Beckenerweiterung - PSW Markersbach

Vattenfall Europe Generation AG

LOS 1 UNTERBECKEN: Ausführung der baulichen, elektrotechnischen und maschinentechnischen Anlagen zur Anhebung des Betriebsstauzieles um 1,49 m am Unterbecken (UB). An der Hochwasserentlastungsanlage und dem Auslaufbauwerk sind neben den Anpassungen an das neue Stauziel auch Betonsanierungsmaßnahmen notwendig.
LOS 2 OBERBECKEN: Ausführung der baulichen und elektrotechnischen Anlagen zur Anhebung des Betriebsstauzieles um 1,71 m am Oberbecken (OB). An den Einlaufbauwerken sind neben den Anpassungen an das neue Stauziel auch Betonsanierungsmaßnahmen notwendig.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Wasserkraftwerken
Menge oder Umfang:
LOS 1 UNTERBECKENDie Leistungen des Auftragnehmers enthalten die Ausführung aller Bauteile für die Stauzielerhöhung am Unterbecken sowie Instandsetzungsarbeiten. Dies sind im Wesentlichen:- Rückbau und Neubau Dammschüttung (ca. 2.000 m³)- Rückbau Kronenstraße sowie Fußweg und Neubau der Kronenstraße (Breite ca. 4 m) in Asphaltbauweise (Gesamtlänge ca. 400 m)- Herstellung von trapezförmigen Fundamenten aus Betonfertigteilen (ca. Länge 3 m, Breite 1,0/1,25 m, Höhe 0,8 m) für die Wellenumlenker an der wasserseitigen Dammschulter (Gesamtlänge ca. 400 m)- Rückbau und Neubau der Asphaltbetonoberflächendichtung an der wasserseitigen Dammböschung (Gesamtfläche ca. 1.500 m²)- Rückbau Wellenumlenker (Beton) sowie Werkplanung und Herstellung der Wellenumlenker (senkrechtes Stahlblech mit Abwinklung, Höhe ca. 60 cm) und Montage auf dem Fundament (Gesamtlänge ca. 400 m)- Rückbau Geländer (Gesamtlänge ca. 800 m) sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 400 m) auf der Dammkrone- Betoninstandsetzung z.B. der Herdmauerzugänge mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 100 m²) inklusive Sandstrahlen und Nachbehandlung- Herstellung einer Untergrundabdichtung am linken Talhang (Länge ca. 8 m, Tiefe ca. 6-9 m)- Rückbau Geländer (Gesamtlänge ca. 400 m) sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 400 m) auf dem Auslaufbauwerk- Rückbau der Zufahrtsbrücke zum Auslaufbauwerk und Neubau. Die neue Zufahrtsbrücke wird als 2- Feld Durchlaufträger mit einem zweistegigen Plattenbalkenquerschnitt ausgebildet. Sie besteht aus vier vorgespannten Fertigteilträgern mit Ortbetonergänzung (ca. Länge 42,5 m, Breite 5 m). Anpassung der Widerlager- Rückbau und Neubau des Rechensteges am Auslaufbauwerk. Den Rechensteg bildet eine 5-feldrige Brücke aus T-förmigen Halb-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung. (ca. Länge 47,6 m, Breite 11,6 m)- Betoninstandsetzung der Pfeiler und Widerlager des Auslaufbauwerkes mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 4.000 m²) inklusive Hochdruckwasserstrahlen und Nachbehandlung- Rückbau sowie Werkplanung und Herstellung, Lieferung und Montage eines Vollportalkrans (ca. 18 t, Spurweite ca. 6 m) am AuslaufbauwerkErhöhung Hochwasserentlastungsanlage (HWE) durch Teilrückbau und Aufbetonieren des Überfallrückens mittels Spezialschalung (Gesamtmenge ca. 100 m³)- Betoninstandsetzung des Fallschachtes der HWE mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 350 m²)- Teilausbau des Grundablass-/Hochwasserentlastungsstollens (GA-/HWE-Stollen) mit-tels Stahlblechauskleidung (Vollpanzerung 8 mm Gesamtfläche ca. 200 m²; Stahlblech 4 mm )- Betoninstandsetzung von Einzelschadstellen im Sohlbereichs des GA-/HWE-Stollens mittels Ortbeton (Gesamtfläche ca. 200 m² Gesamtfläche ca. 450 