— 80° C-Großlager für manuellen Zugriff auf Bioproben der „Nationalen Kohorte.“

Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Das Helmholtz Zentrum München -Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (nachfolgend: HMGU) ist eine Großforschungseinrichtung in der Trägerschaft des Bundes und des Landes Bayern und betreibt als außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der größten deutschen Forschungsorganisation, dem Hermann von Helmoltz-Gemeinschaft e. V., medizinische Grundlagenforschung.
Das HMGU plant die Durchführung großer epidemiologische BevölkerungsstudieStudien (NK).
In diesem Zusammenhang sollen humane biologische Proben (d. h. potentiell infektiöses Material) gewonnen, langfristig gelagert und für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend 1.1 Auftraggeber.
Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern. Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern.
1.2 Nationale Kohorte.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend „Nationale Kohorte“ („NatKo“) genannt, sollen die Ursachen von Volkskrankheiten wie z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufgeklärt, Risikofaktoren identifiziert, Wege einer wirksamen Vorbeugung aufgezeigt sowie Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten identifiziert werden.
Weitere Informationen zur Nationalen Kohorte sind hier zu finden:
http://www.nationale-kohorte.de/
Die Planung dieser Studie sieht die Rekrutierung und Erstuntersuchung von 200 000 zufällig ausgewählten Probanden im Zeitraum zwischen 2014 und 2019 in deutschlandweit 20 Rekrutierungszentren vor, ihre Zweituntersuchung bis 2024 und die Verfolgung ihres klinischen Verlaufes in den anschließenden 15 bis 20 Jahren. Die Gesamtheit durchgeführter Untersuchungen, erhobener Befunde und gewonnener Daten wird im „Zentralen Datenmanagement“ zusammengeführt, aufbereitet und für die wissenschaftliche Auswertung bereitgestellt. Ein Kernbestandteil der Studie wird die Gewinnung, Verarbeitung, Lagerung und Weitergabe zu wissenschaftlicher Analyse einer Mehrzahl unterschiedlicher Biomaterialien sein. Besonders wichtige und werthaltige Bioproben sollen im zentralen Bioprobenlager am HMGU in kleinen Aliquots in einem voll automatisierten Flüssigstickstoff-Gasphasenlager gelagert werden, Gegenstand einer separaten Ausschreibung. Dagegen soll die Lagerung weniger werthaltiger oder raumintensiver Bioproben (z. B. Abstriche, Faeces etc.) in einem – 80°C-Lager für manuellen Probenzugriff erfolgen, welches Gegenstand dieses Teilnahmewettbewerbs ist.
1.3 Zeitrahmen der „NatKo“-Studie.
Die Planung der Studie sieht einen Beginn der Rekrutierung und damit auch der Einlagerung von Bioproben in 05.2014 vor. Ein Umzug des Lagers aus einem Interimsgebäude in das endgültige Großlagergebäude in unmittelbarer und ebenerdiger Nachbarschaft des Interimsgebäudes ist vorgesehen. Dieser Umzug könnte über die Verschiebung mobiler Module erfolgen, es sind aber auch andere Lösungen denkbar, zu denen die Bewerber Vorschläge machen können. Die wesentlichen funktionalen Anforderungen hat der Auftraggeber neben weiteren allgemeinen Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte sowie weiterer Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de
Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem formalisierten mehrstufigen Verfahren und gliedert sich im Wesentlichen in 3 Phasen:
Phase 1: Bewerbungsphase.
Die Bewerber müssen auf der Grundlage dieser Unterlagen und unter Verwendung der vorformulierten Erklärungen bis zum 24.6.2013 um 12.00 Uhr eine inhaltlich vollständige Bewerbung abgeben.
Phase 2: Erörterung der eingereichten Grobkonzepte.
Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Verfeinerung ihrer Grobkonzepte und späteren Angebotsabgabe aufgefordert.
Phase 3: Verhandlungsphase.
