130301706 Planung der Grundinstandsetzung Teilabschnitt Rollbahn Lima

Flughafen Hamburg GmbH, CF-E Zentraleinkauf

Die Flughafen Hamburg GmbH (FHG) plant für einen Teilabschnitt der Rollbahn L (IMA) eine altersbedingte Grundinstandsetzung der Rollbahn und der direkt angrenzenden Bereiche und die Verlängerung der Befeuerung einschl. der notwendigen und teilweise dauerhaft einzurichtenden Sicherungsmaßnahmen. Die beengten Verhältnisse führen gemeinsam mit der Tatsache, dass das Projekt unter laufendem Passagier-, Anlagen- und Flugbetrieb realisiert werden muss, zu starken Abhängigkeiten zwischen dem Bau- und dem Flughafenbetrieb. Der laufende Anlagen- und Flugbetrieb darf nur wenig beeinträchtigt werden. Durch die dadurch entstehende Komplexität können die Prozesse nicht mehr singulär, sondern immer nur als Ganzes betrachtet werden. Dies führt zu überdurchschnittlich hohen organisatorischen Anforderungen über den gesamten Zeitverlauf der anstehenden Planungs- und Bautätigkeiten. Des Weiteren ist der Flughafen auf einem ehemaligen Moorgebiet gegründet, d. h. es sind oberflächennahe Grundwasserstände zu erwarten. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen durch Varianten- und Bauphasenbetrachtungen, eine optimierte Abstimmung der wirt-schaftlichen-, technischen und betrieblichen Abwägungen vorgenommen werden.
Leistungsgegenstand:
Die Aufgabe besteht darin, die Grundinstandsetzung und teilweise dauerhaft einzurichtenden Sicherungsmaßnahmen zu planen und die Umsetzung zu koordinieren. Die Herausforderungen des Projektes bestehen aus dem Bauen unter laufendem Flugbetrieb im Sicherheitsbereich des Flughafens, Bauen in mehreren Bauabschnitten und Bauzwischenzuständen mit Teilaußer- und Teilinbetriebnahme von Anlagen und der Berücksichtigung der vorgesehenen Bauzeit von maximal 10 Wochen. In diesem Zusammenhang sind komplexe baubetriebliche und technische Schnittstellen abzustimmen. Sowohl die Planung wie auch die bauliche Umsetzung muss laufend eng mit der Abteilung Flugbetrieb des Flughafens und der zuständigen Behörde koordiniert werden. Im Rahmen der Planung sind die unterschiedlichen Anforderungen zur Ausstattung der Rollbahn mit z. B. Befeuerung, Erdungssystem, Leer-rohrsystem etc. zu berücksichtigen. Für die geplante Baumaßnahme sind wirtschaftliche Bauabläufe in allen Bauphasen unter Aufrechterhaltung eines jederzeit geordneten sicheren Flughafenbetriebes zu planen und mit den Beteiligten abzustimmen. Die Erbringung der Leistung findet im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Einsatz, damit das Personal Anordnungen der Sicherheitskräfte des Flughafens uneingeschränkt Folge leisten kann.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-03-25 Auftragsbekanntmachung
2013-10-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang:
Es ist beabsichtigt Planungsleistungen für die Grundinstandsetzung eines Teilabschnitts der Rollbahn L (IMA) gemäß HOAI 2009 § 46 –Leistungsbild Verkehrsanlagen- der Leistungsphasen 1 bis 9 und Leistungen der örtlichen Bauüberwachung zu beauftragen.Örtliche Bauüberwachung gem. HOAI 2009 § 3, Abs. 3 Anlage 2 (2.9.8).Die Fertigstellung einschl. Inbetriebnahme des letzten Bauabschnitts soll im August 2014 erfolgen.Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise:— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 4);— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5);— Stufe 3 (HOAI-Leistungsphasen 6 bis 7);— Stufe 4 (HOAI-Leistungsphasen 8) und örtliche Bauüberwachung;— Stufe 5 (HOAI-Leistungsphase 9).Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphase 1 bis 4).Der Umfang der instandzusetzenden Flächen stellt sich wie folgt dar:— Erneuerung der Rollbahnfläche und Anschlussbereiche (ca. 1 000 lfdm) mit Aufnehmen der vorhandenen Betonoberfläche einschl. Unterbau auf ca. 36 000 m².— Wiederherstellung der Rollbahnfläche auf ca. 35 500 m². Davon in bituminöser Bauweise ca. 9 000 m² und als Betonoberfläche ca. 26 500 m².— Aufnehmen und Wiederherstellen der Schultern und der Bereiche der „graded Portion“ auf ca. 200 lfdm.— Aufnehmen der vorhandenen Schlitzrinnen und Neuherstellung der Schlitzrinnen auf ca. 1 000 m.— Kabelleerrohrtrassen, Markierungen und übrigen technischen Ausrüstung auf ca. 1 000 lfdm.— Erneuerung der Entwässerungsleitungen, die direkt das Baufeld queren.— Ggf. Erneuerung der vorhandenen Sammelleitungen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Hamburg GmbH, CF-E Zentraleinkauf
Postanschrift: Flughafenstraße 1- 3
Postleitzahl: 22335
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ham.airport.de 🌏
E-Mail: greents@ham.airport.de 📧
Fax: +49 4050751238 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2013-04-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 061-102724
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Die vorliegend ausgeschriebenen Leistungen stellen Leistungen nach Anhang 1 Teil B zur Sektorenverordnung (SektVO) dar. Somit gelten neben dem 4. Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gemäß § 4 Abs. 2 SektVO aus der SektVO nur die §§ 7 , 12 Abs. 1 und 15 SektVO. Die sonstigen Vorschriften der SektVO gelten nicht. