Verhandlungsverfahren mit vorherigem öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach § 3 (1) VOF zur Einbindung eines Stadtumbaumanagers für Projektsteuerung der Stadtteilentwicklung Hubland

Stadt Würzburg

Die Stadt Würzburg (ca. 133 000 Einwohner), Bayern (D) plant die ehemals durch US-Truppen militärisch genutzten ca. 95 ha großen Leighton Barracks zu erwerben und beabsichtigt deren städtebaulich-funktionale Entwicklung zum neuen Stadtteil "Hubland". Ziel ist die Etablierung qualitätsvollen urbanen Wohnens für unterschiedliche Nutzergruppen mit zugehörigen Gemeinbedarfseinrichtungen, sozialen, kulturellen Nutzungen und Nahversorgung sowie von Dienstleistungs- und Gewerbearealen im Umfeld des Campus der Universität Würzburg unter Einschluss größerer Freiraum- und Grünbereiche. Von besonderer Bedeutung sind Energie-, Klima- und andere Nachhaltigkeitsaspekte. Weiterhin ist im Plangebiet die Durchführung der Bayerischen Landesgartenschau 2018 vorgesehen.
Für die Gesamtkonzeption liegt ein städtebaulicher Rahmenplan vor, der gegenwärtig durch die verbindliche Bauleitplanung abschnittsweise umgesetzt wird. Das Vorhaben ist Bestandteil des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms "Stadtumbau West" und besitzt herausragende Bedeutung für den lokalen Immobilienmarkt. Für die Umsetzung sind 3 zeitliche Phasen 2012-2015 (Projektvorbereitung, Planung, in Teilbereichen Ausführungsvorbereitung, Ausführung), 2016-2019 (Ausführungsvorbereitung, Ausführung), nach 2019 (Ausführung, Projektabschluss) festgelegt worden. Die Stadt hat politisch und verwaltungsintern Zuständigkeiten zur Bewältigung der Konversionsaufgabe festgelegt. Die anstehenden Aufgaben der Projekt- und Prozesssteuerung sollen durch einen Stadtumbaumanager ergänzt werden.
Dazu soll ein Vertrag für Projektsteuerungsleistungen für den Zeitraum 2012-2019 mit Verlängerungsoption längstens bis 2026 vergeben werden (unter Vorbehalt des Erwerbs und der Finanzierung der Liegenschaft). Die Stadt Würzburg behält sich eine gestufte Beauftragung vor. Mit dem Zuschlag wird zunächst ein Teil der nachfolgend beschriebenen und im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu konkretisierenden Leistungsbestandteile beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsbestandteile besteht nicht.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die nachfolgend genannten Leistungen ganz oder teilweise von einer noch zu gründenden kommunalen Gesellschaft erbringen zu lassen:
— Aufbau- und Ablaufmanagement im Zusammenwirken mit der Auftraggeberin,
— Beratung zur verwaltungsseitigen Bewirtschaftung der Liegenschaft,
— Finanzierungs- und Fördermittelmanagement (ggf. Treuhänderfunktion), Projektcontrolling und Dokumentation,
— Begleitung und Fortschreibung integrierter Planungs- und Handlungskonzepte inklusive Begleitung der kommunalen Bauleitplanung und sonstiger Ortssatzungen,
— Informations- und Kommunikationsmanagement,
— Vergabemanagement,
— Rückbau-, Altlastenbehandlungs- und Erschließungsmanagement,
— Begleitung und Betreuung der in Angelegenheiten des Städtebaus und der Immobilienwirtschaft auftretenden Rechtsfragen und Vertragsaspekte,
— Vermarktungsmanagement und Grundstücksverkehr,
— Weitere Informationen (Zeitplan, usw.) sind dem Projektexposé, das auf Anfrage bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann (Zustellung per Mail) und das Teil der Verdingungsunterlagen ist, zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-03-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-02-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-02-13 Auftragsbekanntmachung
