Bau, Inbetriebnahme und Probebetrieb einer Vergärungsanlage für Bioabfälle (Biogasanlage) auf dem Deponiepark Brandholz der Rhein-Main Deponie GmbH

Rhein-Main Deponie

Schlüsselfertiger Bau, Lieferung und Montage einer Vergärungsanlage für Bioabfälle aufgrund einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit folgenden wesentlichen Betriebseinheiten:
— Aufbereitung der Bioabfälle: Zerkleinern, Absieben, Störstoffentfrachtung,
— Zwischenspeicherung der Bioabfälle vor dem Eintrag in den Fermenter (Überbrückung von Wochenenden/Feiertagen),
— Fermenter für die Vergärung von Bioabfällen einschließlich Ein- und Austragssystem, Beheizung, gas- und sicherheitstechnische Einrichtungen,
— Entwässerung der Gärsuspension einschließlich Zwischenspeicher für die flüssigen Gärreste, Pumpen und Fördertechnik.
Die Rhein-Main Deponie beabsichtigt, auf dem Gelände des Deponieparks Brandholz eine Vergärungsanlage für die Behandlung von jährlich rd. 25 000 t Bioabfällen (Bioabfälle aus der getrennten Sammlung über eine Biotonne) zu errichten und zu betreiben. Zu berücksichtigen sind insbesondere die jahreszeitlichen Schwankungen im Mengenaufkommen, die zwischen dem Faktor 0,75 und 1,5 des mittleren Monatswertes liegen. Die Anlage soll in den vorhandenen Anlagenbestand integriert werden.
Als Vergärungsverfahren soll das einstufige Trockenfermentationsverfahren mit einem kontinuierlich beschickten Durchlauf-/Propfenstromreaktor zum Einsatz kommen. Die Hygienisierung des aufbereiteten Bioabfalls nach den Anforderungen der Bioabfallverordnung hat im Fermenter unter thermophilen Betriebsbedingungen zu erfolgen. Ziel ist neben der Biogaserzeugung aus dem erneuerbaren Energieträger Bioabfall die weitestgehende stoffliche Verwertung der erzeugten Gärrest- bzw. Kompostprodukte gemäß den einschlägigen Regelungen wie der Bioabfallverordnung und der Düngemittelverordnung.
Der Leistungsumfang umfasst die maschinen-/verfahrenstechnische Aufbereitung und die Zwischenspeicherung des aufbereiteten Bioabfalls bis zum kontinuierlichen Eintrag in den Fermenter (ohne Hallenbauwerk für die Annahme und Aufbereitung der Bioabfälle und ohne Abluftbehandlungssystem, wird bauseits erstellt). Eine vollautomatische Beschickung des Fermenters aus dem Zwischenspeicher während der Nacht und der anlieferfreien Tage (z.B. an Wochenenden, Feiertagen) ist sicher zu stellen.
Die vollständige Fermentereinheit umfasst die verfahrensspezifische/maschinentechnische Ausrüstung (Eintragspumpen, Austragseinheit, Beheizung und Rührwerke etc.), die sicherheitstechnischen Ausstattungen (bis zur Übergabe von Biogas in vorhandene Transportleitungen) einschließlich der fermenterspezifischen Bauwerke.
Weiterhin zählt zum Auftragsumfang die Verfahrens- und Maschinentechnik für die Entwässerung der Gärsuspension (Fest-Flüssig-Trennung). Die Fest-Flüssig-Trennung umfasst nach derzeitigem Planungsstand die Pressen für die Entwässerung der Gärsuspension aus dem Fermenter, ein Presswasserbecken, ein Absetzbecken (Sedimationsbecken) und eine Dekanter-Zentrifuge mit Klarwassertank für das Anmaischen des Gärgutes für den Eintrag in den Fermenter.
Soweit für den Leistungsumfang immanent, sind die Anforderungen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS; zukünkftig: AwSV) zu berücksichtigen/einzustellen.
Es werden von den Bietern zugesicherte/garantierte spezifische Eigenschaften wie z. B. Biogasmengen (Nm3 pro t Input Bioabfall) und Outputqualitäten (insbesondere: TS-Gehalte nach Fest-Flüssig-Trennung) erwartet.
