Beschaffung einer IT-Telekommunikationslösung

KID Magdeburg GmbH

Die KID Magdeburg GmbH (KID) ist Dienstleister der Genossenschaft KITU Kommunale IT-Union eG (KITU) und beabsichtigt, einen Rahmenvertrag über die Bereitstellung einer zukunftsorientierten IP- Telekommunikationslösung abzuschließen.
Zum Bedarfsumfang zählen insbesondere auch die Bedarfe der Mitglieder der Genossenschaft "Kommunale
ITUnion e.G." in Sachsen-Anhalt. Zweck der Genossenschaft ist die umfassende Unterstützung ihrer Mitglieder
zur wirtschaftlichen Versorgung mit IT-Dienstleistungen und IT-Lieferungen und damit der Förderung der durch die Mitglieder verfolgten öffentlichen Zwecke durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb.
Die Mitglieder sind frei in ihrer Entscheidung, die Leistungen der Genossenschaft in Anspruch zu nehmen. Gegenstand des Unternehmens ist u.a. die Bereitstellung von IT-Diensten einschließlich der Erbringung informationstechnischer und beratender Dienstleistungen für Mitglieder sowie Deckung des festgestellten Bedarfs der Mitglieder über die Dienstleistungsgesellschaft "KID Magdeburg GmbH". Die KID ist beauftragt, den Bedarf der Mitglieder der Genossenschaft zu decken und die dazu erforderlichen Ausschreibungen durchzuführen.
Der Kreis der Mitglieder wird während der Vertragslaufzeit voraussichtlich nicht identisch bleiben, sondern
sich erweitern. Die Mitgliedschaft können Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts erwerben sowie ihre rechtlich selbständigen Einrichtungen und Unternehmen, an denen privatrechtliches Kapital nicht beteiligt ist und die nicht gewerblich am Markt tätig sowie als öffentliche Auftraggeber im Sinne des Kartellvergaberechts einzustufen sind.
Durch die ausgeschriebenen Leistungen sollen unterschiedliche IP-Telekommunikationsprojekte bei den
Kunden der KID Magdeburg GmbH und bei der KITU Kommunale IT-Union eG und deren Mitglieder umgesetzt werden. Der erfolgreiche Bieter wird verpflichtet, die auf Grundlage der Rahmenvereinbarung durch Einzelabruf
bestellten Leistungen je nach Anforderung auf Basis eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrages zu liefern. Hierbei handelt es sich um folgende Leistungen:
- Lieferung von Hardware und Software,
- Instandhaltung der Hardware und Software,
- sonstige Dienstleistungen, insbesondere Migrationsleistungen, Dokumentation sowie Schulungen.
Die bestehenden Rahmenbedingungen sowie die technischen und fachlichen Anforderungen an die zu erbringende Leistung sind im Leistungsverzeichnis samt der Leistungsbeschreibung und den Preisblättern sowie in dem auszufüllenden Kriterienkatalog definiert.
Das Mengengerüst wurde aufgrund einer Bedarfsumfrage geschätzt und kann nur in dem angegebenen
Volumen prognostiziert werden. Eine Abnahmegarantie erfolgt nur im Hinblick auf den Bedarf in Höhe von EUR
1.000.000,00. Darüber hinaus kann eine Abnahmemenge nicht verbindlich angegeben werden. Die Telekommunikationslösungen eines Einzelabrufs sollen jeweils bestehen aus IPTelekommunikationseinrichtungen,
den für die Anschaltung von Endgeräten und die Realisierung von
Netzanschlüssen notwendigen Gateways einschließlich der Anschaltmodule und den Endgeräten einschließlich
Demontage und Entsorgung von Altgeräten, Dokumentation, Schulung und Betreuung nach der Lieferung. Die jeweils konkret im Einzelabruf abgefragten Leistungen werden entsprechend den
vorhandenen Anforderungen individuell angepasst. Die Leistungsbeschreibung enthält einen Warenkorb, der je nach den Bedürfnissen des Einzelabrufs zusammengestellt und durch die KID beschafft wird. Der
jeweilige Einzelabruf bildet das System, das nach Maßgabe des Rahmen- und Systemlieferungsvertrags bereit zu stellen ist. Die technischen und fachlichen Anforderungen in den Vergabeunterlagen spiegeln ein Portfolio der geforderten Dienste dar, um flexibel auf die jeweiligen Anforderungen eines Einzelabrufs reagieren zu können.
