Das Helmholtz Zentrum München -Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (nachfolgend: HMGU) ist eine Großforschungseinrichtung in der Trägerschaft des Bundes und des Landes Bayern und betreibt als außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der größten deutschen Forschungsorganisation, dem Hermann von Helmoltz-Gemeinschaft e. V., medizinische Grundlagenforschung.
Das HMGU plant die Durchführung großer epidemiologische BevölkerungsstudieStudien (NK).
In diesem Zusammenhang sollen humane biologische Proben (d. h. potentiell infektiöses Material) gewonnen, langfristig gelagert und für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend 1.1 Auftraggeber.
Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern. Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern.
1.2 Nationale Kohorte.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend „Nationale Kohorte“ („NatKo“) genannt, sollen die Ursachen von Volkskrankheiten wie z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufgeklärt, Risikofaktoren identifiziert, Wege einer wirksamen Vorbeugung aufgezeigt sowie Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten identifiziert werden.
Weitere Informationen zur Nationalen Kohorte sind hier zu finden:
http://www.nationale-kohorte.de/
Die Planung dieser Studie sieht die Rekrutierung und Erstuntersuchung von 200 000 zufällig ausgewählten Probanden im Zeitraum zwischen 2014 und 2019 in deutschlandweit 20 Rekrutierungszentren vor, ihre Zweituntersuchung bis 2024 und die Verfolgung ihres klinischen Verlaufes in den anschließenden 15 bis 20 Jahren. Die Gesamtheit durchgeführter Untersuchungen, erhobener Befunde und gewonnener Daten wird im „Zentralen Datenmanagement“ zusammengeführt, aufbereitet und für die wissenschaftliche Auswertung bereitgestellt. Ein Kernbestandteil der Studie wird die Gewinnung, Verarbeitung, Lagerung und Weitergabe zu wissenschaftlicher Analyse einer Mehrzahl unterschiedlicher Biomaterialien sein. Besonders wichtige und werthaltige Bioproben sollen im zentralen Bioprobenlager am HMGU in kleinen Aliquots in einem voll automatisierten Flüssigstickstoff-Gasphasenlager gelagert werden, Gegenstand einer separaten Ausschreibung. Dagegen soll die Lagerung weniger werthaltiger oder raumintensiver Bioproben (z. B. Abstriche, Faeces etc.) in einem – 80°C-Lager für manuellen Probenzugriff erfolgen, welches Gegenstand dieses Teilnahmewettbewerbs ist.
1.3 Zeitrahmen der „NatKo“-Studie.
Die Planung der Studie sieht einen Beginn der Rekrutierung und damit auch der Einlagerung von Bioproben in 05.2014 vor. Ein Umzug des Lagers aus einem Interimsgebäude in das endgültige Großlagergebäude in unmittelbarer und ebenerdiger Nachbarschaft des Interimsgebäudes ist vorgesehen. Dieser Umzug könnte über die Verschiebung mobiler Module erfolgen, es sind aber auch andere Lösungen denkbar, zu denen die Bewerber Vorschläge machen können. Die wesentlichen funktionalen Anforderungen hat der Auftraggeber neben weiteren allgemeinen Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte sowie weiterer Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de
Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem formalisierten mehrstufigen Verfahren und gliedert sich im Wesentlichen in 3 Phasen:
Phase 1: Bewerbungsphase.
Die Bewerber müssen auf der Grundlage dieser Unterlagen und unter Verwendung der vorformulierten Erklärungen bis zum 24.6.2013 um 12.00 Uhr eine inhaltlich vollständige Bewerbung abgeben.
Phase 2: Erörterung der eingereichten Grobkonzepte.
Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Verfeinerung ihrer Grobkonzepte und späteren Angebotsabgabe aufgefordert.
Phase 3: Verhandlungsphase.
Die ausgewählten Bewerber werden nach der Verfeinerung Ihrer Grobkonzepte aufgefordert, ein Angebot auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen vorzulegen. Im Rahmen von Bietergesprächen und Verhandlungen soll eine weitere Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll dann auf Grundlage der geführten Bietergespräche und Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden. Danach wird anhand der in den Ausschreibungsunterlagen kommunizierten Wertungskriterien der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-15.
Auftragsbekanntmachung (2013-05-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Teile von Tiefkühlvorrichtungen
Menge oder Umfang:
“Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist ein -80°C-Großlager, welches die nachfolgend genannten Bedingungen erfüllen soll.1. Die Probenlagerung erfolgt bei...”
