;
3. Organigramm zur Arbeitsweise und Funktionsverteilung, bei Bewerbergemeinschaften auch mit Angaben zur Aufgabenverteilung.
Die ausführlichen Projektreferenzen sind auf eine Anzahl von 6 Stück beschränkt.
Mindeststandards:
Folgende Mindeststandards sind vorgegeben:
1. Erfahrungen bei der Anwendung hydronumerischer Modelle (gekoppelt 1D/2D und/oder 2D);
2. Erfahrungen bei der Anwendung Geografischer Informationssysteme, insbesondere ArcGIS;
3. Erfahrungen mit der Automatisierung von GIS-Prozessen;
4. Erfahrungen in gleichgelagerten Projekten;
5. Angabe des für das Projekt vorgesehenen Projektleiters und Personals mit Angabe der Funktion im Unternehmen und der vorgesehenen Funktion im Projekt, der beruflichen Qualifikation, der Berufspraxis in Jahren sowie des für die Aufgabenstellung relevanten Erfahrungsspektrums (s. Anlage 7 zum Bewerbungsbogen);
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6. Angabe des Auftragsanteiles sowie des Dienstleisters, an den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
7. Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers (Angaben zu vorhandenen Software (Modellierung, GIS, Zeitplanungssoftware), Datenaustausch aller gängigen MSOffice-Formate und spezieller GIS-Anwendungen, Angaben zur Hardware).
Ist es beabsichtigt, Unterauftragnehmer für Leistungsbereiche zu benennen, so sind für die Unterauftragnehmer alle vorgenannten Angaben und Formalitäten gleichfalls vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000.
Euro für Personen- und sonstige Schäden je Schadensereignis für die Dauer der Vertragslaufzeit. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Mindestdeckung nachweisen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Bewerbergemeinschaften ist spätestens mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Erbringung der Leistungen muss in deutscher Sprache erfolgen.
Die Datengrundlagen für die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten (Berechnungen HQ10, HQ100, HQExtrem) sind bis spätestens Juni 2013 vorab dem AG zu übergeben.
Mehrfachbewerbungen können auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Nachunternehmer bei Vorliegen einer Wettbewerbsverzerrung zum.
Ausschluss der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften führen. Der Auftraggeber behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer außerdem vor, diesen Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der Bietergespräche gemacht werden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Fachliche Eignung wie folgt (70 %):
1. vergleichbare Leistungen der letzten 5 Jahre: 60 %;
2. Qualifikation der Mitarbeiter, die für die Auftragsbearbeitung vorgesehen sind: 28 %;
3. Qualifikation der Projektleitung: 12 %;
(2) Technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (30 %):
1. Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre: 3 %;
2. Umsatz der in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen: 16 %;
3. Gerätetechnische und softwaretechnische Ausstattung: 24 %;
4. Gewährleistung der Qualität und Termintreue: 15 %;
5. Anzahl Beschäftigte: 37 %.
Öffnungsort: Jena.
Ort des Eröffnungstermins: Jena.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Regionalabteilung Süd, Cottbus
Marco Schubert
Name: Fugro Consult GmbH
Postanschrift: Talstr. 84
Postort: Jena
Postleitzahl: 07743
Kontaktperson: Dr. René Flach
Telefon: +49 3641449816 📞
E-Mail: jena@fugro.de 📧
: vergabestelle@mugv.brandenburg.de 📧

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2012/HWRM-05
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 64-104303
Zusätzliche Informationen
Die im Anhang B (Lose) aufgeführten Angaben zu den Gewässern und die Kilometerangaben beziehen sich auf das Gewnet 25 des Landes Brandenburg (Download http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.552595.de).
Die im Rahmen der Erstellung von Unterlagen entsprechend der EG-HWRMRL für die Einzugsgebiete der Spree und der Dahme erforderlichen hydraulischen Modellierungen sind mit gekoppelten 1D/2D oder 2D-Modellen durchzuführen. Die sich daraus ergebenden Anforderungen an die technische und fachliche Leistungsfähigkeit des Bieters sind in Punkt III.2.3 beschrieben. Es ist geplant, den Austausch von Daten und digitalen Ergebnissen ausschließlich über einen vom AG bereitgestellten FTP-Server zu realisieren. Dies erfordert entsprechende technische Voraussetzungen für einen effektiven Datenaustausch. Die Erbringung der Leistungen muss in deutscher Sprache erfolgen.
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Hinweise zum Verhandlungsverfahren:
Es ist erforderlich, dass alle Lose mit derselben Software zur Hydronumerischen Modellierung bearbeitet werden. Sollte nicht für alle Lose jeweils wenigstens ein zuschlagfähiges Angebot für dieselbe Modellierungssoftware vorliegen, wird dies Gegenstand der Verhandlungen mit den Bietern sein.
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Für die Softwareprodukte, für die bereits die meisten Losgebiete abgedeckt werden (hier bezeichnet als "Mehrheitssoftware") werden die Bieter in Losgebieten für die nur Angebote mit "Minderheitssoftware" vorliegen, gebeten, ihr Angebot im Rahmen der Möglichkeiten entsprechend zu ändern. Der Zuschlag erfolgt bei Punktgleichheit der der übrigen Zuschlagskriterien auf die wirtschaftlichste Kombination der Lose.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661719 📞
Name: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Auf § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird verwiesen.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 103
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 134-223415 (2012-07-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-13)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.lugv.brandenburg.de 🌏
E-Mail: kerstin.ludwig@lugv.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 33201442612 📞
Fax: +49 33201442662 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 243-399130
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 134-223415
ABl. S-Ausgabe: 243

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brandenburg.

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-11-21 📅
Name: Bietergemeinschaft HKV Hydrokontor GmbH/Franz Fischer Ingenieurbüro GmbH
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Postleitzahl: 52068

3️⃣

4️⃣
Name: Bietergemeinschaft BCE Beratende Ingenieure Erfurt gmbH und Björnsen Beratende Ingenieure GmbH Koblenz
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99092

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Kerstin Ludwig
Quelle: OJS 2012/S 243-399130 (2012-12-13)