541_Leistner/Drehgestell- und Radsatzwechsler für DB Fernverkehr AG, Werk Hamburg Eidelstedt
Beschaffung von 1 Stück Drehgestellwechsler (DGW)
In der Werkstatt Hamburg Eidelstedt werden HGV Triebzüge und Fahrzeuge der folgenden Baureihen instandgehalten:
— 149; ICE 1 BR 401
— 149; ICE 2 BR 402
— 149; ICE 3 BR 403
— 149; ICE 3 BR 406 (Mehrsystemtriebzug)
— 149; ICE T BR 411/415
— 149; ICE TD BR 605
— 149; ICE X BR 407 (in Planung)
— 149; BR 101 (Triebfahrzeug)
Alle Gleise sind mit einer Höhe von 2 400 mm über dem Hallenfußboden aufgeständert hergestellt. Die max. lichte Durchfahrhöhe aller Gleise beträgt 2 100 mm. Zum Wechseln der Drehgestelle (DG) werden derzeit luftkissenbetriebene DGW eingesetzt. Unter den aufgeständerten Gleisen sind alle Hilfseinrichtungen für die Instandhaltung frei zu bewegen. Der gesamte Hallenfußboden hat eine fugenlose glatte Beschichtung. Der aktuelle Bestand soll durch 1 modernen DGW ohne Luftkissentechnik ersetzt werden. Dabei ist das bestehende Gleisbrückensystem mit seiner Verriegelung Vorgabe für den Neubau. Auch muss ein Umladevorgang des DG auf einen sep. Transportwagen des Bestandes ohne Hebezeughilfe gewährleistet sein.
Die vorliegende Veröffentlichung bezieht sich auf die Herstellung, Lieferung, Inbetriebnahme und Abnahme eines mobilen DGW mit dem die DG aller vorstehenden Baureihen aus- und eingebaut werden können. In den DGW integriert sind die Funktionen für das Entriegeln, die Aufnahme und das seitliche Ausfahren der Gleisbrücken. Das Fahrwerk des DGW muss auf kleinstem Raum und in alle Richtungen, analog zur bisherigen Luftkissentechnik, millimetergenau und auf dem vorhandenen Fußboden leicht von einer Person manövriert werden können. Der Hubtisch des DGW einschl. der integrierten Spurkranzaufnahmevorrichtung für die DG ist für eine max. Hub- und Stützlast von 45 t auszulegen. Die elektrische Versorgung des DGW erfolgt über ein ca. 10 -15 m langes Anschlusskabel mit automatisch wirksamer Aufwickelvorrichtung. Der DGW muss mit seinem Fahrwerk ohne Stromanschluss mit Flurfördergeräten abschleppbar sein.
Beschaffung von 3 Stück Radsatzwechsler (RSW)
In der Werkstatt Hamburg Eidelstedt werden HGV Triebzüge der folgenden Baureihen instand gehalten:
— 149; ICE 1 BR 401
— 149; ICE 2 BR 402
— 149; ICE 3 BR 403
— 149; ICE 3 BR 406 (Mehrsystemtriebzug)
— 149; ICE T BR 411/415
— 149; ICE TD BR 605
— 149; ICE X BR 407 (in Planung)
Alle Gleise sind mit einer Höhe von 2 400 mm über dem Hallenfußboden aufgeständert hergestellt. Die max. lichte Durchfahrhöhe aller Gleise beträgt 2 100 mm. Unter den aufgeständerten Gleisen sind alle Hilfseinrichtungen für die Instandhaltung frei zu bewegen. Zum Wechseln der Radsätze werden derzeit luftkissenbetriebene und mit Räderfahrwerk angetriebene RSW eingesetzt. Der gesamte Hallenfußboden hat eine fugenlose glatte Beschichtung. Der aktuelle Bestand soll durch 3 moderne RSW ohne Luftkissentechnik ersetzt werden. Dabei ist das bestehende Gleisbrückensystem mit seiner Verriegelung Vorgabe für den Neubau.
Die vorliegende Veröffentlichung bezieht sich auf die Herstellung, Lieferung, Inbetriebnahme und Abnahme von drei mobilen RSW mit denen Radsätze aller vorstehenden Baureihen aus- und eingebaut werden können. In die RSW integriert sind die Funktionen für das Entriegeln, die Aufnahme und das seitliche Ausfahren der Gleisbrücken. Die Fahrwerke der RSW müssen auf kleinstem Raum und in alle Richtungen, analog zur bisherigen Luftkissentechnik, millimetergenau auf dem vorhandenen Fußboden leicht von einer Person manövriert werden können. Die Hub- und Aufnahmetische der RSW sind für eine max. Hub- und Stützlast von 25 t auszulegen. Das Angebotspaket der RSW beinhaltet des Weiteren eine Rad-satzaufnahmekassette sowie in den Wechsler integrierte und separate Wagenkastenabstützungen. Die elektrische Versorgung der RSW erfolgt über ein ca. 10 -15 m langes Versorgungskabel mit automatisch wirksamer Aufwickelvorrichtung. Die RSW müssen mit den Fahrwerken und ohne Stromanschluss mit Flurfördergeräten schleppbar sein.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-06.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-03-06
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Auftragsbekanntmachung
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