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: ba) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.3 der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 d ) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung die entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft. Dies gilt nicht für die Eigenerklärungen nach Ziffer III.2.1 a) der vorliegenden Bekanntmachung. bc) Subunternehmer (Nachunternehmer / Unterauftragnehmer): Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subunternehmer berufen (vgl. Ziffer VI.3 b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer VI.3. b), bb), bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge Die Teilnahmeanträge müssen in Papierform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 Postanschrift: Flughafen Hamburg GmbH Postfach, 22331 Hamburg und bei persönlicher Abgabe: Flughafen Hamburg GmbH, Zentraleinkauf, Gebäude 245, Zimmer 3001, Flughafenstraße 1-3, 22335 Hamburg, eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb – Nicht öffnen VN: 130301706“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Zusätzlich ist der Teilnahmeantrag als Datei (bevorzugt im pdf-Format) gemäß voranstehender Vorgaben einzureichen. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Ziffer I.1 der vorliegenden Bekanntmachung in Textform anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen, an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: ea) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung (Eignungsvoraussetzungen) zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern, werden unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, die ggf. nach einer Nachforderung weiterhin unvollständig sind. Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung (nachfolgend eb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2 der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angeben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen. eb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, s.o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in Ziffer III.1 bis III.3 der vorliegenden Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Soweit nach Ziffer III.2.2 Mindestvorgaben gemacht werden, müssen diese bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung von den beteiligten Unternehmen insgesamt erfüllt werden. Die jeweiligen Angaben werden addiert. Teilnahmeanträge, die ggf. benannte Mindestanforderungen nicht einhalten werden nicht berücksichtigt. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise und Erklärungen Mindestbedingungen formuliert wurden – die grundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nicht bejaht werden kann. ec) Bewertung der Teilnahmeanträge Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 6 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen (mit Ausnahme ggf. benannter Mindestbedingungen) bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen maximal 500 Punkte auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.3, hiervon entfallen wiederum maximal 300 Punkte auf die Bewertung der Eignungsvoraussetzungen nach Ziffer III.2.3c), wobei hiervon auf die Bewertung des Projektleiters 200 Punkte, und auf die Bewertung des weiteren Personals 100 Punkte entfallen.; 500 Punkte entfallen auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.3 d), wobei die Punkteaufteilung wie folgt vorgenommen wird; je Erfüllungshöhe der geforderten Referenzen und Komplettheit der geforderten Angaben bis zu 125 Punkte je Referenz. Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die für die Bewertung nach voranstehender Vorgabe maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen bewertet. Diese Bewertung wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen: 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt, 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen, 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen, 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen, 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben. Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann. Die konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils gesondert zu gewichten. f) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern. g) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und Anpassung und Aktualisierung. h) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. i) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. k) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. l) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Bei einer losweisen Ausschreibung gelten die voranstehenden Vorbehalte für jedes Los. Der Auftraggeber behält sich vor, bei einer Einstellung gemäß voranstehender Vorgaben, ein erneutes Vergabeverfahren in entsprechender Anwendung von § 6 Abs. 2 Nr. 1 SektVO ohne vorherige Bekanntmachung einzuleiten. m) Es können Bewerbungen für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose abgegeben werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Hamburg GmbH (FHG) plant für einen Teilabschnitt der Rollbahn L (IMA) eine altersbedingte Grundinstandsetzung der Rollbahn und der direkt angrenzenden Bereiche und die Verlängerung der Befeuerung einschl. der notwendigen und teilweise dauerhaft einzurichtenden Sicherungsmaßnahmen. Die beengten Verhältnisse führen gemeinsam mit der Tatsache, dass das Projekt unter laufendem Passagier-, Anlagen- und Flugbetrieb realisiert werden muss, zu starken Abhängigkeiten zwischen dem Bau- und dem Flughafenbetrieb. Der laufende Anlagen- und Flugbetrieb darf nur wenig beeinträchtigt werden. Durch die dadurch entstehende Komplexität können die Prozesse nicht mehr singulär, sondern immer nur als Ganzes betrachtet werden. Dies führt zu überdurchschnittlich hohen organisatorischen Anforderungen über den gesamten Zeitverlauf der anstehenden Planungs- und Bautätigkeiten. Des Weiteren ist der Flughafen auf einem ehemaligen Moorgebiet gegründet, d. h. es sind oberflächennahe Grundwasserstände zu erwarten. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen durch Varianten- und Bauphasenbetrachtungen, eine optimierte Abstimmung der wirt-schaftlichen-, technischen und betrieblichen Abwägungen vorgenommen werden.
