Aufbau eines Geoinformationssystems für den Zentralen Eisenbahnbetrieb (ZEB) der Vattenfall Europe Mining AG. Der Zentrale Eisenbahnbetrieb, als ein Betriebsteil der Vattenfall Europe Mining AG (VE-M), führt alle schienengebundenen Transporte innerhalb des Unternehmens auf der eigenen Infrastruktur durch. Außerdem wird die Betriebsführung auf Anlagen der Vattenfall Europe Generation AG wahrgenommen. Zur Erreichung einer effizienteren Arbeitsweise soll im Rahmen dieses Projektes das Bestandskartenwerk des ZEB zukünftig in ArcGIS geführt werden. Die Bahnanlagen des Zentralen Eisenbahnbetriebes (ZEB) verbinden die Förderräume Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow und Nochten/Reichwalde miteinander. Die territoriale Ausdehnung erstreckt sich über ca. 50 km in Nord-Süd-Richtung und ca. 30 km in Ost-West-Richtung. Die Anlagen werden entsprechend ihrer Funktion in Anlagen des Kohle- bzw. Entsorgungsfahrbetriebes sowie der Anschlussbahnen Schwarze Pumpe und Peitz-Ost unterteilt. Beide Anschlussbahnen verfügen über einen direkten Übergang in das Netz der DB AG. Die Wartung und Instandhaltung der Bahnanlagen, zu denen sowohl die Gleisanlagen, als auch die Eisenbahnsicherungstechnischen, die Fahrleitungs- und Stromversorgungsanlagen sowie die Betriebsleittechnik gehören, erfolgt ausschließlich durch Fremdfirmen. Die Planung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird von den Mitarbeitern des ZEB vorgenommen. Die Überwachung der Ausführungsarbeiten erfolgt ebenfalls durch eigene Beschäftigte. Dies trifft auch auf Erweiterung bzw. den Neubau von Anlagen zu. Der ZEB verfügt über einen Anlagenbestand von 371 km Gleis, 670 St. Weichen und 19 Stellwerksrechner. Die Gleisanlage ist zu 90 % elektrifiziert .Der gleiche Anteil der Gleisanlagen ist sicherungstechnisch an die Stellwerksrechner angeschlossen. Für die Anlagen des ZEB wird ein Bestandskartenwerk von der Markscheiderei der VE-M (bzw. dem Tochterunternehmen GMB) im Vattenfall- Standard geführt. Die Besonderheit besteht darin, dass dieses, wie auch bei der DB-AG, im Maßstab 1:1000 geführt wird. Parallel zu dem Bestandskartenwerk werden schematische Lagepläne durch den ZEB in dem Programm Micrografx Designer geführt und bearbeitet. Diese Unterlagen stellen ein Hilfsmittel für die Orientierung in der Außenanlage sowohl der ZEB- Mitarbeiter, als auch der Fremdfirmen dar, die in den Gleisanlagen tätig sind. Des Weiteren sind die schematischen Lagepläne Bestandteil der Betriebs- und Bauanweisungen (BETRA). In den Plänen werden die Baubereiche, die Bauzustände und die Sicherungsmaßnahmen eingetragen. Neben diesen Lageplänen im Format A4 werden für die Territorien Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow/Schwarze Pumpe und Nochten/Boxberg großformatige Übersichtspläne gleichen Inhaltes geführt. Aus diesen Plänen ist die Zuordnung der einzelnen Bereiche im gesamten System ersichtlich. Für die Fahrleitungs- und Stromversorgungsanlagen werden in weiteren großformatigen schematischen Lageplänen die Schaltzustände dargestellt. Grundlage des Bestandskartenwerkes des ZEB, welches in MicroStation V8 geführt wird, ist das Organisationsprojekt der Markscheiderei mit den zusätzlichen Gleisinformationen. Diese Informationen beziehen sich auf nur eisenbahntypische Anlagen, wie Signale und Fahrleitungsmaste einschließlich der Bezeichnungen, Weichenbauformen, Brücken und Bahnübergangsbezeichnungen, Gleisfahrzeugwaagen. Das Bestandskartenwerk des ZEB beinhaltet im Wesentlichen einen Bereich von 10 m links und rechts der Gleisachse (bei mehrgleisigen Abschnitten jeweils bezogen auf das äußere Gleis). Wenn sich Unter- bzw. Oberkanten von Dämmen und Einschnitten in einem Abstand