Citymanagement Zentrum Karl-Marx-Straße

Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung

Die Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/Länder- Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff [Aktion! Karl-Marx-Straße] zusammengefasst. Seit dem 1.4.2011 ist die Karl-Marx-Straße Teil eines gemäß § 142 Baugesetzbuch (BauGB) förmlich festgelegten Sanierungsgebietes.
Seit Oktober 2010 besteht ein Citymanagement für die Karl-Marx-Straße. Der mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung bestehende Vertrag läuft zum Ende September 2013 aus. Die Fortführung der Aufgaben des Citymanagers ab Oktober 2013 durch das Stadtentwicklungsamt soll eine Neuausrichtung der inhaltlichen und organisatorischen Schwerpunktsetzungen vornehmen. Hierfür ist eine entsprechende Auftragsvergabe notwendig.
Angestrebt wird eine generelle Neuausrichtung mit dem Schwerpunkt eines inhaltlichen Querschnittsansatzes und einer Konzentration auf das Städtebauförderungsgebiet. Die Betreuungsangebote für den Standort und die zu entwickelnden Nutzungsangebote sind entsprechend der sich aus dem im Leitbild 2020 ergebenden Neuprofilierung des Standortes gleichberechtigt und in ihrer gegenseitigen Wechselwirkung zu verfolgen. Entwicklungsaufgaben (Standort und Immobilien) sollen aufgrund der umfangreichen Schnittstellen mit den weiteren Aufgaben der Gebietsentwicklung in sehr enger Abstimmung mit dem Stadtentwicklungsamt und seinem Gebietsbeauftragten erfolgen. Betreuungsaufgaben für den Standort sollen in zunehmend enger Abstimmung mit der zu entwickelnden Standortgemeinschaft und der bezirklichen Wirtschaftsförderung, Begleitmaßnahmen zu den Straßenbauarbeiten in enger Abstimmung mit dem Tiefbauamt erfolgen. Darüber hinaus sind fallbezogen weitere Akteure einzubinden. Es soll eine Schwerpunktverlagerung bei den Aufgaben entsprechend ihrer Relevanz erfolgen (weniger Gutachten, mehr Standortvermarktung für Kunden, Investoren und Projektentwickler), möglichst Vor-Ort-Präsenz als „Kümmerer“, sowie Ansiedlungs- und Flächenmanagement im Wesentlichen nur bei größeren Flächen. Das Entwicklungsziel der [Aktion! Karl-Marx-Straße] ist eine funktionale Weiterentwicklung des Standortes. Eine oft sehr zeitaufwendige, lokale Betreuung vorhandener Betriebe ist überwiegend dann zu betreiben, wenn von diesen ein relevanter Beitrag zur Stabilisierung oder Weiterentwicklung des Standortes geleistet wird.
Das Citymanagement soll unter klarer und authentischer Kommunikation mit den relevanten Akteuren qualifizierte Durchführungserfolge erzielen. In dieser Hinsicht nicht zielführende Ansätze werden aufgegeben.
Das Citymanagement soll während der Dauer der Förderung – bis voraussichtlich 2026 – weiter aufgebaut sowie aufgabenbezogen auch zunehmend in die Hände der Standortgemeinschaft gegeben werden und danach in einer selbstfinanzierten und –organisierten Form fortbestehen.
Im Fokus der Arbeit liegt ab Oktober 2013 die Standortbekümmerung mit Bildung einer Standortgemeinschaft sowie die Akquise und Betreuung neuer Investitionen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem bereits beauftragten Gebietsbetreuer des städtebaulichen Sanierungsgebietes sowie eine umfassende Präsenz vor Ort sind in diesem Zusammenhang unabdingbar. Die Ziele des Citymanagements werden anhand von Bausteinen und Modulen definiert.
1. Baustein A Öffentlichkeitsarbeit für Citymanagement.
2. Baustein B Modul 1 – Institutionalisierung des Citymanagements.
3. Baustein B Modul 2 – Standort- und Baustellenmarketing.
4. Baustein B Modul 3 – Feste und Aktionen sowie Aktionärsfonds (hier nur Steuerungsmittel).
5. Baustein B Modul 4 – Profilierung Nutzungs- u. Branchenmix, Ansiedlungsmanagement, Mitwirkung bei der Immobilienprojektentwicklung.