m²)- Betoninstandsetzung von Einzelschadstellen im Bereich der Stollenwandung/Firste des GA-/HWE-Stollens mittels verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 150 m²)- Betoninstandsetzung der Stützwände neben dem Stollenportal zum GA-/HWE-Stollen. Rückbau des Kopfbereiches der Wände ca. 40 cm und Neubau einer zweilagig bewehrten und rückverankerten 40 cm dicken Betonvorsatzschale vor den Wandflächen und dem Kopfbereich (Gesamtmenge ca. 30 m³)- Rückbau ca. bis 40 cm und Neubau der Wandköpfe des Tosbeckens mit Ortbeton (Gesamtfläche ca. 400 m²)- Lieferung und Einbau von Kabeltrassen und VerteileranlagenLOS 2 OBERBECKEN:Die Leistungen des Auftragnehmers enthalten die Ausführung aller Bauteile für die Stauzielerhöhung am Oberbecken sowie Instandsetzungsarbeiten. Dies sind im Wesentlichen:- Höherlegung der Dammkrone (Breite ca. 5 m) mittels kunststoffbewehrter Erde Konstruktion um ca. 3 m (Gesamtlänge ca. 2.600 m).- Rückbau (Gesamtmenge ca. 33.000 m³), Zwischenlagerung und Neubau Damm (Gesamtmenge ca. 25.000 m³)- Neubau Damm mit Liefermaterial (Gesamtmenge ca. 28.000 m³)- Rückbau und Neubau der Kronenstraße (Breite ca. 4 m) in Asphaltbauweise (Gesamtlänge ca. 2.600 m)- Herstellung von trapezförmigen Fundamenten aus Betonfertigteilen (ca. Länge 3 m, Breite 1,0/1,25 m, Höhe 0,8 m) für die Wellenumlenker an der wasserseitigen Dammschulter (Gesamtlänge ca. 2.600 m)- Rückbau und Neubau der Asphaltbetonoberflächendichtung an der Böschung (Ge-samtfläche ca. 125.000 m²) und in der Beckensohle (Gesamtfläche ca. 5.000 m²)- Herstellung von Leitungsgräben bis maximal 1,7 m Tiefe und Verlegung von Rohr- und Sickerleitungen in der Beckensohle (Gesamtlänge ca. 4.500 m)- Rückbau Wellenumlenker (Beton) sowie Werkplanung und Herstellung der Wellenumlenker (senkrechtes Stahlblech mit Abwinklung, Höhe ca. 60 cm) und Montage auf dem Fundament (Gesamtlänge ca. 2.600 m)- Rückbau Geländer sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 4.500 m)- Betonsanierung an den Außenwänden der beiden Einlaufbauwerke mittels verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 2.000 m²) und SPCC (Gesamtfläche ca. 1.000 m²) inklusive Hochdruckwasserstrahlen und Nachbehandlung (Gesamtfläche ca. 3.000 m²)- Betoninstandsetzung an den Wandinnenflächen mittels (Gesamtfläche ca. 1.000 m²) und Deckenflächen (Gesamtfläche ca. 400 m²) der beiden Einlaufbauwerke sowie Korrosionsschutzbeschichtung inklusive Vor- und Nacharbeiten (Gesamtfläche ca. 300 m)- Betoninstandsetzung von Einzelschadstellen an den Einlaufbauwerken und in den Zugangs- und Dränstollen (Gesamtanzahl ca. 700 St.)- Rückbau (Beton) und Neubau (Stahl) der Balkone an den beiden Einlaufbauwerken- Rückbau und Neubau von 4 Schwimmlotschächten (ca. Länge 2,6 m, Breite 2,4 m, Höhe 2,7 m)- Herstellung einer bauzeitlichen Besucherplattform als Gerüsttreppenturm in der luftseitigen Dammböschung (ca. Länge 7 m, Breite 4 m, Höhe 2,5 m).- Lieferung und Einbau von Kabeltrassen und VerteileranlagenDie Bauleistungen sollen von 4/2015 bis 11/2015 und von 4/2016 bis 9/2016 ausgeführt werden. In der Winterpause, zwischen 11/2015 und 03/2016, ist ein uneingeschränkter Kraftwerksbetrieb vorgesehen.Geplante Werksstillstände7/2015 bis 11/2015 Unterbecken auf 539,00 / 540,00 mNN, Oberbecken voll (844,80 mNN)4/2016 bis 7/2016 Oberbecken entleertAlle Arbeiten außerhalb der Zeit der Komplettentleerung des Oberbeckens erfolgen bei teil- bzw. gefülltem Oberbecken.Alle Arbeiten am Unterbecken erfolgen bei teil- bzw. gefülltem Unterbecken.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Wasserkraftwerken 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Generation AG