Die KID Magdeburg GmbH sucht eine Kommunikationslösung, die flexibel auf die Bedürfnisse der
Gesellschafter regieren kann und genügend Potential für Wachstum mitbringt. Kernmerkmale sind
- problemlose Einrichtung,
- zuverlässige Leistung sowie
- einfache Anwendung und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
Wesentliche Anforderungen der Vergabestelle an die IP-Telekommunikationslösung sind zudem::
- Business Continuity, die nur durch zuverlässige Hochverfügbarkeits-Lösungen mit kurzen Umschaltzeiten erreichbar ist,
- Wachstumsfähigkeit durch Skalierbarkeit,
- Mandantenfähigkeit,
- Problemlose Einrichtung (Managebarkeit und Integration in bestehende Systeme),
- Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung von Vertraulichkeit und Integrität.
Das von den Bietern anzubietende Kommunikationssystem muss mit standardbasierten Protokollen nach IETF, IEEE, ITU-T arbeiten und x86-64 als Hardware Architektur sowie die Virtualisierung unter VMware unterstützen. Es muss eine Offenheit bieten, die es ermöglicht, auch zukünftige Entwicklungen zu integrieren. Als Signalisierungsprotokoll muss das Kommunikationssystem primär den SIP Standard benutzen.
Nachfolgende Vorteile werden von der Kommunikationslösung erwartet:
Das Kommunikationskonzept soll zeigen, wie SIP-Plattformen die Kommunikationskosten reduzieren können. Sprache und Daten werden nicht länger getrennt voneinander behandelt, sodass nur eine konvergente Infrastruktur verwaltet und gewartet werden muss.
Die KID Magdeburg will selbst entscheiden, wann, wo, wie und in welchem Ausmaß in innovative Technologien investiert werden soll. Die Bieter müssen eine komplette Suite von SIP-Endpunkten, Softclients und Media- Gateways bereitstellen, die eine Schnittstelle zum öffentlichen Netz, zu LANs, WANs, Legacy-Geräten und IPClients haben.
Für die Umwandlung der bestehenden Kommunikationslösung in Echtzeit-IP-Kommunikation erwartet die Vergabestelle eine Vielzahl von Optionen. Die Kosten für die IP-Infrastruktur müssen durch die Verwendung von Hochleistungs-Gateways und standardisierten Kompressionsverfahren weiter reduziert werden. Erwartet wird höchste Verfügbarkeit und Qualität der Kommunikation über geeignete IP-Routing Mechanismen.
Die Hardwareplattform muss über Serverknoten-Clustering Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit auf Niveau der Carrier-Klasse bereitstellen. Hot-Swap-Komponenten, Active/Standby Fast Ethernet-Verbindungen und Netzwerkverbindungen über Ethernetswitches bilden weitere Komponenten der Hochverfügbarkeit.
Erwartet wird zudem, dass verteilt über mehrere Standorte, alle Systemfunktionen und -anwendungen universell nutzbar sind. Dank des großen Funktionsumfangs stehen Benutzern alle Werkzeuge zur Verfügung, die sie
für die effiziente Arbeit und Kommunikation benötigen. Dieses Funktionsangebot muss durch Anwendungen wie
Unified Messaging und Call Center-Unterstützung noch erweiterbar sein.
Die Anzahl proprietärer SIP Protokollerweiterungen, die verwendet werden, soll auf ein Minimum reduziert sein. SIP ist das Protokoll, über das auch die Übergänge zu den Telefonprovidern realisiert werden, ohne auf teure TDM-basierte Hardware angewiesen zu sein.
Kommunikationsapplikationen wie z.B. Voicemailsysteme, IVRs und automatisierte Vermittlungssysteme werden heute schon über SIP im LAN an die Kommunikationsserver gekoppelt.
Entwicklungen wie SIMPLE (Presence und Instant Messaging über SIP) sind als richtungsweisende
Anforderungen zu erfüllen.
Es ist zu erwarten, dass der Trend zu konvergenten Netzwerken nicht damit endet, dass Telefonie und Daten
über ein Netzwerk übertragen werden. Unternehmensnetze dienen in Zukunft als Transportplattform für verschiedenste Dienste. Konzepte wie SaaS (Software-as-a-Service) und CaaS (Communications-as-a-Service) sind in dem Bereich zukunftsweisend.
