Als eine der wesentlichen städtebaulichen Maßnahmen der nächsten Jahre beabsichtigt die Gemeinde Quierschied die Ortsmitte von Quierschied städtebaulich neu zu ordnen, zu gestalten und zu entwickeln. Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen ist der Neubau eines Gebäudes, welches neben einem Veranstaltungssaal auch eine Bankfiliale aufnehmen soll. Die für dieses Gebäude vorgesehene Fläche befindet sich zwischen Marienstraße, Rathausstraße und Rewe-Markt. Ein Teil dieser Fläche wird als Parkplatz genutzt, der Bereich des ehemaligen Rathauses und Kultursaales liegt zur Zeit brach. Im Vorfeld dieses Verhandlungsverfahrens hat die Gemeinde Quierschied drei Teams, bestehend jeweils aus Architekten/Stadtplanern und Landschaftsarchitekten beauftragt, Ideen und Konzepte für die städtebauliche Entwicklung und Neuordnung der Ortsmitte von Quierschied zu erarbeiten. Teil der Aufgabenstellung, die auf der homepage der Gemeinde eingesehen werden kann (http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) war es, hinsichtlich des Neubaus eines Gebäudes zur Aufnahme eines Veranstaltungssaales und einer Bankfiliale Zielvorstellungen zu entwickeln und Lösungsvorschläge (Planungskonzepte) aufzuzeigen, bezogen auf die Größe und Art des Gebäudes, dessen Lage und Anordnung, seine Gestaltung (Dachformen, Grundrissorganisation) und die Unterbringung des vorgegebenen Raumprogrammes. Der Gemeinderat der Auftraggeberin hat eines der danach vorgelegten Konzepte ausgewählt. Dieses Konzept kann auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (Pfad: www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung, http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) eingesehen werden und soll im Zuge der Beauftragung eines der Bieter im vorliegenden Verfahren zugrunde gelegt, weiterverfolgt und bis zur Ausführungsreife fortentwickelt werden. Gegenstand des Verfahrens sind Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude, so wie in § 34 HOAI beschrieben. Die verfahrensgegenständliche Aufgabe umfasst die Planung des Gebäudes zur Aufnahme des Veranstaltungssaals und einer Bankfiliale einschließlich des Innenausbaus, jedoch ohne Innenausbau für den für die Bankfiliale bestimmten Gebäudeteil. Die Planung des Innenausbaus dieses Gebäudeteils erfolgt von dritter Seite. Die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Akustik, Brandschutz, Freianlagenplanung, Bodengutachter, usw. ist ebenfalls nicht Bestandteil des vorliegenden Verfahrens und der Aufgabe des Bieters. Der Bieter hat jedoch den Auftraggeber zum Leistungsbedarf zu beraten, erforderliche Abstimmungen mit den anderen an der Planung fachlich Beteiligten vorzunehmen und deren Planungsbeiträge in seine eigene Planung zu integrieren. Die vom Bieter einzuhaltende Gesamtkostenobergrenze (Baukosten) beträgt 2 500 000 EUR netto. Hierin nicht enthalten sind die Kosten für die verfahrensgegenständlichen Architektenleistungen und die nicht verfahrensgegenständlichen Kosten für Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Freianlagenplanung, Akustik, Brandschutz und Bodengutachter. Die Kosten für die verfahrensgegenständlichen Architektenleistungen und die Architekten- und Ingenieurleistungen der weiteren fachlich Beteiligten sind vorläufig wie folgt aufzugliedern: Architektenleistungen ca. 48 %, Freianlagenplanung ca. 20 %, Haustechnik ca. 18 %, Statik/Prüfstatik ca. 12 % und andere ca 2 %. Bei der Erfüllung der verfahrensgegenständlichen Aufgabe hat der Bieter insbesondere folgenden Anforderungen zu genügen: — städtebauliche Einbindung des Neubaus in das Umfeld unter Berücksichtigung der beschriebenen Vorgaben und deren Fortentwicklung, — Integration der Leistung anderer an der Planung fachlich Beteiligter, — Abstimmung der Planung mit dem Auftraggeber und dem künftigen Nutzer des für die Bankfiliale vorgesehenen Gebäudeteils, — Erreichung einer Bruttogeschossfläche von rund 1 000 qm, — Eignung des Gebäudes für die vorgesehene Nutzung, — Einhaltung der Kostenobergrenze.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-16.