Menge oder Umfang
Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist ein -80°C-Großlager, welches die nachfolgend genannten Bedingungen erfüllen soll.1. Die Probenlagerung erfolgt bei -80° C in Kühlbehältern.2. Zur Minimierung von Kälteverlusten soll die Lagerung ausschließlich in Kühlwannen/Truhen/„Chests“ im Gegensatz zu Hoch-/Vertikallagern erfolgen.3. Das lichte Truhenvolumen (Nutzvolumen) soll ca. 70 m³ betragen.4. Die lichte Truhentiefe soll ca. 0,9 m betragen, die lichte Höhe/Turmhöhe/Kassettenhöhe ca. 1,20 bis 1,60 m. Bei 1,20 m Kassettenhöhe würde sich ein Bedarf an lichter Insgesamtlänge (Nutzlänge) von ca. 65 m ergeben, bei 1,60 m Kassettenhöhe von ca. 48 m.5. Keine Vorgaben werden gemacht zur Stückelung dieser Gesamtlänge, d. h. zur Länge der einzelnen Module, ausgenommen einer Maximallänge von 10 m.6. Abweichend von herkömmlichen Gefriertruhen soll die Kälteerzeugung zentral erfolgen, d. h. räumlich getrennt von den Truhenmodulen.7. Alle Komponenten des Kühlsystems müssen redundant so ausgeführt sein, dass eine maximale Sicherheit in der Einhaltung der Probentemperatur gewährleistet ist.8. Zur Wärmeabfuhr aus den Kompressoren soll Wasser in einem Kühlkreislauf dienen.9. Eingelagert werden Proben, die aus den verschiedenen Rekrutierungszentren auf Trockeneis angeliefert werden und damit eine Probentemperatur in Annäherung an -80°C aufweisen.Zur Minimierung einer Probenerwärmung und des Feuchtigkeitseintrages in das Lager (durch Niederschlag von Luftfeuchtigkeit an den tiefkalten Proben) im Rahmen der Einlagerung soll die Umgebung der Lagerbehälter klimatisch stringent kontrolliert sein: 0-2° C, minimale Luftfeuchtigkeit. Dies setzt voraus eine wärmedämmende Einhausung und Klimatisierung. Diese Bedingungen einer begehbaren Kühlzelle können bauseitig erfüllt werden oder seitens des Bieters im Sinne eines sog. „Walk-in Store.“10. Technische Hilfsmittel für die Ein- und Auslagerung sind vorzusehen.11. Unter Berücksichtigung der langen Nutzungszeit von bis zu 30 Jahren kommt einer hohen Energieeffizienz hohe Bedeutung zu.Teilnahmeangebote können (i) allein die unter 1.-7. genannten Bedingungen erfüllen, d. h. Truhen „beliebiger“ Länge mit zentraler, redundanter Kälteversorgung umfassen oder (ii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich zu (i) stringenter Umgebungsklimatisierung oder (iii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich technischen Hilfsmitteln zur Bewirtschaftung des Lagergutes. Jeder Anbieter ist aufgefordert, seine Lösungsvorschläge zu den genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise vorzustellen, ggf. unter Veranschaulichung mittels schematisierter Skizzen, und zu den nachfolgend präzisierten Fragen Stellung zu beziehen. Die Angaben sollen in deutscher Sprache abgefasst und in schriftlicher sowie elektronischer Ausfertigung zur Verfügung gestellt werden.1. Welche technische Lösungen im -80°C-Bereich wurden bereits realisiert, mit Angabe von Art, Ort einer möglichen Besichtigung und Ansprechpartner: .....2. Sind die Kühltruhen mobil, d. h. auf Rädern zu verschieben, oder fest eingebaut?3. Art der Wärmedämmung der Kühlbehälter: .....4. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern auf Rädern verschiebbar: ..... m. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern fest installiert: ..... m.5. Zahl der Einzelmodule, mit der ein lichtes Gesamtvolumen/Nutzvolumen von ca. 70 m³ erreicht wird: .....6. Welche technischen Maßnahmen umfasst die geforderte Redundanz des Kühlsystems: .....7. Bei redundanter Kälteerzeugung Gesamtzahl der Kompressoren erster Stufe: ......, Gesamtzahl der Kompressoren zweiter Stufe: ......8. Statischer Energieverbrauch (ohne Energiemehraufwendungen infolge Ein- oder Auslagerungen) zur -80°C-Kühlung des gesamten Lagers von 70 m³ Nutzvolumen ohne Berücksichtigung des Energieverbrauchs für die umgebungsklimatisierung: ....... kWh/Jahr.9. Wird neben den Kühlbehältern und den Einrichtungen der Kälteerzeugung auch eine Umhausung und deren Klimatisierung i. S. eines „Walk-in Store“ angeboten?10. Werden zusätzlich technische Hilfsmittel zur Bewirtschaftung des Lagergutes angeboten. Wenn Ja, welche:
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Teile von Tiefkühlvorrichtungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Postanschrift: Ingolstädter Landstrasse 1
Postleitzahl: 85764
Postort: Neuherberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.helmholtz-muenchen.de🌏
E-Mail: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de📧
Telefon: +49 8931872262📞
Fax: +49 893187172262 📠
“1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte, zum...”
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte, zum Ausschreibungsgegenstand und die Funktionalen Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de
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Quelle: OJS 2013/S 095-161819 (2013-05-15)