Äußere verkehrstechnische Erschließung für den RegioPort Weser - Ausbau der Magdeburger Straße in Minden | Ingenieurleistungen (Generalplanung)

RegioPort Minden GmbH

1. Die Stadt Minden und die RegioPort Minden GmbH planen den Bau eines Güterumschlagplatzes mit Anschluss an das öffentliche Straßen- sowie an das Schienen- und Wasserstraßennetz in Minden ("RegioPort Weser"). Um den zukünftig zu erwartenden erheblichen Straßenverkehr (auch Schwerlastverkehr) abwickeln zu können, soll die Magdeburger Straße in Minden zwischen den Ortsteilen Dankersen und Päpinghausen auf einer Länge von ca 400 m ausgebaut und verbreitert werden. Auf der für den Ausbau vorgesehenen Achse sind die in Hochlage geführte Bundesstraße B 482 sowie die parallel verlaufende Eisenbahnstrecke der DB Netz AG Minden-Nienburg (Strecke 1741, Streckenkategorie TEN-konventionell (Transeuropäisches Eisenbahnnetz)) planfrei zu kreuzen. Die bestehenden zwei Kreuzungsbauwerke sollen durch neue Brückenbauwerke ersetzt werden. Die Planung und Realisierung erfordert eine enge Zusammenarbeit mit der DB Netz AG und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW. Bei der Planung und Realisierung der Maßnahme ist die 78 stündige Sperrpause ab dem 10.04.2015 bzgl. der Eisenbahnüberführung zu beachten.
2. Die Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke und Vekehrsanlagen, §§ 42, 44 HOAI) für die Eisenbahn- und die Straßenbrücke sowie die Anlagen des Straßenverkehrs sind bis einschließlich der Leistungsphase Genehmigungsplanung erbracht. Die Fachplanungsleistungen (Tragwerksplanung, § 49 HOAI) für die Eisenbahn- und Straßenbrücke sind bis einschließlich der Leistungsphase Entwurfsplanung erbracht. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die zur Realisierung der Baumaßnahme noch erforderlichen Planungsleistungen, die als Generalplanungsleistungen vergeben werden. Dazu gehören insbesondere die Objekt- und Tragswerksplanungsleistungen für die Ingenieurbauwerke und die Objektplanung für die Verkehrsanlagen bis einschließlich der Leistungsphase Objektbetreuung und Dokumentation.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-16 Auftragsbekanntmachung
2013-11-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-05-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Brücken
Menge oder Umfang:
Generalplanung der Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen mit folgenden Planungsleistungen:1. Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 und örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 2 zu § 3 Abs. 3 HOAI, Ziffer 2.8.82. Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 44 HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 und örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 2 zu § 3 Abs. 3 HOAI, Ziffer 2.8.83. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 64. ggfs. erforderliche weitere Ingenieurleistungen
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Brücken 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: RegioPort Minden GmbH
Postanschrift: Simeonscarré 2
Postleitzahl: 32423
Postort: Minden
Kontakt
Internetadresse: http://www.regioport-weser.de 🌏
E-Mail: schmidt@mew.de 📧
Telefon: +49 571828850 📞
Fax: +49 5718288524 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-16 📅
Einreichungsfrist: 2013-06-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 096-163983
ABl. S-Ausgabe: 96
Zusätzliche Informationen
Die unter III.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle schriftlich abrufbaren Vordrucke (Bieterinformation nebst Anhängen) abzugeben. Der Teilnahmeantrag und die Vordrucke sind vollständig in deutscher Sprache ausgefüllt und unterschrieben im Original abzugeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Die Stadt Minden und die RegioPort Minden GmbH planen den Bau eines Güterumschlagplatzes mit Anschluss an das öffentliche Straßen- sowie an das Schienen- und Wasserstraßennetz in Minden ("RegioPort Weser"). Um den zukünftig zu erwartenden erheblichen Straßenverkehr (auch Schwerlastverkehr) abwickeln zu können, soll die Magdeburger Straße in Minden zwischen den Ortsteilen Dankersen und Päpinghausen auf einer Länge von ca 400 m ausgebaut und verbreitert werden. Auf der für den Ausbau vorgesehenen Achse sind die in Hochlage geführte Bundesstraße B 482 sowie die parallel verlaufende Eisenbahnstrecke der DB Netz AG Minden-Nienburg (Strecke 1741, Streckenkategorie TEN-konventionell (Transeuropäisches Eisenbahnnetz)) planfrei zu kreuzen. Die bestehenden zwei Kreuzungsbauwerke sollen durch neue Brückenbauwerke ersetzt werden. Die Planung und Realisierung erfordert eine enge Zusammenarbeit mit der DB Netz AG und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW. Bei der Planung und Realisierung der Maßnahme ist die 78 stündige Sperrpause ab dem 10.04.2015 bzgl. der Eisenbahnüberführung zu beachten.
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2. Die Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke und Vekehrsanlagen, §§ 42, 44 HOAI) für die Eisenbahn- und die Straßenbrücke sowie die Anlagen des Straßenverkehrs sind bis einschließlich der Leistungsphase Genehmigungsplanung erbracht. Die Fachplanungsleistungen (Tragwerksplanung, § 49 HOAI) für die Eisenbahn- und Straßenbrücke sind bis einschließlich der Leistungsphase Entwurfsplanung erbracht. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die zur Realisierung der Baumaßnahme noch erforderlichen Planungsleistungen, die als Generalplanungsleistungen vergeben werden. Dazu gehören insbesondere die Objekt- und Tragswerksplanungsleistungen für die Ingenieurbauwerke und die Objektplanung für die Verkehrsanlagen bis einschließlich der Leistungsphase Objektbetreuung und Dokumentation.