Schnittstellen der Leistungserbringung sind:
— Auf der Inputseite: Abnahme der Bioabfälle zur Vorbehandlung vor der Vergärung,
— Übernahme von Wärme für den Prozess,
— Auf der Outputseite:
— Abgabe von Biogas an eine vorhandene Gastransportleitung,
— Abgabe von entwässerten festen Gärresten auf ein Austragsförderband zur weiteren Behandlung (Aerobisierung, Nachrotte/Lagerung, Konditionierung; Nutzung vorhandener Anlagenteile nach Umbau),
— Abgabe von flüssigen Gärresten über eine Pumpstation zu den vorhandenen Presswasserspeichern,
— Abgabe von Siebresten und Störstoffen aus der Bioabfallvorbehandlung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-14 Auftragsbekanntmachung
2014-11-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Abfallbehandlungsanlagen
Menge oder Umfang: siehe II.1.5)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Abfallbehandlungsanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Main Deponie
Postanschrift: Steinmühlenweg 5
Postleitzahl: 65439
Postort: Flörsheim-Wicker
Kontakt
Telefon: +49 614592600 📞
Fax: +49 614592694511 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-14 📅
Einreichungsfrist: 2013-12-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 222-385874
ABl. S-Ausgabe: 222
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung des Layoutkonzeptes bzw. des Lösungsvorschlage zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 12.12.2013 per E-Mail angefordert werden. Weiterhin werden nach Vereinbarung Ortstermine bis zum 12.12.2013 angeboten. 2. Sachdienliche Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle (Büro UBS) zu richten. Rechtzeitig eingegangene Fragen werden durch den Auftraggeber in anonymisierter Form beantwortet. 3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 19. Dezember 2013, Uhrzeit: 14:00 (Eingang beim Auftraggeber) schriftlich in einem verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag, BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit, Nicht öffnen“ bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle: Rhein-Main Deponie GmbH, Steinmühlenweg 5 in 65439 Flörsheim-Wicker, einzureichen. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro UBS) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt. nachr. HAD-Ref.: 4855/10, nachr. V-Nr/AKZ: BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Schlüsselfertiger Bau, Lieferung und Montage einer Vergärungsanlage für Bioabfälle aufgrund einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit folgenden wesentlichen Betriebseinheiten:
— Aufbereitung der Bioabfälle: Zerkleinern, Absieben, Störstoffentfrachtung,
— Zwischenspeicherung der Bioabfälle vor dem Eintrag in den Fermenter (Überbrückung von Wochenenden/Feiertagen),
— Fermenter für die Vergärung von Bioabfällen einschließlich Ein- und Austragssystem, Beheizung, gas- und sicherheitstechnische Einrichtungen,
— Entwässerung der Gärsuspension einschließlich Zwischenspeicher für die flüssigen Gärreste, Pumpen und Fördertechnik.
Die Rhein-Main Deponie beabsichtigt, auf dem Gelände des Deponieparks Brandholz eine Vergärungsanlage für die Behandlung von jährlich rd. 25 000 t Bioabfällen (Bioabfälle aus der getrennten Sammlung über eine Biotonne) zu errichten und zu betreiben. Zu berücksichtigen sind insbesondere die jahreszeitlichen Schwankungen im Mengenaufkommen, die zwischen dem Faktor 0,75 und 1,5 des mittleren Monatswertes liegen. Die Anlage soll in den vorhandenen Anlagenbestand integriert werden.
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Als Vergärungsverfahren soll das einstufige Trockenfermentationsverfahren mit einem kontinuierlich beschickten Durchlauf-/Propfenstromreaktor zum Einsatz kommen. Die Hygienisierung des aufbereiteten Bioabfalls nach den Anforderungen der Bioabfallverordnung hat im Fermenter unter thermophilen Betriebsbedingungen zu erfolgen. Ziel ist neben der Biogaserzeugung aus dem erneuerbaren Energieträger Bioabfall die weitestgehende stoffliche Verwertung der erzeugten Gärrest- bzw. Kompostprodukte gemäß den einschlägigen Regelungen wie der Bioabfallverordnung und der Düngemittelverordnung.
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Der Leistungsumfang umfasst die maschinen-/verfahrenstechnische Aufbereitung und die Zwischenspeicherung des aufbereiteten Bioabfalls bis zum kontinuierlichen Eintrag in den Fermenter (ohne Hallenbauwerk für die Annahme und Aufbereitung der Bioabfälle und ohne Abluftbehandlungssystem, wird bauseits erstellt). Eine vollautomatische Beschickung des Fermenters aus dem Zwischenspeicher während der Nacht und der anlieferfreien Tage (z.B. an Wochenenden, Feiertagen) ist sicher zu stellen.
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Die vollständige Fermentereinheit umfasst die verfahrensspezifische/maschinentechnische Ausrüstung (Eintragspumpen, Austragseinheit, Beheizung und Rührwerke etc.), die sicherheitstechnischen Ausstattungen (bis zur Übergabe von Biogas in vorhandene Transportleitungen) einschließlich der fermenterspezifischen Bauwerke.