von mehr als 10 m zur Gleisachse befinden, werden diese noch mit im Bestandskartenwerk dargestellt. Dies trifft auch auf alle weiteren Anlagen zu, die zur Bahnanlage gehören (Kabel, Leitungen, Kabeltröge, Stationen, Gebäude, Wege, Brandschutzstreifen u. ä.). Zu einer vorhandenen Datenbank (Verwaltungs- und Informationssystem Bahnanlagen) ist eine Schnittstelle zwischen den Produktionsdatennetz (VIPS-B) und dem Büronetz zu schaffen. Dazu sind Abstimmungen mit der Firma PC-Soft und dem AG zu führen. Die Anwendung einer gesonderten Bahnfachschale ist auf Grund der notwendigen Spezifik erforderlich. Aus dem Bestandkartenwerk sind schematische Lagepläne über für unterschiedliche Anwendungsfälle (schematischer Lageplan Grundplan, schematischer Lageplan Notfahrweise, schematischer Lageplan Notfahrwege, schematischer Lageplan Geschwindigkeitswechsel und schematischer Schaltplan) zeitnah zu erzeugen. In den schematischen Lageplänen müssen die wichtigsten geometrischen Objekte wie Weichen, Gleise, Gleisabschlüsse, Signale, Fahrleitungsmaste u. ä.) enthalten sein. Für die nichttechnisch gesicherten Bahnübergänge sind über eine Fachschalenlösung Berechnungen für die Erstellung der Kreuzungspläne vorzunehmen. Auf der Grundlage des schematischen Grundplanes sind schematische Schaltpläne mit den entsprechenden Schaltzuständen zu erzeugen. Dabei ist über ein Werkzeug der entsprechende Schaltzustand den Netzwerkelementen automatisch zuzuordnen. Die Schaltpläne tragen einen sicherheitsrelevanten Charakter und bilden die Basis für Schalthandlungen. In der Vattenfall Europe Mining AG wurde 2009 entschieden, ArcGIS-Lösungen auf einer ArcGIS Technologie von ESRI in der Markscheiderei aufzubauen. Die zukünftige ArcGIS Anwendung ZEB hat sich in eine existierende GIS Infrastruktur zu integrieren. Das ArcGIS des ZEB muss sich in die vorhandene IT-Systemlandschaft der VE-M einfügen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-18.
Auftragsbekanntmachung (2013-10-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Geografische Informationssysteme (GIS oder gleichwertiges System)
Menge oder Umfang: 500 000670 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Geografische Informationssysteme (GIS oder gleichwertiges System)📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Information Services GmbH
Postanschrift: Kopenhagener Straße 83-101
Postleitzahl: 13158
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vattenfall.de🌏
E-Mail: it-softwareeinkauf@vattenfall.de📧
Telefon: +49 3026714589📞
Fax: +49 3026714577 📠
a) Die Teilnahmeanträge sind zwingend zweifach in schriftlicher Form und einfach in elektronischer Form per Datenträger einzureichen; nicht richtig und einwandfrei adressierte Bewerbungsunterlagen, die hierdurch nicht rechtzeitig an die unter Anhang A Pkt. III aufgeführte Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Anderweitig hat der Bewerber die rechtzeitige Einreichung bzw. Zugang zweifelsfrei nachzuweisen.
b) Die Teilnahmeanträge sind eigenhändig unterschrieben in einem geschlossenem Umschlag per Post zu übermitteln oder direkt abzugeben. Sie sind als solche unter der Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „vertraulich“ zu kennzeichnen. Ausschließlich elektronisch übermittelte Angebote und Teilnahmeanträge können nicht bearbeitet werden und werden daher ausgeschlossen.
c) Die beizubringenden Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit Trennblättern abgegrenzt in derselben Reihenfolge und Gliederung zu ordnen, wie diese in der Bekanntmachung angegeben wurden. Allgemeine Geschäftsberichte oder Werbebroschüren sind nicht einzureichen. Eine Nichteinhaltung der vorgegebenen Struktur führt zum Ausschluss.
