Verkehrsstrukturkonzept für das Gemeindegebiet Henstedt-Ulzburg mit Entwicklung von Maßnahmen und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation

Gemeinde Henstedt-Ulzburg

Für die Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist 2006 ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt worden, in dem Aussagen zur künftigen Entwicklung der Verkehre getroffen worden sind. Die darin untersuchten Varianten von Ortsumgehungen führen zwar in Teilbereichen zu einer Entlastung, führen in ihrer Funktion und Wirksamkeit jedoch nicht zu einer Verbesserung von negativen Verkehrssituationen. Für die erfoderlichen baulichen und betrieblichen Maßnahmen ist ein Verkehrsstrukturplan mit innovativen Lösungsansätzen als Grundlage für zukünftige verkehrliche Planungen und Entwicklungen zu erstellen. Neben der Behandlung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist insbesondere die Förderung des ÖPNV und der Rad- und Fußgängerverkehre zur Reduzierung des MIV zu berücksichtigen.
Umfang der Leistungen:
1. Grundlagenermittlung: Beschaffung von Unterlagen und Plänen, Übernahme und Auswertung von Bestandsdaten, Darstellung der Projektabwicklung.
2. Bestandsaufnahmen: Befragungen, Begehungen, Erfassung der Straßenzustände mit Ausstattungen, Lokalisierung von Verkehrserzeugern.
3. Verkehrserhebungen: Datenermittlung nach Vorschlag des Bieters.
4. Verkehrsanalysen:Übernahme, Auswertung und Ergänzung von Daten, Simulationsmodelle, Darstellung der Belastungen, getrennt nach MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
5. Verkehrsprognosen.
6. Schwachstellenanalyse: Darstellung von Mängeln und Konfliktpunkten getrennt nach MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
7. Maßnahmenkonzept: Entwicklung und Darstellung von Manßnahmen in Teilkonzepten für MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
8. Stufenkonzept: Darstellung von Maßnahmen hinsichtlich ihrer kurz und langfristigen Realisierbarkeit, ihrem Nutzen und Dringlichkeit sowie dem zeitlichen und finanziellen Aufwand.
9. Dokumentation: Zusammenstellung aller Unterlagen.
10. Teilnahme an Projektterminen: Erörterungs- und Vorstellungstermine.
Für die Kalkulation des Angebotes wird dem Bieter zur Angebotsaufforderung eine Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-03 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Henstedt-Ulzburg
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 24558
Postort: Henstedt-Ulzburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.henstedt-ulzburg.de 🌏
E-Mail: volker.duda@h-u.de 📧
Telefon: +49 4193963-420 📞
Fax: +49 4193963-194 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-03 📅
Einreichungsfrist: 2012-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 172-284811
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
Voraussichtlier Zeitraum der Aufforderung zur Angebotsabgabe in der 44. KW 2012.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist 2006 ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt worden, in dem Aussagen zur künftigen Entwicklung der Verkehre getroffen worden sind. Die darin untersuchten Varianten von Ortsumgehungen führen zwar in Teilbereichen zu einer Entlastung, führen in ihrer Funktion und Wirksamkeit jedoch nicht zu einer Verbesserung von negativen Verkehrssituationen. Für die erfoderlichen baulichen und betrieblichen Maßnahmen ist ein Verkehrsstrukturplan mit innovativen Lösungsansätzen als Grundlage für zukünftige verkehrliche Planungen und Entwicklungen zu erstellen. Neben der Behandlung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist insbesondere die Förderung des ÖPNV und der Rad- und Fußgängerverkehre zur Reduzierung des MIV zu berücksichtigen.
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Umfang der Leistungen:
1. Grundlagenermittlung: Beschaffung von Unterlagen und Plänen, Übernahme und Auswertung von Bestandsdaten, Darstellung der Projektabwicklung.
2. Bestandsaufnahmen: Befragungen, Begehungen, Erfassung der Straßenzustände mit Ausstattungen, Lokalisierung von Verkehrserzeugern.
3. Verkehrserhebungen: Datenermittlung nach Vorschlag des Bieters.
4. Verkehrsanalysen:Übernahme, Auswertung und Ergänzung von Daten, Simulationsmodelle, Darstellung der Belastungen, getrennt nach MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
5. Verkehrsprognosen.
6. Schwachstellenanalyse: Darstellung von Mängeln und Konfliktpunkten getrennt nach MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
7. Maßnahmenkonzept: Entwicklung und Darstellung von Manßnahmen in Teilkonzepten für MIV, ÖPNV und Rad- und Fußgängerverkehren.
8. Stufenkonzept: Darstellung von Maßnahmen hinsichtlich ihrer kurz und langfristigen Realisierbarkeit, ihrem Nutzen und Dringlichkeit sowie dem zeitlichen und finanziellen Aufwand.
9. Dokumentation: Zusammenstellung aller Unterlagen.
10. Teilnahme an Projektterminen: Erörterungs- und Vorstellungstermine.
Für die Kalkulation des Angebotes wird dem Bieter zur Angebotsaufforderung eine Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellt.