Postanschrift: Preßwitzer Strasse 25
Postleitzahl: 07338
Postort: Hohenwarte
Kontakt
E-Mail: marika.breunung@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026714282 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-27 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 126-216689
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Formale Vorgaben an die Bewerbung 1. Alle Unterlagen sind jeweils zweimal in Papierform in einem Ringordner und elektronisch als pdf.- Dateien auf CD in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind als solche unter Angabe der EUBekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk "vertraulich" zu kennzeichnen. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht zulässig. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. 2. Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag eigenhändig rechtwirksam unterzeichnet ist und dass sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Erklärungen und Nachweise der Mindestbedingungen enthalten, können ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle behält sich vor - ohne hierzu verpflichtet zu sein oder ohne dass die Bewerber hierauf einen Anspruch haben - Erklärungen und Nachweise nachzufordern. 3. Ausländische Bieter haben die entsprechende Registerauszüge, Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorzulegen. Sämtliche Nachweise, Auszüge, Bescheinigungen und Erklärungen dürfen nicht älter als 6 Monate sein. Sechs Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU. 4. Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer zurückgegriffen werden soll, ist zusätzlich zu den geforderten Angaben/Erklärungen/Nachweisen eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser bereit ist, Leistungen für diesen Auftrag zu erbringen. 5. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen des Vattenfall-Konzerns Auftraggeber wird. 6. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 7. Im Sinne der vorherigen Ziffer 6 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird mit Blick auf Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 8. Ein Bewerber kann sich - auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft - beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht der Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3.) afu den Leistungsteil beschränkt, für die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten von dem anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen. 9. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 10. Eine Nichteinhaltung der als Mindestbedingungen gekennzeichneten Punkte führt - gegebenenfalls nach Nachforderung im Sinne der Ziffer 9 - zwingend zum Ausschluss. 11. Unklarheiten und Fragen der Teilnehmer erbitten wir an Frau Marika Breunung, siehe Kontaktdaten unter Punkt I.1., bis zum 9.8.2013 schriftlich zu stellen. 12. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 13. Die Bewerbung muss einen Hinweis enthalten, auf welches Los/ welche Lose sich beworben wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
LOS 1 UNTERBECKEN: Ausführung der baulichen, elektrotechnischen und maschinentechnischen Anlagen zur Anhebung des Betriebsstauzieles um 1,49 m am Unterbecken (UB). An der Hochwasserentlastungsanlage und dem Auslaufbauwerk sind neben den Anpassungen an das neue Stauziel auch Betonsanierungsmaßnahmen notwendig.
