1. Aufgabenbeschreibung. 1.1. Leistungs-/Projektbeschreibung. Standort: Das Funkhaus Berlin des Deutschlandradios befindet sich am Hans-Rosenthal-Platz, bzw. in der Fritz-Elsas-Straße in Berlin-Schöneberg und besteht aus drei Gebäudeteilen. Das Hauptgebäude (ehemaliges RIAS-Funkhaus) am Hans-Rosenthal-Platz wurde in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert als Verwaltungsgebäude errichtet und wird vom Deutschlandradio als Büro- und Studiogebäude genutzt. Das Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 (FES 8) stammt aus den sechziger/siebziger Jahren und wurde als Studiogebäude mit Archivbereichen und anliegenden Büroräumen geplant. In diesem Gebäude befindet sich das mittlerweile stillgelegte Studio 10, ein kleiner Konzertsaal, der sich auf einer Grundfläche von ca. 326 m² über eine Höhe von 3 Geschossen erstreckt. Das benachbarte Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 9-10 wird nahezu ausschließlich als Bürogebäude genutzt. Es stammt ebenfalls aus den dreißiger Jahren. Grundkonzept: Im Rahmen eines Masterplans zur Modernisierung der Studios im Funkhaus Berlin wird in den nächsten Jahren die gebäudetechnische und räumliche Infrastruktur des Funkhauses Berlin modernisiert. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die Schaffung zeitgemäßer Studiobereiche und neuer Haustechnikkapazitäten im Gebäude Fritz-Elsas-Straße 8. Das Gebäude bietet durch seine Lage im Gebäudeensemble und durch die baulichen Rahmenbedingungen (unverbaute Grundfläche mit großzügiger Geschosshöhe) die idealen Voraussetzungen für den Einbau akustisch hochwertiger Produktionsstudios. Ist- Zustand: Das Gebäude FES 8 ist ein sechsgeschossiger Bau mit zwei Untergeschossen. Das Gebäude wurde im Jahr 1972 errichtet und wurde als Bürogebäude mit zwei Archivbereichen und drei Studios genutzt, wobei das Studio 10 mit einer Nettofläche von ca. 326 qm im Mai 2006 stillgelegt wurde. Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Dennoch konnte mit dem Denkmalschutz bereits Einvernehmen über die Umnutzung und den massiven Umbau des Gebäudes erzielt werden. Nach den vorliegenden Planunterlagen beträgt die Grundfläche des Gebäudes rd. 624 qm, Länge rd. 27,05 qm, Tiefe rd. 23,45 qm. Die Gebäudegrundflächen in den 2 Untergeschossen haben jeweils rd. 520 qm. Die Bruttogrundfläche in den Vollgeschossen beträgt insgesamt 3 270 qm. Bei der Betrachtung der Nutzfläche ist zu berücksichtigen, dass sich das ehemalige sog. Studio 10 über die Geschosse 2-4 mit einer Fläche von 328 qm erstreckte. Das Gebäude hat einen Haupteingang, der nur als Flucht- und Rettungsweg genutzt wird. Die Erschließung des Gebäudes erfolgte über die benachbarten Gebäude des Deutschlandradios, aus der Fritz-Elsas-Straße 9-10 (FES 9-10) über drei Geschosse und aus dem Hauptgebäude über vier Geschosse. Das Gebäude verfügte über 29 Büroräume, 3 Studiokomplexe, 2 Archivbereiche zur Lagerung von Tonträgern, ein Foyer für das Studio 10 und WC-Bereiche in allen Geschossen. Die haustechnische Versorgung erfolgt ausschließlich aus den entsprechenden Zentralen in den Untergeschossen. Soll- Zustand: Im Rahmen des Studiomodernisierungskonzepts wurde im Deutschlandradio ein Masterplan entwickelt, der mehrere einzelne Projekte beinhaltet, die in Pakete zusammengefasst wurden. Entsprechend dem Masterplan werden zurzeit die Pakete 0 und 5 behandelt, wobei das Paket "Paket 0 – Vorbereitende Maßnahmen" sich seit Juli 2011 in der Umsetzung befindet. Parallel zum Studiokonzept wurde entschieden, dass das Projekt Ausbau von zwei Archivetagen im Gebäude der Fritz-Elsas-Straße 8 realisiert wird. Bei diesem Wettbewerb handelt es sich ausschließlich um die angestrebte Vergabe der TGA- Planungsleitungen für das "Paket 5" - Ausbau einer Produktionsstudioetage und das "Projekt Ausbau von 2 Archivetagen". Das "Paket 0" ist nicht Gegenstand des Wettbewerbs. Erläuterungen zum "Paket 0"- "Vorbereitende Maßnahmen": Die vorbereitenden Maßnahmen beinhalten den notwendigen Rückbau/Abriss im Gebäude FES 8, die Rohbauertüchtigung und Ergänzung, die partielle Öffnung der Gebäudehülle zur natürlichen Belüftung und Beleuchtung und die Installation haustechnischer Geräte in den Tiefgeschossen, die aufgrund ihrer Abmessungen