Im Rahmen des Ausbaus des Eisenbahnknotens Magdeburg ist die Umgestaltung der Bahnanlagen mit Änderung des Spurplanes im Bereich der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee (EÜ ERA) vorgesehen. Gleichzeitig mit dem Umbau der EÜ ERA soll eine verkehrstechnische Neuordnung des Fahrzeug-, Fußgänger- und Straßenbahnverkehrs in dieser Straße erfolgen. Es ist geplant, ein zusammenhängendes Ingenieurbauwerk (Tunnelbauwerk) zu errichten, welches den Eisenbahnverkehr in der Ebene +1, den Fußgänger-/ Rad- und Straßenbahnverkehr innerhalb der Ebene 0 und den motorisierten Individualverkehr in der Ebene -1 führen soll. Unmittelbare Kreuzungsbeteiligte sind die DB Netz AG für den Schienenweg und die LH MD für die Straße. Die Belange des Baulastträgers DB Netz AG und die Belange des Baulastträgers Straßenbahn (MVB) und der Ver- und Entsorgungsträger (SWM, AGM) werden durch die LH MD in diesem Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung der Vollmachtgeber vertreten. Das Vergabeverfahren wird von allen Auftraggebern gemeinsam durchgeführt, in deren Ergebnis die Landeshauptstadt Magdeburg in Vollmacht und im eigenen Namen entsprechend der Baulasten im Sinne der Kreuzungsvereinbarung jeweils separate Aufträge an den Auftragnehmer erteilt. Von der Kreuzungsmaßnahme sind auch die Straßenbahntrasse der MVB, die Elektro-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Informationsanlagen der SWM und schließlich auch die öffentlichen Abwasseranlagen der AGM betroffen. Die MVB, die SWM und die AGM werden sowohl im Vergabeverfahren als auch beim Vertragsschluss durch die LH MD vertreten. Die Auftraggeber LH MD, DB Netz AG, MVB, SWM und AGM werden somit unter Berücksichtigung der Vollmachterteilung an die Landeshauptstadt Magdeburg jeweils eigenständige und getrennte Vertragsverhältnisse über Ingenieurleistungen mit dem wirtschaftlich günstigsten Bieter ohne Übernahme einer Gesamtschuld eingehen. Die Ingenieurverträge werden im eigenen Namen (LH MD) und in Vollmacht, im Namen und auf Rechnung der anderen Auftraggeber (DB Netz AG, MVB, SWM und AGM) durch die LH MD abgeschlossen. Der Auftrag umfasst folgende Leistungen: Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung, Örtliche Bauüberwachung, SiGeKo.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-23.
Auftragsbekanntmachung (2013-05-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Lph 7,8,9 aus § 38 HOAI 2009, Lph 7,8,9 aus § 42 HOAI, Lph 7,8,9 aus § 46 HOAI 2009, Lph 7,8,9 § 53 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen, insbesondere Örtliche Bauüberwachung, allerdings für die DB Netz AG keine Lph 7,9, keine örtliche Bauüberwachung, Für die Ingenieurbauwerke der DB Netz AG und LH MD zusätzlich: Lph 5 aus § 42 HOAI 2009, Lph 4 aus § 49 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere LeistungenSicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß § 3 BaustellV sowie Leistungen nach RAB 30, Nr. 3.1 und 3.2.Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee besteht im Bestand aus 15 einzelnen Stahlüberbauten. Von diesen werden 12 Überbauten durch Gleise genutzt und 3 Überbauten durch Bahnsteige. Die Unterbauten bestehen aus massiven, flachgegründeten Widerlagern. Im Straßenzug der Ernst-Reuter-Allee befindet sich im Bestand eine zweigleisige Straßenbahnstrecke, über die mehrere Linien verkehren. Der Planungsbereich wird im Westen vom Knoten Damaschkeplatz (Straßenbahnhaltestelle Damaschkeplatz/ZOB) begrenzt.Geplant ist die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee als zweistöckiger Rahmen innerhalb der bestehenden Widerlager. Dabei wird der Straßenverkehr komplett vom Straßenbahnverkehr entkoppelt und in einer tieferen -1 Ebene durch die EÜ geführt. Der Straßenbahnverkehr wird in der Ebene 0 auf der mittleren Rahmendecke geführt. In dieser Ebene werden auch die Fußgänger und Radfahrer geführt und von dort erfolgt die provisorische