Die Technische Hochschule Mittelhessen Gießen-Friedberg plant den Neubau eines Laborgebäudes auf der ehemaligen Housing Area in Friedberg aus Mitteln des Hochschulpaktes 2020 II. Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 704 m² Nutzfläche 1-6 und einer Kostenobergrenze von 3,4 Mio EUR für die Kostengruppen 200 - 500. Neben den Laborflächen von rund 410 m² NF 1-6, welche ein erschütterungs- und schwingungsfreies Gebäude erfordern, sind Büroflächen, Gruppenarbeitsräume und Seminarräume sowie Lagerflächen vorzusehen. Im Hinblick auf eine Optimierung des zeitlichen Ablaufs wird erwogen, das Gebäude in Modulbauweise bzw. Fertigteilbauweise bei gleichzeitiger Gewährleistung einer angemessenen architektonischen Qualität zu erstellen. Die Nutzerübergabe des Gebäudes ist für Juni 2015 vorgesehen. Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die gemeinsame Vergabe der Objektplanung (gemäß § 34 HOAI 2013), der Fachplanung Tragwerksplanung (gemäß §§ 49 und 51 HOAI 2013) und der Fachplanung für die Technische Ausrüstung (gemäß §§ 53 und 55 HOAI 2013). Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF (2009) für das oben genannte Gebäude, mit einem städtebaulichen Ideenteil für das Areal von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern erarbeiten zu lassen. Der städtebauliche Ideenteil umfasst ein Teilgrundstück der Housing Area von ca. 8.300 m². Für diese Entwicklungsfläche sind die folgenden Zuordnungen der Fachhochschule Friedberg vorgesehen: — Neubau eines Laborgebäudes HSP 2020 II (siehe oben) — Neubau eines Technologiezentrums — Parkierungsflächen — Erweiterungsfläche für ein Hochschulgebäude Die Aufgabenbeschreibung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für die Erarbeitung des Lösungsvorschlags mit Ideenteil wird ein Bearbeitungshonorar gezahlt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-08-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 2 - 9, Ingenieurleistung der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49 und 51 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 3 - 5 sowie Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 und 55 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 2 - 3, in Teilen 4, 5 - 9 und Anlagengruppen 1 - 8.Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 2 - 9, Ingenieurleistung der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49 und 51 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 3 - 5 sowie Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 und 55 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 2 - 3, in Teilen 4, 5 - 9 und Anlagengruppen 1 - 8.Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de📧
Telefon: +49 60311670📞
Fax: +49 6031167126 📠
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 03.09.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=YCRFLPFTZIJPTDUC
nachr. HAD-Ref. : 39/4691
nachr. V-Nr/AKZ : A.0421.131604
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 03.09.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Die Technische Hochschule Mittelhessen Gießen-Friedberg plant den Neubau eines Laborgebäudes auf der ehemaligen Housing Area in Friedberg aus Mitteln des Hochschulpaktes 2020 II.
Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 704 m² Nutzfläche 1-6 und einer Kostenobergrenze von 3,4 Mio EUR für die Kostengruppen 200 - 500. Neben den Laborflächen von rund 410 m² NF 1-6, welche ein erschütterungs- und schwingungsfreies Gebäude erfordern, sind Büroflächen, Gruppenarbeitsräume und Seminarräume sowie Lagerflächen vorzusehen.
Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 704 m² Nutzfläche 1-6 und einer Kostenobergrenze von 3,4 Mio EUR für die Kostengruppen 200 - 500. Neben den Laborflächen von rund 410 m² NF 1-6, welche ein erschütterungs- und schwingungsfreies Gebäude erfordern, sind Büroflächen, Gruppenarbeitsräume und Seminarräume sowie Lagerflächen vorzusehen.
Im Hinblick auf eine Optimierung des zeitlichen Ablaufs wird erwogen, das Gebäude in Modulbauweise bzw. Fertigteilbauweise bei gleichzeitiger Gewährleistung einer angemessenen architektonischen Qualität zu erstellen.
Die Nutzerübergabe des Gebäudes ist für Juni 2015 vorgesehen.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die gemeinsame Vergabe der Objektplanung (gemäß § 34 HOAI 2013), der Fachplanung Tragwerksplanung (gemäß §§ 49 und 51 HOAI 2013) und der Fachplanung für die Technische Ausrüstung (gemäß §§ 53 und 55 HOAI 2013).
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die gemeinsame Vergabe der Objektplanung (gemäß § 34 HOAI 2013), der Fachplanung Tragwerksplanung (gemäß §§ 49 und 51 HOAI 2013) und der Fachplanung für die Technische Ausrüstung (gemäß §§ 53 und 55 HOAI 2013).
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF (2009) für das oben genannte Gebäude, mit einem städtebaulichen Ideenteil für das Areal von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern erarbeiten zu lassen.
Es ist vorgesehen, nach Abschluss des Auswahlverfahrens einen Lösungsvorschlag nach § 20 Abs. 2 VOF (2009) für das oben genannte Gebäude, mit einem städtebaulichen Ideenteil für das Areal von den zur Verhandlung geladenen Bewerbern erarbeiten zu lassen.
Der städtebauliche Ideenteil umfasst ein Teilgrundstück der Housing Area von ca. 8.300 m². Für diese Entwicklungsfläche sind die folgenden Zuordnungen der Fachhochschule Friedberg vorgesehen:
— Neubau eines Laborgebäudes HSP 2020 II (siehe oben)
— Neubau eines Technologiezentrums
— Parkierungsflächen
— Erweiterungsfläche für ein Hochschulgebäude
Die Aufgabenbeschreibung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für die Erarbeitung des Lösungsvorschlags mit Ideenteil wird ein Bearbeitungshonorar gezahlt.