Auftragsbekanntmachung (2013-10-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß § 34 HOAI, dort Leistungsphase (Lph) 1 - Grundlagenermittlung, Lph 2 - Vorplanung, Lph 3 - Entwurfsplanung, Lph 4 - Genehmigungsplanung, Lph 5 - Ausführungsplanung, Lph 6 - Vorbereitung der Vergabe).Die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 6 des § 34 HOAI sind vollständig zu erbringen und werden gemäß § 34 Abs. 3 HOAI in ungekürzter Höhe vergütet. Durch die Ermittlung der Grundlagen und die Vorgabe eines Planungskonzeptes und der darin enthaltenen Aussagen zu Freiflächen, zur Platzierung des Gebäudes, zur Dachform, zur Gebäudehöhe und zu sonstigen gestalterischen Vorgaben sowie zur Unterbringung des Raumprogrammes sind nicht mehr sämtliche Grundleistungen der Lph 1 und 2 des § 34 HOAI zu erbringen. Die Grundleistungen der Lph 1 werden deshalb lediglich mit 1 % des Honorars gemäß § 34 Abs. 3 HOAI bewertet, die Lph 2 mit 5 %.190 000230 000
Der Auftrag umfasst die Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß § 34 HOAI, dort Leistungsphase (Lph) 1 - Grundlagenermittlung, Lph 2 - Vorplanung, Lph 3 - Entwurfsplanung, Lph 4 - Genehmigungsplanung, Lph 5 - Ausführungsplanung, Lph 6 - Vorbereitung der Vergabe).Die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 6 des § 34 HOAI sind vollständig zu erbringen und werden gemäß § 34 Abs. 3 HOAI in ungekürzter Höhe vergütet. Durch die Ermittlung der Grundlagen und die Vorgabe eines Planungskonzeptes und der darin enthaltenen Aussagen zu Freiflächen, zur Platzierung des Gebäudes, zur Dachform, zur Gebäudehöhe und zu sonstigen gestalterischen Vorgaben sowie zur Unterbringung des Raumprogrammes sind nicht mehr sämtliche Grundleistungen der Lph 1 und 2 des § 34 HOAI zu erbringen. Die Grundleistungen der Lph 1 werden deshalb lediglich mit 1 % des Honorars gemäß § 34 Abs. 3 HOAI bewertet, die Lph 2 mit 5 %.190 000230 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Quierschied
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 66287
Postort: Quierschied
Kontakt
Internetadresse: http://www.quierschied.de🌏
E-Mail: j.schmitt@quierschied.de📧
Telefon: +49 6897961179📞
Fax: +49 6897961240 📠
Die Bewerbung erfolgt formlos.
Die der Planung zugrunde zulegende Konzeption ebenso wie die Aufgabenstellung für das städtebauliche Planverfahren, aus dem die Konzeption hervorgegangen ist, sind auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung; Link: http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) einsehbar. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen und Informationen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Einladung zu den Vergabeverhandlungen an die im Verfahren verbliebenen Bieter ausgegeben.
Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Die Teilnahmeanträge müssen auf dem Postweg oder persönlich eingereicht werden.
Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis „Bewerbung Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude - Veranstaltungssaal/Bankfiliale Quierschied“ zu kennzeichnen.
Bewerbungen, die ausschließlich per e-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.
Nach Ablauf der Eingangsfrist (siehe IV.3.4) eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter Anhang A III (agstaUMWELT GmbH) genannten Stelle, für die der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Die der Planung zugrunde zulegende Konzeption ebenso wie die Aufgabenstellung für das städtebauliche Planverfahren, aus dem die Konzeption hervorgegangen ist, sind auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung; Link: http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) einsehbar. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen und Informationen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Einladung zu den Vergabeverhandlungen an die im Verfahren verbliebenen Bieter ausgegeben.
Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Die Teilnahmeanträge müssen auf dem Postweg oder persönlich eingereicht werden.
Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis „Bewerbung Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude - Veranstaltungssaal/Bankfiliale Quierschied“ zu kennzeichnen.
Bewerbungen, die ausschließlich per e-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.
Nach Ablauf der Eingangsfrist (siehe IV.3.4) eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter Anhang A III (agstaUMWELT GmbH) genannten Stelle, für die der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Als eine der wesentlichen städtebaulichen Maßnahmen der nächsten Jahre beabsichtigt die Gemeinde Quierschied die Ortsmitte von Quierschied städtebaulich neu zu ordnen, zu gestalten und zu entwickeln.
Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen ist der Neubau eines Gebäudes, welches neben einem Veranstaltungssaal auch eine Bankfiliale aufnehmen soll.
Die für dieses Gebäude vorgesehene Fläche befindet sich zwischen Marienstraße, Rathausstraße und Rewe-Markt.
