Vergabe eines Erbbaurechts für das Staatenhaus am Rheinpark in Köln-Deutz zum Umbau und zur Nutzung des Gebäudes in beziehungsweise für ein Musicaltheater
Die Stadt Köln ist Eigentümerin des "Staatenhauses" mit einer Grundstücksfläche von insgesamt rund 25.000 m². Der Komplex des "Staatenhauses" wurde bisher als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude benutzt. Er gliedert sich in die bogenförmigen, weitgehend eingeschossigen Hallen 6 und 7 mit Eingangsportal zum westlich benachbarten Veranstaltungsgelände "Tanzbrunnen" sowie die auf der Ostseite angebaute zweigeschossige Halle 8. Bei den Hallen 6 und 7, dem eigentlichen Staatenhaus, handelt es sich in Teilen um denkmalgeschützte Messegebäude aus den 1920er Jahren. Die Bedeutung dieser Hallen resultiert sowohl aus ihrer architektonischen und städtebaulichen Qualität, wie auch aus dem historischen Anlass, der zur Errichtung der Hallen führte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Staatenhaus um Hallenanbauten erweitert. Insgesamt besteht derzeit eine Nutzfläche von rund 17 000 m² (Halle 6 mit 5 500 m², Halle 7 mit 4 000 m², Halle 8, bestehend aus dem Erdgeschoss mit 4 100 m² und dem Obergeschoss mit 3 300 m²). Das Gelände liegt im touristisch hoch attraktiven Umfeld von Rheinpark und Tanzbrunnen. Das Rheinufer mit Blick auf das linksrheinische Stadtpanorama ist nur rund 200 m Fußweg entfernt. Über den ÖPNV ist der Standort sehr gut erschlossen: Der Bahnhof Köln-Messe/Deutz mit Anschlüssen an den Fern- und Regionalverkehr sowie Stadtbahnen unter anderem in Richtung linksrheinische Innenstadt ist fußläufig in 500 m zu erreichen und zudem über eine Busverbindung angebunden. Die Entfernung von der Anschluss-Stelle Köln-Messe der B55a beträgt 2 km. Das Objekt soll zukünftig (durch Umbau und/oder in Teilen durch Abriss und Neubau) als Musical-Theater mit rund 1 800 Plätzen genutzt werden. Möglich ist außerdem eine angegliederte und untergeordnete Eventfläche. Mit dem Auftragnehmer wird hierzu ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen, der diesen zum dauerhaften Betrieb als Musicaltheater, der hierzu notwendigen Herrichtung des Gebäudes sowie der Zahlung eines angemessenen Erbbauzinses verpflichtet. Zur Sicherstellung dieser Zielsetzungen ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer Referenzen sowohl über den Betrieb eines vergleichbaren Musicaltheaters oder erfolgreiche Großproduktionen als auch über die bauliche Realisierung entsprechender Veranstaltungsgebäude vorlegt. Die Investitionen für die Herrichtung und den Betrieb sind vom Erbbauberechtigten in voller Höhe zu übernehmen. Der Auftraggeber strebt eine Eröffnung in 2015 an. Im Rahmen der Ausschreibung, welche im wettbewerblichen Dialogverfahren erfolgen wird, sollen in einer ersten Stufe von den anhand dieses Teilnehmerwettbewerbs ausgewählten Bewerbern Konzepte zur Umsetzung vorgestellt und im weiteren Verfahren mit dem Auftraggeber abgestimmt und konkretisiert werden. Nach Abstimmung der Konzepte werden von den Teilnehmern verbindliche Angebote für einen angemessenen Erbbauzins erwartet. Basis des Dialogverfahrens bildet ein parallel zum Vergabeverfahren zur Sicherung der städtebaulichen Entwicklung aufgestellter Bebauungsplan. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie die Vorgaben des Bebauungsplans entsprechend des Verfahrensstandes im Rahmen ihrer Konzeptentwicklung berücksichtigen. Im Dialogverfahren wird angestrebt, dass sich das vorgestellte Konzept innerhalb dieses planungsrechtlichen Rahmens umsetzen lässt. Nach dem Bebauungsplan soll der Theatersaal im Bereich der bisherigen Halle 8 untergebracht werden. Hier ist auch ein "Bühnenturm" unter Beachtung der speziellen Vorgaben des Denkmalschutzes umzusetzen. Ein Backstagebereich sowie notwendige Serviceeinrichtungen können in Halle 7 eingerichtet werden. Halle 6 steht neben einer Nutzung in Verbindung mit dem Musicaltheater auch für eine untergeordnete Eventnutzung zur Verfügung. Zwingende Voraussetzung für die Nutzung der Eventfläche ist, dass im Bereich der Hallen 8 und 7 zeitgleich keine weiteren Veranstaltungen stattfinden. Als weitere wichtige Rahmenbedingungen sind insbesondere die folgenden Punkte zu berücksichtigen: In unmittelbarer Nachbarschaft des Staatenhauses befindet sich das Tanzbrunnengelände. Diese Einrichtung wird für Open-Air-Veranstaltungen mit einer Kapazität von bis zu 12.500 Besuchern genutzt. Die Veranstaltungen überschneiden sich teilweise zeitlich mit dem Betrieb im "Staatenhaus". Abendveranstaltungen im Tanzbrunnen enden aus Gründen des Immissionsschutzes spätestens um 22:00 Uhr. Der Betrieb des Tanzbrunnens muss im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich das Gelände der Koelnmesse. Der erfolgreiche Betrieb der Koelnmesse ist für die Stadt Köln von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Um Interessenskollisionen zu vermeiden, müssen aufgrund der inhaltlichen und räumlichen Nähe zum Messegelände insbesondere messeähnliche Nutzungen in den Flächen des Staatenhauses ausgeschlossen werden. Die vorgesehenen Nutzungen müssen die verkehrlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen und dürfen nicht zu einer Überlastung des bestehenden Straßennetzes führen. Die Besucherkapazitäten und Nutzungszeiten sind auf die Kapazitäten des Verkehrsnetzes abzustimmen. Für die Besucher sind ausreichende Parkmöglichkeiten sicherzustellen. Im Bebauungsplan wird hierzu eine Tiefgarage festgesetzt. Die weitere anteilige Verteilung der zum Betrieb sowie zur gebäudebezogenen Erschließung/Andienung notwendigen