Beschaffung von Elektrotriebwagen für den Zweckverband Schönbuchbahn (Lieferung E-Triebzüge ZVS)

Zweckverband Schönbuchbahn

Gegenstand und Ziel der Ausschreibung ist es, 10 Triebzüge in E-Traktion mit den in den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb genannten Eigenschaften (kurzer Überblick) für den Verkehr auf der Schönbuchbahn zu beschaffen.
Der Auftraggeber behält sich vor, über eine Lieferoption den Lieferauftrag über 10 Triebzüge nachträglich um 3 weitere baugleiche Triebzüge für den Verkehr auf einer benachbarten Strecke so zu erweitern, dass diese in einer Serie gefertigt werden können.
Der Auftraggeber behält sich ferner vor, über eine zweite Lieferoptionen in einem Zeitraum von 3 Jahren nach Abnahme der Fahrzeuge bis zu 3 weitere Triebzüge nachzubestellen, um eine über seine Verkehrsprognosen hinaus ansteigenden Verkehrsnachfrage oder einen anderweitigen Fahrzeugmehrbedarf abdecken zu können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-03 Auftragsbekanntmachung
2015-04-22 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2013-06-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Schienenfahrzeuge
Menge oder Umfang: 10 Elektrotriebwagen; zusätzliche Option für bis zu 6 weitere Elektrotriebwagen;
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Schienenfahrzeuge 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Schönbuchbahn
Postanschrift: Parkstraße 16
Postleitzahl: 71034
Postort: Böblingen
Kontakt
E-Mail: g.springer@lrabb.de 📧
Telefon: +49 70316631887 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-03 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 107-182879
ABl. S-Ausgabe: 107
Zusätzliche Informationen
Als Liefertermin für den letzen der 10 Triebzüge ist derzeit der September 2017 vorgesehen. An die Abnahme schließt sich eine Gewährleistungsphase an. Der Auftraggeber behält sich vor für bestimmte Baugruppe der Triebzüge eine verlängerte Gewährleistung zu fordern. Die Einlösung von Lieferoptionen verlängert die Laufzeit. Der Vertrag kommt mit dem Zuschlag zustande. Vertragsbestandteile werden kumulativ: — der endverhandelte Werkliefervertrag, dessen Entwurf die ausgewählten Bieter mit den Verdingungsunterlagen erhalten, einschließlich seiner Anlagen — das endverhandelte Pflichtenheft, dessen Entwurf in Form eines Lastenhefts die ausgewählten Bieter mit den Verdingungsunterlagen erhalten, einschließlich seiner Anlagen — die Leistungsbeschreibung aus dem verbindlichen Angebot des Bieters — die Verhandlungsergebnisse — die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B). Allgemeine Geschäftsbedingungen der Teilnehmer werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss. Es wird eine europaweite Ausschreibung des Verhandlungsverfahrens gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A-EG) durchgeführt. Gemäß § 3 Abs. 3 lit b) VOL/A-EG erfolgt die Vergabe im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Zeitplan Der Teilnahmewettbewerb soll mit der Feststellung geeigneter Bieter im August 2013 abgeschlossen werden. Bis Oktober 2013 sind von den zugelassenen Bietern indikative Angebote zu erstellen. Diese Angebote werden ausgewertet, geprüft und bei Bedarf aufgeklärt. Im Anschluss daran beginnen die Verhandlungen, die bis zum Januar 2014 abgeschlossen sein sollen. Anschließend werden die Bieter auf Basis der Verhandlungsergebnisse zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert. Der Zuschlag soll spätestens im März 2014 erteilt werden. Stufe 1: Teilnahmewettbewerb Der Auftraggeber wird anhand der Auswahlkriterien höchstens fünf geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auffordern und diesen weitere Informationen zum Leistungsumfang zur Verfügung stellen. Stufe 2: Verhandlungsverfahren Der Auftraggeber weist zum Verfahrensablauf auf Folgendes hin: Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die geeigneten Bewerber unter Übersendung der Vergabeunterlagen aufgefordert, ein indikatives Angebot einzureichen. Alle Bieter, deren indikative Angebote den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Anforderungen an Form und Inhalt der Angebote entsprechen und fristgerecht eingereicht wurden, werden vom