schon während der Rohbauphase eingebracht werden müssen. Das aufwändig in sog. "Raum-in-Raum-Bauweise" ausgeführte ehemalige Studio 10 wird derzeit komplett entfernt und abgerissen. In das dadurch entstehende Raumvolumen werden zwei zusätzliche Geschossebenen mit je ca. 300 m² Nutzfläche eingezogen. Die zurzeit in den Untergeschossen untergebrachten Räumlichkeiten (Studios, Archive, stillgelegte Haustechnikzentralen) wurden entfernt, bzw. abgerissen. Das bisher nicht in allen Geschossen mit den anliegenden Gebäuden verbundene Gebäude FES 8 soll in allen Ebenen vom Hauptgebäude (Hans-Rosenthal-Platz) sowie von der FES 9-10 erschlossen werden. Die bisher im Hofbereich als Wandscheibe geschlossen ausgebildete Fassade des Gebäudes in der FES 8 wird in 2 Geschossen geöffnet und verglast werden, sodass die neu entstehenden Räume natürlich belichtet, belüftet bzw. entraucht werden können. Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen wird haustechnisches Gerät in die Untergeschosse eingebracht (Lüftungstechnik, Kältetechnik, Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Außerdem wird ein Geräteraum für die Kommunikationstechnik und die Audio- und Systemtechnik in einem Untergeschoss errichtet. Das "Paket 0"- "Vorbereitenden Maßnahmen" soll im September 2012 abgeschlossen werden. Die termingerechte Fertigstellung der Rohbauarbeiten, speziell des Einbaus der neuen Geschossdecken, ist Voraussetzung für den Beginn der Baumaßnahmen des in dieser Ausschreibung beschriebenen Ausbaus einer Studioetage und dem Ausbau der zwei Archivetagen. "Paket 5" - "Ausbau einer Produktionsstudioetage": Deutschlandradio plant für das Jahr 2012 den Ausbau einer Gebäudeetage (ca. 300 qm) im Bestandsgebäude der FES 8 mit Studios für die Hörfunkproduktion. Die betreffende Fläche wird zuvor durch den Einbau einer neuen Geschossdecke im Bereich des ehemaligen Sendesaales Studio 10 in den Jahren 2011 und 2012 neu hergestellt. Die Hörfunkstudios sollen der hochwertigen Produktion von Wortbeiträgen dienen. Beim Ausbau sind sehr hohe Anforderungen an die Bau- und Raumakustik einzuhalten, die vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) vorgegeben werden. Das Mengengerüst, die Anordnung der beiden geschossübergreifenden Versorgungsschächte der TGA aus den Untergeschossen, die Raumdatenblätter sowie ein Nutzervorschlag zur Anzahl und Anordnung der Studioräume wurde von einer Arbeitsgruppe des Deutschlandradios entwickelt. Sie sind die Grundlage der Planung. Alle Studioräume werden klimatisiert und mit Doppelböden ausgestattet. Über Studioscheiben müssen vielfältige Blickbeziehungen geschaffen werden. Trotz der Gebäudetiefe soll versucht werden, für jeden Raum eine direkte oder indirekte Tageslichtanbindung zu schaffen. Die Lage und Größe der Räume ergibt sich aus der Größe der später einzubauenden Studiotechnik, aus der erstrebenswerten akustischen Charakteristik und aus der Funktion der Räume. Die Vorgaben dazu kommen aus den Bereichen Hauptabteilung Kultur, Sendeleitung und Anlagentechnik. Auf der Etage wird ein abgesetzter Geräteraum für die Audio- und Systemtechnik vorgesehen. Bei dem Umbau sind die Auflagen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Der Umbau erfolgt im laufenden 24-Stunden Betrieb eines Funkhauses. Das erfordert Rücksichtnahmen auf das Sende- und Produktionsgeschehen in den Nachbargebäuden, auf Laufwege und Lieferwege und auf das konzentrierte Arbeiten in den umgebenden Büros. Die Geschossebene oberhalb der Studioetage verbleibt vorläufig und während des Ausbaus der Studioetage im Rohbauzustand. Weiterhin wird die zentrale Haustechnik vom 2. Untergeschoss beginnend durch das gesamte Gebäude entwickelt. Projekt Ausbau der Archivetagen. Parallel zum Ausbau der Studioetage sollen die beiden darunterliegenden Gebäudeebenen für die Nutzung als Archivlagerfläche für Tonträger ausgebaut werden. Auf der Vorhaltefläche von insgesamt 600 qm im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Gebäudes soll ein Archivmagazin mit einem Fassungsvermögen von ca. 4 000 Regalmetern in Standregalen ausgebaut werden. Beide Etagen werden klimatisiert und mit Doppelböden ausgestattet. Die klimatechnische Ertüchtigung der Fläche orientiert sich an den