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LOS 2 OBERBECKEN: Ausführung der baulichen und elektrotechnischen Anlagen zur Anhebung des Betriebsstauzieles um 1,71 m am Oberbecken (OB). An den Einlaufbauwerken sind neben den Anpassungen an das neue Stauziel auch Betonsanierungsmaßnahmen notwendig.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Unterbecken
Kurze Beschreibung: Siehe Punkt II.1.5.
Menge oder Umfang: Siehe Punkt II.2.1.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Oberbecken
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
LOS 1 UNTERBECKEN
Die Leistungen des Auftragnehmers enthalten die Ausführung aller Bauteile für die Stauzielerhöhung am Unterbecken sowie Instandsetzungsarbeiten. Dies sind im Wesentlichen:
- Rückbau und Neubau Dammschüttung (ca. 2.000 m³)
- Rückbau Kronenstraße sowie Fußweg und Neubau der Kronenstraße (Breite ca. 4 m) in Asphaltbauweise (Gesamtlänge ca. 400 m)
- Herstellung von trapezförmigen Fundamenten aus Betonfertigteilen (ca. Länge 3 m, Breite 1,0/1,25 m, Höhe 0,8 m) für die Wellenumlenker an der wasserseitigen Dammschulter (Gesamtlänge ca. 400 m)
- Rückbau und Neubau der Asphaltbetonoberflächendichtung an der wasserseitigen Dammböschung (Gesamtfläche ca. 1.500 m²)
- Rückbau Wellenumlenker (Beton) sowie Werkplanung und Herstellung der Wellenumlenker (senkrechtes Stahlblech mit Abwinklung, Höhe ca. 60 cm) und Montage auf dem Fundament (Gesamtlänge ca. 400 m)
- Rückbau Geländer (Gesamtlänge ca. 800 m) sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 400 m) auf der Dammkrone
- Betoninstandsetzung z.B. der Herdmauerzugänge mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 100 m²) inklusive Sandstrahlen und Nachbehandlung
- Herstellung einer Untergrundabdichtung am linken Talhang (Länge ca. 8 m, Tiefe ca. 6-9 m)
- Rückbau Geländer (Gesamtlänge ca. 400 m) sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 400 m) auf dem Auslaufbauwerk
- Rückbau der Zufahrtsbrücke zum Auslaufbauwerk und Neubau. Die neue Zufahrtsbrücke wird als 2- Feld Durchlaufträger mit einem zweistegigen Plattenbalkenquerschnitt ausgebildet. Sie besteht aus vier vorgespannten Fertigteilträgern mit Ortbetonergänzung (ca. Länge 42,5 m, Breite 5 m). Anpassung der Widerlager
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- Rückbau und Neubau des Rechensteges am Auslaufbauwerk. Den Rechensteg bildet eine 5-feldrige Brücke aus T-förmigen Halb-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung. (ca. Länge 47,6 m, Breite 11,6 m)
- Betoninstandsetzung der Pfeiler und Widerlager des Auslaufbauwerkes mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 4.000 m²) inklusive Hochdruckwasserstrahlen und Nachbehandlung
- Rückbau sowie Werkplanung und Herstellung, Lieferung und Montage eines Vollportalkrans (ca. 18 t, Spurweite ca. 6 m) am Auslaufbauwerk
Erhöhung Hochwasserentlastungsanlage (HWE) durch Teilrückbau und Aufbetonieren des Überfallrückens mittels Spezialschalung (Gesamtmenge ca. 100 m³)