Menge oder Umfang:
Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 2 - 9, Ingenieurleistung der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49 und 51 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 3 - 5 sowie Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 und 55 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 2 - 3, in Teilen 4, 5 - 9 und Anlagengruppen 1 - 8.
Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 2 - 9, Ingenieurleistung der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49 und 51 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 14, Leistungsphasen 3 - 5 sowie Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 und 55 HOAI (2013) i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 2 - 3, in Teilen 4, 5 - 9 und Anlagengruppen 1 - 8.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Beschreibung der Optionen:
§ 34 HOAI 2013 Leistungsphasen 5 - 8 und 9
§ 51 HOAI 2013 Leistungsphase 5
§ 55 HOAI 2013 Leistungsphasen 5 - 8 und 9
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: A.0421.131604
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen-Friedberg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium);
Excel-Datei(en) und PDF-Datei(en) der vorgenannten Formblätter zweifach auf Daten-CDs.;
2.1.2 Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
2.1.2 Verbindliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
2.1.3 Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium);
2.1.4 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Architekt/in" in Verbindung mit der Bauvorlagenberechtigung bzw. "Ingenieur/in" führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium).
2.1.4 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Architekt/in" in Verbindung mit der Bauvorlagenberechtigung bzw. "Ingenieur/in" führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF und gemäß III.1.1) (Ausschlusskriterium);
(Auswahlkriterium, Wichtung 20 %)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieuren in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
2.3.1 Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieuren in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Mindestanforderung Objektplanung Gebäude (Ausschlusskriterium): 3 festangestellte, mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure;
Mindestanforderung Tragwerksplanung (Ausschlusskriterium): 2 festangestellte, mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure;
2.3.2 Angaben nach § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der Teilprojektleiter der Fachdisziplinen. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können;
2.3.2 Angaben nach § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der Teilprojektleiter der Fachdisziplinen. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können;
2.3.3 Darstellung nach § 5 Abs. 5b VOF der in den letzten 8 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für 4 Referenzen (A. - D.) mit jeweiliger Kurzbeschreibung (jeweils max. 2 DIN A4 Seiten):
Referenzen:
A. Referenz Objektplanung Gebäude (Wichtung 15 %);
B. Referenz Fachplanung Tragwerksplanung (Wichtung 15 %);
Der Ausschluss einer Referenz führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Anforderungen an die Referenzen (A. - D.):
(Ausschlusskriterien)
— Der Referenzbogen ist vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
— Die Referenz muss in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (wie z. B. Projektbroschüren).
— Die Referenz muss in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (wie z. B. Projektbroschüren).
— Die Mehrfachnennung eines Projektes unter A., B., C. und D. ist möglich.
— Die Referenz muss ein Neubau im Bereich einer Bildungseinrichtung (Schule / Hochschule) und / oder Forschungseinrichtung sein.
— Angabe der Nutzfläche (Mindestanforderung: Nutzfläche 1 - 6 > 500 m²), der Bruttogrundfläche und der Bauwerkskosten
— Angabe der beauftragten bzw. erbrachten Leistungsphasen:
— Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 - 3 und 4 + 5: LPH 3 und 5 - 8 beauftragt
— Leistungsstand: Die LPH 8 muss begonnen haben
— Angabe von Leistungszeitraum des Bewerbers, Bauzeit und Übergabe an Nutzer:
Mindestanforderung: Die Referenz darf nicht älter als 8 Jahre sein, d.h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 01.8.2005 erfolgt sein.
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro) sowie die Teilprojektleiter
— Angaben zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten)
— Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
— Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
Anforderungen an die Referenz (A.):
(Ausschlusskriterium)
— Die Referenz muss für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB ausgeführt worden sein.
Zusätzliche Anforderungen an die Referenzen:
(Auswahlkriterien)
— Bauwerkskosten: (KG 300 + 400 brutto) mind. 1,9 Mio. Euro (Referenz A. - D.)
— Die Referenz soll für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB ausgeführt worden sein (Referenz B. - D.)
— Bei der Referenz handelt es sich um einen Modulbau, d.h. ein Gebäude, welches aus in Serie vorgefertigten Bauteilen bzw. aus modularen, vorgefertigten Raumelementen hergestellt wurde (Referenz A. + B.)
— Bei der Referenz handelt es sich um ein Laborgebäude (Referenz A., C. + D.)
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 511 290,00 EUR, für sonstige Schäden 153 390,00 EUR, jeweils zweifach maximiert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Objektplanung Gebäude sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF nachweisen können.
Teilnahmeberechtigt für die Tragwerksplanung sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Teilnahmeberechtigt für die technische Ausrüstung sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen:
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (netto) der letzten drei Jahre (Punkte der einzelnen Planer in Summe): 20,0 %
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure in den letzten drei Jahren (Punkte der einzelnen Planer in Summe): 20,0 %
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0421.131604
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 03.09.2013, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 156-272521 (2013-08-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-02-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 485 840,57 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postort: Friedberg / Hessen
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-01-10 📅
Name: Architekturbüro Alfred Möller
Postanschrift: Goethestraße 2
Postort: Bad Nauheim
Postleitzahl: 61231
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2014/S 029-047103 (2014-02-06)