6. Baustein B Modul 5 – Allgemeine Steuerungsleistungen.
7. Baustein C „Aktionärsfonds Karl-Marx-Straße - Projektmittel“.
Der Leistungsbaustein A umfasst die Öffentlichkeitsarbeit für das Citymanagement. Diese Aufgabe ist zwar inhaltlich dem Citymanagement zuzuordnen, wird aber bereits von einem anderen Auftragnehmer (Büro für Öffentlichkeitsarbeit Fromlowitz + Schilling) umgesetzt. Das Citymanagement bewirtschaftet die Mittel und kooperiert mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Der Leistungsbaustein B umfasst die Institutionalisierung des Citymanagements. Diese zentrale Aufgabe dient der Sicherung der Entwicklung funktionierender Strukturen über die Förderzeiträume hinaus. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden ist es Aufgabe des Citymanagers, auf der Grundlage bestehender Strukturen, wie der Lenkungsgruppe, eine Standortgemeinschaft aufzubauen. Im Rahmen des 2. Moduls besteht für das Citymanagement die Möglichkeit, die Stärken des Standortes und seine besonderen Vorzüge aufzuzeigen. Es besteht das Erfordernis, Stadtmarketing als integrativen Bestandteil des Citymanagements durchzuführen. Auf Grund der weiteren Durchführung von Straßenbaumaßnahmen ist infolge der damit einhergehenden Belastungen für den Geschäftsbetrieb ein Baustellenmarketing erforderlich. Die betroffenen Händler, Kultur- und Dienstleistungsbetriebe sollen im Wesentlichen durch Information und Konfliktmanagement unterstützt werden. Aufgabe hierbei ist die direkte Kommunikation zwischen dem Tiefbauamt und den von Baumaßnahmen betroffenen lokalen Gewerbemietern, aber auch die allgemeine Information aller Ortsansässigen durch monatliche Baustellenflyer, einen Handelsnewsletter u. ä. In diesem Zusammenhang steht auch das Modul 3, welches die Planung und Durchführung von Festen und Aktionen (z. B. Ramadanfest, LateLightShopping) beinhaltet. Die Gemeinschaft der ansässigen Betriebe sowie die Kundenbindung sollen hierdurch gestärkt werden. Ebenfalls soll der Standort stadtweit beworben und dadurch zusätzliche Kunden und Besucher gewonnen werden. Zu den weiteren Aufgaben (Modul 4) gehören die Optimierung des Nutzungs- und Branchenmixes durch die Weiterentwicklung und Umsetzung bestehender konzeptioneller und strategischer Ansätze. Maßgeblich für die Weiterentwicklung sind zum Einen diejenigen Stärken und Potentiale, die der Standort selbst bietet, Zum Anderen kommt es u. a. auf die Mieten-, Kaufkraftentwicklung und kundschaftsbezogene Realisierungsfähigkeit (Marktgerechtigkeit) der Branchen und Nutzungen und eine möglichst dem Hauptzentrum entsprechende Zentralität an. Potentielle Nutzer/Investoren/Projektentwickler sollen zudem durch geeignete Maßnahmen gezielt angesprochen werden, um sie für den Standort zu interessieren.
Die Leistungen des Citymanagements umfassen zum einen die durch den Auftragnehmer zu erbringenden Managementleistungen und zum anderen die Bewirtschaftung von Sachmitteln und Personalmitteln für die Einbindung von Leistungen Dritter.
