Baumaßnahme: Berliner Schloss, Humboldt-Forum Schlossplatz in 10178 Berlin Leistungsbild: Modellbildhauerleistungen - VE 38014-06, Los 1-2, FBT: 23-2801/13

Stifung Berliner Schloss – Humboldtforum, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Bund

Gegenstand der Maßnahme „Berliner Schloss/ Humboldt-Forum“ ist ein an der historischen Kubatur des ehemaligen Berliner Schlosses orientierter Neubau in herausragender architektonischen Qualität zur Zusammenführung der außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SMB), der wissenschaftliche Sammlungen der Humboldt-Universität (HU), dazu passender Medienbestände der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) und eines großen Veranstaltungs- und Begegnungsbereichs (Agora). Auf dem für die Maßnahme vorgesehenen Grundstück mit einer Fläche von 38 500 m² soll ein Nutzungskonzept mit insg. Ca. 40 000 m² HNF und rund 83 000 m² BGF verwirklicht werden. Die Baukosten für das gesamte Projekt (KGR 200-700) sind mit einer Kostenobergrenze von 590 000 000 EUR incl. der Ersteinrichtung festgesetzt. Im Kostenrahmen enthalten sind auch besondere Bauteile wie u.a. die Wiedererrichtung der barocken Fassadenteile außen und im Schlüterhof und der Erhalt historischer Kellerfragmente. Der Beginn der Baumaßnahme war 2013. Beginn der ausgeschriebenen Leistung ist voraussichtlich Oktober 2014. Die nachfolgend beschriebenen Leistungen dienen der Rekonstruktion der Barockfassaden des zerstörten Berliner Schlosses im Zusammenhang mit dem Neubau des Humboldtforums. Das Leistungsbild umfasst die Nachschöpfung ornamentaler Bauplastik aus der Zeit des Neobarock um 1900. Teilweise sind Fragmente vorhanden, die ggf. bei der Nachschöpfung berücksichtigt werden müssen.
Es sind 1:1-Modelle in Ton (bzw. einem anderen geeigneten Modelliermaterial) nach dem Vorbild des Neobarocks zu erstellen. Bei Stücken, die später in Sandstein ausgeführt werden, ist deren Abformung und Abguss in Gips Leistungsbestandteil. Bei den Stücken, die später in Metall ausgeführt werden, ist deren Abformung und Abguss in Gips Leistungsbestandteil. Je nach Größe des Modells sind Stahlkonstruktionen als Schlosserarbeiten und Stuckarbeiten für das Herstellen von Architekturgliedern enthalten. Die fertig gestellten Gipsabgüsse sind Vorlage für die spätere Umsetzung in Sandstein bzw. Metall. Die Umsetzung in Sandstein bzw. die Ausführung in Metall ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Die Gipsmodelle können vom AG auch zu Präsentationszwecken genutzt werden.
Für die Gesamtmaßnahme der Fassadenrekonstruktion werden ca. 300 Modelle und ca. 100 Prototypen bzw. Unikate aus Sandstein benötigt, von denen ein Teil im Auftrag des Fördervereins erstellt wurden und von der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum übernommen werden. Die noch fehlenden werden durch den Bauherrn, vertreten durch das BBR, ausgeschrieben. Die hier beschriebene Vergabeeinheit stellt eine Teilleistung der noch auszuschreibenden Modellbildhauerleistungen dar. Es folgen weitere Vergabeeinheiten.
Zum Verfahren: Es handelt sich um künstlerische Leistungen gem. VgV Anhang I, Teil B Kategorie 26 (Erholung, Kultur und Sport), d. h. es gelten nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 VgV nur § 6 Abs. 2 bis 7 und § 14 der VOF (2009). Es wird daher ein Verhandlungsverfahren nach vorherigem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die VOF (2009) durchgeführt. In der ersten Stufe wird ein offenes Bewerberverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Interessierte Bildhauer sind öffentlich zur Bewerbung aufgefordert. Es dürfen Bewerbungen für ein Los oder für mehrere Lose eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich vor, ein oder mehrere Lose an einen Auftragnehmer zu vergeben. Im Bewerbungsbogen ist das Los bzw. die Lose anzukreuzen, für das/die eine Bewerbung abgegeben wird. Mit den ausgewählten Bewerbern wird ein Verhandlungsverfahren durchgeführt. Als Zuschlagskriterium vorgesehen ist der Angebotspreis. Unter Berücksichtigung der Anzahl und der Qualität der eingegangenen Bewerbungen werden ggf. als weitere Zuschlagskriterien das Verhandlungsgespräch, vorgesehen. Die konkreten Zuschlagskriterien und deren Wichtung werden im Einzelnen mit dem Einladungsschreiben zum Verhandlungsverfahren bekanntgegeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-11-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Bildhauern
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung/ Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Bildhauern 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stifung Berliner Schloss – Humboldtforum, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Bundesrepublik Deutschland
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de, www.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30184018450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-27 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 231-401374
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt „Baubereich - Vergaben - Vergaben HUF - Bildhauerleistungen“ erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Vergabereferat A 4.1 Straße des 17. Juni 112 10623 Berlin Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“: Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Kosten, die im Zuge der Erstellung der Bewerbungs¬unterlagen anfallen werden nicht erstattet. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt: „Baubereich - Vergaben - Vergaben HUF - Bildhauerleistungen“ veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Maßnahme „Berliner Schloss/ Humboldt-Forum“ ist ein an der historischen Kubatur des ehemaligen Berliner Schlosses orientierter Neubau in herausragender architektonischen Qualität zur Zusammenführung der außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SMB), der wissenschaftliche Sammlungen der Humboldt-Universität (HU), dazu passender Medienbestände der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) und eines großen Veranstaltungs- und Begegnungsbereichs (Agora). Auf dem für die Maßnahme vorgesehenen Grundstück mit einer Fläche von 38 500 m² soll ein Nutzungskonzept mit insg. Ca. 40 000 m² HNF und rund 83 000 m² BGF verwirklicht werden. Die Baukosten für das gesamte Projekt (KGR 200-700) sind mit einer Kostenobergrenze von 590 000 000 EUR incl. der Ersteinrichtung festgesetzt. Im Kostenrahmen enthalten sind auch besondere Bauteile wie u.a. die Wiedererrichtung der barocken Fassadenteile außen und im Schlüterhof und der Erhalt historischer Kellerfragmente. Der Beginn der Baumaßnahme war 2013. Beginn der ausgeschriebenen Leistung ist voraussichtlich Oktober 2014. Die nachfolgend beschriebenen Leistungen dienen der Rekonstruktion der Barockfassaden des zerstörten Berliner Schlosses im Zusammenhang mit dem Neubau des Humboldtforums. Das Leistungsbild umfasst die Nachschöpfung ornamentaler Bauplastik aus der Zeit des Neobarock um 1900. Teilweise sind Fragmente vorhanden, die ggf. bei der Nachschöpfung berücksichtigt werden müssen.
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Es sind 1:1-Modelle in Ton (bzw. einem anderen geeigneten Modelliermaterial) nach dem Vorbild des Neobarocks zu erstellen. Bei Stücken, die später in Sandstein ausgeführt werden, ist deren Abformung und Abguss in Gips Leistungsbestandteil. Bei den Stücken, die später in Metall ausgeführt werden, ist deren Abformung und Abguss in Gips Leistungsbestandteil. Je nach Größe des Modells sind Stahlkonstruktionen als Schlosserarbeiten und Stuckarbeiten für das Herstellen von Architekturgliedern enthalten. Die fertig gestellten Gipsabgüsse sind Vorlage für die spätere Umsetzung in Sandstein bzw. Metall. Die Umsetzung in Sandstein bzw. die Ausführung in Metall ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Die Gipsmodelle können vom AG auch zu Präsentationszwecken genutzt werden.
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Für die Gesamtmaßnahme der Fassadenrekonstruktion werden ca. 300 Modelle und ca. 100 Prototypen bzw. Unikate aus Sandstein benötigt, von denen ein Teil im Auftrag des Fördervereins erstellt wurden und von der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum übernommen werden. Die noch fehlenden werden durch den Bauherrn, vertreten durch das BBR, ausgeschrieben. Die hier beschriebene Vergabeeinheit stellt eine Teilleistung der noch auszuschreibenden Modellbildhauerleistungen dar. Es folgen weitere Vergabeeinheiten.
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Zum Verfahren: Es handelt sich um künstlerische Leistungen gem. VgV Anhang I, Teil B Kategorie 26 (Erholung, Kultur und Sport), d. h. es gelten nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 VgV nur § 6 Abs. 2 bis 7 und § 14 der VOF (2009). Es wird daher ein Verhandlungsverfahren nach vorherigem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die VOF (2009) durchgeführt. In der ersten Stufe wird ein offenes Bewerberverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Interessierte Bildhauer sind öffentlich zur Bewerbung aufgefordert. Es dürfen Bewerbungen für ein Los oder für mehrere Lose eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich vor, ein oder mehrere Lose an einen Auftragnehmer zu vergeben. Im Bewerbungsbogen ist das Los bzw. die Lose anzukreuzen, für das/die eine Bewerbung abgegeben wird. Mit den ausgewählten Bewerbern wird ein Verhandlungsverfahren durchgeführt. Als Zuschlagskriterium vorgesehen ist der Angebotspreis. Unter Berücksichtigung der Anzahl und der Qualität der eingegangenen Bewerbungen werden ggf. als weitere Zuschlagskriterien das Verhandlungsgespräch, vorgesehen. Die konkreten Zuschlagskriterien und deren Wichtung werden im Einzelnen mit dem Einladungsschreiben zum Verhandlungsverfahren bekanntgegeben.
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Losnummer: 1
Kurze Beschreibung: Siehe Punkt II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens.
Menge oder Umfang: Los 1Schlossfreiheit, Portal III: 2 Bildhauermodelle (einschl. Abformung und Abguss in Gips) von Festons mit Band (r/l) neben der Wappenkartusche zur späteren Umsetzung in Sandstein (H/B/T ca. 325/140/40 cm)Schlossfreiheit, Portal III: Ein Bildhauermodell (einschl. Abformung und Abguss in Gips) der Einrollung und Muschel über der Wappenkartusche (Muschel mit Lorbeerkranz und Voluten an der Mittelkartusche) zur späteren Umsetzung in Sandstein (H/B/T ca. 230/320/150 cm)Schlossfreiheit, Portal III: Ein Bildhauermodell der großen Wappenkartusche mit Krone (einschl. Abformung und Abguss in Gips) zur späteren Umsetzung in Metall(H/B/T ca. 780/740/200 cm).
Los 1
Schlossfreiheit, Portal III: 2 Bildhauermodelle (einschl. Abformung und Abguss in Gips) von Festons mit Band (r/l) neben der Wappenkartusche zur späteren Umsetzung in Sandstein (H/B/T ca. 325/140/40 cm)
Schlossfreiheit, Portal III: Ein Bildhauermodell (einschl. Abformung und Abguss in Gips) der Einrollung und Muschel über der Wappenkartusche (Muschel mit Lorbeerkranz und Voluten an der Mittelkartusche) zur späteren Umsetzung in Sandstein (H/B/T ca. 230/320/150 cm)
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Schlossfreiheit, Portal III: Ein Bildhauermodell der großen Wappenkartusche mit Krone (einschl. Abformung und Abguss in Gips) zur späteren Umsetzung in Metall
(H/B/T ca. 780/740/200 cm).
Losnummer: 2
Menge oder Umfang: Los 2Schlossfreiheit, Portal III: 2 Bildhauermodelle (einschl. Abformung und Abguss in Gips) von heraldischen Reliefs der Attika zur späteren Umsetzung in Sandstein(H/B/T ca. 320/500/40 cm).
Los 2
Schlossfreiheit, Portal III: 2 Bildhauermodelle (einschl. Abformung und Abguss in Gips) von heraldischen Reliefs der Attika zur späteren Umsetzung in Sandstein
(H/B/T ca. 320/500/40 cm).
Es werden Varianten akzeptiert
Dauer: 16 Monate
Referenznummer: FBT: 23-2801/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Askanierring 74-74A in 13587 Berlin oder in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Bildhauer(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und/ oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.)
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3. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen ) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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4. Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als künstlerischer Leiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. (Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte sind zu erteilen:
Die Zuverlässigkeit ist durch Angaben zur Zahlung von Steuern nachzuweisen, durch Vorlage von entsprechenden Nachweisen z.B. eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder eine Bescheinigung des Finanzamtes in Steuersachen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied des sich bewerbenden Teams ein entsprechender Nachweis vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte sind zu erteilen:
1.) Im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF ist ein Nachweis der Ausbildung zum Bildhauer durch Vorlage entsprechender Ausbildungsnachweise vorzulegen oder ersatzweise Vorlage einer Vita mit Werkliste.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise (Ausbildungsnachweise) sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
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2.) Die künstlerische und handwerkliche Eignung ist durch die Vorstellung von einem mit den gegenständlichen Leistungen vergleichbaren Referenzstück je Los im Rahmen einer Dokumentation nachzuweisen. Es kann dabei auch ein Referenzstück für mehrere Lose angegeben werden.
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Im Bewerbungsbogen ist das Los bzw. sind die Lose anzukreuzen, für das/die eine Bewerbung abgegeben wird. Im Bewerbungsbogen ist zu den Referenzen das Los bzw. die Lose anzukreuzen, für das/die die jeweilige Referenz gewertet werden soll.
Als Referenzstücke werden nur eigenhändig gefertigte Werkstücke gewertet.
Die Referenzstücke sollen durch eine Dokumentation in Form von einer Fotodokumentation und einer kurzen textlichen Erläuterung vorgestellt und belegt werden. Diese Dokumentation ist Grundlage für die Bewertung des jeweiligen Referenzstücks.
Sie sollen jeweils folgende Informationen enthalten:
— Angaben zum Ausgangsmaterial (Quellen, planerische Vorgaben, Fragmente, Modelle etc.),
— Fotografische Dokumentation und kurze textliche Erläuterung des fertig gestellten Werkstücks,
— Angaben zu Entwurfsverfasser/ Bildhauer, Ort und Anschrift des Werks, Auftraggeber, Kategorie (ornamentale/ figürliche Plastik), Art der bildhauerischen Leistung, Zeitliche Einordnung des Originals, Material des Originals, Umfang der eigenen Leistung, Jahr der Fertigstellung, Realisierungskosten, Material, Größe > 50cm, weitere Angaben), Referenzschreiben.
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Es wird empfohlen, sofern vorhanden, zusätzlich eine fotografische Dokumentation der Zwischenschritte einzureichen.
Es werden nur Unterlagen berücksichtigt, die einen Umfang von vier Seiten je Referenzstück (Max. A3 Format einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Soweit eine fotografische Dokumentation der Zwischenschritte eingereicht wird, kann dies auf einer zusätzlichen Seite je Referenzstück (max. A3 Format) erfolgen.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden, jedoch maximal eine Referenz pro Los.
Besonderer Wert wird auf die Einreichung von Referenzstücken gelegt, die Nachschöpfungen von ornamentalen Schmuckelementen mit zeitlicher Nähe zum Barock (ca. 1650-1750) oder Neobarock (um 1900) für die Umsetzung in Sandstein oder als Kupfertreibarbeit oder Bronzeguss (je nach Los) sind.
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Für die künstlerische Bewertung der vorgestellten Referenzstücke wird der Auftraggeber externe Fachleute (Fachkommission Rekonstruktion) zur Beratung hinzuziehen. Hinsichtlich der Kriterien: Einbindung des Referenzstücks in einen kunsthistorischen Kontext, Stilsicherheit in der Nachschöpfung des Referenzstücks, handwerkliche Ausarbeitung des Referenzstücks und künstlerischer Ausdruck des Referenzstücks wird die Fachkommission eine Empfehlung abgeben.
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Für jede Referenz soll ein Referenzschreiben beigefügt werden, dabei wird eine positive Aussage zur Qualität der Arbeit, zur Termintreue, zur Einhaltung des Kostenrahmens und zur allgemeinen Zusammenarbeit erwartet.
Für die einzelnen Aspekte erfolgt eine Punktvergabe durch den Auftraggeber im Rahmen der Auswertung gemäß der im Bewerbungsbogen festgelegten Punkteverteilung.
Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards (Mindestanforderungen):
Zu 1.) Nachweis der Ausbildung zum Bildhauer durch Vorlage entsprechender Ausbildungsnachweise oder ersatzweise Vorlage einer Vita mit Werkliste. Erklärung über eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung (durch Angabe im Bewerbungsbogen).
Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren in Bezug auf alle Lose.
Zu 2.) Die künstlerische und handwerkliche Eignung ist durch die Vorstellung von einem, mit den gegenständlichen Leistungen vergleichbaren, Referenzstück je Los im Rahmen einer Dokumentation nachzuweisen.
Als Referenzstücke für die Lose 1 und 2 gelten nur Modellarbeiten, die vollständig oder zumindest in wesentlichen Partien anhand von Dokumentationen selbständig nachgeschöpft wurden. Es muss sich dabei um Nachschöpfungen von Schmuckelementen auf Basis historischer Vorlagen (z.B. fotografischer Dokumente) handeln. Nicht zulässig für die Lose 1 und 2 sind demnach Kopierarbeiten nach vorhandenen Stücken oder kleinere Ergänzungen an beschädigten Stücken.
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Die Mindestgröße der vorgestellten Referenzstücke beträgt >50 cm
Bei der durch den Auftraggeber durchzuführenden Punktebewertung der vorgestellten Referenzstücke müssen je Los mindestens 60 von 100 möglichen Punkten erzielt werden.
Werden die Mindestanforderungen bei den einzelnen Losen nicht erfüllt, wird der Bewerber von der Teilnahme am weiteren Verfahren für das jeweilige Los ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum (im Folgenden: Auftraggeber) hat für das Bauprojekt „Humboldtforum“ eine BauRisk-All in One-Versicherung (Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung) sowie 2 daran anschließende Excedenten-Haftpflicht-Versicherungen sowie eine Feuer-Rohbau-Versicherung für alle ausführenden Unternehmen (im Folgenden: Auftragnehmer) nach deutschem Recht abgeschlossen.
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Die Versicherungssumme in der Betriebs-Haftpflicht-Versicherung beträgt 25 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, zweifach maximiert während der Gesamtlaufzeit des Bauprojektes. Die Versicherungssumme in der Umwelt-Haftpflicht-Versicherung beträgt 25 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, einfach maximiert während der Gesamtlaufzeit des Bauprojektes im Rahmen der vorgenannten Betriebs-Haftpflicht-Versicherungssumme.
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Der generelle Selbstbehalt beträgt voraussichtlich 5 000 EUR je Schadenereignis. Bei Personenschäden wird kein Selbstbehalt in Abzug gebracht.
Einzelheiten des Versicherungsschutzes ergeben sich aus der Versicherungsbestätigung. Der einzelne Auftragnehmer ist dazu verpflichtet, die Versicherungsbestätigung, das Schadenmeldeformular sowie das Merkblatt (Schadenmanagement/Verhalten im Schadenfall) an seine jeweiligen Nachauftragnehmer weiterzuleiten.
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Die Prämie des Auftragnehmers beträgt 6,0 ‰ zzgl. geltender Versicherungssteuer auf den jeweiligen Brutto- Auftragswert und wird vom Auftraggeber, der zugleich Versicherungsnehmer ist, an die Versicherung abgeführt. Die Prämie ist jedoch vom Auftragnehmer zu tragen und wird entsprechend mit dessen Abschlags- und Schlusszahlungen verrechnet. Bemessungsgrundlage ist hierbei jeweils der sachlich und rechnerisch festgestellte Leistungsstand der Rechnung.
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Der Auftragnehmer hat seine Leistung nettoisiert, d. h. ohne Prämienanteile eigener Bauleistungs- und/oder Haftpflicht-Versicherungen, anzubieten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als künstlerischer Leiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Um eine einheitliche Stilistik der auszuführenden bildhauerischen Arbeiten zu gewährleisten, ist beabsichtigt, die Arbeiten in der hierfür eingerichteten Schlossbauhütte (Adresse: Askanierring 74/74A in 13587 Berlin) ausführen zu lassen. Ferner soll die künstlerische Oberleitung vor Ort im Vorfeld der Abnahmen, Zwischenabnahmen und Korrekturterminen durch den Auftraggeber und von ihm eingeschaltete Sonderfachleute ausgeübt werden.
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Mit der Abgabe der Bewerbung wird die Bereitschaft vorausgesetzt, die Leistung vollständig oder zumindest in großen Teilen in der Schlossbauhütte auszuführen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich als Bildhauer tätig sind und die eine entsprechende Ausbildung oder gleichwertige Qualifikation nachweisen können. Als Nachweis kann auch eine Vita mit Werkliste eingereicht werden.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck Bildhauerleistungen gehören, sofern der bevollmächtigte Vertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
3. Bietergemeinschaften natürlicher und/ oder juristischer Personen, sind teilnahmeberechtigt, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist zu benennen.
4. Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Mitglieder von Bietergemeinschaften, sind nicht möglich und führen zum Ausschluss aller beteiligten Gruppen bzw. Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften gelten als ein Bewerber.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 – Vergabesachgebiet
Internetadresse: www.bbr.bund.de, www.bund.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: FBT: 23-2801/13
Zusätzliche Informationen
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt „Baubereich - Vergaben - Vergaben HUF - Bildhauerleistungen“ erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Vergabereferat A 4.1
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“:
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Kosten, die im Zuge der Erstellung der Bewerbungs¬unterlagen anfallen werden nicht erstattet.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt: „Baubereich - Vergaben - Vergaben HUF - Bildhauerleistungen“ veröffentlicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden.
Die Vergabestelle teilt mit, dass eine Rüge jedenfalls dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 8 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2 , Nr. 3 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
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Die Vergabestelle weißt ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 30184018450 📠
Quelle: OJS 2013/S 231-401374 (2013-11-27)