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Weiterhin zählt zum Auftragsumfang die Verfahrens- und Maschinentechnik für die Entwässerung der Gärsuspension (Fest-Flüssig-Trennung). Die Fest-Flüssig-Trennung umfasst nach derzeitigem Planungsstand die Pressen für die Entwässerung der Gärsuspension aus dem Fermenter, ein Presswasserbecken, ein Absetzbecken (Sedimationsbecken) und eine Dekanter-Zentrifuge mit Klarwassertank für das Anmaischen des Gärgutes für den Eintrag in den Fermenter.
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Soweit für den Leistungsumfang immanent, sind die Anforderungen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS; zukünkftig: AwSV) zu berücksichtigen/einzustellen.
Es werden von den Bietern zugesicherte/garantierte spezifische Eigenschaften wie z. B. Biogasmengen (Nm3 pro t Input Bioabfall) und Outputqualitäten (insbesondere: TS-Gehalte nach Fest-Flüssig-Trennung) erwartet.
Schnittstellen der Leistungserbringung sind:
— Auf der Inputseite: Abnahme der Bioabfälle zur Vorbehandlung vor der Vergärung,
— Übernahme von Wärme für den Prozess,
— Auf der Outputseite:
— Abgabe von Biogas an eine vorhandene Gastransportleitung,
— Abgabe von entwässerten festen Gärresten auf ein Austragsförderband zur weiteren Behandlung (Aerobisierung, Nachrotte/Lagerung, Konditionierung; Nutzung vorhandener Anlagenteile nach Umbau),
— Abgabe von flüssigen Gärresten über eine Pumpstation zu den vorhandenen Presswasserspeichern,
— Abgabe von Siebresten und Störstoffen aus der Bioabfallvorbehandlung.
Referenznummer: BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deponiepark Brandholz, Neu-Ansbach, 61267 Neu-Anspach.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
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Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von diesen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
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Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Für die mit * gekennzeichneten Erklärungen und Nachweise stellt der Auftraggeber ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, das nach Mitteilung der beabsichtigten Teilnahme am Verfahren per E-Mail an die potenziellen Bewerber übermittelt wird. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtigter bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den jeweiligen Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1) bis III.2.3) sind – soweit einschlägig –von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2) und III.2.3) bezogen auf die jeweilige Teilleistung.
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Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen.
1. Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister am Sitz des Unternehmens oder Wohnsitz des Bewerbers (aktueller Handelsregisterauszug o. ä.);
2. (Eigen)Erklärungen der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 lit. e) bis i) VOB/A*, dass insbesondere:
— über ihr Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder die Eröffnung nicht beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan nicht rechtskräftig bestätigt worden ist;
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— sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet;
— sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen;
— sie ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zu gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben;
— sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
3. Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 lit. a) bis h) VOB/A*, wonach weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen Verstoßes gegen §§ 129,129 a, 129 b, 261, 263, 264 oder 334 des Strafgesetzbuches oder Art. 2, § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 299 des Strafgesetzbuches oder § 370 der Abgabenordnung i.V.m. § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlung verurteilt worden ist.
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4. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung mit Darstellung der Eigentums-/Beteiligungsverhältnisse.
5. Eigenerklärung der Bewerber gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 1 VOB/A i. V. m. § 97 Abs. 4 Satz 1 GWB, dass sie sich bislang in Bezug auf die Vergabe vergleichbarer Leistungen gesetzestreu verhalten haben.*
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Die Angaben sind durch geeignete Auszüge aus den Jahresabschlüssen und Prüfberichten zu belegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten sechs abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste): Liste der vom Bewerber erbrachten Projekte in den letzten sechs Jahren (2008 bis 2013), die mit dem hier zu vergebenden Projekt vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten nur Anlagen zur Behandlung von Bioabfällen mit dem Verfahren der Trockenfermentation mit einer kontinuierlichen Betriebsweise als Durchlauf-/Propfenstromreaktor, thermophile Betriebsweise.
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Geforderte Angaben: Projektbezeichnung, Leistungsdaten (Auslegungsgröße, Bioabfalldurchsatz, Biogasertrag), Leistungszeitraum, Leistungsstand (fertiggestellt, in Bau, in Planung), Investitionsvolumen, Auftraggeber und Ansprechpartner
Die Referenzprojekte sind tabellarisch mit den gewünschten Angaben aufzuführen; Prospekt-/Referenzmaterial kann beigefügt werden.
Als vergleichbar gelten nur Anlagen mit einem Jahresdurchsatz (Auslegungsgröße) von mindestens 15 000 t/a (Input je Fermenter).
2. Vorlage eines technischen Konzeptes (verfahrenstechnisches Lösungskonzept der Aufgabe), das den Aufgabenumfang gemäß II.1.5) abdeckt mit folgenden Angaben:
— Grundfließbild,
— Aufstellungsvorschlag/Layoutvorschlag (Lageplanskizze),
— Beschreibung der wesentlichen Aggregate und Maschinen,
— Überschlägige Auslegung der Hauptkomponenten,
— Beschreibung der sicherheitstechnischen Maßnahmen (Gas, VAwS),
— Angaben über Erwartungswerte zum spezifischen Biogasertrag (Mindestwert), Erwartungswerte spezifischer Energieverbrauch (Strom, Wärme), spezifischer Verbrauch von Betriebsmitteln, vorläufige Stoffbilanz im Hinblick auf die zu errichtende Anlage.