Ein Teil dieser Fläche wird als Parkplatz genutzt, der Bereich des ehemaligen Rathauses und Kultursaales liegt zur Zeit brach.
Im Vorfeld dieses Verhandlungsverfahrens hat die Gemeinde Quierschied drei Teams, bestehend jeweils aus Architekten/Stadtplanern und Landschaftsarchitekten beauftragt, Ideen und Konzepte für die städtebauliche Entwicklung und Neuordnung der Ortsmitte von Quierschied zu erarbeiten.
Im Vorfeld dieses Verhandlungsverfahrens hat die Gemeinde Quierschied drei Teams, bestehend jeweils aus Architekten/Stadtplanern und Landschaftsarchitekten beauftragt, Ideen und Konzepte für die städtebauliche Entwicklung und Neuordnung der Ortsmitte von Quierschied zu erarbeiten.
Teil der Aufgabenstellung, die auf der homepage der Gemeinde eingesehen werden kann (http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) war es, hinsichtlich des Neubaus eines Gebäudes zur Aufnahme eines Veranstaltungssaales und einer Bankfiliale Zielvorstellungen zu entwickeln und Lösungsvorschläge (Planungskonzepte) aufzuzeigen, bezogen auf die Größe und Art des Gebäudes, dessen Lage und Anordnung, seine Gestaltung (Dachformen, Grundrissorganisation) und die Unterbringung des vorgegebenen Raumprogrammes.
Teil der Aufgabenstellung, die auf der homepage der Gemeinde eingesehen werden kann (http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) war es, hinsichtlich des Neubaus eines Gebäudes zur Aufnahme eines Veranstaltungssaales und einer Bankfiliale Zielvorstellungen zu entwickeln und Lösungsvorschläge (Planungskonzepte) aufzuzeigen, bezogen auf die Größe und Art des Gebäudes, dessen Lage und Anordnung, seine Gestaltung (Dachformen, Grundrissorganisation) und die Unterbringung des vorgegebenen Raumprogrammes.
Der Gemeinderat der Auftraggeberin hat eines der danach vorgelegten Konzepte ausgewählt. Dieses Konzept kann auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (Pfad: www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung, http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) eingesehen werden und soll im Zuge der Beauftragung eines der Bieter im vorliegenden Verfahren zugrunde gelegt, weiterverfolgt und bis zur Ausführungsreife fortentwickelt werden.
Der Gemeinderat der Auftraggeberin hat eines der danach vorgelegten Konzepte ausgewählt. Dieses Konzept kann auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (Pfad: www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung, http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) eingesehen werden und soll im Zuge der Beauftragung eines der Bieter im vorliegenden Verfahren zugrunde gelegt, weiterverfolgt und bis zur Ausführungsreife fortentwickelt werden.
Gegenstand des Verfahrens sind Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude, so wie in § 34 HOAI beschrieben. Die verfahrensgegenständliche Aufgabe umfasst die Planung des Gebäudes zur Aufnahme des Veranstaltungssaals und einer Bankfiliale einschließlich des Innenausbaus, jedoch ohne Innenausbau für den für die Bankfiliale bestimmten Gebäudeteil. Die Planung des Innenausbaus dieses Gebäudeteils erfolgt von dritter Seite.
Gegenstand des Verfahrens sind Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude, so wie in § 34 HOAI beschrieben. Die verfahrensgegenständliche Aufgabe umfasst die Planung des Gebäudes zur Aufnahme des Veranstaltungssaals und einer Bankfiliale einschließlich des Innenausbaus, jedoch ohne Innenausbau für den für die Bankfiliale bestimmten Gebäudeteil. Die Planung des Innenausbaus dieses Gebäudeteils erfolgt von dritter Seite.
Die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Akustik, Brandschutz, Freianlagenplanung, Bodengutachter, usw. ist ebenfalls nicht Bestandteil des vorliegenden Verfahrens und der Aufgabe des Bieters. Der Bieter hat jedoch den Auftraggeber zum Leistungsbedarf zu beraten, erforderliche Abstimmungen mit den anderen an der Planung fachlich Beteiligten vorzunehmen und deren Planungsbeiträge in seine eigene Planung zu integrieren.
Die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Akustik, Brandschutz, Freianlagenplanung, Bodengutachter, usw. ist ebenfalls nicht Bestandteil des vorliegenden Verfahrens und der Aufgabe des Bieters. Der Bieter hat jedoch den Auftraggeber zum Leistungsbedarf zu beraten, erforderliche Abstimmungen mit den anderen an der Planung fachlich Beteiligten vorzunehmen und deren Planungsbeiträge in seine eigene Planung zu integrieren.