- Betoninstandsetzung des Fallschachtes der HWE mittels bewehrter, verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 350 m²)
- Teilausbau des Grundablass-/Hochwasserentlastungsstollens (GA-/HWE-Stollen) mit-tels Stahlblechauskleidung (Vollpanzerung 8 mm Gesamtfläche ca. 200 m²; Stahlblech 4 mm )
- Betoninstandsetzung von Einzelschadstellen im
Sohlbereichs des GA-/HWE-Stollens mittels Ortbeton (Gesamtfläche ca. 200 m² Gesamtfläche ca. 450 m²)
Bereich der Stollenwandung/Firste des GA-/HWE-Stollens mittels verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 150 m²)
- Betoninstandsetzung der Stützwände neben dem Stollenportal zum GA-/HWE-Stollen. Rückbau des Kopfbereiches der Wände ca. 40 cm und Neubau einer zweilagig bewehrten und rückverankerten 40 cm dicken Betonvorsatzschale vor den Wandflächen und dem Kopfbereich (Gesamtmenge ca. 30 m³)
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- Rückbau ca. bis 40 cm und Neubau der Wandköpfe des Tosbeckens mit Ortbeton (Gesamtfläche ca. 400 m²)
- Lieferung und Einbau von Kabeltrassen und Verteileranlagen
LOS 2 OBERBECKEN:
Die Leistungen des Auftragnehmers enthalten die Ausführung aller Bauteile für die Stauzielerhöhung am Oberbecken sowie Instandsetzungsarbeiten. Dies sind im Wesentlichen:
- Höherlegung der Dammkrone (Breite ca. 5 m) mittels kunststoffbewehrter Erde Konstruktion um ca. 3 m (Gesamtlänge ca. 2.600 m).
- Rückbau (Gesamtmenge ca. 33.000 m³), Zwischenlagerung und Neubau Damm (Gesamtmenge ca. 25.000 m³)
- Neubau Damm mit Liefermaterial (Gesamtmenge ca. 28.000 m³)
- Rückbau und Neubau der Kronenstraße (Breite ca. 4 m) in Asphaltbauweise (Gesamtlänge ca. 2.600 m)
- Herstellung von trapezförmigen Fundamenten aus Betonfertigteilen (ca. Länge 3 m, Breite 1,0/1,25 m, Höhe 0,8 m) für die Wellenumlenker an der wasserseitigen Dammschulter (Gesamtlänge ca. 2.600 m)
- Rückbau und Neubau der Asphaltbetonoberflächendichtung an der Böschung (Ge-samtfläche ca. 125.000 m²) und in der Beckensohle (Gesamtfläche ca. 5.000 m²)
- Herstellung von Leitungsgräben bis maximal 1,7 m Tiefe und Verlegung von Rohr- und Sickerleitungen in der Beckensohle (Gesamtlänge ca. 4.500 m)
- Rückbau Wellenumlenker (Beton) sowie Werkplanung und Herstellung der Wellenumlenker (senkrechtes Stahlblech mit Abwinklung, Höhe ca. 60 cm) und Montage auf dem Fundament (Gesamtlänge ca. 2.600 m)
- Rückbau Geländer sowie Lieferung und Montage von Geländern und Leitplanken (Gesamtlänge ca. 4.500 m)
- Betonsanierung an den Außenwänden der beiden Einlaufbauwerke mittels verankerter Spritzbetonschicht (Gesamtfläche ca. 2.000 m²) und SPCC (Gesamtfläche ca. 1.000 m²) inklusive Hochdruckwasserstrahlen und Nachbehandlung (Gesamtfläche ca. 3.000 m²)
- Betoninstandsetzung an den Wandinnenflächen mittels (Gesamtfläche ca. 1.000 m²) und Deckenflächen (Gesamtfläche ca. 400 m²) der beiden Einlaufbauwerke sowie Korrosionsschutzbeschichtung inklusive Vor- und Nacharbeiten (Gesamtfläche ca. 300 m)
- Betoninstandsetzung von Einzelschadstellen an den Einlaufbauwerken und in den Zugangs- und Dränstollen (Gesamtanzahl ca. 700 St.)