Die KID Magdeburg GmbH fordert einen Systemaufbau unter Berücksichtigung des SOA Konzeptes
(Service Oriented Architecture).
Anzubieten ist ein SIP-basierter Softswitch als Kern der IP-Telekommunikationslösung. Die KID Magdeburg GmbH erwartet von der Einführung eines modernen zentralisierten Kommunikationssystems auf Basis eines SIP Softswitches verschiedene Nutzeffekte. Das Hauptaugenmerk wirdc auf geringe TCO (Total Cost of Ownership) bei möglichst hohem ROI (Return of
Investment) gelegt.
Die erwarteten Nutzeffekte sind zum einen durch die zwingende Notwendigkeit der Zentralisierung
begründet, es müssen insbesondere Einsparpotential bei Administration, Wartung und Support erreicht werden. Eine weitere Verbesserung muss sich durch den Einsatz der VoIP Technik bei Umzügen und Neueinrichtung
von Teilnehmern ergeben (MAC-Moves Adds and Changes).
Eher geringeres Potential wird bei Reduzierung der Kosten für Standleitungen und Gesprächskosten gesehen. Trotzdem sollte auch dieser Punkt von den Bietern berücksichtigt werden, insbesondere durch
Möglichkeiten zu zentralisierter PSTN Anbindung sowie Integration von Festnetz- und Mobiltelefonie in eine
Lösung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-19 Auftragsbekanntmachung
2013-11-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und Fernmeldeanlagen und Zubehör
Menge oder Umfang: Vgl. Ziffer II .1.4 und Ziffer II.1.51 000 00010 000 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und Fernmeldeanlagen und Zubehör 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: KID Magdeburg GmbH
Postanschrift: Alter Markt 15
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.kid-magdeburg.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kid-magdeburg.de 📧
Telefon: +49 39124464170 📞
Fax: +49 39124464400 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-19 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 119-202970
ABl. S-Ausgabe: 119

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 000 000 💰
10 000 000 💰
Kurze Beschreibung:
Die KID Magdeburg GmbH (KID) ist Dienstleister der Genossenschaft KITU Kommunale IT-Union eG (KITU) und beabsichtigt, einen Rahmenvertrag über die Bereitstellung einer zukunftsorientierten IP- Telekommunikationslösung abzuschließen.
Zum Bedarfsumfang zählen insbesondere auch die Bedarfe der Mitglieder der Genossenschaft "Kommunale
ITUnion e.G." in Sachsen-Anhalt. Zweck der Genossenschaft ist die umfassende Unterstützung ihrer Mitglieder
zur wirtschaftlichen Versorgung mit IT-Dienstleistungen und IT-Lieferungen und damit der Förderung der durch die Mitglieder verfolgten öffentlichen Zwecke durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb.
Die Mitglieder sind frei in ihrer Entscheidung, die Leistungen der Genossenschaft in Anspruch zu nehmen. Gegenstand des Unternehmens ist u.a. die Bereitstellung von IT-Diensten einschließlich der Erbringung informationstechnischer und beratender Dienstleistungen für Mitglieder sowie Deckung des festgestellten Bedarfs der Mitglieder über die Dienstleistungsgesellschaft "KID Magdeburg GmbH". Die KID ist beauftragt, den Bedarf der Mitglieder der Genossenschaft zu decken und die dazu erforderlichen Ausschreibungen durchzuführen.
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Der Kreis der Mitglieder wird während der Vertragslaufzeit voraussichtlich nicht identisch bleiben, sondern
sich erweitern. Die Mitgliedschaft können Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts erwerben sowie ihre rechtlich selbständigen Einrichtungen und Unternehmen, an denen privatrechtliches Kapital nicht beteiligt ist und die nicht gewerblich am Markt tätig sowie als öffentliche Auftraggeber im Sinne des Kartellvergaberechts einzustufen sind.
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Durch die ausgeschriebenen Leistungen sollen unterschiedliche IP-Telekommunikationsprojekte bei den
Kunden der KID Magdeburg GmbH und bei der KITU Kommunale IT-Union eG und deren Mitglieder umgesetzt werden. Der erfolgreiche Bieter wird verpflichtet, die auf Grundlage der Rahmenvereinbarung durch Einzelabruf
bestellten Leistungen je nach Anforderung auf Basis eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrages zu liefern. Hierbei handelt es sich um folgende Leistungen:
- Lieferung von Hardware und Software,
- Instandhaltung der Hardware und Software,
- sonstige Dienstleistungen, insbesondere Migrationsleistungen, Dokumentation sowie Schulungen.