Die vom Bieter einzuhaltende Gesamtkostenobergrenze (Baukosten) beträgt 2 500 000 EUR netto. Hierin nicht enthalten sind die Kosten für die verfahrensgegenständlichen Architektenleistungen und die nicht verfahrensgegenständlichen Kosten für Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Freianlagenplanung, Akustik, Brandschutz und Bodengutachter.
Die vom Bieter einzuhaltende Gesamtkostenobergrenze (Baukosten) beträgt 2 500 000 EUR netto. Hierin nicht enthalten sind die Kosten für die verfahrensgegenständlichen Architektenleistungen und die nicht verfahrensgegenständlichen Kosten für Architekten- und Ingenieurleistungen für Statik, Prüfstatik, Haustechnik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Freianlagenplanung, Akustik, Brandschutz und Bodengutachter.
Die Kosten für die verfahrensgegenständlichen Architektenleistungen und die Architekten- und Ingenieurleistungen der weiteren fachlich Beteiligten sind vorläufig wie folgt aufzugliedern:
Architektenleistungen ca. 48 %, Freianlagenplanung ca. 20 %, Haustechnik ca. 18 %, Statik/Prüfstatik ca. 12 % und andere ca 2 %.
Bei der Erfüllung der verfahrensgegenständlichen Aufgabe hat der Bieter insbesondere folgenden Anforderungen zu genügen:
— städtebauliche Einbindung des Neubaus in das Umfeld unter Berücksichtigung der beschriebenen Vorgaben und deren Fortentwicklung,
— Integration der Leistung anderer an der Planung fachlich Beteiligter,
— Abstimmung der Planung mit dem Auftraggeber und dem künftigen Nutzer des für die Bankfiliale vorgesehenen Gebäudeteils,
— Erreichung einer Bruttogeschossfläche von rund 1 000 qm,
— Eignung des Gebäudes für die vorgesehene Nutzung,
— Einhaltung der Kostenobergrenze.
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß § 34 HOAI, dort Leistungsphase (Lph) 1 - Grundlagenermittlung, Lph 2 - Vorplanung, Lph 3 - Entwurfsplanung, Lph 4 - Genehmigungsplanung, Lph 5 - Ausführungsplanung, Lph 6 - Vorbereitung der Vergabe).
Der Auftrag umfasst die Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß § 34 HOAI, dort Leistungsphase (Lph) 1 - Grundlagenermittlung, Lph 2 - Vorplanung, Lph 3 - Entwurfsplanung, Lph 4 - Genehmigungsplanung, Lph 5 - Ausführungsplanung, Lph 6 - Vorbereitung der Vergabe).
Die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 6 des § 34 HOAI sind vollständig zu erbringen und werden gemäß § 34 Abs. 3 HOAI in ungekürzter Höhe vergütet. Durch die Ermittlung der Grundlagen und die Vorgabe eines Planungskonzeptes und der darin enthaltenen Aussagen zu Freiflächen, zur Platzierung des Gebäudes, zur Dachform, zur Gebäudehöhe und zu sonstigen gestalterischen Vorgaben sowie zur Unterbringung des Raumprogrammes sind nicht mehr sämtliche Grundleistungen der Lph 1 und 2 des § 34 HOAI zu erbringen. Die Grundleistungen der Lph 1 werden deshalb lediglich mit 1 % des Honorars gemäß § 34 Abs. 3 HOAI bewertet, die Lph 2 mit 5 %.
Die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 6 des § 34 HOAI sind vollständig zu erbringen und werden gemäß § 34 Abs. 3 HOAI in ungekürzter Höhe vergütet. Durch die Ermittlung der Grundlagen und die Vorgabe eines Planungskonzeptes und der darin enthaltenen Aussagen zu Freiflächen, zur Platzierung des Gebäudes, zur Dachform, zur Gebäudehöhe und zu sonstigen gestalterischen Vorgaben sowie zur Unterbringung des Raumprogrammes sind nicht mehr sämtliche Grundleistungen der Lph 1 und 2 des § 34 HOAI zu erbringen. Die Grundleistungen der Lph 1 werden deshalb lediglich mit 1 % des Honorars gemäß § 34 Abs. 3 HOAI bewertet, die Lph 2 mit 5 %.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 190 000 💰
230 000 💰
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, noch folgende Leistungen zu vergeben, Leistungsphasen 7, 8 und 9 (Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung und Dokumentation, Objektbetreuung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rathausstraße im Bereich des Rathausplatzes, 66287 Quierschied, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften sind, für jeden Bewerber gesondert, Leistungsbereich, Name und Anschrift, sowie bearbeitende Niederlassung des Büros und des/der Inhaber anzugeben. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft (federführender Ansprechpartner für den Auftraggeber) ist zu benennen. Eine Vollmachtserklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft für den Federführenden ist beizufügen.
Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften sind, für jeden Bewerber gesondert, Leistungsbereich, Name und Anschrift, sowie bearbeitende Niederlassung des Büros und des/der Inhaber anzugeben. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft (federführender Ansprechpartner für den Auftraggeber) ist zu benennen. Eine Vollmachtserklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft für den Federführenden ist beizufügen.
Nachunternehmer sind zulässig. Von Nachunternehmern sind alle in III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen zu erbringen, die von allen Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gefordert werden. Fehlende Angaben und Nachweise auch von Nachunternehmern können zum Ausschluss der gesamten Bewerbergemeinschaft führen.
Nachunternehmer sind zulässig. Von Nachunternehmern sind alle in III.2.1), III.2.2) und III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen zu erbringen, die von allen Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gefordert werden. Fehlende Angaben und Nachweise auch von Nachunternehmern können zum Ausschluss der gesamten Bewerbergemeinschaft führen.
Die nachfolgend (III.2.1, III.2.2, III.2.3) genannten Nachweise sind also im Rahmen der Bewerbungsphase, sofern nichts anderes gefordert wird - von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft (einschl. Nachunternehmern) zu erbringen.
Die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen (nicht vollständige Bewerbungsunterlagen führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren):
Angaben 1-1. Angaben zum Bewerber/zur Bewerbergemeinschaft unter Benennung des federführenden Büros und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, jeweils mit Büroname, Adresse, Telefon/ Fax/ e-mail-Adresse, Jahr der Bürogründung, Anzahl der Mitarbeiter, Namen der Büroinhaber und -partner (zu erbringen jeweils von allen Büros der Bewerbergemeinschaft).
Angaben 1-1. Angaben zum Bewerber/zur Bewerbergemeinschaft unter Benennung des federführenden Büros und der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, jeweils mit Büroname, Adresse, Telefon/ Fax/ e-mail-Adresse, Jahr der Bürogründung, Anzahl der Mitarbeiter, Namen der Büroinhaber und -partner (zu erbringen jeweils von allen Büros der Bewerbergemeinschaft).
Angaben 1-2. Eigenerklärung zu § 4 Abs. 3 VOF: Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer
a) Projektleiter des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall,
b) Stellvertreter des Projektleiters,
c) Projektingenieure bei allen beteiligten Büros.
Für alle gemäß a)-c) in der Bewerbung genannten Projektbeteiligten ist jeweils der Nachweis der Berufszulassung (Kopie Kammerausweis oder -urkunde oder vergleichbarer Nachweis) und ein fachlicher Lebenslauf zu erbringen.
Angaben 1-3. Berufshaftpflicht: Erklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in geforderter Höhe (siehe III.1.1) für die Bewerber-/Bietergemeinschaft vorgehalten wird; (zu erbringen für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft).
Angaben 1-4. Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nur eine Bewerbung einreichen (Bei Doppelbewerbungen auch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft werden die gesamte Bewerbergemeinschaft und alle betroffenen Bewerbungen ausgeschlossen); (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-4. Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nur eine Bewerbung einreichen (Bei Doppelbewerbungen auch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft werden die gesamte Bewerbergemeinschaft und alle betroffenen Bewerbungen ausgeschlossen); (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-5. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen; (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-5. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen; (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-6. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen; (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-6. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen; (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Angaben 1-7. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen; (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben 2-1. Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate), (zu erbringen vom Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften von allen beteiligten Büros).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben 3-1. Zu erbringende Referenzbeispiele:
Referenzen des Bewerbers (Architekt) für mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbare Leistungen mit einem Investitionsvolumen von mindestens 1 000 000 EUR und besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung, die mind. Lph 1-5 - umfassten; zu nennen sind 4 vergleichbare Referenzen (Hinweis: Büros, die über derartige Erfahrungen nicht verfügen, können zugelassen werden, wenn sie sich in Arbeitsgemeinschaft mit natürlichen oder juristischen Personen bewerben, die die entsprechenden Erfahrungen nachweisen können).