Auftraggeber in der nächsten Phase des Vergabeverfahrens, welches zur Abgabe von verbindlichen Angeboten führen soll, zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Ziel dieser Verhandlungsgespräche ist es, vor Abgabe der verbindlichen Angebote die endgültigen Vorgaben an die verbindlichen Angebote für sämtliche Bieter festzulegen. Bieter, mit denen solche Verhandlungsgespräche geführt wurden, werden in einem nächsten Schritt aufgefordert, ein verbindliches Angebot einzureichen. Alle fristgerecht abgegebenen verbindlichen Angebote werden entsprechend den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den ebenfalls in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien/dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Es wird eine Rangfolge erstellt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlagserteilung in Ansehen des Ergebnisses dieser Rangfolge ohne die Durchführung von weiteren Verhandlungsgesprächen vorzunehmen. Der Auftraggeber behält sich ebenfalls vor, zwei Bieter, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben und nach der Wertung auf den ersten zwei Rangplätzen liegen, zu weiteren Verhandlungsgesprächen einzuladen oder diese Bieter – ggf. nach Durchführung der Verhandlungsgespräche – zur Abgabe eines überarbeiteten Angebotes aufzufordern. Auch die überarbeiteten Angebote werden entsprechend den formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den Zuschlagskriterien/dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, abhängig von den Verhandlungsergebnissen weitere Verhandlungsgespräche durchzuführen. Nach Abschluss aller aus Sicht des Auftraggebers erforderlichen Verhandlungsrunden soll der Zuschlag auf das Angebot des Bieters erfolgen, welches unter Anwendung der Zuschlagskriterien/des Bewertungsverfahrens das wirtschaftlich günstigste Angebot darstellt. Die Verdingungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebotes verwendet werden; jede Veröffentlichung (auch auszugsweise) ist ohne die ausdrückliche Genehmigung der ausschreibenden Stelle nicht gestattet. Der Bieter hat, auch nach Beendigung der Angebotsphase, über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen geschäftlichen Angelegenheiten des Auftraggebers Verschwiegenheit zu wahren. Er hat hierzu auch die bei der Erstellung und Vorbereitung des Angebotes beschäftigten Mitarbeiter zu verpflichten. Ebenso verpflichtet sich die NVBW alle Angebotsunterlagen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Der Teilnahmeantrag muss vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis zum Mittwoch, 17.7.2013, 12:00 Uhr in vierfach identischer Ausführung in Papierform und in elektronischer Form bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg Herr Krauß Vergabestelle Wilhelmsplatz 11 70182 Stuttgart vorliegen. Die Teilnahmeanträge müssen verschlossen und von außen als solche kenntlich („Ausschreibung Fahrzeuge Schönbuchbahn“) gemacht sein. Teilnahmeanträge, die zu diesem Zeitpunkt nicht in vollständiger Form vorliegen, werden nicht berücksichtigt. Enthalten die Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Abgabe in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief, Fax, E-Mail) darauf hinzuweisen. Rügen und Fragen zum Teilnahmeantrag müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Dienstag, den 3.7.2013, 12:00 Uhr bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herr Krauß, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax +49 7112399123 und der E-Mail-Adresse: zvspool@zugpool.de eingereicht werden. Die Antworten werden ebenfalls schriftlich gegeben. Sowohl Fragen als auch Antworten werden, soweit sie von allgemeinem Interesse sind, in anonymisierter Form an alle Bewerber bekanntgegeben. Aufwendungen, die bei der Erstellung des Teilnahmeantrags und im weiteren Verlauf des Ausschreibungsvorgangs entstehen, werden nicht erstattet. Formale Anforderungen an die Teilnahmeanträge Abgabe in deutscher Sprache Der Teilnahmeantrag ist in allen seinen Bestandteilen, inklusive aller geforderten Nachweise und Erklärungen, in deutscher Sprache abzufassen. Fremdsprachliche Unterlagen müssen neben dem Original auch eine deutsche Übersetzung der Nachweise und Erklärungen