d) Für Dokumente mit Datumsbegrenzung (nicht älter als die genannten Monate) wird hinsichtlich der Aktualität das Datum der Veröffentlichung zur Bestimmung herangezogen.
e) Ausländische Bewerber haben die entsprechenden Registerauszüge, Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, in die deutsche Sprache übersetzter Form vorzulegen und deren Gleichwertigkeit nachzuweisen.
f) Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer zurückgegriffen werden soll, ist zusätzlich zu den geforderten Angaben/Erklärungen/Nachweisen eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser bereit ist, Leistungen für diesen Auftrag zu erbringen.
g) Die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmebedingungen nachzufordern, ist dazu jedoch nicht verpflichtet.
h) Zwingende Angaben, d. h. solche, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorzulegen sind, sind als „Mindestkriterium“ gekennzeichnet. Die nicht rechtzeitige Vorlage der als „Mindestkriterium“ gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss.
i) Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem zweistufigen Verfahren:
i.1) Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
i.2) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen „Mindestkriterien“;
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig. Fragen zur Bekanntmachung sind ausschließlich schriftlich, per E-Mail an die in Abschnitt I.1) genannte E-Mail Adresse zu stellen.
a) Die Teilnahmeanträge sind zwingend zweifach in schriftlicher Form und einfach in elektronischer Form per Datenträger einzureichen; nicht richtig und einwandfrei adressierte Bewerbungsunterlagen, die hierdurch nicht rechtzeitig an die unter Anhang A Pkt. III aufgeführte Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Anderweitig hat der Bewerber die rechtzeitige Einreichung bzw. Zugang zweifelsfrei nachzuweisen.
b) Die Teilnahmeanträge sind eigenhändig unterschrieben in einem geschlossenem Umschlag per Post zu übermitteln oder direkt abzugeben. Sie sind als solche unter der Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „vertraulich“ zu kennzeichnen. Ausschließlich elektronisch übermittelte Angebote und Teilnahmeanträge können nicht bearbeitet werden und werden daher ausgeschlossen.
c) Die beizubringenden Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit Trennblättern abgegrenzt in derselben Reihenfolge und Gliederung zu ordnen, wie diese in der Bekanntmachung angegeben wurden. Allgemeine Geschäftsberichte oder Werbebroschüren sind nicht einzureichen. Eine Nichteinhaltung der vorgegebenen Struktur führt zum Ausschluss.
d) Für Dokumente mit Datumsbegrenzung (nicht älter als die genannten Monate) wird hinsichtlich der Aktualität das Datum der Veröffentlichung zur Bestimmung herangezogen.
e) Ausländische Bewerber haben die entsprechenden Registerauszüge, Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, in die deutsche Sprache übersetzter Form vorzulegen und deren Gleichwertigkeit nachzuweisen.
f) Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer zurückgegriffen werden soll, ist zusätzlich zu den geforderten Angaben/Erklärungen/Nachweisen eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser bereit ist, Leistungen für diesen Auftrag zu erbringen.
g) Die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmebedingungen nachzufordern, ist dazu jedoch nicht verpflichtet.
h) Zwingende Angaben, d. h. solche, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorzulegen sind, sind als „Mindestkriterium“ gekennzeichnet. Die nicht rechtzeitige Vorlage der als „Mindestkriterium“ gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss.
i) Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in einem zweistufigen Verfahren:
i.1) Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
i.2) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen „Mindestkriterien“;
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig. Fragen zur Bekanntmachung sind ausschließlich schriftlich, per E-Mail an die in Abschnitt I.1) genannte E-Mail Adresse zu stellen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 27
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 💰
670 000 💰
Kurze Beschreibung:
Aufbau eines Geoinformationssystems für den Zentralen Eisenbahnbetrieb (ZEB) der Vattenfall Europe Mining AG.
Der Zentrale Eisenbahnbetrieb, als ein Betriebsteil der Vattenfall Europe Mining AG (VE-M), führt alle schienengebundenen Transporte innerhalb des Unternehmens auf der eigenen Infrastruktur durch. Außerdem wird die Betriebsführung auf Anlagen der Vattenfall Europe Generation AG wahrgenommen.
