Gebäudebeschreibung: Das Gebäude des Amtsgerichtes Bad Segeberg wurde nach vorliegenden Bauzeichnungen geplant und im Jahr 1983 errichtet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen klassischen Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken und Stahlbetonunterzügen/-Fensterstürzen. Das Gebäude ist im Bereich der Verwaltungstrakte 2-4 geschossig, der Eingangs- und Saalbereich 1-2 geschossig, wobei bei beiden Bereichen aufgrund der vorhandenen Geländeformationen das Kellergeschoss teilweise ebenerdig zu betrachten ist. Das Außenmauerwerk ist als 2-schalige Wandkonstruktion aus einer tragenden Innenschale und einer nichttragenden Außen- und Verblendschale hergestellt, die Brüstungselemente teilweise als Ausfachungsflächen vor- oder zurückgesetzt worden. Die Fensterstürze bestehen aus lotrecht vermauerten Grenadierschichten. Die vorhandene Verblendsteinfassade zeigt starke Rissbildungen. Als Sofortmaßnahmen wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nachfolgend wurde ein wissenschaftliches Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Im Ergebnis sagt das Gutachten aus, das die Fassade zu erneuern ist, da eine Sanierung der vorhandenen Konstruktion aus wirtschaftlichen und energetischen Gründen nicht vertretbar ist. Aufgabenbeschreibung: Es ist die vorhandene Fassade einschl. der Wärmedämmung abzutragen und eine neue Fassade zu planen. Grundlage für die geplante Sanierung ist eine Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Fassade hinsichtlich ihrer Standfestigkeit. Mit der FU-Bau sollen u. a. unterschiedliche Fassadenvarianten und die damit anfallenden Kosten gegenübergestellt werden. Im Zuge der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit der Fassade sollen die Anforderungen der EnEV 2009 hinsichtlich des baulichen Wärmeschutzes um mindestens 30 % übererfüllt werden. In der FU-Bau soll für die Fassadensanierung insgesamt auch eine energetische Bewertung des Ist-Zustandes, sowie der untersuchten Varianten mit der Berechnung der Einsparpotenziale und Energiebilanzen erstellt werden. Zu prüfen ist auch der Zustand bzw. die Ausstattung der Messeinrichtungen für die energetische Verbrauchserfassung. Für die Feststellung der Kostenzuordnungen sollen die Mehr- bzw. Differenzkosten für die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden energetischen Maßnahmen gesondert ausgewiesen werden. Bei den Planungen und Kostenermittlungen sind die mit dem Sanierungsvorhaben unmittelbar in Verbindung stehenden notwendigen Folgemaßnahmen zu berücksichtigen (evtl. notwendige Auslagerungen, Wiederherstellung der Außenanlagen etc.). Zusätzliche Information: 1. Für das Gebäude wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Die Umsetzung dieses Konzeptes ist bereits in Teilen erfolgt und wird fortgesetzt. 2. Das Gebäude grenzt direkt an das 1826 erbaute ehemalige Katasteramt, das unter Denkmalschutz steht. Hier ist im Sinne eines „Ensembleschutzes“ die enge Abstimmung mit der Denkmalpflege erforderlich. Projekttermine: FU-Bau bis 1.3.2014 Baubeginn III. Quartal 2014 Ende der Bauzeit: III. Quartal 2015
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-11.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-10-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern gemäß HOAI, stufenweise Beauftragung:— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume, LPH 1 teilw. und 2-9,— Fachplanung gem. HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung, LPH 1 teilw. und 2-6,— Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) 1.2 Bauphysik LPH 1 teilw. und 2-7.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Schleswig-Holstein, vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
E-Mail: elke.sals@gmsh.de📧
Telefon: +49 4315991507📞
Fax: +49 4315991510 📠
Fragen sind schriftlich per E-Mail an elke.sals@gmsh.de oder per Fax an die +49 4315991510 zu richten.
Die Fragen werden bis zum 1.11.2013 angenommen.
Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite
http://www.gmsh.de/Ausschreibungen/Veroeffentlichungen/Bewerber-und-Bieterfragen veröffentlicht.
Die Bewerbung „Teilnahmeantrag“ ist in einem gekennzeichneten Umschlag:
VOF-Verfahren
Amtsgericht Bad Segeberg, Fassadensanierung
Generalplanerleistungen
an GMSH AöR
z.Hd. Frau Sals
Gartenstraße 6
24103 Kiel
Deutschland
einzureichen.
Die Bewerbung „Teilnahmeantrag“ ist in einem gekennzeichneten Umschlag:
VOF-Verfahren
Amtsgericht Bad Segeberg, Fassadensanierung
Generalplanerleistungen
an GMSH AöR
z.Hd. Frau Sals
Gartenstraße 6
24103 Kiel
Deutschland
einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudebeschreibung:
Das Gebäude des Amtsgerichtes Bad Segeberg wurde nach vorliegenden Bauzeichnungen geplant und im Jahr 1983 errichtet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen klassischen Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken und Stahlbetonunterzügen/-Fensterstürzen. Das Gebäude ist im Bereich der Verwaltungstrakte 2-4 geschossig, der Eingangs- und Saalbereich 1-2 geschossig, wobei bei beiden Bereichen aufgrund der vorhandenen Geländeformationen das Kellergeschoss teilweise ebenerdig zu betrachten ist. Das Außenmauerwerk ist als 2-schalige Wandkonstruktion aus einer tragenden Innenschale und einer nichttragenden Außen- und Verblendschale hergestellt, die Brüstungselemente teilweise als Ausfachungsflächen vor- oder zurückgesetzt worden.