beilegen. Hierfür entstehende Kosten sind vom Bieter zu tragen. Die Bieter tragen die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der eingereichten Nachweise und Erklärungen. Inhalte und Vollständigkeit des Teilnahmeantrages Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein; unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig. Der Teilnahmeantrag muss im Original von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben sein und alle geforderten Nachweise enthalten. In den zusätzlichen Exemplaren reichen Kopien aus. Aufbau und Gliederung des Teilnahmeantrages soll sich grundsätzlich an der Struktur dieser Verdingungsunterlagen orientieren. Der Teilnahmeantrag muss umfassen: — Teilnahmeantrag des Bieters mit einer rechtsverbindlichen Unterschrift, — Benennung eines verantwortlichen Ansprechpartners für das Vergabeverfahren, — Bestätigung der Bindefrist, Der Teilnahmeantrag muss zudem folgende Erklärungen enthalten: — Der Bewerber verpflichtet sich zur Einhaltung allgemeiner Verschwiegenheit und Vertraulichkeit hinsichtlich der durch die Leistungserbringung erworbenen Informationen. Bindefrist/Zuschlagsfrist Die Bindefrist des Teilnahmeantrags läuft bis 31.9.2013. Bis zum Ablauf dieses Datums ist der Bieter an seinen Teilnahmeantrag gebunden. Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen Teilnahmeanträge und Angebote von Bewerbern und Bietergemeinschaften, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, die bei Abgabe des Teilnahmeantrages nicht vorliegenden bzw. nicht den Anforderungen entsprechenden Dokumente zum Nachweis der Eignung nach Ziff. 5.1 bis 5.4 der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter Fristsetzung von den Bietern nachzufordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht fristgerecht nachkommen, kann dieser Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Fahrzeuge gehen in den aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool des ZVS ein. Ein kurzer Überblick der Anforderungen an die Fahrzeuge ist in den Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb dargestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand und Ziel der Ausschreibung ist es, 10 Triebzüge in E-Traktion mit den in den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb genannten Eigenschaften (kurzer Überblick) für den Verkehr auf der Schönbuchbahn zu beschaffen.
Der Auftraggeber behält sich vor, über eine Lieferoption den Lieferauftrag über 10 Triebzüge nachträglich um 3 weitere baugleiche Triebzüge für den Verkehr auf einer benachbarten Strecke so zu erweitern, dass diese in einer Serie gefertigt werden können.
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Der Auftraggeber behält sich ferner vor, über eine zweite Lieferoptionen in einem Zeitraum von 3 Jahren nach Abnahme der Fahrzeuge bis zu 3 weitere Triebzüge nachzubestellen, um eine über seine Verkehrsprognosen hinaus ansteigenden Verkehrsnachfrage oder einen anderweitigen Fahrzeugmehrbedarf abdecken zu können.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, über eine Lieferoption den Lieferauftrag über 10 Triebzüge nachträglich um 3 weitere baugleiche Triebzüge für den Verkehr auf einer benachbarten Strecke so zu erweitern, dass diese in einer Serie gefertigt werden können.
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Der Auftraggeber behält sich ferner vor, über eine zweite Lieferoptionen in einem Zeitraum von 3 Jahren nach Abnahme der Fahrzeuge bis zu 3 weitere Triebzüge nachzubestellen, um eine über seine Verkehrsprognosen hinaus ansteigenden Verkehrsnachfrage oder einen anderweitigen Fahrzeugmehrbedarf abdecken zu können.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bieter
ausgeschlossen werden, die keine ausreichende finanziellen oder wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (siehe Ziff. 5.2 der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) oder kein ausreichende Fachkunde, Erfahrung oder Zuverlässigkeit (siehe Ziff. 5.3 der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) nachweisen.
ferner ausgeschlossen werden,
a. nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
b. die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben.
