Beschaffung Bordrechner und Handterminals inklusive mandantenfähigen Hintergrundsystemen für die regionalen Verkehrsunternehmen des MDV im Landkreis Nordsachsen
Gegenstand des Auftrages ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Bordrechnern (Hard- und Software) und Mobilen Terminals (Hard- und Software) inklusive Hintergrundsysteme (Software), zusammengefasst als Bordrechnersystem bezeichnet. Es ist dabei vorgesehen, die Flotten der im Linienverkehr bei den Regionalbusverkehrsunternehmen im Landkreis Nordsachsen eingesetzten Busse mit RBL-Bordrechnern einschließlich Komponenten für Regio-RBL, Barcodeleser und eTicketing nach VDV-KA auszurüsten und diese in das bestehende MDV-Regio-RBL und die im MDV existierenden eTicketing-Hintergrundsysteme einzubinden. Weiterhin gehören auch die mitzuliefernden Bordrechner-Hintergrundsysteme zum Lieferumfang. Aufgrund der unterschiedlichen Fahrzeuggrößen ist folgende Unterteilung vorgesehen: 1. Ausrüstung der Gelenk- und Standardbusse (12 m, 15 m, 18 m) sowie Midibusse mit Bordrechnern und ggf. Kleinbusse, sofern sie die technisch-betrieblichen Voraussetzungen für die Installation eines vollwertigen Bordrechners inkl. Zahltisch erfüllen. 2. Ausrüstung insbesondere der Kleinbusse mit sog. mobilen Terminals, welche flexibel einsetzbar sind und alle u. g. Funktionen grundsätzlich erfüllen. Der Umfang der Leistung umfasst die MDV-Verkehrsunternehmen: — Omnibus-Verkehrsgesellschaft mbH „Heideland“ (OVH), — Sax-Bus Eilenburger Busverkehr GmbH, — Auto-Webel GmbH, — Omnibusverkehr Leupold OHG, — Geißler-Reisen GbR, — Reiseverkehr Schulze OHG, — Döllnitzbahn GmbH, — Omnibus- und Reiseverkehr Wittig. Das zu liefernde Bordrechnersystem muss auf einer heute bereits in der Praxis eingesetzten Software (Bordrechnersoftware und Hintergrundsystem) aufbauen. Neben den Systemen für den Produktivbetrieb muss ein Testsystem eingerichtet werden. Die Systeme müssen funktional und mengenmäßig erweiterbar sein. Zusätzlich muss ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren angeboten werden, welcher durch jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat abgeschlossen werden kann. Die Einführung der neuen Bordrechner mit Zusatzfunktionalitäten eTicketing nach VDV-KA und RBL-Fuktionalitäten bei den Regionalverkehrsunternehmen erfolgt im Rahmen eines europäischen Förderprojekts (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) – im Folgenden EFRE genannt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-27.
Auftragsbekanntmachung (2013-03-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datenverarbeitungsgeräte (Hardware)
Menge oder Umfang:
Die oben genannte Beschaffung umfasst für o. g. Verkehrsunternehmen u. a.:— die Lieferung von Hardware:— Bordrechner inklusive Zahltisch, Röhrengeldwechsler, integrierte Entwerter und Zubehör zum Fahrzeugeinsatz zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing, Barcode-Prüfung, RBL-Funktionalitäten, GSM-Sprechfunk, Haltestellenansage,— Bordrechner inklusive Tischkonsole und Zubehör mit den grundsätzlich gleichen Anforderungen als Vorverkaufsgeräte zum Einsatz in Vorverkaufstellen,— Mobile Terminals (Handterminals) zum Einsatz in Kleinbussen bzw. in den Zügen der Döllnitzbahn inklusive Zubehör zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing nach VDV-KA-Norm und Barcode, RBL-Funktionalitäten,— autonome Entwerter,— die Erstellung der mandantenfähigen Software für Verkaufsgeräte und Hintergrundsysteme für den Produktivbetrieb sowie den Testbetrieb mit folgenden wesentlichen Funktionalitäten:— Verkauf und Erstellung von Fahrausweisen des MDV-Tarifs sowie von Haustarifen mit automatischer Zuordnung des korrekten Tarifs,— Lieferung eines Ticketeditors sowie eines MMI-Editors für den Bildschirm bzw. zugehörige Tasten,— Kontrolle und Sperren von eTickets (und SAMs) nach VDV-Kernapplikation auf Basis der Spezifikation der Kontrollmodule des MDV für den Referenz-EFS des MDV sowie Ausführen von Aktionen sowie Erstellen von Kontrollnachweisen,— Lesen von Barcodes (UIC 918-3, UIC 918-3* und VDV-Barcode),— Nummernverfolgung mittels 1D Barcode,— Ansteuerung von peripheren Geräten wie Entwertern und Zielanzeigen,— logische und physikalische Ortung, autonome Ermittlung der Fahrplanlage (Fahrplan Soll-/ Ist-Vergleich) sowie Übertragung an RBL-Hintergrundsystem zur weiteren Verarbeitung (u. a. für DFI-Anzeigen und Anschlusssicherung),— Automatische Haltestellenfortschaltung auf Basis der Ortung und des hinterlegten Fahrplans,— Digitale Halestellenansage,— Realisierung von Anschlusssicherung auf dem Bordrechner (Warteanweisungen, Bestätigung durch Fahrer, Abfahrtsauftrag usw.),— Darstellung der Anschlüsse an Umsteigepunkten,— Sendern und Empfangen von Meldungen und Weisungen,— Umsetzung von GSM-Sprechfunk inklusive Gruppenruffunktionalität (initiiert durch Regio-RBL-Leitstelle),— Datenübertragung per GPRS von und zum Bordrechner und Handterminals,— Erkennen und Loggen besonderer Ereignisse,— Verwaltung von Fahrerdaten sowie Fahrerkontenausgleich,— Monatsabschluss der Umsatzdaten durch Zusammenführung der Umsatzdaten aller Vertriebsgeräte,— Erstellung diverser Statistiken/Berichte und— Rechteverwaltung,— die Realisierung von Schnittstellen insbesondere für:— Import Tarifdaten,— Export/Import Einnahmedaten,— Export/Import MDV-Berechtigungssystem BerSy (Sperr- und Aktionslisten, Sperr-, Aktions- und Kontrollnachweise, MDV-Kontrollmodule),— Import Schlüssel für Barcodes und eTicketing,— Export Handzähldaten,— Import Fahrplandaten,— bidirektionale Luftschnittstelle RBL,— Onlineabfrage gültiger Berechtigungen an Onlineticket- und Handyticketservern sowie am MDV-Berechtigungssystem BerSy,— diverse Statistiken,— die Installationsanleitung sowie technische Dokumentation,— die Schulung der IT-Administratoren und Bediener,— vollständige Installation und Inbetriebnahme der Bordrechner inklusive Zubehör und Anschluss der Peripheriegeräte in 14 Musterfahrzeugen, in allen weiteren Fahrzeugen optional,— die Integrationstests sowie Begleitung des Test- und Probebetriebs,— das Projektmanagement,— die Wartung des Systems (Bordrechnerhardware und Hintergrundsystem) mit einem Wartungsvertrag über 10 Jahre als Option für jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat.Die Beschaffung umfasst im Wesentlichen:— 138 Stück Bordrechner zum Fahrzeugeinsatz (zzgl. 8 Stück optional),— 11 Stück Bordrechner als Vorverkaufsgeräte,— 7 Stück Mobile Terminals,— 146 Stück integrierte Entwerter,— 6 Stück abgesetzte Entwerter,— 6 Stück mandantenfähige Bordrechnerhintergrundsysteme.Die Details zum fachlichen Leistungsumfang sind in Lastenheft und Leistungsverzeichnis dargelegt, welche im Rahmen der Angebotsaufforderung übergeben werden.Die zu beauftragende Leistung wird vollständig in deutscher Sprache erbracht und abgewickelt. Sämtliche Eingabemasken, Oberflächen und Dokumentationen sind in deutscher Sprache zu erstellen.
Die oben genannte Beschaffung umfasst für o. g. Verkehrsunternehmen u. a.:— die Lieferung von Hardware:— Bordrechner inklusive Zahltisch, Röhrengeldwechsler, integrierte Entwerter und Zubehör zum Fahrzeugeinsatz zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing, Barcode-Prüfung, RBL-Funktionalitäten, GSM-Sprechfunk, Haltestellenansage,— Bordrechner inklusive Tischkonsole und Zubehör mit den grundsätzlich gleichen Anforderungen als Vorverkaufsgeräte zum Einsatz in Vorverkaufstellen,— Mobile Terminals (Handterminals) zum Einsatz in Kleinbussen bzw. in den Zügen der Döllnitzbahn inklusive Zubehör zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing nach VDV-KA-Norm und Barcode, RBL-Funktionalitäten,— autonome Entwerter,— die Erstellung der mandantenfähigen Software für Verkaufsgeräte und Hintergrundsysteme für den Produktivbetrieb sowie den Testbetrieb mit folgenden wesentlichen Funktionalitäten:— Verkauf und Erstellung von Fahrausweisen des MDV-Tarifs sowie von Haustarifen mit automatischer Zuordnung des korrekten Tarifs,— Lieferung eines Ticketeditors sowie eines MMI-Editors für den Bildschirm bzw. zugehörige Tasten,— Kontrolle und Sperren von eTickets (und SAMs) nach VDV-Kernapplikation auf Basis der Spezifikation der Kontrollmodule des MDV für den Referenz-EFS des MDV sowie Ausführen von Aktionen sowie Erstellen von Kontrollnachweisen,— Lesen von Barcodes (UIC 918-3, UIC 918-3* und VDV-Barcode),— Nummernverfolgung mittels 1D Barcode,— Ansteuerung von peripheren Geräten wie Entwertern und Zielanzeigen,— logische und physikalische Ortung, autonome Ermittlung der Fahrplanlage (Fahrplan Soll-/ Ist-Vergleich) sowie Übertragung an RBL-Hintergrundsystem zur weiteren Verarbeitung (u. a. für DFI-Anzeigen und Anschlusssicherung),— Automatische