Der Zentrale Eisenbahnbetrieb, als ein Betriebsteil der Vattenfall Europe Mining AG (VE-M), führt alle schienengebundenen Transporte innerhalb des Unternehmens auf der eigenen Infrastruktur durch. Außerdem wird die Betriebsführung auf Anlagen der Vattenfall Europe Generation AG wahrgenommen.
Zur Erreichung einer effizienteren Arbeitsweise soll im Rahmen dieses Projektes das Bestandskartenwerk des ZEB zukünftig in ArcGIS geführt werden.
Die Bahnanlagen des Zentralen Eisenbahnbetriebes (ZEB) verbinden die Förderräume Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow und Nochten/Reichwalde miteinander. Die territoriale Ausdehnung erstreckt sich über ca. 50 km in Nord-Süd-Richtung und ca. 30 km in Ost-West-Richtung. Die Anlagen werden entsprechend ihrer Funktion in Anlagen des Kohle- bzw. Entsorgungsfahrbetriebes sowie der Anschlussbahnen Schwarze Pumpe und Peitz-Ost unterteilt. Beide Anschlussbahnen verfügen über einen direkten Übergang in das Netz der DB AG. Die Wartung und Instandhaltung der Bahnanlagen, zu denen sowohl die Gleisanlagen, als auch die Eisenbahnsicherungstechnischen, die Fahrleitungs- und Stromversorgungsanlagen sowie die Betriebsleittechnik gehören, erfolgt ausschließlich durch Fremdfirmen.
Die Bahnanlagen des Zentralen Eisenbahnbetriebes (ZEB) verbinden die Förderräume Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow und Nochten/Reichwalde miteinander. Die territoriale Ausdehnung erstreckt sich über ca. 50 km in Nord-Süd-Richtung und ca. 30 km in Ost-West-Richtung. Die Anlagen werden entsprechend ihrer Funktion in Anlagen des Kohle- bzw. Entsorgungsfahrbetriebes sowie der Anschlussbahnen Schwarze Pumpe und Peitz-Ost unterteilt. Beide Anschlussbahnen verfügen über einen direkten Übergang in das Netz der DB AG. Die Wartung und Instandhaltung der Bahnanlagen, zu denen sowohl die Gleisanlagen, als auch die Eisenbahnsicherungstechnischen, die Fahrleitungs- und Stromversorgungsanlagen sowie die Betriebsleittechnik gehören, erfolgt ausschließlich durch Fremdfirmen.
Die Planung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird von den Mitarbeitern des ZEB vorgenommen. Die Überwachung der Ausführungsarbeiten erfolgt ebenfalls durch eigene Beschäftigte. Dies trifft auch auf Erweiterung bzw. den Neubau von Anlagen zu.
Die Planung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird von den Mitarbeitern des ZEB vorgenommen. Die Überwachung der Ausführungsarbeiten erfolgt ebenfalls durch eigene Beschäftigte. Dies trifft auch auf Erweiterung bzw. den Neubau von Anlagen zu.
Der ZEB verfügt über einen Anlagenbestand von 371 km Gleis, 670 St. Weichen und 19 Stellwerksrechner. Die Gleisanlage ist zu 90 % elektrifiziert .Der gleiche Anteil der Gleisanlagen ist sicherungstechnisch an die Stellwerksrechner angeschlossen.
Für die Anlagen des ZEB wird ein Bestandskartenwerk von der Markscheiderei der VE-M (bzw. dem Tochterunternehmen GMB) im Vattenfall- Standard geführt. Die Besonderheit besteht darin, dass dieses, wie auch bei der DB-AG, im Maßstab 1:1000 geführt wird. Parallel zu dem Bestandskartenwerk werden schematische Lagepläne durch den ZEB in dem Programm Micrografx Designer geführt und bearbeitet. Diese Unterlagen stellen ein Hilfsmittel für die Orientierung in der Außenanlage sowohl der ZEB- Mitarbeiter, als auch der Fremdfirmen dar, die in den Gleisanlagen tätig sind. Des Weiteren sind die schematischen Lagepläne Bestandteil der Betriebs- und Bauanweisungen (BETRA). In den Plänen werden die Baubereiche, die Bauzustände und die Sicherungsmaßnahmen eingetragen.