c. die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben
d. die aufgrund eines der in Art. 45 Abs. 1 der Richtlinie 2004/18/EG genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Eigenerklärung gemäß einem bei der genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1.1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 Abs. 6 a) VOL/A-EG);
1.2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 6 Abs. 6 b) VOL/A-EG);
1.3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 6 Abs. 6 d) VOL/A-EG);
1.4. Angaben zum Umsatz (in Euro) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 und die Leistung „Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen“;
1.5. Soweit zutreffend: Angaben zum Gesamtumsatz des Konzerns (in Euro), dessen Unternehmen sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 und die Leistung „Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen“
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Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind in bei der Kontaktstelle anzufordernden Formblättern zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Herstellung und Lieferung von Fahrzeugen
1.1. Angaben zur Anzahl ausgelieferter Schienenfahrzeuge des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011;
1.2. Soweit zutreffend: Angaben zur Anzahl ausgelieferter Schienenfahrzeuge des Konzerns, dessen Unternehmen sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011;
1.3. Angaben zur Mitarbeiteranzahl sowohl im Bereich Konstruktion als auch im Bereich Arbeitsvorbereitung des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, um die fristgerechte Fertigung der Triebzüge sicherzustellen; die Mitarbeiteranzahl ist jeweils getrennt nach Qualifikation der beruflichen Ausbildung anzugeben, z. B. Dipl.-Ing. (oder vergleichbar), Techniker (oder vergleichbar), Meister (oder vergleichbar), Facharbeiter (oder vergleichbar), ungelernte Hilfskräfte;
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1.4. Darstellung der Fertigungskapazitäten (in Fertigungsstunden/Jahr und Fahrzeug(teil)en/Jahr) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, um die fristgerechte Fertigung der Triebzüge sicherzustellen. In die Darstellung sind jeweils separat die jährlichen Fertigungskapazitäten in firmeneigenen Zulieferwerken (z.B. für Wagenkästen oder Drehgestelle) aufzunehmen, soweit diese für die Fertigung von Komponenten der angefragten elektrischen Triebzüge notwendig sind.
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1.5. Nachweis eines Fertigungs- und Qualitätssicherungssystems. Der Nachweis kann durch eine Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität (wie etwa geplante Meilensteine im Rahmen der Konstruktion und Produktion) erbracht werden. Entsprechende Zertifizierungen sind vorzulegen.
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1.6. Nachweis der Verfügbarkeit über geeignete technische und infrastrukturelle Einrichtungen (z.B. Anzahl Gleise statische Inbetriebsetzung, dynamische Inbetriebnahme und Fahrerprobung) sowie des dazu notwendigen Fachpersonals (Mitarbeiteranzahl getrennt nach Qualifikation), um die Triebzüge fristgerecht in Betrieb setzen zu können;
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1.7. Vorlage einer Referenzliste über die in den Jahren 2008 bis 2012 ausgelieferten normalspurigen elektrischen Triebzüge für den SPNV in der EU (ohne UK und Irland), in Norwegen und der Schweiz mit Antriebsausrüstung für 25kV/50Hz bzw. 15kV/16,7 Hz Stromversorgung und mit vergleichbaren technischen Randbedingung wie in Kapitel 2.1). In der Referenzliste sind insbesondere Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Land, Anzahl Fahrzeuge, Länge (über Kupplung) und Sitzplatzkapazität anzugeben.
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1.8. Vorlage einer Referenzliste über die Zulassung von elektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugen zum Einsatz in Deutschland im Sinne der Transeuropäischen Interoperabilitätsverordnung (TEIV) und hier insbesondere der §§ 6 (Inbetriebnahmegenehmigung) und 7 (Bauartzulassung) beim Eisenbahnbundesamt (EBA) in den Jahren 2008 bis 2012. In der Referenzliste sind insbesondere Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Anzahl Fahrzeuge der Lieferserie, Art der Zulassung, Status des Verfahrens und Zeitpunkt der Zulassung anzugeben.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Vorgaben zu Vergütung und Zahlungsfristen werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Teilnahmeantrag einer Bietergemeinschaft muss von allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben sein. Fehlt die Unterschrift eines Mitgliedes, so liegt kein rechtsverbindlicher Teilnahmeantrag der Bietergemeinschaft vor. Der Teilnahmeantrag ist in einem solchen Fall von der Wertung auszuschließen. Kommt jedoch einem Mitglied aufgrund eines rechtsgültigen Gesellschaftsvertrages zum Zeitpunkt der Öffnung Alleingeschäftsführerbefugnis zu oder ist er aufgrund entsprechender Erklärung aller Mitglieder für alle bevollmächtigt, so genügt die Unterschrift dieses Mitglieds. Die Alleingeschäftsführerbefugnis ist in diesem Fall nachzuweisen.