Dauer: 6 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Henstedt-Ulzburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber haben Angaben gemäß VOF § 4 und § 5 abzugeben.
Für die geforderten Angaben und Nachweise sind Formblätter auszufüllen, die bei der Waack + Dähn Ingenieurbüro GmbH unter der E-Mail-Adresse info@wud-ing.de oder schriftlich angefordert werden können. Die Bewerbungen sind mit vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formblättern einschließlich der weiteren darin geforderten Unterlagen und Angaben einzureichen. Die Nichtverwendung der Formblätterführt zum Ausschluss. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung oder einer entsprechenden Erklärung eines Kreditinstitutes (nicht älter als 12 Monate) für Versicherungsummen von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Soweit die Summen nicht nachgewiesen werden können, ist eine schriftliche Bestätigung des Versicherers beizufügen, die Berufshaftpflichtsummen des Bewerbers im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung zu den geforderten Summen bereit zu sein.
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2. Nachweis über einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 400 000 EUR während der letzten 3 Jahre für Leistungsbereiche gem. § 46 HOAI.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers bzw. der für das Projekt vorgesehenen Personen/en (Ingenieure/in für die Leistungen gemäß § 46 HOAI Verkehrsanlagen).
2. Referenzen als Nachweis für bereits erbrachte Leistungen für max. 8 vergleichbare Projekte, nach Möglichkeit nicht älter als 10 Jahre. Die Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, des Leistungszeitraums, des Bauherrn mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, Referenzschreiben oder Referenzbestätigung, des Projektleiters und eventl. beteiligten ARGE-Partnern und der Nettoauftragssummen jeweils auf maximal je einem Blatt DIN A4 vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich der Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
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3. Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (mind. 3 Ingenieure für Leistungen gemäß § 46 HOAI).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Versicherungssummen der Berufs-Haftpflichtversicherung pro Versicherungsfall bei einem in der EU zugelassenen Versicherer: 2.000.000 EUR für Personenschäden, 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Für die Zulassung von Bietergemeinschaften gelten folgende Bedingungen:
1. Vorlage einer von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung, dass die Bietergemeinschaft im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haftet,
2. Nennung eines bevollmächtigten Vertreters, der durch eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaftdurch unterzeichneten Erklärung legitimiert wird,
3. Vorlage einer Eigenerklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft als Projektleiter der BG während der Vertragslaufzeit direkter Ansprechpartner für den Auftraggeber ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Als Berufsqualifikation wird gemäß VOF § 19 (2) der Beruf des/der Beratenden Ingenieurs/in oder Iingenieurs/in gefordert. Als Berufsqualifikation wird der Beruf des/der Ingenieurs/in für die Leistungen gemäß § 46 HOAI gefordert. Juristische Personen sind gemäß § 19 (3) zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgaben einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz (2) benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Anhand der eingereichten Unterlagen und Auskünfte über die Eignung der Bewerber, die zur Beurteilung der zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, und die die genannten Anforderungen erfüllen und nicht ausgeschlossen wurden, wählt der Auftraggeberdiejenigen Bewerber aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Unterlagen und Referenzprojekten, jeweils in den folgenden Kriterien:
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1. Umsatz bei der Durchführung vergleichbarer Leistungen (1-5 Punkte),
2. Mitarbeiteranzahl (1-5 Punkte),
3. persönliche Referenzen des Schlüsselpersonals, d.h. für den Projektleiter und seinen Stellvertrater (1-5 Punkte),
4. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Projekte (1-5 Punkte),
5. Überprüfung der Referenzen des Bewerbers (1-5 Punkte).
6. Gesamteindruck der Bewerbung (1-5 Punkte).
Werden die Anforderungen von mehreren Bewerbern gleichermaßen erfüllt und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder unter den in Frage kommenden Bewerbern zu losen (§ 10 (3) VOF).
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. fachliche Kompetenz und Persönlichkeit des Bieters (25)
2. Terminverfolgung und Überwachung (10)
3. Umsetzung des Projektes (15)
4. vergleichares Projekt (20)
5. Präsentation von Ideen eines vergleichbaren Projektes (15)
6. Preis / Honorar (15)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich 4
Volker Duda
Name: Waack+Dähn Ingenieurbüro GmbH
Postanschrift: Ulzburger Straße 476
Postort: Norderstedt
Postleitzahl: 22844
Kontaktperson: Waack+Dähn Ingenieurbüro GmbH
Matthias Dähn
Telefon: +49 526837-0 📞
E-Mail: matthias.daehn@wud-ing.de 📧
Fax: +49 526837-17 📠
URL für weitere Informationen: http://www.waack-daehn.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.waack-daehn.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein -
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92 Postfach 7128
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 431988-4640 📞
Fax: +49 431988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erkannte oder erkennbare Vergabefehler sind unverzüglich bei der Vergabestelle zu rügen. Nachprüfungsantrag gemäß aktuell gültigen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) vor der zuständigen Vergabekammer innerhalb einer Frist von 15 Tagen nach erfolgloser Rüge.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 172-284811 (2012-09-03)