BLB AC/RWTH/GHI Neubau Georessourcen/Projektsteuerungsleistungen 005-13-01207

BLB NRW Aachen

Die RWTH Aachen beabsichtigt einen Neubau für das Institut für Gesteinshüttenkunde als Bestandteil der Fakultät 5 (Georessourcen und Materialtechnik) zu errichten. Die vorhandenen Räumlichkeiten im Kernbereich der RWTH können die Durchführung von Lehre und Forschung nicht mehr adäquat gewährleisten. Das Institut soll auf den Campus Melaten verlagert werden und dort den Auftakt für die Bündelung und Zentrierung der im Stadtgebiet verteilten Institute der Fachgruppe Georessourcen & Materialtechnik bilden. Das Institut für Gesteinshüttenkunde setzt sich aus den Lehrstühlen Keramik und feuerfeste Werkstoffe (KfW), Glas und keramische Verbundwerkstoffe (GkV) sowie dem Lehrgebiet Modellbildung in der Werkstofftechnik (MiW) zusammen. Für das Institut soll ein Neubau mit ca. 2 840,50 m² NF 1-6 geplant werden. Das Ziel von Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Keramik und Feuerfeste Werkstoffe ist das Verständnis materialwissenschaftlicher Zusammenhänge im Bereich Keramik und ihre Umsetzung in industrielle Prozesse und Anwendungen. Die Werkstoffpalette umfasst sowohl die klassischen Gebiete der feuerfesten Werkstoffe und Baustoffe der Silikatkeramik als auch die Technische Keramik sowie Hochleistungskeramik bis hin zur Biokeramik. Herausragende mechanische, physikalische und chemische Eigenschaften dieser unterschiedlichen Werkstoffe eröffnen eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten z.B. im Maschinenbau, in der Umwelt- und Energietechnik, auch bei extrem hohen Temperaturen sowie Halbleiterindustrie und in der Medizintechnik. Ein weiterer Schwerpunkt wird durch den Lehrstuhl Glas und Keramische Verbundwerkstoffe abgedeckt. Hier werden die Forschungsschwerpunkte Prozesstechnik, Glaskorrosion, Thermochemie mineralischer Werkstoffe und Verbundwerkstoffe bearbeitet. In dem Gebiet der Prozesstechnik werden Strategien entwickelt, um die Effizienz des Glasschmelzprozess zu steigern. Bei der Untersuchung der Glaskorrosion wird die hydrolytische Beständigkeit von Mehrkomponenten Gläsern im Kontakt mit wässrigen Lösungen bearbeitet. Durch Berechnungen und Analysen auf dem Gebiet der Thermochemie mineralischer Werkstoffe können Materialeigenschaften auch von Funktionsgläsern und funktionalisierten Oberflächen sehr genau bestimmt bzw. vorhergesagt werden. Des Weiteren wird die Entwicklung hochinnovativer Verbundwerkstoffe, zum Beispiel beim Einsatz in der Brennstofftechnologie, vorangetrieben. Das Lehrgebiet Modellbildung in der Werkstofftechnik bildet einen interdisziplinären Brückenschlag zwischen der Grundlagenforschung physikalischer Modellbildung über fortgeschrittene numerische und informationstechnische Methoden bis hin zu angewandten ingenieurwissenschaftlichen Fragen des Materialdesigns und der Prozessoptimierung. Kern der Forschung bildet das Gebiet der Materialsimulation mit Fokus auf simulationsgestütztem Design von atomaren Strukturen. Entsprechend der Lehrgebiete sind die 3 Arbeitsgruppen Keramik, Glas und Modellbildung gegliedert, die zusammen mit der jeweiligen Institutsleitung eine Fläche von ca. 800 m² an Büro und Besprechungsräumen benötigen. Die Arbeitsgruppen sollen räumlich-funktional gegliedert sein, jedoch auch einen projektbezogenen und interdisziplinären Austausch ermöglichen.