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Geben mehrere Unternehmen ein gemeinschaftliches Angebot ab, so hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung muss die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall organisatorisch geregelt sein. Darüber hinaus sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die entsprechende Vollmacht ist dem Angebot beizufügen. Darüber hinaus ist zu erklären, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Die in den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb genannten Nachweise müssen für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe ist unzulässig.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Zurverfügungstellung von Haushaltsmitteln, insbesondere der endgültigen Förderzusage des Landes Baden-Württemberg für die Elektrifizierung der Schieneninfrastruktur. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn keine wirtschaftlich tragfähige Finanzierung der Fahrzeugbeschaffung gefunden wird.
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Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird.
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Der Auftragnehmer muss die geforderten Leistungen grundsätzlich selbst erbringen. Falls Subunternehmer beauftragt werden sollen, sind Angaben über diese Kooperationspartner und Produktionsstätten zu machen. Der Auftragnehmer hat in diesem Fall in seinem Angebot Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an Unterauftragnehmer übertragen will. Die Unterauftragnehmer sind zu benennen bzw. bekannt zu geben. Dies betrifft nicht Lieferanten für Fahrzeugkomponenten.
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Unternehmen, die sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.

Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
Die Eignung der Teilnehmer wird anhand der nachzuweisenden finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (siehe Ziff. 5.2 der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) sowie anhand der nachzuweisenden Fachkunde, Erfahrung und Zuverlässigkeit (siehe Ziff. 5.3 der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) festgestellt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch folgende Kriterien:
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1. Erfahrungen des Unternehmens mit der EBA-Zulassung von SchienenfahrzeugenBewertung: 5 Punkte = liegt vor und es werden bedeutende Erfahrungen angegeben, 3 Punkte = liegt vor aber es werden keine bedeutende Erfahrungen angegeben, 0 Punkte = Keine aussagekräftigen Angaben;
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2. Erklärung hinsichtlich des Gesamtumsatzes der Unternehmens im Eisenbahnbereich sowie des Umsatzes bezüglich der Herstellung und Lieferung von Wechselstrom-Elektrotriebwagen (Gegenstand der Vergabe), jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre Bewertung: 5 Punkte = es werden bedeutende Umsätze bezgl. Gegenstand der Vergabe getätigt, 3 Punkte = es werden keine bedeutenden Umsätze bezgl. Gegenstand der Vergabe getätigt; 0 Punkte = Keine aussagekräftigen Angaben;
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Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sowie Einzelheiten der Bewertung werden den nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zum weiteren Verfahren zugelassenen Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen übersendet.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Günther Springer
Name: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Postanschrift: Wilhelmsplatz 11
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70182
Kontaktperson: Vergabestelle
Herrn Andreas Krauß
Telefon: +49 71123991107 📞
E-Mail: krauss@nvbw.de 📧
Fax: +49 7112399123 📠
URL der Dokumente: http://www.nvbw.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.nvbw.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Als Liefertermin für den letzen der 10 Triebzüge ist derzeit der September 2017 vorgesehen.
An die Abnahme schließt sich eine Gewährleistungsphase an. Der Auftraggeber behält sich vor für bestimmte Baugruppe der Triebzüge eine verlängerte Gewährleistung zu fordern. Die Einlösung von Lieferoptionen verlängert die Laufzeit.
Der Vertrag kommt mit dem Zuschlag zustande. Vertragsbestandteile werden kumulativ:
— der endverhandelte Werkliefervertrag, dessen Entwurf die ausgewählten Bieter mit den Verdingungsunterlagen erhalten, einschließlich seiner Anlagen
— das endverhandelte Pflichtenheft, dessen Entwurf in Form eines Lastenhefts die ausgewählten Bieter mit den Verdingungsunterlagen erhalten, einschließlich seiner Anlagen
— die Leistungsbeschreibung aus dem verbindlichen Angebot des Bieters
— die Verhandlungsergebnisse
— die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Teilnehmer werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss.
