Abfalleinsammmlung von Rest- und Bioabfall sowie von PPK und sperrigen Abfällen, Durchführung des Behältermanagements und Nachrüstung von Müllgefäßen mit Transpondern

Landkreis Gießen, Der Kreisausschuss, Zentrales Vergabemanagement

Los 1: Sammlung von Restabfall im 14tägigen oder 4wöchentlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 2: Sammlung von Bioabfall im 14tägigen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 3: Sammlung von Altpapier (PPK) im monatlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 4: Sammlung von sperrigen Abfällen, getrennt nach Restsperrmüll, Altholz, Altmetall und E-Altgeräten. Abfuhr der Fraktionen am gleichen Tag. Nutzung der Software des AG zur Verarbeitung der Anmeldedaten.
Los 5: Sammlung von sperrigen Grün- und Gartenabfällen. 2 Sammeltouren, je eine im Frühjahr und im Herbst.
Los 6: Durchführung des Behältermanagements. Bewirtschaftung des landkreiseigenen Behälterpools incl. Nutzung der Software des AG zum Zwecke der elektronischen Verarbeitung der Stell-/Holaufträge auf der Basis eines Identsystems.
Los 7: Nachrüstung des landkreiseigenen Behälterbestands mit Transpondern FDX oder HDX.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-27 Auftragsbekanntmachung
2013-12-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Menge oder Umfang:
Los 1: Sammlung von ca. 22.200 Mg/a Restabfall, Entleerung von ca. 56.000 Restabfallbehälter und ca. 24.000 RestabfallsäckeLos 2: Sammlung von ca. 28.800 Mg/a Bioabfall, Entleerung von ca. 49.700 Bioabfallbehälter und ca. 6.200 BioabfallsäckeLos 3: Sammlung von ca. 15.700 Mg/a PPK, Entleerung von ca. 59.600 PPK-Behälter.Los 4: Sammlung von ca. 1.800 Mg/a Restsperrabfall, ca. 3.300 Mg/a Altholz, ca. 490 Mg/a E-Altgeräte, ca. 36 Mg/a AltmetallLos 5: Sammlung von Grün- und Gartenabfällen, ca. 770 Mg/a.Los 6: Durchführung des Behälteränderungsdienstes, ca. 9.500 Stell-/Hol- bzw. Tauschvorgänge pro Jahr.Los 7: Lieferung von ca. 171.000 Transpondern, Nachrüstung von ca. 165.000 Gefäßen mit Transpondern HDX oder FDX.Hinweis: Die jeweiligen angegebenen Mengen unterliegen marktüblichen Schwankungen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Gießen, Der Kreisausschuss, Zentrales Vergabemanagement
Postanschrift: Riversplatz 1-9, Haus E, Raum 205-207
Postleitzahl: 35394
Postort: Gießen
Kontakt
Internetadresse: http://www.lkgi.de 🌏
E-Mail: vergabe@lkgi.de 📧
Telefon: +49 64193901892 📞
Fax: +49 64193901766 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-27 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 044-070889
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 248-410777
ABl. S-Ausgabe: 44
Zusätzliche Informationen
nachr. HAD-Ref. : 201/307 nachr. V-Nr/AKZ : LkGi

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Los 1: Sammlung von Restabfall im 14tägigen oder 4wöchentlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 2: Sammlung von Bioabfall im 14tägigen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 3: Sammlung von Altpapier (PPK) im monatlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an eine Software des AG.
Los 4: Sammlung von sperrigen Abfällen, getrennt nach Restsperrmüll, Altholz, Altmetall und E-Altgeräten. Abfuhr der Fraktionen am gleichen Tag. Nutzung der Software des AG zur Verarbeitung der Anmeldedaten.
Los 5: Sammlung von sperrigen Grün- und Gartenabfällen. 2 Sammeltouren, je eine im Frühjahr und im Herbst.
Los 6: Durchführung des Behältermanagements. Bewirtschaftung des landkreiseigenen Behälterpools incl. Nutzung der Software des AG zum Zwecke der elektronischen Verarbeitung der Stell-/Holaufträge auf der Basis eines Identsystems.