Die ausgewählten Bewerber werden nach der Verfeinerung Ihrer Grobkonzepte aufgefordert, ein Angebot auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen vorzulegen. Im Rahmen von Bietergesprächen und Verhandlungen soll eine weitere Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll dann auf Grundlage der geführten Bietergespräche und Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden. Danach wird anhand der in den Ausschreibungsunterlagen kommunizierten Wertungskriterien der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-05-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Teile von Tiefkühlvorrichtungen
Menge oder Umfang:
Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist ein -80°C-Großlager, welches die nachfolgend genannten Bedingungen erfüllen soll.1. Die Probenlagerung erfolgt bei -80° C in Kühlbehältern.2. Zur Minimierung von Kälteverlusten soll die Lagerung ausschließlich in Kühlwannen/Truhen/„Chests“ im Gegensatz zu Hoch-/Vertikallagern erfolgen.3. Das lichte Truhenvolumen (Nutzvolumen) soll ca. 70 m³ betragen.4. Die lichte Truhentiefe soll ca. 0,9 m betragen, die lichte Höhe/Turmhöhe/Kassettenhöhe ca. 1,20 bis 1,60 m. Bei 1,20 m Kassettenhöhe würde sich ein Bedarf an lichter Insgesamtlänge (Nutzlänge) von ca. 65 m ergeben, bei 1,60 m Kassettenhöhe von ca. 48 m.5. Keine Vorgaben werden gemacht zur Stückelung dieser Gesamtlänge, d. h. zur Länge der einzelnen Module, ausgenommen einer Maximallänge von 10 m.6. Abweichend von herkömmlichen Gefriertruhen soll die Kälteerzeugung zentral erfolgen, d. h. räumlich getrennt von den Truhenmodulen.7. Alle Komponenten des Kühlsystems müssen redundant so ausgeführt sein, dass eine maximale Sicherheit in der Einhaltung der Probentemperatur gewährleistet ist.8. Zur Wärmeabfuhr aus den Kompressoren soll Wasser in einem Kühlkreislauf dienen.9. Eingelagert werden Proben, die aus den verschiedenen Rekrutierungszentren auf Trockeneis angeliefert werden und damit eine Probentemperatur in Annäherung an -80°C aufweisen.Zur Minimierung einer Probenerwärmung und des Feuchtigkeitseintrages in das Lager (durch Niederschlag von Luftfeuchtigkeit an den tiefkalten Proben) im Rahmen der Einlagerung soll die Umgebung der Lagerbehälter klimatisch stringent kontrolliert sein: 0-2° C, minimale Luftfeuchtigkeit. Dies setzt voraus eine wärmedämmende Einhausung und Klimatisierung. Diese Bedingungen einer begehbaren Kühlzelle können bauseitig erfüllt werden oder seitens des Bieters im Sinne eines sog. „Walk-in Store.“10. Technische Hilfsmittel für die Ein- und Auslagerung sind vorzusehen.11. Unter Berücksichtigung der langen Nutzungszeit von bis zu 30 Jahren kommt einer hohen Energieeffizienz hohe Bedeutung zu.Teilnahmeangebote können (i) allein die unter 1.-7. genannten Bedingungen erfüllen, d. h. Truhen „beliebiger“ Länge mit zentraler, redundanter Kälteversorgung umfassen oder (ii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich zu (i) stringenter Umgebungsklimatisierung oder (iii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich technischen Hilfsmitteln zur Bewirtschaftung des Lagergutes. Jeder Anbieter ist aufgefordert, seine Lösungsvorschläge zu den genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise vorzustellen, ggf. unter Veranschaulichung mittels schematisierter Skizzen, und zu den nachfolgend präzisierten Fragen Stellung zu beziehen. Die Angaben sollen in deutscher Sprache abgefasst und in schriftlicher sowie elektronischer Ausfertigung zur Verfügung gestellt werden.1. Welche technische Lösungen im -80°C-Bereich wurden bereits realisiert, mit Angabe von Art, Ort einer möglichen Besichtigung und Ansprechpartner: .....2. Sind die Kühltruhen mobil, d. h. auf Rädern zu verschieben, oder fest eingebaut?3. Art der Wärmedämmung der Kühlbehälter: .....4. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern auf Rädern verschiebbar: ..... m. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern fest installiert: ..... m.5. Zahl der Einzelmodule, mit der ein lichtes Gesamtvolumen/Nutzvolumen von ca. 70 m³ erreicht wird: .....6. Welche technischen Maßnahmen umfasst die geforderte Redundanz des Kühlsystems: .....7. Bei redundanter Kälteerzeugung Gesamtzahl der Kompressoren erster Stufe: ......, Gesamtzahl der Kompressoren zweiter Stufe: ......8. Statischer Energieverbrauch (ohne Energiemehraufwendungen infolge Ein- oder Auslagerungen) zur -80°C-Kühlung des gesamten Lagers von 70 m³ Nutzvolumen ohne Berücksichtigung des Energieverbrauchs für die umgebungsklimatisierung: ....... kWh/Jahr.9. Wird neben den Kühlbehältern und den Einrichtungen der Kälteerzeugung auch eine Umhausung und deren Klimatisierung i. S. eines „Walk-in Store“ angeboten?10. Werden zusätzlich technische Hilfsmittel zur Bewirtschaftung des Lagergutes angeboten. Wenn Ja, welche:
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Teile von Tiefkühlvorrichtungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Postanschrift: Ingolstädter Landstrasse 1
Postleitzahl: 85764
Postort: Neuherberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.helmholtz-muenchen.de 🌏
E-Mail: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de 📧
Telefon: +49 8931872262 📞
Fax: +49 893187172262 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-15 📅
Einreichungsfrist: 2013-06-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 095-161819
ABl. S-Ausgabe: 95
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte, zum Ausschreibungsgegenstand und die Funktionalen Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de 2. Die Formblätter Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und ggf. Erklärungen der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ. 3. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. 4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt. 5. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten. 6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. 7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 20.4.2013, 12.00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Helmholtz Zentrum München -Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (nachfolgend: HMGU) ist eine Großforschungseinrichtung in der Trägerschaft des Bundes und des Landes Bayern und betreibt als außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der größten deutschen Forschungsorganisation, dem Hermann von Helmoltz-Gemeinschaft e. V., medizinische Grundlagenforschung.
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Das HMGU plant die Durchführung großer epidemiologische BevölkerungsstudieStudien (NK).
In diesem Zusammenhang sollen humane biologische Proben (d. h. potentiell infektiöses Material) gewonnen, langfristig gelagert und für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend 1.1 Auftraggeber.
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Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern. Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Es erforscht das Entstehen von Volkskrankheiten im Kontext von Umweltfaktoren, Lebensstil und individueller genetischer Disposition und entwickelt neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist es eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern.
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1.2 Nationale Kohorte.
Die Nationale Kohorte e. V. ist ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung. In einer groß angelegten deutschlandweiten Langzeit-Bevölkerungsstudie, nachfolgend „Nationale Kohorte“ („NatKo“) genannt, sollen die Ursachen von Volkskrankheiten wie z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufgeklärt, Risikofaktoren identifiziert, Wege einer wirksamen Vorbeugung aufgezeigt sowie Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten identifiziert werden.
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Weitere Informationen zur Nationalen Kohorte sind hier zu finden:
Die Planung dieser Studie sieht die Rekrutierung und Erstuntersuchung von 200 000 zufällig ausgewählten Probanden im Zeitraum zwischen 2014 und 2019 in deutschlandweit 20 Rekrutierungszentren vor, ihre Zweituntersuchung bis 2024 und die Verfolgung ihres klinischen Verlaufes in den anschließenden 15 bis 20 Jahren. Die Gesamtheit durchgeführter Untersuchungen, erhobener Befunde und gewonnener Daten wird im „Zentralen Datenmanagement“ zusammengeführt, aufbereitet und für die wissenschaftliche Auswertung bereitgestellt. Ein Kernbestandteil der Studie wird die Gewinnung, Verarbeitung, Lagerung und Weitergabe zu wissenschaftlicher Analyse einer Mehrzahl unterschiedlicher Biomaterialien sein. Besonders wichtige und werthaltige Bioproben sollen im zentralen Bioprobenlager am HMGU in kleinen Aliquots in einem voll automatisierten Flüssigstickstoff-Gasphasenlager gelagert werden, Gegenstand einer separaten Ausschreibung. Dagegen soll die Lagerung weniger werthaltiger oder raumintensiver Bioproben (z. B. Abstriche, Faeces etc.) in einem – 80°C-Lager für manuellen Probenzugriff erfolgen, welches Gegenstand dieses Teilnahmewettbewerbs ist.
