(1) Die Hamburg Port Authority beabsichtigt aus Gründen der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, den Manövrierraum für Seeschiffe im Einfahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufzuweiten. In diesem Zusammenhang ist auch die Sicherung des Lotsenhöftes als ein Teilprojekt der „Anpassung Vorhafen“ vorgesehen. (2) Im Rahmen dieses Teilprojektes ist die bestehende Landspitze des Lotsenhöftes für die erforderliche Gewässeraufweitung durch ein Vorsetzbauwerk zu sichern. Die Sicherung betrifft die Spitze des Lotsenhöftes sowie den westlichen Bereich des Wendemuthkai und den Nordkai im Werfthafen. (3) Die Maßnahme dieser Ausschreibung gliedert sich in ein übergeordnetes Gesamtprojekt ein. Das Gesamtprojekt besteht aus den folgenden Einzelmaßnahmen: — Sicherung der vorhandenen Kaimauer am Lotsenhöft zur Herstellung der Wassertiefe im Bereich des Wendekreises sowie der Zufahrt zum Vorhafen, — Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Wassertiefe für den Wendekreis sowie zur Zufahrt zum Vorhafen zur Herstellung einer geplanten Wassertiefe von NN -16,70 m. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung), — Rückbau der Landspitze am Tollerort inkl. des nördlichen Abschnittes des Europakais mit Errichtung einer neuen Ufereinfassung. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung), — Verfüllung des Kohlenschiffhafens mit einer abschließenden Böschung zur Elbe. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung), — Errichtung eines Feederliegeplatzes im Bereich des ehemaligen Kohlenschiffhafens. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung). (4) Bei der Kaimauer, die durch die Sicherungsmaßnahme betroffen ist, handelt es sich um eine private Kaimauer im Eigentum der Firma Blohm & Voss. Das Werftgelände ist im Eigentum der Hamburg Port Authority und ist an das Unternehmen Blohm & Voss vermietet. (5) Das neue Vorsetzbauwerk wird nach Fertigstellung in das Eigentum der Firma Blohm & Voss übergehen. (6) Die Sicherung der Kaimauer am Lotsenhöft wurde im Rahmen des übergeordneten Planfeststellungsbeschlusses der Maßnahme „Anpassung Einfahrt Vorhafen“ genehmigt. (7) Bei der Sicherung der Kaianlagen am Lotsenhöft handelt es sich um eine wasserseitige Vorsetze zur Abfangung des neuen Geländesprunges. (8) Vorgabe für die Ausführung ist der vollständige Erhalt der bestehenden Kaimauer. Technische Einrichtungen, wie Kranfahrbahn und Medientrassen etc. sollen weitestgehend unberührt von der Baumaßnahme sein. Eine Sanierung bzw. Ertüchtigung der bestehenden Anlage ist nicht vorgesehen (Ausnahme: Direkte Kontaktfläche Bestand/Vorsetze). (9) Die neu zu errichtende Vorsetze, bestehend aus einer gemischten Stahlspundwand und einem Stahlbetonholm, ist im Bereich des Blockes 2 und 3 am Wendemuthkai, im westlichen Bereich des Blockes 3 und 4 des Nordkais und im Westen stirnseitig zwischen den genannten Bereichen (auch Block 3 Bestand) vorgesehen. Die Gesamtlänge der Vorsetze beträgt ca. 160 m. (10) Die neue Konstruktion wird über horizontale Rundstahlanker rückverankert. Die Rundstahlanker werden durch die bestehende Kaimauerkonstruktion mit den integrierten Versorgungskanälen und Luftschutzräumen geführt und an landseitigen Pfahlböcken verankert bzw. als Fangedammkonstruktion mit der gegenüberliegenden Kaimauerkonstruktion verbunden. (11) Die Geländeoberkante an der Vorsetze liegt bei NN +5,60 m. Siehe hierzu auch das Teil B Baubeschreibung Pkt. 1.1.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-05.
