Beratung des Auftraggebers in verkehrswirtschaftlichen Fragen

LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH

Gegenstand der Vergabe sind Beratungsleistungen in verkehrswirtschaftlichen Fragen, insbesondere bezogen auf die Vergabe von SPNV-Leistungen, das Management von SPNV-Verträgen und die Finanzierung des SPNV, im Fall von Beratungsaufträgen des Auftraggebers bezogen auf die Vergabe von ÖSPV-Leistungen, das Management von ÖSPV-Verträgen und die Finanzierung des ÖSPV auch als dessen Unterauftragnehmer; zu den Einzelheiten siehe Ausschreibungsunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-08 Auftragsbekanntmachung
2014-02-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-01-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang: siehe Ziffer II.1.5)500 000
Gesamtwert des Auftrags: 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH
Postanschrift: Raiffeisenstraße 1
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.nah.sh 🌏
E-Mail: b.hartz@lvs-sh.de 📧
Telefon: +49 4316601950 📞
Fax: +49 4316601919 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-08 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 008-009509
ABl. S-Ausgabe: 8
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen können ab dem Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung von der Vergabestelle angefordert werden. Sie werden auf elektronischem Wege versendet. 2. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der vorgegebenen Reihenfolge mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. 3. Im Falle des Teilnahmeantrags einer Bewerbergemeinschaft sind alle geforderten Angaben und Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. 4. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber oder dem bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterzeichnen. 5. Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen, d. h. ein schriftliches und unterschriebenes Original sowie eine CD-ROM, auf der alle Dokumente gespeichert sind, die sich im schriftlichen Exemplar des Teilnahmeantrags befinden. Der Teilnahmeantrag soll sich in einem verschlossenen und mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Verkehrswirtschaftliche Beratung“ versehenen Umschlag oder Paket befinden. 6. Die Vergabestelle behält sich vor, weitergehende Nachweise insbesondere zur Eignung der Bewerber nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Entsprechende Nachweise können etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug sein. 7. Alle Fragen der Bewerber sind schriftlich per Email bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zu stellen und werden schriftlich per Email beantwortet. Etwaige Rügen können der Vergabestelle schriftlich oder fernschriftlich per Telefax mitgeteilt werden, dabei ist die Rügefrist nach § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. 8. Die Vergabestelle wird möglicherweise innerhalb von drei Jahren nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens einen folgenden Auftrag im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb an das Unternehmen vergeben, welches den ersten Auftrag erhalten hat, sofern die neuen gleichartigen Dienstleistungen dem Grundentwurf entsprechen, der Gegenstand dieses Vergabeverfahrens war (§ 3 Abs. 4 Buchst. g) VOL/A-EG).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe sind Beratungsleistungen in verkehrswirtschaftlichen Fragen, insbesondere bezogen auf die Vergabe von SPNV-Leistungen, das Management von SPNV-Verträgen und die Finanzierung des SPNV, im Fall von Beratungsaufträgen des Auftraggebers bezogen auf die Vergabe von ÖSPV-Leistungen, das Management von ÖSPV-Verträgen und die Finanzierung des ÖSPV auch als dessen Unterauftragnehmer; zu den Einzelheiten siehe Ausschreibungsunterlagen.
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Menge oder Umfang: siehe Ziffer II.1.5)
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Darstellung des Unternehmens unter Angabe
a) der Rechtsform, des Unternehmensträgers (z. B. Inhaber, Gesellschafter),
b) des Stammkapitals (soweit einschlägig),
c) der vertretungsberechtigten Personen bzw. Organe (z. B. Geschäftsführer),
d) der Geschäftsfelder des Unternehmens,
e) der Handelsregisternummer (soweit einschlägig),
f) der Berufsregistereintragung (soweit einschlägig).
2. Eigenerklärung, dass keiner der in § 6 Abs. 6 Buchst. a) - d) VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe vorliegt, d. h.
a) dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) dass der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet,
c) dass der Bewerber keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, und
d) dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
Die unter Nr. 1 und 2 genannten Nachweise dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Angabe netto und in EUR), aufgeschlüsselt nach den einzelnen Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers bezogen auf die Erbringung vergleichbarer Leistungen
a) für Aufgabenträger und sonstige öffentliche Stellen,
b) für private Auftraggeber, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (Angabe netto und in EUR) und jeweils aufgeschlüsselt nach den einzelnen Geschäftsjahren.