Haltestellenfortschaltung auf Basis der Ortung und des hinterlegten Fahrplans,— Digitale Halestellenansage,— Realisierung von Anschlusssicherung auf dem Bordrechner (Warteanweisungen, Bestätigung durch Fahrer, Abfahrtsauftrag usw.),— Darstellung der Anschlüsse an Umsteigepunkten,— Sendern und Empfangen von Meldungen und Weisungen,— Umsetzung von GSM-Sprechfunk inklusive Gruppenruffunktionalität (initiiert durch Regio-RBL-Leitstelle),— Datenübertragung per GPRS von und zum Bordrechner und Handterminals,— Erkennen und Loggen besonderer Ereignisse,— Verwaltung von Fahrerdaten sowie Fahrerkontenausgleich,— Monatsabschluss der Umsatzdaten durch Zusammenführung der Umsatzdaten aller Vertriebsgeräte,— Erstellung diverser Statistiken/Berichte und— Rechteverwaltung,— die Realisierung von Schnittstellen insbesondere für:— Import Tarifdaten,— Export/Import Einnahmedaten,— Export/Import MDV-Berechtigungssystem BerSy (Sperr- und Aktionslisten, Sperr-, Aktions- und Kontrollnachweise, MDV-Kontrollmodule),— Import Schlüssel für Barcodes und eTicketing,— Export Handzähldaten,— Import Fahrplandaten,— bidirektionale Luftschnittstelle RBL,— Onlineabfrage gültiger Berechtigungen an Onlineticket- und Handyticketservern sowie am MDV-Berechtigungssystem BerSy,— diverse Statistiken,— die Installationsanleitung sowie technische Dokumentation,— die Schulung der IT-Administratoren und Bediener,— vollständige Installation und Inbetriebnahme der Bordrechner inklusive Zubehör und Anschluss der Peripheriegeräte in 14 Musterfahrzeugen, in allen weiteren Fahrzeugen optional,— die Integrationstests sowie Begleitung des Test- und Probebetriebs,— das Projektmanagement,— die Wartung des Systems (Bordrechnerhardware und Hintergrundsystem) mit einem Wartungsvertrag über 10 Jahre als Option für jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat.Die Beschaffung umfasst im Wesentlichen:— 138 Stück Bordrechner zum Fahrzeugeinsatz (zzgl. 8 Stück optional),— 11 Stück Bordrechner als Vorverkaufsgeräte,— 7 Stück Mobile Terminals,— 146 Stück integrierte Entwerter,— 6 Stück abgesetzte Entwerter,— 6 Stück mandantenfähige Bordrechnerhintergrundsysteme.Die Details zum fachlichen Leistungsumfang sind in Lastenheft und Leistungsverzeichnis dargelegt, welche im Rahmen der Angebotsaufforderung übergeben werden.Die zu beauftragende Leistung wird vollständig in deutscher Sprache erbracht und abgewickelt. Sämtliche Eingabemasken, Oberflächen und Dokumentationen sind in deutscher Sprache zu erstellen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenverarbeitungsgeräte (Hardware)📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Omnibus-Verkehrsgesellschaft mbH „Heideland“ (OVH)
Postanschrift: Dresdener Straße 54
Postleitzahl: 04758
Postort: Oschatz
Kontakt
E-Mail: bordrechner@mdv.de📧
Fax: +49 3418684399 📠
Die Unterlagen für den Teilnahmeantrag sind unter der im Anhang A.II) benannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV.3.4) festgelegten Termin in zweifacher Ausfertigung in Papierform sowie in zweifacher Ausfertigung auf CD, DVD oder USB-Stick (vollständig eingescannte Dokumente im PDF-Format) in einem verschlossenen Umschlag bei der hierfür im Anhang A.III) benannten Stelle einzureichen. Bewerber haben die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die im Anhang A.I) benannte Stelle schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Die Unterlagen für den Teilnahmeantrag sind unter der im Anhang A.II) benannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV.3.4) festgelegten Termin in zweifacher Ausfertigung in Papierform sowie in zweifacher Ausfertigung auf CD, DVD oder USB-Stick (vollständig eingescannte Dokumente im PDF-Format) in einem verschlossenen Umschlag bei der hierfür im Anhang A.III) benannten Stelle einzureichen. Bewerber haben die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die im Anhang A.I) benannte Stelle schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Bordrechnern (Hard- und Software) und Mobilen Terminals (Hard- und Software) inklusive Hintergrundsysteme (Software), zusammengefasst als Bordrechnersystem bezeichnet.
Gegenstand des Auftrages ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Bordrechnern (Hard- und Software) und Mobilen Terminals (Hard- und Software) inklusive Hintergrundsysteme (Software), zusammengefasst als Bordrechnersystem bezeichnet.