Auftragsbekanntmachung (2013-08-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wasserbauarbeiten
Menge oder Umfang:
(1) Die Aufteilung der Gesamtmaßnahme umfasst für das Verfahren „Lotsenhöft“ folgende wesentliche Leistungen:— ca. 2.700 t Spundwandstahl,— ca. 29 Stück Rundstahlanker,— ca. 16 Stück Ortbetonbohrpfähle,— ca. 39 Stück Bohrverpresspfähle,— ca. 1.350 m³ Stahlbeton Vorsetze (Kaimauerkopf),— ca. 230 m³ Stahlbeton Balken Kopf Pfahlbock,— ca. 240 t Bewehrungsstahl,— ca. 3.900 m³ landseitiger Erdaushub auch im Bereich der vorh. Kaimauerkonstruktion,— ca. 1.800 m² Flächenrückbau und Wiederherstellung.Siehe hierzu auch das Teil B Baubeschreibung Pkt. 1.1.
(1) Die Aufteilung der Gesamtmaßnahme umfasst für das Verfahren „Lotsenhöft“ folgende wesentliche Leistungen:— ca. 2.700 t Spundwandstahl,— ca. 29 Stück Rundstahlanker,— ca. 16 Stück Ortbetonbohrpfähle,— ca. 39 Stück Bohrverpresspfähle,— ca. 1.350 m³ Stahlbeton Vorsetze (Kaimauerkopf),— ca. 230 m³ Stahlbeton Balken Kopf Pfahlbock,— ca. 240 t Bewehrungsstahl,— ca. 3.900 m³ landseitiger Erdaushub auch im Bereich der vorh. Kaimauerkonstruktion,— ca. 1.800 m² Flächenrückbau und Wiederherstellung.Siehe hierzu auch das Teil B Baubeschreibung Pkt. 1.1.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wasserbauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 40428472819📞
Fax: +49 40428472305 📠
(1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
(2) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Angebot vollständig zu benennen (Vordruck). Im Angebot ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bietergemeinschaft zu vertreten. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die Nachweise (gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
(3) Ausländische Bieter / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes (gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
(4) Bewertung der Bieter: (vgl. C des Bieterformblatts)
Im Vergabeverfahren werden nur Bieter berücksichtigt, welche die unter Punkt III.2) dargelegten Teilnahmebedingungen erfüllen.
(4.1) Dabei führt das Fehlen folgender Angaben bzw. Unterlagen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren:
(4.1.1) Rechtsverbindlich unterzeichnetes Angebot
(4.1.2) Ausgefülltes Bieterformblatt mit
— Angabe der Basisdaten des Bieters/ der Bietergemeinschaft in Pkt. A2 auf Seite 6 des Bieterformblatts
— Bestätigung der Richtigkeit der Angaben in Pkt. D auf Seite 19 des Bieterformblatts
(5) Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand folgender Kriterien:
— Preis 55 %
— Technischer Wert 45 %
(Siehe hierzu auch Bieterformblatt C)
Der Bieter mit der höchsten Punktzahl wird beauftragt.
Die anderen Bieter erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung.
(6) Die Angebote sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Sollten sich aus Sicht des Bieters Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
D-20457 Hamburg
Fax: +49 40428472612
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Und zwar im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Bauleistungen". Der Bieter hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
(1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
(2) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Angebot vollständig zu benennen (Vordruck). Im Angebot ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bietergemeinschaft zu vertreten. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die Nachweise (gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
(3) Ausländische Bieter / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes (gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
(4) Bewertung der Bieter: (vgl. C des Bieterformblatts)
Im Vergabeverfahren werden nur Bieter berücksichtigt, welche die unter Punkt III.2) dargelegten Teilnahmebedingungen erfüllen.
(4.1) Dabei führt das Fehlen folgender Angaben bzw. Unterlagen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren:
(4.1.1) Rechtsverbindlich unterzeichnetes Angebot
(4.1.2) Ausgefülltes Bieterformblatt mit
— Angabe der Basisdaten des Bieters/ der Bietergemeinschaft in Pkt. A2 auf Seite 6 des Bieterformblatts
— Bestätigung der Richtigkeit der Angaben in Pkt. D auf Seite 19 des Bieterformblatts
(5) Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand folgender Kriterien:
— Preis 55 %
— Technischer Wert 45 %
(Siehe hierzu auch Bieterformblatt C)
Der Bieter mit der höchsten Punktzahl wird beauftragt.
Die anderen Bieter erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung.
