Anhebung Straßenknoten Hohe Schaar - Objektplanung für Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Gegenstand dieser Bekanntmachung sind Planungsleistungen zur Anhebung des Straßenknotens Hohe Schaar-Straße-Kattwykdamm im Hamburger Hafen.
Der Planungsbereich befindet sich auf der Hohen Schaar-Halbinsel im Stadtteil Wilhelmsburg/Bezirk Mitte. Gegenwärtig werden hier auf diesem räumlich sehr begrenzten Gebiet verschiedene Infrastrukturplanungen initiiert.
Die Hamburger Hafenbahn plant auf der Hohen Schaar den zweigleisigen Ausbau der Hafenbahn von der Kattwykbrücke in Richtung Kornweide.
Die Planungen der Bundesrepublik Deutschland zum Neubau der BABA26 als Netzergänzung zwischen der Bundesautobahn BAB A7 und der BAB A1 verlaufen ebenfalls im Bereich der Hohen Schaar. Das untergeordnete Straßennetz im Bereich des Hafens soll über die neue Anschlussstelle AS Hohe Schaar an die BAB A26 Ost angebunden werden.
Mit Herstellung der zweigleisigen Hafenbahn auf der Hohen Schaar wird es erforderlich, den Verkehrsknotenpunkt Hohe-Schaar-Straße/Kattwykdamm komplett in die 1. Ebene anzuheben, um die niveaufreie Kreuzung von Straße und Gleisanlagen zu realisieren. Parallel dazu wird die BAB A26 Ost im Bereich Hohe Schaar in der 2. Ebene geplant und die Autobahnanschlussstelle Hohe-Schaar an das umgestaltete Hafenstraßennetz angebunden.
Für alle Projekte im Bereich der Hohen Schaar (2-gleisiger Ausbau, Ausbau Bahnhof Hohe Schaar, Knoten Hohe-Schaar-Straße/Kattwykdamm, BAB A26 Ost) werden aufgrund der räumlich eng begrenzten Möglichkeiten gut abgestimmte Planungen erforderlich.
Um die Baudurchführung der verschiedenen auf der Hohen Schaar geplanten Maßnahmen ohne wesentliche Einschränkungen der Hafenverkehre bei Hafenbahn und Hafenstraßen zu ermöglichen, sind gemeinsame Konzepte zur technischen Lösungen, zum Bauablauf und zu benötigten Baustelleneinrichtungsflächen sowie der Verkehrsführung während der Bauphasen zu untersuchen.
Dabei sind die Bauprojekte unter Berücksichtigung der verschiedenen möglichen zeitlichen Szenarien zu betrachten. Die bereits vorliegenden Variantenbetrachtungen sowohl der HPA als auch der Planungen zur A26 sind auf Grundlage der aktuellen Verkehrsprognosen und der Vorgaben zur Gleisplanung der Hafenbahn zu optimieren:
Im Rahmen der ausgeschriebenen Ingenieurleistungen ist in einer Planungsstufe die Anhebung des Straßenknotens Hohe Schaar/Kattwykdamm ohne A26 zu untersuchen. Diese Planung wird Grundlage für eine zwischen HPA und Bundesrepublik Deutschland zu schließende Kreuzungsvereinbarung sein.
Als weitere Planungsstufe ist die Vorzugsvariante des Verkehrsknotens Hohe Schaar mit der Anschlussstelle der BAB A26 Ost zu untersuchen.
