Teile für die UHV-Verrohrung am W7-X
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP, EURATOM Assoziation) mit Sitz in Garching bei München baut am Teilinstitut Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ein neues Kernfu-sionsexperiment vom Typ Stellarator, den Wendelstein 7-X (W7-X) auf. W7-X hat die Aufgabe, den Nachweis der Eignung des Stellarators als eine wünschenswerte Alternative zum Tokamak auf dem Weg zu einem Fusions-Kraftwerk zu erbringen.
Im Rahmen dieses Projekts wird die Demonstration der Modularität des Aufbaus eines Stellarators und die Stationarität des Betriebes untersucht.
Der Kryostat des W7-X-Stellarators hat die Form eines Torus und besteht aus einem Plasmagefäß als Innengefäß, dem Außengefäß und den Stutzen, die das Plasmagefäß mit dem Außengefäß verbinden. Im evakuierten Raum zwischen Außen- und Plasmagefäß ist das gesamte supraleitende Spulensystem untergebracht. Dieses Spulensystem erzeugt ein Magnetfeld, mit dem das Plasma eingeschlossen wird. Die UHV-Rohrleitungen sind Teil des Vakuumsystems für das Plasmagefäß des W7-X-Stellarators. Sie verbinden die Stutzen mit den Schieberventilen und den dahinter liegenden Turbomolekularpumpen (TMP).
Das vorliegende Dokument beschreibt die technischen Eigenschaften der UHV-Rohrleitungen des Vakuumsystems für das Plasmagefäß des W7-X-Stellarators, legt die vom Auftragnehmer (AN) zu garantierenden technischen Daten (=Garantiewerte) fest und benennt die zur Verifizierung vorgeschriebenen Prüfungen.
Eine losweise Vergabe der einzelnen Positionen ist möglich.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-08.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2012-06-08
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Auftragsbekanntmachung
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