(6) Die Angebote sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Sollten sich aus Sicht des Bieters Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote an folgende Adresse zu richten:
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Und zwar im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Bauleistungen". Der Bieter hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(1) Die Hamburg Port Authority beabsichtigt aus Gründen der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, den Manövrierraum für Seeschiffe im Einfahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufzuweiten. In diesem Zusammenhang ist auch die Sicherung des Lotsenhöftes als ein Teilprojekt der „Anpassung Vorhafen“ vorgesehen.
(1) Die Hamburg Port Authority beabsichtigt aus Gründen der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, den Manövrierraum für Seeschiffe im Einfahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufzuweiten. In diesem Zusammenhang ist auch die Sicherung des Lotsenhöftes als ein Teilprojekt der „Anpassung Vorhafen“ vorgesehen.
(2) Im Rahmen dieses Teilprojektes ist die bestehende Landspitze des Lotsenhöftes für die erforderliche Gewässeraufweitung durch ein Vorsetzbauwerk zu sichern. Die Sicherung betrifft die Spitze des Lotsenhöftes sowie den westlichen Bereich des Wendemuthkai und den Nordkai im Werfthafen.
(2) Im Rahmen dieses Teilprojektes ist die bestehende Landspitze des Lotsenhöftes für die erforderliche Gewässeraufweitung durch ein Vorsetzbauwerk zu sichern. Die Sicherung betrifft die Spitze des Lotsenhöftes sowie den westlichen Bereich des Wendemuthkai und den Nordkai im Werfthafen.
(3) Die Maßnahme dieser Ausschreibung gliedert sich in ein übergeordnetes Gesamtprojekt ein. Das Gesamtprojekt besteht aus den folgenden Einzelmaßnahmen:
— Sicherung der vorhandenen Kaimauer am Lotsenhöft zur Herstellung der Wassertiefe im Bereich des Wendekreises sowie der Zufahrt zum Vorhafen,
— Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Wassertiefe für den Wendekreis sowie zur Zufahrt zum Vorhafen zur Herstellung einer geplanten Wassertiefe von NN -16,70 m. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung),
— Rückbau der Landspitze am Tollerort inkl. des nördlichen Abschnittes des Europakais mit Errichtung einer neuen Ufereinfassung. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung),
— Verfüllung des Kohlenschiffhafens mit einer abschließenden Böschung zur Elbe. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung),
— Errichtung eines Feederliegeplatzes im Bereich des ehemaligen Kohlenschiffhafens. (Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung).
(4) Bei der Kaimauer, die durch die Sicherungsmaßnahme betroffen ist, handelt es sich um eine private Kaimauer im Eigentum der Firma Blohm & Voss. Das Werftgelände ist im Eigentum der Hamburg Port Authority und ist an das Unternehmen Blohm & Voss vermietet.
(4) Bei der Kaimauer, die durch die Sicherungsmaßnahme betroffen ist, handelt es sich um eine private Kaimauer im Eigentum der Firma Blohm & Voss. Das Werftgelände ist im Eigentum der Hamburg Port Authority und ist an das Unternehmen Blohm & Voss vermietet.
(5) Das neue Vorsetzbauwerk wird nach Fertigstellung in das Eigentum der Firma Blohm & Voss übergehen.
(6) Die Sicherung der Kaimauer am Lotsenhöft wurde im Rahmen des übergeordneten Planfeststellungsbeschlusses der Maßnahme „Anpassung Einfahrt Vorhafen“ genehmigt.
(7) Bei der Sicherung der Kaianlagen am Lotsenhöft handelt es sich um eine wasserseitige Vorsetze zur Abfangung des neuen Geländesprunges.
(8) Vorgabe für die Ausführung ist der vollständige Erhalt der bestehenden Kaimauer. Technische Einrichtungen, wie Kranfahrbahn und Medientrassen etc. sollen weitestgehend unberührt von der Baumaßnahme sein. Eine Sanierung bzw. Ertüchtigung der bestehenden Anlage ist nicht vorgesehen (Ausnahme: Direkte Kontaktfläche Bestand/Vorsetze).
(8) Vorgabe für die Ausführung ist der vollständige Erhalt der bestehenden Kaimauer. Technische Einrichtungen, wie Kranfahrbahn und Medientrassen etc. sollen weitestgehend unberührt von der Baumaßnahme sein. Eine Sanierung bzw. Ertüchtigung der bestehenden Anlage ist nicht vorgesehen (Ausnahme: Direkte Kontaktfläche Bestand/Vorsetze).
