A 33 Osnabrück/Schinkel – Osnabrück/Belm (B 51n): B 51n Ortsumfahrung Belm: Vergabe der Bauüberwachungsleistungen für Verkehrsanlagen sowie zusätzliche Leistungen
Bauvorhaben: Neubau der B 51n Ortsumgehung Belm.
Beschreibung: Die Ortsdurchfahrt von Belm (Landkreis Osnabrück) im Zuge der Bundesstraße 51 soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Hierfür ist eine westlich von der Ortslage verlaufenden Umgehung im Zuge der verlängerten Autobahn 33 und der daran anschließenden Bundesstraße 51 geplant. Bedingt durch die räumliche Nähe zum Oberzentrum Osnabrück, übernimmt die B 51 eine wichtige Funktion im Berufspendlerverkehr.
Die vorgesehene Linienführung beginnt im Stadtgebiet von Osnabrück am derzeitigen Ende der A 33 südwestlich von Belm und endet östlich der K 314 östlich von Belm. Von Bau-km 10 + 000 bis Bau-km 12 + 200 verläuft der Abschnitt A 33. In Richtung Osten schließt sich von Bau-km 12 + 200 bis Bau-km 16 + 687 der Abschnitt der B 51n an. Die Länge der Strecke beträgt rund 6,7 km, wovon 2,2 km auf die verlängerte A 33 entfallen. Der Bauabschnitt liegt teilweise in einem Wasserschutzgebiet (Ristwag) und es liegen schwierige Bodenverhältnisse vor.
Die Ortsumgehung Belm wurde in wesentlichen Teilen als zweibahnige anbau- und planfreie Bundesfernstraße ohne Radweganlage geplant (der Radverkehr verbleibt künftig auf dem alten, dann abgestuften Abschnitt der Bundesstraße durch die Gemeinde Belm). Sie entwickelt sich zunächst aus einer Fortführung der Bundesautobahn 33 an deren nördlichen Ende, unterquert östlich der heutigen Einmündung der Verlängerung der A 33 in die B 51 in einer tiefen Einschnittslage das heutige Straßenniveau mit der B 51alt und überquert anschließend die Bahnlinie Wanne-Eickel – Bremen. Weiter verläuft sie in nordöstlicher Richtung nahezu parallel zur Bahntrasse, überquert die K 316 und die L 87, dann östlich der Ortslage Belm wiederum die Bahnlinie Wanne-Eickel – Bremen sowie die Kreisstraße 314 und schwenkt abschließend auf den alten Verlauf der Bundesstraße in Richtung Diepholz ein.
Die Ortsumgehung Belm hat vier planfreie Anschlussstellen, die teilweise mit Lichtsignalanlagen ausgestattet werden.
Vom Baubeginn an der A 33 bis zur K 314 erhält die Ortsumgehung Belm einen zweibahnigen Querschnitt (RQ 28 bzw. RQ 21) mit 2 Fahrstreifen und teilweise einem Seitenstreifen pro Richtungsfahrbahn, wobei die Seitenstreifen im Bereich der Anschlussstellen durch die erforderlichen Ein- und Ausfädelungsstreifen ersetzt werden. Die Vierstreifigkeit wird in diesem Bereich aus Kapazitätsgründen erforderlich. Östlich der K 314 bis zum Ende der Baustrecke kommt der RQ 15,5 (dreistreifig) zur Anwendung, der am Bauende zu einem RQ 10,5 (zweistreifig) verzogen wird.
Außerdem entstehen Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1 320 m.
Die RPS 2009 ist zu beachten.
Das Bauvolumen für das Bauvorhaben beträgt ca. 60 Mio. EUR.
Zu vergebende Leistungen: Örtliche Bauüberwachung bei Verkehrsanlagen (einschließlich Ausstattungsgewerke (Schutzeinrichtungen, Markierung, Beschilderung etc.)) als Besondere Leistung gemäß HOAI 2013 Anlage 13, Ziffer 13.1 zu § 47 Absatz 2 und zusätzliche Leistungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-01.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-10-01
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Auftragsbekanntmachung
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2014-07-07
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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