Das Land Brandenburg, als Träger des Luftrettungsdienstes gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den Rettungsdienst im Land Brandenburg in der Fassung vom 14.7.2008 (BbgRettG) und Auftraggeber des hiesigen Vergabeverfahrens beauftragt ein geeignetes Unternehmen mit der Durchführung der Vollzugsaufgaben des Luftrettungsstandortes gemäß § 10 Abs. 5 i. V. m. Abs. 1 BbgRettG und führt hierzu das vorliegende und erforderliche Vergabeverfahren durch. Die Leistung besteht aus: — der Errichtung einer Luftrettungsstation im Gewerbegebiet Oderberger Straße, Am Südring 12 A, 16278 Angermünde, — des Betriebes des Rettungshubschraubers (RTH) an der Luftrettungsstation samt medizinisch-technischer Ausstattung täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang, — der Gestellung des erforderlichen und zum Betrieb geeigneten Personals (Hubschrauberführerinnen und Hubschrauberführer, Notärztinnen und Notärzte, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten), — auf Weisung der zuständigen Integrierten Leitstelle (ILS) im Land Brandenburg der Durchführung der Einsätze der Notfallrettung (Primäreinsatz) und im Ausnahmefall, wenn keine Notfalleinsätze gemeldet sind und die vorausberechnete Einsatzzeit höchstens 2 Stunden beträgt, den ärztlichen begleiteten Patiententransport (Sekundärtransporte), — der Geltendmachung und Einziehung der Benutzungsgebühren im Namen des Auftraggebers.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-10.
Auftragsbekanntmachung (2013-10-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Luftrettungsdienste
Menge oder Umfang: Siehe Beschreibung der Leistung II.1.5.Währung: EUR.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Luftrettungsdienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 103
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.mugv.brandenburg.de🌏
E-Mail: vergabestelle@mugv.brandenburg.de📧
Telefon: +49 3318667226📞
Fax: +49 3318667069 📠
Nachunternehmer:
Der Bewerber/eine BG kann sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von anderen Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder BG zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen(s) erfolgen. In diesem Fall ist das Formblatt in Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer zu verwenden.
Sofern sich der Bewerber oder die BG zum Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nicht auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen stützen will, jedoch beabsichtigt, Teile des Auftrags von anderen Unternehmen erbringen zu lassen, so hat er mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. In diesem Fall hat der für den Zuschlag vorgesehene Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer gesetzten Frist die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und durch Vorlage von entsprechenden Verpflichtungserklärungen den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers für die Durchführung der jeweiligen Teile des Auftrages zur Verfügung stehen.
Sie werden aufgefordert, Ihren Teilnahmeantrag in schriftlicher Form, deutscher Sprache in einem fest verschlossenen Umschlag, welcher außen mit beiliegendem Kennzettel zu versehen ist, einzureichen. Eine Ausfertigung des Teilnahmeantrages ist digital auf CD/DVD beizufügen.
Elektronische oder per Telefax übersandte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der vollständige Teilnahmeantrag beinhaltet folgende Bestandteile und ist wie folgt zu gliedern:
1. ggf. Erklärung Bewerbergemeinschaft (Anlage 1),
2. ggf. Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 2),
3. Eignungsnachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers,
4. Eignungsnachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
5. Eignungsnachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit.
Der Teilnahmeantrag ist fortlaufend mit Seitenzahlen zu versehen, um die Überprüfbarkeit der Vollständigkeit zu gewährleisten. Wir bitten, von zu umfangreichen Unterlagen abzusehen, Ihre Unterlagen nicht zu heften oder mit Klammern zu versehen und auch keine Kunststoffe (Zwischenblätter/Einlagen) zu verwenden. Es sind die in den Anlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Eintragungen des Bewerbers wie Unterschriften usw. müssen dokumentenecht, Änderungen des Bieters an seinem Teilnahmeantrag zweifelsfrei sein. Optische und/oder inhaltliche Unklarheiten des Teilnahmeantrages gehen im Zweifel zu Lasten des Bewerbers.
Aufklärungs- und Auskunftsverlangen:
Die Bewerber haben die Bekanntmachung sowie die Unterlagen nach Erhalt unverzüglich und sorgfältig - gegebenenfalls unter Einholung von Rechtsrat - auf Vollständigkeit und/oder Unstimmigkeiten durchzuarbeiten und zu überprüfen. Enthalten die Bekanntmachung, die Unterlagen und/oder die dem Bewerber im Verlauf des Vergabeverfahrens mitgeteilten, übergebenen oder sonst zugänglich gemachten Informationen Unklarheiten oder verstoßen nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so weist der Bewerber den Auftraggeber hierauf schriftlich und unverzüglich, spätestens jedoch mit Abgabe des Teilnahmeantrages, hin. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Fragen und Rügen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail an das:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg,
Referat 14, zentrale Vergabestelle,
z. Hd. Herr Baudis,
Heinrich-Mann-Allee 103,
14473 Potsdam,
E-Mail: vergabestelle@mugv.brandenburg.de
zu richten. Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Alle Fragen werden ausschließlich per E-Mail beantwortet. Wichtige Aufklärungen werden allen Bewerbern gleichzeitig bekannt gemacht.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen von allen Bewerbern rechtzeitig beantwortet werden können und die Antworten bei der Erstellung des Teilnahmeantrages berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen spätestens zum 5.11.2013, 12.00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Bewerbungsbedingungen des Teilnahmewettbewerbes können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Vertraulichkeit:
Die Bewerbungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Teilnahmeantrages und zur Erfüllung des eventuellen Auftrages genutzt werden. Jede Benutzung oder Weitergabe, auch auszugsweise, für andere Zwecke ist untersagt. Über sämtliche den Bewerbern zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen ist, auch nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs, Verschwiegenheit zu bewahren. Der Bewerber hat die mit diesem Vergabeverfahren befassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter hierzu im Voraus zu verpflichten.
Abschließende Liste aller mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Erklärungen und Nachweise (Checkliste):
1. Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde aus dem Herkunftsland.