Es sind Abstimmungen mit dem Auftraggeber (Stadtentwicklungsamt mit beauftragtem Gebietsbetreuer Aktive Zentren/Sanierungsgebiet), dem beauftragten Büro für Öffentlichkeitsarbeit, der weiteren Bezirksverwaltung (insbes. Wirtschaftsförderung, Fachbereich Kultur, Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt), lokalen Gremien (z. B. Lenkungsgruppe, Quartiersmanagement) sowie weiteren Institutionen und einzelnen Akteuren durchzuführen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-06-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (3 Jahre und 3 Monate) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3) angegebene Laufzeit besteht nicht.Das Auftragsvolumen für die gesamte Laufzeit liegt bei maximal 304 000 EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Postanschrift: Karl-Marx-Straße 83
Postleitzahl: 12040
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-neukoelln 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-12 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 115-196359
ABl. S-Ausgabe: 115
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_CityKMS, 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen, 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden, 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen, 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird, 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird, 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig, 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein, 7. Die Bewerberunterlagen (keine festen Bindungen, sondern abgeheftet auf Heftstreifen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren Citymanagement Karl-Marx-Straße“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt, 8. Zusätzliche Anfragen sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 9.7.2013, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Nr. 1) veröffentlicht, 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Projektmitarbeiter auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100%ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. Im Verhandlungsverfahren muss der vorgesehene Hauptbearbeiter das Projekt selbst vorstellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Karl-Marx-Straße umfasst das Zentrum des Bezirks Neukölln (eines der Berliner Hauptzentren gemäß Flächennutzungsplan) und wurde bereits im November 2008 durch Beschluss des Berliner Senats zunächst als Fördergebiet in das Bund/Länder- Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Die hierauf aufbauenden Maßnahmen werden unter dem Dachbegriff [Aktion! Karl-Marx-Straße] zusammengefasst. Seit dem 1.4.2011 ist die Karl-Marx-Straße Teil eines gemäß § 142 Baugesetzbuch (BauGB) förmlich festgelegten Sanierungsgebietes.
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Seit Oktober 2010 besteht ein Citymanagement für die Karl-Marx-Straße. Der mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung bestehende Vertrag läuft zum Ende September 2013 aus. Die Fortführung der Aufgaben des Citymanagers ab Oktober 2013 durch das Stadtentwicklungsamt soll eine Neuausrichtung der inhaltlichen und organisatorischen Schwerpunktsetzungen vornehmen. Hierfür ist eine entsprechende Auftragsvergabe notwendig.
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Angestrebt wird eine generelle Neuausrichtung mit dem Schwerpunkt eines inhaltlichen Querschnittsansatzes und einer Konzentration auf das Städtebauförderungsgebiet. Die Betreuungsangebote für den Standort und die zu entwickelnden Nutzungsangebote sind entsprechend der sich aus dem im Leitbild 2020 ergebenden Neuprofilierung des Standortes gleichberechtigt und in ihrer gegenseitigen Wechselwirkung zu verfolgen. Entwicklungsaufgaben (Standort und Immobilien) sollen aufgrund der umfangreichen Schnittstellen mit den weiteren Aufgaben der Gebietsentwicklung in sehr enger Abstimmung mit dem Stadtentwicklungsamt und seinem Gebietsbeauftragten erfolgen. Betreuungsaufgaben für den Standort sollen in zunehmend enger Abstimmung mit der zu entwickelnden Standortgemeinschaft und der bezirklichen Wirtschaftsförderung, Begleitmaßnahmen zu den Straßenbauarbeiten in enger Abstimmung mit dem Tiefbauamt erfolgen. Darüber hinaus sind fallbezogen weitere Akteure einzubinden. Es soll eine Schwerpunktverlagerung bei den Aufgaben entsprechend ihrer Relevanz erfolgen (weniger Gutachten, mehr Standortvermarktung für Kunden, Investoren und Projektentwickler), möglichst Vor-Ort-Präsenz als „Kümmerer“, sowie Ansiedlungs- und Flächenmanagement im Wesentlichen nur bei größeren Flächen. Das Entwicklungsziel der [Aktion! Karl-Marx-Straße] ist eine funktionale Weiterentwicklung des Standortes. Eine oft sehr zeitaufwendige, lokale Betreuung vorhandener Betriebe ist überwiegend dann zu betreiben, wenn von diesen ein relevanter Beitrag zur Stabilisierung oder Weiterentwicklung des Standortes geleistet wird.
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Das Citymanagement soll unter klarer und authentischer Kommunikation mit den relevanten Akteuren qualifizierte Durchführungserfolge erzielen. In dieser Hinsicht nicht zielführende Ansätze werden aufgegeben.
Das Citymanagement soll während der Dauer der Förderung – bis voraussichtlich 2026 – weiter aufgebaut sowie aufgabenbezogen auch zunehmend in die Hände der Standortgemeinschaft gegeben werden und danach in einer selbstfinanzierten und –organisierten Form fortbestehen.