Funktionen/Rangierflächen (Logistik, Feuerwehrzufahrten, ggf. Tiefgaragenzufahrt, Taxi- und Busvorfahrt et cetera) und Entfluchtungsmöglichkeiten sind im Rahmen des Konzepts – unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Bebauungsplan – entsprechend nachzuweisen und zu regeln. Das Objekt ist in der Denkmalliste der Stadt Köln enthalten. Denkmalgeschützt ist der gesamte nach Westen gerichtete vordere Bereich des Kreissegments (inklusive der Kolonnaden und dem Torbogen). Die geplante Umnutzung ist mit einem Eingriff in die Substanz des geschützten Bauteils verbunden oder steht mit diesem in Verbindung. Es gilt diese Eingriffe im Vorfeld aufzuzeigen und sich mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege auf ein denkmalverträgliches Maß der Maßnahmen zu verständigen. Bei der Planung des Bühnenturms und der Präsentation der Nutzung (Eigendarstellung / Werbung) ist die Nähe des Denkmals zu berücksichtigen. Der Auftraggeber übernimmt keinerlei Garantie hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der beabsichtigen Nutzungen. Ergänzende Informationen und Unterlagen sowie Vordrucke für den Teilnehmerantrag werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Nach Auswahl der Teilnehmer werden diese zur Abgabe von Konzepten aufgefordert. Als Grundlage wird mit der Aufforderung zur Teilnahme am Dialogverfahren ein ausführliches Memorandum zur Verfügung gestellt. Mit den Teilnehmern wird eine Ortsbesichtigung durchgeführt. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es wird erwartet, dass die Teilnehmeranträge auf deutsch abgefasst und die Verhandlungen auf deutsch geführt werden. Die endgültige Entscheidung über den Zuschlag, insbesondere die Angemessenheit des angebotenen Erbbauzinses, trifft die Auftraggeberin im Rahmen der notwendigen Beschlussfassung des Rates der Stadt Köln.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-12-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Vermietung oder Verkauf von Grundstücken
Menge oder Umfang:
Erbbaurecht für eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren mit Option für eine Verlängerung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vermietung oder Verkauf von Grundstücken📦
Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de🌏
E-Mail: submissionsdienst-vergabeamt@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 221221-26886📞
Fax: +49 221221-26272 📠
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Absatz 1 Nummer 4 VOB/A. Das Vergabeverfahren nach VOB/A erfolgt auf freiwilliger Basis ohne rechtliche Verpflichtung.
Der schriftlich bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle einzureichende Teilnahmeantrag ist fristgemäß in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis zuzuleiten beziehungsweise zu übergeben. Für die Einhaltung der Frist und die Form des einzureichenden Teilnahmeantrages ist der Bewerber verantwortlich.
Soweit geforderte Erklärungen und Angaben in beigefügten Vordrucken angefordert werden, so sind die notwendigen Mitteilungen auf diesen Formblättern vorzunehmen. Im Falle der Verwendung selbst gestalteter Unterlagen müssen diese zwingend inhaltlich den geforderten Erklärungen und Angaben in den Formblättern entsprechen.
Die Eignungsprüfung der Bewerber im Teilnahmewettbewerb erfolgt mehrstufig nach den in Ziffer 1 - 3 genannten Kriterien:
1. Die zwingend geforderten Erklärungen werden als 1. Stufe auf Vollständigkeit und notwendigen Umfang geprüft.
2. In einer 2. Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers gemäß III.2. geprüft.
3. Soweit notwendig wird in einer 3. Stufe der Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernden Bewerber unter Wertung der nachfolgenden Parameter reduziert:
Umsätze 20 %.
Höhe der Umsätze in den letzten fünf Geschäftsjahren.
a) Höhe der Gesamtumsätze (Gesamtumsatz des Bewerbers / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Gesamtumsatz) X 6 6 %
b) Höhe der Umsätze beim Betrieb von Theatern (Umsatz des Bewerbers beim Betrieb von Theatern / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz beim Betrieb von Theatern) X 7 7 %
c) Höhe der Umsätze bei der Realisierung von Musicalproduktionen (Umsatz des Bewerbers bei der Realisierung von Musicalproduktionen / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz bei der Realisierung von Musicalproduktionen) X 7 7 %
Referenzen 80 %.
Referenzen, der wesentlichen erbrachten Leistungen, die mit den hier zu erbringenden strukturell vergleichbar sind:
a) Betrieb eines Theaters mit mindestens 1.600 Plätzen in den letzten 10 Jahren über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
b) Musical-Produktionen mit Spieldauer von insgesamt mindestens 18 Monaten in Theatern mit einer Größe von mindestens 1.600 Sitzplätzen in den letzten zehn Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
c) Erfahrungen mit Bauen im Bestand innerhalb der letzten 20 Jahre und anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 Millionen Euro netto, bei dem die eigenen Leistungen mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
d) Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten innerhalb der letzten 20 Jahre, bei dem die eigenen Leistungen mindestens der Leistungsphase 5 HOAI und der Honorarzone IV unten entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
e) Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte mit mindestens 1 000 Sitzplätzen innerhalb der letzten 20 Jahren, bei dem die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
Es werden maximal drei Bewerber zur Teilnahme am wettbewerblichen Dialog aufgefordert.
