Vergabe von SPNV-Leistungen im Netz West des Landes Schleswig-Holstein, Teil 1

LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH

Es werden SPNV-Leistungen im Land Schleswig-Holstein, Netz West (Hamburg - Westerland/Sylt) betreffend, für maximal 19 Jahre ab Dezember 2015 vergeben. Dazu sind die bestehenden 90 Married-Pair-Eisenbahnwagen in 15 Einheiten zu übernehmen und Diesellokomotiven zu beschaffen sowie zu finanzieren. Die Fahrzeuge sind dem vom Auftraggeber in einem zweiten, späteren Vergabeverfahren noch auszuwählenden Betreiber der Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf der o. a. Linie (Eisenbahnverkehrsunternehmen) beizustellen. Der im hiesigen Vergabeverfahren ausgewählte Auftragnehmer sowie mit ihm gesellschaftsrechtlich verbundene Unternehmen sollen aufgrund der Projektantenstellung des Fahrzeugbereitstellers und der aus dieser Stellung resultierenden möglichen Wettbewerbsverzerrungen von diesem zweiten Auftrag für Schienenpersonennahverkehrsleistungen ausgeschlossen werden. Der Ausschluss gilt auch für Unternehmen sowie mit diesen gesellschaftsrechtlich verbundene Unternehmen, welche wesentliche Teile der hier ausgeschriebenen Leistungen im Unterauftrag erbringen. Wesentliche Teile sind insbesondere die Herstellung/Modernisierung von Lokomotiven, der Umbau der Reisezugwagen, die Wahrnehmung der Bauartbetreuung und des Instandhaltungscontrollings. Die hiesigen ausschreibungsgegenständlichen Leistungen umfassen u. a. Beschaffungs-, Finanzierungs-, Controlling- und sonstige Eisenbahnleistungen. Weitere Einzelheiten des Auftrags ergeben sich aus einem Verfahrensbrief, der von allen Interessenten bis zum 18.6.2012 bei der unter I.1. benannten Stelle abzufordern ist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-07-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-06-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-06-06 Auftragsbekanntmachung
2014-05-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-06-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Menge oder Umfang:
Die SPNV-Leistungen umfassen Beschaffungs-, Finanzierungs- und sonstige Eisenbahnleistungen für 90 vorhandene Married-Pair-Reisezugwagen der Firma Bombardier in 15 Einheiten sowie zu diesen kompatible Lokomotiven als auch 3 Dieseltriebwagen für den Teilabschnitt Heide - Itzehoe über einen Zeitraum von maximal 19 Jahren, die die Fahrzeugflotte des SPNV-Netzes West im Land Schleswig-Holstein (Linie Hamburg - Westerland/Sylt) im Umfang von ca. 5 000 000 Zugkm/a bilden sollen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH
Postanschrift: Raiffeisenstraße 1
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de 🌏
E-Mail: b.schulze@lvs-sh.de 📧
Telefon: +49 43166019-14 📞
Fax: +49 43166019-19 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-06-06 📅
Einreichungsfrist: 2012-07-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 109-181609
ABl. S-Ausgabe: 109
Zusätzliche Informationen
Die gewählte Verfahrensart ist die Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb und wird nach den Regelungen des ersten Abschnitts der VOL/A mit Ausnahme von § 7 VOL/A und der §§ 8, 15 Absatz 10 und 23 EG VOL/A durchgeführt. Einzelheiten zum Verfahrensablauf ergeben sich aus dem unter Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief. Hingewiesen wird darauf, dass insoweit ausschließlich die unter Ziffer VI.3) "Zusätzliche Angaben" und nicht die unter vorstehender Ziffer IV.1.1) "Verfahrensart" angegebene Verfahrensart maßgeblich ist. Die Angabe "Verhandlungsverfahren" unter vorstehender Ziffer IV.1.1) ist nur erfolgt, da das Amt für amtliche Veröffentlichungen die Bekanntmachung bei Offenlassen der Ziffer IV.1.1) als unvollständig zurückweist. Die Vergabestelle beabsichtigt, mit Bewerbern die Details der Ausgestaltung des Fahrzeugbereitstellungsvertrages zu verhandeln. Dies betrifft insbesondere die Themen Laufzeit des Fahrzeugbereitstellungsvertrages, Aspekte der Finanzierung und Risikoverteilung. Näheres