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Im Fokus der Arbeit liegt ab Oktober 2013 die Standortbekümmerung mit Bildung einer Standortgemeinschaft sowie die Akquise und Betreuung neuer Investitionen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem bereits beauftragten Gebietsbetreuer des städtebaulichen Sanierungsgebietes sowie eine umfassende Präsenz vor Ort sind in diesem Zusammenhang unabdingbar. Die Ziele des Citymanagements werden anhand von Bausteinen und Modulen definiert.
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1. Baustein A Öffentlichkeitsarbeit für Citymanagement.
2. Baustein B Modul 1 – Institutionalisierung des Citymanagements.
3. Baustein B Modul 2 – Standort- und Baustellenmarketing.
4. Baustein B Modul 3 – Feste und Aktionen sowie Aktionärsfonds (hier nur Steuerungsmittel).
5. Baustein B Modul 4 – Profilierung Nutzungs- u. Branchenmix, Ansiedlungsmanagement, Mitwirkung bei der Immobilienprojektentwicklung.
6. Baustein B Modul 5 – Allgemeine Steuerungsleistungen.
7. Baustein C „Aktionärsfonds Karl-Marx-Straße - Projektmittel“.
Der Leistungsbaustein A umfasst die Öffentlichkeitsarbeit für das Citymanagement. Diese Aufgabe ist zwar inhaltlich dem Citymanagement zuzuordnen, wird aber bereits von einem anderen Auftragnehmer (Büro für Öffentlichkeitsarbeit Fromlowitz + Schilling) umgesetzt. Das Citymanagement bewirtschaftet die Mittel und kooperiert mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Der Leistungsbaustein B umfasst die Institutionalisierung des Citymanagements. Diese zentrale Aufgabe dient der Sicherung der Entwicklung funktionierender Strukturen über die Förderzeiträume hinaus. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden ist es Aufgabe des Citymanagers, auf der Grundlage bestehender Strukturen, wie der Lenkungsgruppe, eine Standortgemeinschaft aufzubauen. Im Rahmen des 2. Moduls besteht für das Citymanagement die Möglichkeit, die Stärken des Standortes und seine besonderen Vorzüge aufzuzeigen. Es besteht das Erfordernis, Stadtmarketing als integrativen Bestandteil des Citymanagements durchzuführen. Auf Grund der weiteren Durchführung von Straßenbaumaßnahmen ist infolge der damit einhergehenden Belastungen für den Geschäftsbetrieb ein Baustellenmarketing erforderlich. Die betroffenen Händler, Kultur- und Dienstleistungsbetriebe sollen im Wesentlichen durch Information und Konfliktmanagement unterstützt werden. Aufgabe hierbei ist die direkte Kommunikation zwischen dem Tiefbauamt und den von Baumaßnahmen betroffenen lokalen Gewerbemietern, aber auch die allgemeine Information aller Ortsansässigen durch monatliche Baustellenflyer, einen Handelsnewsletter u. ä. In diesem Zusammenhang steht auch das Modul 3, welches die Planung und Durchführung von Festen und Aktionen (z. B. Ramadanfest, LateLightShopping) beinhaltet. Die Gemeinschaft der ansässigen Betriebe sowie die Kundenbindung sollen hierdurch gestärkt werden. Ebenfalls soll der Standort stadtweit beworben und dadurch zusätzliche Kunden und Besucher gewonnen werden. Zu den weiteren Aufgaben (Modul 4) gehören die Optimierung des Nutzungs- und Branchenmixes durch die Weiterentwicklung und Umsetzung bestehender konzeptioneller und strategischer Ansätze. Maßgeblich für die Weiterentwicklung sind zum Einen diejenigen Stärken und Potentiale, die der Standort selbst bietet, Zum Anderen kommt es u. a. auf die Mieten-, Kaufkraftentwicklung und kundschaftsbezogene Realisierungsfähigkeit (Marktgerechtigkeit) der Branchen und Nutzungen und eine möglichst dem Hauptzentrum entsprechende Zentralität an. Potentielle Nutzer/Investoren/Projektentwickler sollen zudem durch geeignete Maßnahmen gezielt angesprochen werden, um sie für den Standort zu interessieren.