2. Erklärung zur Schwarzarbeit.
3. Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
4. Bevollmächtigung zum Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges.
5. Umsatznachweis.
6. Haftpflichtversicherung.
7. Nachweis Qualitätsmanagementsystem.
8. Nachweis Luftfahrtunternehmen.
9. Nachweis fachliche Eignung des Führungspersonals.
10. Unternehmensdarstellung.
11. Nachweis Verfügbarkeit Hubschrauber.
12. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber ohne Verzögerung bei wartungsbedingten Ausfällen des Primärhubschraubers.
13. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber bei unvorhergesehenen Ausfällen des Primärhubschraubers innerhalb von 6 Stunden.
14. Nachweis über Zugriff auf lizensierten Werftbetrieb.
15. Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
16. Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
17. Nachweis über Anzahl der Rettungsflüge.
18. Eignungsnachweise Hubschrauberführer.
19. Eignungsnachweise für das nichtärztliche Personal.
20. Eignungsnachweise für das ärztliche Personal.
Anlagen:
Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer.
Anlage 3 Erklärung zur Schwarzarbeit.
Anlage 4 Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
Anlage 5 Umsatznachweis.
Anlage 6 Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
Anlage 7 Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
Anlage 8 Nachweis über die Anzahl der Rettungsflüge.
Sollten Sie die Anlagen 1 bis 8 und den Kennzettel nicht als Datei herunterladen können, fordern Sie diese Anlagen bitte von folgender E-Mail-Adresse an: vergabestelle@mugv.brandenburg.de .
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY8YDBD
Der Bewerber/eine BG kann sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von anderen Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder BG zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen(s) erfolgen. In diesem Fall ist das Formblatt in Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer zu verwenden.
Sofern sich der Bewerber oder die BG zum Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nicht auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen stützen will, jedoch beabsichtigt, Teile des Auftrags von anderen Unternehmen erbringen zu lassen, so hat er mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. In diesem Fall hat der für den Zuschlag vorgesehene Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer gesetzten Frist die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und durch Vorlage von entsprechenden Verpflichtungserklärungen den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers für die Durchführung der jeweiligen Teile des Auftrages zur Verfügung stehen.
Sie werden aufgefordert, Ihren Teilnahmeantrag in schriftlicher Form, deutscher Sprache in einem fest verschlossenen Umschlag, welcher außen mit beiliegendem Kennzettel zu versehen ist, einzureichen. Eine Ausfertigung des Teilnahmeantrages ist digital auf CD/DVD beizufügen.
Elektronische oder per Telefax übersandte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der vollständige Teilnahmeantrag beinhaltet folgende Bestandteile und ist wie folgt zu gliedern:
3. Eignungsnachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers,
4. Eignungsnachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
5. Eignungsnachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit.
Der Teilnahmeantrag ist fortlaufend mit Seitenzahlen zu versehen, um die Überprüfbarkeit der Vollständigkeit zu gewährleisten. Wir bitten, von zu umfangreichen Unterlagen abzusehen, Ihre Unterlagen nicht zu heften oder mit Klammern zu versehen und auch keine Kunststoffe (Zwischenblätter/Einlagen) zu verwenden. Es sind die in den Anlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Eintragungen des Bewerbers wie Unterschriften usw. müssen dokumentenecht, Änderungen des Bieters an seinem Teilnahmeantrag zweifelsfrei sein. Optische und/oder inhaltliche Unklarheiten des Teilnahmeantrages gehen im Zweifel zu Lasten des Bewerbers.
Aufklärungs- und Auskunftsverlangen:
Die Bewerber haben die Bekanntmachung sowie die Unterlagen nach Erhalt unverzüglich und sorgfältig - gegebenenfalls unter Einholung von Rechtsrat - auf Vollständigkeit und/oder Unstimmigkeiten durchzuarbeiten und zu überprüfen. Enthalten die Bekanntmachung, die Unterlagen und/oder die dem Bewerber im Verlauf des Vergabeverfahrens mitgeteilten, übergebenen oder sonst zugänglich gemachten Informationen Unklarheiten oder verstoßen nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so weist der Bewerber den Auftraggeber hierauf schriftlich und unverzüglich, spätestens jedoch mit Abgabe des Teilnahmeantrages, hin. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Fragen und Rügen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail an das:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg,
zu richten. Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Alle Fragen werden ausschließlich per E-Mail beantwortet. Wichtige Aufklärungen werden allen Bewerbern gleichzeitig bekannt gemacht.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen von allen Bewerbern rechtzeitig beantwortet werden können und die Antworten bei der Erstellung des Teilnahmeantrages berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen spätestens zum 5.11.2013, 12.00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Bewerbungsbedingungen des Teilnahmewettbewerbes können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Vertraulichkeit:
Die Bewerbungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Teilnahmeantrages und zur Erfüllung des eventuellen Auftrages genutzt werden. Jede Benutzung oder Weitergabe, auch auszugsweise, für andere Zwecke ist untersagt. Über sämtliche den Bewerbern zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen ist, auch nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs, Verschwiegenheit zu bewahren. Der Bewerber hat die mit diesem Vergabeverfahren befassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter hierzu im Voraus zu verpflichten.
Abschließende Liste aller mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Erklärungen und Nachweise (Checkliste):
1. Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde aus dem Herkunftsland.
2. Erklärung zur Schwarzarbeit.
3. Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
4. Bevollmächtigung zum Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges.
5. Umsatznachweis.
6. Haftpflichtversicherung.
7. Nachweis Qualitätsmanagementsystem.
8. Nachweis Luftfahrtunternehmen.
9. Nachweis fachliche Eignung des Führungspersonals.
10. Unternehmensdarstellung.
11. Nachweis Verfügbarkeit Hubschrauber.
12. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber ohne Verzögerung bei wartungsbedingten Ausfällen des Primärhubschraubers.
13. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber bei unvorhergesehenen Ausfällen des Primärhubschraubers innerhalb von 6 Stunden.
14. Nachweis über Zugriff auf lizensierten Werftbetrieb.
15. Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
16. Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
17. Nachweis über Anzahl der Rettungsflüge.
18. Eignungsnachweise Hubschrauberführer.
19. Eignungsnachweise für das nichtärztliche Personal.
20. Eignungsnachweise für das ärztliche Personal.
Anlagen:
Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer.