Die Bewerber können bei der Vergabestelle schriftlich eine Projektbeschreibung und einen Lageplan (dwg/dxf) des Projektstandortes anfordern. Der AG steht auch für einen Ortstermin zur Verfügung (siehe hierzu VI.3).
3. Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal,
4. Erklärung über Art und Umfang selbst zu erbringender Leistungsanteile sowie ggf. Art und Umfang von Leistungen, die von Nachunternehmern erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft in üblicher Höhe (5 %/3 %), im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: VOB/B, siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrages unzulässig.
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Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
Verhandlungsverfahren nach öffentlichen Teilnahmewettbewerb:
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: mindestens drei, max. 5.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Auf der Grundlage der gemäß Ziffer III.2.1) bis III.2.3) vollständig eingereichten Unterlagen erfolgt die Auswahl der Teilnehmer durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.2) und III.2.3).
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Dabei bemisst sich die technische Leistungsfähigkeit insbesondere wie folgt (siehe III.2.3):
— Anhand der Anzahl vergleichbarer Referenzobjekte (in Planung, Bau und/oder in Betrieb),
— Der Qualität des vorgelegten verfahrenstechnischen Lösungskonzeptes.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-02-14 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Heinz/Hrn. Lahnstein
Name: Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH (UBS)
Postanschrift: Havelstraße 7A
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Kontaktperson: Hrn. Schneble/Hrn. Winkler
Telefon: +49 6151975819 📞
E-Mail: h.schneble@umweltplanung-gmbh.de 📧
Fax: +49 6151975830 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-05-01 📅
Datum des Endes: 2015-08-03 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber stellt eine Projektbeschreibung mit den wesentlichen Schnittstellen des Leistungsumfangs und einen Lageplan als dxf-file auf Anforderung für die Erstellung des Layoutkonzeptes bzw. des Lösungsvorschlage zur Verfügung. Die Unterlagen können beim Büro Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH unter Bezug auf die Vergabebekanntmachung bis zum 12.12.2013 per E-Mail angefordert werden. Weiterhin werden nach Vereinbarung Ortstermine bis zum 12.12.2013 angeboten.
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2. Sachdienliche Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in Textform an die unter I.1) genannte Stelle (Büro UBS) zu richten. Rechtzeitig eingegangene Fragen werden durch den Auftraggeber in anonymisierter Form beantwortet.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 19. Dezember 2013, Uhrzeit: 14:00 (Eingang beim Auftraggeber) schriftlich in einem verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag, BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit, Nicht öffnen“ bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle: Rhein-Main Deponie GmbH, Steinmühlenweg 5 in 65439 Flörsheim-Wicker, einzureichen. Teilnahmeanträge in elektronischer Form (z. B. Telefax, E-Mail oder Ähnliches) werden nicht berücksichtigt. Das unter III.2.1) genannte Bewerber-Formblatt wird auf Aufforderung von der unter I.1) (Büro UBS) genannten Stelle versandt. Eine Verpflichtung zur Verwendung des Formblattes besteht nicht. Der Bewerber hat jedoch sicherzustellen, dass seine Bewerbung bei Nichtverwendung des Formblattes die unter III.2.1) bis III.2.3) beschriebenen Anforderungen erfüllt.
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nachr. HAD-Ref.: 4855/10,
nachr. V-Nr/AKZ: BGA-BRH-2013-Vergärungseinheit.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 615112-5816/6834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 107 ff. GWB. Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach der Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 222-385874 (2013-11-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Main Deponie GmbH
Kontakt
E-Mail: ppa-heinz@rmd-gmbh.de 📧
Fax: +49 614592604311 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 217-383258
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 222-385874
ABl. S-Ausgabe: 217
Zusätzliche Informationen
unbekannt

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deponiepark Brandholz 1, 61267 Neu-Anspach.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gesamtpreis der Leistungspositionen (70)
2. Qualitative Wertung des Angebotes, insbesondere Erprobtheit der Komponenten in vergleichbaren Anlagen, Werkstoffstärken- und qualitäten, Oberflächenbeschichtung und Verschleißschutz (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-09-22 📅
Name: Thöni Industriebetriebe GmbH
Postanschrift: Obermarktstraße 48
Postort: Telfs
Postleitzahl: 6410
Land: Österreich 🇦🇹
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Heinz

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2014/S 217-383258 (2014-11-07)