A66, Frankfurt/M. - Hanau, Neubau Abschnitt Tunnel Riederwald, Fachgutachterliche Überwachung der abfalltechnischen Bodenentsorgung

Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement Frankfurt -Dezernat BA11 Bau Riederwaldtunnel-

Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement, Standort Frankfurt (Main) plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den Neubau eines Verlängerungsabschnitts der Bundesautobahn BAB 66 Frankfurt - Hanau im Bereich der östlichen Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main. Als Netzergänzung soll der Tunnel Riederwald die Lücke zwischen dem provisorischen Autobahnende am Hessen-Center (AS Frankfurt-Bergen-Enkheim) und der BAB 661 Ostumgehung Frankfurt schließen.
Zur Qualitätssicherung ist für die Abwicklung des Bodenaushubs der Baugrube des AD Erlenbruchs und für die Herstellung der Erdwälle an der BAB 5 der Einsatz einer örtlichen Fachbauüberwachung für den Aushub / Bodenverwertung erforderlich, bewegtes Materialvolumen in der Größe von 120 000 m³. Die Bereiche der Erdwälle liegend weitgehend in Wasserschutzgebieten.
Die Leistungsumfang gemäß II.2.1) dieser Bekanntmachung ist für folgende Teilbauleistungen zu erbringen:
— Kreuzungsbauwerk für das Autobahndreieck (AD) Erlenbruch (BAB 661)
— Erdwälle an der BAB 5 (zwischen Nordwest-Kreuz und Bad Homburger Kreuz)
Der zu erbringende Leistungsumfang ist unter II. 2.1) näher beschrieben

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-02 Auftragsbekanntmachung
2014-01-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Für die unter II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Teilbauleistungen sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:Fachgutachterliche Überwachung und Koordinierung der abfalltechnischen Bodenentsorgung sowie der Herstellung der Erdwälle an der BAB A 5, inkl. geotechnischer Beratung und Koordinierung.Der Aufgabenbereich der Fachbauüberwachung besteht darin, die abfalltechnische Bodenentsorgung (Bodenverwertung, Bodenaufbereitung, Bodenentsorgung und Bodenwiedereinbau) während des Baus der BAB 66 /661 im Teilabschnitt Tunnel Riederwald zu betreuen, zu koordinieren und zu dokumentieren, einschließlich der fach- und geotechnischer Beratung des AG.Die Fachbauüberwachung veranlasst und führt Bodenproben durch und spricht Empfehlungen zur geologischen und geotechnischen Einstufung aller anfallenden Böden aus; Fachgutachterliche Begleitung des Bodenaushubs im Hinblick auf abfalltechnische Einstufung, Kontamination und Wiedereinbaufähigkeit des Aushubs unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben.Die ordnungsgemäße Entsorgung, inkl. der (lückenlosen) Nachverfolgung des zwischengelagerten Bodens, sowie des extern zu verwertenden und des zu beseitigenden Bodens ist zu überwachen, hierzu gehört auch das Führen des Nachweisbuches gemäß Kreislaufwirtschaftgesetz.Eine Dokumentation sämtlicher Massenströme (jedes einzelnen LKWs) innerhalb der Baustelle ist vorzunehmen.Das im Vorfeld aufgestellte Bodenkonzept ist im Zuge des Erdaushubs den tatsächlichen umwelttechnischen Einstufungen anzupassen. Bei Abweichungen der umwelttechnischen Bodeneinstufungen sind diese kurzfristig durch die baubegleitende Fachbauüberwachung einzustufen, hier im besonderen Hinblick auf die Belange zur Vermeidung von Stillständen bei den Erdbauarbeiten.Geplanter Leistungserbringungszeitraum:Januar 2014 bis Juli 2014 (Kreuzungsbauwerk und Erdwälle)August 2014 bis September 2014 (Erdwälle)
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement Frankfurt -Dezernat BA11 Bau Riederwaldtunnel-
Postanschrift: Westerbachstr. 73-79
Postleitzahl: 60489
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
E-Mail: info.verkehrszentrale@mobil.hessen.de 📧
Telefon: +49 697430570 📞
Fax: +49 69743057250 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-02 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 152-265021
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stellt für den Teilnahmeantrag den Bewerbern kostenfrei einen Formularvordruck zur Verfügung, welcher der Ausschreibungsbekanntmachung in digitaler Form angehängt ist. Der Formularvordruck Teilnahmeantrag ist an den vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden und einzureichen. Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zu dem unter Punkt IV. 3.4) genannten Termin einzureichen. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe "Teilnahmewettbewerb: A66, Abschnitt Tunnel Riederwald, Fachgutachterliche Überwachung der abfalltechnischen Bodenentsorgung" zu versehen. Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=GI5KP1JG7EJB6T52 nachr. HAD-Ref. : 269/10855 nachr. V-Nr/AKZ : 9j6-A66-Tunnel Riederwald, FBÜ
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement, Standort Frankfurt (Main) plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den Neubau eines Verlängerungsabschnitts der Bundesautobahn BAB 66 Frankfurt - Hanau im Bereich der östlichen Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main. Als Netzergänzung soll der Tunnel Riederwald die Lücke zwischen dem provisorischen Autobahnende am Hessen-Center (AS Frankfurt-Bergen-Enkheim) und der BAB 661 Ostumgehung Frankfurt schließen.