(9) Die neu zu errichtende Vorsetze, bestehend aus einer gemischten Stahlspundwand und einem Stahlbetonholm, ist im Bereich des Blockes 2 und 3 am Wendemuthkai, im westlichen Bereich des Blockes 3 und 4 des Nordkais und im Westen stirnseitig zwischen den genannten Bereichen (auch Block 3 Bestand) vorgesehen. Die Gesamtlänge der Vorsetze beträgt ca. 160 m.
(9) Die neu zu errichtende Vorsetze, bestehend aus einer gemischten Stahlspundwand und einem Stahlbetonholm, ist im Bereich des Blockes 2 und 3 am Wendemuthkai, im westlichen Bereich des Blockes 3 und 4 des Nordkais und im Westen stirnseitig zwischen den genannten Bereichen (auch Block 3 Bestand) vorgesehen. Die Gesamtlänge der Vorsetze beträgt ca. 160 m.
(10) Die neue Konstruktion wird über horizontale Rundstahlanker rückverankert. Die Rundstahlanker werden durch die bestehende Kaimauerkonstruktion mit den integrierten Versorgungskanälen und Luftschutzräumen geführt und an landseitigen Pfahlböcken verankert bzw. als Fangedammkonstruktion mit der gegenüberliegenden Kaimauerkonstruktion verbunden.
(10) Die neue Konstruktion wird über horizontale Rundstahlanker rückverankert. Die Rundstahlanker werden durch die bestehende Kaimauerkonstruktion mit den integrierten Versorgungskanälen und Luftschutzräumen geführt und an landseitigen Pfahlböcken verankert bzw. als Fangedammkonstruktion mit der gegenüberliegenden Kaimauerkonstruktion verbunden.
(11) Die Geländeoberkante an der Vorsetze liegt bei NN +5,60 m.
Siehe hierzu auch das Teil B Baubeschreibung Pkt. 1.1.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
(1) Die Aufteilung der Gesamtmaßnahme umfasst für das Verfahren „Lotsenhöft“ folgende wesentliche Leistungen:
— ca. 2.700 t Spundwandstahl,
— ca. 29 Stück Rundstahlanker,
— ca. 16 Stück Ortbetonbohrpfähle,
— ca. 39 Stück Bohrverpresspfähle,
— ca. 1.350 m³ Stahlbeton Vorsetze (Kaimauerkopf),
— ca. 230 m³ Stahlbeton Balken Kopf Pfahlbock,
— ca. 240 t Bewehrungsstahl,
— ca. 3.900 m³ landseitiger Erdaushub auch im Bereich der vorh. Kaimauerkonstruktion,
— ca. 1.800 m² Flächenrückbau und Wiederherstellung.
Siehe hierzu auch das Teil B Baubeschreibung Pkt. 1.1.
Dauer: 15 Monate
Referenznummer: E-0540-13-O-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1.) Auszug aus dem Berufsregister
(beizufügen als Anlage A3 zum Bieterformblatt)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1.) Erklärung zum Gesamtumsatz der vergangenen fünf Jahre.
(Siehe hierzu auch das Bieterformblatt B1)
(2.) Erklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen der vergangenen 5 Jahre entsprechend der im Bewerbungsformblatt genannten Kriterien.
(detaillierte Angaben siehe Bieterformblatt B2)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1.) Angaben zur Personalstruktur des Bieters oder im Falle von Bietergemeinschaften aller beteiligten Unternehmen in den letzten 3 Geschäftsjahren, gegliedert nach Kaufmännische und Technische Angestellte, gewerbliche Mitarbeiter in Tabelle 8 des Bieterformblatts (Bauleiter, Polier, gewerbliche Arbeiter).
(1.) Angaben zur Personalstruktur des Bieters oder im Falle von Bietergemeinschaften aller beteiligten Unternehmen in den letzten 3 Geschäftsjahren, gegliedert nach Kaufmännische und Technische Angestellte, gewerbliche Mitarbeiter in Tabelle 8 des Bieterformblatts (Bauleiter, Polier, gewerbliche Arbeiter).
(detaillierte Angaben siehe Bieterformblatt B3).