Für die Anlagen des ZEB wird ein Bestandskartenwerk von der Markscheiderei der VE-M (bzw. dem Tochterunternehmen GMB) im Vattenfall- Standard geführt. Die Besonderheit besteht darin, dass dieses, wie auch bei der DB-AG, im Maßstab 1:1000 geführt wird. Parallel zu dem Bestandskartenwerk werden schematische Lagepläne durch den ZEB in dem Programm Micrografx Designer geführt und bearbeitet. Diese Unterlagen stellen ein Hilfsmittel für die Orientierung in der Außenanlage sowohl der ZEB- Mitarbeiter, als auch der Fremdfirmen dar, die in den Gleisanlagen tätig sind. Des Weiteren sind die schematischen Lagepläne Bestandteil der Betriebs- und Bauanweisungen (BETRA). In den Plänen werden die Baubereiche, die Bauzustände und die Sicherungsmaßnahmen eingetragen.
Neben diesen Lageplänen im Format A4 werden für die Territorien Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow/Schwarze Pumpe und Nochten/Boxberg großformatige Übersichtspläne gleichen Inhaltes geführt. Aus diesen Plänen ist die Zuordnung der einzelnen Bereiche im gesamten System ersichtlich.
Neben diesen Lageplänen im Format A4 werden für die Territorien Jänschwalde/Cottbus-Nord, Welzow/Schwarze Pumpe und Nochten/Boxberg großformatige Übersichtspläne gleichen Inhaltes geführt. Aus diesen Plänen ist die Zuordnung der einzelnen Bereiche im gesamten System ersichtlich.
Für die Fahrleitungs- und Stromversorgungsanlagen werden in weiteren großformatigen schematischen Lageplänen die Schaltzustände dargestellt.
Grundlage des Bestandskartenwerkes des ZEB, welches in MicroStation V8 geführt wird, ist das Organisationsprojekt der Markscheiderei mit den zusätzlichen Gleisinformationen. Diese Informationen beziehen sich auf nur eisenbahntypische Anlagen, wie Signale und Fahrleitungsmaste einschließlich der Bezeichnungen, Weichenbauformen, Brücken und Bahnübergangsbezeichnungen, Gleisfahrzeugwaagen.
Grundlage des Bestandskartenwerkes des ZEB, welches in MicroStation V8 geführt wird, ist das Organisationsprojekt der Markscheiderei mit den zusätzlichen Gleisinformationen. Diese Informationen beziehen sich auf nur eisenbahntypische Anlagen, wie Signale und Fahrleitungsmaste einschließlich der Bezeichnungen, Weichenbauformen, Brücken und Bahnübergangsbezeichnungen, Gleisfahrzeugwaagen.
Das Bestandskartenwerk des ZEB beinhaltet im Wesentlichen einen Bereich von 10 m links und rechts der Gleisachse (bei mehrgleisigen Abschnitten jeweils bezogen auf das äußere Gleis). Wenn sich Unter- bzw. Oberkanten von Dämmen und Einschnitten in einem Abstand von mehr als 10 m zur Gleisachse befinden, werden diese noch mit im Bestandskartenwerk dargestellt. Dies trifft auch auf alle weiteren Anlagen zu, die zur Bahnanlage gehören (Kabel, Leitungen, Kabeltröge, Stationen, Gebäude, Wege, Brandschutzstreifen u. ä.).
Das Bestandskartenwerk des ZEB beinhaltet im Wesentlichen einen Bereich von 10 m links und rechts der Gleisachse (bei mehrgleisigen Abschnitten jeweils bezogen auf das äußere Gleis). Wenn sich Unter- bzw. Oberkanten von Dämmen und Einschnitten in einem Abstand von mehr als 10 m zur Gleisachse befinden, werden diese noch mit im Bestandskartenwerk dargestellt. Dies trifft auch auf alle weiteren Anlagen zu, die zur Bahnanlage gehören (Kabel, Leitungen, Kabeltröge, Stationen, Gebäude, Wege, Brandschutzstreifen u. ä.).