Empfehlungen der internationalen Vereinigung für Schallarchive (IASA) im Sinne von Mindeststandards und zielt auf konstante Werte bei Temperatur und Luftfeuchte innerhalb bestimmter Toleranzen ab. Die Planung der Produktionsstudioetage in der FES 8 und der beiden Archivetagen soll im Jahr 2012 beginnen. Die Vergabe der Bauaufträge soll Anfang 2013 erfolgen, die Fertigstellung des Baus ist bis Januar 2014 vorgesehen. Die anrechenbaren Kosten der Maßnahmen werden auf 635 000 EUR netto geschätzt. Es soll das Leistungsbild der HOAI "Technische Ausrüstung" (§ 54 HOAI) mit Ausnahme der Leistungsphasen 1, 2 und 4 beauftragt werden. Es ist von der Honorarzone II für den "Ausbau der Archivetagen" auszugehen und von der Honorarzone III für den Studioausbau. Ziel: Ziel ist es, das bisher teilweise weitgehend stillgelegte Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 in einem vorgegebenen Budgetrahmen und Zeitrahmen funktional, qualitativ hochwertig und zukunftsfähig zu entwickeln und an die umgebenden Gebäudeteile anzubinden. In dem hier zur Ausschreibung stehenden Paket 5 entsteht das neue "Herz" dieses Gebäudes, eine hochwertige Produktionsstudioetage, die vielfältigen Ansprüchen an die Funktion, die Akustik und die Gestaltung entsprechen muss. Mit dem Ausbau der beiden Archivetagen wird eine tragfähige und nachhaltige Lösung für die Lagerung der Archivbestände des Berliner Funkhauses unter Berücksichtigung moderner Archivstandards und der vorhandenen baulichen und räumlichen Rahmenbedingungen geschaffen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-11.
Auftragsbekanntmachung (2012-01-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutschlandradio
Postanschrift: Hans-Rosenthal-Platz
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dradio.de🌏
E-Mail: ze@dw-world.de📧
Telefon: +49 2284292343📞
Fax: +49 2284292350 📠
Bei der vorliegenden Bekanntmachung handelt es sich um eine freiwilige Bekanntmachnung der Vergabestelle. Die EU-Schwellenwerte werden nicht erreicht.
Es ist vorgesehen, Ortsbesichtigungen durchzuführen. Ortsbesichtigungen sind zwischen dem 16.1.2012 und dem 27.1.2012 möglich. Anmeldungen zu Ortbesichtigungen erfolgen bitte an den Zentraleinkauf der Deutschen Welle, Frau Witt, Tel.: +49 228429-2342/2344 oder unter ze@dw-world.de.
Bei der vorliegenden Bekanntmachung handelt es sich um eine freiwilige Bekanntmachnung der Vergabestelle. Die EU-Schwellenwerte werden nicht erreicht.
Es ist vorgesehen, Ortsbesichtigungen durchzuführen. Ortsbesichtigungen sind zwischen dem 16.1.2012 und dem 27.1.2012 möglich. Anmeldungen zu Ortbesichtigungen erfolgen bitte an den Zentraleinkauf der Deutschen Welle, Frau Witt, Tel.: +49 228429-2342/2344 oder unter ze@dw-world.de.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Aufgabenbeschreibung.
1.1. Leistungs-/Projektbeschreibung.
Standort:
Das Funkhaus Berlin des Deutschlandradios befindet sich am Hans-Rosenthal-Platz, bzw. in der Fritz-Elsas-Straße in Berlin-Schöneberg und besteht aus drei Gebäudeteilen.
Das Hauptgebäude (ehemaliges RIAS-Funkhaus) am Hans-Rosenthal-Platz wurde in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert als Verwaltungsgebäude errichtet und wird vom Deutschlandradio als Büro- und Studiogebäude genutzt. Das Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 (FES 8) stammt aus den sechziger/siebziger Jahren und wurde als Studiogebäude mit Archivbereichen und anliegenden Büroräumen geplant. In diesem Gebäude befindet sich das mittlerweile stillgelegte Studio 10, ein kleiner Konzertsaal, der sich auf einer Grundfläche von ca. 326 m² über eine Höhe von 3 Geschossen erstreckt.
Das Hauptgebäude (ehemaliges RIAS-Funkhaus) am Hans-Rosenthal-Platz wurde in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert als Verwaltungsgebäude errichtet und wird vom Deutschlandradio als Büro- und Studiogebäude genutzt. Das Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 (FES 8) stammt aus den sechziger/siebziger Jahren und wurde als Studiogebäude mit Archivbereichen und anliegenden Büroräumen geplant. In diesem Gebäude befindet sich das mittlerweile stillgelegte Studio 10, ein kleiner Konzertsaal, der sich auf einer Grundfläche von ca. 326 m² über eine Höhe von 3 Geschossen erstreckt.
