BLB Do / Bochum / Ruhr-Universität Bochum / Kernsanierung GC-Komplex: Projektsteuerung
Die Ruhr-Universität Bochum wurde 1965 als erste neu gegründete Universität der BRD in Form einer Campusuniversität unter Zugrundelegung der damaligen aktuellen baulich-funktionalen Kenntnisse errichtet. Die Architektur orientiert alle Gebäude in einer klaren Struktur mit einem einheitlichen Aussehen. Mittels industrieller Planung und Bauweise wurden die entwickelten Gebäudetypen der Institutsbereiche mit jeweils zwei Stahlbetonkernen für Treppen, Aufzüge, sanitäre Einrichtungen und Versorgungsschächte versehen. Das übrige Tragsystem, bestehend aus geschosshohen Stützen und Decken, bietet Geschoßflächen, die zusammenhängend oder in Einzelräume unterteilt genutzt werden können. Flexible Raumkonzepte sollten eine schnelle Anpassung an veränderte Verhältnisse erlauben. So finden sich in der Architektur der Ruhr-Universität all jene Elemente wieder, die zu Beginn der sechziger Jahre als modern und innovativ galten; voran stand die Forderung nach Funktionalität.
Die hier ausgeschriebenen Projektsteuerungsleistungen beziehen sich auf das Gebäude GC (G-Reihe). Grundsätzlich ist innerhalb der Kernsanierung der Rückbau des bestehenden GC-Komplexes bis in den Rohbauzustand vorgesehen. Daran anschließend erfolgt der Neuaufbau des Gebäudes. Bei der Sanierung des Gebäudekomplexes GC ist die Einbindung in die vorhandene architektonisch-gestalterische Gliederung der Ruhr-Universität Bochum ein wichtiger Aspekt, um das einheitliche Gesamterscheinungsbild der baulichen Struktur nicht zu beeinträchtigen.
Folgende wesentliche Nutzungen sind zukünftig vorgesehen:
- Fakultät für Philologie;
- Restflächen der juristischen, wirtschaftswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fakultäten;
- Institut für Deutschlandforschung;
- Institut für Arbeitswissenschaft;
- Institut für Berg-/Energierecht;
- Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik;
- Zentrale Einrichtungen: Hörsäle, Bibliotheken, Optinalbereiche, Cafeteria, Rezeption, Poststelle, Druckzentrum, Infrastrukturelles sowie technisches Gebäudemanagement, Studentinnenschaft.
Mit diesem heterogenen Flächenbedarf von ca. 21.600 m2 NF gehen jeweils unterschiedliche Anforderungen an die bau- und versorgungstechnische Infrastruktur einher.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-14.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2013-11-14
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Auftragsbekanntmachung
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