Die Planungen der BAB A26 sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Maßgebliche Projektparameter (Planungsstufe 1):
Bauwerkslänge: Hohe-Schaar-Straße ca. 800 m
Kattwykdamm ca 300 m
Abfahrt ca 150 m
Aufweitung Hohe-Schaar-Str./Kattwykdamm ca. 320 m
Bauwerksbreite: ca 14 m–18 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-08 Auftragsbekanntmachung
2014-04-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-10-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Planungsstufe 1:Objektplanung Verkehrsanlagen, §47 HOAIObjektplanung Ingenieurbauwerke, §43 HOAITragwerksplanung, §51 HOAILeistungsphasen 1–3 gemäß HOAIBesondere und zusätzliche Leistungen, z.B. verkehrstechnische PlanungPlanungsstufe 2:Objektplanung Verkehrsanlagen, §47 HOAIObjektplanung Ingenieurbauwerke, §43 HOAITragwerksplanung, §51 HOAILeistungsphase 2 gemäß HOAIBesondere und zusätzliche Leistungen, z.B. verkehrstechnische Planung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-08 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 196-339530
ABl. S-Ausgabe: 196
Zusätzliche Informationen
1. Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. 2. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbes zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Nichtvorlage von Referenzen zu den Kompetenzbereichen 3.1-3.3 (Abschnitt III.2.3, Pkt.2) „Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung“ zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Nichtvorlage von Referenzen des Projektteams (Projektleiter und Hauptsachbearbeiter je Kompetenzbereich 4.1-4.4 (Abschnitt III.2.3, Pkt. 3) zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. 3. Bewerbergemeinschaften: (1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend). Die Organisationsstruktur der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen. (2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. (3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer: 4. Nachunternehmer werden zugelassen. (1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. (2) Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmern führen, wird der Auftraggeber prüfen und entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird der Auftraggeber eine Erklärung abfordern, in dem der Bewerber darzulegen hat, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmen durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen. 5. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) dargelegten Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten. Der Auftraggeber behält sich diesbezüglich die analoge Anwendung von § 19 Abs. 3 SektVO auch für Teilnahmeanträge vor. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien: (1) Gesamteindruck des Teilnahmeantrages 3 % (2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 17 % (gem. Pkt. III.2.2)) (3) Fachliche Eignung des Bewerbers 80%, davon 45 % Unternehmen und 35 % Personen (Personelle Leistungsfähigkeit und Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3)) Teilnahmeantrag wird unter Qualitätsaspekten geprüft. Qualität heißt, dass eine spezifische, auf das Projekt bezogene und nicht zu umfangreiche gegliederte Bewerbung erwartet wird, die ein leichtes Auffinden der Angaben sicherstellt. Die Qualität der Bewerbung lässt erwarten, dass auch die im Auftragsfall zu erbringenden Leistungen und Ausarbeitungen in gleicher Qualität erfolgen. 6. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. 7. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Brooktorkai 1 20457 Hamburg HPA C12, Zentraler Einkauf Fax: +49 40428472612 E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Bekanntmachung sind Planungsleistungen zur Anhebung des Straßenknotens Hohe Schaar-Straße-Kattwykdamm im Hamburger Hafen.
Der Planungsbereich befindet sich auf der Hohen Schaar-Halbinsel im Stadtteil Wilhelmsburg/Bezirk Mitte. Gegenwärtig werden hier auf diesem räumlich sehr begrenzten Gebiet verschiedene Infrastrukturplanungen initiiert.
Die Hamburger Hafenbahn plant auf der Hohen Schaar den zweigleisigen Ausbau der Hafenbahn von der Kattwykbrücke in Richtung Kornweide.
Die Planungen der Bundesrepublik Deutschland zum Neubau der BABA26 als Netzergänzung zwischen der Bundesautobahn BAB A7 und der BAB A1 verlaufen ebenfalls im Bereich der Hohen Schaar. Das untergeordnete Straßennetz im Bereich des Hafens soll über die neue Anschlussstelle AS Hohe Schaar an die BAB A26 Ost angebunden werden.
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Mit Herstellung der zweigleisigen Hafenbahn auf der Hohen Schaar wird es erforderlich, den Verkehrsknotenpunkt Hohe-Schaar-Straße/Kattwykdamm komplett in die 1. Ebene anzuheben, um die niveaufreie Kreuzung von Straße und Gleisanlagen zu realisieren. Parallel dazu wird die BAB A26 Ost im Bereich Hohe Schaar in der 2. Ebene geplant und die Autobahnanschlussstelle Hohe-Schaar an das umgestaltete Hafenstraßennetz angebunden.