Das benachbarte Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 9-10 wird nahezu ausschließlich als Bürogebäude genutzt. Es stammt ebenfalls aus den dreißiger Jahren.
Grundkonzept:
Im Rahmen eines Masterplans zur Modernisierung der Studios im Funkhaus Berlin wird in den nächsten Jahren die gebäudetechnische und räumliche Infrastruktur des Funkhauses Berlin modernisiert.
Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die Schaffung zeitgemäßer Studiobereiche und neuer Haustechnikkapazitäten im Gebäude Fritz-Elsas-Straße 8.
Das Gebäude bietet durch seine Lage im Gebäudeensemble und durch die baulichen Rahmenbedingungen (unverbaute Grundfläche mit großzügiger Geschosshöhe) die idealen Voraussetzungen für den Einbau akustisch hochwertiger Produktionsstudios.
Ist- Zustand:
Das Gebäude FES 8 ist ein sechsgeschossiger Bau mit zwei Untergeschossen.
Das Gebäude wurde im Jahr 1972 errichtet und wurde als Bürogebäude mit zwei Archivbereichen und drei Studios genutzt, wobei das Studio 10 mit einer Nettofläche von ca. 326 qm im Mai 2006 stillgelegt wurde.
Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Dennoch konnte mit dem Denkmalschutz bereits Einvernehmen über die Umnutzung und den massiven Umbau des Gebäudes erzielt werden.
Nach den vorliegenden Planunterlagen beträgt die Grundfläche des Gebäudes rd. 624 qm, Länge rd. 27,05 qm, Tiefe rd. 23,45 qm.
Die Gebäudegrundflächen in den 2 Untergeschossen haben jeweils rd. 520 qm.
Die Bruttogrundfläche in den Vollgeschossen beträgt insgesamt 3 270 qm.
Bei der Betrachtung der Nutzfläche ist zu berücksichtigen, dass sich das ehemalige sog. Studio 10 über die Geschosse 2-4 mit einer Fläche von 328 qm erstreckte. Das Gebäude hat einen Haupteingang, der nur als Flucht- und Rettungsweg genutzt wird.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgte über die benachbarten Gebäude des Deutschlandradios, aus der Fritz-Elsas-Straße 9-10 (FES 9-10) über drei Geschosse und aus dem Hauptgebäude über vier Geschosse. Das Gebäude verfügte über 29 Büroräume, 3 Studiokomplexe, 2 Archivbereiche zur Lagerung von Tonträgern, ein Foyer für das Studio 10 und WC-Bereiche in allen Geschossen. Die haustechnische Versorgung erfolgt ausschließlich aus den entsprechenden Zentralen in den Untergeschossen.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgte über die benachbarten Gebäude des Deutschlandradios, aus der Fritz-Elsas-Straße 9-10 (FES 9-10) über drei Geschosse und aus dem Hauptgebäude über vier Geschosse. Das Gebäude verfügte über 29 Büroräume, 3 Studiokomplexe, 2 Archivbereiche zur Lagerung von Tonträgern, ein Foyer für das Studio 10 und WC-Bereiche in allen Geschossen. Die haustechnische Versorgung erfolgt ausschließlich aus den entsprechenden Zentralen in den Untergeschossen.
Soll- Zustand:
Im Rahmen des Studiomodernisierungskonzepts wurde im Deutschlandradio ein Masterplan entwickelt, der mehrere einzelne Projekte beinhaltet, die in Pakete zusammengefasst wurden. Entsprechend dem Masterplan werden zurzeit die Pakete 0 und 5 behandelt, wobei das Paket "Paket 0 – Vorbereitende Maßnahmen" sich seit Juli 2011 in der Umsetzung befindet.
Im Rahmen des Studiomodernisierungskonzepts wurde im Deutschlandradio ein Masterplan entwickelt, der mehrere einzelne Projekte beinhaltet, die in Pakete zusammengefasst wurden. Entsprechend dem Masterplan werden zurzeit die Pakete 0 und 5 behandelt, wobei das Paket "Paket 0 – Vorbereitende Maßnahmen" sich seit Juli 2011 in der Umsetzung befindet.
Parallel zum Studiokonzept wurde entschieden, dass das Projekt Ausbau von zwei Archivetagen im Gebäude der Fritz-Elsas-Straße 8 realisiert wird.
Bei diesem Wettbewerb handelt es sich ausschließlich um die angestrebte Vergabe der TGA- Planungsleitungen für das "Paket 5" - Ausbau einer Produktionsstudioetage und das "Projekt Ausbau von 2 Archivetagen".
Das "Paket 0" ist nicht Gegenstand des Wettbewerbs.
Erläuterungen zum "Paket 0"- "Vorbereitende Maßnahmen":
Die vorbereitenden Maßnahmen beinhalten den notwendigen Rückbau/Abriss im Gebäude FES 8, die Rohbauertüchtigung und Ergänzung, die partielle Öffnung der Gebäudehülle zur natürlichen Belüftung und Beleuchtung und die Installation haustechnischer Geräte in den Tiefgeschossen, die aufgrund ihrer Abmessungen schon während der Rohbauphase eingebracht werden müssen.
