„Abbruch Bestand und Neubau Bockenheimer Landstraße 104“ – „VE 04 – Fassade“
Die KfW Bankengruppe beabsichtigt nach dem Abbruch des Bestandsgebäudes, in der Liegenschaft Bockenheimer Landstraße 104 in Frankfurt/Main ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude zu bauen. Das neu zu errichtende Bürogebäude KfW-Bockenheimer Landstraße 104 ist ca. 24 m hoch und wird über 7 oberirdische Geschosse und 3 unterirdische Geschosse verfügen. Zudem gibt es auf jeder Gebäudeseite Gebäuderücksprünge, wodurch zahlreiche Dachflächen bzw. Dachterrassen entstehen. Der Bruttorauminhalt wird ca. 37 000 m³ und die Bruttogeschossfläche ca. 10 600 m² betragen. Der Baukörper steht zwischen der denkmalgeschützten, neoklassizistischen Villa Sondheimer aus dem Jahre 1912 und einer mehrgeschossigen Wohnbebauung auf der anderen Seite.
Die KfW plant die Vergabe der folgenden Leistungen als jeweils EU-weite Offene Vergabeverfahren:
— VE 01 – Abbruch und Schadstoffentsorgung (Vergabe bereits abgeschlossen),
— VE 02 – Verbau und Baugrube (Vergabe bereits abgeschlossen),
— VE 03 – Rohbau (Vergabe bereits abgeschlossen),
— VE 04 – Fassade,
— VE 05 – HLSK, Sprinkler,
— VE 07 – Elektrotechnik einschl. Sicherheitstechnik,
— VE 08 – MSR, Gebäudeautomation,
— VE 09 – Ausbau 1,
— VE 13 – Außenanlagen.
Diese Vergabeunterlagen betreffen ausschließlich – VE 04 – Fassade.
Die Fassade ist im Ausbauraster von 1,25 m als Lochfassade mit raumhohen Fenstern konzipiert, wovon ca. ein Drittel aller Fenster als Drehflügel mit Feststellung geplant sind. Alle Fenster haben einen außenliegenden Sonnenschutz, der Blendschutz befindet sich nur im Erdgeschoss und in den Besprechungsräumen in den Obergeschossen.
Im Foyerbereich kommt eine PR-Fassade als Eingangsfassade zur Ausführung.
Die tragenden StB-Fassadenstützen werden mit einer hinterlüfteten vorgehängten Natursteinfassade verkleidet, welche je nach Ausrichtung unterschiedliche Geometrien aufweisen. Die Stirnseiten der Deckenplatten werden ebenfalls mit hinterlüfteten Natursteinverkleidung verkleidet.
Somit ist die Natursteinfassade unterteilt in horizontal umlaufende Bänder auf Höhe der Geschossdecken und den zwischen die Horizontalbänder eingestellten vertikalen Lisenen. Die Außenseiten der Horizontalbänder und der Lisenen sind in einer Ebene.
In der Hinterlüftung der Natursteinfassade werden zudem die Fallrohre zur Dachentwässerung geführt.
Die Attiken befinden sich auf dem Hauptdach sowie auf den durch Gebäuderücksprünge entstehenden Dachterrassen und werden als Stahlattika mit einer Attikablechabdeckung ausgebildet.
Zu den Leistungen Fassadenarbeiten zählen Insbesondere:
— Musterfassade.
— Fassadenarbeiten:
— — Lochfenster,
— — EG-Eingangsfassade als Pfosten-Riegel-Konstruktion,
— — Türe/Tore,
— — Natursteinfassade,
— — Sonnenschutz,
— — Blendschutz.
— Wasserableitungen:
— — Fassadenrinnen,
— — Fallrohre.
— Attika
— — Attika – Stahl-Konstruktion,
— — Attikablechabdeckungen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-10-14
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Auftragsbekanntmachung
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2014-03-04
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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