Los 7: Nachrüstung des landkreiseigenen Behälterbestands mit Transpondern FDX oder HDX.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Sammlung von Restabfall mit Betrieb eines Identsystems
Kurze Beschreibung:
Restabfallabfuhr im 14tägigen oder 4wöchentlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an die Software des
AG.Entleerung von Gefäßen 60l, 120l, 240l und 1.100l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
AG.
Entleerung von Gefäßen 60l, 120l, 240l und 1.100l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
Menge oder Umfang: ca. 22.200 Mg/a Restabfall und ca. 24.000 RestabfallsäckeEntleerung von:60l: 2-wöchentl., 3.053 MGB60l: 4-wöchentl., 7.105 MGB120l: 2-wöchentl., 12.966 MGB120l: 4-wöchentl., 18.092 MGB240l: 2-wöchentl., 6.189 MGB240l: 4-wöchentl., 8.270 MGB1.100l: 2-wöchentl., 330 MGB1.100l: 4-wöchentl., 125 MGBDie Mengen können sich noch in marktüblichem Umfang geringfügig ändern.
ca. 22.200 Mg/a Restabfall und ca. 24.000 Restabfallsäcke
Entleerung von:
60l: 2-wöchentl., 3.053 MGB
60l: 4-wöchentl., 7.105 MGB
120l: 2-wöchentl., 12.966 MGB
120l: 4-wöchentl., 18.092 MGB
240l: 2-wöchentl., 6.189 MGB
240l: 4-wöchentl., 8.270 MGB
1.100l: 2-wöchentl., 330 MGB
1.100l: 4-wöchentl., 125 MGB
Die Mengen können sich noch in marktüblichem Umfang geringfügig ändern.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Sammlung von Bioabfall mit Betrieb eines Identsystems
Kurze Beschreibung:
Bioabfallabfuhr im 14tägigen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an die Software des
AG.Entleerung von Gefäßen 120l und 240l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
AG.
Entleerung von Gefäßen 120l und 240l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
Menge oder Umfang: ca. 28.800 Mg/a Bioabfall und ca. 6.200 BioabfallsäckeEntleerung von:120l: 23.981 MGB240l: 25.701 MGBDie Mengen können sich noch in marktüblichem Umfang geringfügig ändern.
ca. 28.800 Mg/a Bioabfall und ca. 6.200 Bioabfallsäcke
120l: 23.981 MGB
240l: 25.701 MGB
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Sammlung von PPK mit Betrieb eines Identsystems
Kurze Beschreibung:
Abfuhr von PPK im monatlichen Rhythmus mit Betrieb eines Identsystems und Weitergabe der Daten an die Software des
AG.Entleerung von Gefäßen 120l, 240l und 1.100l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
AG.
Entleerung von Gefäßen 120l, 240l und 1.100l nach DIN 30740 / DIN 30700 Teil 2 (1.100 l) und/oder der EN 840.
Menge oder Umfang: ca. 15.700 Mg/a PPKEntleerung von:120l: 493 MGB240l: 58.372 MGB1.100l: 720 MGBDie Mengen können sich noch in marktüblichem Umfang geringfügig ändern.
ca. 15.700 Mg/a PPK
120l: 493 MGB
240l: 58.372 MGB
1.100l: 720 MGB
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Sammlung von sperrigen Abfällen
Kurze Beschreibung:
Sammlung von sperrigen Abfällen, getrennt nach Restsperrmüll, Altholz, Altmetall und E-Altgeräte nach dem Abrufsystem. Abholung der Abfälle spätestens 8 Wochen nach Anmeldung. Abfuhr der Fraktionen am gleichen Tag. Nutzung der Software des AG zur Verarbeitung der Anmeldeinformationen.
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Menge oder Umfang: ca. 1.800 Mg/a Restsperrabfallca. 3.300 Mg/a Altholzca. 490 Mg/a E-Altgeräteca. 36 Mg/a AltmetallDas Mengenaufkommen unterliegt marktüblich starken Schwankungen.
ca. 1.800 Mg/a Restsperrabfall
ca. 3.300 Mg/a Altholz
ca. 490 Mg/a E-Altgeräte
ca. 36 Mg/a Altmetall
Das Mengenaufkommen unterliegt marktüblich starken Schwankungen.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Sammlung von Grün- und Gartenabfällen
Kurze Beschreibung:
Die Sammlung erfolgt 2mal im Jahr, eine Tour im 1. Halbjahr, die zweite im 2.