Die vorbereitenden Maßnahmen beinhalten den notwendigen Rückbau/Abriss im Gebäude FES 8, die Rohbauertüchtigung und Ergänzung, die partielle Öffnung der Gebäudehülle zur natürlichen Belüftung und Beleuchtung und die Installation haustechnischer Geräte in den Tiefgeschossen, die aufgrund ihrer Abmessungen schon während der Rohbauphase eingebracht werden müssen.
Das aufwändig in sog. "Raum-in-Raum-Bauweise" ausgeführte ehemalige Studio 10 wird derzeit komplett entfernt und abgerissen.
In das dadurch entstehende Raumvolumen werden zwei zusätzliche Geschossebenen mit je ca. 300 m² Nutzfläche eingezogen. Die zurzeit in den Untergeschossen untergebrachten Räumlichkeiten (Studios, Archive, stillgelegte Haustechnikzentralen) wurden entfernt, bzw. abgerissen.
In das dadurch entstehende Raumvolumen werden zwei zusätzliche Geschossebenen mit je ca. 300 m² Nutzfläche eingezogen. Die zurzeit in den Untergeschossen untergebrachten Räumlichkeiten (Studios, Archive, stillgelegte Haustechnikzentralen) wurden entfernt, bzw. abgerissen.
Das bisher nicht in allen Geschossen mit den anliegenden Gebäuden verbundene Gebäude FES 8 soll in allen Ebenen vom Hauptgebäude (Hans-Rosenthal-Platz) sowie von der FES 9-10 erschlossen werden.
Die bisher im Hofbereich als Wandscheibe geschlossen ausgebildete Fassade des Gebäudes in der FES 8 wird in 2 Geschossen geöffnet und verglast werden, sodass die neu entstehenden Räume natürlich belichtet, belüftet bzw. entraucht werden können.
Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen wird haustechnisches Gerät in die Untergeschosse eingebracht (Lüftungstechnik, Kältetechnik, Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Außerdem wird ein Geräteraum für die Kommunikationstechnik und die Audio- und Systemtechnik in einem Untergeschoss errichtet.
Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen wird haustechnisches Gerät in die Untergeschosse eingebracht (Lüftungstechnik, Kältetechnik, Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Außerdem wird ein Geräteraum für die Kommunikationstechnik und die Audio- und Systemtechnik in einem Untergeschoss errichtet.
Das "Paket 0"- "Vorbereitenden Maßnahmen" soll im September 2012 abgeschlossen werden. Die termingerechte Fertigstellung der Rohbauarbeiten, speziell des Einbaus der neuen Geschossdecken, ist Voraussetzung für den Beginn der Baumaßnahmen des in dieser Ausschreibung beschriebenen Ausbaus einer Studioetage und dem Ausbau der zwei Archivetagen.
Das "Paket 0"- "Vorbereitenden Maßnahmen" soll im September 2012 abgeschlossen werden. Die termingerechte Fertigstellung der Rohbauarbeiten, speziell des Einbaus der neuen Geschossdecken, ist Voraussetzung für den Beginn der Baumaßnahmen des in dieser Ausschreibung beschriebenen Ausbaus einer Studioetage und dem Ausbau der zwei Archivetagen.
"Paket 5" - "Ausbau einer Produktionsstudioetage":
Deutschlandradio plant für das Jahr 2012 den Ausbau einer Gebäudeetage (ca. 300 qm) im Bestandsgebäude der FES 8 mit Studios für die Hörfunkproduktion. Die betreffende Fläche wird zuvor durch den Einbau einer neuen Geschossdecke im Bereich des ehemaligen Sendesaales Studio 10 in den Jahren 2011 und 2012 neu hergestellt. Die Hörfunkstudios sollen der hochwertigen Produktion von Wortbeiträgen dienen. Beim Ausbau sind sehr hohe Anforderungen an die Bau- und Raumakustik einzuhalten, die vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) vorgegeben werden.
Deutschlandradio plant für das Jahr 2012 den Ausbau einer Gebäudeetage (ca. 300 qm) im Bestandsgebäude der FES 8 mit Studios für die Hörfunkproduktion. Die betreffende Fläche wird zuvor durch den Einbau einer neuen Geschossdecke im Bereich des ehemaligen Sendesaales Studio 10 in den Jahren 2011 und 2012 neu hergestellt. Die Hörfunkstudios sollen der hochwertigen Produktion von Wortbeiträgen dienen. Beim Ausbau sind sehr hohe Anforderungen an die Bau- und Raumakustik einzuhalten, die vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) vorgegeben werden.