ergibt sich aus dem unter Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief. Die Vergabestelle behält sich vor, im Laufe der Verhandlungen die Zahl der zugelassenen Bewerber aufgrund objektiver Kriterien zu reduzieren. Zu den Verhandlungen werden alle Teilnehmer zugelassen, die den in Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief abgefordert haben und die die in Ziffer III.2) genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Verhandlungen finden innerhalb eines vom Auftraggeber fest vorgegebenen Rahmens statt. Die in diesen Verhandlungen gefundenen Ergebnisse können ggf. zu Änderungen an den o. g. Rahmenbedingungen als Gegenstand der Vergabeunterlagen führen. Zu allen übrigen Aspekten der Leistungserbringung werden in den Vergabeunterlagen abschließende Vorgaben gemacht, die nicht verhandelbar sind. Die Bewerber sind aufgefordert, unabhängig von den o. g. Verhandlungen damit zu beginnen, ihre Angebote zu erstellen und diese Arbeit parallel zu den Verhandlungen fortzuführen. Geplant ist, die Bewerber spätestens bis zum 9.8.2012 zuzulassen und gleichzeitig die Vergabeunterlagen zu versenden. Für Rückfragen und Rügen steht im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausschließlich die Internetadresse west@lvs-sh.de zur Verfügung. Bei Rügen ist die Rügefrist nach § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Die Vergabestelle wird grundsätzlich alle Fragen und Rügen der Bewerber und die Antworten der Vergabestelle in regelmäßigen Abständen und in anonymer Form allen Bewerbern bekannt machen, es sei denn, es werden Geschäftsgeheimnisse der Bewerber berührt. Die Bewerber werden deshalb gebeten, ihre Fragen und etwaigen Rügen möglichst so zu formulieren, dass der Geheimnisschutz sichergestellt ist. Anderenfalls werden sie gebeten, auf die Geheimhaltungsbedürftigkeit hinzuweisen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es werden SPNV-Leistungen im Land Schleswig-Holstein, Netz West (Hamburg - Westerland/Sylt) betreffend, für maximal 19 Jahre ab Dezember 2015 vergeben. Dazu sind die bestehenden 90 Married-Pair-Eisenbahnwagen in 15 Einheiten zu übernehmen und Diesellokomotiven zu beschaffen sowie zu finanzieren. Die Fahrzeuge sind dem vom Auftraggeber in einem zweiten, späteren Vergabeverfahren noch auszuwählenden Betreiber der Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf der o. a. Linie (Eisenbahnverkehrsunternehmen) beizustellen. Der im hiesigen Vergabeverfahren ausgewählte Auftragnehmer sowie mit ihm gesellschaftsrechtlich verbundene Unternehmen sollen aufgrund der Projektantenstellung des Fahrzeugbereitstellers und der aus dieser Stellung resultierenden möglichen Wettbewerbsverzerrungen von diesem zweiten Auftrag für Schienenpersonennahverkehrsleistungen ausgeschlossen werden. Der Ausschluss gilt auch für Unternehmen sowie mit diesen gesellschaftsrechtlich verbundene Unternehmen, welche wesentliche Teile der hier ausgeschriebenen Leistungen im Unterauftrag erbringen. Wesentliche Teile sind insbesondere die Herstellung/Modernisierung von Lokomotiven, der Umbau der Reisezugwagen, die Wahrnehmung der Bauartbetreuung und des Instandhaltungscontrollings. Die hiesigen ausschreibungsgegenständlichen Leistungen umfassen u. a. Beschaffungs-, Finanzierungs-, Controlling- und sonstige Eisenbahnleistungen. Weitere Einzelheiten des Auftrags ergeben sich aus einem Verfahrensbrief, der von allen Interessenten bis zum 18.6.2012 bei der unter I.1. benannten Stelle abzufordern ist.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Los A
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe sind Beschaffungs-, Finanzierungs- und sonstige Eisenbahnleistungen für 90 vorhandene Married-Pair Reisezugwagen der Firma Bombardier in 15 Einheiten sowie zu diesen kompatible Lokomotiven über einen Zeitraum von maximal 19 Jahren, die die Fahrzeugflotte des SPNV-Netzes West im Land Schleswig-Holstein (Linie Hamburg – Westerland/Sylt) im Umfang von ca. 4 300 000 Zugkm/a bilden sollen.