Die bestehenden Rahmenbedingungen sowie die technischen und fachlichen Anforderungen an die zu erbringende Leistung sind im Leistungsverzeichnis samt der Leistungsbeschreibung und den Preisblättern sowie in dem auszufüllenden Kriterienkatalog definiert.
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Das Mengengerüst wurde aufgrund einer Bedarfsumfrage geschätzt und kann nur in dem angegebenen
Volumen prognostiziert werden. Eine Abnahmegarantie erfolgt nur im Hinblick auf den Bedarf in Höhe von EUR
1.000.000,00. Darüber hinaus kann eine Abnahmemenge nicht verbindlich angegeben werden. Die Telekommunikationslösungen eines Einzelabrufs sollen jeweils bestehen aus IPTelekommunikationseinrichtungen,
den für die Anschaltung von Endgeräten und die Realisierung von
Netzanschlüssen notwendigen Gateways einschließlich der Anschaltmodule und den Endgeräten einschließlich
Demontage und Entsorgung von Altgeräten, Dokumentation, Schulung und Betreuung nach der Lieferung. Die jeweils konkret im Einzelabruf abgefragten Leistungen werden entsprechend den
vorhandenen Anforderungen individuell angepasst. Die Leistungsbeschreibung enthält einen Warenkorb, der je nach den Bedürfnissen des Einzelabrufs zusammengestellt und durch die KID beschafft wird. Der
jeweilige Einzelabruf bildet das System, das nach Maßgabe des Rahmen- und Systemlieferungsvertrags bereit zu stellen ist. Die technischen und fachlichen Anforderungen in den Vergabeunterlagen spiegeln ein Portfolio der geforderten Dienste dar, um flexibel auf die jeweiligen Anforderungen eines Einzelabrufs reagieren zu können.
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Die KID Magdeburg GmbH sucht eine Kommunikationslösung, die flexibel auf die Bedürfnisse der
Gesellschafter regieren kann und genügend Potential für Wachstum mitbringt. Kernmerkmale sind
- problemlose Einrichtung,
- zuverlässige Leistung sowie
- einfache Anwendung und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
Wesentliche Anforderungen der Vergabestelle an die IP-Telekommunikationslösung sind zudem::
- Business Continuity, die nur durch zuverlässige Hochverfügbarkeits-Lösungen mit kurzen Umschaltzeiten erreichbar ist,
- Wachstumsfähigkeit durch Skalierbarkeit,
- Mandantenfähigkeit,
- Problemlose Einrichtung (Managebarkeit und Integration in bestehende Systeme),
- Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung von Vertraulichkeit und Integrität.
Das von den Bietern anzubietende Kommunikationssystem muss mit standardbasierten Protokollen nach IETF, IEEE, ITU-T arbeiten und x86-64 als Hardware Architektur sowie die Virtualisierung unter VMware unterstützen. Es muss eine Offenheit bieten, die es ermöglicht, auch zukünftige Entwicklungen zu integrieren. Als Signalisierungsprotokoll muss das Kommunikationssystem primär den SIP Standard benutzen.
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Nachfolgende Vorteile werden von der Kommunikationslösung erwartet:
Das Kommunikationskonzept soll zeigen, wie SIP-Plattformen die Kommunikationskosten reduzieren können. Sprache und Daten werden nicht länger getrennt voneinander behandelt, sodass nur eine konvergente Infrastruktur verwaltet und gewartet werden muss.
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Die KID Magdeburg will selbst entscheiden, wann, wo, wie und in welchem Ausmaß in innovative Technologien investiert werden soll. Die Bieter müssen eine komplette Suite von SIP-Endpunkten, Softclients und Media- Gateways bereitstellen, die eine Schnittstelle zum öffentlichen Netz, zu LANs, WANs, Legacy-Geräten und IPClients haben.
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Für die Umwandlung der bestehenden Kommunikationslösung in Echtzeit-IP-Kommunikation erwartet die Vergabestelle eine Vielzahl von Optionen. Die Kosten für die IP-Infrastruktur müssen durch die Verwendung von Hochleistungs-Gateways und standardisierten Kompressionsverfahren weiter reduziert werden. Erwartet wird höchste Verfügbarkeit und Qualität der Kommunikation über geeignete IP-Routing Mechanismen.