Das Mengengerüst, die Anordnung der beiden geschossübergreifenden Versorgungsschächte der TGA aus den Untergeschossen, die Raumdatenblätter sowie ein Nutzervorschlag zur Anzahl und Anordnung der Studioräume wurde von einer Arbeitsgruppe des Deutschlandradios entwickelt. Sie sind die Grundlage der Planung.
Das Mengengerüst, die Anordnung der beiden geschossübergreifenden Versorgungsschächte der TGA aus den Untergeschossen, die Raumdatenblätter sowie ein Nutzervorschlag zur Anzahl und Anordnung der Studioräume wurde von einer Arbeitsgruppe des Deutschlandradios entwickelt. Sie sind die Grundlage der Planung.
Alle Studioräume werden klimatisiert und mit Doppelböden ausgestattet. Über Studioscheiben müssen vielfältige Blickbeziehungen geschaffen werden. Trotz der Gebäudetiefe soll versucht werden, für jeden Raum eine direkte oder indirekte Tageslichtanbindung zu schaffen. Die Lage und Größe der Räume ergibt sich aus der Größe der später einzubauenden Studiotechnik, aus der erstrebenswerten akustischen Charakteristik und aus der Funktion der Räume. Die Vorgaben dazu kommen aus den Bereichen Hauptabteilung Kultur, Sendeleitung und Anlagentechnik. Auf der Etage wird ein abgesetzter Geräteraum für die Audio- und Systemtechnik vorgesehen.
Alle Studioräume werden klimatisiert und mit Doppelböden ausgestattet. Über Studioscheiben müssen vielfältige Blickbeziehungen geschaffen werden. Trotz der Gebäudetiefe soll versucht werden, für jeden Raum eine direkte oder indirekte Tageslichtanbindung zu schaffen. Die Lage und Größe der Räume ergibt sich aus der Größe der später einzubauenden Studiotechnik, aus der erstrebenswerten akustischen Charakteristik und aus der Funktion der Räume. Die Vorgaben dazu kommen aus den Bereichen Hauptabteilung Kultur, Sendeleitung und Anlagentechnik. Auf der Etage wird ein abgesetzter Geräteraum für die Audio- und Systemtechnik vorgesehen.
Bei dem Umbau sind die Auflagen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen.
Der Umbau erfolgt im laufenden 24-Stunden Betrieb eines Funkhauses. Das erfordert Rücksichtnahmen auf das Sende- und Produktionsgeschehen in den Nachbargebäuden, auf Laufwege und Lieferwege und auf das konzentrierte Arbeiten in den umgebenden Büros.
Die Geschossebene oberhalb der Studioetage verbleibt vorläufig und während des Ausbaus der Studioetage im Rohbauzustand. Weiterhin wird die zentrale Haustechnik vom 2. Untergeschoss beginnend durch das gesamte Gebäude entwickelt.
Projekt Ausbau der Archivetagen.
Parallel zum Ausbau der Studioetage sollen die beiden darunterliegenden Gebäudeebenen für die Nutzung als Archivlagerfläche für Tonträger ausgebaut werden.
Auf der Vorhaltefläche von insgesamt 600 qm im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Gebäudes soll ein Archivmagazin mit einem Fassungsvermögen von ca. 4 000 Regalmetern in Standregalen ausgebaut werden.
Beide Etagen werden klimatisiert und mit Doppelböden ausgestattet.
Die klimatechnische Ertüchtigung der Fläche orientiert sich an den Empfehlungen der internationalen Vereinigung für Schallarchive (IASA) im Sinne von Mindeststandards und zielt auf konstante Werte bei Temperatur und Luftfeuchte innerhalb bestimmter Toleranzen ab.
Die klimatechnische Ertüchtigung der Fläche orientiert sich an den Empfehlungen der internationalen Vereinigung für Schallarchive (IASA) im Sinne von Mindeststandards und zielt auf konstante Werte bei Temperatur und Luftfeuchte innerhalb bestimmter Toleranzen ab.
Die Planung der Produktionsstudioetage in der FES 8 und der beiden Archivetagen soll im Jahr 2012 beginnen. Die Vergabe der Bauaufträge soll Anfang 2013 erfolgen, die Fertigstellung des Baus ist bis Januar 2014 vorgesehen.
Die anrechenbaren Kosten der Maßnahmen werden auf 635 000 EUR netto geschätzt.
Es soll das Leistungsbild der HOAI "Technische Ausrüstung" (§ 54 HOAI) mit Ausnahme der Leistungsphasen 1, 2 und 4 beauftragt werden.
Es ist von der Honorarzone II für den "Ausbau der Archivetagen" auszugehen und von der Honorarzone III für den Studioausbau.
Ziel:
Ziel ist es, das bisher teilweise weitgehend stillgelegte Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 in einem vorgegebenen Budgetrahmen und Zeitrahmen funktional, qualitativ hochwertig und zukunftsfähig zu entwickeln und an die umgebenden Gebäudeteile anzubinden. In dem hier zur Ausschreibung stehenden Paket 5 entsteht das neue "Herz" dieses Gebäudes, eine hochwertige Produktionsstudioetage, die vielfältigen Ansprüchen an die Funktion, die Akustik und die Gestaltung entsprechen muss.