HalbjahrDie Sammlungen im 1. Halbjahr müssen zwischen 1. April und 15. Mai durchgeführt werden.Die Sammeltouren des 2. Halbjahres müssen zwischen 15. Oktober und 30. November stattfinden.
Halbjahr
Die Sammlungen im 1. Halbjahr müssen zwischen 1. April und 15. Mai durchgeführt werden.
Die Sammeltouren des 2. Halbjahres müssen zwischen 15. Oktober und 30. November stattfinden.
Menge oder Umfang: ca. 770 Mg/a
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Durchführung der Leistungen des Behältermanagements
Kurze Beschreibung:
Bewirtschaftung des Behälterbestands des AG incl. Gestellung eines Behälterlagers (bis 6.000 MGB Lagerkapazität). Ausführen der Behälterstell- und Holaufträge sowie Tauschvorgänge auf der Basis des Identsystems bzw. auf elektronischem Weg. Nutzung der Software des AG (ATHOS New Line 9.x).
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Menge oder Umfang: ca. 9.500 Behälterstell-/Holaufträge mit Anzahl der Behältertauschvorgänge pro Jahr.Gestellung eines Behälterlagers zur Aufnahme des Lagerbestands des AG (bis 6.000 MGB).
ca. 9.500 Behälterstell-/Holaufträge mit Anzahl der Behältertauschvorgänge pro Jahr.
Gestellung eines Behälterlagers zur Aufnahme des Lagerbestands des AG (bis 6.000 MGB).
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Nachrüstung von Müllgefäßen mit Transpondern
Kurze Beschreibung:
Ausstattung des Gefäßbestands im Landkreis Gießen ohne die Stadt Gießen mit Transpondern FDX oder HDX nach DIN 30745 und BDE-Standard; ca. 171.000 Stück incl. Barcode. Eine Verwendung von Stiftsockeltranspondern ist bei funktionsfähigen Gefäßen, die kein Chipnest haben, zugelassen (bis ca. 45.000 Gefäße). Alternativ Nachrüstung mit Chipnest. Einrichtung und Betrieb einer Hotline in der Leistungszeit ist Bestandteil der Leistungen, ebenfalls die Eigentümer nach Maßgabe der Abstimmungen mit dem AG anzuschreiben.
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Menge oder Umfang: Lieferung von ca. 171.000 Transpondern (Gesamtmenge), ggf. bis 45.000 Stiftsockeltranspondern oder Chipnestnachrüstungen. Lieferung von ca. 6.000 Transpondern in die Lahnstr. 220, Gießen (Behälterlager des AG).Nachrüstung von ca. 165.000 MGBca. 52.300 Anschreiben an Eigentümerca. 2.400h Betreiben einer Hotline im Zeitraum der Bürgerbenachrichtigung bis zum Projektabschluss
Lieferung von ca. 171.000 Transpondern (Gesamtmenge), ggf. bis 45.000 Stiftsockeltranspondern oder Chipnestnachrüstungen. Lieferung von ca. 6.000 Transpondern in die Lahnstr. 220, Gießen (Behälterlager des AG).
Nachrüstung von ca. 165.000 MGB
ca. 52.300 Anschreiben an Eigentümer
ca. 2.400h Betreiben einer Hotline im Zeitraum der Bürgerbenachrichtigung bis zum Projektabschluss
Los 1: Sammlung von ca. 22.200 Mg/a Restabfall, Entleerung von ca. 56.000 Restabfallbehälter und ca. 24.000 Restabfallsäcke
Los 2: Sammlung von ca. 28.800 Mg/a Bioabfall, Entleerung von ca. 49.700 Bioabfallbehälter und ca. 6.200 Bioabfallsäcke
Los 3: Sammlung von ca. 15.700 Mg/a PPK, Entleerung von ca. 59.600 PPK-Behälter.