Für die Lehre wird ein kleiner Hörsaal mit ca. 80 m², sowie ein weiterer Seminarraum mit ca. 50 m² benötigt. Beide Bereiche sollten möglichst zentral im Eingangsbereich des Institutes angeordnet sein. Die Laborbereiche des Institutes sind funktional unterteilt in die Bereiche Thermo-Optik (ca. 160 m²) bspw. für experimentelle Anwendungen im Bereich der Differentialthermoanalyse (DTA) und Thermogravimetrie (DSC?TG), Keramik und Formgebung (ca. 160 m²), Zement und Bindemittel (ca. 130 m²), Messtechnik und Analytik (ca. 220 m²) zur Untersuchung von keramischen Strukturen im Nanometer-Bereich, Ofentechnik (ca. 500 m²) für die Charakterisierung von Hochtemperatureigenschaften bis 3 000 °C sowie Chemie (ca. 140 m²) u.a. zur Analyse des Korrosionsverhaltens technischer Gläser und Aufbereitung (ca. 120 m²). Die Laborbereiche machen
eine Gesamtfläche von ca. 1 430 m² aus. Im Bereich der Ofentechnik ist auch die Technische Versuchshalle mit ca. 200 m² angesiedelt. Diese ist ebenerdig mit direkter Anbindung nach außen anzuordnen. Hier findet auch die Anlieferung von Material und Proben statt. Die Versuchshalle ist mit einer 5 t Kranbahn auszustatten.
Eine auf generative Fertigungsverfahren ausgelegte Werkstatt benötigt ca. 160 m².
Die Laborbereiche und die Werkstatt werden teilweise lehrstuhlübergreifend genutzt. Durch die funktionale Unterteilung in die o.g. Bereiche sollen die Labore optimal miteinander „interagieren“ können und ungünstige Raumzusammenhänge vermieden werden. Hierbei ist vor allem die räumliche Trennung der sensiblen Mess- und Analytikräume von den lärm- und schwingungsintensiven Aufbereitungsräumen, aber auch der Ofentechnik und der Werkstatt zu achten. Die Messräume sind möglichst erdgebunden zu planen, um auf technisch aufwändige und entsprechend teure Schwingungsentkopplung so weit wie möglich verzichten zu können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-07 Auftragsbekanntmachung
2015-09-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-10-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO für den Neubau des Instituts für Gesteinshüttenkunde (GHI). Die Baukosten liegen bei voraussichtlich ca. 11.000.000,00 Euro brutto (Kostengruppe 200 bis 600). Es ist geplant, die Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO ab der Projektstufe 1 bis zur Projektstufe 5 sowie die Administration des Projektraumes ConjectPM zu vergeben. Mit Vertragsschluss werden die Projektstufen 1 bis 2 sofort vergeben. Der Abruf der Projektstufen 3 bis 5 wird optional vereinbart. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.Geschätzter Wert ohne MwSt: Währung: EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BLB NRW Aachen
Postanschrift: Mies-van-der-Rohe-Straße 10
Postleitzahl: 52074
Postort: Aachen
Kontakt
Internetadresse: http://www.blb.nrw.de 🌏
E-Mail: btv.ac@blb.nrw.de 📧
Telefon: +49 241435100 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-07 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 196-338919
ABl. S-Ausgabe: 196
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Vergabestelle kann darüber hinaus die digitale Angebotsabgabe zulassen. Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Der Umschlag ist mit dem Kennzettel zu versehen sowie mit dem Firmennamen und der Firmenanschrift zu beschriften. Bekanntmachungs-ID: CXPUYYNYDAY
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die RWTH Aachen beabsichtigt einen Neubau für das Institut für Gesteinshüttenkunde als Bestandteil der Fakultät 5 (Georessourcen und Materialtechnik) zu errichten. Die vorhandenen Räumlichkeiten im Kernbereich der RWTH können die Durchführung von Lehre und Forschung nicht mehr adäquat gewährleisten. Das Institut soll auf den Campus Melaten verlagert werden und dort den Auftakt für die Bündelung und Zentrierung der im Stadtgebiet verteilten Institute der Fachgruppe Georessourcen & Materialtechnik bilden. Das Institut für Gesteinshüttenkunde setzt sich aus den Lehrstühlen