Anpassung Einfahrt Vorhafen (AEV) - Uferbauwerke Tollerort (TOV)

Hamburg Port Authority AöR

(1.1) Für den Gewässerbereich Norderelbe/Vorhafen bestehen aufgrund der gegebenen nautischen und strömungstechnischen Verhältnisse Einschränkungen für die Passage von großen Schiffen. Das Projekt Anpassung Einfahrt Vorhafen (AEV) hat vor dem Hintergrund der Schiffsgrößenentwicklung zum Ziel, die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten. Hierfür soll der Zufahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufgeweitet werden. Die vorhandenen Uferbefestigungen der Landspitze Tollerort (konstruktive Stützbauwerke und Böschungen) und der landseitige Bodenkörper werden zurückgebaut und mit neuen Abschlussbauwerken versehen. Der Bau der neuen Uferbefestigung erfolgt bei laufendem Betrieb des benachbarten Containerterminals Tollerort (CTT).
(1.2) Im Rahmen des Projektes “Anpassung Einfahrt Vorhafen“ (AEV) sind zwei getrennte Maßnahmen vorgesehen, die innerhalb des bestehenden Baufeldes der Landspitze Tollerort parallel ausgeführt werden.
Sie bestehen im Wesentlichen aus folgenden Teilmaßnahmen:
Maßnahme Uferbauwerk Tollerort (TOV)
- Vorsetze Tollerort
- Anschlussbauwerk Europakai
Maßnahme Rückbau Tollerort (TOR) – nicht Bestandteil dieses Verfahrens
- Erdbau/Rückbau
- Restverfüllung Kohlenschiffhafen
- Vertiefung bestehender Wasserflächen
- Herrichten und Betreiben von Bodenzwischenlagerflächen
- Entwässerungsleitung Schifferweg
Beschreibung der Maßnahme TOV:
(1.3) TOV umfasst im östlichen Bereich der zurückzubauenden Tollerortlandspitze den Bau einer ca. 220 m langen Vorsetze sowie das ca. 90 m lange Anschlussbauwerk. Die Vorsetze bildet den konstruktiven Uferabschluss der neuen Landspitze Tollerort; das neue Anschlussbauwerk sichert bzw. verstärkt die verbleibende Kaimauerstrecke des Liegeplatzes 1 am Europakai. An der neuen nordöstlichen Terminalecke laufen die Vorsetze und das Anschlussbauwerk zusammen und durchkreuzen die alte Kaimauer.
(1.4) Die Vorsetze ist als im Schlitz eingestellte kombinierte Spundwand geplant, die über geneigte Mikropfähle verankert wird. Die Pfahlköpfe werden im neuen Stahlbetonholm verankert. Der Stahlbetonholm ist fugenlos geplant und erhält auf ca. 160 m Länge eine aufgehende Hochwasserschutzwand in Stahlbeton. Die Vorsetze wird als Landbaustelle ausgeführt.
(1.5) Das Anschlussbauwerk besteht aus einer vorgesetzten kombinierten Spundwand, deren Tragbohlen in eine Vorbohrung eingestellt werden. Im Bereich der Füllbohlen sind Lockerungsbohrungen vorgesehen, mit anschließendem Einrütteln der Füllbohlen. Geneigte und stahlbaumäßig angeschlossene Mikropfähle verankern die Spundwand, die mit einem Stahlbetonkopfholm ausgestattet wird. Die Mikropfähle sind teilweise unter Kampfmittelverdacht einzubauen bzw. baubegleitend zu sondieren. Für das Anschlussbauwerk werden Arbeiten von Land und Wasser aus erforderlich.
(1.6) Im Eck- bzw. Durchkreuzungsbereich der alten Kaimauer wird eine neue Stahlbetonkaiplatte erforderlich, deren Vertikallasten über Ortbetonbohrpfähle abgetragen werden. Ebenso ist die Spundwandtrasse, im Kreuzungsbereich der alten Kaimauer, im Drehbohrverfahren von alten Gründungselementen aus Stahl und Stahlbeton frei zu machen. Im Eckbereich werden auch Kampfmittelräumungen erforderlich. Für die Räumung der tiefliegenden Verdachtspunkte, unterhalb des Grundwasserspiegels, zwischen den vorhandenen Gründungselementen, sind Räumungsbohrungen vorgesehen.