Referenzen des Bewerbers (Architekt) für mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbare Leistungen mit einem Investitionsvolumen von mindestens 1 000 000 EUR und besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung, die mind. Lph 1-5 - umfassten; zu nennen sind 4 vergleichbare Referenzen (Hinweis: Büros, die über derartige Erfahrungen nicht verfügen, können zugelassen werden, wenn sie sich in Arbeitsgemeinschaft mit natürlichen oder juristischen Personen bewerben, die die entsprechenden Erfahrungen nachweisen können).
Als vergleichbare Referenzen gelten:
— A: Neubau von Kultur- und Veranstaltungsgebäuden, wie öffentliche Kulturzentren, Festhallen, Theater, Konzertsäle, kirchliche Gemeindezentren, jeweils mit besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung in die Ortslage (mind. 1 000 000 EUR Investitionsvolumen) (Bewertung mit 10 Punkten je Referenz)
— A: Neubau von Kultur- und Veranstaltungsgebäuden, wie öffentliche Kulturzentren, Festhallen, Theater, Konzertsäle, kirchliche Gemeindezentren, jeweils mit besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung in die Ortslage (mind. 1 000 000 EUR Investitionsvolumen) (Bewertung mit 10 Punkten je Referenz)
— B: Neubau von Begegnungsstätten, wie Seniorentreffs, Jugendzentren, Bibliotheken, jeweils mit besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung in die Ortslage (mind. 1 000 000 EUR Bauvolumen) (Bewertung mit 8 Punkten je Referenz)
— C: Neubau von Bankfilialen (als Gebäude oder Räume) und Verwaltungsgebäuden (Bewertung mit 4 Punkten je Referenz)
Die Referenzprojekte (s.o.) des Bewerberbüros müssen jeweils die folgenden, vollständigen Angaben enthalten:
a) Bezeichnung des Projektes, aus der die Vergleichbarkeit mit der vorliegenden Aufgabenstellung hervorgeht;
b) kurze Objektbeschreibung, aus der auch die besonderen Maßnahmen zur städtebaulichen Einbindung in die Ortslage hervorgehen;
c) Gesamtbaukosten;
d) Leistungsumfang;
e) Leistungszeit;
f) Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten;
g) Entwurfsdarstellung auf maximal 1 DIN A3-Seite.
Darüber hinausgehende Planunterlagen in Zeichenrollen, Broschürenform, Formaten > DIN A3 oder in elektronischer Form sind nicht erwünscht und werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt.
Angaben 3-2. Maximal 5 Beispiele für die erfolgreiche Teilnahme des Architekturbüros (Preise oder Ankäufe) an Architektenwettbewerben (Bewertung mit maximal 4 Punkten je Referenz); Angaben zum erzielten Wettbewerbsergebnis (maximal 1 DIN A4-Seite je Referenz);
Angaben 3-2. Maximal 5 Beispiele für die erfolgreiche Teilnahme des Architekturbüros (Preise oder Ankäufe) an Architektenwettbewerben (Bewertung mit maximal 4 Punkten je Referenz); Angaben zum erzielten Wettbewerbsergebnis (maximal 1 DIN A4-Seite je Referenz);
Angaben 3-3. Anzahl der Führungskräfte und Ingenieure (festangestellt, Stand 2013), (Bewertung mit maximal 10 Punkten)
Angaben 3-4. Öffentliche Auszeichnungen auf dem Gebiet von Architektur und Städtebau (max. 4 Referenzen), (Bewertung mit 3 Punkten je Referenz)
Angaben 3-5. Erfahrungen des Architekturbüros mit energieeffizientem Bauen (max. 4 Referenzen), (Bewertung mit 2 Punkten je Referenz); zu benennen sind jeweils die Bezeichnung des Objektes und die vorgesehenen Maßnahmen im Bereich energieeffizientes Bauen;
Angaben 3-5. Erfahrungen des Architekturbüros mit energieeffizientem Bauen (max. 4 Referenzen), (Bewertung mit 2 Punkten je Referenz); zu benennen sind jeweils die Bezeichnung des Objektes und die vorgesehenen Maßnahmen im Bereich energieeffizientes Bauen;
Angaben 3-6. Erfahrungen des Architekturbüros mit öffentlichen Auftraggebern (max. 5 Referenzen), (Bewertung mit 2 Punkten je Referenz), zu benennen sind jeweils die Bezeichnung des Objektes und des öffentlichen Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
Personenschäden mind. 3 000 000 EUR