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Die Hardwareplattform muss über Serverknoten-Clustering Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit auf Niveau der Carrier-Klasse bereitstellen. Hot-Swap-Komponenten, Active/Standby Fast Ethernet-Verbindungen und Netzwerkverbindungen über Ethernetswitches bilden weitere Komponenten der Hochverfügbarkeit.
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Erwartet wird zudem, dass verteilt über mehrere Standorte, alle Systemfunktionen und -anwendungen universell nutzbar sind. Dank des großen Funktionsumfangs stehen Benutzern alle Werkzeuge zur Verfügung, die sie
für die effiziente Arbeit und Kommunikation benötigen. Dieses Funktionsangebot muss durch Anwendungen wie
Unified Messaging und Call Center-Unterstützung noch erweiterbar sein.
Die Anzahl proprietärer SIP Protokollerweiterungen, die verwendet werden, soll auf ein Minimum reduziert sein. SIP ist das Protokoll, über das auch die Übergänge zu den Telefonprovidern realisiert werden, ohne auf teure TDM-basierte Hardware angewiesen zu sein.
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Kommunikationsapplikationen wie z.B. Voicemailsysteme, IVRs und automatisierte Vermittlungssysteme werden heute schon über SIP im LAN an die Kommunikationsserver gekoppelt.
Entwicklungen wie SIMPLE (Presence und Instant Messaging über SIP) sind als richtungsweisende
Anforderungen zu erfüllen.
Es ist zu erwarten, dass der Trend zu konvergenten Netzwerken nicht damit endet, dass Telefonie und Daten
über ein Netzwerk übertragen werden. Unternehmensnetze dienen in Zukunft als Transportplattform für verschiedenste Dienste. Konzepte wie SaaS (Software-as-a-Service) und CaaS (Communications-as-a-Service) sind in dem Bereich zukunftsweisend.
Die KID Magdeburg GmbH fordert einen Systemaufbau unter Berücksichtigung des SOA Konzeptes
(Service Oriented Architecture).
Anzubieten ist ein SIP-basierter Softswitch als Kern der IP-Telekommunikationslösung. Die KID Magdeburg GmbH erwartet von der Einführung eines modernen zentralisierten Kommunikationssystems auf Basis eines SIP Softswitches verschiedene Nutzeffekte. Das Hauptaugenmerk wirdc auf geringe TCO (Total Cost of Ownership) bei möglichst hohem ROI (Return of
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Investment) gelegt.
Die erwarteten Nutzeffekte sind zum einen durch die zwingende Notwendigkeit der Zentralisierung
begründet, es müssen insbesondere Einsparpotential bei Administration, Wartung und Support erreicht werden. Eine weitere Verbesserung muss sich durch den Einsatz der VoIP Technik bei Umzügen und Neueinrichtung
von Teilnehmern ergeben (MAC-Moves Adds and Changes).
Eher geringeres Potential wird bei Reduzierung der Kosten für Standleitungen und Gesprächskosten gesehen. Trotzdem sollte auch dieser Punkt von den Bietern berücksichtigt werden, insbesondere durch
Möglichkeiten zu zentralisierter PSTN Anbindung sowie Integration von Festnetz- und Mobiltelefonie in eine
Lösung.
Menge oder Umfang: Vgl. Ziffer II .1.4 und Ziffer II.1.5
Beschreibung der Optionen:
Eventuelle Verlängerung der Laufzeit des Rahmenvertrages um 12 Monate nach Ablauf der Grundlaufzeit
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 48 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: KID_TK_2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DEE0

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied sowie von jedem eingebundenen Drittunternehmen, auf dessen Eignung sich der Bieter stützt, zu unterschreiben und einzureichen sind nachfolgende Unterlagen der Ziffern III.2.1-2.3. Auf Anforderung sind alle Nachweise und
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Erklärungen auch für evtl. Nachunternehmer einzureichen (gem. § 13 LVG-LSA).
a) Angaben zum Firmenprofil, zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur sowie zum Personalbestand insgesamt sowie dessen beruflicher Qualifikation und dem Unternehmenskonzept gemäß Formblatt F3.
b) Nachweis über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindesthaftsumme von EUR 1.000.000,00 für Sach-, Personen- und Vermögensschäden je Schadensfall (Kopie). Es genügt eine verbindliche Erklärung, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
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c) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate.
d) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 Abs. 4 a) - g) EG VOL/A und § 6 Abs.