Los 4: Sammlung von ca. 1.800 Mg/a Restsperrabfall, ca. 3.300 Mg/a Altholz, ca. 490 Mg/a E-Altgeräte, ca. 36 Mg/a Altmetall
Los 5: Sammlung von Grün- und Gartenabfällen, ca. 770 Mg/a.
Los 6: Durchführung des Behälteränderungsdienstes, ca. 9.500 Stell-/Hol- bzw. Tauschvorgänge pro Jahr.
Los 7: Lieferung von ca. 171.000 Transpondern, Nachrüstung von ca. 165.000 Gefäßen mit Transpondern HDX oder FDX.
Hinweis: Die jeweiligen angegebenen Mengen unterliegen marktüblichen Schwankungen.
Referenznummer: LkGi

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktuell gültige Zertifizierung nach EfbV (§ 52 KrW-/AbfG bzw. §56/57 KrWG), für ausländische Bieter ein gleichwertiger Nachweis. Bezogen auf Los 6 und 7 wird keine Vorlage des EfbV-Zertifikats gefordert
Weitere Einzelheiten zur Vorlage von Eignungsnachweisen im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern und bei Bietergemeinschaften sowie zur Eignungsleihe: siehe Verdingungsunterlagen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens und des Umsatzes bezüglich der ausgeschriebenen Leistung des jeweiligen Loses bezogen auf die jeweils letzten drei Geschäftsjahre. Dazu sind die auf CD-R verfügbaren Formulare (wird separat zugesandt) Umsatzangaben der betreffenden Lose zu verwenden. Die Angaben können auf- oder abgerundet angegeben werden. Bezogen auf Los 6 und 7 ist die Angabe des Gesamtumsatzes ausreichend.
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Mindestens eine Erklärung durch ein Kreditinstitut oder eines Kreditversicherers, die dem Bieter finanziell geordnete Verhältnisse bescheinigen. Der AG kann bei Zweifeln an der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom Bieter zusätzliche Nachweise verlangen. Auf gesonderte schriftliche Anforderung des AG oder seines Beauftragten ist eine Erklärung eines Kreditinstituts oder vergleichbare Einrichtung (Kreditversicherer), dass im Auftragsfall die geforderte Bürgschaft übernommen wird, vorzulegen.
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Weitere Einzelheiten zur Vorlage von Eignungsnachweisen im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern und bei Bietergemeinschaften sowie zur Eignungsleihe: siehe Verdingungsunterlagen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1 bis 3: Vorlage von mindestens einer Referenz nach dem Formular "Formular Referenzen MGB Los 1-3.doc" (verfügbar auf der CD-R, wird den Interessenten separat zugesandt) über die vergangenen 3 Jahre (zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen der Einsammlung von Abfällen durch Behälter- und/oder Sackentleerung mit Benennung der jeweiligen Auftraggeber. Der Bieter muss nachweisen , dass er mindestens ein Sammelgebiet bzw. Sammelgebiete mit einem Behälterbestand einer Fraktion von mindestens 10.000 MGB logistisch beherrscht; bezogen auf Leistungen der Sackentleerung sind die Anzahl der angeschlossenen Grundstücke maßgeblich, hier mit einer Mindestanzahl von 10.000 angeschlossenen Grundstücken. Das heißt, dass er über die genannten 3 Jahre die Behälterentleerung (bzw. Sackentleerung) selbst in den benannten Gebieten durchgeführt haben muss und, dass das/die Sammelgebiet/e von einem Standort des Bieters (z.B. Niederlassung) aus logistisch überplant und der Fahrzeugeinsatz von dort aus disponiert wird. Bei mehreren Sammelgebieten müssen diese nicht räumlich unmittelbar aneinandergrenzen. Dem AG kommt es bei den Referenznachweisen darauf an, dass er sich vergewissert, dass der Bieter über langjährige (mind. 3 Jahre) Erfahrung verfügt, wobei das Sammelgebiet (bzw. die Sammelgebiete), welche/s vom Bieter abgefahren wird/werden, ebenfalls die bestimmte Mindestgröße - hier gemessen an der Anzahl der Behälter einer Fraktion oder Anzahl der angeschlossenen Grundstücke im Gebiet - haben muss. Es gelten die Erläuterungen im Formblatt "Referenzen MGB Los 1-3.doc".