- Rückbau (Beton) und Neubau (Stahl) der Balkone an den beiden Einlaufbauwerken
- Rückbau und Neubau von 4 Schwimmlotschächten (ca. Länge 2,6 m, Breite 2,4 m, Höhe 2,7 m)
- Herstellung einer bauzeitlichen Besucherplattform als Gerüsttreppenturm in der luftseitigen Dammböschung (ca. Länge 7 m, Breite 4 m, Höhe 2,5 m).
Die Bauleistungen sollen von 4/2015 bis 11/2015 und von 4/2016 bis 9/2016 ausgeführt werden. In der Winterpause, zwischen 11/2015 und 03/2016, ist ein uneingeschränkter Kraftwerksbetrieb vorgesehen.
Geplante Werksstillstände
7/2015 bis 11/2015 Unterbecken auf 539,00 / 540,00 mNN, Oberbecken voll (844,80 mNN)
4/2016 bis 7/2016 Oberbecken entleert
Alle Arbeiten außerhalb der Zeit der Komplettentleerung des Oberbeckens erfolgen bei teil- bzw. gefülltem Oberbecken.
Alle Arbeiten am Unterbecken erfolgen bei teil- bzw. gefülltem Unterbecken.
Referenznummer: EU-B07-2013-01R
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: PSW Markersbach, Bundesland Sachsen, BRD.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
REGISTER A - Mindestbedingung:
Aktueller Auszug bzw. Kopie aus dem Handelsregister des Herkunftslandes ( nicht älter als 6 Monate; gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU)
REGISTER B - Mindestbedingung:
Schriftliche Eigenerklärung und Nachweise mit rechtsverbindlicher Unterschrift folgenden Inhalts (mit "Unternehmen" ist hier und nachfolgend der Bewerber bzw. bei Bietergemeinschaften jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft gemeint) :
a) Eigenerklärung, dass über unser Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzliches
geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse
abgelehnt worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
b) Eigenerklärung, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge
zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachkommen. Die Steuernummer/ VAT ist anzugeben.
c) Eigenerklärung, dass das Unternehmen Mitglied in der Berufsgenossenschaft bzw. eines vergleichbaren Versicherungsträgers sind.
d) Eigenerklärung, dass das Unternehmern in der Lage ist, die Angebotsbearbeitung und die Abwicklung des
gesamten Auftrages einschließlich Dokumentation in der deutscher Sprache abzuwickeln.
e) Eigenerklärung, dass eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig
wegen des Verstoßes gegen eine der im VOL/A § 5 SKR Nr. 1 Abs. 3 a)-g) bzw. VOB/A § 5 SKR Nr. 2 Abs. 1 a)-g) genannten Bestimmungen verurteilt worden ist.
f) Eigenerklärung, dass das Unternehmen den Vattenfall Code of Conduct für Lieferanten (siehe www.vattenfall.de) befolgt.
g) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen im Falle der Zuschlagserteilung spätestens zwei Wochen nach Vertragsunterzeichnung in der Vattenfall Supplier Bank registriert, wobei die Registrierung während der gesamten Verlaufzeit durch das Unternehmen aufrechterhalten werden muss.
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Soweit Bewerber oder Bietergemeinschaften zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmen zurückgreifen, sind die vorgenannten
Erklärungen und Nachweise ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
REGISTER C - Nachweis, keine Mindestbedingung:
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Jahren soweit es Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind.
Vorlage von Geschäftsberichten, alternativ Bilanzen der letzten drei Jahre.
REGISTER D - Mindestbedingung:
Aktuelle Selbstauskunft der jeweiligen Hausbanken. (nicht älter als 6 Monate)
Die Vergabestelle behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweise anzufordern.
Soweit Bewerber oder Bietergemeinschaften
zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/
Nachunternehmen zurückgreifen, sind die
vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls in
Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3).
und
Nachweis, dass der Bewerber vergleichbare Leistungen nach II.2.1 erbracht hat.