II.3) Vertragslaufzeit beziehungsweise Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: ca. 4. Quartal 2013.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen beziehungsweise der Beschreibung:
Zahlungsbedingungen und -weise:
Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Absatz 1 Nummer 4 VOB/A. Das Vergabeverfahren nach VOB/A erfolgt auf freiwilliger Basis ohne rechtliche Verpflichtung.
Der schriftlich bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle einzureichende Teilnahmeantrag ist fristgemäß in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis zuzuleiten beziehungsweise zu übergeben. Für die Einhaltung der Frist und die Form des einzureichenden Teilnahmeantrages ist der Bewerber verantwortlich.
Soweit geforderte Erklärungen und Angaben in beigefügten Vordrucken angefordert werden, so sind die notwendigen Mitteilungen auf diesen Formblättern vorzunehmen. Im Falle der Verwendung selbst gestalteter Unterlagen müssen diese zwingend inhaltlich den geforderten Erklärungen und Angaben in den Formblättern entsprechen.
Die Eignungsprüfung der Bewerber im Teilnahmewettbewerb erfolgt mehrstufig nach den in Ziffer 1 - 3 genannten Kriterien:
1. Die zwingend geforderten Erklärungen werden als 1. Stufe auf Vollständigkeit und notwendigen Umfang geprüft.
2. In einer 2. Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers gemäß III.2. geprüft.
3. Soweit notwendig wird in einer 3. Stufe der Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernden Bewerber unter Wertung der nachfolgenden Parameter reduziert:
Umsätze 20 %.
Höhe der Umsätze in den letzten fünf Geschäftsjahren.
a) Höhe der Gesamtumsätze (Gesamtumsatz des Bewerbers / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Gesamtumsatz) X 6 6 %
b) Höhe der Umsätze beim Betrieb von Theatern (Umsatz des Bewerbers beim Betrieb von Theatern / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz beim Betrieb von Theatern) X 7 7 %
c) Höhe der Umsätze bei der Realisierung von Musicalproduktionen (Umsatz des Bewerbers bei der Realisierung von Musicalproduktionen / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz bei der Realisierung von Musicalproduktionen) X 7 7 %
Referenzen 80 %.
Referenzen, der wesentlichen erbrachten Leistungen, die mit den hier zu erbringenden strukturell vergleichbar sind:
a) Betrieb eines Theaters mit mindestens 1.600 Plätzen in den letzten 10 Jahren über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
b) Musical-Produktionen mit Spieldauer von insgesamt mindestens 18 Monaten in Theatern mit einer Größe von mindestens 1.600 Sitzplätzen in den letzten zehn Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
c) Erfahrungen mit Bauen im Bestand innerhalb der letzten 20 Jahre und anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 Millionen Euro netto, bei dem die eigenen Leistungen mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
d) Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten innerhalb der letzten 20 Jahre, bei dem die eigenen Leistungen mindestens der Leistungsphase 5 HOAI und der Honorarzone IV unten entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
e) Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte mit mindestens 1 000 Sitzplätzen innerhalb der letzten 20 Jahren, bei dem die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
Es werden maximal drei Bewerber zur Teilnahme am wettbewerblichen Dialog aufgefordert.
II.3) Vertragslaufzeit beziehungsweise Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: ca. 4. Quartal 2013.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen beziehungsweise der Beschreibung:
Zahlungsbedingungen und -weise:
Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln ist Eigentümerin des "Staatenhauses" mit einer Grundstücksfläche von insgesamt rund 25.000 m². Der Komplex des "Staatenhauses" wurde bisher als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude benutzt. Er gliedert sich in die bogenförmigen, weitgehend eingeschossigen Hallen 6 und 7 mit Eingangsportal zum westlich benachbarten Veranstaltungsgelände "Tanzbrunnen" sowie die auf der Ostseite angebaute zweigeschossige Halle 8. Bei den Hallen 6 und 7, dem eigentlichen Staatenhaus, handelt es sich in Teilen um denkmalgeschützte Messegebäude aus den 1920er Jahren. Die Bedeutung dieser Hallen resultiert sowohl aus ihrer architektonischen und städtebaulichen Qualität, wie auch aus dem historischen Anlass, der zur Errichtung der Hallen führte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Staatenhaus um Hallenanbauten erweitert. Insgesamt besteht derzeit eine Nutzfläche von rund 17 000 m² (Halle 6 mit 5 500 m², Halle 7 mit 4 000 m², Halle 8, bestehend aus dem Erdgeschoss mit 4 100 m² und dem Obergeschoss mit 3 300 m²).
Die Stadt Köln ist Eigentümerin des "Staatenhauses" mit einer Grundstücksfläche von insgesamt rund 25.000 m². Der Komplex des "Staatenhauses" wurde bisher als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude benutzt. Er gliedert sich in die bogenförmigen, weitgehend eingeschossigen Hallen 6 und 7 mit Eingangsportal zum westlich benachbarten Veranstaltungsgelände "Tanzbrunnen" sowie die auf der Ostseite angebaute zweigeschossige Halle 8. Bei den Hallen 6 und 7, dem eigentlichen Staatenhaus, handelt es sich in Teilen um denkmalgeschützte Messegebäude aus den 1920er Jahren. Die Bedeutung dieser Hallen resultiert sowohl aus ihrer architektonischen und städtebaulichen Qualität, wie auch aus dem historischen Anlass, der zur Errichtung der Hallen führte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Staatenhaus um Hallenanbauten erweitert. Insgesamt besteht derzeit eine Nutzfläche von rund 17 000 m² (Halle 6 mit 5 500 m², Halle 7 mit 4 000 m², Halle 8, bestehend aus dem Erdgeschoss mit 4 100 m² und dem Obergeschoss mit 3 300 m²).