3. Die Umsätze im Bereich vergleichbarer Beratungsleistungen für Aufgabenträger und sonstige öffentliche Stellen müssen mindestens 500.000 EUR im Mittel der letzten 3 Jahre betragen. Dies ist durch Angabe der Umsätze von Referenzprojekten in genannten Größen unter Angabe des Auftraggebers, des Zeitraums und des Wertes nachzuweisen. Für die unter Nr. 1 bis 3 genannten Nachweise gilt, dass der jeweilige Eigenanteil berücksichtigungsfähig ist, soweit der Bewerber Umsätze zusammen mit anderen (z. B. einer Arbeitsgemeinschaft) erbracht hat.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische Leistungsfähigkeit ist gegeben, wenn zu erwarten ist, dass die auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung auszuführenden Einzelaufträge aufgrund der Sachkenntnis und der Erfahrungen des Bewerbers zuverlässig ausgeführt werden können.
Folgende Nachweise sind zu erbringen:
1. Angabe der Namen, der Qualifikationen, der einschlägigen Berufserfahrungen und der vorgesehenen gesicherten Verfügbarkeit in Prozent der Kapazität der für den hier ausgeschriebenen Auftrag vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers;
2. Angabe der Namen, der Qualifikationen und der vorgesehenen gesicherten Verfügbarkeit in Prozent der Kapazität von mindestens 2 Senior Consultants, die Mitarbeiter des Bewerbers oder eines Dritten sein können (siehe Nr. 3), mit mindestens zehnjähriger Berufserfahrung in folgenden Bereichen (5 von 8 sind mindestens abzudecken):
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a. Betriebswirtschaftliche Kalkulation im SPNV und ÖSPV und Bewertung von Kalkulationen,
b. Beurteilung des aktuellen und zukünftigen Marktumfelds im SPNV und ÖSPV,
c. Konzepte zu Infrastrukturfinanzierung und –entwicklung,
d. Verbundtarife und Einnahmenaufteilung,
e. Verknüpfung ökonomischer und rechtlicher Fragestellungen im ÖPNV (keine Rechtsberatung),
f. Konzeption und Steuerung von Verfahren zur Vergabe von SPNV- und ÖSPV-Leistungen,
g. Strategien und Umsetzungskonzepte zur Finanzierung des SPNV und ÖSPV,
h. Branchenüberblick und Rückkopplung zu Betreibern, Herstellern, Fahrgastverbänden und sonstigen Stake Holdern mit entsprechender Evaluation o. g. Lösungen.
Nachweis: Angabe von Referenzprojekten unter Angabe des Anteils der erbrachten Leistungen der jeweils anzuführenden Senior Consultants. Angabe des Auftraggebers und des Leistungszeitraums sowie der Ansprechpartner beim jeweiligen Auftraggeber.
3. Ggf. Angaben dazu, ob der Bewerber im Auftragsfall auf Dritte zurückgreifen würde. Ggf. Angaben dazu, ob der Bewerber beabsichtigt, im Auftragsfall einen oder mehrere Dritte als Senior Consultant(s) (siehe Nr. 2) einzusetzen. In diesem Fall sind die Namen, die Qualifikationen, die einschlägige Berufserfahrung und die vorgesehene gesicherte Verfügbarkeit in Prozent der Kapazität der für den hier ausgeschriebenen Auftrag vorgesehenen Mitarbeiter des Dritten zu benennen. Zum Nachweis der Zuverlässigkeit des Dritten sind die unter den Ziffern III.2.1) und III.2.2) genannten Nachweise und Erklärungen auch für den Dritten einzureichen, und es ist eine verbindliche Erklärung des Dritten vorzulegen, dass dieser seine Ressourcen in dem vorgesehenen Umfang im Auftragsfall zur Verfügung stellt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Sach- und sonstige Schäden je Schadensereignis; das Bestehen der Versicherung ist durch Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder einer Bestätigung des Versicherungsgebers nachzuweisen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: gemäß Rahmenvereinbarung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter auftreten. Der bevollmächtigte Vertreter ist im Teilnahmeantrag zu benennen, und seine Vollmacht ist im Teilnahmeantrag nachzuweisen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft dürfen nicht abhängig von einem oder mehreren Verkehrsunternehmen sein, damit eine neutrale unternehmensübergreifende Beratung des Auftraggebers in verkehrswirtschaftlichen Fragen gewährleistet ist. Hiervon wird ausgegangen, wenn der Umsatz des Bewerbers inklusive aller verbundenen Unternehmen mindestens während der letzten 3 Jahre zu mindestens 50 % durch Beratung von Aufgabenträgern und sonstigen öffentlichen Stellen erwirtschaftet wurde. Mit der Beratung eines einzelnen Verkehrsunternehmens darf während der letzten 3 Jahre maximal 20 % des Gesamtumsatzes erwirtschaftet worden sein. Der Bewerber hat dies durch Angabe seiner Umsätze in den einzelnen Unternehmensbereichen nachzuweisen. Mandate mit einem Einzelumsatz von mehr als 100.000 EUR sind mit Angabe des Auftraggebers und Größenklasse (auf 100.000 EUR) offenzulegen. Auf die Bewertung des Teilnahmeantrages wirkt es sich positiv aus, wenn Unabhängigkeit über den hier genannten Mindestumfang der Beratung öffentlicher Stellen hinaus besteht, d. h. wenn zwischen 51 und 100 % der Umsätze durch Beratung von Aufgabenträgern und sonstigen öffentlichen Stellen erzielt werden. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf die Bewertung aus, wenn der Umsatz des Bewerbers inklusive aller verbundenen Unternehmen während der letzten 5 Jahre oder länger zu mehr als 50 % durch Beratung von Aufgabenträgern und sonstigen öffentlichen Stellen erwirtschaftet wurde (siehe Ziffer IV.1.2).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