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Zur Qualitätssicherung ist für die Abwicklung des Bodenaushubs der Baugrube des AD Erlenbruchs und für die Herstellung der Erdwälle an der BAB 5 der Einsatz einer örtlichen Fachbauüberwachung für den Aushub / Bodenverwertung erforderlich, bewegtes Materialvolumen in der Größe von 120 000 m³. Die Bereiche der Erdwälle liegend weitgehend in Wasserschutzgebieten.
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Die Leistungsumfang gemäß II.2.1) dieser Bekanntmachung ist für folgende Teilbauleistungen zu erbringen:
— Kreuzungsbauwerk für das Autobahndreieck (AD) Erlenbruch (BAB 661)
— Erdwälle an der BAB 5 (zwischen Nordwest-Kreuz und Bad Homburger Kreuz)
Der zu erbringende Leistungsumfang ist unter II. 2.1) näher beschrieben
Menge oder Umfang:
Für die unter II.1.5) dieser Bekanntmachung genannten Teilbauleistungen sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:
Fachgutachterliche Überwachung und Koordinierung der abfalltechnischen Bodenentsorgung sowie der Herstellung der Erdwälle an der BAB A 5, inkl. geotechnischer Beratung und Koordinierung.
Der Aufgabenbereich der Fachbauüberwachung besteht darin, die abfalltechnische Bodenentsorgung (Bodenverwertung, Bodenaufbereitung, Bodenentsorgung und Bodenwiedereinbau) während des Baus der BAB 66 /661 im Teilabschnitt Tunnel Riederwald zu betreuen, zu koordinieren und zu dokumentieren, einschließlich der fach- und geotechnischer Beratung des AG.
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Die Fachbauüberwachung veranlasst und führt Bodenproben durch und spricht Empfehlungen zur geologischen und geotechnischen Einstufung aller anfallenden Böden aus; Fachgutachterliche Begleitung des Bodenaushubs im Hinblick auf abfalltechnische Einstufung, Kontamination und Wiedereinbaufähigkeit des Aushubs unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben.
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Die ordnungsgemäße Entsorgung, inkl. der (lückenlosen) Nachverfolgung des zwischengelagerten Bodens, sowie des extern zu verwertenden und des zu beseitigenden Bodens ist zu überwachen, hierzu gehört auch das Führen des Nachweisbuches gemäß Kreislaufwirtschaftgesetz.
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Eine Dokumentation sämtlicher Massenströme (jedes einzelnen LKWs) innerhalb der Baustelle ist vorzunehmen.
Das im Vorfeld aufgestellte Bodenkonzept ist im Zuge des Erdaushubs den tatsächlichen umwelttechnischen Einstufungen anzupassen. Bei Abweichungen der umwelttechnischen Bodeneinstufungen sind diese kurzfristig durch die baubegleitende Fachbauüberwachung einzustufen, hier im besonderen Hinblick auf die Belange zur Vermeidung von Stillständen bei den Erdbauarbeiten.