2012-03-15 Ergänzende Angaben
2012-12-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-02-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Menge oder Umfang: Größer 193 000 EUR.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Würzburg
Postanschrift: Beim Grafeneckart 1
Postleitzahl: 97070
Postort: Würzburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.wuerzburg.de/konversion 🌏
E-Mail: tobias.pommerening@stadt.wuerzburg.de 📧
Telefon: +49 931373852 📞
Fax: +49 931373769 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-02-13 📅
Einreichungsfrist: 2012-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-02-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 32-051805
ABl. S-Ausgabe: 32
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) Ausgabe 2009 geführt. Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und Angebote erstattet die Auftraggeberin keine Kosten. Der Teilnahmeantrag muss der unter I.1) benannten Kontaktstelle bis zu der unter IV.3.4) benannten Frist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag Projektentwicklung Hubland" vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF). Bewerbergemeinschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt. Weitere Informationen (Projektexposé) versendet die oben unter I.1) benannte Kontaktstelle per Mail auf Anfrage. Es wird empfohlen, die weiteren Informationen anzufordern. Die Informationen sind kostenfrei. Der Auftraggeber behält sich eine Vertragsverlängerung bis 2026 vor, der Auftrag kann also verlängert werden. Sollte unter II.2.3) etwas anderes angegeben sein, so ist dies auf technische Probleme zurückzuführen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Würzburg (ca. 133 000 Einwohner), Bayern (D) plant die ehemals durch US-Truppen militärisch genutzten ca. 95 ha großen Leighton Barracks zu erwerben und beabsichtigt deren städtebaulich-funktionale Entwicklung zum neuen Stadtteil "Hubland". Ziel ist die Etablierung qualitätsvollen urbanen Wohnens für unterschiedliche Nutzergruppen mit zugehörigen Gemeinbedarfseinrichtungen, sozialen, kulturellen Nutzungen und Nahversorgung sowie von Dienstleistungs- und Gewerbearealen im Umfeld des Campus der Universität Würzburg unter Einschluss größerer Freiraum- und Grünbereiche. Von besonderer Bedeutung sind Energie-, Klima- und andere Nachhaltigkeitsaspekte. Weiterhin ist im Plangebiet die Durchführung der Bayerischen Landesgartenschau 2018 vorgesehen.
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Für die Gesamtkonzeption liegt ein städtebaulicher Rahmenplan vor, der gegenwärtig durch die verbindliche Bauleitplanung abschnittsweise umgesetzt wird. Das Vorhaben ist Bestandteil des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms "Stadtumbau West" und besitzt herausragende Bedeutung für den lokalen Immobilienmarkt. Für die Umsetzung sind 3 zeitliche Phasen 2012-2015 (Projektvorbereitung, Planung, in Teilbereichen Ausführungsvorbereitung, Ausführung), 2016-2019 (Ausführungsvorbereitung, Ausführung), nach 2019 (Ausführung, Projektabschluss) festgelegt worden. Die Stadt hat politisch und verwaltungsintern Zuständigkeiten zur Bewältigung der Konversionsaufgabe festgelegt. Die anstehenden Aufgaben der Projekt- und Prozesssteuerung sollen durch einen Stadtumbaumanager ergänzt werden.