Es ist dabei vorgesehen, die Flotten der im Linienverkehr bei den Regionalbusverkehrsunternehmen im Landkreis Nordsachsen eingesetzten Busse mit RBL-Bordrechnern einschließlich Komponenten für Regio-RBL, Barcodeleser und eTicketing nach VDV-KA auszurüsten und diese in das bestehende MDV-Regio-RBL und die im MDV existierenden eTicketing-Hintergrundsysteme einzubinden. Weiterhin gehören auch die mitzuliefernden Bordrechner-Hintergrundsysteme zum Lieferumfang.
Es ist dabei vorgesehen, die Flotten der im Linienverkehr bei den Regionalbusverkehrsunternehmen im Landkreis Nordsachsen eingesetzten Busse mit RBL-Bordrechnern einschließlich Komponenten für Regio-RBL, Barcodeleser und eTicketing nach VDV-KA auszurüsten und diese in das bestehende MDV-Regio-RBL und die im MDV existierenden eTicketing-Hintergrundsysteme einzubinden. Weiterhin gehören auch die mitzuliefernden Bordrechner-Hintergrundsysteme zum Lieferumfang.
Aufgrund der unterschiedlichen Fahrzeuggrößen ist folgende Unterteilung vorgesehen:
1. Ausrüstung der Gelenk- und Standardbusse (12 m, 15 m, 18 m) sowie Midibusse mit Bordrechnern und ggf. Kleinbusse, sofern sie die technisch-betrieblichen Voraussetzungen für die Installation eines vollwertigen Bordrechners inkl. Zahltisch erfüllen.
1. Ausrüstung der Gelenk- und Standardbusse (12 m, 15 m, 18 m) sowie Midibusse mit Bordrechnern und ggf. Kleinbusse, sofern sie die technisch-betrieblichen Voraussetzungen für die Installation eines vollwertigen Bordrechners inkl. Zahltisch erfüllen.
2. Ausrüstung insbesondere der Kleinbusse mit sog. mobilen Terminals, welche flexibel einsetzbar sind und alle u. g. Funktionen grundsätzlich erfüllen.
Der Umfang der Leistung umfasst die MDV-Verkehrsunternehmen:
Das zu liefernde Bordrechnersystem muss auf einer heute bereits in der Praxis eingesetzten Software (Bordrechnersoftware und Hintergrundsystem) aufbauen. Neben den Systemen für den Produktivbetrieb muss ein Testsystem eingerichtet werden. Die Systeme müssen funktional und mengenmäßig erweiterbar sein. Zusätzlich muss ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren angeboten werden, welcher durch jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat abgeschlossen werden kann.
Das zu liefernde Bordrechnersystem muss auf einer heute bereits in der Praxis eingesetzten Software (Bordrechnersoftware und Hintergrundsystem) aufbauen. Neben den Systemen für den Produktivbetrieb muss ein Testsystem eingerichtet werden. Die Systeme müssen funktional und mengenmäßig erweiterbar sein. Zusätzlich muss ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren angeboten werden, welcher durch jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat abgeschlossen werden kann.
Die Einführung der neuen Bordrechner mit Zusatzfunktionalitäten eTicketing nach VDV-KA und RBL-Fuktionalitäten bei den Regionalverkehrsunternehmen erfolgt im Rahmen eines europäischen Förderprojekts (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) – im Folgenden EFRE genannt.
Die Einführung der neuen Bordrechner mit Zusatzfunktionalitäten eTicketing nach VDV-KA und RBL-Fuktionalitäten bei den Regionalverkehrsunternehmen erfolgt im Rahmen eines europäischen Förderprojekts (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) – im Folgenden EFRE genannt.