Anlage 3 Erklärung zur Schwarzarbeit.
Anlage 4 Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
Anlage 5 Umsatznachweis.
Anlage 6 Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
Anlage 7 Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
Anlage 8 Nachweis über die Anzahl der Rettungsflüge.
Sollten Sie die Anlagen 1 bis 8 und den Kennzettel nicht als Datei herunterladen können, fordern Sie diese Anlagen bitte von folgender E-Mail-Adresse an: vergabestelle@mugv.brandenburg.de .
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY8YDBD
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Brandenburg, als Träger des Luftrettungsdienstes gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den Rettungsdienst im Land Brandenburg in der Fassung vom 14.7.2008 (BbgRettG) und Auftraggeber des hiesigen Vergabeverfahrens beauftragt ein geeignetes Unternehmen mit der Durchführung der Vollzugsaufgaben des Luftrettungsstandortes gemäß § 10 Abs. 5 i. V. m. Abs. 1 BbgRettG und führt hierzu das vorliegende und erforderliche Vergabeverfahren durch.
Das Land Brandenburg, als Träger des Luftrettungsdienstes gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den Rettungsdienst im Land Brandenburg in der Fassung vom 14.7.2008 (BbgRettG) und Auftraggeber des hiesigen Vergabeverfahrens beauftragt ein geeignetes Unternehmen mit der Durchführung der Vollzugsaufgaben des Luftrettungsstandortes gemäß § 10 Abs. 5 i. V. m. Abs. 1 BbgRettG und führt hierzu das vorliegende und erforderliche Vergabeverfahren durch.
Die Leistung besteht aus:
— der Errichtung einer Luftrettungsstation im Gewerbegebiet Oderberger Straße, Am Südring 12 A, 16278 Angermünde,
— des Betriebes des Rettungshubschraubers (RTH) an der Luftrettungsstation samt medizinisch-technischer Ausstattung täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang,
— der Gestellung des erforderlichen und zum Betrieb geeigneten Personals (Hubschrauberführerinnen und Hubschrauberführer, Notärztinnen und Notärzte, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten),
— auf Weisung der zuständigen Integrierten Leitstelle (ILS) im Land Brandenburg der Durchführung der Einsätze der Notfallrettung (Primäreinsatz) und im Ausnahmefall, wenn keine Notfalleinsätze gemeldet sind und die vorausberechnete Einsatzzeit höchstens 2 Stunden beträgt, den ärztlichen begleiteten Patiententransport (Sekundärtransporte),
— auf Weisung der zuständigen Integrierten Leitstelle (ILS) im Land Brandenburg der Durchführung der Einsätze der Notfallrettung (Primäreinsatz) und im Ausnahmefall, wenn keine Notfalleinsätze gemeldet sind und die vorausberechnete Einsatzzeit höchstens 2 Stunden beträgt, den ärztlichen begleiteten Patiententransport (Sekundärtransporte),
— der Geltendmachung und Einziehung der Benutzungsgebühren im Namen des Auftraggebers.
Menge oder Umfang:
Siehe Beschreibung der Leistung II.1.5.
Währung: EUR.
Dauer: 300 Monate
Referenznummer: 14-034-2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Südring 12 A, 16278 Angermünde.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Auszug aus dem Bundeszentralregister (oder eine gleichwertige Urkunde des Herkunftslandes (Kopie, nicht älter als 6 Monate vor dem Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages)) gemäß § 30 Abs. 1 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) für den Unternehmer als natürliche Person, bei einer juristischen Person für den gesetzlichen Vertreter und zudem in beiden Fällen für die mit der Führung der Geschäfte bestellten Person/-en. Sofern ein solcher Auszug bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorliegt, reicht auch die Antragsbestätigung oder ein vergleichbarer Nachweis über die Antragstellung auf einen Auszug aus dem BZRG zur Vorlage bei einer Behörde (Belegart „O“) gemäß § 30 Abs. 5 BZRG aus. Wird ein Auszug gemäß Belegart „O“ beantragt, so ist zu veranlassen, dass der Nachweis an das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Referat 14, zentrale Vergabestelle, z. Hd. Herr Baudis, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam zu übersenden ist.
1. Auszug aus dem Bundeszentralregister (oder eine gleichwertige Urkunde des Herkunftslandes (Kopie, nicht älter als 6 Monate vor dem Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages)) gemäß § 30 Abs. 1 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) für den Unternehmer als natürliche Person, bei einer juristischen Person für den gesetzlichen Vertreter und zudem in beiden Fällen für die mit der Führung der Geschäfte bestellten Person/-en. Sofern ein solcher Auszug bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorliegt, reicht auch die Antragsbestätigung oder ein vergleichbarer Nachweis über die Antragstellung auf einen Auszug aus dem BZRG zur Vorlage bei einer Behörde (Belegart „O“) gemäß § 30 Abs. 5 BZRG aus. Wird ein Auszug gemäß Belegart „O“ beantragt, so ist zu veranlassen, dass der Nachweis an das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Referat 14, zentrale Vergabestelle, z. Hd. Herr Baudis, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam zu übersenden ist.
2. Erklärung zur Schwarzarbeit:
Erklärung, dass weder das Unternehmen, noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind oder dass ein solches Verfahren anhängig ist (siehe Formblatt „Erklärung zur Schwarzarbeit“, Anlage 3).
Erklärung, dass weder das Unternehmen, noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind oder dass ein solches Verfahren anhängig ist (siehe Formblatt „Erklärung zur Schwarzarbeit“, Anlage 3).
3. Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A (siehe Formblatt „Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A“, Anlage 4).
4. Bevollmächtigung zum Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges:
Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuverlässigkeit des für den Zuschlag vorgesehenen Unternehmens mittels Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges vor Zuschlagserteilung nochmals zu überprüfen. Für die Anforderung des elektronischen Gewerbezentralregisterauszugs hat jedes Unternehmen dem Auftraggber die im Formblatt „Erklärung gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A“, (Anlage 4) enthaltene Bevollmächtigung zu erteilen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuverlässigkeit des für den Zuschlag vorgesehenen Unternehmens mittels Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges vor Zuschlagserteilung nochmals zu überprüfen. Für die Anforderung des elektronischen Gewerbezentralregisterauszugs hat jedes Unternehmen dem Auftraggber die im Formblatt „Erklärung gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A“, (Anlage 4) enthaltene Bevollmächtigung zu erteilen.
