A66, Tunnel Riederwald, Grundwassermonitoring
Der Hessen Mobil, Standort Frankfurt, plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den Neubau eines Verlängerungsabschnitts der Bundesautobahn BAB A 66 Frankfurt Hanau im Bereich der östlichen Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main sowie BAB A 661 Ostumgehung Frankfurt a.M. Endausbau zwischen der AS Friedberger Landstraße und AS Frankfurt Ost. Als Netzergänzung soll er die Lücke zwischen dem provisorischen Autobahnende am Hessen-Center (AS Frankfurt-Bergen-Enkheim) und der BAB 661 Ostumgehung Frankfurt schließen. Für die Ostumgehung Frankfurt soll der Straßenkörper des unter prov. Verkehr (4+0) stehenden Streckenabschnittes in beide Fahrtrichtungen in den Endzustand versetzt werden.
Das Projekt lässt sich in folgende Bereiche gliedern:
1. Autobahndreieck Frankfurt Erlenbruch (AD Erlenbruch):
Der Anschluss der BAB A 66 an die BAB A 661 erfolgt durch ein neu zu errichtendes Kreuzungsbauwerk mit Verkehrsführungen in drei Ebenen. In der untersten Ebene wird die Rampe 46 (Nord>Ost) als Verbindung der BAB A 661 von Bad Homburg mit der BAB 66 in Richtung Hanau geführt. In der mittleren Ebene erfolgt mit der Rampe 44 (Ost>Süd) die Verbindung der BAB 66 aus Richtung Hanau zur BAB A 661 in Richtung Offenbach. Auf der oberen Ebene verläuft in Nord-Süd Richtung die BAB A 661 in beide Fahrtrichtungen. Weiter sind die direkt geführten Verbindungsrampen 43 (Süd>Ost) und 45 (Ost>Nord) vorgesehen.
2. Ostumgehung Frankfurt a. M. zw. AS Friedberger-Landstr. und AS Ffm-Ost:
Dieser ca. 3 km lange Streckenabschnitt der BAB A 661 steht bereits prov. mit einen 4 + 0 Verkehrszustand unter Verkehr. Die beiden großen Ingenieurbauwerke TB Seckbach und TB Erlenbruch wurden schon in den Vorjahren errichtet. Hier sind noch die Planung sowie der Endausbaus des Streckenabschnittes mit Lärmschutzanlagen zu vollziehen.
3. Anschlussstelle Frankfurt Borsigallee (AS Borsigallee):
Westlich des bestehenden, provisorischen Endes der BAB A 66 ist in Gegenlage zur „Kruppstraße“ die AS Borsigallee vorgesehen. Sie ersetzt die heutige AS Frankfurt Bergen-Enkheim. Innerhalb der AS erfolgt eine direkte Anbindung des bestehenden Park- and Ride Gebäudes. Die Anschlussstelle beinhaltet zusätzlich ein Überführungsbauwerk.
4. Tunnel Riederwald:
Der Tunnel Riederwald hat eine Länge von 1 025 m (Nordröhre) bzw. 1 095 m (Südröhre). Er ist als Tunnel in Rechteckform in offener Bauweise mit Deckel konzipiert. Für die BAB 66 ist ein sechsstreifiger Regelquerschnitt RQ 35,5 vorgesehen, der im Tunnelbereich auf den Regelquerschnitt 33 t reduziert wird. Im Querschnitt beträgt die lichte Weite der Tunnelröhren 13,25 m. Im Tunnel sind derzeit knotenpunktbedingte zusätzliche Ein- und Ausfahrstreifen vorgesehen. In diesen Bereichen sind die Tunnelröhren 16,75 m breit. Neben der Herstellung des neuen Tunnels im Bereich des innenstädtischen Bereiches der Stadt Frankfurt geht auch die prov. und endgültige Umlegung der oberen Verkehrsebene über den Tunnel mit den innerstädtischen Straßen und Gehwegen sowie die Verkehrsanlagen der Stadtbahn (U-Bahn) der VGF einher. Gleichzeitig müssen eine große Zahl von Versorgungsleitungen unterschiedlicher Versorgungsunternehmen umverlegt werden.
Die Beschreibung des Leistungsumfangs ist unter II.2.1 definiert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-08-16
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Auftragsbekanntmachung
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2014-01-08
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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