Christian-Albrecht-Universität (CAU)/Neubau Forschung und Lehre (FuL) am UKSH Kiel, 1. BA
Hochbauplanung für die CAU/Neubau Forschung und Lehre (FuL) am UKSH Kiel, 1. BA
Ziel der Maßnahme ist es, zusätzliche zentralisierte Forschungs- und Lehrflächen der Medizin zu schaffen, um der Versprengung der Flächen über den Campus entgegen zu wirken. Die Planungen sehen vor, im Nord-Westen des Campus Kiel einen wirtschaftlichen eigenständigen Campus aufzubauen, um die campusweite Verteilung von Forschung und Lehre zu zentralisieren. Endgültig geplant sind zwei Neubauabschnitte.
Gegenstand des 1. Bauabschnittes (Forschungsneubau) ist es, ein Verfügungsgebäude für die medizinische Laborforschung mit Standardräumen für eine flexible Belegung und eine dezentrale Tierunterbringung zur temporären Unterbringung von Nagern im Versuch im Gebäude entstehen zu lassen. Es ist eine Bauvoranfrage von der Landesregierung als fünfgeschossiges Gebäude genehmigt worden.
Die Nutzfläche NF 1-6 soll ca. 4.000 m² betragen. Diese können sich auf 5 Vollgeschosse und 1 Kellergeschoss verteilen. Zusätzlich ist eine oberirdische Anbindung zwischen 1. und 2. BA vorgesehen und zu untersuchen, ob eine zusätzliche unterirdische Anbindung möglich ist.
Grundlagen der Planung sind das genehmigte Raumprogramm und das technische Raumprogramm. Wichtig für die CAU ist dabei die Möglichkeit einer von den Flächen der Krankenvorsorgung unabhängigen Bewirtschaftung des entstehenden Forschungs- und Lehrcampus zu erreichen. Die dafür erforderlichen anteiligen Serviceflächen müssen daher bei den baulichen Planungen des neu entstehenden Gebäudekomplexes aus Forschungsneubau I berücksichtigt werden. Es muß eine mediengetrennte Versorgung der neuen Gebäude vom übrigen Bestand des UKSH möglich sein. Es wird eine flexible Laborstruktur angestrebt, in der aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der wissenschaftlichen und klinischen Forschung realisiert werden können.
Ziel des Gebäudeentwurfs ist die architektonische Integration des Baukörpers in den städtebaulichen Kontext. Die Außenlinien des Neubaus sind gesetzt, da sie eine optimale Flächenausnutzung garantieren und auch in der Bauvoranfrage eingetragen sind. Mögliche Erweiterungen oder Anbindungen an bestehende Gebäude oder zukünftig geplante Gebäude in der Gesamtentwicklung des Campus sind bei der Planung zu berücksichtigen und werden von der GMSH über einen städtebaulichen Rahmenplan vorgegeben.
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bieter im Zuge des Verhandlungsverfahrens um eine Arbeitsprobe zur Lösung der Fassadengestaltung bitten.
Der Bauherr bekennt sich zu den Prinzipien des nachhaltigen Bauens, wie sie beispielhaft im Leitfaden des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung niedergelegt sind, wobei der Bauherr im Rahmen der Auslobung dies noch spezifiziert.
Projekttermine:
FU-Bau bis Anfang 2014
Baubeginn Ende 2014
Übergabe des Gebäudes Ende 2016
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-04-26
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Auftragsbekanntmachung
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2014-07-29
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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