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Los 1 bis 3: Nachweis der Zuverlässigkeit des angebotenen Identsystems im gebührenscharfen Betrieb über mindestens 24 Monate. Mindestens ein Referenzprojekt ist zu benennen und vom Auftraggeber schriftlich zu bestätigen. Dazu ist das Formular "Referenzen und Zuverlässigkeit Identsystem" (verfügbar auf CD-R) zu verwenden. Der geforderte Nachweis ist erbracht, wenn das Formular vollständig ausgefüllt und die Richtigkeit durch Unterschrift eines Vertreters des Auftraggebers bestätigt ist. Unter Auftraggeber ist die juristische Person zu verstehen, in deren Auftrag gebührenscharf gefahren wird. I.d.R. handelt es sich hier um einen Auftraggeber der öffentlichen Hand / Zweckverband / Kommunalgesellschaft.
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Los 4 und 5: Vorlage von mindestens einer aktuellen Referenz nach dem Formular "Formular Referenzen sperrige Abfälle" (verfügbar auf der CD-R, wird den Interessenten separat zugesandt) über die vergangenen 3 Jahre (zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen der Einsammlung von sperrigen Abfällen (z.B. Altholz, Sperrmüll, E-Altgeräte, Altmetalle, sperrige Grünabfälle) mit Benennung der jeweiligen Auftraggeber, Ansprechpartner und Tel-Nr. Es ist bieterseits anzugeben, wie groß das bzw. die Gebiete sind, die der Bieter abfährt bzw. abgefahren hat, wobei die Gebietsgröße durch die abgefahrene Menge an sperrigen Abfällen definiert ist.
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Los 6: Vorlage von mindestens einer aktuellen Referenz nach dem Formular "Formular Referenzen Behältermanagement Los 6" (verfügbar auf der CD-R, wird den Interessenten separat zugesandt) über die vergangenen 3 Jahre (zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) bezüglich der Leistungen des Behälteränderungsdienstes im Auftrag Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträgern (ÖrE), deren Kommunalgesellschaften, Zweckverbänden und/oder Dualen Systemen mit Benennung der jeweiligen Auftraggeber, Ansprechpartner und Tel-Nr. Es sind bieterseits die Anzahl an Behälterstell- und -holaufträgen anzugeben, die im Jahr durchgeführt werden.
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Los 7:
I. Benennung von mindestens 2 Referenzen der vergangenen 24 Monate ab dem Tag der Angebotsabgabe von Projekten der Nachrüstung von Gefäßen mit Transpondern (incl. Verheiratung und Aufbau der entsprechenden Datenbanken) mit Benennung der Auftraggeber sowie jeweils eines Ansprechpartners mit Telefonnummer. Dazu ist das beigefügte Formular "Referenzen Transpondernachrüstung" (verfügbar auf der CD-R, wird den Interessenten separat zugesandt) zu verwenden. Bezogen auf eine Referenz muss der Bieter mit Hilfe des Formulars nachweisen, dass er mindestens 50.000 Müllgefäße innerhalb eines Monats nachgerüstet hat. Als Projekte der Nachrüstung gelten auch Projekte, in denen Müllbehälter auf einen anderen Transpondertyp umgerüstet wurden. Für eines der benannten Referenzprojekte muss der AN nachweisen, dass er zusätzlich eine Hotline gemäß der beschriebenen Art (vgl. TVB Los 7 Nr. 4) eingerichtet und mindestens zur vollen Zufriedenheit des AG betrieben hat. Auf dem Formular steht hierfür unten ein Eintragsfeld zur Verfügung, hier ist bieterseits einzutragen, welches Projekt mit Hotline durchgeführt wurde
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II. Mit dem Angebot muss der für die Transpondernachrüstung verantwortliche Projektleiter namentlich benannt werden (siehe Formular "Referenzen Transpondernachrüstung"). Wenn der Bieter diesen Projektleiter stellt, dann ist von ihm verbindlich zu erklären, dass der Projektleiter im Auftragsfall eingesetzt wird. Stellt der Nachunternehmer den Projektleiter, dann muss der Nachunternehmer verbindlich erklären, dass der von ihm Benannte im Projekt der Transpondernachrüstung im Projekt eingesetzt wird. Der Projektleiter muss die unter I. benannten Referenzprojekte persönlich geleitet haben.