Das Gelände liegt im touristisch hoch attraktiven Umfeld von Rheinpark und Tanzbrunnen. Das Rheinufer mit Blick auf das linksrheinische Stadtpanorama ist nur rund 200 m Fußweg entfernt. Über den ÖPNV ist der Standort sehr gut erschlossen: Der Bahnhof Köln-Messe/Deutz mit Anschlüssen an den Fern- und Regionalverkehr sowie Stadtbahnen unter anderem in Richtung linksrheinische Innenstadt ist fußläufig in 500 m zu erreichen und zudem über eine Busverbindung angebunden. Die Entfernung von der Anschluss-Stelle Köln-Messe der B55a beträgt 2 km.
Das Gelände liegt im touristisch hoch attraktiven Umfeld von Rheinpark und Tanzbrunnen. Das Rheinufer mit Blick auf das linksrheinische Stadtpanorama ist nur rund 200 m Fußweg entfernt. Über den ÖPNV ist der Standort sehr gut erschlossen: Der Bahnhof Köln-Messe/Deutz mit Anschlüssen an den Fern- und Regionalverkehr sowie Stadtbahnen unter anderem in Richtung linksrheinische Innenstadt ist fußläufig in 500 m zu erreichen und zudem über eine Busverbindung angebunden. Die Entfernung von der Anschluss-Stelle Köln-Messe der B55a beträgt 2 km.
Das Objekt soll zukünftig (durch Umbau und/oder in Teilen durch Abriss und Neubau) als Musical-Theater mit rund 1 800 Plätzen genutzt werden. Möglich ist außerdem eine angegliederte und untergeordnete Eventfläche. Mit dem Auftragnehmer wird hierzu ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen, der diesen zum dauerhaften Betrieb als Musicaltheater, der hierzu notwendigen Herrichtung des Gebäudes sowie der Zahlung eines angemessenen Erbbauzinses verpflichtet. Zur Sicherstellung dieser Zielsetzungen ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer Referenzen sowohl über den Betrieb eines vergleichbaren Musicaltheaters oder erfolgreiche Großproduktionen als auch über die bauliche Realisierung entsprechender Veranstaltungsgebäude vorlegt. Die Investitionen für die Herrichtung und den Betrieb sind vom Erbbauberechtigten in voller Höhe zu übernehmen. Der Auftraggeber strebt eine Eröffnung in 2015 an.
Das Objekt soll zukünftig (durch Umbau und/oder in Teilen durch Abriss und Neubau) als Musical-Theater mit rund 1 800 Plätzen genutzt werden. Möglich ist außerdem eine angegliederte und untergeordnete Eventfläche. Mit dem Auftragnehmer wird hierzu ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen, der diesen zum dauerhaften Betrieb als Musicaltheater, der hierzu notwendigen Herrichtung des Gebäudes sowie der Zahlung eines angemessenen Erbbauzinses verpflichtet. Zur Sicherstellung dieser Zielsetzungen ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer Referenzen sowohl über den Betrieb eines vergleichbaren Musicaltheaters oder erfolgreiche Großproduktionen als auch über die bauliche Realisierung entsprechender Veranstaltungsgebäude vorlegt. Die Investitionen für die Herrichtung und den Betrieb sind vom Erbbauberechtigten in voller Höhe zu übernehmen. Der Auftraggeber strebt eine Eröffnung in 2015 an.
Im Rahmen der Ausschreibung, welche im wettbewerblichen Dialogverfahren erfolgen wird, sollen in einer ersten Stufe von den anhand dieses Teilnehmerwettbewerbs ausgewählten Bewerbern Konzepte zur Umsetzung vorgestellt und im weiteren Verfahren mit dem Auftraggeber abgestimmt und konkretisiert werden. Nach Abstimmung der Konzepte werden von den Teilnehmern verbindliche Angebote für einen angemessenen Erbbauzins erwartet.
Im Rahmen der Ausschreibung, welche im wettbewerblichen Dialogverfahren erfolgen wird, sollen in einer ersten Stufe von den anhand dieses Teilnehmerwettbewerbs ausgewählten Bewerbern Konzepte zur Umsetzung vorgestellt und im weiteren Verfahren mit dem Auftraggeber abgestimmt und konkretisiert werden. Nach Abstimmung der Konzepte werden von den Teilnehmern verbindliche Angebote für einen angemessenen Erbbauzins erwartet.
Basis des Dialogverfahrens bildet ein parallel zum Vergabeverfahren zur Sicherung der städtebaulichen Entwicklung aufgestellter Bebauungsplan. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie die Vorgaben des Bebauungsplans entsprechend des Verfahrensstandes im Rahmen ihrer Konzeptentwicklung berücksichtigen. Im Dialogverfahren wird angestrebt, dass sich das vorgestellte Konzept innerhalb dieses planungsrechtlichen Rahmens umsetzen lässt.
Basis des Dialogverfahrens bildet ein parallel zum Vergabeverfahren zur Sicherung der städtebaulichen Entwicklung aufgestellter Bebauungsplan. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie die Vorgaben des Bebauungsplans entsprechend des Verfahrensstandes im Rahmen ihrer Konzeptentwicklung berücksichtigen. Im Dialogverfahren wird angestrebt, dass sich das vorgestellte Konzept innerhalb dieses planungsrechtlichen Rahmens umsetzen lässt.
Nach dem Bebauungsplan soll der Theatersaal im Bereich der bisherigen Halle 8 untergebracht werden. Hier ist auch ein "Bühnenturm" unter Beachtung der speziellen Vorgaben des Denkmalschutzes umzusetzen. Ein Backstagebereich sowie notwendige Serviceeinrichtungen können in Halle 7 eingerichtet werden. Halle 6 steht neben einer Nutzung in Verbindung mit dem Musicaltheater auch für eine untergeordnete Eventnutzung zur Verfügung. Zwingende Voraussetzung für die Nutzung der Eventfläche ist, dass im Bereich der Hallen 8 und 7 zeitgleich keine weiteren Veranstaltungen stattfinden.