Allgemeines:
Die Erklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister (Ziffer III.2.1 – Zuverlässigkeit) sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Zuverlässigkeit muss von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen sein.
Die Erklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister (Ziffer III.2.1 – Zuverlässigkeit) sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Zuverlässigkeit muss von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
5. Umsatznachweis:
Erklärung über den Netto-Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Netto-Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre gemäß Formblatt „Umsatznachweis“ (Anlage 5).
6. Haftpflichtversicherung:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns für die Rückgriffshaftung des Auftraggebers bei Schäden, für welche der Auftraggeber im Rahmen der Amtshaftung in Anspruch genommen wird.
Der Nachweis kann geführt werden, entweder:
— durch Vorlage einer bestehenden Versicherungspolice mit den genannten Mindestdeckungssummen und der Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters, die Versicherung über den gesamten Vertragszeitraum aufrechtzuerhalten oder
— durch die Bestätigung eines Versicherers über dessen Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit den genannten Mindestdeckungssummen mit dem Bewerber/Bieter abzuschließen und über den gesamten Vertragszeitraum aufrechtzuerhalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— durch die Bestätigung eines Versicherers über dessen Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit den genannten Mindestdeckungssummen mit dem Bewerber/Bieter abzuschließen und über den gesamten Vertragszeitraum aufrechtzuerhalten.
Allgemeines:
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Bewerbergemeinschaft wird anhand der insgesamt von der Bewerbergemeinschaft vorgelegten Unterlagen bewertet.
Mindeststandards:
Zu 5. Mindestvorgabe zur Anerkennung der Eignung: Netto-Umsatz der besonderen Leistungsart: 3 Mio. EUR pro Jahr als Mittelwert der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Zu 6. Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 10 Mio. EUR bei Personenschäden und 10 Mio. EUR für Sachschäden bei einer 2-fachen Maximierung pro Versicherungsfall und Jahr zu Vertragsbeginn.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Nachweis Qualitätsmanagementsystem:
Nachweis über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008, KTQ oder eines gleichwertigen Systems für die ausgeschriebene Leistung, welcher nicht älter als 3 Jahre sein darf. Als Nachweis hierfür kann eine Bescheinigung über die Zertifizierung dienen, der Nachweis kann aber auch durch Vorlage anderer gleichwertiger Dokumente des Bewerbers/Bieters (z. B. Qualitätsmanagement-Handbuch, Dienstanweisungen zum Umgang mit dem Qualitätsmanagementsystem, Bescheinigungen über Unterrichtung des Personals) erbracht werden. Im letzteren Fall hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Gleichwertigkeit darzulegen.
Nachweis über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008, KTQ oder eines gleichwertigen Systems für die ausgeschriebene Leistung, welcher nicht älter als 3 Jahre sein darf. Als Nachweis hierfür kann eine Bescheinigung über die Zertifizierung dienen, der Nachweis kann aber auch durch Vorlage anderer gleichwertiger Dokumente des Bewerbers/Bieters (z. B. Qualitätsmanagement-Handbuch, Dienstanweisungen zum Umgang mit dem Qualitätsmanagementsystem, Bescheinigungen über Unterrichtung des Personals) erbracht werden. Im letzteren Fall hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Gleichwertigkeit darzulegen.
8. Nachweis Luftfahrtunternehmen:
Der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss ein Luftfahrtunternehmen sein: Zum Nachweis ist der aktuelle Genehmigungsbescheid gemäß § 20 LuftVG bzw. bei ausländischen Bewerbern der aktuelle europäische Genehmigungsbescheid gemäß IAA-Richtlinie beizufügen.
Der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss ein Luftfahrtunternehmen sein: Zum Nachweis ist der aktuelle Genehmigungsbescheid gemäß § 20 LuftVG bzw. bei ausländischen Bewerbern der aktuelle europäische Genehmigungsbescheid gemäß IAA-Richtlinie beizufügen.
9. Nachweis fachliche Eignung des Führungspersonals:
Nachweis einer mindestens dreijährigen leitenden Tätigkeit in einem Luftrettungsdienstunternehmen.
10. Unternehmensdarstellung mit mindestens folgenden Angaben:
— Anzahl der Rettungsflüge in öffentlich-rechtlichem Auftrag in den Jahren 2010, 2011 und 2012.
11. Nachweis Verfügbarkeit Hubschrauber:
Angaben, dass mindestens ein RTH vom Typ „EC 135“ oder gleichwertig bei Leistungsbeginn einsatzbereit sein wird. Angaben, ob sich der einzusetzende Rettungshubschrauber und die Ersatzmaschine im Eigentum oder in der Halterschaft des Bewerbers befinden, sowie deren Anschaffungsjahr und Anschaffungswert (neu/gebraucht). Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über die erforderlichen Hubschrauber, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über die erforderlichen Hubschrauber zum Leistungsbeginn verfügen will.
Angaben, dass mindestens ein RTH vom Typ „EC 135“ oder gleichwertig bei Leistungsbeginn einsatzbereit sein wird. Angaben, ob sich der einzusetzende Rettungshubschrauber und die Ersatzmaschine im Eigentum oder in der Halterschaft des Bewerbers befinden, sowie deren Anschaffungsjahr und Anschaffungswert (neu/gebraucht). Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über die erforderlichen Hubschrauber, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über die erforderlichen Hubschrauber zum Leistungsbeginn verfügen will.
12. Nachweis über den Zugriff auf einen gleichwertigen Ersatzhubschrauber ohne Verzögerung bei wartungsbedingten Ausfällen des Primärhubschraubers.
13. Nachweis über den Zugriff auf einen gleichwertigen Ersatzhubschrauber bei unvorhergesehenem Ausfall des Primärhubschraubers innerhalb von 6 Stunden.