Menge oder Umfang:
Die oben genannte Beschaffung umfasst für o. g. Verkehrsunternehmen u. a.:
— die Lieferung von Hardware:
— Bordrechner inklusive Zahltisch, Röhrengeldwechsler, integrierte Entwerter und Zubehör zum Fahrzeugeinsatz zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing, Barcode-Prüfung, RBL-Funktionalitäten, GSM-Sprechfunk, Haltestellenansage,
— Bordrechner inklusive Tischkonsole und Zubehör mit den grundsätzlich gleichen Anforderungen als Vorverkaufsgeräte zum Einsatz in Vorverkaufstellen,
— Mobile Terminals (Handterminals) zum Einsatz in Kleinbussen bzw. in den Zügen der Döllnitzbahn inklusive Zubehör zur Realisierung Fahrscheinverkauf, eTicketing nach VDV-KA-Norm und Barcode, RBL-Funktionalitäten,
— autonome Entwerter,
— die Erstellung der mandantenfähigen Software für Verkaufsgeräte und Hintergrundsysteme für den Produktivbetrieb sowie den Testbetrieb mit folgenden wesentlichen Funktionalitäten:
— Verkauf und Erstellung von Fahrausweisen des MDV-Tarifs sowie von Haustarifen mit automatischer Zuordnung des korrekten Tarifs,
— Lieferung eines Ticketeditors sowie eines MMI-Editors für den Bildschirm bzw. zugehörige Tasten,
— Kontrolle und Sperren von eTickets (und SAMs) nach VDV-Kernapplikation auf Basis der Spezifikation der Kontrollmodule des MDV für den Referenz-EFS des MDV sowie Ausführen von Aktionen sowie Erstellen von Kontrollnachweisen,
— Lesen von Barcodes (UIC 918-3, UIC 918-3* und VDV-Barcode),
— Nummernverfolgung mittels 1D Barcode,
— Ansteuerung von peripheren Geräten wie Entwertern und Zielanzeigen,
— logische und physikalische Ortung, autonome Ermittlung der Fahrplanlage (Fahrplan Soll-/ Ist-Vergleich) sowie Übertragung an RBL-Hintergrundsystem zur weiteren Verarbeitung (u. a. für DFI-Anzeigen und Anschlusssicherung),
— Automatische Haltestellenfortschaltung auf Basis der Ortung und des hinterlegten Fahrplans,
— Digitale Halestellenansage,
— Realisierung von Anschlusssicherung auf dem Bordrechner (Warteanweisungen, Bestätigung durch Fahrer, Abfahrtsauftrag usw.),
— Darstellung der Anschlüsse an Umsteigepunkten,
— Sendern und Empfangen von Meldungen und Weisungen,
— Umsetzung von GSM-Sprechfunk inklusive Gruppenruffunktionalität (initiiert durch Regio-RBL-Leitstelle),
— Datenübertragung per GPRS von und zum Bordrechner und Handterminals,
— Erkennen und Loggen besonderer Ereignisse,
— Verwaltung von Fahrerdaten sowie Fahrerkontenausgleich,
— Monatsabschluss der Umsatzdaten durch Zusammenführung der Umsatzdaten aller Vertriebsgeräte,
— Erstellung diverser Statistiken/Berichte und
— Rechteverwaltung,
— die Realisierung von Schnittstellen insbesondere für:
— Import Tarifdaten,
— Export/Import Einnahmedaten,
— Export/Import MDV-Berechtigungssystem BerSy (Sperr- und Aktionslisten, Sperr-, Aktions- und Kontrollnachweise, MDV-Kontrollmodule),
— Import Schlüssel für Barcodes und eTicketing,
— Export Handzähldaten,
— Import Fahrplandaten,
— bidirektionale Luftschnittstelle RBL,
— Onlineabfrage gültiger Berechtigungen an Onlineticket- und Handyticketservern sowie am MDV-Berechtigungssystem BerSy,
— diverse Statistiken,
— die Installationsanleitung sowie technische Dokumentation,
— die Schulung der IT-Administratoren und Bediener,
— vollständige Installation und Inbetriebnahme der Bordrechner inklusive Zubehör und Anschluss der Peripheriegeräte in 14 Musterfahrzeugen, in allen weiteren Fahrzeugen optional,
— die Integrationstests sowie Begleitung des Test- und Probebetriebs,
— das Projektmanagement,
— die Wartung des Systems (Bordrechnerhardware und Hintergrundsystem) mit einem Wartungsvertrag über 10 Jahre als Option für jedes beteiligte Verkehrsunternehmen separat.
Die Beschaffung umfasst im Wesentlichen:
— 138 Stück Bordrechner zum Fahrzeugeinsatz (zzgl. 8 Stück optional),
Die Details zum fachlichen Leistungsumfang sind in Lastenheft und Leistungsverzeichnis dargelegt, welche im Rahmen der Angebotsaufforderung übergeben werden.
Die zu beauftragende Leistung wird vollständig in deutscher Sprache erbracht und abgewickelt. Sämtliche Eingabemasken, Oberflächen und Dokumentationen sind in deutscher Sprache zu erstellen.
Beschreibung der Optionen:
— 8 Stück Bordrechner zum Fahrzeugeinsatz,
— bordrechnerseitige GSM-Sprechfunkfunktionalität über Regio-RBL bei den Verkehrsunternehmen Geißler-Reisen GbR und Reiseverkehr Schulze OHG,
— bordrechnerseitige GSM-Sprechfunkfunktionalität „light“ (ohne Regio-RBL) bei der Omnibus-Verkehrsgesellschaft mbH „Heideland“ (OVH),
— vollständige Installation der Bordrechner inklusive Zubehör und Anschluss der Peripheriegeräte in allen weiteren Fahrzeugen,
— Datenübernahme aus den bestehenden Vertriebssystemen (Krauth und Elgeba),
— System zur Onlinediagnose der Bordrechner und Handterminals,
— erweiterte eTicketing-Funktionalitäten,
— erweiterte RBL-Funktionalitäten.
Der Rückgriff auf die Optionen ist im Rahmen der Auftragsvergabe vorgesehen.