Es wird eine europaweite Ausschreibung des Verhandlungsverfahrens gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A-EG) durchgeführt. Gemäß § 3 Abs. 3 lit b) VOL/A-EG erfolgt die Vergabe im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
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Zeitplan
Der Teilnahmewettbewerb soll mit der Feststellung geeigneter Bieter im August 2013 abgeschlossen werden. Bis Oktober 2013 sind von den zugelassenen Bietern indikative Angebote zu erstellen. Diese Angebote werden ausgewertet, geprüft und bei Bedarf aufgeklärt. Im Anschluss daran beginnen die Verhandlungen, die bis zum Januar 2014 abgeschlossen sein sollen. Anschließend werden die Bieter auf Basis der Verhandlungsergebnisse zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert. Der Zuschlag soll spätestens im März 2014 erteilt werden.
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Stufe 1: Teilnahmewettbewerb
Der Auftraggeber wird anhand der Auswahlkriterien höchstens fünf geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auffordern und diesen weitere Informationen zum Leistungsumfang zur Verfügung stellen.
Stufe 2: Verhandlungsverfahren
Der Auftraggeber weist zum Verfahrensablauf auf Folgendes hin: Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die geeigneten Bewerber unter Übersendung der Vergabeunterlagen aufgefordert, ein indikatives Angebot einzureichen. Alle Bieter, deren indikative Angebote den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Anforderungen an Form und Inhalt der Angebote entsprechen und fristgerecht eingereicht wurden, werden vom Auftraggeber in der nächsten Phase des Vergabeverfahrens, welches zur Abgabe von verbindlichen Angeboten führen soll, zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Ziel dieser Verhandlungsgespräche ist es, vor Abgabe der verbindlichen Angebote die endgültigen Vorgaben an die verbindlichen Angebote für sämtliche Bieter festzulegen.
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Bieter, mit denen solche Verhandlungsgespräche geführt wurden, werden in einem nächsten Schritt aufgefordert, ein verbindliches Angebot einzureichen. Alle fristgerecht abgegebenen verbindlichen Angebote werden entsprechend den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den ebenfalls in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien/dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Es wird eine Rangfolge erstellt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlagserteilung in Ansehen des Ergebnisses dieser Rangfolge ohne die Durchführung von weiteren Verhandlungsgesprächen vorzunehmen.
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Der Auftraggeber behält sich ebenfalls vor, zwei Bieter, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben und nach der Wertung auf den ersten zwei Rangplätzen liegen, zu weiteren Verhandlungsgesprächen einzuladen oder diese Bieter – ggf. nach Durchführung der Verhandlungsgespräche – zur Abgabe eines überarbeiteten Angebotes aufzufordern. Auch die überarbeiteten Angebote werden entsprechend den formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den Zuschlagskriterien/dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, abhängig von den Verhandlungsergebnissen weitere Verhandlungsgespräche durchzuführen.
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Nach Abschluss aller aus Sicht des Auftraggebers erforderlichen Verhandlungsrunden soll der Zuschlag auf das Angebot des Bieters erfolgen, welches unter Anwendung der Zuschlagskriterien/des Bewertungsverfahrens das wirtschaftlich günstigste Angebot darstellt.
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Die Verdingungsunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebotes verwendet werden; jede Veröffentlichung (auch auszugsweise) ist ohne die ausdrückliche Genehmigung der ausschreibenden Stelle nicht gestattet.
Der Bieter hat, auch nach Beendigung der Angebotsphase, über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen geschäftlichen Angelegenheiten des Auftraggebers Verschwiegenheit zu wahren. Er hat hierzu auch die bei der Erstellung und Vorbereitung des Angebotes beschäftigten Mitarbeiter zu verpflichten. Ebenso verpflichtet sich die NVBW alle Angebotsunterlagen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
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Der Teilnahmeantrag muss vollständig, in deutscher Sprache und von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben bis zum
Mittwoch, 17.7.2013, 12:00 Uhr
in vierfach identischer Ausführung in Papierform und in elektronischer Form bei der
Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg
Herr Krauß
Vergabestelle
Wilhelmsplatz 11
70182 Stuttgart
vorliegen.
