Wettkampfhalle Brüderstraße 15 in Leipzig (Bj. 1978): Umbau und Modernisierung
Die Sporthalle Brüderstraße [SHBrü] in Leipzig soll unter dem Gesichtspunkt der Wettkampfeigenschaft modernisiert werden. Maßgebliche Sportarten, die in der Halle ausgeführt werden, sind Handball, Hockey, Volleyball und Basketball. (Es sind aber ggf. bspw. für Geräteturnen Bodenverankerungen zu berücksichtigen, ohne das auch eine Gerätevorhaltung notwendig ist.).
Zu sichern sind die Funktionalität und die Betriebsfähigkeit, der Brandschutz /die Rettungswege, die Barrierefreiheit für die Zuschauer/Gäste (Zugänge, WC´s, Rollstuhlplätze etc.), ein einfacher bis mittlerer Ausführungsstandard und die Einhaltung des im Rahmen der Vorplanung definierten Budgets ggf. mit der Erfordernis von Kompromiss-/Einsparfindungen durch den/die Planer.
Die Halle ist eine Ergänzung zu anderen Sport-/Wettkampfhallen der Stadt Leipzig - Amt für Sport und soll in seiner Eigenschaft das Sporthallenangebot auf der Ebene des Trainings- und Wettkampfsports vornehmlich in den Ballsportarten (kein Schulsport, außer Profilschulsport der Sportschulen in vorbezeichneten Sportarten, kein Behindertensport) vervollständigen.
Die Sporthalle Brüderstraße wurde 1976 als Dreifeldsporthalle geplant und 1978 auf Trümmergrundstücken errichtet. Konzipiert wurde sie (wie auch die Hallenanbauten) als Stahlskelettbau, ein Typenprojekt des VEB Metallleichtbaukombinates Plauen. Bei dem leichten Dachtragwerk, welches auf Stahlstützen aufliegt, handelt es sich um ein Raumtragwerk in Systembauweise "Typ Ruhland". Diese statischen Systeme besitzen keine nachweisbaren Lastreserven. Der wirtschaftliche und gewünschte Erhalt ist nur durch strikte Einhaltung der "Lastneutralität" möglich.
Nach Funktions- und umfassender Bauzustandsanalyse erfolgte bereits (gemeinsam mit Tragwerks- und Freianlagenplanern, Planern für Technische Anlagen und einem Sachverständigen Brandschutz) eine Vorplanung durch die ARGE Sporthalle Brüderstraße, bestehend aus den Leipziger Architekturbüros Kilpper Architekten BDA und Luka Architekten BDA. In diese Vorplanung (inkl. Voruntersuchungen, Vorplanung der Gebäude-, Haustechnik- und Tragwerksplanung) kann durch die ausgewählten Bewerber zur Beurteilung und als Grundlage ihrer Angebotserstellung ab Aufforderung zur Angebotsabgabe Einsicht genommen werden. Die relevanten Ergebnisse der Vorplanung des Objektplaners Gebäude werden den ausgewählten Bewerbern mit den Unterlagen der Aufforderung zur Angebotsabgabe digital zur Verfügung gestellt.
Nach Abschluss des VOF-Verfahrens ist geplant, die Leistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 3 bis 9 Gebäudeplanung stufenweise zu vergeben. (Zudem ist beabsichtigt, die bereits mit der Leistungsphase 2 beauftragten Fachplaner und Sachverständigen -Tragwerksplanung Erfurth + Mathes Beratende Ingenieure GmbH Büro Leipzig, Planung Technische Anlagen Planungsbüro Haustechnik D. Quellmalz aus Schkeuditz bzw. INP Ingenieure GmbH Leipzig, Freianlagen Amin Landschaftsarchitektur aus Leipzig, Brandschutzbüro Dr.-Ing. Rönn Leipzig, Bauphysikalische Leistungen, Schallschutz und Akustik durch Graner Ingenieure GmbH Leipzig - in entsprechenden Leistungsbildern ebenfalls stufenweise weiter zu beauftragen.).
Die Ergebnisse der Entwurfsplanung sind bis 4 Monate nach Beauftragung vorzulegen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2012-10-09
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Auftragsbekanntmachung
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2013-05-02
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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