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Dazu soll ein Vertrag für Projektsteuerungsleistungen für den Zeitraum 2012-2019 mit Verlängerungsoption längstens bis 2026 vergeben werden (unter Vorbehalt des Erwerbs und der Finanzierung der Liegenschaft). Die Stadt Würzburg behält sich eine gestufte Beauftragung vor. Mit dem Zuschlag wird zunächst ein Teil der nachfolgend beschriebenen und im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu konkretisierenden Leistungsbestandteile beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsbestandteile besteht nicht.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, die nachfolgend genannten Leistungen ganz oder teilweise von einer noch zu gründenden kommunalen Gesellschaft erbringen zu lassen:
— Aufbau- und Ablaufmanagement im Zusammenwirken mit der Auftraggeberin,
— Beratung zur verwaltungsseitigen Bewirtschaftung der Liegenschaft,
— Finanzierungs- und Fördermittelmanagement (ggf. Treuhänderfunktion), Projektcontrolling und Dokumentation,
— Begleitung und Fortschreibung integrierter Planungs- und Handlungskonzepte inklusive Begleitung der kommunalen Bauleitplanung und sonstiger Ortssatzungen,
— Informations- und Kommunikationsmanagement,
— Vergabemanagement,
— Rückbau-, Altlastenbehandlungs- und Erschließungsmanagement,
— Begleitung und Betreuung der in Angelegenheiten des Städtebaus und der Immobilienwirtschaft auftretenden Rechtsfragen und Vertragsaspekte,
— Vermarktungsmanagement und Grundstücksverkehr,
— Weitere Informationen (Zeitplan, usw.) sind dem Projektexposé, das auf Anfrage bei oben genannter Kontaktstelle angefordert werden kann (Zustellung per Mail) und das Teil der Verdingungsunterlagen ist, zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich die stufenweise Beauftragung der Leistung vor. Die Auftraggeberin wird mit Zuschlagserteilung zunächst einzelne Leistungen beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung aller Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: Projektentwicklung Hubland
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Würzburg – Areal Hubland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung über vorhandene wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über die auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen gem. § 4 (2) VOF. Dabei sind auch die Auftragsbestandteile anzugeben, für die der Bewerber einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt (§ 5 Abs. 5 lit. h VOF);
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b) Eigenerklärung über die Rechtsform des Bewerbers;
c) Eigenerklärung, dass kein Ausschlusskriterium nach § 4 (6) oder (9) VOF vorliegt;
d) Eigenerklärung zur vorhandenen Genehmigung, Bankgeschäfte zu betreiben gem. § 1 KWG oder gem. Freistellungsbescheides gem. § 2 KWG.
Die Eigenerklärungen nach (a) bis (d) sind zu unterschreiben und im Original vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben zu (a) bis (c) von jedem Mitglied gesondert zu machen. Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Unternehmensprofil;
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung durch Kopie der Versicherungspolice mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden; alternativ: Bescheinigung eines Versicherers, im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend zu erhöhen;
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c) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren; sofern Angaben für das Jahre 2011 noch nicht gemacht werden können, sind die Angaben für die Jahre 2008 bis 2010 zu machen und zu erläutern, warum Angaben für 2011 noch nicht gemacht werden können.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung nach (a) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Nachweis gemäß (b) und die Erkärung gemäß (c) können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Will ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 5 Abs. 6 VOF), sind die vorstehenden Angaben und Nachweise auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber oder dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Vorlage von mind. 3 und insgesamt max. 5 in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen in thematisch vergleichbaren Referenzprojekten (Darstellung max. 2 DIN-A-4 Seiten pro Projekt, keine Doppelbenennung von Projekten) mit Angaben des Rechnungswerts, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Dienstleistungen sowie Angabe der auskunftserteilenden Stellen oder Personen; darin zwingend erforderlich mind. 1 Referenz zu vergleichbaren Leistungen auf einem ehemaligen Militärareal/Konversionsprojekt (Fläche größer 20 ha) mind. 1 Referenz zu Entwicklung/Umgestaltung von Wohngebieten (Fläche größer 5 ha) mind. 1 Referenz zu Erfahrung im Altlastenmanagement bei industriell oder militärisch vorgenutzten Flächen;
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b) Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Mitarbeiter nach Berufsgruppen;
c) Angaben zu der für den Auftrag zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung (z.B. Computer-Equipment, Software);
d) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität, z.B. Zertifizierungen nach ISO;
e) Eigenerklärungen der Bewerberqualifikationen (max. 3 DIN-A-4 Seiten) zu folgenden Unterpunkten:
— Methoden- und Verfahrenskenntnisse des deutschen Bauplanungs-/Bauordnungs- und Vertragsrechtes inkl. Länderrecht (Bayern) (mit Aussagen zu: Verfahren, Rechtsfolgen, Durchsetzung),
— Methodenkenntnis bei Planung und Umsetzung von besonderem Städtebaurecht (mit Aussagen zu: Verfahren, Rechtsfolgen, finanzielle Abwicklung),
— Methodenkenntnis zur Vermarktung von Bauflächen und Objekten (mit Aussagen zu: Markt- und Standortanalysen, Zielgruppenmarketing, Endnutzerbindung),
— Methodenkenntnis zur Projektfinanzierung (mit Aussagen zu: Kenntnisse der Förderlandschaft, Einwerbung öffentlicher Mittel, Mischfinanzierung),
— Methoden- und Verfahrenskenntnis zu öffentlichen Vergabeverfahren (mit Aussagen zu: Verfahrenstypen, Rechtsfolgen, Durchsetzung),
— Methoden- und Verfahrenskenntnis zur Einbindung der Öffentlichkeit in den Umsetzungsprozess (mit Aussagen zu: formelle/informelle Verfahren, erwartbare Effekte).