Die Teilnahmeanträge müssen verschlossen und von außen als solche kenntlich („Ausschreibung Fahrzeuge Schönbuchbahn“) gemacht sein. Teilnahmeanträge, die zu diesem Zeitpunkt nicht in vollständiger Form vorliegen, werden nicht berücksichtigt.
Enthalten die Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich den Auftraggeber vor Abgabe in schriftlicher oder fernschriftlicher Form (Brief, Fax, E-Mail) darauf hinzuweisen.
Rügen und Fragen zum Teilnahmeantrag müssen ausschließlich schriftlich in deutscher Sprache bis zum Dienstag, den 3.7.2013, 12:00 Uhr bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Herr Krauß, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart, krauss@nvbw.de, Fax +49 7112399123 und der E-Mail-Adresse: zvspool@zugpool.de eingereicht werden.
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Die Antworten werden ebenfalls schriftlich gegeben. Sowohl Fragen als auch Antworten werden, soweit sie von allgemeinem Interesse sind, in anonymisierter Form an alle Bewerber bekanntgegeben.
Aufwendungen, die bei der Erstellung des Teilnahmeantrags und im weiteren Verlauf des Ausschreibungsvorgangs entstehen, werden nicht erstattet.
Formale Anforderungen an die Teilnahmeanträge
Abgabe in deutscher Sprache
Der Teilnahmeantrag ist in allen seinen Bestandteilen, inklusive aller geforderten Nachweise und Erklärungen, in deutscher Sprache abzufassen. Fremdsprachliche Unterlagen müssen neben dem Original auch eine deutsche Übersetzung der Nachweise und Erklärungen beilegen. Hierfür entstehende Kosten sind vom Bieter zu tragen. Die Bieter tragen die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der eingereichten Nachweise und Erklärungen.
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Inhalte und Vollständigkeit des Teilnahmeantrages
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein; unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig.
Der Teilnahmeantrag muss im Original von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben sein und alle geforderten Nachweise enthalten. In den zusätzlichen Exemplaren reichen Kopien aus.
Aufbau und Gliederung des Teilnahmeantrages soll sich grundsätzlich an der Struktur dieser Verdingungsunterlagen orientieren. Der Teilnahmeantrag muss umfassen:
— Teilnahmeantrag des Bieters mit einer rechtsverbindlichen Unterschrift,
— Benennung eines verantwortlichen Ansprechpartners für das Vergabeverfahren,
— Bestätigung der Bindefrist,
Der Teilnahmeantrag muss zudem folgende Erklärungen enthalten:
— Der Bewerber verpflichtet sich zur Einhaltung allgemeiner Verschwiegenheit und Vertraulichkeit hinsichtlich der durch die Leistungserbringung erworbenen Informationen.
Bindefrist/Zuschlagsfrist
Die Bindefrist des Teilnahmeantrags läuft bis 31.9.2013. Bis zum Ablauf dieses Datums ist der Bieter an seinen Teilnahmeantrag gebunden.
Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Teilnahmeanträge und Angebote von Bewerbern und Bietergemeinschaften, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die bei Abgabe des Teilnahmeantrages nicht vorliegenden bzw. nicht den Anforderungen entsprechenden Dokumente zum Nachweis der Eignung nach Ziff. 5.1 bis 5.4 der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter Fristsetzung von den Bietern nachzufordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht fristgerecht nachkommen, kann dieser Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
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Die Fahrzeuge gehen in den aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool des ZVS ein.
Ein kurzer Überblick der Anforderungen an die Fahrzeuge ist in den Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb dargestellt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gem. § 107 Abs. 3 GWB unverzüglich rügen. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung der Auftraggeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
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Quelle: OJS 2013/S 107-182879 (2013-06-03)
Ergänzende Angaben (2015-04-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 079-139537
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 107-182879
ABl. S-Ausgabe: 79
Quelle: OJS 2015/S 079-139537 (2015-04-22)