Referenznummer: 02/2013/EFRE.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: MA12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sachsen: Landkreis Nordsachsen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen (bei Bietergemeinschaften und Nachauftragnehmern von jedem Beteiligten):
a) dass über das Vermögen des Bewerbers weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens durch den Bewerber beantragt wurde oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
a) dass über das Vermögen des Bewerbers weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens durch den Bewerber beantragt wurde oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
b) dass der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet;
c) dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Berufsgenossenschaft nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem er ansässig ist, stets ordnungsgemäß nachgekommen ist;
c) dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Berufsgenossenschaft nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem er ansässig ist, stets ordnungsgemäß nachgekommen ist;
d) dass der Bewerber keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt;
e) dass nachweislich keine schweren Verfehlungen vorliegen, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die nach § 21 Abs. 2 SektVO für den Bewerber verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen (bei Bietergemeinschaften und Nachauftragnehmern von jedem Beteiligten):
1. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers im Bereich des ÖPNV in den letzten 3 Geschäftsjahren (2010, 2011, 2012).
2. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Einführung von Bordrechnersystemen für den Fahrscheinvertrieb, eTicketing und RBL-Funktionalitäten) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2010, 2011, 2012).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Einführung von Bordrechnersystemen für den Fahrscheinvertrieb, eTicketing und RBL-Funktionalitäten) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2010, 2011, 2012).
3. entsprechende Bankauskünfte aller Geldinstitute des Bewerbers (nicht älter als ein Jahr, formlos und rechtsverbindlich durch die Bank unterschrieben).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen (bei Bietergemeinschaften und Nachauftragnehmern von jedem Beteiligten):
a) eine Erklärung zum Aufbau und zur Struktur seiner Organisation insgesamt (Organigramm),
b) eine Erklärung zum Aufbau und zur Struktur derjenigen Organisationseinheit, die die Leistung, die in dem Vergabeverfahren beschafft wird, tatsächlich erbringen soll (Organigramm)
c) eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber angestellten Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2010, 2011, 2012) im Fachbereich/Unternehmensteil/Abteilung, welche die unter 4.2. Nr. 2 aufgeführten Umsätze federführend erwirtschaftet haben, ersichtlich ist, gegliedert in:
c) eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber angestellten Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2010, 2011, 2012) im Fachbereich/Unternehmensteil/Abteilung, welche die unter 4.2. Nr. 2 aufgeführten Umsätze federführend erwirtschaftet haben, ersichtlich ist, gegliedert in:
— Geschäftsführung,
— Leitungsebene (Abteilungsebene oder höher),
— Mitarbeiter für Projektabwicklung (mindestens 3 notwendig),
— Entwickler (mindestens 5 notwendig),
— Mitarbeiter für kaufmännische Aufgaben,
— Mitarbeiter für technische Aufgaben sowie
— sonstige Mitarbeiter.
d) eine Erklärung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität – Nachweis z. B. durch eine Zertifizierung seiner Unternehmung nach EN 29000 (ISO / DIN 9000 folgende).
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der fachlichen Eignung des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
I.) Benennung des Projektverantwortlichen und des stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch
a) Angaben zur beruflichen Qualifikation (mindestens ingenieurtechnischer Fachhochschulabschluss oder vergleichbar);
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Benennung von personenspezifischen, vergleichbaren Referenzprojekten, welche im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz zu erbringen. Es sollen mehrere Referenzen angegeben werden.
c) Benennung von personenspezifischen, vergleichbaren Referenzprojekten, welche im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar sind, mit Angabe zur Funktion in der Referenz zu erbringen. Es sollen mehrere Referenzen angegeben werden.
Als Projektverantwortliche oder stellvertretende Projektverantwortliche dürfen keine Geschäftsführer und Inhaber benannt werden.
II.) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von Referenzprojekten, welche im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar sind.
Beschreibung der Vorgaben für die Referenzprojekte der Projektverantwortlichen (I.c) sowie des Bewerbers (II.):
Es sind nur Projekte als Referenz zugelassen, die vergleichbar sind und nach dem 1.1.2010 mit einer Abnahme erfolgreich abgeschlossen wurden. Es sind Projekte in folgenden Kategorien anzugeben:
1) Umsetzung von zwei vollständigen Bordrechnersystemen mit jeweils mindestens 100 Fahrzeugen mit den Funktionalitäten:
a. Fahrkartenverkauf inklusive Importschnittstelle für Tarifdaten;
b. Schnittstelle vom Fahr- und Dienstplanprogramm zum Hintergrundsystem;
c. RBL-Funktionalitäten wie Ortung, fahrzeugautonome Ermittlung der Fahrplanlage, Anschlusssicherung und Echtzeitdatenübermittlung inklusive Luftschnittstelle zum RBL-System;
d. Datenübertragung per GPRS/UMTS.