Für die folgenden Teilleistungen (s. Register E-T) sind Referenzen mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Angabe zur Art der Baumaßnahme; Auftraggeber mit Ansprechpartner (Kontaktdaten); Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme (netto); Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
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LOS 1 UNTERBECKEN
REGISTER E - Mindestbedingung:
Asphaltwasserbauarbeiten: Abgabe von mindestens zwei Referenzen für Sanierungsarbeiten - Fräsen von Böschungen mit Neigungen von 1:2 und steiler sowie für einen horizontalen Dichtungsanschluss an ein Betonbauteil an der Dammkrone - an Staudämmen von Talsperren und Pumpspeicherwerken mit Asphaltbetonoberflächendichtung in den letzten sechs Jahren. Neben der o.g. Kurzbeschreibung hat der Auftragnehmer dem Teilnahmeantrag Auskünfte (inkl. technische Dokumentation, Fotos, Baujahr) über seine notwendigen Baumaschinen und Spezialvorrichtungen und sein Personal sowie über Einrichtungen für die eigene Qualitätssicherung beizufügen. Die Gültigkeit der Empfehlungen für die Ausführung von Asphaltarbeiten im Wasserbau (EAAW) oder gleichwertig bei den Referenzprojekten ist zu dokumentieren.
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REGISTER F - Mindestbedingung:
Betonfertigteile: Benennung Fertigteilwerk und Referenzen für die Herstellung von Betonfertigteilen nach ZTV-W oder ZTV-ING in den letzten 5 Jahren.
REGISTER G - Mindestbedingung:
Massivbau: Abgabe von drei Referenzen für die Anwendung von Sonderbauweisen im Wasserbau, Konstruktion von wasserbaulichen Anlagen (z.B. Trichter) in den letzten fünf Jahren.
REGISTER H - Mindestbedingung:
Betonsanierung: Abgabe von drei Referenzen für Spritzbeton nach ZTV-W, teilweise mit Bewehrung, mind. 1.000 m² Fläche in den letzten sieben Jahren. Vorlage von E-Schein, SIVV-Schein und Düsenführerschein. Nachweis der Leistungsfähigkeit für den Personaleinsatz im Schichtbetrieb.
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REGISTER I -Mindestbedingung:
Metallbau: Referenzen der Leistungsfähigkeit (Personal, Maschinen, Umsatz) für die Herstellung und Montage der Wellenumlenker oder vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren.
REGISTER J - Mindestbedingung:
Brückenbau: Abgabe von drei Referenzen für das Herstellen einer 2-Feld-Spannbetonbrücke aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung, Stützweite 2 x 22 m, Breite ca. 5 m in den letzten acht Jahren; Ausbildung Überbau als zweistegiger Plattenbalken.
REGISTER K -Mindestbedingung:
Kranbau: Abgabe von drei Referenzen für Sanierung bzw. Neulieferung einschl. Aufstellen einer Portalkrananlage für 10- 40 t auf Kranbahnschienen in den letzten fünf Jahren.
REGISTER L - Mindestbedingung:
Spezialtiefbau: Abgabe von drei Referenzen für das Herstellen einer Untergrundabdichtung (Injektion) im Fels von 5 - 10 m Tiefe in den letzten fünf Jahren.
LOS 2 OBERBECKEN
REGISTER M - Mindestbedingung:
Asphaltwasserbauarbeiten: Abgabe von mindestens zwei Referenzen für flächenhafte Sanierungsarbeiten - Fräsen und Einbau der Asphaltbetonoberflächendichtung an Böschungen (Neigungen von 1:2 und steiler) von Oberbecken (Pumpspeicherbecken) mit Asphaltbetonoberflächendichtung in den letzten sieben Jahren. Der Auftragswert der Referenzprojekte lag jeweils bei mindestens 2.000.000 EUR netto. Neben der o.g. Kurzbeschreibung hat der Auf-tragnehmer dem Teilnahmeantrag Auskünfte (inkl. technische Dokumentation, Fotos, Baujahr) über seine notwendigen Baumaschinen und Spezialvorrichtungen (voraussichtlich zwei komplette Gerätesätze) und sein Personal sowie über Einrichtungen für die eigene Qualitätssicherung beizufügen. Die Gültigkeit der Empfehlungen für die Ausführung von Asphaltarbeiten im Wasserbau (EAAW) oder gleichwertig bei den Referenzprojekten ist zu dokumentieren.