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1.3 Zeitrahmen der „NatKo“-Studie.
Die Planung der Studie sieht einen Beginn der Rekrutierung und damit auch der Einlagerung von Bioproben in 05.2014 vor. Ein Umzug des Lagers aus einem Interimsgebäude in das endgültige Großlagergebäude in unmittelbarer und ebenerdiger Nachbarschaft des Interimsgebäudes ist vorgesehen. Dieser Umzug könnte über die Verschiebung mobiler Module erfolgen, es sind aber auch andere Lösungen denkbar, zu denen die Bewerber Vorschläge machen können. Die wesentlichen funktionalen Anforderungen hat der Auftraggeber neben weiteren allgemeinen Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte sowie weiterer Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de
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Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem formalisierten mehrstufigen Verfahren und gliedert sich im Wesentlichen in 3 Phasen:
Phase 1: Bewerbungsphase.
Die Bewerber müssen auf der Grundlage dieser Unterlagen und unter Verwendung der vorformulierten Erklärungen bis zum 24.6.2013 um 12.00 Uhr eine inhaltlich vollständige Bewerbung abgeben.
Phase 2: Erörterung der eingereichten Grobkonzepte.
Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Verfeinerung ihrer Grobkonzepte und späteren Angebotsabgabe aufgefordert.
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Phase 3: Verhandlungsphase.
Die ausgewählten Bewerber werden nach der Verfeinerung Ihrer Grobkonzepte aufgefordert, ein Angebot auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen vorzulegen. Im Rahmen von Bietergesprächen und Verhandlungen soll eine weitere Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll dann auf Grundlage der geführten Bietergespräche und Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden. Danach wird anhand der in den Ausschreibungsunterlagen kommunizierten Wertungskriterien der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
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Menge oder Umfang:
Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist ein -80°C-Großlager, welches die nachfolgend genannten Bedingungen erfüllen soll.
1. Die Probenlagerung erfolgt bei -80° C in Kühlbehältern.
2. Zur Minimierung von Kälteverlusten soll die Lagerung ausschließlich in Kühlwannen/Truhen/„Chests“ im Gegensatz zu Hoch-/Vertikallagern erfolgen.
3. Das lichte Truhenvolumen (Nutzvolumen) soll ca. 70 m³ betragen.
4. Die lichte Truhentiefe soll ca. 0,9 m betragen, die lichte Höhe/Turmhöhe/Kassettenhöhe ca. 1,20 bis 1,60 m. Bei 1,20 m Kassettenhöhe würde sich ein Bedarf an lichter Insgesamtlänge (Nutzlänge) von ca. 65 m ergeben, bei 1,60 m Kassettenhöhe von ca. 48 m.
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5. Keine Vorgaben werden gemacht zur Stückelung dieser Gesamtlänge, d. h. zur Länge der einzelnen Module, ausgenommen einer Maximallänge von 10 m.
6. Abweichend von herkömmlichen Gefriertruhen soll die Kälteerzeugung zentral erfolgen, d. h. räumlich getrennt von den Truhenmodulen.
7. Alle Komponenten des Kühlsystems müssen redundant so ausgeführt sein, dass eine maximale Sicherheit in der Einhaltung der Probentemperatur gewährleistet ist.
8. Zur Wärmeabfuhr aus den Kompressoren soll Wasser in einem Kühlkreislauf dienen.
9. Eingelagert werden Proben, die aus den verschiedenen Rekrutierungszentren auf Trockeneis angeliefert werden und damit eine Probentemperatur in Annäherung an -80°C aufweisen.