(1.7) Die Hamburg Port Authority (HPA) beabsichtigt im Rahmen der Maßnahme TOV den konstruktiven Ingenieurwasserbau, die vorgenannte Kampfmittelräumung und die technische Bearbeitung zu vergeben.
Mit dem Teilnahmewettbewerb werden bis maximal vier geeignete Bieter ausgewählt. Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens werden die aus dem Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber aufgefordert Angebote einzureichen.
Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-02 Auftragsbekanntmachung
2014-05-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-07-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten vor Ort für Vorhäfen
Menge oder Umfang:
(1) Die Aufteilung der Gesamtmaßnahme umfasst für das Verfahren „Uferbauwerke Tollerort“ nach jetzigem Stand folgende wesentlichen Leistungen:- Herstellung eingestellter kombinierter Spundwände (Füllbohleneinbau im Wasserbereich mit Lockerungsbohrungen und Einrütteln) und Wellenspundwände ca. 3.200 t- Schlitzwandarbeiten für Haupttragwand ca. 4.000 m²- Großbohrungen für Haupttragwand ca. 700 Bohrmeter,- Herstellung Mikropfähle ca. 180 Stk unter baubegleitender Kampfmittelsondierung,- Herstellung Bohrpfähle ca. 13 Stk,- Herstellung Uferwandköpfe aus Stahlbeton ca. 320 m,- Herstellung Hochwasserschutzwand (Stahlbeton) ca. 160 m,- alle zur Fertigstellung der Leistungen erforderlichen Erdarbeiten, wie Baugrube des Vorsetzenholms, Baugrube des Eckbauwerks, Baugruben zum Rückbau von Bestandsbauten, Suchschachtungen ca. 6.000 m³,- alle zur Fertigstellung der Leistungen erforderlichen Neben- und Bauhilfsarbeiten,- Technische Bearbeitung inkl. Genehmigungsstatik und Ausführungsplanung.- Baubegleitende Kampfmittelsondierung/ -räumung einzelner tiefliegender Verdachtspunkte, im Bereich vorhandener Gründungselemente aus Stahl und Stahlbeton. Verdachtspunkte unterhalb des Grundwasserhorizonts. Bauseitig vorgesehene Räumungsbohrungen im Drehbohrverfahren.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten vor Ort für Vorhäfen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428472819 📞
Fax: +49 40428472305 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-02 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 130-225277
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 220-362841
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
(1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II 1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungsunterlagen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Pkt. 2 des Bewerbungsformblatts) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. (2.) Bewerbergemeinschaften: (vgl. Pkt. 6 des Bewerbungsformblatts) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Anlage 5 zum Bewerbungsformblatt, Kopie ausreichend). Ferner ist die Organisationsstruktur der Bewerbergemeinschaft darzustellen (Anlage 6 zum Bewerbungsformblatt). Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass das Bewerbungsformblatt einfach für die gesamte Bewerbergemeinschaft, jedoch mit den Angaben jedes Mitglieds, abzugeben ist. Das bedeutet, dass sämtliche erforderlichen Anlagen von jedem Mitglied beizustellen sind (siehe Pkt. 2 des Bewerbungsformblatts). Darüber hinaus sind sämtliche Angaben im Bewerbungsformblatt wie in den Unterpunkten beschrieben einzeln für jedes Mitglied und ggf. kumuliert für die Bewerbergemeinschaft anzugeben. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Referenzblätter nur einfach für die gesamte Bewerbergemeinschaft einzureichen sind. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. (3.) Nachunternehmer: (vgl. Pkt. 7 des Bewerbungsformblatts) Nachunternehmer werden zugelassen. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden. Bezogen auf die Arbeiten unter Kampfmittelverdacht sei darauf hingewiesen, dass sofern die registrierte Räumfirma nicht alle im Bombenhorizont geplanten Arbeiten selber durchführen kann, so kann sie sich eine ebenfalls in Hamburg registrierte Räumfirma als Nachunternehmer nehmen oder mit dieser eine BIEGE/ARGE bilden. Sofern eine registrierte zusammen mit einer nicht registrierten Räumfirma tätig werden möchte, so wäre für diese Firmenkonstellation eine Registrierung z.B. als ARGE beim KRD erforderlich. Die Räumfirma oder die Räumfirmen-ARGE könnte bieterseits als Nachunternehmer des Auftragnehmers gebunden werden. (4.) Bewertung der Bewerber: (vgl. Pkt. 8 des Bewerbungsformblatts) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Punkt III.2) dargelegten Teilnahmebedingungen erfüllen. Dabei führt das Fehlen folgender Angaben bzw. Unterlagen zum Ausschluss vom Teilnahmewettbewerb: - Rechtsverbindlich unterzeichnetes Anschreiben - Ausgefülltes Bewerbungsformblatt mit * Angabe der Basisdaten des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft in Pkt.3 auf Seite 6 des Bewerbungsformblatts * Bestätigung der Richtigkeit der Angaben in Pkt. 10 auf Seite 30 des Bewerbungsformblatts Ausländische Bewerber / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand folgender Kriterien: Wirtschaftliche, finanzielle und personelle Leistungsfähigkeit des Bewerbers = 24% Fachliche Eignung des Bewerbers = 72% Gesamteindruck des Teilnahmeantrages = 4% Der Mindestwert für die Teilnahme am weiteren Verfahren beträgt 60% des Gesamtwerts. Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 9. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 4) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer), per Fax oder Email, bis sechs Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrages an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Brooktorkai 1 Zentraler Einkauf D-20457 Hamburg Fax +49 40 42847 - 2612 Email: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, werden ausschließlich in der jeweiligen Maßnahme unter http://hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Information abzurufen. Teilnahmeanträge sind einfach in Papier sowie einfach digital auf CD/DVD an die Adresse gem. A.III) zu stellen. Die Angaben und Nachweise gemäß Nr. 2 des Bewerbungsformblatts sind in getrennten Registern (Papierversion) bzw. digitalen Ordnern (digitale Version) beizufügen. Die Register bzw. Ordner sind mit der Nummerierung gemäß Nr. 2 des Bewerbungsformblatts zu kennzeichnen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(1.1) Für den Gewässerbereich Norderelbe/Vorhafen bestehen aufgrund der gegebenen nautischen und strömungstechnischen Verhältnisse Einschränkungen für die Passage von großen Schiffen. Das Projekt Anpassung Einfahrt Vorhafen (AEV) hat vor dem Hintergrund der Schiffsgrößenentwicklung zum Ziel, die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten. Hierfür soll der Zufahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufgeweitet werden. Die vorhandenen Uferbefestigungen der Landspitze Tollerort (konstruktive Stützbauwerke und Böschungen) und der landseitige Bodenkörper werden zurückgebaut und mit neuen Abschlussbauwerken versehen. Der Bau der neuen Uferbefestigung erfolgt bei laufendem Betrieb des benachbarten Containerterminals Tollerort (CTT).
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(1.2) Im Rahmen des Projektes “Anpassung Einfahrt Vorhafen“ (AEV) sind zwei getrennte Maßnahmen vorgesehen, die innerhalb des bestehenden Baufeldes der Landspitze Tollerort parallel ausgeführt werden.
Sie bestehen im Wesentlichen aus folgenden Teilmaßnahmen:
Maßnahme Uferbauwerk Tollerort (TOV)
- Vorsetze Tollerort
- Anschlussbauwerk Europakai
Maßnahme Rückbau Tollerort (TOR) – nicht Bestandteil dieses Verfahrens
- Erdbau/Rückbau
- Restverfüllung Kohlenschiffhafen
- Vertiefung bestehender Wasserflächen
- Herrichten und Betreiben von Bodenzwischenlagerflächen
- Entwässerungsleitung Schifferweg
Beschreibung der Maßnahme TOV:
(1.3) TOV umfasst im östlichen Bereich der zurückzubauenden Tollerortlandspitze den Bau einer ca. 220 m langen Vorsetze sowie das ca. 90 m lange Anschlussbauwerk. Die Vorsetze bildet den konstruktiven Uferabschluss der neuen Landspitze Tollerort; das neue Anschlussbauwerk sichert bzw. verstärkt die verbleibende Kaimauerstrecke des Liegeplatzes 1 am Europakai. An der neuen nordöstlichen Terminalecke laufen die Vorsetze und das Anschlussbauwerk zusammen und durchkreuzen die alte Kaimauer.