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REGISTER N - Mindestbedingung:
Erdbau: Abgabe von drei Referenzen über die Herstellung kunststoffbewehrter Erde Konstruktionen (KBE) in den letzten fünf Jahren mit je einer Aufbauhöhe von mindestens drei Meter und einer Länge von ca. 50 m.
REGISTER O - Mindestbedingung:
REGISTER P -MIndestbedingung:
Betonsanierung: Abgabe von drei Referenzen für Spritzbeton nach ZTV-W, teilweise mit Bewehrung, mind. 1.000 m² Fläche in den letzten sieben Jahren. Abgabe von drei Referenzen für Oberflächenschutzsysteme nach ZTV-ING bzw. RiLi-SIB, mind. 50 m² Fläche in den letzten sieben Jahren. Vorlage von E-Schein, SIVV-Schein und Düsenführerschein. Nachweis der Leistungsfähigkeit für den Personaleinsatz im Schichtbetrieb.
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REGISTER Q - Mindestbedingung:
REGISTER R - Mindestbedingung
Nachweis, dass der Bewerber ein Qualitätssicherungssystem gemäß ISO 9001 (oder gleichwertig) eingeführt hat, dieses betreibt und dies auch für evtl. Haupt-Nachunternehmer nachweisen kann.
REGISTER S - Mindestbedingung:
Der Bewerber muss detaillierte Angaben zur betriebsinternen Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes liefern. Eventuell vorhandene Zertifikate über eingeführte Arbeitsschutz-Management-Systeme (z.B. ISO, VCA, SCC, SeSam, BG-Systeme oder gleichwertig) sowie die Unfallstatistiken der letzten fünf Jahre sind beizufügen. Die internen Sicherheitsprozeduren sind zu erläutern. Die vorgenannten Angaben sind auch für evtl. Haupt- Nachunternehmer zu liefern. Der Bewerber ist einverstanden, dass die vorzulegenden Unfallstatistiken durch Vattenfall verarbeitet und ausgewertet werden.
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Der Bewerber hat vorgesehene Haupt-Nachunternehmer zur Durchführung und Abwicklung des Auftrages zu benennen.
REGISTER T
Benennung der für die Baustellenleitung und die Inbetriebsetzung einzusetzenden Fachkräfte und Nachweise durch Referenzen über Leistung als Hauptauftragnehmer und Lebensläufe, dass diese qualifiziert, deutschsprachig und erfahren sind.
Soweit Bewerber oder Bietergemeinschaften
zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/
Nachunternehmen zurückgreifen, sind die
vorgenannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls in
Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bleibt den Ausschreibungsunterlagen vorbehalten (gefordert werden Anzahlungsbürgschaften und/oder Vertragserfüllungsbürgschaften,
Gewährleistungsbürgschaften)
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Bleibt den Ausschreibungsunterlagen vorbehalten
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich.
Mit der Bewerbung ist dem Auftraggeber neben einer Aufstellung der Mitglieder nachzuweisen
- dass und welches Mitglied die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung vertritt,
- dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften
- die innere Organisationsstruktur der Bietergemeinschaft ist darzustellen und zu erläutern. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bietergemeinschaft ist nicht zulässig.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Marika Breunung
Name: Vattenfall Europe Business Service GmbH; Angebotseingangsstelle (Raum 4.0.113)
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12435

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-02-02 📅
Datum des Endes: 2016-09-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Miniterium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661617 📞
Fax: +49 3318661629 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB)
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b) soweit verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB)
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 126-216689 (2013-06-27)