Umbau und Modernisierung der Martin-Buber-Schule in Heppenheim

Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft Kreis Heppenheim

Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim ist eine Haupt- und Realschule mit Ganztagesbetreuung aus dem Jahr 1974. Ca. 600 Schülerinnen und Schüler werden an ihr unterrichtet. Die Schule liegt in der Nähe des historischen Altstadtkerns. Die Bruttogeschossfläche der Schule beträgt ca. 14 000 m² die auf 4 Ebenen verteilt ist. Unter der Schule befindet sich eine Tiefgarage für das anliegende Landratsamt.
Ziel dieses VOF-Verfahrens ist die Vergabe von Objektplanerleistungen für den Umbau und die Modernisierung der Martin-Buber-Schule. In den letzten Jahren wurden eine Mensa und eine Mediathek ergänzt, sowie bereits das Dach der Schule, die Fassade und ein Geschoss saniert. Nun sollen die restlichen Geschosse sowie die naturwissenschaftlichen Räume und die Verwaltung modernisiert werden. Handlungsbedarf besteht dabei insbesondere auch bzgl. der Barrierefreiheit und des Brandschutzes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-04-02 Auftragsbekanntmachung
2012-04-18 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2012-04-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Objektplanerleistungen gemäß § 33 HOAI, LPH 5 (teilweise), 6 - 9.Die Bauwerkskosten (KG 300+400) liegen bei ca. 6,1 Mio. EUR brutto.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft Kreis Heppenheim
Postanschrift: Graben 15
Postleitzahl: 64646
Postort: Heppenheim