Das Gebäude des Amtsgerichtes Bad Segeberg wurde nach vorliegenden Bauzeichnungen geplant und im Jahr 1983 errichtet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen klassischen Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken und Stahlbetonunterzügen/-Fensterstürzen. Das Gebäude ist im Bereich der Verwaltungstrakte 2-4 geschossig, der Eingangs- und Saalbereich 1-2 geschossig, wobei bei beiden Bereichen aufgrund der vorhandenen Geländeformationen das Kellergeschoss teilweise ebenerdig zu betrachten ist. Das Außenmauerwerk ist als 2-schalige Wandkonstruktion aus einer tragenden Innenschale und einer nichttragenden Außen- und Verblendschale hergestellt, die Brüstungselemente teilweise als Ausfachungsflächen vor- oder zurückgesetzt worden.
Die Fensterstürze bestehen aus lotrecht vermauerten Grenadierschichten. Die vorhandene Verblendsteinfassade zeigt starke Rissbildungen. Als Sofortmaßnahmen wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nachfolgend wurde ein wissenschaftliches Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Im Ergebnis sagt das Gutachten aus, das die Fassade zu erneuern ist, da eine Sanierung der vorhandenen Konstruktion aus wirtschaftlichen und energetischen Gründen nicht vertretbar ist.
Die Fensterstürze bestehen aus lotrecht vermauerten Grenadierschichten. Die vorhandene Verblendsteinfassade zeigt starke Rissbildungen. Als Sofortmaßnahmen wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nachfolgend wurde ein wissenschaftliches Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Im Ergebnis sagt das Gutachten aus, das die Fassade zu erneuern ist, da eine Sanierung der vorhandenen Konstruktion aus wirtschaftlichen und energetischen Gründen nicht vertretbar ist.
Aufgabenbeschreibung:
Es ist die vorhandene Fassade einschl. der Wärmedämmung abzutragen und eine neue Fassade zu planen.
Grundlage für die geplante Sanierung ist eine Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Fassade hinsichtlich ihrer Standfestigkeit.
Mit der FU-Bau sollen u. a. unterschiedliche Fassadenvarianten und die damit anfallenden Kosten gegenübergestellt werden. Im Zuge der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit der Fassade sollen die Anforderungen der EnEV 2009 hinsichtlich des baulichen Wärmeschutzes um mindestens 30 % übererfüllt werden.
Mit der FU-Bau sollen u. a. unterschiedliche Fassadenvarianten und die damit anfallenden Kosten gegenübergestellt werden. Im Zuge der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit der Fassade sollen die Anforderungen der EnEV 2009 hinsichtlich des baulichen Wärmeschutzes um mindestens 30 % übererfüllt werden.
In der FU-Bau soll für die Fassadensanierung insgesamt auch eine energetische Bewertung des Ist-Zustandes, sowie der untersuchten Varianten mit der Berechnung der Einsparpotenziale und Energiebilanzen erstellt werden.
Zu prüfen ist auch der Zustand bzw. die Ausstattung der Messeinrichtungen für die energetische Verbrauchserfassung.
Für die Feststellung der Kostenzuordnungen sollen die Mehr- bzw. Differenzkosten für die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden energetischen Maßnahmen gesondert ausgewiesen werden. Bei den Planungen und Kostenermittlungen sind die mit dem Sanierungsvorhaben unmittelbar in Verbindung stehenden notwendigen Folgemaßnahmen zu berücksichtigen (evtl. notwendige Auslagerungen, Wiederherstellung der Außenanlagen etc.).
Für die Feststellung der Kostenzuordnungen sollen die Mehr- bzw. Differenzkosten für die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden energetischen Maßnahmen gesondert ausgewiesen werden. Bei den Planungen und Kostenermittlungen sind die mit dem Sanierungsvorhaben unmittelbar in Verbindung stehenden notwendigen Folgemaßnahmen zu berücksichtigen (evtl. notwendige Auslagerungen, Wiederherstellung der Außenanlagen etc.).
Zusätzliche Information:
1. Für das Gebäude wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Die Umsetzung dieses Konzeptes ist bereits in Teilen erfolgt und wird fortgesetzt.
2. Das Gebäude grenzt direkt an das 1826 erbaute ehemalige Katasteramt, das unter Denkmalschutz steht. Hier ist im Sinne eines „Ensembleschutzes“ die enge Abstimmung mit der Denkmalpflege erforderlich.