Erschließung des Bahnpostamtes sowie die Erschließung des Willy-Brandt-Platzes. In den Bereichen der erforderlichen Eisenbahnüberführungen wird ein oberer Rahmen aufgesetzt.Der MIV wird in zwei voneinander baulich getrennten Tunnelröhren (Röhre Nord und Süd) geführt. Am Damaschkeplatz werden ab Höhe der bestehenden Brücke des Magdeburger Ringes die Fahrbahnrampen in die -1 Ebene abgesenkt. Mit der Absenkung der Fahrbahnen am Damaschkeplatz werden die Rampen zum Magdeburger Ring Nord und Süd den neuen Höhenverhältnissen angepasst. Die südliche Tunnelröhre wird mit einer Fahrspur und einer kombinierten Stand- sowie Ausfädelspur ausgestattet. Die nördliche Tunnelröhre wird mit zwei Fahrspuren hergestellt. Auf Höhe der Brandenburger Straße befindet sich das Tunnelportal Ost mit den bis zum Knotenpunkt verlaufenden Rampen.Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird zusammen mit den Radfahrern und Fußgängern auf der Ebene 0 geführt. Am Damaschkeplatz wird mit der Umgestaltung der MVB-Haltestellen die Führung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich zwischen den Stützwänden der Rampenfahrbahnen ermöglicht. Nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer können die Fahrbahnen am Damaschkeplatz entweder über lichtsignalisierte Furten am Knotenpunkt Damaschkeplatz/ Adelheidring/Olvenstedter Straße/Editharing oder über die Tunneldecke der -1 Ebene auf Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) queren.Die EÜ überführt zukünftig ebenfalls 12 Gleise und 3 Bahnsteige in geringfügig geänderter Lage. Sie wird als massives Rahmenbauwerk ausgebildet ist konstruktiv unterbrochen und besteht aus 5 Segmenten. Die Überbauten bestehen aus Spannbeton-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung und haben eine Stützweite von ca. 20 m. Die EÜ wird auf den äußeren Bohrpfahlwänden des Tunnels Ernst-Reuter-Allee gegründet. Die EÜ wird in 3 Hauptbauzuständen gebaut. Der Oberbau für die Gleise der DB sowie die Ausrüstungsgewerke wie Oberleitung, Leit- und Sicherungstechnik werden im parallel laufenden Spurplanumbau des Bahnhof Magdeburg gesondert realisiert.Der Fahrzeugverkehr auf der Ernst-Reuter-Allee soll in der -1 Ebene unter den Gleisanlagen der MVB unterführt werden. Hierzu wird ein 353 m (Achse 20) bzw. 323 m (Achse 30) langes Tunnelbauwerk als massive Rahmenkonstruktion mit geschlossener Decke ausgebildet. Die lichte Höhe des Tunnels inklusive Einbauten beträgt im Minimum 4,50 m. Die aufgrund der Grundwasserverhältnisse vorgesehene Ausbildung des Bauwerkes mit geschlossener Sohle wird auch in den angrenzenden Rampenbereichen fortgesetzt. An den Bauwerksenden schließen sich an die Trogabschnitte jeweils Stützwände an. Das Tunnelbauwerk wird segmentweise in „Deckelbauweise“ hergestellt. Auf der Tunneldecke verläuft etwa mittig die Straßenbahn der Magdeburger Verkehrsbetriebe.Die Flächen in Ebene 0 werden beidseits der beiden Straßenbahngleise als Fußgängerzone sowie als Radwege genutzt. Die Gleisanlagen der Straßenbahn werden zwischen dem Damaschkeplatz (einschließlich) und dem Gleisdreieck Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße neu hergestellt. Die Haltestellenkonzeption im Streckenabschnitt erfordert den Umbau der Haltestelle Damaschkeplatz/ ZOB in eine zweigleisige Einfachhaltestelle, den Neubau einer Doppelhaltestelle Kölner Platz sowie den Rückbau der Einfachhaltestelle Hauptbahnhof/City Carré und die Verlegung auf die Ostseite des Knotens Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße als Haltestelle Weinarkade.Besonders sensibel ist die Aufrechterhaltung des ÖPNV und des einspurigen Verkehrs des MIV während der gesamten Bauzeit, sowie die damit verbundene Herstellung von Zwischenbauzuständen für die Straßenbahn.Die Bauausführung hat unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes zu erfolgen. Aus diesem Grund sind mehrere Bauzustände (Gleistrasse, Fahrleitungsanlage