Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz vereint mehrere renommierte Museen und Ausstellungshäuser des Saarlandes. 1980 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet, umfasst die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz heute drei Museumskomplexe an drei Standorten: das Saarland.Museum mit seiner Modernen Galerie und seiner Alten Sammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Deutsche Zeitungsmuseum Wadgassen. Die Bestände des Saarland. Museums verteilen sich auf die Alte Sammlung, die mit der Schlosskirche und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte am Schlossplatz liegt, und die Moderne Galerie mit ihrem Skulpturengarten in der Bismarckstraße. Das Saarland. Museum bewahrt in seiner Modernen Galerie eine der bedeutendsten Sammlungen der Moderne in der Bundesrepublik Deutschland. Sie bietet anhand herausragender Werke des 19. und 20. Jahrhunderts eine beeindruckende Übersicht über die Entwicklung der modernen Kunst. Die Anfänge der Sammlung moderner Kunst nehmen ihren Anfang in der Gründungszeit des Saarlandes am Ende der 40er und 50er Jahre. Die Wurzeln der Moderne reichen zurück bis in die 30er Jahre, als damals das Staatliche Museum moderne Kunst sammelte. Dieses wurde in den 40er Jahren mit dem Heimatmuseum der Stadt Saarbrücken zum Saarland.Museum verbunden. Der Direktor des Saarland.Museums, Prof. Dr. Rudolf Bornschein (1912–1988), war in der 50er Jahren einer der ersten, der nach dem 2. Weltkrieg bedeutende Kunstwerke, die einmal von den Nazis als entartet aus deutschen Museen entfernt wurden, mit Devisenmitteln für das Saarland erwerben konnte. Zwischen 1951 und 1976 gelang ihm der Aufbau dieser beispielgebenden hochrangigen Sammlung moderner Kunst. Insgesamt konnte er rund 2 150 Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier für die Moderne Galerie und rund 600 Werke für die Alte Sammlung ankaufen. Dem großen Engagement Rudolf Bornschein ist es zu verdanken, dass die stetig anwachsende Sammlung moderner Kunst ein eigenes adäquates Gebäude erhielt. Ab 1962 wurde die Moderne Galerie am Saarufer in der Bismarckstraße als einer der ersten Museumsneubauten der Nachkriegszeit in Deutschland errichtet. Zusammen mit dem Architekten Hanns Schönecker (* 1928 St. Wendel 2005) entwickelte Bornschein ein Museumsgebäude, das internationale Beachtung fand und dessen Konzept bis heute seine Gültigkeit behalten hat. Die Moderne Galerie befindet sich in einem 1979 fertiggestellten denkmalgeschützten Bau, der aus drei miteinander verbundenen Pavillons besteht, am Ufer der Saar neben dem Saarländischen Staatstheater. Die Räume der Modernen Galerie von Hanns Schönecker zeichnen sich durch Klarheit und Lichtfülle aus, sie bieten den Gemälden und Skulpturen auf circa 2 500 qm Ausstellungsfläche einen angemessenen Rahmen. Der Bezug zur Natur, ein Hauptanliegen der impressionistischen und expressionistischen Künstler, kann durch die vielfältigen Ausblicke vom Innern der Moderne Galerie auf den Skulpturenpark und das Saarufer unmittelbar erlebt werden. Im Skulpturenpark mit seinen 2 500 qm findet sich ein Ensemble von Monumentalplastiken, dessen Spannweite von Aristide Maillols Vénus sans bras, 1920, über Anthony Caros Panama, 1976/80, bis zu Katja Strunz‘ Einfalt und Ort, 2010, reicht. Heute umfasst die international hoch beachtete Sammlung der Moderne Galerie etwa 1 300 Gemälde und Plastiken, rund 12 000 Blätter der Grafische Sammlung und 16 000 Fotografien. Zu den bedeutendsten Werkgruppen zählen Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafiken der Berliner Secession, des Expressionismus und der informellen Kunst. Markante Werkkomplexe sind die Gemälde der Berliner Secession mit Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, aber auch von Albert Weisgerber und Hans Purrmann. Daneben prägen hochrangige Werke des deutschen Expressionismus und des Blauen Reiters von Franz Marc, August Macke, Heinrich Campendonk sowie von Erich Heckel, Emil Nolde, Ludwig Meidner und Otto Mueller, aber auch von Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Beckmann das Profil des Saarland. Museums. Die Bauhauskünstler Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Paul Klee und Wassiliy Kandinsky und die Kubisten Pablo Picasso, Georges Braques und Fernand Léger sind mit bedeutenden Werken vertreten. Diese Werkgruppen verleihen dem Museum sein einzigartiges Gesicht. Hinzu treten die facettenreichen Nachlässe der Bildhauer Alexander Archipenko und Rudolph Belling. Mit der prominent vertretenen Werkgruppe der Malerei des Informel beherbergt das Saarland. Museum eine deutschlandund europaweit einzigartige Werkgruppen. Die Meister des Informel K.O. Götz, Bernhard Schulze, K.R.H. Sonderborg, Hann Trier und Emil Schumacher gehören mit Initialwerken informeller Kunst zur Sammlung. Besonders der Ätnazyklus von Gerhard Hoehme, als das Monumentalwerk des Informel, ist zu nennen. Hinzu kommt eine ebenso hochkarätige wie umfangreiche fotografische Sammlung, die insbesondere durch die Fotoarbeiten Otto Steinerts und seiner Schüler sowie den Nachlass seiner Schülerin Monika von Boch ihr Profil erhält. Damit wird die Weiterentwicklung der in den 1950erJahren in Saarbrücken ins Leben gerufenen „Subjektiven Fotografie“ an einem der maßgeblichen Orte ihrer Entstehung umfassend dokumentiert. Nach einer Schließung von 18 Monaten präsentiert die „historische“ Moderne Galerie seit Juni 2012 in seine Räumen Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Bis 4. November 2012 präsentierte das Saarland. Museum im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „MONO 2012“ die Ausstellung Roland Fischer, New Photography 1984-2012 in den wahrscheinlich schönsten Ausstellungsräumen der Bundesrepublik Deutschland. Ausstellungen wie „Saarland – Kunst der 50er Jahre“ und Eberhard Bosslet – Dingsda“ schließen sich an. 2007 erfolgte ein Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Modernen Galerie um den sog. „Vierten Pavillon“. Beauftragt wurde 2008 das Büro Twoo Architekten, Köln, mit den Leistungen der LP1-5 zur Planung des Neubaus. 2012 wurde das Projekt aus verschiedenen Gründen unterbrochen. Seit diesem Zeitpunkt stehen die die Rohbauarbeiten still. Diese sind fast abgeschlossen, aber nicht vollständig beendet. Die planerische Aufgabe an das zu ermittelnde Architekturbüro besteht darin, dieses Erweiterungsprojekt auf der Basis eines aktualisierten Raumprogramms kostensicher und anspruchsvoll zu beenden. Es handelt sich um einen mehrgeschossigen Erweiterungsbau in der Größenordnung von ca. 5.300 qm BGF. Gegenstand der Ausschreibung sind Architektenleistungen nach HOAI § 33 in den Leistungsphasen 1-9, welche stufenweise vergeben werden. Eine Neuausschreibung der Fachplanungen erfolgt in separaten Verfahren. Die ausgeschriebene Planungsaufgabe wird – neben den Leistungen nach HOAI §33 Objektplanung und Planung raumbildender Ausbau – auch auf folgenden Fragen Antworten formulieren müssen: — masterplan-ähnliche Untersuchung des gesamten Museumsbereiches (Pavillon 1-3, Moderne Galerie, Wechselausstellungen und Neubau); — Ausformulierung einer wirtschaftlichen und anspruchsvollen Fassade (denkmalverträglich) für den Neubau — Überprüfung des Anschlusses Neubau an den Bestandsbau Moderne Galerie. — Konzept zur Gestaltung aller umgebenden Freiflächen. Gesucht wird ein Architekturbüro bzw. eine Arbeitsgemeinschaft von Planern, welche Erfahrung in der Planung und Überwachung von Museumsbauten und im Bauen im denkmalgeschützten Bestand hat. Es wird an dieser Stelle die Kompetenz zur Realisierung in Anbetracht eines begrenzten Budgets erwartet. Der unter II.3. genannte Abschlusstermin berücksichtigt alle Leistungsphasen inklusive der Leistungsphase 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-21.
Auftragsbekanntmachung (2013-02-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der zu vergebende Auftrag umfasst folgende Leistungen der HOAI 2009Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 1-9 ,Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.1. Stufe: Lph. 1-3,2. Stufe: Lph. 4-5,3. Stufe: Lph. 6-9,Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Folgende Leistungen werden optional vergeben: Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1) Lph. 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Lph. 6-9(Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)Geschätzte anrechenbare Kosten ohne MwSt:KGR 300: 4 500 000,00 EUR,KGR 400: 6 600 000,00 EUR,KGR 600: 450 000,00 EUR.11 550 000
Der zu vergebende Auftrag umfasst folgende Leistungen der HOAI 2009Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 1-9 ,Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.1. Stufe: Lph. 1-3,2. Stufe: Lph. 4-5,3. Stufe: Lph. 6-9,Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Folgende Leistungen werden optional vergeben: Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1) Lph. 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Lph. 6-9(Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)Geschätzte anrechenbare Kosten ohne MwSt:KGR 300: 4 500 000,00 EUR,KGR 400: 6 600 000,00 EUR,KGR 600: 450 000,00 EUR.11 550 000
Gesamtwert des Auftrags: 11 550 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
Postanschrift: Bismarckstraße 11
Postleitzahl: 66111
Postort: Saarbrücken
Kontakt
Internetadresse: http://www.saarlandmuseum.de🌏
E-Mail: h.klein@leg-saar.de📧
Telefon: +49 6819965260📞
Fax: +49 6819965206 📠
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren Architektenleistungen nach HOAI Neubau / Weiterbau der Galerie der Gegenwart in Saarbrücken" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per E-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Für das weitere Vergabeverfahren ist folgender Ablauf vorgesehen:
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium bei der Landesentwicklungsgesellschaft Saarland mbH die 3 bis 5 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 3.5.2013 an die ausgewählten Bieter versandt.
Die 3-5 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungskonzepte zur Planungsaufgabe gebeten. (keine Lösungsvorschläge im Sinne des § 20 Abs. 3 VOF). Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-5 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bewerber wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungskonzepte eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR netto (je Team) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungskonzepte werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, (SSK), Bauherrenvertreter LEG Service (LEG'S), Vertretern des Ministeriums für Bildung und Kultur, Vertretern des Ministeriums für Finanzen und Europa sowie einem beratenden Architekten(in) im Zuge des Verhandlungsverfahrens geprüft und beurteilt.
Abgabe für die skizzenhaften Lösungskonzepte (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich der 21.6.2013 sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungskonzepte werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Vergabeverhandlungen wird voraussichtlich Ende Juni 2013 stattfinden.
Der Auslober behält sich Änderungen der Terminierung nach der Bewerbungsphase vor, wird diese aber zeitnah den beteiligten Bietern mitteilen.
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren Architektenleistungen nach HOAI Neubau / Weiterbau der Galerie der Gegenwart in Saarbrücken" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per E-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Für das weitere Vergabeverfahren ist folgender Ablauf vorgesehen:
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium bei der Landesentwicklungsgesellschaft Saarland mbH die 3 bis 5 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 3.5.2013 an die ausgewählten Bieter versandt.
Die 3-5 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungskonzepte zur Planungsaufgabe gebeten. (keine Lösungsvorschläge im Sinne des § 20 Abs. 3 VOF). Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-5 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bewerber wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungskonzepte eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR netto (je Team) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungskonzepte werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, (SSK), Bauherrenvertreter LEG Service (LEG'S), Vertretern des Ministeriums für Bildung und Kultur, Vertretern des Ministeriums für Finanzen und Europa sowie einem beratenden Architekten(in) im Zuge des Verhandlungsverfahrens geprüft und beurteilt.
Abgabe für die skizzenhaften Lösungskonzepte (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich der 21.6.2013 sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungskonzepte werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Vergabeverhandlungen wird voraussichtlich Ende Juni 2013 stattfinden.
Der Auslober behält sich Änderungen der Terminierung nach der Bewerbungsphase vor, wird diese aber zeitnah den beteiligten Bietern mitteilen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz vereint mehrere renommierte Museen und Ausstellungshäuser des Saarlandes. 1980 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet, umfasst die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz heute drei Museumskomplexe an drei Standorten: das Saarland.Museum mit seiner Modernen Galerie und seiner Alten Sammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Deutsche Zeitungsmuseum Wadgassen. Die Bestände des Saarland. Museums verteilen sich auf die Alte Sammlung, die mit der Schlosskirche und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte am Schlossplatz liegt, und die Moderne Galerie mit ihrem Skulpturengarten in der Bismarckstraße.
Die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz vereint mehrere renommierte Museen und Ausstellungshäuser des Saarlandes. 1980 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet, umfasst die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz heute drei Museumskomplexe an drei Standorten: das Saarland.Museum mit seiner Modernen Galerie und seiner Alten Sammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Deutsche Zeitungsmuseum Wadgassen. Die Bestände des Saarland. Museums verteilen sich auf die Alte Sammlung, die mit der Schlosskirche und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte am Schlossplatz liegt, und die Moderne Galerie mit ihrem Skulpturengarten in der Bismarckstraße.
Das Saarland. Museum bewahrt in seiner Modernen Galerie eine der bedeutendsten Sammlungen der Moderne in der Bundesrepublik Deutschland. Sie bietet anhand herausragender Werke des 19. und 20. Jahrhunderts eine beeindruckende Übersicht über die Entwicklung der modernen Kunst. Die Anfänge der Sammlung moderner Kunst nehmen ihren Anfang in der Gründungszeit des Saarlandes am Ende der 40er und 50er Jahre. Die Wurzeln der Moderne reichen zurück bis in die 30er Jahre, als damals das Staatliche Museum moderne Kunst sammelte. Dieses wurde in den 40er Jahren mit dem Heimatmuseum der Stadt Saarbrücken zum Saarland.Museum verbunden. Der Direktor des Saarland.Museums, Prof. Dr. Rudolf Bornschein (1912–1988), war in der 50er Jahren einer der ersten, der nach dem 2. Weltkrieg bedeutende Kunstwerke, die einmal von den Nazis als entartet aus deutschen Museen entfernt wurden, mit Devisenmitteln für das Saarland erwerben konnte. Zwischen 1951 und 1976 gelang ihm der Aufbau dieser beispielgebenden hochrangigen Sammlung moderner Kunst. Insgesamt konnte er rund 2 150 Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier für die Moderne Galerie und rund 600 Werke für die Alte Sammlung ankaufen. Dem großen Engagement Rudolf Bornschein ist es zu verdanken, dass die stetig anwachsende Sammlung moderner Kunst ein eigenes adäquates Gebäude erhielt. Ab 1962 wurde die Moderne Galerie am Saarufer in der Bismarckstraße als einer der ersten Museumsneubauten der Nachkriegszeit in Deutschland errichtet. Zusammen mit dem Architekten Hanns Schönecker (* 1928 St. Wendel 2005) entwickelte Bornschein ein Museumsgebäude, das internationale Beachtung fand und dessen Konzept bis heute seine Gültigkeit behalten hat. Die Moderne Galerie befindet sich in einem 1979 fertiggestellten denkmalgeschützten Bau, der aus drei miteinander verbundenen Pavillons besteht, am Ufer der Saar neben dem Saarländischen Staatstheater. Die Räume der Modernen Galerie von Hanns Schönecker zeichnen sich durch Klarheit und Lichtfülle aus, sie bieten den Gemälden und Skulpturen auf circa 2 500 qm Ausstellungsfläche einen angemessenen Rahmen. Der Bezug zur Natur, ein Hauptanliegen der impressionistischen und expressionistischen Künstler, kann durch die vielfältigen Ausblicke vom Innern der Moderne Galerie auf den Skulpturenpark und das Saarufer unmittelbar erlebt werden. Im Skulpturenpark mit seinen 2 500 qm findet sich ein Ensemble von Monumentalplastiken, dessen Spannweite von Aristide Maillols Vénus sans bras, 1920, über Anthony Caros Panama, 1976/80, bis zu Katja Strunz‘ Einfalt und Ort, 2010, reicht.
Das Saarland. Museum bewahrt in seiner Modernen Galerie eine der bedeutendsten Sammlungen der Moderne in der Bundesrepublik Deutschland. Sie bietet anhand herausragender Werke des 19. und 20. Jahrhunderts eine beeindruckende Übersicht über die Entwicklung der modernen Kunst. Die Anfänge der Sammlung moderner Kunst nehmen ihren Anfang in der Gründungszeit des Saarlandes am Ende der 40er und 50er Jahre. Die Wurzeln der Moderne reichen zurück bis in die 30er Jahre, als damals das Staatliche Museum moderne Kunst sammelte. Dieses wurde in den 40er Jahren mit dem Heimatmuseum der Stadt Saarbrücken zum Saarland.Museum verbunden. Der Direktor des Saarland.Museums, Prof. Dr. Rudolf Bornschein (1912–1988), war in der 50er Jahren einer der ersten, der nach dem 2. Weltkrieg bedeutende Kunstwerke, die einmal von den Nazis als entartet aus deutschen Museen entfernt wurden, mit Devisenmitteln für das Saarland erwerben konnte. Zwischen 1951 und 1976 gelang ihm der Aufbau dieser beispielgebenden hochrangigen Sammlung moderner Kunst. Insgesamt konnte er rund 2 150 Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier für die Moderne Galerie und rund 600 Werke für die Alte Sammlung ankaufen. Dem großen Engagement Rudolf Bornschein ist es zu verdanken, dass die stetig anwachsende Sammlung moderner Kunst ein eigenes adäquates Gebäude erhielt. Ab 1962 wurde die Moderne Galerie am Saarufer in der Bismarckstraße als einer der ersten Museumsneubauten der Nachkriegszeit in Deutschland errichtet. Zusammen mit dem Architekten Hanns Schönecker (* 1928 St. Wendel 2005) entwickelte Bornschein ein Museumsgebäude, das internationale Beachtung fand und dessen Konzept bis heute seine Gültigkeit behalten hat. Die Moderne Galerie befindet sich in einem 1979 fertiggestellten denkmalgeschützten Bau, der aus drei miteinander verbundenen Pavillons besteht, am Ufer der Saar neben dem Saarländischen Staatstheater. Die Räume der Modernen Galerie von Hanns Schönecker zeichnen sich durch Klarheit und Lichtfülle aus, sie bieten den Gemälden und Skulpturen auf circa 2 500 qm Ausstellungsfläche einen angemessenen Rahmen. Der Bezug zur Natur, ein Hauptanliegen der impressionistischen und expressionistischen Künstler, kann durch die vielfältigen Ausblicke vom Innern der Moderne Galerie auf den Skulpturenpark und das Saarufer unmittelbar erlebt werden. Im Skulpturenpark mit seinen 2 500 qm findet sich ein Ensemble von Monumentalplastiken, dessen Spannweite von Aristide Maillols Vénus sans bras, 1920, über Anthony Caros Panama, 1976/80, bis zu Katja Strunz‘ Einfalt und Ort, 2010, reicht.
Heute umfasst die international hoch beachtete Sammlung der Moderne Galerie etwa 1 300 Gemälde und Plastiken, rund 12 000 Blätter der Grafische Sammlung und 16 000 Fotografien. Zu den bedeutendsten Werkgruppen zählen Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafiken der Berliner Secession, des Expressionismus und der informellen Kunst. Markante Werkkomplexe sind die Gemälde der Berliner Secession mit Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, aber auch von Albert Weisgerber und Hans Purrmann. Daneben prägen hochrangige Werke des deutschen Expressionismus und des Blauen Reiters von Franz Marc, August Macke, Heinrich Campendonk sowie von Erich Heckel, Emil Nolde, Ludwig Meidner und Otto Mueller, aber auch von Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Beckmann das Profil des Saarland. Museums. Die Bauhauskünstler Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Paul Klee und Wassiliy Kandinsky und die Kubisten Pablo Picasso, Georges Braques und Fernand Léger sind mit bedeutenden Werken vertreten. Diese Werkgruppen verleihen dem Museum sein einzigartiges Gesicht. Hinzu treten die facettenreichen Nachlässe der Bildhauer Alexander Archipenko und Rudolph Belling. Mit der prominent vertretenen Werkgruppe der Malerei des Informel beherbergt das Saarland. Museum eine deutschlandund europaweit einzigartige Werkgruppen. Die Meister des Informel K.O. Götz, Bernhard Schulze, K.R.H. Sonderborg, Hann Trier und Emil Schumacher gehören mit Initialwerken informeller Kunst zur Sammlung. Besonders der Ätnazyklus von Gerhard Hoehme, als das Monumentalwerk des Informel, ist zu nennen. Hinzu kommt eine ebenso hochkarätige wie umfangreiche fotografische Sammlung, die insbesondere durch die Fotoarbeiten Otto Steinerts und seiner Schüler sowie den Nachlass seiner Schülerin Monika von Boch ihr Profil erhält. Damit wird die Weiterentwicklung der in den 1950erJahren in Saarbrücken ins Leben gerufenen „Subjektiven Fotografie“ an einem der maßgeblichen Orte ihrer Entstehung umfassend dokumentiert.
Heute umfasst die international hoch beachtete Sammlung der Moderne Galerie etwa 1 300 Gemälde und Plastiken, rund 12 000 Blätter der Grafische Sammlung und 16 000 Fotografien. Zu den bedeutendsten Werkgruppen zählen Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafiken der Berliner Secession, des Expressionismus und der informellen Kunst. Markante Werkkomplexe sind die Gemälde der Berliner Secession mit Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, aber auch von Albert Weisgerber und Hans Purrmann. Daneben prägen hochrangige Werke des deutschen Expressionismus und des Blauen Reiters von Franz Marc, August Macke, Heinrich Campendonk sowie von Erich Heckel, Emil Nolde, Ludwig Meidner und Otto Mueller, aber auch von Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Beckmann das Profil des Saarland. Museums. Die Bauhauskünstler Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Paul Klee und Wassiliy Kandinsky und die Kubisten Pablo Picasso, Georges Braques und Fernand Léger sind mit bedeutenden Werken vertreten. Diese Werkgruppen verleihen dem Museum sein einzigartiges Gesicht. Hinzu treten die facettenreichen Nachlässe der Bildhauer Alexander Archipenko und Rudolph Belling. Mit der prominent vertretenen Werkgruppe der Malerei des Informel beherbergt das Saarland. Museum eine deutschlandund europaweit einzigartige Werkgruppen. Die Meister des Informel K.O. Götz, Bernhard Schulze, K.R.H. Sonderborg, Hann Trier und Emil Schumacher gehören mit Initialwerken informeller Kunst zur Sammlung. Besonders der Ätnazyklus von Gerhard Hoehme, als das Monumentalwerk des Informel, ist zu nennen. Hinzu kommt eine ebenso hochkarätige wie umfangreiche fotografische Sammlung, die insbesondere durch die Fotoarbeiten Otto Steinerts und seiner Schüler sowie den Nachlass seiner Schülerin Monika von Boch ihr Profil erhält. Damit wird die Weiterentwicklung der in den 1950erJahren in Saarbrücken ins Leben gerufenen „Subjektiven Fotografie“ an einem der maßgeblichen Orte ihrer Entstehung umfassend dokumentiert.
Nach einer Schließung von 18 Monaten präsentiert die „historische“ Moderne Galerie seit Juni 2012 in seine Räumen Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Bis 4. November 2012 präsentierte das Saarland. Museum im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „MONO 2012“ die Ausstellung Roland Fischer, New Photography 1984-2012 in den wahrscheinlich schönsten Ausstellungsräumen der Bundesrepublik Deutschland. Ausstellungen wie „Saarland – Kunst der 50er Jahre“ und Eberhard Bosslet – Dingsda“ schließen sich an.
Nach einer Schließung von 18 Monaten präsentiert die „historische“ Moderne Galerie seit Juni 2012 in seine Räumen Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Bis 4. November 2012 präsentierte das Saarland. Museum im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „MONO 2012“ die Ausstellung Roland Fischer, New Photography 1984-2012 in den wahrscheinlich schönsten Ausstellungsräumen der Bundesrepublik Deutschland. Ausstellungen wie „Saarland – Kunst der 50er Jahre“ und Eberhard Bosslet – Dingsda“ schließen sich an.
2007 erfolgte ein Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Modernen Galerie um den sog. „Vierten Pavillon“. Beauftragt wurde 2008 das Büro Twoo Architekten, Köln, mit den Leistungen der LP1-5 zur Planung des Neubaus. 2012 wurde das Projekt aus verschiedenen Gründen unterbrochen. Seit diesem Zeitpunkt stehen die die Rohbauarbeiten still. Diese sind fast abgeschlossen, aber nicht vollständig beendet.
2007 erfolgte ein Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Modernen Galerie um den sog. „Vierten Pavillon“. Beauftragt wurde 2008 das Büro Twoo Architekten, Köln, mit den Leistungen der LP1-5 zur Planung des Neubaus. 2012 wurde das Projekt aus verschiedenen Gründen unterbrochen. Seit diesem Zeitpunkt stehen die die Rohbauarbeiten still. Diese sind fast abgeschlossen, aber nicht vollständig beendet.
Die planerische Aufgabe an das zu ermittelnde Architekturbüro besteht darin, dieses Erweiterungsprojekt auf der Basis eines aktualisierten Raumprogramms kostensicher und anspruchsvoll zu beenden. Es handelt sich um einen mehrgeschossigen Erweiterungsbau in der Größenordnung von ca. 5.300 qm BGF.
Die planerische Aufgabe an das zu ermittelnde Architekturbüro besteht darin, dieses Erweiterungsprojekt auf der Basis eines aktualisierten Raumprogramms kostensicher und anspruchsvoll zu beenden. Es handelt sich um einen mehrgeschossigen Erweiterungsbau in der Größenordnung von ca. 5.300 qm BGF.
Gegenstand der Ausschreibung sind Architektenleistungen nach HOAI § 33 in den Leistungsphasen 1-9, welche stufenweise vergeben werden. Eine Neuausschreibung der Fachplanungen erfolgt in separaten Verfahren. Die ausgeschriebene Planungsaufgabe wird – neben den Leistungen nach HOAI §33 Objektplanung und Planung raumbildender Ausbau – auch auf folgenden Fragen Antworten formulieren müssen:
Gegenstand der Ausschreibung sind Architektenleistungen nach HOAI § 33 in den Leistungsphasen 1-9, welche stufenweise vergeben werden. Eine Neuausschreibung der Fachplanungen erfolgt in separaten Verfahren. Die ausgeschriebene Planungsaufgabe wird – neben den Leistungen nach HOAI §33 Objektplanung und Planung raumbildender Ausbau – auch auf folgenden Fragen Antworten formulieren müssen:
— masterplan-ähnliche Untersuchung des gesamten Museumsbereiches (Pavillon 1-3, Moderne Galerie, Wechselausstellungen und Neubau);
— Ausformulierung einer wirtschaftlichen und anspruchsvollen Fassade (denkmalverträglich) für den Neubau
— Überprüfung des Anschlusses Neubau an den Bestandsbau Moderne Galerie.
— Konzept zur Gestaltung aller umgebenden Freiflächen. Gesucht wird ein Architekturbüro bzw. eine Arbeitsgemeinschaft von Planern, welche Erfahrung in der Planung und Überwachung von Museumsbauten und im Bauen im denkmalgeschützten Bestand hat. Es wird an dieser Stelle die Kompetenz zur Realisierung in Anbetracht eines begrenzten Budgets erwartet.
— Konzept zur Gestaltung aller umgebenden Freiflächen. Gesucht wird ein Architekturbüro bzw. eine Arbeitsgemeinschaft von Planern, welche Erfahrung in der Planung und Überwachung von Museumsbauten und im Bauen im denkmalgeschützten Bestand hat. Es wird an dieser Stelle die Kompetenz zur Realisierung in Anbetracht eines begrenzten Budgets erwartet.
Der unter II.3. genannte Abschlusstermin berücksichtigt alle Leistungsphasen inklusive der Leistungsphase 9.
Menge oder Umfang:
Der zu vergebende Auftrag umfasst folgende Leistungen der HOAI 2009
Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 1-9 ,
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.
1. Stufe: Lph. 1-3,
2. Stufe: Lph. 4-5,
3. Stufe: Lph. 6-9,
Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Folgende Leistungen werden optional vergeben: Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1) Lph. 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Lph. 6-9
(Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)
Geschätzte anrechenbare Kosten ohne MwSt:
KGR 300: 4 500 000,00 EUR,
KGR 400: 6 600 000,00 EUR,
KGR 600: 450 000,00 EUR.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungen stufenweise zu vergeben:
Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1) Lph. 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Lph. 6-9 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation),
Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1) Lph. 4-5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) sowie Lph. 6-9 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation),
— Masterplan-ähnliche Untersuchung des gesamten Museumsbereiches (Pavillon 1-3, Moderne Galerie, Wechselausstellungen und Neubau),
— Konzept zur Gestaltung aller umgebenden Freiflächen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Saarbrücken, Bismarckstraße 11-19.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber, von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von allen Nachunternehmern mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber, von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von allen Nachunternehmern mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Die nachfolgend (III.2.1, III.2.2, III.2.3) genannten Nachweise sind daher im Rahmen der Bewerbungsphase - soweit nichts anderes gefordert wird - zu erbringen.
Die folgenden Nachweise und Erklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen:
1. Angaben zum Bewerber: Büroname, Ansprechpartner, Adresse, Telefon/Fax/E-mail, Jahr der Bürogründung, Anzahl der Mitarbeiter, Namen der Büroinhaber und –partner; im Fall von Bewerbergemeinschaften zusätzlich Nennung des federführenden Büros.
2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen;
3. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF existieren.
4. Eigenerklärung des Bewerbers, ob auf den Auftrag bezogen nach § 4 Abs. 4 VOF in relevanter Weise mit anderen (nicht) zusammengearbeitet wird. Falls dies beabsichtigt ist: Eigenerklärung, ob eine Bewerbergemeinschaft als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigt benannten Vertreter auftritt.
4. Eigenerklärung des Bewerbers, ob auf den Auftrag bezogen nach § 4 Abs. 4 VOF in relevanter Weise mit anderen (nicht) zusammengearbeitet wird. Falls dies beabsichtigt ist: Eigenerklärung, ob eine Bewerbergemeinschaft als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigt benannten Vertreter auftritt.
Weiterhin: eine verbindliche Erklärung über die beabsichtigte Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder;
5. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über eventuelle auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen.
6. Eigenerklärung nach § 4 Abs. 3 zu Namen und beruflicher Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer (Projektleiter/in und die Projektverantwortlichen), jeweils mit Nachweis der Berufszulassung (Kopie Kammerausweis oder -urkunde oder vergleichbarer Nachweis);
6. Eigenerklärung nach § 4 Abs. 3 zu Namen und beruflicher Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer (Projektleiter/in und die Projektverantwortlichen), jeweils mit Nachweis der Berufszulassung (Kopie Kammerausweis oder -urkunde oder vergleichbarer Nachweis);
7. Angaben über die beabsichtigte Weitervergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und des Leistungserbringers, sowie dessen Qualifizierung).
8. Erklärung des Bewerbers, im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphase 4-5 und 6-9 zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft:
1. Berufshaftpflicht: Erklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in geforderter Höhe (siehe III.1.1) vorgehalten wird;
2. Eigenerklärung zu den Gesamtumsätzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der letzten 5 Jahre (§ 5 Abs. 4c VOF) vor. (abweichend zur VOF: 5 Jahre statt 3 Jahre;
zusätzlich in folgenden Leistungsbereichen:
2.1 Umsatz in den letzten 5 Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs Museumsbau;
2.2 Umsatz in den letzten 5 Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz;
2.3 Umsatz in den letzten 5 Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen;
2.4 Umsatz in den letzten 5 Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft:
1. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Jahren der nachfolgend genannten Leistungsbereiche gemäß § 5 Abs. 5 b VOF (abweichend zur VOF: 5 Jahre statt 3 Jahre):
Die Referenzprojekte müssen jeweils die folgenden, vollständigen Angaben enthalten:
— Projekt, Projektgröße und Komplexität,
— Baukosten insgesamt bzw. nach Projektteilen,
— Honorarsummen,
— Leistungs-/Bearbeitungszeitraum,
— öffentlicher oder privater Auftraggeber (Adresse, Telefonnr., E-mail, Ansprechpartner),
— jeweiliges Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber.
2. Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten fünf Jahren der nachfolgend genannten.
Leistungsbereiche gemäß § 5 Abs. 5 b VOF (abweichend zur VOF: 5 Jahre statt 3 Jahre):
— Position des Projektleiters / der Projektleiterin im Ref. projekt,
3. Angaben über das jährliche Mittel der Zahl der, bezogen auf die zu vergebende Leistung, Beschäftigten und der Führungskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 5 d VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
Personenschäden mind. 5 000 000 EUR.
Sonstige Schäden mind. 5 000 000 EUR.
Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der gesamten Deckungssumme pro Jahr betragen.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der jeweils gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Verweis auf die einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschriften: Bauvorlageberechtigte nach § 66 LBO Saarland.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1.1 Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs Museumsbau (max. 5 Punkte [≤ 250 000 EUR, 500 000 EUR, 1 000 000 EUR, 1 500 000 EUR, > 1 500 000 EUR], Wichtung 5/100)
1.2. Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz (max. 5 Punkte [≤ 250 000 EUR, 500 000 EUR, 1 000 000 EUR, 1 500 000 EUR, > 1 500 000 EUR], Wichtung 5/100)
1.2. Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz (max. 5 Punkte [≤ 250 000 EUR, 500 000 EUR, 1 000 000 EUR, 1 500 000 EUR, > 1 500 000 EUR], Wichtung 5/100)
1.3 Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen (max. 5 Punkte [≤ 150 000 EUR, 350 000 EUR, 650 000 EUR, 1 000 000 EUR, > 1 000 000 EUR], Wichtung 2,5/100)
1.3 Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen (max. 5 Punkte [≤ 150 000 EUR, 350 000 EUR, 650 000 EUR, 1 000 000 EUR, > 1 000 000 EUR], Wichtung 2,5/100)
1.4 Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (max. 5 Punkte [≤ 150 000 EUR, 350 000 EUR, 650 000 EUR, 1 000 000 EUR, > 1 000 000 EUR], Wichtung 2,5/100).
1.4 Umsatz in den letzten fünf Geschäftsjahren bezogen auf die zu vergebende/vergleichbare Leistung des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (max. 5 Punkte [≤ 150 000 EUR, 350 000 EUR, 650 000 EUR, 1 000 000 EUR, > 1 000 000 EUR], Wichtung 2,5/100).
2. Fachliche Qualifikation des Bewerbers:
2.1 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs Museumsbau (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 15/100)
2.2 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 12/100)
2.3 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 8/100)
2.4 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Jahren des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 5/100)
3.1 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs Museumsbau (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 12/100)
3.1 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs Museumsbau (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 12/100)
3.2 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 10/100)
3.2 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs "Bauen im Bestand" / Denkmalschutz (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 10/100)
3.3 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 8/100)
3.3 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs energieeffizientes Bauen (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 8/100)
3.4 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/ Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 5/100)
3.4 Qualifikation und fachlicher Lebenslauf des/der Projektleiters/ Projektleiterin mit vergleichbaren Referenzprojekten für Architektenleistungen in den letzten 5 Jahren des Leistungsbereichs Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (max. 5 Punkte [0-4 Projekte], Wichtung 5/100)
3.5 jährliche Mittel der Zahl der, bezogen auf die zu vergebende Leistung, Beschäftigten und der Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (max. 5 Punkte [bis 10, 20, 30, 40, >40], Wichtung 5/100)
4. Form und Inhalt der Bewerbung Eine Präsentation (nicht mehr als insgesamt 10 Blätter im Format DIN A 3 oder 20 Blätter DIN A 4) von höchstens 5 Projekten aus aktueller Zeit oder den letzten fünf Jahren, anhand derer die fachliche Eignung für die anstehenden Leistungen besonders deutlich wird. (max. 5 Punkte, Wichtung 5/100). Hinweisbogen und Wertungsbogen mit der Wichtung der Auswahlkriterien werden bei Interessensbekundung mit den sonstigen Unterlagen zugesandt.
4. Form und Inhalt der Bewerbung Eine Präsentation (nicht mehr als insgesamt 10 Blätter im Format DIN A 3 oder 20 Blätter DIN A 4) von höchstens 5 Projekten aus aktueller Zeit oder den letzten fünf Jahren, anhand derer die fachliche Eignung für die anstehenden Leistungen besonders deutlich wird. (max. 5 Punkte, Wichtung 5/100). Hinweisbogen und Wertungsbogen mit der Wichtung der Auswahlkriterien werden bei Interessensbekundung mit den sonstigen Unterlagen zugesandt.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-05-03 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorstellung des Bewerbers zu Organisation und Ablauf des Projektes / Struktur und interne Koordination im Auftragsfall: Datentechnische Organisation des Projektes (z.B. Datenaustausch, Sicherstellung des Zugriffs auf Planungs- und Ausschreibungsdaten u.ä.) /Organisationsablauf und Kommunikationsmanagement mit allen Projektbeteiligten / Vorortpräsenz und Organisation der Abstimmungen während der Bauphase (20)
2. Vorstellung der Maßnahmen / Projektabläufe des Bewerbers im Auftragsfall bezüglich: Zeitmanagement / Kostenmanagement / Qualitätsmanagement / Förderungsbegleitung öffentlich geförderter Projekte (35)
3. Bewertung der "Skizzenhaften Lösungskonzepte" bzgl. : Funktionalität, Umsetzung des Raumprogramms / architektonischer und städtebaulicher Qualität / energieeffizienter Ansätze (25)
4. Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke: Aussagen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zur Zusammenarbeit im geplanten Projektteam und mit dem Auftraggeber und/oder Eigentümer / Gesamteindruck der Präsentation (10)
5. Honorar (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Landesentwicklungsgesellschaft Saarl mbH
Herrn Heinz-Peter Klein
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-08-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-29 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 20-029145
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren Architektenleistungen nach HOAI Neubau / Weiterbau der Galerie der Gegenwart in Saarbrücken" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per E-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren Architektenleistungen nach HOAI Neubau / Weiterbau der Galerie der Gegenwart in Saarbrücken" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per E-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
Für das weitere Vergabeverfahren ist folgender Ablauf vorgesehen:
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium bei der Landesentwicklungsgesellschaft Saarland mbH die 3 bis 5 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 3.5.2013 an die ausgewählten Bieter versandt.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium bei der Landesentwicklungsgesellschaft Saarland mbH die 3 bis 5 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 3.5.2013 an die ausgewählten Bieter versandt.
Die 3-5 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungskonzepte zur Planungsaufgabe gebeten. (keine Lösungsvorschläge im Sinne des § 20 Abs. 3 VOF). Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-5 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bewerber wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungskonzepte eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR netto (je Team) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungskonzepte werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, (SSK), Bauherrenvertreter LEG Service (LEG'S), Vertretern des Ministeriums für Bildung und Kultur, Vertretern des Ministeriums für Finanzen und Europa sowie einem beratenden Architekten(in) im Zuge des Verhandlungsverfahrens geprüft und beurteilt.
Die 3-5 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungskonzepte zur Planungsaufgabe gebeten. (keine Lösungsvorschläge im Sinne des § 20 Abs. 3 VOF). Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-5 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bewerber wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungskonzepte eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR netto (je Team) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungskonzepte werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, (SSK), Bauherrenvertreter LEG Service (LEG'S), Vertretern des Ministeriums für Bildung und Kultur, Vertretern des Ministeriums für Finanzen und Europa sowie einem beratenden Architekten(in) im Zuge des Verhandlungsverfahrens geprüft und beurteilt.
Abgabe für die skizzenhaften Lösungskonzepte (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich der 21.6.2013 sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungskonzepte werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Vergabeverhandlungen wird voraussichtlich Ende Juni 2013 stattfinden.
Abgabe für die skizzenhaften Lösungskonzepte (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich der 21.6.2013 sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungskonzepte werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Vergabeverhandlungen wird voraussichtlich Ende Juni 2013 stattfinden.
Der Auslober behält sich Änderungen der Terminierung nach der Bewerbungsphase vor, wird diese aber zeitnah den beteiligten Bietern mitteilen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Arbeit, Wirtschaft, Energie und Verkehr
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://vksv@wirtschaft.saarland.de📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers bzw. Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abzuhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers bzw. Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abzuhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).