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Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Los B
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe sind Beschaffungs-, Finanzierungs- und sonstige Eisenbahnleistungen für 3 Dieseltriebwagen über einen Zeitraum von maximal 19 Jahren, die die Fahrzeugflotte des SPNV-Netzes West im Land Schleswig-Holstein (insbesondere für die Linie Heide - Itzehoe im Umfang von 700 000 Zugkm/a) ergänzen sollen.
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Es werden Varianten akzeptiert
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig-Holstein.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Von der Teilnahme am Wettbewerb im Vergabeverfahren werden bestimmte Bieter nach § 6 Abs. 5 VOL/A ausgeschlossen. Der Bewerber hat nachzuweisen, dass die unter § 6 Abs. 5 lit. a) bis d) VOL/A genannten Fälle auf ihn nicht zutreffen. Der Nachweis kann geführt werden:
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— im Falle der Buchstaben a), b) und c) durch eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass die Ausschlussgründe des § 6 Abs. 5 lit. a), b) und c) VOL/A nicht vorliegen,
— im Falle des Buchstaben d) durch eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung pflichtgemäß erfüllt hat.
Zusätzlich ist folgender Nachweis zu erbringen:
— Eigenerklärung, dass die in Artikel 45 Absätze 1 und 2 Buchstaben a) bis d) und g) der Richtlinie 2004/18/EWG des Rates und des Europäischen Parlaments vom 31.3.2004 genannten Ausschlussgründe nicht auf den Bewerber zutreffen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn anzunehmen ist, dass der Bewerber nach der Einschätzung der Vergabestelle für die Aufnahme und ordnungsgemäße Durchführung der hier ausgeschriebenen Leistungen über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. Sie ist insbesondere zu verneinen, wenn erhebliche Rückstände an Steuern oder an Beiträgen zur Sozialversicherung bestehen, die aus unternehmerischer Tätigkeit geschuldet werden.
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Folgende Nachweise sind zu erbringen:
— Unbeglaubigter Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbarer öffentlicher Register, in denen Unternehmen verzeichnet sind, soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist,
— Vorlage der Bilanzen (mangels dieser Einnahmeüberschussrechnung) der letzten drei zusammenhängenden, verfügbaren Geschäftsjahre inkl. der Abschlüsse von konsolidierenden Konzernobergesellschaften, die der Vergabestelle auch per CD-ROM zur Verfügung gestellt werden können. Bilanzen für Geschäftsjahre vor dem Jahr 2008 sind nicht ausreichend. Falls das Unternehmen noch nicht so lange besteht, müssen lediglich die Bilanzen für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung vorgelegt werden. Falls Bilanzen oder Abschlüsse nicht in deutscher Sprache vorhanden sind, sind die ausländischen Bilanzen und Abschlüsse vorzulegen. Insofern kann von Ziffer IV.3.6 abgewichen werden. Diesen ist eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizulegen. Die Vorlagepflicht gilt auch für nicht veröffentlichungsbedürftige Abschlüsse,
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— Angaben über eigene Projekte der letzten 5 Jahre mit Finanzierungsvolumina von mehr als 20.000.000 EUR einschließlich Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers,
— Angabe über den Gesamtumsatz des Unternehmens und über die Teilumsätze, die auf vergleichbare Projekte entfallen,
— Nachweise der beruflichen Befähigung des zur Leitung bestimmten Personals, d. h. mindestens der Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und/oder Projektleiter, entweder durch unbeglaubigte Kopien oder Eigenerklärungen,
— Vorlage einer Eigenerklärung, ob dem Bewerber in der Vergangenheit zugeflossene Zuwendungen der öffentlichen Hand zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages Gegenstand einer Subventionsbeschwerde oder eines beihilferechtlichen Prüfverfahrens durch die Kommission bzw. einer Konkurrentenklage vor den nationalen Gerichten sind oder waren. Beabsichtigt ein Bewerber, sich zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige seiner Muttergesellschaft oder eines anderen verbundenen Unternehmens zu berufen, so ist in diesem Falle auch die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend verlangten Nachweise und Erklärungen darzulegen. Zusätzlich hat sich die Muttergesellschaft bzw. das andere verbundene Unternehmen zu verpflichten, für sämtliche Verpflichtungen des Bewerbers aus dem Auftrag einzustehen; diese Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Als Mindestkriterien zur Bemessung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gelten die unter Ziffer III.2.3) benannten. Aus den Angaben muss ersichtlich sein, dass das Unternehmen wirtschaftlich/finanziell in der Lage ist, die zu beauftragende Leistung zuverlässig zu erbringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische Leistungsfähigkeit ist gegeben, wenn zu erwarten ist, dass aufgrund der Sachkenntnis, der Erfahrungen und Betriebseinrichtung der Auftrag zuverlässig ausgeführt werden kann.