Zur Minimierung einer Probenerwärmung und des Feuchtigkeitseintrages in das Lager (durch Niederschlag von Luftfeuchtigkeit an den tiefkalten Proben) im Rahmen der Einlagerung soll die Umgebung der Lagerbehälter klimatisch stringent kontrolliert sein: 0-2° C, minimale Luftfeuchtigkeit. Dies setzt voraus eine wärmedämmende Einhausung und Klimatisierung. Diese Bedingungen einer begehbaren Kühlzelle können bauseitig erfüllt werden oder seitens des Bieters im Sinne eines sog. „Walk-in Store.“
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10. Technische Hilfsmittel für die Ein- und Auslagerung sind vorzusehen.
11. Unter Berücksichtigung der langen Nutzungszeit von bis zu 30 Jahren kommt einer hohen Energieeffizienz hohe Bedeutung zu.
Teilnahmeangebote können (i) allein die unter 1.-7. genannten Bedingungen erfüllen, d. h. Truhen „beliebiger“ Länge mit zentraler, redundanter Kälteversorgung umfassen oder (ii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich zu (i) stringenter Umgebungsklimatisierung oder (iii) einen „Walk-in Store“ mit zusätzlich technischen Hilfsmitteln zur Bewirtschaftung des Lagergutes. Jeder Anbieter ist aufgefordert, seine Lösungsvorschläge zu den genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise vorzustellen, ggf. unter Veranschaulichung mittels schematisierter Skizzen, und zu den nachfolgend präzisierten Fragen Stellung zu beziehen. Die Angaben sollen in deutscher Sprache abgefasst und in schriftlicher sowie elektronischer Ausfertigung zur Verfügung gestellt werden.
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1. Welche technische Lösungen im -80°C-Bereich wurden bereits realisiert, mit Angabe von Art, Ort einer möglichen Besichtigung und Ansprechpartner: .....
2. Sind die Kühltruhen mobil, d. h. auf Rädern zu verschieben, oder fest eingebaut?
3. Art der Wärmedämmung der Kühlbehälter: .....
4. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern auf Rädern verschiebbar: ..... m. Maximal mögliche Länge des Einzelmoduls, sofern fest installiert: ..... m.
5. Zahl der Einzelmodule, mit der ein lichtes Gesamtvolumen/Nutzvolumen von ca. 70 m³ erreicht wird: .....
6. Welche technischen Maßnahmen umfasst die geforderte Redundanz des Kühlsystems: .....
7. Bei redundanter Kälteerzeugung Gesamtzahl der Kompressoren erster Stufe: ......, Gesamtzahl der Kompressoren zweiter Stufe: ......
8. Statischer Energieverbrauch (ohne Energiemehraufwendungen infolge Ein- oder Auslagerungen) zur -80°C-Kühlung des gesamten Lagers von 70 m³ Nutzvolumen ohne Berücksichtigung des Energieverbrauchs für die umgebungsklimatisierung: ....... kWh/Jahr.
9. Wird neben den Kühlbehältern und den Einrichtungen der Kälteerzeugung auch eine Umhausung und deren Klimatisierung i. S. eines „Walk-in Store“ angeboten?
10. Werden zusätzlich technische Hilfsmittel zur Bewirtschaftung des Lagergutes angeboten. Wenn Ja, welche:
Referenznummer: 011/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
HelmholtzZentrum München GMBH
Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate). Ausländische Bieter können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
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— Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 lit. a-g VOL/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist (siehe Bewerbungsformblatt).
— Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Bewerbungsformblatt).
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— Erklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (siehe Bewerbungsformblatt).
— Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (siehe Bewerbungsformblatt).
Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Be-werber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der ARGE).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsformblatt).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Darstellung des Unternehmens und des Leistungsportfolios (maximal 2 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z. B. Niederlassungen in Deutschland, Hauptsitz, Gründungsjahr, Mitarbeiterzahl eingegangen werden.
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2. Angabe der Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter des Unternehmens jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsformblatt).
3. Einreichung eines Grobkonzeptes für die Errichtung -80°C Lagerung für die standardisierte Langzeit-Einlagerung und Auslagerung von Proben. Das Grobkonzept soll insbesondere die in der Informationsbroschüre dargestellten funktionalen Anforderungen umsetzten.