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Menge oder Umfang:
Generalplanung der Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen mit folgenden Planungsleistungen:
1. Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 und örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 2 zu § 3 Abs. 3 HOAI, Ziffer 2.8.8
2. Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 44 HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 und örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 2 zu § 3 Abs. 3 HOAI, Ziffer 2.8.8
3. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke nach § 49 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 6
4. ggfs. erforderliche weitere Ingenieurleistungen
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggfs. abschnittsweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die Objektplanung §§ 42, 44 HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 und die Fachplanung / Tragwerksplanung § 49 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 6 zu beauftragen. Die Leistungsphasen 8 und 9 sollen Gegenstand zweier weiterer Leistungsstufen des abzuschließenden Planungsvertrages sein, jedoch ohne dass ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung dieser weiteren Leistungsstufen besteht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: MInden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Präqualifikation durch die Deutsche Bahn AG für den Bewerber (jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft) und den/die vorgesehenen Nachunternehmer (siehe Ziffer III.1.4.1) für die Bereiche Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung
2. Bei Bewerbungen einer juristischen Person, oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft (auch als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft): Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- o. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers, nicht älter als 12 Monate.
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3. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Ausschlussgründe nach § 4 VOF Abs. 6 a) bis g) und/oder Abs. 9 a) bis e)vorliegen,
4. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder Lieferinteressen im Sinne von § 2 Abs. 3 VOF bestehen.
5. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung des Bewerbers (Bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF),
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2. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich sich bei der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Nachweis der Verfügbarkeit der dazu erforderlichen Mittel (Verpflichtungserklärung) ist spätestens vor Zuschlagserteilung innerhalb einer vom Auftraggeber zu setzenden Frist vorzulegen (§ 5 Abs. 6 VOF),
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3. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder) über den Gesamtumsatz und den Umsatz bezogen auf mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Ingenieurleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010 bis 2012) (§ 5 Abs. 4 c) VOF),
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4. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke abzugeben. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nennung des/r vorgesehenen Projektleiters/in und Nachweis dessen/deren Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" führen zu dürfen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden.
2. Nennung der Namen und Nachweis der beruflichen Qualifikationen der weiteren Personen, die die ausgeschriebenen Leistungen erbringen sollen (§ 4 Abs. 3, § 5 Abs. 5 c) VOF),
3, Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Ingenieure//innen in den letzten 3 Jahren (gerechnet ab Datum der Bekanntmachung) (§ 5 Abs. 5 d) VOF),
4. Erklärung, über welche Büroausstattung und Software der Bewerber für die ausgeschriebene Leistung verfügen wird (§ 5 Abs. 5 e) VOF),
5. Nachweis, dass sowohl der Bewerber selbst als auch der/die vorgesehene Projektleiter/in über Erfahrungen/Referenzen aus den letzten 5 Jahren (01.01.2008 bis Datum der Bekanntmachung) verfügt, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
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6. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke abzugeben. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Mindeststandards:
Mindestanforderung zu Referenzen (Ziffer III.2.3.5): Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 5 Geschäftsjahren mindestens für eine Eisenbahnbrücke (fertiggestellt nach dem 1.1.2008) Planungs- und Überwachungsleistungen (mindestens Leistungsphasen 5 bis 8) erbracht und dabei Termine und Kosten eingehalten haben. Es muss weiter nachgewiesen werden, dass der Bewerber durch sachgerechte Koordination und Überwachung der Bauarbeiten bei diesem Referenzprojekt die reibungslose Abwicklung der Bauleistung während der "Sperrpause" des Schienenverkehrs sichergestellt hat. Die Erfüllung dieser Anforderungen ist durch ein Referenzschreiben des Auftraggebers nachzuweisen. Anzugeben sind zu dieser Referenz der Zeitraum der Leistungserbringung, die erbrachten Leistungsphasen, die Bausumme sowie Name und Ansprechpartner (nebst Telefon-Nr.) des Auftraggebers.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie sonstige Schäden in Höhe von jeweils 3 Mio EUR und der Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens 6 Mio EUR) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Mit dem Teilnahmeantrag kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den o.g. Mindestdeckungssummen zu versichern. Bewerbergemeinschaften haben den Nachweis für jedes Mitglied zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in der Fassung vom 11.08.2009