Ziel ist es, das bisher teilweise weitgehend stillgelegte Gebäude in der Fritz-Elsas-Straße 8 in einem vorgegebenen Budgetrahmen und Zeitrahmen funktional, qualitativ hochwertig und zukunftsfähig zu entwickeln und an die umgebenden Gebäudeteile anzubinden. In dem hier zur Ausschreibung stehenden Paket 5 entsteht das neue "Herz" dieses Gebäudes, eine hochwertige Produktionsstudioetage, die vielfältigen Ansprüchen an die Funktion, die Akustik und die Gestaltung entsprechen muss.
Mit dem Ausbau der beiden Archivetagen wird eine tragfähige und nachhaltige Lösung für die Lagerung der Archivbestände des Berliner Funkhauses unter Berücksichtigung moderner Archivstandards und der vorhandenen baulichen und räumlichen Rahmenbedingungen geschaffen.
Mit dem Ausbau der beiden Archivetagen wird eine tragfähige und nachhaltige Lösung für die Lagerung der Archivbestände des Berliner Funkhauses unter Berücksichtigung moderner Archivstandards und der vorhandenen baulichen und räumlichen Rahmenbedingungen geschaffen.
Referenznummer: DRadio 12.02/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— (A) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe der §§ 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF. Der AG kann gemäß § 4 Abs. 7 VOF zum Nachweis, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 VOF nicht vorliegen, vom Bewerber/Bieter bei Bedarf einen Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes verlangen, ersatzweise die in § 4 Abs. 7 VOF genannten Erklärungen,
— (A) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe der §§ 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF. Der AG kann gemäß § 4 Abs. 7 VOF zum Nachweis, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 VOF nicht vorliegen, vom Bewerber/Bieter bei Bedarf einen Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes verlangen, ersatzweise die in § 4 Abs. 7 VOF genannten Erklärungen,
— (A) Der Bewerber hat Auskunft darüber abzugeben, ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten wird. Er hat anzugeben, welche Teile des Auftrags er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt,
— (A) Der Bewerber hat Auskunft darüber abzugeben, ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten wird. Er hat anzugeben, welche Teile des Auftrags er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt,
— (A) Der Bewerber hat ferner anzugeben, wo die zu vergebende Dienstleistung im überwiegenden Maße erbracht werden soll.
Mindeststandards:
— (A) Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 VOF in Höhe von:
Je Versicherungsfall Höchstens je Versicherungsjahr.
Der Auftragnehmer bringt (spätestens bei Auftragsvergabe) einen Nachweis über eine in der Europäischen Union anerkannte Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Deckungssummen bei.
— (A) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs.4 c) VOF hinsichtlich des Gesamtumsatzes des Bewerbers sowie hinsichtlich seines Umsatzes bezogen auf mit dem Auftragsgegenstand entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren – aus den Umsatzzahlen muss ersichtlich sein, dass der Bewerber im Hinblick auf das ausgeschriebene Projekt leistungsfähig ist. Die Leistungsfähigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen mindestens das Doppelte des Umsatzes für das beschriebene Projekt im Jahresmittel beträgt.
— (A) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs.4 c) VOF hinsichtlich des Gesamtumsatzes des Bewerbers sowie hinsichtlich seines Umsatzes bezogen auf mit dem Auftragsgegenstand entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren – aus den Umsatzzahlen muss ersichtlich sein, dass der Bewerber im Hinblick auf das ausgeschriebene Projekt leistungsfähig ist. Die Leistungsfähigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen mindestens das Doppelte des Umsatzes für das beschriebene Projekt im Jahresmittel beträgt.
— (A) Der Bewerber hat gemäß § 4 Abs. 3 VOF die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich erbringen sollen. Die berufliche Qualifikation (Dipl. Ing. Elektrotechnik /Elektrische Energietechnik und Dipl. – Ing. Versorgungstechnik/Heizung, Lüftung und Sanitär "oder gleichwertig") der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen ist nachzuweisen. Nachweis der Leistungsfähigkeit der jeweils mit der Durchführung betrauten Personen ist durch mindestens 3 Referenzprojekte (bezogen auf die Errichtung von hochwertigen Öffentlich- Rechtlichen Hörfunkstudios und –Gebäuden) zu belegen. Die Anzahl der für die Durchführung geplanten Personen ist zu benennen und darf nicht unter fünf liegen,
— (A) Der Bewerber hat gemäß § 4 Abs. 3 VOF die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich erbringen sollen. Die berufliche Qualifikation (Dipl. Ing. Elektrotechnik /Elektrische Energietechnik und Dipl. – Ing. Versorgungstechnik/Heizung, Lüftung und Sanitär "oder gleichwertig") der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen ist nachzuweisen. Nachweis der Leistungsfähigkeit der jeweils mit der Durchführung betrauten Personen ist durch mindestens 3 Referenzprojekte (bezogen auf die Errichtung von hochwertigen Öffentlich- Rechtlichen Hörfunkstudios und –Gebäuden) zu belegen. Die Anzahl der für die Durchführung geplanten Personen ist zu benennen und darf nicht unter fünf liegen,
— (A) Der Bewerber hat eine Eigenerklärung über die Voraussetzungen des § 5 Abs. 5 c) (Angabe zur technischen Leistungsfähigkeit), d) (jährliche Mittel der Beschäftigten), e) (zur Verfügung stehende Ausstattung) und f) (Gewährleistung der Qualität) VOF abzugeben.