14. Nachweis über Zugriff auf lizensierten Werftbetrieb:
Der zukünftige Leistungserbringer ist für die Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung des RTHs und Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsmaßnahmen verantwortlich. Die Wartung hat entweder im eigenen lizenzierten luftfahrttechnischen Betrieb des Auftragnehmers (eigene Werft) oder durch einen fremden, lizenzierten luftfahrttechnischen Betrieb (fremde Werft) zu erfolgen.
Der zukünftige Leistungserbringer ist für die Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung des RTHs und Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsmaßnahmen verantwortlich. Die Wartung hat entweder im eigenen lizenzierten luftfahrttechnischen Betrieb des Auftragnehmers (eigene Werft) oder durch einen fremden, lizenzierten luftfahrttechnischen Betrieb (fremde Werft) zu erfolgen.
Im Teilnahmewettbewerb hat der Bewerber den Nachweis zu erbringen, dass er zu Leistungsbeginn über eine entsprechende eigene oder fremde Werft verfügen wird.
Dies kann entweder:
— durch Vorlage der Kopie der Betriebslizenz (eigene Werft) oder
— durch Erklärung eines lizensierten Betriebes, dass er im Falle der Beauftragung des Bewerbers zu Leistungsbeginn dem Bewerber seine Mittel zur Verfügung stellen wird und Vorlage der Kopie der Betriebslizenz des Betriebes
erfolgen.
15. Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation:
Benennung von Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation (im Wesentlichen bestehend aus: Hangar, erforderliche Räume für das Personal und Einsatzgerät) aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Projektbeschreibung sowie Angaben zur Aufgabe der Firma, zu Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Leistungszeitraum (Beginn und Ende) und Auftragswert gemäß Formblatt „Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation“ in Anlage 6).
Benennung von Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation (im Wesentlichen bestehend aus: Hangar, erforderliche Räume für das Personal und Einsatzgerät) aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Projektbeschreibung sowie Angaben zur Aufgabe der Firma, zu Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Leistungszeitraum (Beginn und Ende) und Auftragswert gemäß Formblatt „Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation“ in Anlage 6).
16. Referenzen für die Durchführung der Luftrettung:
Benennung von vergleichbaren Referenzen für die Durchführung der Luftrettung (ohne Bau der Luftrettungsstation) aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Projektbeschreibung sowie Angaben zur Aufgabe der Firma, zu Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Leistungszeitraum (Beginn und Ende) und Auftragswert gemäß Formblatt „Referenzen Durchführung der Luftrettung“ in Anlage 7).
Benennung von vergleichbaren Referenzen für die Durchführung der Luftrettung (ohne Bau der Luftrettungsstation) aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Projektbeschreibung sowie Angaben zur Aufgabe der Firma, zu Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Leistungszeitraum (Beginn und Ende) und Auftragswert gemäß Formblatt „Referenzen Durchführung der Luftrettung“ in Anlage 7).
17. Eignungsnachweise Hubschrauberführer:
Vorlage einer Personalliste, aus der sich ergibt, dass der Bewerber über die erforderliche Anzahl an qualifizierten Hubschrauberführern verfügt. Zudem sind Mitarbeiterprofile der vorgesehenen Hubschrauberführer einzureichen, mit denen die genannten Anforderungen nachgewiesen werden können. Zu den Anforderungen an Anzahl und Qualifikation der Hunschrauberführer, siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.
Vorlage einer Personalliste, aus der sich ergibt, dass der Bewerber über die erforderliche Anzahl an qualifizierten Hubschrauberführern verfügt. Zudem sind Mitarbeiterprofile der vorgesehenen Hubschrauberführer einzureichen, mit denen die genannten Anforderungen nachgewiesen werden können. Zu den Anforderungen an Anzahl und Qualifikation der Hunschrauberführer, siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.
Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über die erforderlichen Hubschrauberführer, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über die erforderlichen und entsprechend qualifizierten Hubschrauberführer zum Leistungsbeginn verfügen will.
Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über die erforderlichen Hubschrauberführer, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über die erforderlichen und entsprechend qualifizierten Hubschrauberführer zum Leistungsbeginn verfügen will.
18. Eignungsnachweise für das nichtärztliche Personal:
Vorlage einer Personalliste, aus der sich ergibt, dass der Bewerber über die erforderliche Anzahl an qualifiziertem nichtärztlichen Personal verfügt. Zu den Anforderungen an Anzahl und Qualifikation des nichtärztlichen Personals siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über das erforderliche und qualifizierte nichtärztliche Personal, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er hierüber zum Leistungsbeginn verfügen will.
Vorlage einer Personalliste, aus der sich ergibt, dass der Bewerber über die erforderliche Anzahl an qualifiziertem nichtärztlichen Personal verfügt. Zu den Anforderungen an Anzahl und Qualifikation des nichtärztlichen Personals siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über das erforderliche und qualifizierte nichtärztliche Personal, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er hierüber zum Leistungsbeginn verfügen will.
19. Eignungsnachweise für das ärztliche Personal:
Der Bewerber ist verpflichtet, die Besetzung des RTHs mit für die Aufgaben qualifiziertem ärztlichem und deutschsprachigem Personal sicherzustellen.
Zu den Anforderungen an die Qualifikation des ärztlichen Personals siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.
Der Bewerber hat zum Nachweis der Eignung des ärztlichen Personals eine Personalliste vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er über die erforderliche Anzahl an qualifiziertem Personal verfügt. In der Personalliste ist auf die geforderten Qualifikationen einzugehen und diese zu benennen. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über das erforderliche Personal, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über das erforderliche Personal zum Leistungsbeginn verfügen will.
Der Bewerber hat zum Nachweis der Eignung des ärztlichen Personals eine Personalliste vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er über die erforderliche Anzahl an qualifiziertem Personal verfügt. In der Personalliste ist auf die geforderten Qualifikationen einzugehen und diese zu benennen. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht über das erforderliche Personal, so muss er nachvollziehbar darstellen, wie er über das erforderliche Personal zum Leistungsbeginn verfügen will.
Mindeststandards:
Zu 10. Mindestzahl der Rettungsflüge: 1 000 pro Jahr als Mittelwert aus den Jahren 2010, 2011, 2012.