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Für alle Projekte im Bereich der Hohen Schaar (2-gleisiger Ausbau, Ausbau Bahnhof Hohe Schaar, Knoten Hohe-Schaar-Straße/Kattwykdamm, BAB A26 Ost) werden aufgrund der räumlich eng begrenzten Möglichkeiten gut abgestimmte Planungen erforderlich.
Um die Baudurchführung der verschiedenen auf der Hohen Schaar geplanten Maßnahmen ohne wesentliche Einschränkungen der Hafenverkehre bei Hafenbahn und Hafenstraßen zu ermöglichen, sind gemeinsame Konzepte zur technischen Lösungen, zum Bauablauf und zu benötigten Baustelleneinrichtungsflächen sowie der Verkehrsführung während der Bauphasen zu untersuchen.
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Dabei sind die Bauprojekte unter Berücksichtigung der verschiedenen möglichen zeitlichen Szenarien zu betrachten. Die bereits vorliegenden Variantenbetrachtungen sowohl der HPA als auch der Planungen zur A26 sind auf Grundlage der aktuellen Verkehrsprognosen und der Vorgaben zur Gleisplanung der Hafenbahn zu optimieren:
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Im Rahmen der ausgeschriebenen Ingenieurleistungen ist in einer Planungsstufe die Anhebung des Straßenknotens Hohe Schaar/Kattwykdamm ohne A26 zu untersuchen. Diese Planung wird Grundlage für eine zwischen HPA und Bundesrepublik Deutschland zu schließende Kreuzungsvereinbarung sein.
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Als weitere Planungsstufe ist die Vorzugsvariante des Verkehrsknotens Hohe Schaar mit der Anschlussstelle der BAB A26 Ost zu untersuchen.
Die Planungen der BAB A26 sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Maßgebliche Projektparameter (Planungsstufe 1):
Bauwerkslänge: Hohe-Schaar-Straße ca. 800 m
Kattwykdamm ca 300 m
Abfahrt ca 150 m
Aufweitung Hohe-Schaar-Str./Kattwykdamm ca. 320 m
Bauwerksbreite: ca 14 m–18 m.
Menge oder Umfang:
Planungsstufe 1:
Objektplanung Verkehrsanlagen, §47 HOAI
Objektplanung Ingenieurbauwerke, §43 HOAI
Tragwerksplanung, §51 HOAI
Leistungsphasen 1–3 gemäß HOAI
Besondere und zusätzliche Leistungen, z.B. verkehrstechnische Planung
Planungsstufe 2:
Leistungsphase 2 gemäß HOAI
Besondere und zusätzliche Leistungen, z.B. verkehrstechnische Planung.
Beschreibung der Optionen:
1. Planung weiterer Varianten im Rahmen Planungsstufe 2
2. Planungsbegleitung/fachliche Beratung im Zuge der weiteren Abstimmungen mit den Planungen für die BAB A26 Ost
3. Geotechnische Begleitung und Beratung auf Grundlage der im Planungsbereich vorliegenden Baugrunduntersuchungen, Bohrprofile und Gutachten, Planungsstufe 1-2
Dauer: 16 Monate
Referenznummer: SH-0872-13-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
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2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
3. Bestehende Berufshaftpflichtversicherung (Die Vorlage von Kopien ist zulässig).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten für die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz, sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils für die letzten 5 Jahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z.B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 5 Jahren fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist. Gliederung nach Berufsgruppen wie im abzufordernden Bewerbungsfomblatt angegeben.