Keramik und feuerfeste Werkstoffe (KfW), Glas und keramische Verbundwerkstoffe (GkV) sowie dem Lehrgebiet Modellbildung in der Werkstofftechnik (MiW) zusammen. Für das Institut soll ein Neubau mit ca. 2 840,50 m² NF 1-6 geplant werden. Das Ziel von Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Keramik und Feuerfeste Werkstoffe ist das Verständnis materialwissenschaftlicher Zusammenhänge im Bereich Keramik und ihre Umsetzung in industrielle Prozesse und Anwendungen. Die Werkstoffpalette umfasst sowohl die klassischen Gebiete der feuerfesten Werkstoffe und Baustoffe der Silikatkeramik als auch die Technische Keramik sowie Hochleistungskeramik bis hin zur Biokeramik. Herausragende mechanische, physikalische und chemische Eigenschaften dieser unterschiedlichen Werkstoffe eröffnen eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten z.B. im Maschinenbau, in der Umwelt- und Energietechnik, auch bei extrem hohen Temperaturen sowie Halbleiterindustrie und in der Medizintechnik. Ein weiterer Schwerpunkt wird durch den Lehrstuhl Glas und Keramische Verbundwerkstoffe abgedeckt. Hier werden die Forschungsschwerpunkte Prozesstechnik, Glaskorrosion, Thermochemie mineralischer Werkstoffe und Verbundwerkstoffe bearbeitet. In dem Gebiet der Prozesstechnik werden Strategien entwickelt, um die Effizienz des Glasschmelzprozess zu steigern. Bei der Untersuchung der Glaskorrosion wird die hydrolytische Beständigkeit von Mehrkomponenten Gläsern im Kontakt mit wässrigen Lösungen bearbeitet. Durch Berechnungen und Analysen auf dem Gebiet der Thermochemie mineralischer Werkstoffe können Materialeigenschaften auch von Funktionsgläsern und funktionalisierten Oberflächen sehr genau bestimmt bzw. vorhergesagt werden. Des Weiteren wird die Entwicklung hochinnovativer Verbundwerkstoffe, zum Beispiel beim Einsatz in der Brennstofftechnologie, vorangetrieben. Das Lehrgebiet Modellbildung in der Werkstofftechnik bildet einen interdisziplinären Brückenschlag zwischen der Grundlagenforschung physikalischer Modellbildung über fortgeschrittene numerische und informationstechnische Methoden bis hin zu angewandten ingenieurwissenschaftlichen Fragen des Materialdesigns und der Prozessoptimierung. Kern der Forschung bildet das Gebiet der Materialsimulation mit Fokus auf simulationsgestütztem Design von atomaren Strukturen. Entsprechend der Lehrgebiete sind die 3 Arbeitsgruppen Keramik, Glas und Modellbildung gegliedert, die zusammen mit der jeweiligen Institutsleitung eine Fläche von ca. 800 m² an Büro und Besprechungsräumen benötigen. Die Arbeitsgruppen sollen räumlich-funktional gegliedert sein, jedoch auch einen projektbezogenen und interdisziplinären Austausch ermöglichen.
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Für die Lehre wird ein kleiner Hörsaal mit ca. 80 m², sowie ein weiterer Seminarraum mit ca. 50 m² benötigt. Beide Bereiche sollten möglichst zentral im Eingangsbereich des Institutes angeordnet sein. Die Laborbereiche des Institutes sind funktional unterteilt in die Bereiche Thermo-Optik (ca. 160 m²) bspw. für experimentelle Anwendungen im Bereich der Differentialthermoanalyse (DTA) und Thermogravimetrie (DSC?TG), Keramik und Formgebung (ca. 160 m²), Zement und Bindemittel (ca. 130 m²), Messtechnik und Analytik (ca. 220 m²) zur Untersuchung von keramischen Strukturen im Nanometer-Bereich, Ofentechnik (ca. 500 m²) für die Charakterisierung von Hochtemperatureigenschaften bis 3 000 °C sowie Chemie (ca. 140 m²) u.a. zur Analyse des Korrosionsverhaltens technischer Gläser und Aufbereitung (ca. 120 m²). Die Laborbereiche machen
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eine Gesamtfläche von ca. 1 430 m² aus. Im Bereich der Ofentechnik ist auch die Technische Versuchshalle mit ca. 200 m² angesiedelt. Diese ist ebenerdig mit direkter Anbindung nach außen anzuordnen. Hier findet auch die Anlieferung von Material und Proben statt. Die Versuchshalle ist mit einer 5 t Kranbahn auszustatten.