Folgende Nachweise sind zu erbringen:
— Vorlage einer Referenzliste über die Ausschreibung von Schienenfahrzeugen in den Jahren 2007 bis 2012,
— Vorlage einer Referenzliste über die Beschaffung von Schienenfahrzeugen in den Jahren 2007 bis 2012,
— Vorlage einer Referenzliste über die Vermietung/Verwaltung/das Management von Schienenfahrzeugen in den Jahren 2007 bis 2012,
— Vorlage einer Referenzliste über Bauartbetreuung von Schienenfahrzeugen in den Jahren 2007 bis 2012,
— Vorlage einer Referenzliste über Instandhaltungscontrolling von Schienenfahrzeugen in den Jahren 2007 bis 2012 jeweils einschließlich Benennung eines Ansprechpartners zur Überprüfung der Referenzen.
Alternativ zu einer Vorlage o. a. Referenzlisten des Teilnehmers kann auch eine Darstellung der Erfahrung seines Personals mit der Erbringung der o. a. Leistungen bzgl. Schienenfahrzeugen erfolgen, wenn diese Erfahrungen an unternehmerisch verantwortlicher Stelle gesammelt wurden.
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Sofern der Bewerber keine Referenzen zur Bauartbetreuung bzw. zum Instandhaltungscontrolling von Schienenfahrzeugen vorlegen kann, hat er ein fachlich begründetes und schlüssiges Konzept beizubringen, in dem er nachvollziehbar darlegt, wie er die Aufgaben Instandhaltungscontrolling und Bauartbetreuung gemeinsam mit einem Dritten aufbauen und entwickeln will und welche Partner bzw. Unterauftragnehmer er für die Wahrnehmung dieser Aufgaben hinzuziehen will.
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Aus den Referenzen muss sich ergeben, dass mindestens zwei der nachfolgend genannten Kriterien erfüllt sind:
— Vermietung/Verwaltung/Management von mehr als 50 Lokomotiven oder Triebwagen, die von Dritten betrieben werden,
— Investitionen (Buchwert) von mehr als 150 Mio. EUR in Fahrzeuge des SPNV,
— die Beibringung einer Finanzierung für SPNV-Fahrzeuge ohne Gremienvorbehalt in den letzten 3 Jahren über mindestens 150 000 000 EUR,
— mehr als 3-jährige Erfahrungen in Projektbegleitung, Güteprüfung, Abnahme von Fahrzeugen und Management der Zugbildung.
Kann der Bewerber nur eines der oben genannten Kriterien erfüllen, so ist er zur Beibringung eines Konzeptes verpflichtet, in dem er nachvollziehbar darlegt, wie er die zu beauftragende Leistung erbringen will oder welche Partner bzw. Unterauftragnehmer er für die Wahrnehmung dieser Aufgaben hinzuziehen will.