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Leistungsgegenstand:
Die Aufgabe besteht darin, die Grundinstandsetzung und teilweise dauerhaft einzurichtenden Sicherungsmaßnahmen zu planen und die Umsetzung zu koordinieren. Die Herausforderungen des Projektes bestehen aus dem Bauen unter laufendem Flugbetrieb im Sicherheitsbereich des Flughafens, Bauen in mehreren Bauabschnitten und Bauzwischenzuständen mit Teilaußer- und Teilinbetriebnahme von Anlagen und der Berücksichtigung der vorgesehenen Bauzeit von maximal 10 Wochen. In diesem Zusammenhang sind komplexe baubetriebliche und technische Schnittstellen abzustimmen. Sowohl die Planung wie auch die bauliche Umsetzung muss laufend eng mit der Abteilung Flugbetrieb des Flughafens und der zuständigen Behörde koordiniert werden. Im Rahmen der Planung sind die unterschiedlichen Anforderungen zur Ausstattung der Rollbahn mit z. B. Befeuerung, Erdungssystem, Leer-rohrsystem etc. zu berücksichtigen. Für die geplante Baumaßnahme sind wirtschaftliche Bauabläufe in allen Bauphasen unter Aufrechterhaltung eines jederzeit geordneten sicheren Flughafenbetriebes zu planen und mit den Beteiligten abzustimmen. Die Erbringung der Leistung findet im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Einsatz, damit das Personal Anordnungen der Sicherheitskräfte des Flughafens uneingeschränkt Folge leisten kann.
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Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Es ist beabsichtigt Planungsleistungen für die Grundinstandsetzung eines Teilabschnitts der Rollbahn L (IMA) gemäß HOAI 2009 § 46 –Leistungsbild Verkehrsanlagen- der Leistungsphasen 1 bis 9 und Leistungen der örtlichen Bauüberwachung zu beauftragen.
Örtliche Bauüberwachung gem. HOAI 2009 § 3, Abs. 3 Anlage 2 (2.9.8).
Die Fertigstellung einschl. Inbetriebnahme des letzten Bauabschnitts soll im August 2014 erfolgen.
Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise:
— Stufe 1 (HOAI-Leistungsphasen 1 bis 4);
— Stufe 2 (HOAI-Leistungsphase 5);
— Stufe 3 (HOAI-Leistungsphasen 6 bis 7);
— Stufe 4 (HOAI-Leistungsphasen 8) und örtliche Bauüberwachung;
— Stufe 5 (HOAI-Leistungsphase 9).
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI-Leistungsphase 1 bis 4).
Der Umfang der instandzusetzenden Flächen stellt sich wie folgt dar:
— Erneuerung der Rollbahnfläche und Anschlussbereiche (ca. 1 000 lfdm) mit Aufnehmen der vorhandenen Betonoberfläche einschl. Unterbau auf ca. 36 000 m².
— Wiederherstellung der Rollbahnfläche auf ca. 35 500 m². Davon in bituminöser Bauweise ca. 9 000 m² und als Betonoberfläche ca. 26 500 m².
— Aufnehmen und Wiederherstellen der Schultern und der Bereiche der „graded Portion“ auf ca. 200 lfdm.
— Aufnehmen der vorhandenen Schlitzrinnen und Neuherstellung der Schlitzrinnen auf ca. 1 000 m.
— Kabelleerrohrtrassen, Markierungen und übrigen technischen Ausrüstung auf ca. 1 000 lfdm.
— Erneuerung der Entwässerungsleitungen, die direkt das Baufeld queren.
— Ggf. Erneuerung der vorhandenen Sammelleitungen.
Beschreibung der Optionen:
Abrufoption für die jeweils nachfolgenden Beauftragungsblöcke (HOAI-Leistungsphasen).