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Geplanter Leistungserbringungszeitraum:
Januar 2014 bis Juli 2014 (Kreuzungsbauwerk und Erdwälle)
August 2014 bis September 2014 (Erdwälle)
Referenznummer: 9j6-A66-Tunnel Riederwald, FBÜ

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Selbsterklärungen gemäß §4 (2) VOF:
— ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder
— ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten,
Wichtiger Hinweis:
Bewerber bzw. Bieter werden ausgeschlossen, sofern diese oder deren Nachunternehmer im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme Planungs-, Beratungs-, Bauüberwachungs- und sonstige Leistungen für Dritte oder andere Auftraggeber erbringen oder erbracht haben. Gleiches gilt für Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften, wenn mindestens ein Mitglied dieser Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme eine der vorgenannten Leistungen für Dritte oder andere Auftraggeber erbringt oder erbracht hat. Hierzu ist im Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben.
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Selbsterklärung gemäß §4 (6) a) - g) VOF , dass keine Ausschlussgründe vorliegen:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber der Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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Selbsterklärung gemäß § 4 (9) a) - d) VOF, dass keine Ausschlussgründe vorliegen:
a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
Sofern eine Unterauftragsvergabe vorgesehen ist, sind von den vorgesehenen Unterauftragnehmern gemäß der vorstehenden Zusammenstellung die nachfolgenden Nachweise vorzulegen:
— Selbsterklärungen gemäß §4 (2) VOF
— Selbsterklärungen, dass keine Ausschlussgründe gemäß §4 (6) a) - g) VOF und §4 (9) a) - d) VOF vorliegen
Die Angaben und Erklärungen im Formularvordruck Teilnahmeantrag zu den vorbezeichneten Nachweisen und Erklärungen sind zu beachten. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Teilnahmeantrag schriftlich vorzulegen.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, siehe hierzu auch Hinweise innerhalb des Teilnahmeantrages (Formularvordruck).
Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz anfordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Vorlage eines entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsnachweises gemäß §5 (4) a) VOF
— Erklärungen über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit entsprechenden Dienstleistungen, die Gegenstand der Ausschreibung sind, gemäß § 5 (4) c) VOF.
Die Angaben und Erklärungen im Formularvordruck Teilnahmeantrag zu den vorbezeichneten Nachweisen und Erklärungen sind zu beachten. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Teilnahmeantrag schriftlich vorzulegen.
Sofern eine Unterauftragsvergabe vorgesehen ist, sind von den vorgesehenen Unterauftragnehmern gemäß der vorstehenden Zusammenstellung die nachfolgenden Nachweise vorzulegen:
— Erklärungen über Umsatz gemäß § 5 (4) c) VOF.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, siehe hierzu auch Hinweise innerhalb des Teilnahmeantrages (Formularvordruck).
Mindeststandards:
Die Vorlage eines Berufshaftpflichtversicherungsnachweises gemäß Punkt III1.1) wird als Mindeststandard gefordert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— § 5 (5) a)+c) VOF: Benennung der für die Projektbearbeitung vorgesehenen verantwortlichen Personen, insbesondere mit der Angabe über vergleichbare Leistungen, die von diesen Personen bearbeitet wurden.
Angaben zu folgender Funktion / Aufgabenbereich wird gefordert:
— Projektleiter
— Verantwortlicher Mitarbeiter für den Bereich abfall- und umwelttechnische Bodenentsorgung
— § 5 (5) b) VOF: Zusammenstellung über die Leistungen für vergleichbare Aufgabenstellungen, die in den letzten 5 Jahren von der sich bewerbenden Organisationseinheit erbracht wurden.
— § 5 (5) d) VOF: Angaben über die derzeitige personelle Ausstattung in den letzten 3 Jahren (Anzahl fest angestellter Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung, nach Berufsgruppen gegliedert).
— § 5 (5) h) VOF: Angaben über die Auftragsteile, für die eine Unterauftragsvergabe beabsichtigt ist.
Die Nachweise und Angaben zu den vorgenannten Punkten sind gemäß dem Formularvordruck "Teilnahmeantrag" zu führen.