— (A) Der Bewerber hat eine Eigenerklärung über die Voraussetzungen des § 5 Abs. 5 c) (Angabe zur technischen Leistungsfähigkeit), d) (jährliche Mittel der Beschäftigten), e) (zur Verfügung stehende Ausstattung) und f) (Gewährleistung der Qualität) VOF abzugeben.
Erforderlich ist ferner:
— (A) Erfahrung/Referenzen/Nachweise hinsichtlich der Planung und Bauleitung eines hochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk-/Studiogebäudes,
— (A) Erfahrung/Referenzen/Nachweise in der bauakustisch komplexen Gebäudeplanung (Raum in Raum Bauweisen, akustisch entkoppelte Konstruktion, mit Grenzkurven GK 0-15 für die Lüftung),
— (A) Erfahrung/Referenzen in der TGA-Planung/Bauumsetzung raumakustisch hochwertiger Studiogebäude (mit Nachhallzeiten 0,2 bis 0,35 s),
— (A) Erfahrung/Referenzen in allen Planungsphasen der HOAI,
— (A) Erfahrung/Referenzen/Nachweise mit allen Gewerken der 400er Kostengruppen (Kostengruppen der TGA),
— (A) Der Bewerber muss – zur Vermeidung von Schnittstellenrisiken – grundsätzlich die technische und personelle Leistungsfähigkeit besitzen, alle geforderten Gewerke aus einer Hand anbieten zu können,
— (A) Sollte der Bewerber beabsichtigen, Subunternehmer einzusetzen oder sollte ein Bewerber sich als Mitglied einer Bietergemeinschaft der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, so müssen die jeweiligen Subunternehmer bzw. die jeweiligen Mitglieder einer Bietergemeinschaft die an den Bewerber gestellten Eignungskriterien jeweils in eigener Person erfüllen.
— (A) Sollte der Bewerber beabsichtigen, Subunternehmer einzusetzen oder sollte ein Bewerber sich als Mitglied einer Bietergemeinschaft der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, so müssen die jeweiligen Subunternehmer bzw. die jeweiligen Mitglieder einer Bietergemeinschaft die an den Bewerber gestellten Eignungskriterien jeweils in eigener Person erfüllen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 VOF in Höhe von:
Je Versicherungsfall Höchstens je Versicherungsjahr.
Der Auftragnehmer bringt (spätestens bei Auftragsvergabe) einen Nachweis über eine in der Europäischen Union anerkannte Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Deckungssummen bei.
Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Sonstige besondere Bedingungen: Siehe Vergabeunterlagen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 2
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Benannte Eignungskriterien (Ausschlusskriterien).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Deutsche Welle, Zentraleinkauf und Logistik (Namens und im Auftrag des Deutschlandradio)
Sandra Stephan
Internetadresse: www.dradio.de🌏
Name: Deutsche Welle
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Str. 3
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Kontaktperson: Deutsche Welle, Zentraleinkauf und Logistik
URL für weitere Informationen: www.dw-world.de🌏
URL der Dokumente: www.dw-world.de🌏
Telefon: +49 2284292346📞
URL der Teilnahme: www.dw-world.de🌏
Bei der vorliegenden Bekanntmachung handelt es sich um eine freiwilige Bekanntmachnung der Vergabestelle. Die EU-Schwellenwerte werden nicht erreicht.
Es ist vorgesehen, Ortsbesichtigungen durchzuführen. Ortsbesichtigungen sind zwischen dem 16.1.2012 und dem 27.1.2012 möglich. Anmeldungen zu Ortbesichtigungen erfolgen bitte an den Zentraleinkauf der Deutschen Welle, Frau Witt, Tel.: +49 228429-2342/2344 oder unter ze@dw-world.de.
Es ist vorgesehen, Ortsbesichtigungen durchzuführen. Ortsbesichtigungen sind zwischen dem 16.1.2012 und dem 27.1.2012 möglich. Anmeldungen zu Ortbesichtigungen erfolgen bitte an den Zentraleinkauf der Deutschen Welle, Frau Witt, Tel.: +49 228429-2342/2344 oder unter ze@dw-world.de.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Blumenthalstraße 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vorsorglich wird auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage ach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.