Referenznummer: 130301706 Planer Grundinstandsetzung Rollbahn LIMA.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: IA01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE600.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung des Bewerbers,
ab) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO ;
ab) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
ac) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
ad) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
ae) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, für die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannt geforderten Eigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier nicht anwendbaren VOF (siehe nachfolgend Ziffer VI.3.a) inhaltsgleich sind und deshalb Eigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOF beziehen, hier nicht ausreichen.
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b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend)
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c) Hinsichtlich des Vorbehalts für den Berufsstand Ingenieur / Architekt siehe nachfolgend Ziffer III.3.1 d) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z.B. durch Vorlage eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/ konzernrechtlichen Verflechtungen sowie Benennung der Mitglieder der jeweiligen Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts- /konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur- /Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet ist, im Auftragsfall beim Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts auszulösen.
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Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen.
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Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers (netto) der auf die Leistung entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2009, 2010, 2011).
Mindestbedingung:
Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen darf in den einzelnen Leistungsbereichen im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils die nachfolgenden Grenzen nicht unterschreiten:1 500 000 EUR/Jahr
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen.
b) Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009, 2010, 2011) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
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c) Personaleinsatzkonzept: Der Bewerber hat ein Personaleinsatzkonzept vorzulegen, in welchem die konkret personenbezogene Struktur für das Leitungspersonal (Projekt- bzw. Objektleiter/in, Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) dargestellt ist, mit dem der Bewerber im Auftragsfall die ausgeschriebenen Vertragsleistungen erbringen wird. Der Projektleiter muss über nachgewiesene Erfahrungen im Neubau von flugbetriebsflächen in Beton verfügen. Für die Darstellung des Leitungspersonals gemäß voranstehender Vorgaben werden zu den entsprechenden Mitarbeitern/innen folgende Angaben erwartet: Namensnennung, vorgesehene Funktion, Benennung der beruflichen Qualifikation, Berufserfahrung mit Darstellung von persönlichen Referenzprojekten (bei der Projektleitung Benennung der Neubaureferenzen von Flugbetriebsflächen in Beton), beruflicher Werdegang, Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen des Bewerbers sowie Angaben zur Verfügbarkeit im Auftragsfall.
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d) Angaben zu 4 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzobjekten bzw. -projekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang vergleichbare Leistungen zu den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung) durchgeführt wurden (Neubau von Flugbetriebsflächen in Beton). Erwartet werden zu den vom Bewerber ausgewählten Referenzobjekten bzw. –projekten folgende Angaben:
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— Name des Auftraggebers;
— Kontaktdaten des Auftraggebers: Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und e-mail-Adresse;
— Bezeichnung und Standort des Referenzprojekts/-Objekts;
— Zeitraum der Leistungserbringung;
— Gesamtauftragswert bzw. Jahresauftragswert in Euro, netto (200 - 600 gem. DIN 276);
— Kurbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit folgenden Angaben : Welche HOAI-Leistungsphasen bzw. besondere und zusätzliche Leistungen wurden erbracht;
— Darstellung der besonderen Umstände der Leistungserbringung zur Beurteilung der Vergleichbarkeit;
— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Subunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
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Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bescheinigung von Auftraggebern der hier nicht anwendbaren VOF (siehe nachfolgend Ziffer VI.3a) nicht die voranstehend geforderten Angaben zu Referenzobjekten ersetzen. Bei Bewerbern und Bewerbergemeinschaften werden insgesamt maximal 4 Referenzen gewertet. Daher sind maximal 4 Referenzen anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften sind von der Bewerbergemeinschaft insgesamt maximal 4 Referenzen anzugeben; d.h. nicht maximal 4 Referenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Für die geforderten Referenzangaben ist der beim Auftraggeber anzufordernde Bewerbungsbogen zu verwenden und unter Beachtung dessen Maßgaben auszufüllen. Da nur maximal 4 Referenzen gewertet werden, sind die Seiten des Bewerbungsbogens (für weitere Referenzen) nicht zu vervielfältigen. Darüber hinaus gehende zusätzliche Referenzen werden nicht gewertet, unabhängig davon, ob sie in dem vorgegebenen Formblatt, in vervielfältigten Formblättern oder in sonstigen zusätzlichen Unterlagen eingetragen/angegeben sind. Auf Ziffer VI.3b) und Ziffer VI.3e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig werden dürfen. Bei juristischen Personen müssen mindestens einer der Gesellschafter und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Als Nachweis dient die Kopie entsprechender Urkunden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentraleinkauf
Herrn Reents

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-08-01 📅
Datum des Endes: 2014-09-01 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Postanschrift: Neuer Wall 88
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 061-102724 (2013-03-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-10-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Hamburg GmbH, CS-E Zentraleinkauf
Postanschrift: Flughafenstraße 1-3
Kontakt
Telefon: +49 4050752173 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 198-342997
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 61-102724
ABl. S-Ausgabe: 198

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2013/S 198-342997 (2013-10-09)