2) Umsetzung von zwei vollständigen Bordrechnersystemen mit jeweils mindestens 100 Fahrzeugen mit den Funktionalitäten:
b. Funktionalitäten eines vollständigen Dienstleistersystems (Hardware mit physisch integrierter Chipkartenlese- und Schreibeinheit sowie Software auf Bordrechnern und im Hintergrundsystem) für das Lesen, Beschreiben und Kontrolle von elektronischen Chipkarten nach VDV-Kernapplikations-Standard ab Version 1.107 (kurz VDV-KA) inkl. Anbindung an ein Sperrlistensystem;
b. Funktionalitäten eines vollständigen Dienstleistersystems (Hardware mit physisch integrierter Chipkartenlese- und Schreibeinheit sowie Software auf Bordrechnern und im Hintergrundsystem) für das Lesen, Beschreiben und Kontrolle von elektronischen Chipkarten nach VDV-Kernapplikations-Standard ab Version 1.107 (kurz VDV-KA) inkl. Anbindung an ein Sperrlistensystem;
c. Datenübertragung per GPRS/UMTS.
3) Umsetzung eines mandantenfähigen Hintergrundsystems mit mindestens 2 Mandanten.
4) Umsetzung eines Bordrechnersystems mit integrierter, rechnergestützter Sprechfunksteuerung (RBL-Bedienung) auf Basis öffentlichen Mobilfunks (GSM/UMTS) inkl. Gruppenruffunktionalität via Konferenzraum.
Ein Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen, wenn nicht durch den Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften und Nachauftragnehmern für alle Bewerber insgesamt) die geforderten Referenzen zu allen benannten Kategorien eingereicht werden. Projektleiter und stellvertretender Projektleiter müssen gemeinsam mindestens die geforderten Referenzen vorweisen können. Ein Projekt kann gleichzeitig für mehrere Kategorien angegeben werden, wenn es diese und alle anderen Anforderungen an Referenzen erfüllt.
Ein Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen, wenn nicht durch den Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften und Nachauftragnehmern für alle Bewerber insgesamt) die geforderten Referenzen zu allen benannten Kategorien eingereicht werden. Projektleiter und stellvertretender Projektleiter müssen gemeinsam mindestens die geforderten Referenzen vorweisen können. Ein Projekt kann gleichzeitig für mehrere Kategorien angegeben werden, wenn es diese und alle anderen Anforderungen an Referenzen erfüllt.
Für alle Referenzprojekte (der Projektverantwortlichen (I.c) sowie des Bewerbers (II.)) gilt, dass:
a) je Verkehrsunternehmen bzw. bei mehreren Verkehrsunternehmen innerhalb eines Verkehrsverbundes mit vergleichbarer Umsetzung nur eine Referenz gezählt wird (unter Berücksichtigung der Einschränkung unter b));
b) im Falle von Mandantenversionen nur die Anzahl der jeweiligen Installationen des Hintergrundsystems des Servers unabhängig von der Anzahl der im jeweiligen installierten Hintergrundsystem geführten bzw. beteiligten Verkehrsunternehmen als Referenz berücksichtigt wird;
b) im Falle von Mandantenversionen nur die Anzahl der jeweiligen Installationen des Hintergrundsystems des Servers unabhängig von der Anzahl der im jeweiligen installierten Hintergrundsystem geführten bzw. beteiligten Verkehrsunternehmen als Referenz berücksichtigt wird;
c) die Projekte mangelfrei und in dem vom jeweiligen Auftraggeber vorgegebenem Zeitplan durchgeführt und abgeschlossen wurden;
d) die Projekte bereits abgeschlossen und vom Auftraggeber abgenommen und bereits seit mindestens 1.1.2013 im produktiven Betrieb befindlich sein müssen;
e) die Projekte produktiv im Kerngeschäft des jeweiligen Auftraggebers eingesetzt werden, d.h. über einen Pilotbetrieb bzw. eine Studie hinausgehen.
Im Rahmen der Benennung der Referenz(en) sind mindestens folgende Angaben notwendig:
— Detaillierte Beschreibung des Projekts mit Mengengerüst sowie Übersicht der realisierten technischen Komponenten und umgesetzter Schnittstellen,
— Projektzeitraum und Zeitpunkt Inbetriebnahme Produktivbetrieb,
— Auftragswert,
— Angaben zur Einhaltung der Zeit- und Kostenvorgaben des Auftraggebers,
— Angaben zur Übernahme von Tarifdaten von und Abrechnung von Einnahmedaten gegenüber Dritten (z.B. Verkehrsverbünde / Verkehrsgemeinschaften),
— umgesetzte Hard- und Softwarefunktionalitäten zur Umsetzung eines vollständigen Dienstleistersystems (DL-System) nach VDV-KA auf Bordrechnern und im Hintergrundsystem mit Lesen, Schreiben und Kontrolle von Chipkarten nach VDV-KA-Standard ab Version 1.107 inkl. Anbindung an ein Sperrlistensystem,
— umgesetzte Hard- und Softwarefunktionalitäten zur Umsetzung eines vollständigen Dienstleistersystems (DL-System) nach VDV-KA auf Bordrechnern und im Hintergrundsystem mit Lesen, Schreiben und Kontrolle von Chipkarten nach VDV-KA-Standard ab Version 1.107 inkl. Anbindung an ein Sperrlistensystem,
— Angaben zur Umsetzung der in den Referenzprojekten umgesetzten Anwendungsfälle des VDV-KA-Standards eines DL-Systems ab Version 1.107 (insb. Generierung und Entgegennahme der notwendigen KA-Transaktionen),
— umgesetzte Softwarefunktionalitäten zum Prüfen von Barcodes,
— Anbindung eines entsprechenden RBL-Systems und auf den Bordrechnern umgesetzte RBL-Funktionalitäten inklusive GSM-Sprechfunk über Regio-RBL-Zentrale mit Gruppenruffunktionalität sowie Schnittstellen,
— Datenkommunikation vom mobilen Endgerät (Bordrechner und mobile Terminals) aus mit mehreren Gegenstellen,
— Angaben zu Art und Umfang der Service- und Wartungsleistungen.