Nach dem Bebauungsplan soll der Theatersaal im Bereich der bisherigen Halle 8 untergebracht werden. Hier ist auch ein "Bühnenturm" unter Beachtung der speziellen Vorgaben des Denkmalschutzes umzusetzen. Ein Backstagebereich sowie notwendige Serviceeinrichtungen können in Halle 7 eingerichtet werden. Halle 6 steht neben einer Nutzung in Verbindung mit dem Musicaltheater auch für eine untergeordnete Eventnutzung zur Verfügung. Zwingende Voraussetzung für die Nutzung der Eventfläche ist, dass im Bereich der Hallen 8 und 7 zeitgleich keine weiteren Veranstaltungen stattfinden.
Als weitere wichtige Rahmenbedingungen sind insbesondere die folgenden Punkte zu berücksichtigen:
In unmittelbarer Nachbarschaft des Staatenhauses befindet sich das Tanzbrunnengelände. Diese Einrichtung wird für Open-Air-Veranstaltungen mit einer Kapazität von bis zu 12.500 Besuchern genutzt. Die Veranstaltungen überschneiden sich teilweise zeitlich mit dem Betrieb im "Staatenhaus".
In unmittelbarer Nachbarschaft des Staatenhauses befindet sich das Tanzbrunnengelände. Diese Einrichtung wird für Open-Air-Veranstaltungen mit einer Kapazität von bis zu 12.500 Besuchern genutzt. Die Veranstaltungen überschneiden sich teilweise zeitlich mit dem Betrieb im "Staatenhaus".
Abendveranstaltungen im Tanzbrunnen enden aus Gründen des Immissionsschutzes spätestens um 22:00 Uhr.
Der Betrieb des Tanzbrunnens muss im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich das Gelände der Koelnmesse. Der erfolgreiche Betrieb der Koelnmesse ist für die Stadt Köln von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Um Interessenskollisionen zu vermeiden, müssen aufgrund der inhaltlichen und räumlichen Nähe zum Messegelände insbesondere messeähnliche Nutzungen in den Flächen des Staatenhauses ausgeschlossen werden.
Der Betrieb des Tanzbrunnens muss im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich das Gelände der Koelnmesse. Der erfolgreiche Betrieb der Koelnmesse ist für die Stadt Köln von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Um Interessenskollisionen zu vermeiden, müssen aufgrund der inhaltlichen und räumlichen Nähe zum Messegelände insbesondere messeähnliche Nutzungen in den Flächen des Staatenhauses ausgeschlossen werden.
Die vorgesehenen Nutzungen müssen die verkehrlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen und dürfen nicht zu einer Überlastung des bestehenden Straßennetzes führen. Die Besucherkapazitäten und Nutzungszeiten sind auf die Kapazitäten des Verkehrsnetzes abzustimmen. Für die Besucher sind ausreichende Parkmöglichkeiten sicherzustellen. Im Bebauungsplan wird hierzu eine Tiefgarage festgesetzt. Die weitere anteilige Verteilung der zum Betrieb sowie zur gebäudebezogenen Erschließung/Andienung notwendigen Funktionen/Rangierflächen (Logistik, Feuerwehrzufahrten, ggf. Tiefgaragenzufahrt, Taxi- und Busvorfahrt et cetera) und Entfluchtungsmöglichkeiten sind im Rahmen des Konzepts – unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Bebauungsplan – entsprechend nachzuweisen und zu regeln.
Die vorgesehenen Nutzungen müssen die verkehrlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen und dürfen nicht zu einer Überlastung des bestehenden Straßennetzes führen. Die Besucherkapazitäten und Nutzungszeiten sind auf die Kapazitäten des Verkehrsnetzes abzustimmen. Für die Besucher sind ausreichende Parkmöglichkeiten sicherzustellen. Im Bebauungsplan wird hierzu eine Tiefgarage festgesetzt. Die weitere anteilige Verteilung der zum Betrieb sowie zur gebäudebezogenen Erschließung/Andienung notwendigen Funktionen/Rangierflächen (Logistik, Feuerwehrzufahrten, ggf. Tiefgaragenzufahrt, Taxi- und Busvorfahrt et cetera) und Entfluchtungsmöglichkeiten sind im Rahmen des Konzepts – unter Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Bebauungsplan – entsprechend nachzuweisen und zu regeln.
Das Objekt ist in der Denkmalliste der Stadt Köln enthalten. Denkmalgeschützt ist der gesamte nach Westen gerichtete vordere Bereich des Kreissegments (inklusive der Kolonnaden und dem Torbogen). Die geplante Umnutzung ist mit einem Eingriff in die Substanz des geschützten Bauteils verbunden oder steht mit diesem in Verbindung. Es gilt diese Eingriffe im Vorfeld aufzuzeigen und sich mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege auf ein denkmalverträgliches Maß der Maßnahmen zu verständigen.
Das Objekt ist in der Denkmalliste der Stadt Köln enthalten. Denkmalgeschützt ist der gesamte nach Westen gerichtete vordere Bereich des Kreissegments (inklusive der Kolonnaden und dem Torbogen). Die geplante Umnutzung ist mit einem Eingriff in die Substanz des geschützten Bauteils verbunden oder steht mit diesem in Verbindung. Es gilt diese Eingriffe im Vorfeld aufzuzeigen und sich mit dem Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege auf ein denkmalverträgliches Maß der Maßnahmen zu verständigen.
Bei der Planung des Bühnenturms und der Präsentation der Nutzung (Eigendarstellung / Werbung) ist die Nähe des Denkmals zu berücksichtigen.
Der Auftraggeber übernimmt keinerlei Garantie hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der beabsichtigen Nutzungen.
Ergänzende Informationen und Unterlagen sowie Vordrucke für den Teilnehmerantrag werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Nach Auswahl der Teilnehmer werden diese zur Abgabe von Konzepten aufgefordert. Als Grundlage wird mit der Aufforderung zur Teilnahme am Dialogverfahren ein ausführliches Memorandum zur Verfügung gestellt. Mit den Teilnehmern wird eine Ortsbesichtigung durchgeführt.