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Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner fachlichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z. B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Unterauftragnehmers) zu berufen, so ist in diesen Fällen die fachliche Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise darzulegen. Darüber hinaus hat der Bewerber mittels einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Leistungen oder Einrichtungen des Dritten für die Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtungserklärung ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Fahrzeugbereitstellungsvertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen bei Auftragserteilung eine selbstständige Kapitalgesellschaft gründen, die Vertragspartner des Auftraggebers wird. Die Gesellschaftsform muss im Angebot dargestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 2
Höchstzahl der Bewerber: 99
Objektive Auswahlkriterien:
Keine; zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme werden alle Wirtschaftsteilnehmer aufgefordert, die die unter Ziffer III.2) genannten Teilnahmebedingungen erfüllen und die bis zum 18.6.2012 den Verfahrensbrief zum Teilnahmewettbewerb abgefordert haben.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-08-09 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Burkhard Schulze
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-12-13 📅
Datum des Endes: 2034-12-17 📅
Zusätzliche Informationen
Die gewählte Verfahrensart ist die Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb und wird nach den Regelungen des ersten Abschnitts der VOL/A mit Ausnahme von § 7 VOL/A und der §§ 8, 15 Absatz 10 und 23 EG VOL/A durchgeführt. Einzelheiten zum Verfahrensablauf ergeben sich aus dem unter Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief. Hingewiesen wird darauf, dass insoweit ausschließlich die unter Ziffer VI.3) "Zusätzliche Angaben" und nicht die unter vorstehender Ziffer IV.1.1) "Verfahrensart" angegebene Verfahrensart maßgeblich ist. Die Angabe "Verhandlungsverfahren" unter vorstehender Ziffer IV.1.1) ist nur erfolgt, da das Amt für amtliche Veröffentlichungen die Bekanntmachung bei Offenlassen der Ziffer IV.1.1) als unvollständig zurückweist.
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Die Vergabestelle beabsichtigt, mit Bewerbern die Details der Ausgestaltung des Fahrzeugbereitstellungsvertrages zu verhandeln. Dies betrifft insbesondere die Themen Laufzeit des Fahrzeugbereitstellungsvertrages, Aspekte der Finanzierung und Risikoverteilung. Näheres ergibt sich aus dem unter Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief.
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Die Vergabestelle behält sich vor, im Laufe der Verhandlungen die Zahl der zugelassenen Bewerber aufgrund objektiver Kriterien zu reduzieren. Zu den Verhandlungen werden alle Teilnehmer zugelassen, die den in Ziffer II.1.5) aufgeführten Verfahrensbrief abgefordert haben und die die in Ziffer III.2) genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Verhandlungen finden innerhalb eines vom Auftraggeber fest vorgegebenen Rahmens statt. Die in diesen Verhandlungen gefundenen Ergebnisse können ggf. zu Änderungen an den o. g. Rahmenbedingungen als Gegenstand der Vergabeunterlagen führen. Zu allen übrigen Aspekten der Leistungserbringung werden in den Vergabeunterlagen abschließende Vorgaben gemacht, die nicht verhandelbar sind. Die Bewerber sind aufgefordert, unabhängig von den o. g. Verhandlungen damit zu beginnen, ihre Angebote zu erstellen und diese Arbeit parallel zu den Verhandlungen fortzuführen.
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Geplant ist, die Bewerber spätestens bis zum 9.8.2012 zuzulassen und gleichzeitig die Vergabeunterlagen zu versenden. Für Rückfragen und Rügen steht im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausschließlich die Internetadresse west@lvs-sh.de zur Verfügung. Bei Rügen ist die Rügefrist nach § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Die Vergabestelle wird grundsätzlich alle Fragen und Rügen der Bewerber und die Antworten der Vergabestelle in regelmäßigen Abständen und in anonymer Form allen Bewerbern bekannt machen, es sei denn, es werden Geschäftsgeheimnisse der Bewerber berührt. Die Bewerber werden deshalb gebeten, ihre Fragen und etwaigen Rügen möglichst so zu formulieren, dass der Geheimnisschutz sichergestellt ist. Anderenfalls werden sie gebeten, auf die Geheimhaltungsbedürftigkeit hinzuweisen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92 Postfach 7128
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zulässig. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 109-181609 (2012-06-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 4316601914 📞
Fax: +49 4316601919 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 103-181234
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 109-181609
ABl. S-Ausgabe: 103

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig-Holstein

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-27 📅
Name: Paribus-DIF-Netz-West-Bereitsteller Gmbh & CO. KG
Postanschrift: Rödemisfeld 2a
Postort: Husum
Postleitzahl: 25813
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Postfach 71 28
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertrages von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union wird hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 103-181234 (2014-05-27)