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Die Leistungen des Citymanagements umfassen zum einen die durch den Auftragnehmer zu erbringenden Managementleistungen und zum anderen die Bewirtschaftung von Sachmitteln und Personalmitteln für die Einbindung von Leistungen Dritter.
Es sind Abstimmungen mit dem Auftraggeber (Stadtentwicklungsamt mit beauftragtem Gebietsbetreuer Aktive Zentren/Sanierungsgebiet), dem beauftragten Büro für Öffentlichkeitsarbeit, der weiteren Bezirksverwaltung (insbes. Wirtschaftsförderung, Fachbereich Kultur, Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt), lokalen Gremien (z. B. Lenkungsgruppe, Quartiersmanagement) sowie weiteren Institutionen und einzelnen Akteuren durchzuführen.
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Menge oder Umfang:
Das Auftragsvolumen ergibt sich aus dem Leistungsumfang, den bewilligten Fördermitteln und der Gesamtlaufzeit (3 Jahre und 3 Monate) des Auftrages. Die Beauftragung und der Abruf der Leistungen erfolgen jährlich nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
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Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Leistungen für die gesamte unter Ziffer II.3) angegebene Laufzeit besteht nicht.
Das Auftragsvolumen für die gesamte Laufzeit liegt bei maximal 304 000 EUR.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Neukölln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben beachten);
2. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
7. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (2010/2011/2012) und,
2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in den letzten 3 Jahren (2010/2011/2012). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze bei vergleichbaren Aufträgen zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zu den für die Bearbeitung des Auftrages vom Bewerber vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für
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— einen Hauptbearbeiter,
— einen Stellvertreter des Hauptbearbeiters.
2. Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Stadtplanern/ Geografen/Betriebswirten mit mindestens 3 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern,
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3. Vorstellung von zwei Referenzprojekten des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft im Zusammenhang mit Citymanagement, Geschäftsstraßenmanagement, Standortmanagement, Netzwerkmanagement, Quartiersmanagement oder vergleichbar. Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner mit Telefonnummer sowie Referenzschreiben, zur Art der Leistung, zum Bearbeitungsumfang/ Leistungskatalog, zum Hauptbearbeiter und Stellvertreter des Hauptbearbeiters, zu den Aufgabenschwerpunkten, zu Kooperationen, zur Gründung nachhaltiger Organisationsstrukturen, zum Anteil an Akteuren mit Migrationshintergrund und zur Umsetzung von Fördermitteln. Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, BauGB, Berliner Bauordnung (diese Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1)).
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.
Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). 1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen nach Ziff. III.2.2/§ 5 (4c) VOF: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 – 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 160 000 EUR (netto) in den letzten 3 Kalenderjahren (2010/2011/2012) ausweist. 1.2 – 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen (z. B. Citymanagement, Geschäftsstraßenmanagement, Standortmanagement, Netzwerkmanagement, Quartiersmanagement etc.) in Höhe von mindestens 80 000 EUR (netto) in den letzten 3 Kalenderjahren (2010/2011/2012) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach Ziff. III.2.3/ § 5 (5d) VOF: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 - 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2010/2011/2012) mindestens 3 fest angestellte Mitarbeiter aufweist und eine Erklärung abgibt, dass freie Kapazitäten bestehen, die es ermöglichen, mindestens einen dieser Mitarbeiter als Hauptbearbeiter für die zu vergebende Leistung einzusetzen. 2.2 – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Kalenderjahre (2010/2011/2012) mindestens 3 Stadtplaner/Geografen/Betriebswirte oder vergleichbar für die Ausführung der Leistungen geeignete Fachrichtungen mit Universitätsabschluss ausweist, die seit mindestens 3 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. 3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach Ziff. III.2.3/§ 5 (5a), § 4 (3) VOF: max. 20 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Hauptbearbeiter oder Stellvertreter des Hauptbearbeiters nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.- Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien 3.1 und 3.2. 3.1 – Hauptbearbeiter max. 10 Pkt. 3.1.1 – 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.1.2 – 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 5 und bis zu 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.1.3 – 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 3 und bis zu 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.1.4 – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 7 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.1.5 – 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 5 und bis zu 7 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.1.6 – 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Hauptbearbeiter über mehr als 3 und bis zu 5 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.2 – Stellvertreter des Hauptbearbeiters max. 10 Pkt. 3.2.1 – 4 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.2.2 – 2 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 5 und bis zu 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.2.3 – 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 3 und bis zu 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. Stadtplanung/Geografie/Betriebswirtschaft oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch Diplomurkunde erforderlich. 