Der Bewerber hat zum Nachweis der fachlichen Eigung (§ 5 (5) a)+c) VOF und § 5 (5) b) VOF) Referenzprojekte zu benennen; diese Referenzprojekte müssen gemäß dem Formularvordruck Teilnahmeantrag bestimmten Mindestanforderungen hinsichtlich Leistungsumfang und Projektbeschaffenheit entsprechen. Die Referenzprojekte sind für den Nachweis der Eignung nach §5 (5) b) VOF durch ausgestellte und unterschriebene Bescheinigungen des jeweils zuständigen Auftraggebers zu belegen, die Vorlage einer Kopie ist ausreichend. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Teilnahmeantrag schriftlich vorzulegen. Sofern die vorbenannten Leistungen gemäß § 5 (5) a)+c) VOF und § 5 (5) b) VOF von einem Unterauftragnehmer erbracht werden, so sind im Teilnahmeantrag an den entsprechenden Stellen die Nachweise und Angaben des für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmers vorzulegen.
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Bei einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe sind für den vorgesehenen Unterauftragnehmer die Angaben über die personelle Ausstattung gemäß § 5 (5) d) VOF vorzulegen.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig, siehe hierzu auch Hinweise innerhalb des Teilnahmeantrages (Formularvordruck).
Mindeststandards:
Mindeststandard zu § 5 (5) a)+c) VOF:
Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die nachfolgenden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
Projektleiter:
— Berufserfahrung des vorgesehenen Mitarbeiters größer 8 Jahre
— Sachkunde gem. BGR 128 und gem. LAGA PN 98
— Nachweis von mindestens jeweils einem vergleichbaren Referenzprojekt zur auftragsgegenständlichen Leistung für den vorgesehenen Projektleiter, das den bestimmten Mindestanforderungen genügt (siehe Formularvordruck Teilnahmeantrag).
Verantwortlicher Mitarbeiter für den Bereich abfall- und umwelttechnische Bodenentsorgung:
— Berufserfahrung des vorgesehenen Mitarbeiters größer 5 Jahre
— Nachweis von mindestens jeweils einem vergleichbaren Referenzprojekt zur auftragsgegenständlichen Leistung für den vorgesehenen Mitarbeiter, das den bestimmten Mindestanforderungen genügt (siehe Formularvordruck Teilnahmeantrag).
Mindeststandard zu § 5 (5) b) VOF:
— Nachweis von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt innerhalb der letzten 5 Jahre, das den bestimmten Mindestanforderungen genügt (siehe Formularvordruck Teilnahmeantrag).
Der Bewerber ist weiterhin nur dann geeignet, wenn die vorgenannten Mindeststandards zu § 5 (5) a)+c) VOF und zu § 5 (5) b) VOF gleichzeitig erfüllt sind.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtdeckungssummen:
— 1,5 Mio. EUR für Personenschäden
und
— 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden)
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr beträgt. Als Beleg hierfür ist eine Bestätigung der Versicherung (z.B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Nachweise für jedes Mitglied getrennt zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Vertragsbedingungen für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten im Straßen- und Brückenbau (AVB-ING), Abschlagszahlungen entsprechend Projektfortschritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterium A:
Fachliche Eignung / Qualifikation, der verantwortlichen Personen gemäß § 5 (5) a)+c) VOF, hier: Projektleiter. Zur Bewertung werden die vergleichbaren Leistungen herangezogen, die von dem vorgesehenen Mitarbeiter hinsichtlich der auftragsgegenständlichen Leistungen (siehe Pkt. II 1.5 und II 2.1) bearbeitet wurden.
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Kriterium B:
Fachliche Eignung / Qualifikation, der verantwortlichen Personen gemäß § 5 (5) a)+c) VOF, hier: Verantwortlicher Mitarbeiter für den Bereich abfalltechnische Bodenentsorgung . Zur Bewertung werden die vergleichbaren Leistungen herangezogen, die von dem vorgesehenen Mitarbeiter hinsichtlich der auftragsgegenständlichen Leistungen (siehe Pkt. II 1.5 und II 2.1) bearbeitet wurden.
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Kriterium C:
Erbrachte Leistungen für vergleichbare Aufgabenstellungen gemäß § 5 (5) b) VOF, die in den letzten 5 Jahren von der sich bewerbenden Organisationseinheit hinsichtlich der auftragsgegenständlichen Leistungen (siehe Pkt. II 1.5 und II 2.1) erbracht wurden. Zur Bewertung werden die Referenzprojekte herangezogen, die vom Bewerber zu benennen sind.