Hinweis: Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung mit aufgenommen. Die Vergabestelle behält sich vor, Erkundigungen bei den angegebenen Referenzauftraggebern einzuholen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Als Sicherheit für die ordnungsgemäße Durchführung der vertraglichen Leistungen ist eine Sicherheitsleistung durch Stellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft einer europäischen Bank in Höhe des geforderten Wertes vorzulegen. Die Höhe der Sicherheitsleistung wird an der Höhe der einzelnen Teilzahlungen orientiert und entsprechend dem Projektfortgang als Anzahlungs-, Vertragserfüllungs-, Gewährleistungsbürgschaft definiert.
Als Sicherheit für die ordnungsgemäße Durchführung der vertraglichen Leistungen ist eine Sicherheitsleistung durch Stellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft einer europäischen Bank in Höhe des geforderten Wertes vorzulegen. Die Höhe der Sicherheitsleistung wird an der Höhe der einzelnen Teilzahlungen orientiert und entsprechend dem Projektfortgang als Anzahlungs-, Vertragserfüllungs-, Gewährleistungsbürgschaft definiert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
20 % Anzahlung nach Auftragsvergabe (2013),
20 % nach Abnahme Pflichtenheft (2013),
20 % nach vollständiger Lieferung (2014),
10 % nach vollständiger Inbetriebnahme (2014),
30 % nach Gesamtsystemabnahme (2014).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben ein Mitglied für die rechtsverbindliche Abwicklung aller für das Vergabeverfahren relevanten Informationen und Handlungen zu benennen.
Sonstige besondere Bedingungen: Nähere Angaben hierzu werden in den Vergabeunterlagen gemacht.
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Unterlagen für den Teilnahmeantrag sind unter der im Anhang A.II) benannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV.3.4) festgelegten Termin in zweifacher Ausfertigung in Papierform sowie in zweifacher Ausfertigung auf CD, DVD oder USB-Stick (vollständig eingescannte Dokumente im PDF-Format) in einem verschlossenen Umschlag bei der hierfür im Anhang A.III) benannten Stelle einzureichen. Bewerber haben die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die im Anhang A.I) benannte Stelle schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Die Unterlagen für den Teilnahmeantrag sind unter der im Anhang A.II) benannten Stelle schriftlich (Brief, Telefax oder per E-Mail) vom Bewerber anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Zif. IV.3.4) festgelegten Termin in zweifacher Ausfertigung in Papierform sowie in zweifacher Ausfertigung auf CD, DVD oder USB-Stick (vollständig eingescannte Dokumente im PDF-Format) in einem verschlossenen Umschlag bei der hierfür im Anhang A.III) benannten Stelle einzureichen. Bewerber haben die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die übergebenen Unterlagen für den Teilnahmeantrag nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags die im Anhang A.I) benannte Stelle schriftlich (per E-Mail oder per Fax) darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen per E-Mail oder per Fax zu übermitteln.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 107 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Sax-Bus Eilenburger Busverkehr GmbH
Postanschrift: Gustav-Adolf-Ring 2
Postort: Eilenburg
Postleitzahl: 04838
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auto-Webel GmbH
Postanschrift: Hallesche Str. 70
Postort: Delitzsch
Postleitzahl: 04509
Name des öffentlichen Auftraggebers: Omnibusverkehr Leupold OHG
Postanschrift: Brauereistraße 28
Postort: Krostitz
Name des öffentlichen Auftraggebers: Geißler-Reisen GbR
Postanschrift: Kranoldstr. 1
Name des öffentlichen Auftraggebers: Döllnitzbahn GmbH
Postanschrift: Bahnhofstr. 6
Postort: Mügeln
Postleitzahl: 04769
Name des öffentlichen Auftraggebers: Omnibus- und Reiseverkehr Wittig
Postanschrift: Filderstädter Str. 1
Name des öffentlichen Auftraggebers: Reiseverkehr Schulze OHG
Postanschrift: Süptitzer Weg 5
Postort: Torgau
Postleitzahl: 04860
Kontakt
Name: MDV Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH
Postanschrift: Prager Straße 8
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04103
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-08-12 📅
Datum des Endes: 2014-09-30 📅