3.2.4 – 6 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 7 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.2.5 – 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 5 und bis zu 7 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 3.2.6 – 1 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn der Stellvertreter über mehr als 3 und bis zu 5 Jahre Praxis mit dem Aufgabenbereich Standortmanagement/Geschäftsstraßenmanagememt/Citymanagement/Netzwerkmanagement oder vergleichbar verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen (Eigenerklärung) erforderlich. 4. Angaben zu den Referenzprojekten nach Ziff. III.2.3/§ 5 (5b) VOF: max. 60 Pkt. Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet sowie erbracht worden ist und keine Subunternehmerleistung ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden. Ferner wird eine Referenz nur gewertet, wenn es die folgenden Vorgaben a) bis d) vollständig erfüllt, sonst wird die Referenz mit 0 Pkt. gewertet. a) Die Leistungen in den Referenzprojekten müssen seit mindestens 3 Jahren erbracht werden, die Beendigung der Maßnahme darf maximal seit 5 Jahren abgeschlossen sein (d. h. Stichtag ist jeweils der Tag der Absendung der Bekanntmachung). b) Angaben zum Auftraggeber müssen vollständig mit Name der Einrichtung, Ansprechpartner, Adresse und Telefonnummer sowie einem Referenzschreiben des Auftraggebers belegt sein. c) Das Referenzprojekt muss eine Laufzeit von mind. 3 Jahren gehabt haben. d) Das Referenzprojekt muss mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein, d. h. es muss ein Citymanagement, Geschäftsstraßenmanagement, Standortmanagement, Netzwerkmanagement, Quartiersmanagement o. ä. sein. Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 – 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der benannte Hauptbearbeiter in diesem Projekt ebenfalls in vergleichbarer Funktion (Hauptbearbeiter oder Stellvertreter) verantwortlich tätig war. 4.2 – 3 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn der benannte Stellvertreter des Hauptbearbeiters in diesem Projekt ebenfalls in vergleichbarer Funktion (Hauptbearbeiter oder Stellvertreter) verantwortlich tätig war. 4.3 – 3 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, wenn das Referenzprojekt die Aktivierung lokaler Gewerbetreibender aufweist. 4.4 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Aufgaben des Standortmarketings bzw. Geschäftsstraßenmarketings beinhaltet. 4.5 – 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es einen überwiegenden Aufgabenanteil in der Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet. 4.6 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Kooperationen mit weiteren Gremien der Stadtentwicklung beinhaltet. 4.7 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Gründung einer Standortgemeinschaft beinhaltet und diese Standortgemeinschaft aktuell noch existiert. 4.8 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es Akteure mit einem hohen migrantischen Anteil (> 50 %) beinhaltet. 4.9 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Umsetzung/Bewirtschaftung von Fördermitteln aus Programmen beinhaltet, die mit den Programmen „Aktive Zentren“ und „WDM“ vergleichbar sind. In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: butzke@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-10-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter:http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen_CityKMS,
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen,
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR für sonstige Schäden,
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen,
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird,
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird,
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig,
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein,
7. Die Bewerberunterlagen (keine festen Bindungen, sondern abgeheftet auf Heftstreifen) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren Citymanagement Karl-Marx-Straße“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt,
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8. Zusätzliche Anfragen sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 9.7.2013, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, E-Mail: butzke@szpartner.de, Fax +49 302832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Nr. 1) veröffentlicht,
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Teilnahmeantrag benannten Projektmitarbeiter auch diejenigen sein müssen, die für die Erbringung der Leistung eingesetzt werden. Es ist eine 100%ige Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten. Im Verhandlungsverfahren muss der vorgesehene Hauptbearbeiter das Projekt selbst vorstellen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2013/S 115-196359 (2013-06-12)