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Eine auf generative Fertigungsverfahren ausgelegte Werkstatt benötigt ca. 160 m².
Die Laborbereiche und die Werkstatt werden teilweise lehrstuhlübergreifend genutzt. Durch die funktionale Unterteilung in die o.g. Bereiche sollen die Labore optimal miteinander „interagieren“ können und ungünstige Raumzusammenhänge vermieden werden. Hierbei ist vor allem die räumliche Trennung der sensiblen Mess- und Analytikräume von den lärm- und schwingungsintensiven Aufbereitungsräumen, aber auch der Ofentechnik und der Werkstatt zu achten. Die Messräume sind möglichst erdgebunden zu planen, um auf technisch aufwändige und entsprechend teure Schwingungsentkopplung so weit wie möglich verzichten zu können.
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Menge oder Umfang:
Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO für den Neubau des Instituts für Gesteinshüttenkunde (GHI). Die Baukosten liegen bei voraussichtlich ca. 11.000.000,00 Euro brutto (Kostengruppe 200 bis 600). Es ist geplant, die Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO ab der Projektstufe 1 bis zur Projektstufe 5 sowie die Administration des Projektraumes ConjectPM zu vergeben. Mit Vertragsschluss werden die Projektstufen 1 bis 2 sofort vergeben. Der Abruf der Projektstufen 3 bis 5 wird optional vereinbart. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
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Geschätzter Wert ohne MwSt:
Währung: EUR.
Beschreibung der Optionen:
Der Abruf der Projektstufen 3 bis 5 wird optional vereinbart. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Dauer: 40 Monate
Referenznummer: 005-13-01207
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Aachen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung der Formulare (Bewerberbogen) mit der Bewerbung einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Die Erklärungen sind, wo gefordert, rechtsverbindlich zu unterschreiben.
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Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerberbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt, sind auch für diese die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Fehlende Erklärungen und Nachweise können nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von sieben Kalendertagen nachgereicht werden.Folgende Nachweise und Erklärungen sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
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— Organigramm gemäß Vorlage aller an der Bewerbung beteiligten Unternehmen(Bewerbungsteilnehmer),
— Unterschriebener Teilnahmeantrag,
— Anlage 1: Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur,
— Anlage 2: Erklärung, zu § 4 (6) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß den Punkten a, b, c, d, e, f und g des § 4 (6) VOF vorliegen),
— Anlage 3: Erklärung, zu § 4 (9) VOF (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß den Punkten a, b, c, d und e des § 4 (9) VOF vorliegen),
— Anlage 4: Erklärung zu § 2 (3) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen),
— Anlage 5: Erklärung zu § 4 (2), 1. TS VOF (Wirtschaftliche Verknüpfungen),
— Anlage 6: Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung (TVgG),
— Anlage 7A: Erklärung zu § 4 (2) 2.Spiegelstrich und §5(6) VOF (Zusammenarbeit mit anderen),
— Anlage 7B: Erklärung zu § 4 (4) (Bildung einer Arbeitsgemeinschaft),
— Anlage 8: Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien (TVgG).