Nach Auswahl der Teilnehmer werden diese zur Abgabe von Konzepten aufgefordert. Als Grundlage wird mit der Aufforderung zur Teilnahme am Dialogverfahren ein ausführliches Memorandum zur Verfügung gestellt. Mit den Teilnehmern wird eine Ortsbesichtigung durchgeführt.
Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es wird erwartet, dass die Teilnehmeranträge auf deutsch abgefasst und die Verhandlungen auf deutsch geführt werden. Die endgültige Entscheidung über den Zuschlag, insbesondere die Angemessenheit des angebotenen Erbbauzinses, trifft die Auftraggeberin im Rahmen der notwendigen Beschlussfassung des Rates der Stadt Köln.
Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es wird erwartet, dass die Teilnehmeranträge auf deutsch abgefasst und die Verhandlungen auf deutsch geführt werden. Die endgültige Entscheidung über den Zuschlag, insbesondere die Angemessenheit des angebotenen Erbbauzinses, trifft die Auftraggeberin im Rahmen der notwendigen Beschlussfassung des Rates der Stadt Köln.
Beschreibung der Optionen: Die Dauer der Verlängerungsoption wird im wettbewerblichen Dialog abgestimmt.
Referenznummer: 2012/2667/5
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber – und sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft – sind nachfolgende Erklärungen und nachfolgende Nachweise zu erbringen. Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Von jedem Drittunternehmen (zum Beispiel Finanzierungspartner) auf dessen Eignung sich der Bewerber, beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft stützt, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen. Weitere Einzelheiten sind Ziffer VI.3 zu entnehmen.
Vom Bewerber – und sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft – sind nachfolgende Erklärungen und nachfolgende Nachweise zu erbringen. Von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Von jedem Drittunternehmen (zum Beispiel Finanzierungspartner) auf dessen Eignung sich der Bewerber, beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft stützt, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen. Weitere Einzelheiten sind Ziffer VI.3 zu entnehmen.
Es ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe entsprechend § 6 EG Absatz 3 Ziffer 2 Buchstabe e), f), g) VOB/A nicht vorliegen. Mit dieser ist zu erklären, dass:
a) über das Vermögen des Bewerbers/des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet ist, oder ob die Eröffnung eines derartigen Verfahrens beantragt worden ist, oder ob ein derartiger Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
a) über das Vermögen des Bewerbers/des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet ist, oder ob die Eröffnung eines derartigen Verfahrens beantragt worden ist, oder ob ein derartiger Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
b) sich der Bewerber/das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
c) nachweislich keine schweren Verfehlungen durch den Bewerber/das Unternehmen begangen wurden, die seine/dessen Zuverlässigkeit in Frage stellen,
d) der Bewerber/das Unternehmen im Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat und auch nicht abgeben wird.
Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung – nicht älter als sechs Monate - des zuständigen Finanzamtes ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sollte der Bewerber in einem EU-Mitgliedsland ansässig sein, so sind vergleichbare Bescheinigungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, Gewerbe- beziehungsweise Bundeszentralregisterauszüge gegebenenfalls nachzufordern.
Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung – nicht älter als sechs Monate - des zuständigen Finanzamtes ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sollte der Bewerber in einem EU-Mitgliedsland ansässig sein, so sind vergleichbare Bescheinigungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, Gewerbe- beziehungsweise Bundeszentralregisterauszüge gegebenenfalls nachzufordern.
Bewerber sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Angebot die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW) vom 10.1.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt Ausgabe 2012 Nummer 2 vom 26.1.2012 Seite 15 bis 26) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen); ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Bewerber sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Angebot die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW) vom 10.1.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt Ausgabe 2012 Nummer 2 vom 26.1.2012 Seite 15 bis 26) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen); ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Von jedem Bewerber – also auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sofern diese gebildet wird – müssen die nachfolgenden Angaben mit dem Teilnahmeantrag erbracht werden. Einzelheiten ergeben sich aus Ziffer VI.3.
1. Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft der letzten fünf Geschäftsjahre.
2. Angabe der Umsätze aus den letzten zehn Geschäftsjahren zu einzelnen Projekten zum Betrieb eines Theaters beziehungsweise der Realisierung einer Musicalproduktion.
Der Auftraggeber kann zur Prüfung der vorstehenden Angaben Bilanzen oder ähnliche sichere vergleichbare Unterlagen beim Bewerber oder der Bewerbergemeinschaft anfordern. Falschangaben führen zum Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für folgende Bereiche müssen Referenzen mit folgenden Angaben vorgelegt werden:
1. Erfahrungen
a) beim Betrieb eines Theaters:
— Name und Ort der Spielstätte,
— Anzahl Sitzplätze,
— Zeiträume (Beginn und Dauer) des Betriebs.
Oder,
b) bei eigenen Musicalproduktionen:
— Zeiträume (Beginn und Dauer),
— Name und Ort der Spielstätten, in denen die Produktionen aufgeführt wurden mit,
— Angabe der Sitzplätze in den jeweiligen Spielstätten.
Und,
2. Erfahrungen mit Bauen im Bestand (Instandsetzung und/oder Instandhaltung, Umbau, Modernisierung, Erweiterungsbau)
— Projektbezeichnung,
— Leistungszeitraum,
— Projektvolumen (Umfang der anrechenbaren Baukosten),
— Angabe der erbrachten Leistungsphasen entsprechend HOAI,
— gegebenenfalls Auftraggeber und Auskunftsperson beim Auftraggeber.
3. Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten (Neubau oder Bauen im Bestand)
— Angabe der erbrachten Leistungsphasen gemäß HOAI,
— Angabe der Honorarzone gemäß HOAI,
4. Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte (Musical, Theater, Veranstaltungsstätte mit Bühne)
— Anzahl Zuschauerplätze,
Zu den Anforderungsbereichen 2, 3 und 4 kann jeweils eine einzelne Referenz vorgelegt werden, wenn diese die jeweiligen Unterkriterien a-b beziehungsweise a-c vollständig erfüllt. Alternativ kann eine Referenz auch mehrere oder sämtliche der Anforderungsbereiche 2, 3 oder 4 abdecken.