Projekttermine:
FU-Bau bis 1.3.2014
Baubeginn III. Quartal 2014
Ende der Bauzeit: III. Quartal 2015
Menge oder Umfang:
Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern gemäß HOAI, stufenweise Beauftragung:
— Objektplanung gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume, LPH 1 teilw. und 2-9,
— Fachplanung gem. HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung, LPH 1 teilw. und 2-6,
Referenznummer: Projekt-Nr. 213 40 122, 2784 BM/L 13/716
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Segeberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein.
Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein.
Die geforderten Unterlagen sind für alle Leistungsbilder bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
Die geforderten Unterlagen sind für alle Leistungsbilder bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen.
Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden.
Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden.
Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor. Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Bewerbungstext darf 40 Seiten, einseitig beschrieben einschließlich Anschreiben nicht überschreiten, die Qualität der eingereichten Unterlagen bezüglich Einhaltung der Nummerierung und Seitenzahl sowie Zielführung wird mit bewertet.
Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor. Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Bewerbungstext darf 40 Seiten, einseitig beschrieben einschließlich Anschreiben nicht überschreiten, die Qualität der eingereichten Unterlagen bezüglich Einhaltung der Nummerierung und Seitenzahl sowie Zielführung wird mit bewertet.
Hinweise:
— Weitere Unterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht versandt.
1) Bereitschaft zur Verpflichtung, gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974,
2) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 1-4),
3) Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6-9 genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft,
4) Erklärung über die ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über die Verpflichtung vor Abschluss des Vertrages einen Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personen sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden vorzulegen.
2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise).
3) Erklärung über den Umsatz für die hier ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Dienstleistungen verantwortlichen ausführenden Personen unter Angabe der auftragsspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen in der bautechnischen Bearbeitung von Bestandsfassaden.
1) Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Dienstleistungen verantwortlichen ausführenden Personen unter Angabe der auftragsspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen in der bautechnischen Bearbeitung von Bestandsfassaden.
2) Auswahl von max. 5 mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren, erbrachten Leistungen (energetische Optimierung/Sanierung von Fassadensystemen mehrgeschossiger Gebäude), unter Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Leistungsphasen sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.) unter Benennung des verantwortlichen Sachbearbeiters beim Bewerber.
2) Auswahl von max. 5 mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren, erbrachten Leistungen (energetische Optimierung/Sanierung von Fassadensystemen mehrgeschossiger Gebäude), unter Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Leistungsphasen sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.) unter Benennung des verantwortlichen Sachbearbeiters beim Bewerber.
3) Erfahrungen beim Bauen im Bestand bei laufendem Dienstbetrieb (Gerichtsgebäude) und Erfahrungen mit denkmalrechtlichem Umgebungsschutz.
4) Auflistung aller aktuell in Bearbeitung befindlichen Projekte des verantwortlichen Projektleiters beim Bewerber mit Angabe der Leistungsphasen und Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.).
5) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist differenziert nach Qualifikationen.
6) Bereitschaftserklärung zur Anwendung der CAD-Programme ARRIBA CA3D, V24, Ribcon; Hochbau: 3-D Daten im *pro-Format (die GMSH stellt eine kostenlose Hotline als Unterstützungsleistungen bei der Anwendung ohne besondere Vergütung zur Verfügung).
7) Bereitschaftserklärung zur Nutzung der Austauschplattform der GMSH, Planteamserver (bei Bedarf kostenfreie Schulung des AN).
8) Angaben darüber, ob und für welche Auftragsanteile der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Ergänzende Vertragsbestimmungen (EVB) für Generalplanerleistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 19 VOF, § 71 LBO Schleswig-Holstein.
Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten bzw. Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 85/384 EWG bzw. 89/48/EWG zu führen.
Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen (vgl. III.2.1 bis 2.3).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Frau Sals
Internetadresse: www.gmsh.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-12-20 📅
Datum des Endes: 2017-01-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Projekt-Nr. 213 40 122, 2784 BM/L 13/716
Zusätzliche Informationen
Fragen sind schriftlich per E-Mail an elke.sals@gmsh.de oder per Fax an die +49 4315991510 zu richten.
Die Fragen werden bis zum 1.11.2013 angenommen.
Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite
Die Bewerbung „Teilnahmeantrag“ ist in einem gekennzeichneten Umschlag:
VOF-Verfahren
Amtsgericht Bad Segeberg, Fassadensanierung
Generalplanerleistungen
an GMSH AöR
z.Hd. Frau Sals
Gartenstraße 6
24103 Kiel
Deutschland
einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640📞
Internetadresse: http://vergabekammerwimi.landsh.de🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
Fax: +49 4315991119 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Justiziariat Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Telefon: +49 4315991112📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Gartenstraße 6
Telefon: +49 4315991505📞
Fax: +49 4315991510 📠
Quelle: OJS 2013/S 200-346360 (2013-10-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-16) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand (6)
2. Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Bauduchführung (5)
3. Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen (5)
4. Preis/Honorar im Rahmen der Mindest- und Höchstsätze der HOAI (4)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-04-10 📅
Name: bbp Architekten bda
Postanschrift: Dänische Straße 44
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 11
Quelle: OJS 2014/S 077-134112 (2014-04-16)