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Anlage 9: Nachweis der Eignung nach § 5 (4)a VOF: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Projektsteuerungsleistungen durch Bestätigung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 3 000 000,00 EUR für Personenschäden sowie 3 000 000,00 EUR für sonstige Schäden. Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen garantiert werden,
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— Anlage 10: Nachweis der Eignung nach § 5 (4)c VOF: Erklärung über den Gesamtumsatz Honorare des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft inkl. Nachunternehmer in den letzten 3 Jahren 2010–2012, Angaben gem. Bewerberbogen.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Anlage 11: Nachweis der Eignung nach § 5 (5) e VOF
Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistung verfügen wird: BLB-Standards (CAD, GAEB, StLB-Bau, ConjectPM ), Einzelheiten siehe Bewerberbogen,
— Anlage 12A: Nachweis der Eignung nach § 5 (5) a VOF Nachweis über die berufliche Befähigung der für das Projekt vorgesehenen Projektleitung
Voraussetzung für die Wertung: Der Projektleiter muss Ingenieur sein. Der Projektleiter muss Erfahrung als Projektleiter in der Projektsteuerung haben. Der Projektleiter muss Basiskenntnisse in der Anwendung von Office-Produkten, in der Nutzung eines digitalen Projektraumes und in der Nutzung von AVA-Programmen haben, Angaben gem. Bewerberbogen bzw. im Beiblatt IT-Kompetenz,
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— Anlage 12B: Nachweis der Eignung nach § 5 (5) a VOF Nachweis über die berufliche Befähigung der für das Projekt vorgesehenen Stellvertretenden Projektleitung
Voraussetzung für die Wertung: Der Stellvertretende Projektleiter muss Ingenieur sein. Der Stellvertretende Projektleiter muss Erfahrung als Stellvertretender Projektleiter/Projektleiter in der Projektsteuerung haben. Der Stellvertretende Projektleiter muss Basiskenntnisse in der Anwendung von Office-Produkten, in der Nutzung eines digitalen Projektraumes und in der Nutzung von AVA-Programmen haben, Angaben gem. Bewerberbogen bzw. im Beiblatt IT-Kompetenz,
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— Anlage 13: Nachweis der Eignung nach § 5 (5) d VOF Erklärung, aus der das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers/der Mitglieder Bewerbergemeinschaft / des Nachunternehmers hervorgeht, Angaben gem. Bewerberbogen,
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— Anlagen 14.0-14.3 (ggfs 14.4 ff.) Nachweis der Eignung nach § 5 (5) b VOF:
Angaben zu Referenzen
Drei Referenzen (zum Erreichen der maximalen Bewertung) zu erbrachten Projektsteuerungsleistungen. Voraussetzung für die Wertung: Eine Projektstufe wurde in dem Zeitraum 1.1.2006 bis 30.9.2013 begonnen und abgeschlossen, Angaben gem. Bewerberbogen.
Alle Referenzen sind grundsätzlich durch eine Bescheinigung des Auftraggebers nachzuweisen, Angaben gem. Bewerberbogen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft für Projektsteuerungsleistungen mit den Mindestdeckungssummen von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden. Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen garantiert werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese in die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen. Mehrfachbeteiligungen von Unternehmen, die nicht Bieter bzw. Mitglied einer Bietergemeinschaft sind, als Nachunternehmer mehrerer Bieter bzw. Bietergemeinschaften, sind zulässig.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie 2005/36/EG: Anerkennung von Berufsqualifikationen berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland unter der vorgenannten Berufsbezeichnung tätig zu werden.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Folgende Kriterien werden im Rahmen einer Punktebewertung geprüft und gewichtet:
Berufserfahrung Projektleiter: 30,0 %
Qualifikation/Fachrichtung: 3,0 %, Gesamtberufserfahrung: 5,0 %, Erfahrung in der Projektsteuerung: 5,0 %, persönliche Referenz Erfahrung im Baustellenbetrieb: 5,0 %, persönliche Referenz als Projektleiter in der Projektsteuerung, Art der Baumaßnahme: 5,0 %, persönliche Referenz als Projektleiter in der Projektsteuerung, Projektgröße in Baukosten nach DIN 276 in der Fassung von Dezember 2008 (Kostengruppe 200 bis 600): 3,0 %, Anzahl der seit 2006 als Projektleiter begonnene und bis 30.9.2013 abgeschlossenen Projekte, in denen mindestens 2 Projektstufen bearbeitet wurden: 4,0 %