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(1.4) Die Vorsetze ist als im Schlitz eingestellte kombinierte Spundwand geplant, die über geneigte Mikropfähle verankert wird. Die Pfahlköpfe werden im neuen Stahlbetonholm verankert. Der Stahlbetonholm ist fugenlos geplant und erhält auf ca. 160 m Länge eine aufgehende Hochwasserschutzwand in Stahlbeton. Die Vorsetze wird als Landbaustelle ausgeführt.
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(1.5) Das Anschlussbauwerk besteht aus einer vorgesetzten kombinierten Spundwand, deren Tragbohlen in eine Vorbohrung eingestellt werden. Im Bereich der Füllbohlen sind Lockerungsbohrungen vorgesehen, mit anschließendem Einrütteln der Füllbohlen. Geneigte und stahlbaumäßig angeschlossene Mikropfähle verankern die Spundwand, die mit einem Stahlbetonkopfholm ausgestattet wird. Die Mikropfähle sind teilweise unter Kampfmittelverdacht einzubauen bzw. baubegleitend zu sondieren. Für das Anschlussbauwerk werden Arbeiten von Land und Wasser aus erforderlich.
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(1.6) Im Eck- bzw. Durchkreuzungsbereich der alten Kaimauer wird eine neue Stahlbetonkaiplatte erforderlich, deren Vertikallasten über Ortbetonbohrpfähle abgetragen werden. Ebenso ist die Spundwandtrasse, im Kreuzungsbereich der alten Kaimauer, im Drehbohrverfahren von alten Gründungselementen aus Stahl und Stahlbeton frei zu machen. Im Eckbereich werden auch Kampfmittelräumungen erforderlich. Für die Räumung der tiefliegenden Verdachtspunkte, unterhalb des Grundwasserspiegels, zwischen den vorhandenen Gründungselementen, sind Räumungsbohrungen vorgesehen.
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(1.7) Die Hamburg Port Authority (HPA) beabsichtigt im Rahmen der Maßnahme TOV den konstruktiven Ingenieurwasserbau, die vorgenannte Kampfmittelräumung und die technische Bearbeitung zu vergeben.
Mit dem Teilnahmewettbewerb werden bis maximal vier geeignete Bieter ausgewählt. Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens werden die aus dem Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber aufgefordert Angebote einzureichen.
Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 9.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
(1) Die Aufteilung der Gesamtmaßnahme umfasst für das Verfahren „Uferbauwerke Tollerort“ nach jetzigem Stand folgende wesentlichen Leistungen:
- Herstellung eingestellter kombinierter Spundwände (Füllbohleneinbau im Wasserbereich mit Lockerungsbohrungen und Einrütteln) und Wellenspundwände ca. 3.200 t
- Schlitzwandarbeiten für Haupttragwand ca. 4.000 m²
- Großbohrungen für Haupttragwand ca. 700 Bohrmeter,
- Herstellung Mikropfähle ca. 180 Stk unter baubegleitender Kampfmittelsondierung,
- Herstellung Bohrpfähle ca. 13 Stk,
- Herstellung Uferwandköpfe aus Stahlbeton ca. 320 m,
- Herstellung Hochwasserschutzwand (Stahlbeton) ca. 160 m,
- alle zur Fertigstellung der Leistungen erforderlichen
Erdarbeiten, wie Baugrube des Vorsetzenholms, Baugrube des Eckbauwerks, Baugruben zum Rückbau von Bestandsbauten, Suchschachtungen ca. 6.000 m³,
Neben- und Bauhilfsarbeiten,
- Technische Bearbeitung inkl. Genehmigungsstatik und Ausführungsplanung.
- Baubegleitende Kampfmittelsondierung/ -räumung einzelner tiefliegender Verdachtspunkte, im Bereich vorhandener Gründungselemente aus Stahl und Stahlbeton. Verdachtspunkte unterhalb des Grundwasserhorizonts. Bauseitig vorgesehene Räumungsbohrungen im Drehbohrverfahren.