Zu einer vorhandenen Datenbank (Verwaltungs- und Informationssystem Bahnanlagen) ist eine Schnittstelle zwischen den Produktionsdatennetz (VIPS-B) und dem Büronetz zu schaffen. Dazu sind Abstimmungen mit der Firma PC-Soft und dem AG zu führen.
Die Anwendung einer gesonderten Bahnfachschale ist auf Grund der notwendigen Spezifik erforderlich.
Aus dem Bestandkartenwerk sind schematische Lagepläne über für unterschiedliche Anwendungsfälle (schematischer Lageplan Grundplan, schematischer Lageplan Notfahrweise, schematischer Lageplan Notfahrwege, schematischer Lageplan Geschwindigkeitswechsel und schematischer Schaltplan) zeitnah zu erzeugen. In den schematischen Lageplänen müssen die wichtigsten geometrischen Objekte wie Weichen, Gleise, Gleisabschlüsse, Signale, Fahrleitungsmaste u. ä.) enthalten sein.
Aus dem Bestandkartenwerk sind schematische Lagepläne über für unterschiedliche Anwendungsfälle (schematischer Lageplan Grundplan, schematischer Lageplan Notfahrweise, schematischer Lageplan Notfahrwege, schematischer Lageplan Geschwindigkeitswechsel und schematischer Schaltplan) zeitnah zu erzeugen. In den schematischen Lageplänen müssen die wichtigsten geometrischen Objekte wie Weichen, Gleise, Gleisabschlüsse, Signale, Fahrleitungsmaste u. ä.) enthalten sein.
Für die nichttechnisch gesicherten Bahnübergänge sind über eine Fachschalenlösung Berechnungen für die Erstellung der Kreuzungspläne vorzunehmen.
Auf der Grundlage des schematischen Grundplanes sind schematische Schaltpläne mit den entsprechenden Schaltzuständen zu erzeugen. Dabei ist über ein Werkzeug der entsprechende Schaltzustand den Netzwerkelementen automatisch zuzuordnen. Die Schaltpläne tragen einen sicherheitsrelevanten Charakter und bilden die Basis für Schalthandlungen.
Auf der Grundlage des schematischen Grundplanes sind schematische Schaltpläne mit den entsprechenden Schaltzuständen zu erzeugen. Dabei ist über ein Werkzeug der entsprechende Schaltzustand den Netzwerkelementen automatisch zuzuordnen. Die Schaltpläne tragen einen sicherheitsrelevanten Charakter und bilden die Basis für Schalthandlungen.
In der Vattenfall Europe Mining AG wurde 2009 entschieden, ArcGIS-Lösungen auf einer ArcGIS Technologie von ESRI in der Markscheiderei aufzubauen. Die zukünftige ArcGIS Anwendung ZEB hat sich in eine existierende GIS Infrastruktur zu integrieren.
Das ArcGIS des ZEB muss sich in die vorhandene IT-Systemlandschaft der VE-M einfügen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: PL-M-2014-119
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Cottbus.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(a) Nachweis über aktuelle Eintragung im Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) oder vergleichbar (Mindestkriterium).
(b) Die Bewerber müssen in geeigneter Form nachweisen, dass keine Wettbewerber des Auftraggebers an Ihnen Anteile haben oder in sonstiger Weise gesellschaftsrechtlich mit Ihnen verbunden sind bzw. ganz oder anteilig Eigentum an Ihnen haben. Als Wettbewerber werden sämtliche Unternehmen verstanden, die Vertrieb und Vermarktung von Energie (Strom, Gas, Wärme, Kälte) zu Ihrem Unternehmenszweck haben. Zum Nachweis sind die Gesellschafter-/Geschäftsleitung und die Eigentumsstrukturen des Bewerbers aufzuzeigen und nachzuweisen (Mindestkriterium).
(b) Die Bewerber müssen in geeigneter Form nachweisen, dass keine Wettbewerber des Auftraggebers an Ihnen Anteile haben oder in sonstiger Weise gesellschaftsrechtlich mit Ihnen verbunden sind bzw. ganz oder anteilig Eigentum an Ihnen haben. Als Wettbewerber werden sämtliche Unternehmen verstanden, die Vertrieb und Vermarktung von Energie (Strom, Gas, Wärme, Kälte) zu Ihrem Unternehmenszweck haben. Zum Nachweis sind die Gesellschafter-/Geschäftsleitung und die Eigentumsstrukturen des Bewerbers aufzuzeigen und nachzuweisen (Mindestkriterium).