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Berufserfahrung Stellvertretender Projektleiter: 20,0 %
Qualifikation/Fachrichtung: 3,0 %, Gesamtberufserfahrung: 2,0 %, Erfahrung in der Projektsteuerung: 2,0 %, persönliche Referenz Erfahrung im Baustellenbetrieb: 4,0 %, persönliche Referenz als Stellvertretender Projektleiter/Projektleiter in der Projektsteuerung, Art der Baumaßnahme: 5,0 %, persönliche Referenz als Stellvertretender Projektleiter/Projektleiter in der Projektsteuerung, Projektgröße in Baukosten nach DIN 276 in der Fassung von Dezember 2008 (Kostengruppe 200 bis 600): 2,0 %, Anzahl der seit 2006 als Stellvertretender Projektleiter/Projektleiter begonnene und bis 30.9.2013 abgeschlossenen Projekte, in denen mindestens 2 Projektstufen bearbeitet wurden: 2,0 %
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Anzahl fest angestellte Beschäftigte (Hauptsitz inkl. Niederlassungen)
insgesamt: 2,0 %
im Bereich Projektsteuerung mit Ingenieurqualifikation Fachrichtung Fachplanung Technische Ausrüstung: 4,0 %
im Bereich Projektsteuerung mit Ingenieurqualifikation Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen Hochbau: 4,0 %
Gesamtumsatz (Honorare) netto im Mittel der letzten drei Jahre (Hauptsitz inkl. Niederlassungen): 5,0 %
Umsatz (Honorare Projektsteuerungsleistungen) netto im Mittel der letzten drei Jahre (Hauptsitz inkl. Niederlassungen): 5,0 %
Referenzen (mindestens 3 zum Erreichen der maximalen Bewertung) zum Leistungsbild Projektsteuerung: 30,0 %, Auftraggeber: 9,0 %, Art der Baumaßnahme: 9,0 %, Einhaltung Bauzeit (Planung zu Beginn LPH 8): 3,0 %, Einhaltung Kosten: 3,0 %, Baukosten nach DIN 276 in der Fassung von Dezember 2008 (Kostengruppe 200 bis 600): 6,0 %. Die Bewertung erfolgt im Mittel der eingereichten Referenzen.
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Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 5 Punkte je nach Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte.
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Die Wertungsmatrix kann unter http://www.evergabe.blb.nrw.de heruntergeladen werden. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix werden mindestens drei und höchstens fünf Bewerber aufgefordert, ein Angebot einzureichen und an dem Verhandlungstermin teilzunehmen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Internetadresse: www.blb.nrw.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 005-13-01207
Zusätzliche Informationen
Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Die Vergabestelle kann darüber hinaus die digitale Angebotsabgabe zulassen.
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Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein.
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Der Umschlag ist mit dem Kennzettel zu versehen sowie mit dem Firmennamen und der Firmenanschrift zu beschriften.
Bekanntmachungs-ID: CXPUYYNYDAY

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Blumenthalstraße 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2217740197 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Postanschrift: Mercedesstraße 12
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40470
Quelle: OJS 2013/S 196-338919 (2013-10-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-09-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 255 500,25 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: https://evergabe.blb.nrw.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 175-318493
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 196-338919
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPUYYNY4TP.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: RWTH Aachen Gesteinshüttenkunde, 52074 Aachen.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektanalyse (15)
2. Vorgehensweise bei der Steuerung des Projektes (15)
3. Projektänderungsantrag/Entscheidungsvorlage (15)
4. Vorgehensweise bei der Termin-/Kostensteuerung (15)
5. Gesamteindruck Präsentation (10)
6. Honorarvorschlag (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-06-19 📅
Name: Thost Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Villinger Str. 6
Postort: Pforzheim
Postleitzahl: 75179
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer NRW
Postanschrift: Blumenthalstr. 33
Quelle: OJS 2015/S 175-318493 (2015-09-07)