6 a) - e) EG VOL/A gemäß Formblatt F5.
e) Eigenerklärungen zu §§ 10, 12, 13 Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt (LVG LSA) und ergänzende
Vertragsbedingungen zu §§ 12, 17, 18 LVG LSA gemäß Formblatt F9.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von
jedem Mitglied sowie von jedem eingebundenen
Drittunternehmen,
auf dessen Eignung sich der Bieter stützt, zu unterschreiben und einzureichen sind nachfolgende Unterlagen der Ziffern III.2.1-2.3. Auf Anforderung sind alle Nachweise und Erklärungen auch für evtl.
Nachunternehmer einzureichen (gem. § 13 LVG-LSA). a) Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen des Unternehmens für die letzten 3 Geschäftsjahre pro Jahr.
b) Angaben über die Gesamtumsätze der letzten
drei Geschäftsjahre und der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Formblatt F6).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bieter, bei Bietergemeinschaften von
jedem Mitglied sowie von jedem eingebundenen
Drittunternehmen, auf dessen Eignung sich der
Bieter stützt, zu unterschreiben und einzureichen sind nachfolgende Unterlagen der Ziffern III.2.1-2.3. Auf Anforderung sind alle Nachweise und Erklärungen auch für evtl. Nachunternehmer einzureichen (gem. § 13
LVG-LSA).
a) Referenzliste des Bieters/der Bietergemeinschaft. Einzureichen ist eine Referenzliste des Bieters
bzw. der Bietergemeinschaft bzw. einbezogener Drittunternehmen, auf deren Eignung sich der Bieter bezieht. Die Referenzliste muss sich auf die wesentlichen, in den letzten 3 Jahren (vollständig) erbrachten Leistungen erstrecken, die mit der
ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, unter Angabe des Projektvolumens (in EUR), der Leistungszeit sowie Nennung des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner mit Telefonnummer (Formblatt F7). Einzureichen ist mindestens eine Referenz über eine vergleichbare Leistung mit einem Mindestvolumen von EUR 500.000,00 netto
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Siehe Vergabeunterlagen (Vertragserfüllungsbürgschaft und Gewährleistungsbürgschaft gemäß
Rahmenvertrag).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Siehe Vergabeunterlagen (Grundlage sind die Einzelabrufe auf Basis des EVB-IT-Systemlieferungsvertrags).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 48
Gültigkeitsdauer des Angebots: 30 Tage
Datum der Angebotseröffnung: 2013-08-07 📅
Öffnungsort: KID Magdeburg GmbH, Alter Markt 15, 39104 Magdeburg
Ort des Eröffnungstermins: KID Magdeburg GmbH, Alter Markt 15, 39104 Magdeburg
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Heimburger
Internetadresse: www.kid-magdeburg.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KID_TK_2013

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 345514115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107
Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Der Auftraggeber weist ferner auf die übrigen Präklusionsvorschriften des § 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB hin, nach denen ein etwaiger Antrag nach § 107 Abs. 1 GWB bereits unzulässig ist.
Mehr anzeigen
Die Vergabestelle informiert gemäß § 101a Abs. 1 GWB 10 Tage vor dem Vertragsschluss per Fax oder EMail die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens,
dessen Angebot angenommen werden soll und über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihrer Angebote sowie über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses in Textform. Mit der Abgabe des Angebotserklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass nicht berücksichtigten Bietern der Name des erfolgreichen Bieters mitgeteilt wird.
Mehr anzeigen
Es wird darauf hingewiesen, dass der Bieter mit der Abgabe seines Angebots auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A) unterliegt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe Ziffer VI.4.1.
Quelle: OJS 2013/S 119-202970 (2013-06-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 223-388057
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 119-202970
ABl. S-Ausgabe: 223

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 099 698,40 💰
1 308 701,49 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DEE0.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (60)
2. Kriterienkatalog (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-10-30 📅
Name: Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG
Postanschrift: Werner-von-Siemens-Ring 14a
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39116
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Thomas Heimburger
Quelle: OJS 2013/S 223-388057 (2013-11-14)