Zu 15. Mindestvorgabe zur Anerkennung der Eignung: eine Referenz für Planung, Bau oder Umbau einer vom Bauumfang vergleichbaren Luftrettungsstation (siehe Bewertungskriterium unter IV.1.2).
Zu 16. Mindestvorgabe zur Anerkennung der Eignung: drei Referenzen für die Durchführung der Luftrettung (ohne Bau der Rettungsstation) (siehe Bewertungskriterium unter IV.1.2).
Zu 17. Für die Leistungserbringung sind mindestens drei Hubschrauberführer vorzusehen. Diese müssen folgende Qualifikationen aufweisen:
— Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift,
— Festanstellung im Unternehmen des Bewerbers oder dem Unternehmen eines Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft,
— sie müssen mindestens die Erlaubnis zum Berufshubschrauberführer und die erforderliche Musterberechtigung besitzen sowie darüber hinaus für häufige Außenlandungen unter erschwerten Bedingungen besonders geschult sein, das medizinische Personal unterstützen und Rettungsmaßnahmen mit den an Bord befindlichen Hilfsmitteln durchführen können,
— sie müssen mindestens die Erlaubnis zum Berufshubschrauberführer und die erforderliche Musterberechtigung besitzen sowie darüber hinaus für häufige Außenlandungen unter erschwerten Bedingungen besonders geschult sein, das medizinische Personal unterstützen und Rettungsmaßnahmen mit den an Bord befindlichen Hilfsmitteln durchführen können,
— aufgrund der besonders erschwerten Einsatzbedingungen wird eine Flugerfahrung von 2 500 Flugstunden als verantwortlicher Hubschrauberführer erwartet. Davon müssen mindestens 1 250 Flugstunden auf eine Tätigkeit im Luftrettungsdienst oder vergleichbare Missionen (Landungen im freien, unbekannten Gelände) entfallen.
— aufgrund der besonders erschwerten Einsatzbedingungen wird eine Flugerfahrung von 2 500 Flugstunden als verantwortlicher Hubschrauberführer erwartet. Davon müssen mindestens 1 250 Flugstunden auf eine Tätigkeit im Luftrettungsdienst oder vergleichbare Missionen (Landungen im freien, unbekannten Gelände) entfallen.
Zu 18. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Besatzung des Rettungshubschraubers mit für die Aufgaben qualifiziertem nichtärztlichem Personal zu besetzen. Das nichtärztliche Personal muss als Mindestqualifikation entsprechend § 6 Abs. 5 LRDPV die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Rettungsassistentin/-assistent“ besitzen. Die in einem RTH eingesetzten Rettungsassistentinnen oder Rettungsassistenten müssen mindestens 3 Jahre im bodengebundenen Rettungsdienst tätig gewesen sein und über die Qualifikation als HEMS-Crew-Member nach den Luftverkehrsvorschriften verfügen.
Zu 18. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Besatzung des Rettungshubschraubers mit für die Aufgaben qualifiziertem nichtärztlichem Personal zu besetzen. Das nichtärztliche Personal muss als Mindestqualifikation entsprechend § 6 Abs. 5 LRDPV die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Rettungsassistentin/-assistent“ besitzen. Die in einem RTH eingesetzten Rettungsassistentinnen oder Rettungsassistenten müssen mindestens 3 Jahre im bodengebundenen Rettungsdienst tätig gewesen sein und über die Qualifikation als HEMS-Crew-Member nach den Luftverkehrsvorschriften verfügen.
Zu 19. Das ärztliche Personal muss dabei über folgende Qualifikationen verfügen:
Die Notärztinnen/Notärzte für den RTH müssen Fachärzte in einer Facharztrichtung mit Bezug zur Intensivmedizin sein, oder über den entsprechenden Facharztstandard verfügen.
Sie müssen die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin oder eine gleichwertige Qualifikation (jeweils bestätigt durch eine Landesärztekammer bzw. entsprechende Einrichtung bei ausländischen Bewerbern) besitzen und eine mindestens dreijährige notärztliche Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst haben.
Sie müssen die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin oder eine gleichwertige Qualifikation (jeweils bestätigt durch eine Landesärztekammer bzw. entsprechende Einrichtung bei ausländischen Bewerbern) besitzen und eine mindestens dreijährige notärztliche Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst haben.
Die Notärztinnen/Notärzte müssen über die nach dem jeweils aktuellen fachlichen Standard der ärztlichen Berufsausbildung für die Durchführung von Notfalleinsätzen mit Hubschraubern notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen in der Behandlung von Notfallpatienten verfügen und mit den flugmedizinischen Besonderheiten vertraut sein.
Die Notärztinnen/Notärzte müssen über die nach dem jeweils aktuellen fachlichen Standard der ärztlichen Berufsausbildung für die Durchführung von Notfalleinsätzen mit Hubschraubern notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen in der Behandlung von Notfallpatienten verfügen und mit den flugmedizinischen Besonderheiten vertraut sein.
Sie sollten eine Weiterbildung „Intensivtransport“ absolviert haben sowie Kenntnisse im prähospitalen Traumamanagement (ATLS, PhTLS oder ITLS) besitzen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der zu ermittelnde Betreiber errichtet das Luftrettungszentrum auf eigene Kosten. Eine Refinanzierung erfolgt über entsprechende Positionen in der KLR (Kosten- und Leistungsrechnung). Die KLR bildet die Grundlage für die Ermittlung des Flugminutenpreises (§ 17 Brandenburgisches Rettungsdienstgesetz).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Der zu ermittelnde Betreiber errichtet das Luftrettungszentrum auf eigene Kosten. Eine Refinanzierung erfolgt über entsprechende Positionen in der KLR (Kosten- und Leistungsrechnung). Die KLR bildet die Grundlage für die Ermittlung des Flugminutenpreises (§ 17 Brandenburgisches Rettungsdienstgesetz).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften (nachfolgend „BG“) sind zugelassen. Die BG hat mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
— dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist (geschäftsführendes Mitglied),
— dass der bevollmächtigte Vertreter alle Mitglieder der BG und späteren Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, und
— dass alle Mitglieder der späteren Arbeitsgemeinschaft für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften.