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig.
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(a) Erklärung des Bewerbers, dass nicht ein Insolvenzverfahren der wegen eines Insolvenz- oder vergleichbaren Verfahrens über das Vermögen des Bewerbers ein Verfahren eröffnet oder beantragt wurde und auch eine Ablehnung eines Antrages mangels Masse nicht erfolgt ist. Sofern ein solches Ereignis später im laufenden Vergabeverfahren eintritt, ist dies der Vergabestelle unverzüglich anzuzeigen (Mindestkriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(a) Erklärung des Bewerbers, dass nicht ein Insolvenzverfahren der wegen eines Insolvenz- oder vergleichbaren Verfahrens über das Vermögen des Bewerbers ein Verfahren eröffnet oder beantragt wurde und auch eine Ablehnung eines Antrages mangels Masse nicht erfolgt ist. Sofern ein solches Ereignis später im laufenden Vergabeverfahren eintritt, ist dies der Vergabestelle unverzüglich anzuzeigen (Mindestkriterium).
(b) Auskunft der jeweiligen Hausbank über die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit (nicht älter als 2 Monate) (Mindestkriterium).
(c) Bescheinigung der zuständigen Stelle des Staates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, dass das Unternehmen seine Verpflichtung, zur Zahlung von Steuern nach den Rechtsvorschriften ihres Landes, erfüllt hat (Mindestkriterium).
(d) Bescheinigung der zuständigen Stelle des Staates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, dass das Unternehmen seine Verpflichtung, zur Zahlung von Sozialbeiträgen nach den Rechtsvorschriften ihres Landes, erfüllt hat (Mindestkriterium).
(e) Erklärung des Bewerbers, dass keine rechtskräftige Verurteilung wegen Straftaten im Sinne von § 5 Nr. 1 Abs. 3 a)-g) VOL/A-SKR erfolgt ist (Mindestkriterium).
(f) Gesamtumsatz des Unternehmens in 2011.
(g) Gesamtumsatz des Unternehmens in 2012.
(h) Gesamtumsatz des Unternehmens bis 30.9.2013 ist schriftlich durch den Steuerberater des sich bewerbenden Unternehmens zu testieren.
(i) Umsatz in dem angefragten Dienstleistungsbereich in 2012.
(j) Umsatz in dem angefragten Dienstleistungsbereich in 2013.
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/ oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/ oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(a) Erklärung des Bewerbers, dass Bewerbungsunterlagen, Angebot, Gesamt- Projektabwicklung und Dokumentation in deutscher Sprache sichergestellt werden kann (Mindestkriterium).
(b) Erklärung des Bewerbers, dass die Auftragsausführung in deutscher Sprache erfolgt (Mindestkriterium).
(c) Nachweis von mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Bahn- bzw. Netzwerkprojekte (Mindestkriterium).
Soweit der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft die Hauptleistungsfelder nicht selbst erbringen kann oder will, muss er in seiner Bewerbung darlegen und nachweisen, welche(s) Unternehmen ihm für die Ausführung des Auftrags verbindlich zur Verfügung
steht/stehen und für diese(s) Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorlegen. Eine mehrfache Bewerbung als Einzelbewerber und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist nicht zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Ggfls. Vertragserfüllungsbürgschaft, nähere Angaben in den Anfrageunterlagen bzw. in der Vergabeverhandlung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Nähere Angaben in den Anfrageunterlagen bzw. in der Vergabeverhandlung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Bietergemeinschaft nach deutscher Rechtsprechung.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 18
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Anja Jankowski
Name: Vattenfall Europe Business Services GmbH
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Kontaktperson: Einkauf, FPSC
Telefon: +49 3026714588📞
URL für weitere Informationen: www.vattenfall.de🌏
URL der Dokumente: www.vattenfall.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.vattenfall.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-06-01 📅
Datum des Endes: 2015-11-30 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2013/S 205-355922 (2013-10-18)