Sonstige Schäden mind. 1 500 000 EUR.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung für den Bewerber, bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung für den Bewerber, bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der Fassung 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten, planvorlagenberechtigte Ingenieure.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterium 1. Erfahrungen des Architekturbüros mit Planungen und Bauen für vergleichbare Aufgabenstellungen (siehe auch III.2.3.-1., Investitionsvolumen mind. 1 000 000 EUR, mind. Lph 1-5) Wichtung: maximal 40 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen (Voraussetzung: Vollständigkeit der in III.2.3 geforderten Angaben) mit jeweils maximal 10 Punkten je Referenz (Beispiel: 4 Referenzen x 10 Punkte = 40 Punkte); Matrix: - A: Neubau von Kultur- und Veranstaltungsgebäude, wie öffentliche Kulturzentren, Festhallen, Theater, Konzertsäle, kirchliche Gemeindezentren, jeweils mit besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung in die Ortslage und Bauvolumen von mind. 1 000 000 EUR (Bewertung mit 10 Punkten je Referenz) - B: Neubau von Begegnungsstätten, wie Seniorentreffs, Jugendzentren, Bibliotheken und einem Bauvolumen von mind. 1 000 000 EUR (Bewertung mit 8 Punkten je Referenz) - C: Neubau von Bankfilialen (als Gebäude oder Räume) und Verwaltungsgebäuden (Bewertung mit 4 Punkten je Referenz); Kriterium 2. Erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen an Architektenwettbewerben (Preise/Ankäufe); Wichtung: maximal 20 Punkte; gewertet werden maximal 5 Wettbewerbsteilnahmen mit maximal 3 Punkten je Objekt; Matrix: - A: Wettbewerbserfolg 1./2. Preis (Bewertung mit 4 Punkten je Objekt) - B: Wettbewerbserfolg 3./4. Preis (Bewertung mit 3 Punkten je Objekt) - C: Wettbewerbserfolg 5. Preis/ Ankauf (Bewertung mit 2 Punkt je Objekt); Kriterium 3. Anzahl der Führungskräfte und Ingenieure (festangestellt, 2013); Wichtung: maximal 10 Punkte; Matrix: - A: >/= 5 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 10 Punkten) - B: 4 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 8 Punkten) - C: 3 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 6 Punkten) - D: 2 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 4 Punkten) - E: 1 Führungskraft/Ingenieur (Bewertung mit 2 Punkten); Kriterium 4. Öffentliche Auszeichnungen auf dem Gebiet von Architektur und Städtebau; Wichtung: maximal 12 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen mit jeweils 3 Punkten je Referenz; Kriterium 5. Erfahrungen des Architekturbüros mit energieeffizientem Bauen; Wichtung: maximal 8 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen mit jeweils 2 Punkten je Referenz; Kriterium 6. Erfahrungen des Architekturbüros mit öffentlichen Auftraggebern; Wichtung: maximal 10 Punkte; gewertet werden maximal 5 Referenzen mit jeweils 2 Punkten je Referenz. Insgesamt kann im Maximalfall eine Punktzahl von 100 erreicht werden.
Kriterium 1. Erfahrungen des Architekturbüros mit Planungen und Bauen für vergleichbare Aufgabenstellungen (siehe auch III.2.3.-1., Investitionsvolumen mind. 1 000 000 EUR, mind. Lph 1-5) Wichtung: maximal 40 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen (Voraussetzung: Vollständigkeit der in III.2.3 geforderten Angaben) mit jeweils maximal 10 Punkten je Referenz (Beispiel: 4 Referenzen x 10 Punkte = 40 Punkte); Matrix: - A: Neubau von Kultur- und Veranstaltungsgebäude, wie öffentliche Kulturzentren, Festhallen, Theater, Konzertsäle, kirchliche Gemeindezentren, jeweils mit besonderen Anforderungen an die städtebauliche Einbindung in die Ortslage und Bauvolumen von mind. 1 000 000 EUR (Bewertung mit 10 Punkten je Referenz) - B: Neubau von Begegnungsstätten, wie Seniorentreffs, Jugendzentren, Bibliotheken und einem Bauvolumen von mind. 1 000 000 EUR (Bewertung mit 8 Punkten je Referenz) - C: Neubau von Bankfilialen (als Gebäude oder Räume) und Verwaltungsgebäuden (Bewertung mit 4 Punkten je Referenz); Kriterium 2. Erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen an Architektenwettbewerben (Preise/Ankäufe); Wichtung: maximal 20 Punkte; gewertet werden maximal 5 Wettbewerbsteilnahmen mit maximal 3 Punkten je Objekt; Matrix: - A: Wettbewerbserfolg 1./2. Preis (Bewertung mit 4 Punkten je Objekt) - B: Wettbewerbserfolg 3./4. Preis (Bewertung mit 3 Punkten je Objekt) - C: Wettbewerbserfolg 5. Preis/ Ankauf (Bewertung mit 2 Punkt je Objekt); Kriterium 3. Anzahl der Führungskräfte und Ingenieure (festangestellt, 2013); Wichtung: maximal 10 Punkte; Matrix: - A: >/= 5 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 10 Punkten) - B: 4 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 8 Punkten) - C: 3 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 