f) Benennung der im Unternehmen verfügbaren Mitarbeiter und deren fachliche und berufliche Befähigung.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Nachweise nach Buchstaben (a) bis (f) mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen.
Will ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (§ 5 Abs. 6 VOF), sind die vorstehenden Angaben und Nachweise, soweit erforderlich, auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber oder dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung und bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Beachtung des Projektexposés sowie der darin benannten Informationen,
— Nachweis der Verkehrs- und Verhandlungssprache Deutsch,
— Die örtliche Präsenz ist in Abstimmung mit dem Auftraggeber sicherzustellen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1.) Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit anhand der vorgelegten Referenzen, wobei pro anerkannter Referenz max. 5 Punkte, insgesamt also max. 25. (2.) Beurteilung der Angaben der zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung – max. 5 Punkte. (3.) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität, max. 5 Punkte (4.) Bewertung der Methodenkenntnisse in den einzelnen Kategorien, jeweils max. 5 Punkte, insgesamt also max. 30 Punkte. (5.) Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit anhand der Qualifikation der für die Durchführung des Projektes vorgesehenen Mitarbeiter – max. 5 Punkte. Die Wertungskriterien bei 1 werden dreifach und bei 4 doppelt gewertet. Wird ein Beurteilungskriterium mit sehr gut bewertet, erhält der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft 5 Punkte. Eine Bewertung mit gut führt zu 4 Punkten, eine Bewertung mit befriedigend zu 3 Punkten, eine Bewertung mit ausreichend zu 2 Punkten, eine Bewertung mit mangelhaft zu 1 Punkt, eine Bewertung mit ungenügend zu 0 Punkten. Insgesamt sind bis zu 150 Punkte erzielbar. Das Ergebnis der Auswertung in absteigender Punktzahl entscheidet über die Zulassung der entsprechenden Anzahl der Bewerber zum Verhandlungsverfahren.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-04-05 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Würzburg - Baureferat, Fachabteilung Stadtentwicklung/Sachgebiet Konversion
Herrn Tobias Pommerening

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-10-01 📅
Datum des Endes: 2026-12-12 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Projektentwicklung Hubland
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) Ausgabe 2009 geführt.
Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und Angebote erstattet die Auftraggeberin keine Kosten.
Der Teilnahmeantrag muss der unter I.1) benannten Kontaktstelle bis zu der unter IV.3.4) benannten Frist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag Projektentwicklung Hubland" vorliegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF).
Bewerbergemeinschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Weitere Informationen (Projektexposé) versendet die oben unter I.1) benannte Kontaktstelle per Mail auf Anfrage. Es wird empfohlen, die weiteren Informationen anzufordern. Die Informationen sind kostenfrei.
Der Auftraggeber behält sich eine Vertragsverlängerung bis 2026 vor, der Auftrag kann also verlängert werden. Sollte unter II.2.3) etwas anderes angegeben sein, so ist dies auf technische Probleme zurückzuführen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig ist, soweit:
(1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
(2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 032-051805 (2012-02-13)
Ergänzende Angaben (2012-03-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-15 📅
Einreichungsfrist: 2012-03-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 55-088727
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 32-051805
ABl. S-Ausgabe: 55
Quelle: OJS 2012/S 055-088727 (2012-03-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 238-391653
ABl. S-Ausgabe: 238

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind (150)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-09-20 📅
Name: LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH
Postanschrift: Fritz-Elsas-Straße 31
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70174
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig ist, soweit
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 238-391653 (2012-12-07)