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Die vorgenannten Kriterien werden mit einer Punktzahl zwischen 5 und 0 Punkten bewertet.
- 5 Punkte: Kriterium bestmöglich erfüllt,
- 0 Punkte: Kein Referenzprojekt erfüllt die Mindestanforderungen. Der Mindeststandard wird somit nicht erfüllt, der Teilnahmeantrag wird von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Die Zwischenwerte, Spanne zwischen > 0 Punkte und < 5 Punkten, ergeben sich aus folgenden Bedingungen:
- Anzahl der wertbaren Referenzprojekte, die den Mindestanforderungen entsprechen (die Anzahl der Referenzprojekte, die vom Bewerber maximal einzureichen sind, sind im Formularvordruck Teilnahmeantrag vorgebegeben).
und
- Übereinstimmung der wertbaren Referenzobjekte hinsichtlich Inhalt und Umfang mit der auftragsgegenständlichen Leistung anhand der in den Vordrucken zu machenden Angaben. Bewertet werden hierbei die über die Mindestanforderungen hinausgehenden Angaben.
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Die Kriterien werden wie folgt gewichtet:
Kriterium A: 30%
Kriterium B: 20%
Kriterium C: 50%
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Poststelle
Name: Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement - Zentrale- ; Dezernat BA2, Baudurchführung und Vertragsrecht
Postanschrift: Wilhelmstraße 10
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Kontaktperson: Dezernat BA 2 (Frau Mörler/Herr Dittrich)
Telefon: +49 6113663212 📞
E-Mail: heike.moerler@mobil.hessen.de 📧
Fax: +49 6113663303 📠
Name: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Zentrale - Dezernat Q11, Fachbereich Haushalt und Controlling-
Kontaktperson: Frau Piana
Telefon: +49 6113663421 📞
E-Mail: yvonne.piana@mobil.hessen.de 📧
Fax: +49 6113663435 📠
E-Mail: post@mobil.hessen.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 9j6-A66-Tunnel Riederwald, FBÜ
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stellt für den Teilnahmeantrag den Bewerbern kostenfrei einen Formularvordruck zur Verfügung, welcher der Ausschreibungsbekanntmachung in digitaler Form angehängt ist.
Der Formularvordruck Teilnahmeantrag ist an den vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden und einzureichen.
Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zu dem unter Punkt IV. 3.4) genannten Termin einzureichen.
Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe "Teilnahmewettbewerb: A66, Abschnitt Tunnel Riederwald, Fachgutachterliche Überwachung der abfalltechnischen Bodenentsorgung" zu versehen.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=GI5KP1JG7EJB6T52
nachr. HAD-Ref. : 269/10855
nachr. V-Nr/AKZ : 9j6-A66-Tunnel Riederwald, FBÜ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Zentrale
Postanschrift: Wilhelmstraße 10
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Telefon: +49 6113660 📞
Fax: +49 6113663435 📠
Quelle: OJS 2013/S 152-265021 (2013-08-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-01-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 164 964 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement Frankfurt -Dezernat BA11 Bau Riederwaldtunnel-

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 008-010126
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 152-265021
ABl. S-Ausgabe: 8
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stellt für den Teilnahmeantrag den Bewerbern kostenfrei einen Formularvordruck zur Verfügung, welcher der Ausschreibungsbekanntmachung in digitaler Form angehängt ist. Der Formularvordruck Teilnahmeantrag ist an den vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden und einzureichen. Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zu dem unter Punkt IV. 3.4) genannten Termin einzureichen. Der Umschlag ist außen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe "Teilnahmewettbewerb: A66, Abschnitt Tunnel Riederwald, Fachgutachterliche Überwachung der abfalltechnischen Bodenentsorgung" zu versehen. nachr. HAD-Ref. : 269/10942 nachr. V-Nr/AKZ : 9j6-A66-Tunnel Riederwald, FBÜ
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Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 60327 Frankfurt am Main.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-10 📅
Name: Das Baugrund Institut
Postanschrift: Wolfhager Str. 427
Postort: Kassel
Postleitzahl: 34128
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 008-010126 (2014-01-09)