Hierfür ist das beiliegende Formblatt Erklärung Bewerbergemeinschaft (Anlage 1) zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Beteiligt sich ein Mitglied einer BG zugleich als Einzelbewerber mit einem eigenen Teilnahmeantrag an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge führen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
1. Berufshubschrauberführer/in
2. Notarzt/Notärztin
3. Rettungsassistent/in.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahl der Bewerber:
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs maximal 5 geeignete Bewerber mit den höchsten Gesamtpunkten bei den Bewertungskriterien „Anzahl der Rettungsflüge (im öffentlichen Auftrag)“, „Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation“ sowie „Referenzen Durchführung Luftrettung“ zur Angebotsabgabe aufzufordern. Es werden nur Referenzen gewertet, welche alle angegebenen und erforderlichen Angaben enthalten.
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs maximal 5 geeignete Bewerber mit den höchsten Gesamtpunkten bei den Bewertungskriterien „Anzahl der Rettungsflüge (im öffentlichen Auftrag)“, „Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation“ sowie „Referenzen Durchführung Luftrettung“ zur Angebotsabgabe aufzufordern. Es werden nur Referenzen gewertet, welche alle angegebenen und erforderlichen Angaben enthalten.
Die Bewertungskriterien erhalten hierbei folgende Gewichtung:
— Anzahl der Rettungsflüge: 10 %.
Als Mindestkriterium zur Anerkennung der Eignung ist eine Anzahl von 1 000 Rettungsflügen pro Jahr als Mittelwert aus den Jahren 2010, 2011, 2012 erforderlich.
— Referenz Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation: 40 %.
Als Mindestkriterium zur Anerkennung der Eignung ist die Benennung einer Referenz bzgl. der Planung, Bau oder Umbau einer vom Bauumfang vergleichbaren Luftrettungsstation in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erforderlich.
Als Mindestkriterium zur Anerkennung der Eignung ist die Nennung von 3 Referenzen in Bezug auf die Durchführung der Luftrettung in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erforderlich.
Pro Auswahlkriterium werden jeweils 0 bis 10 Bewertungspunkte vergeben. Die erzielten Bewertungspunkte mit der angegebenen Gewichtung multipliziert (Anzahl Rettungsflüge * 1, Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation * 4 sowie Referenzen Durchführung Luftrettung * 5) und zu den Gesamtpunkten addiert (maximal 100 Gesamtpunkte).
Pro Auswahlkriterium werden jeweils 0 bis 10 Bewertungspunkte vergeben. Die erzielten Bewertungspunkte mit der angegebenen Gewichtung multipliziert (Anzahl Rettungsflüge * 1, Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation * 4 sowie Referenzen Durchführung Luftrettung * 5) und zu den Gesamtpunkten addiert (maximal 100 Gesamtpunkte).
Bewertungsmaßstab „Anzahl der Rettungsflüge“ (10 %).
Beim Bewertungskriterium „Anzahl der Rettungsflüge“ werden die Bewertungspunkte von 0 bis 10 anhand des folgenden Bewertungsmaßstabes vergeben:
Gesamtzahl der Rettungsflüge in den Jahren 2010, 2011, 2012 geteilt durch 3 = durchschnittliche Zahl der Rettungsflüge.
Bewertungspunkte Zahl der Rettungsflüge:
1 Punkt kleiner 1.000 Flüge
4 Punkte 1 000 kleiner 5 000 Flüge
7 Punkte 5 000 kleiner 10 000 Flüge
10 Punkte größer/gleich 10 000 Flüge.
Bewertungsmaßstab „Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation“ (40 %).
Beim Bewertungskriterium "Referenzen Planung, Bau oder Umbau einer Luftrettungsstation" werden die Bewertungspunkte von 0 bis 10 anhand folgenden Bewertungsmaßstabes vergeben:
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 14-034-2013
Zusätzliche Informationen
Nachunternehmer:
Der Bewerber/eine BG kann sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von anderen Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder BG zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen(s) erfolgen. In diesem Fall ist das Formblatt in Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer zu verwenden.
Der Bewerber/eine BG kann sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von anderen Unternehmen stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder BG zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen(s) erfolgen. In diesem Fall ist das Formblatt in Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer zu verwenden.
Sofern sich der Bewerber oder die BG zum Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nicht auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen stützen will, jedoch beabsichtigt, Teile des Auftrags von anderen Unternehmen erbringen zu lassen, so hat er mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. In diesem Fall hat der für den Zuschlag vorgesehene Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer gesetzten Frist die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und durch Vorlage von entsprechenden Verpflichtungserklärungen den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers für die Durchführung der jeweiligen Teile des Auftrages zur Verfügung stehen.
Sofern sich der Bewerber oder die BG zum Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nicht auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen stützen will, jedoch beabsichtigt, Teile des Auftrags von anderen Unternehmen erbringen zu lassen, so hat er mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. In diesem Fall hat der für den Zuschlag vorgesehene Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer gesetzten Frist die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und durch Vorlage von entsprechenden Verpflichtungserklärungen den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers für die Durchführung der jeweiligen Teile des Auftrages zur Verfügung stehen.
Sie werden aufgefordert, Ihren Teilnahmeantrag in schriftlicher Form, deutscher Sprache in einem fest verschlossenen Umschlag, welcher außen mit beiliegendem Kennzettel zu versehen ist, einzureichen. Eine Ausfertigung des Teilnahmeantrages ist digital auf CD/DVD beizufügen.
Sie werden aufgefordert, Ihren Teilnahmeantrag in schriftlicher Form, deutscher Sprache in einem fest verschlossenen Umschlag, welcher außen mit beiliegendem Kennzettel zu versehen ist, einzureichen. Eine Ausfertigung des Teilnahmeantrages ist digital auf CD/DVD beizufügen.
Elektronische oder per Telefax übersandte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der vollständige Teilnahmeantrag beinhaltet folgende Bestandteile und ist wie folgt zu gliedern:
3. Eignungsnachweise zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers,
4. Eignungsnachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
5. Eignungsnachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit.
Der Teilnahmeantrag ist fortlaufend mit Seitenzahlen zu versehen, um die Überprüfbarkeit der Vollständigkeit zu gewährleisten. Wir bitten, von zu umfangreichen Unterlagen abzusehen, Ihre Unterlagen nicht zu heften oder mit Klammern zu versehen und auch keine Kunststoffe (Zwischenblätter/Einlagen) zu verwenden. Es sind die in den Anlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag ist fortlaufend mit Seitenzahlen zu versehen, um die Überprüfbarkeit der Vollständigkeit zu gewährleisten. Wir bitten, von zu umfangreichen Unterlagen abzusehen, Ihre Unterlagen nicht zu heften oder mit Klammern zu versehen und auch keine Kunststoffe (Zwischenblätter/Einlagen) zu verwenden. Es sind die in den Anlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Eintragungen des Bewerbers wie Unterschriften usw. müssen dokumentenecht, Änderungen des Bieters an seinem Teilnahmeantrag zweifelsfrei sein. Optische und/oder inhaltliche Unklarheiten des Teilnahmeantrages gehen im Zweifel zu Lasten des Bewerbers.
Aufklärungs- und Auskunftsverlangen:
Die Bewerber haben die Bekanntmachung sowie die Unterlagen nach Erhalt unverzüglich und sorgfältig - gegebenenfalls unter Einholung von Rechtsrat - auf Vollständigkeit und/oder Unstimmigkeiten durchzuarbeiten und zu überprüfen. Enthalten die Bekanntmachung, die Unterlagen und/oder die dem Bewerber im Verlauf des Vergabeverfahrens mitgeteilten, übergebenen oder sonst zugänglich gemachten Informationen Unklarheiten oder verstoßen nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so weist der Bewerber den Auftraggeber hierauf schriftlich und unverzüglich, spätestens jedoch mit Abgabe des Teilnahmeantrages, hin. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Die Bewerber haben die Bekanntmachung sowie die Unterlagen nach Erhalt unverzüglich und sorgfältig - gegebenenfalls unter Einholung von Rechtsrat - auf Vollständigkeit und/oder Unstimmigkeiten durchzuarbeiten und zu überprüfen. Enthalten die Bekanntmachung, die Unterlagen und/oder die dem Bewerber im Verlauf des Vergabeverfahrens mitgeteilten, übergebenen oder sonst zugänglich gemachten Informationen Unklarheiten oder verstoßen nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so weist der Bewerber den Auftraggeber hierauf schriftlich und unverzüglich, spätestens jedoch mit Abgabe des Teilnahmeantrages, hin. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Fragen und Rügen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail an das:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg,
zu richten. Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Alle Fragen werden ausschließlich per E-Mail beantwortet. Wichtige Aufklärungen werden allen Bewerbern gleichzeitig bekannt gemacht.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen von allen Bewerbern rechtzeitig beantwortet werden können und die Antworten bei der Erstellung des Teilnahmeantrages berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen spätestens zum 5.11.2013, 12.00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Bewerbungsbedingungen des Teilnahmewettbewerbes können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen von allen Bewerbern rechtzeitig beantwortet werden können und die Antworten bei der Erstellung des Teilnahmeantrages berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen spätestens zum 5.11.2013, 12.00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Bewerbungsbedingungen des Teilnahmewettbewerbes können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Vertraulichkeit:
Die Bewerbungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Teilnahmeantrages und zur Erfüllung des eventuellen Auftrages genutzt werden. Jede Benutzung oder Weitergabe, auch auszugsweise, für andere Zwecke ist untersagt. Über sämtliche den Bewerbern zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen ist, auch nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs, Verschwiegenheit zu bewahren. Der Bewerber hat die mit diesem Vergabeverfahren befassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter hierzu im Voraus zu verpflichten.
Die Bewerbungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Teilnahmeantrages und zur Erfüllung des eventuellen Auftrages genutzt werden. Jede Benutzung oder Weitergabe, auch auszugsweise, für andere Zwecke ist untersagt. Über sämtliche den Bewerbern zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen ist, auch nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs, Verschwiegenheit zu bewahren. Der Bewerber hat die mit diesem Vergabeverfahren befassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter hierzu im Voraus zu verpflichten.
Abschließende Liste aller mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Erklärungen und Nachweise (Checkliste):
1. Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde aus dem Herkunftsland.
2. Erklärung zur Schwarzarbeit.
3. Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
4. Bevollmächtigung zum Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges.
5. Umsatznachweis.
6. Haftpflichtversicherung.
7. Nachweis Qualitätsmanagementsystem.
8. Nachweis Luftfahrtunternehmen.
9. Nachweis fachliche Eignung des Führungspersonals.
10. Unternehmensdarstellung.
11. Nachweis Verfügbarkeit Hubschrauber.
12. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber ohne Verzögerung bei wartungsbedingten Ausfällen des Primärhubschraubers.
13. Nachweis über Zugriff auf gleichwertigen Ersatzhubschrauber bei unvorhergesehenen Ausfällen des Primärhubschraubers innerhalb von 6 Stunden.
14. Nachweis über Zugriff auf lizensierten Werftbetrieb.
15. Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
16. Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
17. Nachweis über Anzahl der Rettungsflüge.
18. Eignungsnachweise Hubschrauberführer.
19. Eignungsnachweise für das nichtärztliche Personal.
20. Eignungsnachweise für das ärztliche Personal.
Anlagen:
Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Anlage 2 Verpflichtungserklärung Nachunternehmer.
Anlage 3 Erklärung zur Schwarzarbeit.
Anlage 4 Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A.
Anlage 5 Umsatznachweis.
Anlage 6 Referenzen für Planung, Bau oder Umbau einer vergleichbaren Luftrettungsstation.
Anlage 7 Referenzen für die Durchführung der Luftrettung.
Anlage 8 Nachweis über die Anzahl der Rettungsflüge.
Sollten Sie die Anlagen 1 bis 8 und den Kennzettel nicht als Datei herunterladen können, fordern Sie diese Anlagen bitte von folgender E-Mail-Adresse an: vergabestelle@mugv.brandenburg.de .
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY8YDBD
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„§ 107 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt“.