Zu den Anforderungsbereichen 2, 3 und 4 kann jeweils eine einzelne Referenz vorgelegt werden, wenn diese die jeweiligen Unterkriterien a-b beziehungsweise a-c vollständig erfüllt. Alternativ kann eine Referenz auch mehrere oder sämtliche der Anforderungsbereiche 2, 3 oder 4 abdecken.
Wie für den Anforderungsbereich 1 (Erfahrungen beim Betrieb eines Theaters beziehungsweise bei eigenen Musicalproduktionen) sind auch für den planerischen und baulichen Bereich (2 – 4) eigene Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gefordert.
Wie für den Anforderungsbereich 1 (Erfahrungen beim Betrieb eines Theaters beziehungsweise bei eigenen Musicalproduktionen) sind auch für den planerischen und baulichen Bereich (2 – 4) eigene Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gefordert.
Wenn die Anforderungsbereiche 2 – 4 mit Referenzprojekten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden, muss das Unternehmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
— auch die Leistungen der jeweils genannten HOAI-Kriterien selbst erbracht haben.
— das Vorhaben selbst vollständig als Bauherr realisiert haben.
Wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Qualifikation mit Referenzprojekten von Drittunternehmen nachweist, muss durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung gesichert sein, dass dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft die technische Leistungsfähigkeit der Drittunternehmen, auf dessen Fähigkeiten sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft, tatsächlich in geeigneter Weise zur Verfügung steht.
Wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Qualifikation mit Referenzprojekten von Drittunternehmen nachweist, muss durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung gesichert sein, dass dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft die technische Leistungsfähigkeit der Drittunternehmen, auf dessen Fähigkeiten sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft, tatsächlich in geeigneter Weise zur Verfügung steht.
Unter Bewerber im Sinne des Vergaberechts ist die juristische Person (das Unternehmen) des Bewerbers und nicht zum Beispiel ein leitender Mitarbeiter oder Gesellschafter zu verstehen.
Drittunternehmen dürfen nur für einen Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft tätig werden.
Mindeststandards:
Als Teilnahmevoraussetzung müssen nachgewiesen werden.
1. Erfahrungen
a) beim Betrieb eines Theaters
— mit mindestens 1 600 Sitzplätzen,
— in den letzten 10 Jahren,
— über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.
Oder,
b) bei eigenen Musicalproduktionen,
— die in den letzten 10 Jahren,
— über einen Zeitraum von insgesamt 18 Monaten,
— in Theatern mit einer Größe von mindestens 1.600 Sitzplätzen aufgeführt wurden.
Und,
2. Erfahrungen mit Bauen im Bestand (Instandsetzung und/oder Instandhaltung, Umbau, Modernisierung, Erweiterungsbau)
a) innerhalb der letzten 20 Jahre und
b) anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 000 000 EUR netto,
c) bei dem:
— entweder die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren,
— oder das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft oder einen Beauftragten vollständig als Bauherr realisiert wurde.
3. Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten (Neubau oder Bauen im Bestand)
a) innerhalb der letzten 20 Jahre,
b) bei dem:
— entweder die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens der Leistungsphase 5 HOAI und der Honorarzone IV unten entsprochen haben oder vergleichbar waren,
4. Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte (Musical, Theater, Veranstaltungsstätte mit Bühne)
a) mit mindestens 1.000 Sitzplätzen
b) innerhalb der letzten 20 Jahren
c) und:
— bei dem entweder die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren,
— oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Bankbürgschaft in Höhe von 5 % der voraussichtlichen Investitionssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Erbbaurechtsgesetz (ErbbauRG).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigter Vertreterin oder bevollmächtigtem Vertreter.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien: Siehe Ziffer VI. 3.
Datum der Angebotseröffnung: 2013-01-14 📅
Öffnungsort:
Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Riegel A, Etage 10, Zimmer 21, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln.
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Riegel A, Etage 10, Zimmer 21, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: 272 Vergabecenter
Herrn Schüller
Referenz Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-29 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2012/2667/5
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 165-273705
Zusätzliche Informationen
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Absatz 1 Nummer 4 VOB/A. Das Vergabeverfahren nach VOB/A erfolgt auf freiwilliger Basis ohne rechtliche Verpflichtung.
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Absatz 1 Nummer 4 VOB/A. Das Vergabeverfahren nach VOB/A erfolgt auf freiwilliger Basis ohne rechtliche Verpflichtung.
Der schriftlich bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle einzureichende Teilnahmeantrag ist fristgemäß in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis zuzuleiten beziehungsweise zu übergeben. Für die Einhaltung der Frist und die Form des einzureichenden Teilnahmeantrages ist der Bewerber verantwortlich.
Der schriftlich bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle einzureichende Teilnahmeantrag ist fristgemäß in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis zuzuleiten beziehungsweise zu übergeben. Für die Einhaltung der Frist und die Form des einzureichenden Teilnahmeantrages ist der Bewerber verantwortlich.
Soweit geforderte Erklärungen und Angaben in beigefügten Vordrucken angefordert werden, so sind die notwendigen Mitteilungen auf diesen Formblättern vorzunehmen. Im Falle der Verwendung selbst gestalteter Unterlagen müssen diese zwingend inhaltlich den geforderten Erklärungen und Angaben in den Formblättern entsprechen.
Soweit geforderte Erklärungen und Angaben in beigefügten Vordrucken angefordert werden, so sind die notwendigen Mitteilungen auf diesen Formblättern vorzunehmen. Im Falle der Verwendung selbst gestalteter Unterlagen müssen diese zwingend inhaltlich den geforderten Erklärungen und Angaben in den Formblättern entsprechen.