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III. Mindestens ein Referenzschreiben, aus dem hervorgeht, dass der betreffende Auftraggeber mit der Leistung voll zufrieden war und die Leistung zuverlässig erbracht wurde; dies gilt auch für die Hotline (vgl. Nr. Ziffer I.). Das Referenzschreiben muss sich auf die Nachrüstung von Müllgefäßen mit Transpondern (oder Umrüstung - siehe oben) und Betrieb einer Hotline beziehen sowie auf Projekte, die vor weniger als 24 Monaten ab dem Tag der Angebotsabgabe abgeschlossen wurden. Hierbei muss das Referenzschreiben auch die Bestätigung enthalten, dass der/die für die Projektleitung benannte(n) das Projekt zur vollen Zufriedenheit geleitet hat/haben. Das Referenzschreiben darf nicht älter als 3 Monate - gemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe - sein.
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IV. Nachweis der Einsatzbewährung und Zuverlässigkeit des bzw. der eingesetzten Transpondertypen gemäß dem Formular "Referenzen Transponder" (auf CD-R). Das Formular ist von einem Vertreter des Auftraggebers, in dessen Gebiet der angegebene Transponder im Einsatz ist, zu unterschreiben. Dadurch wird bestätigt, dass der für den Einsatz geplante Transponder die erforderliche Zuverlässigkeit in der Praxis aufweist. Der vorzulegende Nachweis der Zuverlässigkeit des Transponders gemäß Formular bezieht sich ausschließlich auf die bestimmungsgemäße Funktion der Identifikation von Müllgefäßen, dass durch die Leseeinheit der Transponder korrekt ausgelesen werden kann. Fehlfunktionen der Leseeinheit sind damit nicht dem Transponder als Fehlfunktion zuzuordnen. Für die unterschiedlichen Transpondertypen, die nach Bieterplanung verwendet werden sollen, muss je ein Formular vorgelegt werden (FDX, HDX, Stiftsockeltransponder).
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Weitere Einzelheiten zur Vorlage von Eignungsnachweisen im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern und bei Bietergemeinschaften sowie zur Eignungsleihe: siehe Verdingungsunterlagen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bankbürgschaft in Höhe von 5 % der Gesamtauftragssumme über die Vertragsjahre (Lose 1-6), Los 7: in Höhe von 5 % der Gesamtauftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Monatliche Abrechnung der erbrachten Leistung des Vormonats und/oder nach erbrachter Leistung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Mit dem Angebot hat die Bietergemeinschaft die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Vergabeunterlagen können nach Überweisung eines Unkostenbeitrags in Höhe von 15,- EUR auf das Konto 200 503 367 des Landkreises Gießen bei der Sparkasse Gießen (Bankleitzahl 513 500 25) unter Angabe des Verwendungszwecks 11.1.09.01 / 96-44-212-12 und des entsprechenden Bieternamens angefordert werden.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-06-04 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Nette

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Datum des Beginns: 2013-08-19 📅
Datum des Endes: 2013-10-14 📅
2020-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-27 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: LkGi
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 248-410777
Zusätzliche Informationen
nachr. HAD-Ref. : 201/307
nachr. V-Nr/AKZ : LkGi

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 107 GWB wiedergegeben. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.
§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Adresse der Vergabekammer und Faxnummer ist Nr. VI 4.1 zu entnehmen.
Quelle: OJS 2013/S 044-070889 (2013-02-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 242-421623
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 44-070889
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
nachr. HAD-Ref.: 201/331 nachr. V-Nr/AKZ: LkGi

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-05-27 📅
Name: ZAUG Recycling GmbH
Postanschrift: Fischbach 5
Postort: Buseck
Postleitzahl: 35418
Land: Deutschland 🇩🇪

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Name: c-trace GmbH
Postanschrift: Bielitzer Straße 42
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33699

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816/6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 107 GWB wiedergegeben. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.
Quelle: OJS 2013/S 242-421623 (2013-12-12)