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
- Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt.
- Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt.
- Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt.
- Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Diese Ausschreibung beinhaltet Leistungen, für die ein Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG besteht. Die Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens im EU-Amtsblatt 2012/S 147-246193 erfolgte am 02.08.2012. Die entsprechende, zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültige Präqualifikation ist vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied - nachzuweisen. Soweit der Bewerber beabsichtigt, für diese Leistungen Nachunternehmer einzusetzen, hat er diese(n) zu benennen und eine entsprechende Erklärung über dessen/deren Präqualifikation abzugeben. Im Rahmen des weiteren Verhandlungsverfahrens werden nur Angebote in die Wertung einbezogen, die die Ausführung der Leistungen durch Personen/Unternehmen sicherstellen, die spätestens zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes präqualifiziert sind.
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2. Es gilt das TVgG NRW: Bieter sowie - sofern bereits bei Angebotsabgabe bekannt - deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften haben die gemäß § 4 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen bereits bei Angebotsabgabe abzugeben. Sind Nachunternehmer bei Angebotsabgabe noch nicht bekannt, hat der Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, auf Verlangen der Vergabestelle sich von den vorgesehenen Nachunternehmern eine Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG NRW abgeben zu lassen und diese Verpflichtungserklärung(en) der Vergabestelle vorzulegen.
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Der beauftragte Bieter ist weiter verpflichtet, sich von den nach Zuschlagserteilung von ihm beauftragten Nachunternehmern und/oder Verleihern von Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG NRW ebenso abgeben zu lassen wie für alle weiteren Nachunternehmer der Nachunternehmer und diese Verpflichtungserklärung(en) der Vergabestelle vorzulegen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen,
1 Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
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2. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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3. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Kriterium 1: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Wichtung 20 %)- Unterkriterium 1.1: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2010 bis 2012) (Wichtung 50 %),- Unterkriterium 1.2: Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (06/2010 bis 05/2013) (durchschnittlich beschäftigte Ingenieure ohne freie Mitarbeiter) (Wichtung 50 %)2. Kriterium 2: Fachkunde / Referenzen des Bewerbers (Wichtung 40 %) Von den Bewerbern sind Referenzprojekte bezüglich Planungs- und Überwachungsleistungen von Kreuzungsbauwerken (Straße / Schiene und Straße / Straße oder Gewässer) zu benennen, die bezgl. Umfang und Schwierigkeitsgrad mit dem vom Auftraggeber geplanten Projekt vergleichbar sind. Die Bauwerke müssen nach dem 1.1.2008 fertiggestellt worden sein. Anzugeben sind zu jeder Referenz der Zeitraum der Leistungserbringung, Name und Ansprechpartner und Telefon-Nr. des Auftraggebers, die erbrachten Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie die Bausumme.- Unterkriterium 2.1: Referenzen Straßen mit kreuzenden Eisenbahnstrecken (Wichtung 50 %)- Unterkriterium 2.2: Straßen mit kreuzenden Straßen oder Gewässern (Wichtung 25 %)- Unterkriterium 2.3: Straßen mit kreuzenden Bundesfernstraßen (Wichtung 25 %)3. Kriterium 3: Fachkunde / Referenzen Projektleiter (Wichtung 40 %) Hinsichtlich der Angaben zu den Referenzprojekten des vorgesehenen Projektleiters gelten die Vorgaben zum Kriterium 2.- Unterkriterium 3.1: Straßen mit kreuzenden Eisenbahnstrecken (Wichtung: 50 %)- Unterkriterium 3.2: Straßen mit kreuzenden Straßen oder Gewässern (Wichtung: 25 %)- Unterkriterium 3.3 Straßen mit kreuzenden Bundesfernstraßen (Wichtung: 25 %)
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: RegioPort Minden GmbH
Joachim Schmidt

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-10-01 📅
Datum des Endes: 2020-11-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Detmold
Postanschrift: Leopoldstraße 15
Postort: Detmold
Postleitzahl: 32756 Deutschland
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5231711710 📞
Fax: +49 5231711715 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2013/S 096-163983 (2013-05-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 376 314,72 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 215-374593
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 96-163983
ABl. S-Ausgabe: 215

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Minden.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. angebotene Konfliktlösungsmethoden, dargestellt anhand eines vergleichbaren Projektes (30)
2. angebotene Projektorganisation (Kosten- und Terminverfolgung) (40)
3. Präsentation des Angebotes (10)
4. Angebotspreis (20)

Auftragsvergabe
Name: Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH
Postanschrift: Dieselstraße 11
Postort: Enger
Postleitzahl: 32130
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postleitzahl: 32756
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erfeilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB).
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Quelle: OJS 2013/S 215-374593 (2013-11-03)