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Dauer: 19 Monate
Referenznummer: E-0440-13-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Auszug aus dem Berufsregister (beizufügen als Anlage 1 zum Bewerbungsformblatt)
(2) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen. (beizufügen als Anlage 2 zum Bewerbungsformblatt)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Darstelllung der Organisationsstruktur des Unternehmens. Angabe zu den verbundenen Unternehmen und den unselbständigen Niederlassungen. Bei Holdingstrukturen mit eindeutiger Benennung der den Auftrag übernehmenden Gesellschaft. Angabe darüber, wie viele Mitarbeiter gegenwärtig in den einzelnen Unternehmensteilen tätig sind. (beizufügen als Anlage 4 zum Bewerbungsformblatt) Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 4.1.
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(2) Erklärung zum Gesamtumsatz Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 4.2.
(3) Erklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen entsprechend der im Bewerbungsformblatt genannten Kriterien. Siehe hierzu auch das Bewerbungsformblatt Pkt. 4.2.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Angaben zur Personalstruktur zum Zeitpunkt der Bewerbung mit Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter, gegliedert nach Berufsgruppen (Bauleiter, Poliere, gewerbliche Arbeiter sowie Mitarbeiter des Technischen Büros) (detaillierte Angaben siehe Bewerbungsformblatt Pkt. 5.1).
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(2) Qualitätssicherung (beizufügen als Anlage 3 zum Bewerbungsformblatt) (detaillierte Angaben siehe Bewerbungsformblatt Pkt. 5.2).
(3) Erklärung zur technischen Ausrüstung (Spezialtiefbaugeräte), dabei gelten der Nachweis eines Drehbohrgeräts sowie eines Schlitzwandgerätes als Mindestanforderung (detaillierte Angaben siehe Bewerbungsformblatt Pkt. 5.3)
(4) Referenzen für Spezialtiefbau-, Kampfmittelräumleistungen und Technische Bearbeitung. Bei Nicht- Vorliegen bzw. einer Nichterfüllung eines der unter Pkt. 5.4 im Bewerbungsformblatt genannten Bewertungskriterien erfolgt der Ausschluss vom Wettbewerb. Im Einzelnen sind Referenzen zu folgenden auszuführenden Leistungsumfängen einzureichen:
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(4.1) Bauleistung
- Konstruktiver Ingenieurwasserbau im tidebeeinflussten Bereich, mit Arbeiten von Land und von Wasser, sowohl Spundwand- bzw. Gründungsarbeiten als auch Stahlbetonarbeiten und Stahlbau
- Bauen im Bestand
- Schlitzwandarbeiten
- Drehbohrverfahren (Großbohrungen)
(4.2) Kampfmittelräumung
- Kampfmittelsondierung/ -räumung mittels Räumungsbohrungen (Großbohrungen) oder vergleichbare Leistungen
(4.3) Technischen Bearbeitung
- Konstruktiver Ingenieurwasserbau im tidebeeinflussten Bereich, mit Arbeiten von Land und von Wasser, sowohl Spundwand- bzw. Gründungsarbeiten als auch Stahlbetonarbeiten und Stahlbau.
- Bauen im Bestand.
(4.4) Auflistung von maximal sechs Referenzen für Bauleistungen, zwei Referenzen für Kampfmittelräumleistungen und drei Referenzen für Technische Bearbeitung von mit Erfolg innerhalb der letzten fünf Jahre bearbeiteten Projekte inkl. einer Kurzbeschreibung der Projekte. Werden die bereits durchnummerierten Referenzblätter mehrfach eingereicht, so gilt die Reihenfolge der Abheftung in den Bewerbungsunterlagen.
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(detaillierte Angaben insbesondere zu den nachzuweisenden Leistungsumfängen siehe Bewerbungsformblatt Pkt. 5.4).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Verhandlungsverfahren
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Verhandlungsverfahren
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem (r) Vertreter (in)

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Michael Grosch
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Name: Hamburg Port Authority (AöR)
URL für weitere Informationen: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Postanschrift: Brooktorkai 1
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi. EG.20
Telefon: +49 40428472181 📞
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: www.hamburg-port-authority.de 🌏
URL der Teilnahme: www.hamburg-port-authority.de 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-15 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 220-362841

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Düsternstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20355
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt §107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf Nachprüfverfahren gemäß §107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2013/S 130-225277 (2013-07-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 40428-47/19 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 092-162142
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 130-225277
ABl. S-Ausgabe: 92
Quelle: OJS 2014/S 092-162142 (2014-05-12)