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-02 📅
Einreichungsfrist: 2012-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 68-112132
ABl. S-Ausgabe: 68
Zusätzliche Informationen
Es gibt bereits ein vorbefasstes Büros dem es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt. Außerdem besteht während der Angebotsfrist die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung. Nachr. HAD-Ref.: 2916/28. Nachr. V-Nr/AKZ: 17401.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Martin-Buber-Schule in Heppenheim ist eine Haupt- und Realschule mit Ganztagesbetreuung aus dem Jahr 1974. Ca. 600 Schülerinnen und Schüler werden an ihr unterrichtet. Die Schule liegt in der Nähe des historischen Altstadtkerns. Die Bruttogeschossfläche der Schule beträgt ca. 14 000 m² die auf 4 Ebenen verteilt ist. Unter der Schule befindet sich eine Tiefgarage für das anliegende Landratsamt.
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Ziel dieses VOF-Verfahrens ist die Vergabe von Objektplanerleistungen für den Umbau und die Modernisierung der Martin-Buber-Schule. In den letzten Jahren wurden eine Mensa und eine Mediathek ergänzt, sowie bereits das Dach der Schule, die Fassade und ein Geschoss saniert. Nun sollen die restlichen Geschosse sowie die naturwissenschaftlichen Räume und die Verwaltung modernisiert werden. Handlungsbedarf besteht dabei insbesondere auch bzgl. der Barrierefreiheit und des Brandschutzes.
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Menge oder Umfang:
Objektplanerleistungen gemäß § 33 HOAI, LPH 5 (teilweise), 6 - 9.
Die Bauwerkskosten (KG 300+400) liegen bei ca. 6,1 Mio. EUR brutto.
Referenznummer: 17401
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gräffstraße 2, 64646 Heppenheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der von einem bevollmächtigten Vertreter (siehe III.1.3) unterzeichnete Bewerbungsbogen mit Anlagen ist fristgerecht in Papierform (Unterschrift) bei der unter Anhang A III (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Adresse einzureichen. Die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen zur Bauaufgabe und zur Auswertung können von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros Stadtbauplan 'www.stadtbauplan.de' unter dem Punkt 'Verfahren, laufende Verfahren, Heppenheim - Umbau und Modernisierung der Martin-Buber-Schule' heruntergeladen werden.
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Im Falle von Bewerbergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied die geforderten Teilnahmebedingungen (siehe III.2.1.ff) zu erfüllen. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss seine Eignung für den Leistungsbestandteil, des es angebotsmäßig übernehmen soll, nachweisen.
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Geforderte Nachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers:
— ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft unterschriebener Bewerbungsbogen (Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren),
— bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes,
— Angaben zu § 4 Abs. 6,9 VOF. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen versichert.
Hinweis:
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreters unterschriebenen Bewerbungsbogens, Bewerbungen nur für Teilleistungen oder Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss der Bewerbung!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Euro netto. Bei Bewerbungen als Arge zählt die Umsatzsumme aller Arge-Partner,
— Absichtserklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 500 000,00 EUR für Personenschäden und 2 500 000,00 EUR für Sach- oder Vermögensschäden im Falle einer Beauftragung, soweit noch nicht vorhanden.
Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen geleistet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der Berufszulassung (Architekt, bauvorlageberechtigter Bauingenieur) des Auftragnehmers bzw. bei juristischen Personen der für die Dienstleistung verantwortlichen Person gemäß § 19 Abs. 1, 3 VOF,
2. Erklärung, dass im Auftragsfall Leistungserbringer (Projektleiter, Ausschreiber und Bauüberwacher) mit folgenden fachlichen Qualifikationen eingesetzt werden:
— Projektleiter als Dipl.-Ing./Master Uni/FH Architektur,
— Bauüberwacher und ausschreibende Person als Dipl.-Ing./Master Uni/FH Architektur oder Bauingenieurwesen.
Die Leistungserbringer müssen über eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung verfügen.
Die Erklärung zum Einsatz des entsprechend qualifizierten Personals wird mit der Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters in dem Bewerbungsbogen versichert.
Erst bei Einladung zu den Vergabeverhandlungen sind die Leistungserbringer zu benennen und der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu erbringen.
3.1 Nachweis von bis zu 3 realisierten Projekten aus dem Bereich 'Bauen im Bestand' (Umbau, Modernisierung, Sanierung) der letzten 5 Jahre (Abschluss der Leistungen ab 04/2007 bis 04/2012) mit erbrachten Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 HOAI (LPH 5,6+8), mit Angaben zu Projektbeschreibung, Auftraggeber, Abschluss der Leistung, anrechenbare Kosten bezogen auf die erbrachte Leistung,
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3.2 Angabe, wieviele Projekte davon Maßnahmen unter laufendem Betrieb waren,
3.3 Angabe von zusätzlich bis zu 2 realisierten Projekten aus dem Bereich Schulbau (Neubau/Bestand) mit mind. 1,5 Mio. EUR Bauwerkskosten (KG 300/400 netto) der letzten 5 Jahre mit erbrachten Leistungen gemäß § 33 HOAI (mind. LPH 5,6+8),
3.4 Angabe, welche der benannten Referenzen für die öffentliche Hand oder vergleichbare AG geplant wurden,
3.5 Nachweis von bis zu 2 Referenzschreiben zu den oben aufgeführten Referenzen, in denen eine termin- und kostengerechte Leistungserbringung bestätigt wird.
Hinweis:
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen, wie beispielsweise grafische Nachweise, bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Bewerbungsbogen!
Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden. Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt. Ansonsten gemäß HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen; gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Formblatt bei den Bewerbungsunterlagen) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder im Auftragsfalle ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch die unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Die Vergabe von Unteraufträgen ist nicht zugelassen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Gemäß § 49 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich, d.h. der Auftragnehmer bzw. bei juristischen Personen das Büro, müssen über mindestens einen in die Kammer eingetragenen Architekten oder Ingenieur oder vergleichbare Zulassung verfügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben gemäß den Erläuterungen in der Einzelbewertungsmatrix (siehe Bewerbungsunterlagen) in folgender Gewichtung bewertet:
— Umsatz 24 %.
Referenzprojekte:
— Bauen im Bestand 28 %,
— davon laufender Betrieb 8 %,
— Schulbauten 14 %,
— Referenzschreiben 16 %,
— öffentlicher Auftraggeber 10 %.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der punktgleichen Büros.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-05-11 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Stadtbauplan
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Kontaktperson: Frau Anne Rausch
Telefon: +49 6151-99570 📞
E-Mail: martin-buber@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151-995730 📠
URL für weitere Informationen: http://www.stadtbauplan.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.stadtbauplan.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.stadtbauplan.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-07-10 📅
Datum des Endes: 2016-07-10 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 17401
Zusätzliche Informationen
Es gibt bereits ein vorbefasstes Büros dem es freigestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt. Außerdem besteht während der Angebotsfrist die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung.
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Nachr. HAD-Ref.: 2916/28.
Nachr. V-Nr/AKZ: 17401.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2012/S 068-112132 (2012-04-02)
Ergänzende Angaben (2012-04-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 78-127242
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 68-112132
ABl. S-Ausgabe: 78
Quelle: OJS 2012/S 078-127242 (2012-04-18)