Die Eignungsprüfung der Bewerber im Teilnahmewettbewerb erfolgt mehrstufig nach den in Ziffer 1 - 3 genannten Kriterien:
1. Die zwingend geforderten Erklärungen werden als 1. Stufe auf Vollständigkeit und notwendigen Umfang geprüft.
2. In einer 2. Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers gemäß III.2. geprüft.
3. Soweit notwendig wird in einer 3. Stufe der Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernden Bewerber unter Wertung der nachfolgenden Parameter reduziert:
Umsätze 20 %.
Höhe der Umsätze in den letzten fünf Geschäftsjahren.
a) Höhe der Gesamtumsätze (Gesamtumsatz des Bewerbers / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Gesamtumsatz) X 6 6 %
b) Höhe der Umsätze beim Betrieb von Theatern (Umsatz des Bewerbers beim Betrieb von Theatern / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz beim Betrieb von Theatern) X 7 7 %
c) Höhe der Umsätze bei der Realisierung von Musicalproduktionen (Umsatz des Bewerbers bei der Realisierung von Musicalproduktionen / Umsatz des Bewerbers mit dem höchsten Umsatz bei der Realisierung von Musicalproduktionen) X 7 7 %
Referenzen 80 %.
Referenzen, der wesentlichen erbrachten Leistungen, die mit den hier zu erbringenden strukturell vergleichbar sind:
a) Betrieb eines Theaters mit mindestens 1.600 Plätzen in den letzten 10 Jahren über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
a) Betrieb eines Theaters mit mindestens 1.600 Plätzen in den letzten 10 Jahren über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
b) Musical-Produktionen mit Spieldauer von insgesamt mindestens 18 Monaten in Theatern mit einer Größe von mindestens 1.600 Sitzplätzen in den letzten zehn Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
b) Musical-Produktionen mit Spieldauer von insgesamt mindestens 18 Monaten in Theatern mit einer Größe von mindestens 1.600 Sitzplätzen in den letzten zehn Jahren (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
c) Erfahrungen mit Bauen im Bestand innerhalb der letzten 20 Jahre und anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 Millionen Euro netto, bei dem die eigenen Leistungen mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
c) Erfahrungen mit Bauen im Bestand innerhalb der letzten 20 Jahre und anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 Millionen Euro netto, bei dem die eigenen Leistungen mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
d) Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten innerhalb der letzten 20 Jahre, bei dem die eigenen Leistungen mindestens der Leistungsphase 5 HOAI und der Honorarzone IV unten entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
d) Erfahrungen mit Bauvorhaben nach Honorarzone IV HOAI unten innerhalb der letzten 20 Jahre, bei dem die eigenen Leistungen mindestens der Leistungsphase 5 HOAI und der Honorarzone IV unten entsprochen haben oder vergleichbar sind oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
e) Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte mit mindestens 1 000 Sitzplätzen innerhalb der letzten 20 Jahren, bei dem die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
e) Erfahrungen mit dem Neu- oder Umbau einer Spielstätte mit mindestens 1 000 Sitzplätzen innerhalb der letzten 20 Jahren, bei dem die eigenen Leistungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens den Leistungsphasen 1-4 der HOAI entsprochen haben oder vergleichbar waren oder bei dem das Vorhaben durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vollständig als Bauherr realisiert wurde. (Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers / Anzahl der zu berücksichtigenden Referenzen des Bewerbers mit den meisten zu berücksichtigenden Referenzen) X 16 16 %
Es werden maximal drei Bewerber zur Teilnahme am wettbewerblichen Dialog aufgefordert.
II.3) Vertragslaufzeit beziehungsweise Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn: ca. 4. Quartal 2013.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen beziehungsweise der Beschreibung:
Zahlungsbedingungen und -weise:
Durch Banküberweisung vor Anforderung der Ausschreibungsunterlagen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 221147-2120📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
— unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in…
… der Bekanntmachung,
… den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
— siehe § 101b Abs. 2 GWB,
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2012/S 237-390045 (2012-12-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-01-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln
Kontakt
E-Mail: ulrich.heimbach@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 22122124381📞
Fax: +49 22122124500 📠
II.2.1) Endgültiger Gesamtwert:
Wert: 21 175 200 (235 280 pro Jahr x 90);
Währung EUR;
ohne MwSt.
V.4) Angaben zum Auftragswert:
Endgültiger Auftragswert:
Wert: 21 175 200 (235 280 pro Jahr x 90);
Währung: EUR;
ohne MwSt.
Bei jährlichem oder monatlichem Wert: 235 280 EUR pro Jahr.
Bei jährlichem oder monatlichem Wert: 235 280 EUR pro Jahr.
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 27/Vergabecenter: 2012/2667/5
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Höhe des Erbbauzinses (50 %)
2. Im Konzept dargestellte Lösung für die Fußgängerbrücke (8 %)
3. Realisierungszeitraum (7 %)
4. Erhalt des Erscheinungsbildes des Denkmals (8 %)
5. Erhalt des Erscheinungsbildes der Innenräume Hallen 6 und 7 (5 %)
6. Aufwertung Historischer Eingang des Gebäudes bezüglich der Nutzung (2 %)
7. Verkehrstechnische Qualität (7 %)
8. Größe Eventfläche (13 %)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-28 📅
Name: BB Group GmbH
Postanschrift: Röntgenstraße 7
Postort: Mannheim
Postleitzahl: 68167
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: postbox@bb-group.de📧
Internetadresse: http://www.bb-group.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ulrich Heimbach
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Telefon: +49 2211472120📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Vorschriften gemäß § 101a und § 101b des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) über die Unwirksamkeit von Verträgen. Auf § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB wird hingewiesen: Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Vorschriften gemäß § 101a und § 101b des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) über die Unwirksamkeit von Verträgen. Auf § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB wird hingewiesen: Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.