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4. Nachweis von Referenzen hinsichtlich der unter Ziffer II.1.5) dieses Bekanntmachungstextes dargelegten und nach Art und Umfang vergleichbaren Leistungen (d. h. Errichtung eines voll automatisierten Bio-Repository mit kalten und tiefkalten Bereichen für eine langfristige Lagerung von liquiden biologischen Proben zu wissenschaftlichen Forschungszwecken, das das Einlagern und Heraussuchen einzelner Proben ermöglicht und das bei Bedarf den kurzfristigen Zugriff auf die Proben sicher stellt). Die Darstellung der Referenzen hat in Tabellenform zu erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
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— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
— Art und Umfang des Auftragsgegenstandes (Beschreibung des errichteten automatisierten Bio-Repository mit kalten und tiefkalten Bereichen, Beschreibung des Zwecks der Errichtung, Angabe der vorgesehenen Lagerdauer von liquiden biologischen Proben, Beschreibung des Einlagern und Heraussuchen einzelner Proben sowie des kurzfristigen Zugriffs auf eingelagerte Proben und Angabe der Dauer des Ein- bzw. Auslagervorgangs),
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— Auftragswert der erbrachten Leistung,
— Zeitraum der Leistungserbringung (Formblatt Referenzen).
5. Nennung des für die Leistung vorgesehenen Projektleiters (siehe Bewerbungsformblatt) mit Darstellung seiner beruflichen Qualifikation als Kurzprofil (Angaben zur Ausbildung, Dauer der Firmenzugehörigkeit, Berufserfahrung, Kenntnissen, vergleichbarer Projekterfahrung).
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6. Erklärung, dass die gesamte Kommunikation mit dem Auftraggeber in deutscher Sprache erfolgt (siehe Bewerbungsformblatt).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bei Vertragschluß die Übergabe einer selbstschuldnerischen auf erster Anforderung ausgestellte Vertragserfüllungsbürgschaft! Die Höhe hängt von der Auftragsumme ab und beträgt im Regelfall 10 %.
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
— Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden:
2 000 000 EUR,
— für sonstige Schäden: 2 000 000 EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss dem Teilnahmeantrag beiliegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einkaufsbedinungen der HMGU
Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen:
Verlängerte Garantiebedingungen und verbesserter Serviclevel.

Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:
a) Prüfung auf vollständiges Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
b) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen und Feststellung der Geeignetheit;
c) Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Verfeinerung ihrer Grobkonzepte und späteren Angebotsabgabe aufgefordert. Hierzu werden mindestens 3, aber höchstens 6 Bewerber nach Reihenfolge der erreichten Punktzahlen ausgewählt. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die Grobkonzepte gemäß Punkt III.2.3) 3. mit 100 % hinsichtlich der Umsetzung der funktionalen Anforderungen bewerten. Der Auftraggeber wird dabei folgende Punktevergabe anwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung/Leistungserwartung, 2 Punkte: Mangelbehaftete Darstellung/Leistungserwartung, 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung/Leistungserwartung, 6 Punkte: Gute Darstellung/Leistungserwartung, 8 Punkte: Sehr gute Darstellung/Leistungserwartung, 10 Punkte: Hervorragende Darstellung/Leistungserwartung. Erreicht ein Bewerber bei der Bewertung eine Punktzahl von 2 oder schlechter, behält sich der Auftraggeber den Ausschluss dieses Bewerbers vor.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Dipl.Ing. Gunther Jaeckel
Internetadresse: www.helmholtz-muenchen.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-08-01 📅
Datum des Endes: 2014-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 011/13
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, der Nationalen Kohorte, zum Ausschreibungsgegenstand und die Funktionalen Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: gunther.jaeckel@helmholtz-muenchen.de
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2. Die Formblätter Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und ggf. Erklärungen der ARGE sind von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ.
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3. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
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4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt.
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5. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten.
6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
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7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 20.4.2013, 12.00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergaben, des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstrasse 79
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Z 3
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB).
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Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstraße 2
Postleitzahl: 53175
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Rechtsabteilung Helmholtz Zentrum Münchern
Postanschrift: Ingolstädter Landstrasse 4
Postort: Neuherberg
Postleitzahl: 85764
Telefon: +49 8931870 📞
Quelle: OJS 2013/S 095-161819 (2013-05-15)