6 Punkten) - D: 2 Führungskräfte und Ingenieure (Bewertung mit 4 Punkten) - E: 1 Führungskraft/Ingenieur (Bewertung mit 2 Punkten); Kriterium 4. Öffentliche Auszeichnungen auf dem Gebiet von Architektur und Städtebau; Wichtung: maximal 12 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen mit jeweils 3 Punkten je Referenz; Kriterium 5. Erfahrungen des Architekturbüros mit energieeffizientem Bauen; Wichtung: maximal 8 Punkte; gewertet werden maximal 4 Referenzen mit jeweils 2 Punkten je Referenz; Kriterium 6. Erfahrungen des Architekturbüros mit öffentlichen Auftraggebern; Wichtung: maximal 10 Punkte; gewertet werden maximal 5 Referenzen mit jeweils 2 Punkten je Referenz. Insgesamt kann im Maximalfall eine Punktzahl von 100 erreicht werden.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall (dazu gehören insbesondere: beabsichtigte Verfahrensweise bei der Projektbearbeitung und -abwicklung, geplanter Personaleinsatz, Erläuterungen des Vorgehens zur Erfüllung der Leistungsinhalte, Kontakt zu den anderen Planungsbeteiligten, insbesondere zum AG, Organisation Datenaustausch, u.ä.) (30)
2. Qualität der Präsentation im Bietergespräch (20)
3. Maßnahmen zur Kostensicherung im Auftragsfall (10)
4. Maßnahmen zur Terminsicherung im Auftragsfall (10)
5. Honorarangebot (10)
6. Vorstellungen des Bieters zur Fortschreibung der vorgegebenen Planungskonzeption (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Bauamt der Gemeinde Quierschied
Herrn Jörg Schmitt
Name: agstaUMWELT
Postanschrift: Saarbrücker Straße 178
Postort: Völklingen
Postleitzahl: 66333
Kontaktperson: Frau Dipl.-Ing. Claudia Lennartz
Telefon: +49 689833077📞
E-Mail: info@agsta.de📧
Fax: +49 689837403 📠
URL für weitere Informationen: http://www.agsta.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.agsta.de🌏
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
URL der Dokumente: http://www.agsta.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-02-02 📅
Datum des Endes: 2015-08-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung erfolgt formlos.
Die der Planung zugrunde zulegende Konzeption ebenso wie die Aufgabenstellung für das städtebauliche Planverfahren, aus dem die Konzeption hervorgegangen ist, sind auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung; Link: http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) einsehbar. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen und Informationen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Einladung zu den Vergabeverhandlungen an die im Verfahren verbliebenen Bieter ausgegeben.
Die der Planung zugrunde zulegende Konzeption ebenso wie die Aufgabenstellung für das städtebauliche Planverfahren, aus dem die Konzeption hervorgegangen ist, sind auf der Homepage der Gemeinde Quierschied (www.quierschied.de >> Rathaus & Verwaltung >> Ortsmitte Entwicklung; Link: http://www.quierschied.de/rathaus-verwaltung/ortsmitte-entwicklung-plaene-veranstaltungssaal/) einsehbar. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen und Informationen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und Einladung zu den Vergabeverhandlungen an die im Verfahren verbliebenen Bieter ausgegeben.
Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
Die Teilnahmeanträge müssen auf dem Postweg oder persönlich eingereicht werden.
Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis „Bewerbung Architektenleistungen des Leistungsbildes Gebäude - Veranstaltungssaal/Bankfiliale Quierschied“ zu kennzeichnen.
Bewerbungen, die ausschließlich per e-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.
Nach Ablauf der Eingangsfrist (siehe IV.3.4) eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter Anhang A III (agstaUMWELT GmbH) genannten Stelle, für die der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Nach Ablauf der Eingangsfrist (siehe IV.3.4) eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter Anhang A III (agstaUMWELT GmbH) genannten Stelle, für die der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
Telefon: +49 6815014994📞
Internetadresse: http://www.saarland.de/3339.htm🌏
Fax: +49 6815013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. des Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. des Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 202-349953 (2013-10-16)