a) Technische Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.2.3)), Gewichtung: 50 %;b) Unabhängigkeit über Mindestumfang der Beratung öffentlicher Stellen im Sinne der Ziffer III.1.4) hinaus, d. h. wenn zwischen 51 und 100 % der Umsätze durch Beratung von Aufgabenträgern und sonstigen öffentlichen Stellen erzielt werden; darüber hinaus wirkt es sich positiv auf die Bewertung aus, wenn der Umsatz des Bewerbers inklusive aller verbundenen Unternehmen während der letzten 5 Jahre oder länger zu mehr als 50 % durch Beratung von Aufgabenträgern und sonstigen öffentlichen Stellen erwirtschaftet wurde, Gewichtung: 50 %
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Dr. Bettina Hartz
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen können ab dem Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung von der Vergabestelle angefordert werden. Sie werden auf elektronischem Wege versendet.
2. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der vorgegebenen Reihenfolge mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes.
3. Im Falle des Teilnahmeantrags einer Bewerbergemeinschaft sind alle geforderten Angaben und Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber oder dem bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
5. Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen, d. h. ein schriftliches und unterschriebenes Original sowie eine CD-ROM, auf der alle Dokumente gespeichert sind, die sich im schriftlichen Exemplar des Teilnahmeantrags befinden. Der Teilnahmeantrag soll sich in einem verschlossenen und mit der Aufschrift „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag Verkehrswirtschaftliche Beratung“ versehenen Umschlag oder Paket befinden.
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6. Die Vergabestelle behält sich vor, weitergehende Nachweise insbesondere zur Eignung der Bewerber nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Entsprechende Nachweise können etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug sein.
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7. Alle Fragen der Bewerber sind schriftlich per Email bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zu stellen und werden schriftlich per Email beantwortet. Etwaige Rügen können der Vergabestelle schriftlich oder fernschriftlich per Telefax mitgeteilt werden, dabei ist die Rügefrist nach § 107 Abs. 3 GWB zu beachten.
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8. Die Vergabestelle wird möglicherweise innerhalb von drei Jahren nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens einen folgenden Auftrag im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb an das Unternehmen vergeben, welches den ersten Auftrag erhalten hat, sofern die neuen gleichartigen Dienstleistungen dem Grundentwurf entsprechen, der Gegenstand dieses Vergabeverfahrens war (§ 3 Abs. 4 Buchst. g) VOL/A-EG).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein (MWAVT)
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92 Postfach 7128
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zulässig. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens außerdem nur dann zulässig, wenn der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 008-009509 (2013-01-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-02-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 031-050363
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 8-009509
ABl. S-Ausgabe: 31
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber wird möglicherweise innerhalb von drei Jahren nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens am 07.02.2014 (Tag des Zuschlags) einen folgenden Auftrag im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb an die KCW GmbH als dasjenige Unternehmen vergeben, das den ersten Auftrag erhalten hat, sofern die neuen gleichartigen Dienstleistungen dem Grundentwurf entsprechen, der Gegenstand dieses Vergabeverfahrens war (§ 3 Abs. 4 Buchst. g) VOL/A-EG).
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Schlüssigkeit des Lösungsvorschlags bezüglich der gestellten Aufgaben (40)
2. Auftragsspezifische Qualifikation des eingesetzten Personals (40)
3. Preis (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-02-07 📅
Name: KCW GmbH
Postanschrift: Bernburger Str. 27
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10963
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Postfach 71 28
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertrages von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2014/S 031-050363 (2014-02-10)