(2) Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit
Im Einzelnen sind Referenzen zu folgenden ausgeführten Leistungsumfängen einzureichen:
(2.1) Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich A: Erfahrungen in Planung und Bau von Kaimauerbauwerken, konstruktiven Uferwänden, Schleusen oder vergleichbaren Bauwerken vom Bieter oder im Falle von Bietergemeinschaften von mind. einem der beteiligten Unternehmen durch Angabe von einer Referenz der letzten 5 Geschäftsjahre.
(2.1) Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich A: Erfahrungen in Planung und Bau von Kaimauerbauwerken, konstruktiven Uferwänden, Schleusen oder vergleichbaren Bauwerken vom Bieter oder im Falle von Bietergemeinschaften von mind. einem der beteiligten Unternehmen durch Angabe von einer Referenz der letzten 5 Geschäftsjahre.
(detaillierte Angaben siehe Bieterformblatt B4).
(2.2) Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich B: Erfahrungen in Planung und Bau im Bereich Spezialtiefbau vom Bieter oder im Falle von Bietergemeinschaften von mind. einem der beteiligten Unternehmen durch Angabe von einer Referenz der letzten 5 Geschäftsjahre
(2.2) Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich B: Erfahrungen in Planung und Bau im Bereich Spezialtiefbau vom Bieter oder im Falle von Bietergemeinschaften von mind. einem der beteiligten Unternehmen durch Angabe von einer Referenz der letzten 5 Geschäftsjahre
(detaillierte Angaben siehe Bieterformblatt B5).
(2.3) Auflistung von maximal einer Referenz für Kompetenzbereich A sowie einer Referenz für Kompetenzbereich B von mit Erfolg innerhalb der letzten fünf Jahre bearbeiteten Projekten inkl. einer Kurzbeschreibung der Projekte. Werden die bereits durchnummerierten Referenzblätter mehrfach eingereicht, so gilt die Reihenfolge der Abheftung in den Bewerbungsunterlagen.
(2.3) Auflistung von maximal einer Referenz für Kompetenzbereich A sowie einer Referenz für Kompetenzbereich B von mit Erfolg innerhalb der letzten fünf Jahre bearbeiteten Projekten inkl. einer Kurzbeschreibung der Projekte. Werden die bereits durchnummerierten Referenzblätter mehrfach eingereicht, so gilt die Reihenfolge der Abheftung in den Bewerbungsunterlagen.
(detaillierte Angaben insbesondere zu den nachzuweisenden Leistungsumfängen siehe Bieterformblatt B4-B5).
(3) Erklärung zur technischen Ausrüstung
Im Einzelnen sind Nachweise zu folgenden Geräten als Mindestanforderung einzureichen:
— Die für den Spundwandeinbau vorgesehenen Drehbohrgeräte müssen die Mindestanforderung Drehbohrgerät "Bauer BG 36" oder gleichwertig erfüllen.
— Die für den Spundwandeinbau vorgesehenen Hebegeräte müssen die Mindestanforderung einer Hakenhöhe von 40m erfüllen.
(detaillierte Angaben siehe Bieterformblatt B6)
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem (r) Vertreter (in).
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Unterlagen stehen ab sofort nur noch digital unter folgender Adresse zur Verfügung: https://vergabe.rib.de
Die Ausschreibung befindet sich unter der Maßnahme „Sicherung Lotsenhöft“;
Vergabenummer „E-0540-13-O-EU“.
Die Weitergabe der Ausschreibungen an Dritte ist nicht zulässig.
Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Verfahrensablaufes muss die HPA einen Überblick über alle aktuellen Bewerber für eine Vergabemaßnahme haben. Bereits registrierte Firmen werden beim Download automatisch in die Firmenliste aufgenommen.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-11-18 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2013-09-26 📅
Öffnungsort: HPA Ausschreibungsstelle Speicher X EG.20, Brooktorkai 1, 20457 Hamburg.
Ort des Eröffnungstermins: HPA Ausschreibungsstelle Speicher X EG.20, Brooktorkai 1, 20457 Hamburg.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihrer bevollmächtigten Vertreter.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-15 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 220-362841
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Düsternstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20355
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 153-267342 (2013-08-05)
Ergänzende Angaben (2013-12-19) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben