Bauvorbereitende Archäologische Untersuchung und Dokumentation im Gewerbegebiet "Weißes Feld" Dortmund-Oespel

Stadt Dortmund Sondervermögen - Verpachtung Technologiezentrum über TZM GmbH

Archäologische Ausgrabung und Dokumentation eines ca. 5,8 ha großen Siedlungsareals.
Die auszugrabenden Flächen (Lfd.-Nr. 424-11) gehören zum Dortmunder Ortsteil Oespel, Stadtbezirk Lütgendortmund und liegen südlich anschließend an die Bundesstraße 1 beidseits der Brennaborstraße. Sie bilden die Erweiterungsfläche des Dortmunder Technologieparks und wurden bislang landwirtschaftlich genutzt. Nach Informationen einiger Anwohner soll sich randlich der Straße Im Weißen Feld an zwei Stellen Grabelandflächen befunden haben.
Durch Nachweis baubegleitender archäologischer Untersuchungen der Erschließungsstraßen und der bauvorgreifenden Ausgrabungen einiger Baufelder ist der Dortmunder Denkmalbehörde bekannt, dass sich dort eine ausgedehnte Siedlung der Eisenzeit (5. – 1. Jh. v. Chr.) erstreckt. Darüber hinaus sind mehrere frühmittelalterliche Grubenmeiler sowie vereinzelte mittelneolithische Befunde freigelegt worden.
Der Untergrund besteht aus degeneriertem Lößlehm auf stellenweise hoch anstehendem Mergel. Die Befunderhaltung ist mäßig, typisch für die regionale Eisenzeit ist die bislang lückenhafte Befunddichte. An Befunden zu erwarten sind Siedlungsreste als Erdbefunde, Gräber wurden bislang an keiner Stelle beobachtet.
Für eine sichere Kalkulation muss sich der Bieter über den Bodenaufbau und die bisherigen Grabungsergebnisse in den Ortsakten der Dortmunder Denkmalbehörde informieren.
Die Ausgrabung soll in mehreren Teilabschnitten erfolgen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-27 Auftragsbekanntmachung
2013-09-25 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2013-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Maßnahmen zur Erhaltung von historisch bedeutsamen Stätten
Menge oder Umfang:
Bauvorgreifende archäologische Ausgrabung eines ca. 5,8 ha großen vorgeschichtlichen Siedlungsareals in mehreren Teilabschnitten.360 000
Gesamtwert des Auftrags: 360 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maßnahmen zur Erhaltung von historisch bedeutsamen Stätten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund Sondervermögen - Verpachtung Technologiezentrum über TZM GmbH
Postanschrift: Emil-Figge-Str. 80
Postleitzahl: 44227
Postort: Dortmund
Kontakt
E-Mail: lerke@tzdo.de 📧
Telefon: +49 2319742160 📞
Fax: +49 2319742156 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-27 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 126-216098
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
a) Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften. b) Bewerbungen sind nur mit den vorgesehenen Bewerbungsformblättern möglich; diese können bei der Kontaktstelle des Auftraggebers angefordert werden. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsformblätter führen zum Ausschluss der Bewerbung. c) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen. Unvollständige Teilnahmeanträge, insbesondere solche ohne die im Bewerberformular geforderten Erklärungen bzw. Nachweise, können vom Vergabeverfahren ausge-schlossen werden. Die Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben bzw. vorzulegen. d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet, einzureichen. Bewerbungen per Email werden nicht berücksichtigt. f) Die Nachforderung folgender Unterlagen bleibt vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte. Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Einhaltung von Kosten und Terminen bei ausgeführten Referenzprojekten. Weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsformblättern. g) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. h) Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. i) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Archäologische Ausgrabung und Dokumentation eines ca. 5,8 ha großen Siedlungsareals.
Die auszugrabenden Flächen (Lfd.-Nr. 424-11) gehören zum Dortmunder Ortsteil Oespel, Stadtbezirk Lütgendortmund und liegen südlich anschließend an die Bundesstraße 1 beidseits der Brennaborstraße. Sie bilden die Erweiterungsfläche des Dortmunder Technologieparks und wurden bislang landwirtschaftlich genutzt. Nach Informationen einiger Anwohner soll sich randlich der Straße Im Weißen Feld an zwei Stellen Grabelandflächen befunden haben.
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Durch Nachweis baubegleitender archäologischer Untersuchungen der Erschließungsstraßen und der bauvorgreifenden Ausgrabungen einiger Baufelder ist der Dortmunder Denkmalbehörde bekannt, dass sich dort eine ausgedehnte Siedlung der Eisenzeit (5. – 1. Jh. v. Chr.) erstreckt. Darüber hinaus sind mehrere frühmittelalterliche Grubenmeiler sowie vereinzelte mittelneolithische Befunde freigelegt worden.
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Der Untergrund besteht aus degeneriertem Lößlehm auf stellenweise hoch anstehendem Mergel. Die Befunderhaltung ist mäßig, typisch für die regionale Eisenzeit ist die bislang lückenhafte Befunddichte. An Befunden zu erwarten sind Siedlungsreste als Erdbefunde, Gräber wurden bislang an keiner Stelle beobachtet.
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Für eine sichere Kalkulation muss sich der Bieter über den Bodenaufbau und die bisherigen Grabungsergebnisse in den Ortsakten der Dortmunder Denkmalbehörde informieren.
Die Ausgrabung soll in mehreren Teilabschnitten erfolgen.
Menge oder Umfang:
Bauvorgreifende archäologische Ausgrabung eines ca. 5,8 ha großen vorgeschichtlichen Siedlungsareals in mehreren Teilabschnitten.
Dauer: 15 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG-NRW) vom 10.01.2012. Hiernach müssen alle Beteiligten, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind bzw. bekannt sein müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4,17 und 18 TvgG Verpflichtungserklärungen zu Tarif- bzw. Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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Des Weiteren werden folgende Nachweise verlangt:
a) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass in Bezug auf den Bewerber keine Ausschlussgründe nach § 4 Absatz 9 VOF vorliegen
b) Nachweis über die Mitgliedschaft bei einer Berufsgenossenschaft
c) Nachweis des Bewerbers über die Eintragung in einem Berufs- bzw. Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers
d) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
e) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse
Die Bewerbungsformblätter sind zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz und seinen Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden
Die Bewerbungsformblätter sind zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Referenzliste der in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen Leistungen mit max. 7 Projekten mit Angabe des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Kontaktdaten, der Projektdauer, der Größe der tatsächlich dokumentierten Fläche, der Anzahl der tatsächlich dokumentierten Befunde, Art und Zeitstellung der dokumentierten Befunde sowie angewendete Grabungs- und Dokumentationsmethode.
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b) Erklärung über die Anzahl von Archäologen, Grabungstechnikern und Grabungshelfern mit umfangreicher Ausgrabungspraxis, die für das Projekt eingesetzt werden können (Angaben über die personelle Ausstattung der Bewerber in den letzten 5 Jahren).
c) Angaben zum vorgesehenen Projektteam unter Benennung der Projektleitung und der Vertretung und Erklärung, dass das Projektteam der deutschen Sprache mächtig ist und die Grabungsdokumentation und der Grabungsbericht in deutscher Sprache verfasst werden.
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d) Nachweis der fachlichen Eignung, Spezialisierung und Referenzen der für das Projekt vorgesehenen Projektleitung, stellvertretenden Projektleitung und Grabungstechniker.
Für die Projektleitung und deren Stellvertreter ist eine 12-monatige Grabungserfahrung in leitender Stellung nachzuweisen. Zusätzlich sind jeweils Nachweise über wissenschaftliche Veröffentlichungen, vorrangig über eisenzeitliche Siedlungen bzw. Siedlungsreste, in anerkannten Veröffentlichungsorganen im Umfang von mindestens 20.000 Zeichen, zu erbringen.
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Für den Grabungstechniker ist eine 12-monatige Grabungserfahrung als Techniker nachzuweisen.
e) Erklärung zur Vergabe von Unteraufträgen.
Die Bewerbungsformblätter sind zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: keine
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Als geldwerter Einbehalt durch den AG bis zur vollständigen Vertragserfüllung sind 10 % der Vertragssumme für Gewährleistungsfälle vorgesehen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen:
Die archäologische Ausgrabung muss nach den Grabungsstandards der Deutschen Landesarchäologen (Fassung April 2006) durchgeführt werden.
Alle Befunde müssen im Planum und Profil sauber freigeputzt werden. Sie müssen in jedem Planum und in jedem Profil auf Papier zeichnerisch von Hand mit Farbstiften vor dem Befund koloriert, fotografisch und beschreibend dokumentiert werden.
Auszugraben sind alle vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler bis einschließlich 10 cm unter Befundunterkante. Die Behandlung von Sonderbefunden, z.B. Brunnen, Latrinen, Töpferofen, müssen mit dem Auftraggeber abgesprochen werden und werden separat abgerechnet.
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Technikeinsatz bei Befunduntersuchungen, z.B. Minibagger, ist nur unter besonderen Umständen möglich und muss mit dem Auftraggeber, i.e. mit der Denkmalbehörde Dortmund abgestimmt werden. Bei befundleeren Flächen muss das freigelegte Areal eingemessen und die Planumshöhe nivelliert werden.
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Für naturwissenschaftliche Untersuchungen müssen den Standards entsprechende Boden- und Materialproben entnommen werden. Die Vergabe der Probenuntersuchung erfolgt nach Beendigung der Ausgrabungen separat.
Bei Auffindung von besonders gut erhaltenen Hinterlassenschaften ist der Auftraggeber unverzüglich zu informieren und das weitere Vorgehen mit dem ihm zu klären.
Die Ausgrabung muss von einem Wissenschaftler mit entsprechender Erfahrung geleitet werden (s. erforderliche Referenzen in III.2.3 und IV.1.2). Die Gesamtprojektleitung liegt bei der Denkmalbehörde Dortmund, die örtliche Grabungsleitung übernimmt der Auftragnehmer. Bei fehlender Befundgrundlage entscheidet die Dortmunder Denkmalbehörde über die Fortsetzung und den Umfang der Untersuchungen in dem entsprechenden Grabungsabschnitt.
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Das Grabungsteam muss aus mindestens einem Grabungsleiter, einem Grabungstechniker und mehreren Helfern bestehen. Es ist erforderlich, dass der örtliche Grabungsleiter durchgängig während der Grabungsarbeiten auf der Grabungsfläche anwesend ist. Bei Abwesenheit ist ein gleichwertiger Vertreter als Grabungsleiter vom Auftragnehmer zu stellen.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Denkmalschutzgesetz NRW (DSchG NW)
Vorgaben der Standards der Landesarchäologen
Zur Bewerbung zugelassen sind a) natürliche Personen, die nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Archäologe/ Archäologin" berechtigt sind, sowie b) juristische Personen, sofern einer der Gesellschafter oder ein bevollmächtigter Vertreter oder der Ausführer/Überwacher der Leistung die an die natürliche Person gestellten Leistungen erfüllt, und c) Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürliche oder juristische Person gestellt werden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
1. Fachkunde: Referenzen des a) wissenschaftlichen Personals und b) des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft 2. Leistungsfähigkeit: a) in Bezug auf das vorgesehene Projektteam b) in Bezug auf die personelle Ausstattung c) wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf Umsatz.Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern aufgrund von Punktegleichstand, entscheidet das Los, welcher von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert wird.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Technologie Zentrum Dortmund Management GmbH
Katja Lerke
E-Mail: poststelle@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften.
b) Bewerbungen sind nur mit den vorgesehenen Bewerbungsformblättern möglich; diese können bei der Kontaktstelle des Auftraggebers angefordert werden. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsformblätter führen zum Ausschluss der Bewerbung.
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c) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen. Unvollständige Teilnahmeanträge, insbesondere solche ohne die im Bewerberformular geforderten Erklärungen bzw. Nachweise, können vom Vergabeverfahren ausge-schlossen werden. Die Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben bzw. vorzulegen.
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d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter nicht gebunden und nicht spiralgeheftet, einzureichen. Bewerbungen per Email werden nicht berücksichtigt.
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen bleibt vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte. Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Einhaltung von Kosten und Terminen bei ausgeführten Referenzprojekten. Weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsformblättern.
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g) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
h) Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.
i) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstr. 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 2931820 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de 🌏
Fax: +49 2931822520 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gegen die beabsichtigte Zuschlagserteilung kann ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens gestellt werden. Gem. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist dieser unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, oder gem. § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder gem. § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewertung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens ist nach § 107 Abs. 3 Nr.4 GWB unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postleitzahl: Seibertzstr. 1
Quelle: OJS 2013/S 126-216098 (2013-06-27)
Ergänzende Angaben (2013-09-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 188-324328
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 126-216098
ABl. S-Ausgabe: 188
Quelle: OJS 2013/S 188-324328 (2013-09-25)