2. Erklärung zum Qualitätsmanagement bzw. Angaben zur Qualitätssicherung im Unternehmen.
3. Referenzen des Unternehmens aus den letzten 5 Jahren für die nachfolgenden Kompetenzbereiche:
3.1. Objektplanung Verkehrsanlagen, insbesondere Lph. 1-3
(insbesondere innerörtliche Straßen, hochfrequentierte Hafenstraßen, Knotenpunkte innerorts, Baumaßnahme unter Aufrechterhaltung des Verkehrs)
3.2. Objektplanung Ingenieurbauwerke, insbesondere Lph. 1-3
(insbesondere komplexe innerörtliche Brückenbauwerke, Brücken über elektrifizierte Gleisanlagen, Bauzwischenzustände, Baumaßnahme unter Aufrechterhaltung des Verkehrs)
3.3. Tragwerksplanung, insbesondere Lph. 1-3
(insbesondere komplexe Tragwerkskonstruktion, Tiefgründungen, schwierige Baugrundverhältnis-se, Baumaßnahme unter Aufrechterhaltung des Verkehrs)
3.4. Verkehrstechnische Planung
(insbesondere Leistungsfähigkeitsnachweise, Verkehrssimulation, LSA-Bemessung)
3.5. Interdisziplinäre Planung von Projekten, die mindestens die Kompetenzbereiche 3.1 bis 3.3 beinhalten.
Bei diesen Unternehmensreferenzen werden ausdrücklich keine personenbezogenen Referenzen gefordert.
Hinweis für die Bewertung der Fachlichen Eignung:
Die Vergleichbarkeit von Bauvorhaben ist insbesondere durch die nachfolgenden Kriterien gekennzeichnet:
— Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke komplexer Bauvorhaben, Verkehrswege in drei Ebenen, Berücksichtigung von mehreren Verkehrswegen (z.B. Gleisanlagen, innerörtliche Straßen, Bundesautobahnen),
— komplexe Bauzustände und Provisorien (Dauerhafte Aufrechterhaltung des Betriebs der Hafenbahn und der Hafenstraße),
— Schwierige Baugrundverhältnisse, Kontamination,
— Beengte Flächenverhältnisse.
Werden für die oben aufgeführte Kompetenzbereiche 3.1-3.3 keine Referenzen eingereicht, so wird der Bewerber als fachlich nicht geeignet eingestuft und vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzend zu den Inhalten der Referenzschreiben auch Informationen von den Ansprechpartnern der benannten Bauherren zur Beurteilung der fachlichen Eignung heranzuziehen.
4. Personaleinsatzkonzept mit Angabe des Projektleiters sowie je Kompetenzbereich eines Hauptsachbearbeiters für die zu erbringenden Schwerpunkte
4.1. Objektplanung Verkehrsanlagen
4.2. Objektplanung Ingenieurbauwerke
4.3. Tragwerksplanung
4.4. Verkehrstechnische Planung
Pro Person Referenzprojekte, welche innerhalb der letzten 5 Jahre durchgeführt wurden.
Werden mehr als ein verantwortlicher Projektleiter bzw. je Kompetenzbereich mehr als ein Hauptsachbearbeiter benannt, gehen diese nicht in die Bewertung ein. Sofern mehr Personen benannt werden, gehen nur die Erstgenannten in die Bewertung ein.
Geeignet als verantwortliche Person für die Aufgabe der Projektleitung sind Personen mit einem Abschluss als Dipl. Ing. oder Master in der Fachrichtung Bauingenieurwesen in den angefragten Kompetenzbereichen oder gleichwertig und mindestens 5 Jahren Berufserfahrung auf dem Gebiet in den Kompetenzbereichen in vergleichbaren Maßnahmen.
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Geeignet als verantwortlicher Hauptsachbearbeiter für die genannten Aufgabenschwerpunkte sind Personen mit einem Abschluss als Dipl. Ing. oder Master in der Fachrichtung Bauingenieurwesen in den angefragten Kompetenzbereichen oder gleichwertig und mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dem jeweiligen Aufgabenbereich in den Kompetenzbereichen.
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Die Nicht-Vorlage von Referenzen zum Projektleiter und den 4 Hauptsachbearbeitern führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
5. Angabe des Auftragsanteils für den möglicherweise ein Unterauftrag erteilt wird (siehe auch Ergänzungen unter Pkt.VI.3)).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority AöR, Ausschreibungsstelle
Postanschrift: Brooktorkai 1
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: www.hamburg-port-authority.de 🌏
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2013/S 196-339530 (2013-10-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 071-123146
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 196-339530
ABl. S-Ausgabe: 71

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg
Quelle: OJS 2014/S 071-123146 (2014-04-07)