und Bahnenergieversorgung) erforderlich, die in Abstimmung mit der MVB zu planen und technologisch mit in die Ausschreibung / Ausführung aufzunehmen sind. Diese Bauzustände sind auch in die Lieferlose mit aufzunehmen (z.B. die Zwischenbauzustände in den Gleisdreiecken mit zwischenzeitlichen Anpassungen an den Bestand).Folgende Versorgungsanlagen werden hergestellt:Gasversorgung: Verlegung einer Niederdruckgasleitung OD 110 PE,Wasserversorgung: Verlegung einer Versorgungsleitung Wasser DN 150 GGG und DN 200 GGG,Elektroversorgung: Verlegung von Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen,Informationsanlagen: Verlegung von Informationskabel (Lichtwellenleiterkabel und Kupferkabel) in RohranlagenFolgende Abwasseranlagen werden hergestellt:Regenwasserpumpwerk einschl. technischer Ausrüstung und EMSR-Technik, Verlegung von Freigefällekanälen und Druckleitungen sowie SchachtbauwerkeWeitere Angaben zum Bauvorhaben sind aus dem Planfeststellungsbeschluss unter folgendem Link zu entnehmen:www.magdeburg.de/loadDocument.phtml?ObjSvrID=698&ObjID=14319&ObjLa=1&Ext=PDFDie Gesamtbaukosten ohne die vorgezogenen Leistungen der AGM und ohne Verwaltungskosten betragen ca. 45,0 Mio EUR incl. Mehrwertsteuer.Der Auftrag wird in zwei Stufen vergeben. Die erste Stufe ist von voraussichtlich 12/2013 bis 06/2014 vorgesehen. Die zweite Stufe ist geplant von voraussichtlich 04/2014 bis 12/2019.
Lph 7,8,9 aus § 38 HOAI 2009, Lph 7,8,9 aus § 42 HOAI, Lph 7,8,9 aus § 46 HOAI 2009, Lph 7,8,9 § 53 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen, insbesondere Örtliche Bauüberwachung, allerdings für die DB Netz AG keine Lph 7,9, keine örtliche Bauüberwachung, Für die Ingenieurbauwerke der DB Netz AG und LH MD zusätzlich: Lph 5 aus § 42 HOAI 2009, Lph 4 aus § 49 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere LeistungenSicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß § 3 BaustellV sowie Leistungen nach RAB 30, Nr. 3.1 und 3.2.Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee besteht im Bestand aus 15 einzelnen Stahlüberbauten. Von diesen werden 12 Überbauten durch Gleise genutzt und 3 Überbauten durch Bahnsteige. Die Unterbauten bestehen aus massiven, flachgegründeten Widerlagern. Im Straßenzug der Ernst-Reuter-Allee befindet sich im Bestand eine zweigleisige Straßenbahnstrecke, über die mehrere Linien verkehren. Der Planungsbereich wird im Westen vom Knoten Damaschkeplatz (Straßenbahnhaltestelle Damaschkeplatz/ZOB) begrenzt.Geplant ist die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee als zweistöckiger Rahmen innerhalb der bestehenden Widerlager. Dabei wird der Straßenverkehr komplett vom Straßenbahnverkehr entkoppelt und in einer tieferen -1 Ebene durch die EÜ geführt. Der Straßenbahnverkehr wird in der Ebene 0 auf der mittleren Rahmendecke geführt. In dieser Ebene werden auch die Fußgänger und Radfahrer geführt und von dort erfolgt die provisorische Erschließung des Bahnpostamtes sowie die Erschließung des Willy-Brandt-Platzes. In den Bereichen der erforderlichen Eisenbahnüberführungen wird ein oberer Rahmen aufgesetzt.Der MIV wird in zwei voneinander baulich getrennten Tunnelröhren (Röhre Nord und Süd) geführt. Am Damaschkeplatz werden ab Höhe der bestehenden Brücke des Magdeburger Ringes die Fahrbahnrampen in die -1 Ebene abgesenkt. Mit der Absenkung der Fahrbahnen am Damaschkeplatz werden die Rampen zum Magdeburger Ring Nord und Süd den neuen Höhenverhältnissen angepasst. Die südliche Tunnelröhre wird mit einer Fahrspur und einer kombinierten Stand- sowie Ausfädelspur ausgestattet. Die nördliche Tunnelröhre wird mit zwei Fahrspuren hergestellt. Auf Höhe der Brandenburger Straße befindet sich das Tunnelportal Ost mit den bis zum Knotenpunkt verlaufenden Rampen.Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird zusammen mit den Radfahrern und Fußgängern auf der Ebene 0 geführt. Am Damaschkeplatz wird mit der Umgestaltung der MVB-Haltestellen die Führung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich zwischen den Stützwänden der Rampenfahrbahnen ermöglicht. Nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer können die Fahrbahnen am Damaschkeplatz entweder über lichtsignalisierte Furten am Knotenpunkt Damaschkeplatz/ Adelheidring/Olvenstedter Straße/Editharing oder über die Tunneldecke der -1 Ebene auf Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) queren.Die EÜ überführt zukünftig ebenfalls 12 Gleise und 3 Bahnsteige in geringfügig geänderter Lage. Sie wird als massives Rahmenbauwerk ausgebildet ist konstruktiv unterbrochen und besteht aus 5 Segmenten. Die Überbauten bestehen aus Spannbeton-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung und haben eine Stützweite von ca. 20 m. Die EÜ wird auf den äußeren Bohrpfahlwänden des Tunnels Ernst-Reuter-Allee gegründet. Die EÜ wird in 3 Hauptbauzuständen gebaut. Der Oberbau für die Gleise der DB sowie die Ausrüstungsgewerke wie Oberleitung, Leit- und Sicherungstechnik werden im parallel laufenden Spurplanumbau des Bahnhof Magdeburg gesondert realisiert.Der Fahrzeugverkehr auf der Ernst-Reuter-Allee soll in der -1 Ebene unter den Gleisanlagen der MVB unterführt werden. Hierzu wird ein 353 m (Achse 20) bzw. 323 m (Achse 30) langes Tunnelbauwerk als massive Rahmenkonstruktion mit geschlossener Decke ausgebildet. Die lichte Höhe des Tunnels inklusive Einbauten beträgt im Minimum 4,50 m. Die aufgrund der Grundwasserverhältnisse vorgesehene Ausbildung des Bauwerkes mit geschlossener Sohle wird auch in den angrenzenden Rampenbereichen fortgesetzt. An den Bauwerksenden schließen sich an die Trogabschnitte jeweils Stützwände an. Das Tunnelbauwerk wird segmentweise in „Deckelbauweise“ hergestellt. Auf der Tunneldecke verläuft etwa mittig die Straßenbahn der Magdeburger Verkehrsbetriebe.Die Flächen in Ebene 0 werden beidseits der beiden Straßenbahngleise als Fußgängerzone sowie als Radwege genutzt. Die Gleisanlagen der Straßenbahn werden zwischen dem Damaschkeplatz (einschließlich) und dem Gleisdreieck Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße neu hergestellt. Die Haltestellenkonzeption im Streckenabschnitt erfordert den Umbau der Haltestelle Damaschkeplatz/ ZOB in eine zweigleisige Einfachhaltestelle, den Neubau einer Doppelhaltestelle Kölner Platz sowie den Rückbau der Einfachhaltestelle Hauptbahnhof/City Carré und die Verlegung auf die Ostseite des Knotens Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße als Haltestelle Weinarkade.Besonders sensibel ist die Aufrechterhaltung des ÖPNV und des einspurigen Verkehrs des MIV während der gesamten Bauzeit, sowie die damit verbundene Herstellung von Zwischenbauzuständen für die Straßenbahn.Die Bauausführung hat unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes zu erfolgen. Aus diesem Grund sind mehrere Bauzustände (Gleistrasse, Fahrleitungsanlage und Bahnenergieversorgung) erforderlich, die in Abstimmung mit der MVB zu planen und technologisch mit in die Ausschreibung / Ausführung aufzunehmen sind. Diese Bauzustände sind auch in die Lieferlose mit aufzunehmen (z.B. die Zwischenbauzustände in den Gleisdreiecken mit zwischenzeitlichen Anpassungen an den Bestand).Folgende Versorgungsanlagen werden hergestellt:Gasversorgung: Verlegung einer Niederdruckgasleitung OD 110 PE,Wasserversorgung: Verlegung einer Versorgungsleitung Wasser DN 150 GGG und DN 200 GGG,Elektroversorgung: Verlegung von Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen,Informationsanlagen: Verlegung von Informationskabel (Lichtwellenleiterkabel und Kupferkabel) in RohranlagenFolgende Abwasseranlagen werden hergestellt:Regenwasserpumpwerk einschl. technischer Ausrüstung und EMSR-Technik, Verlegung von Freigefällekanälen und Druckleitungen sowie SchachtbauwerkeWeitere Angaben zum Bauvorhaben sind aus dem Planfeststellungsbeschluss unter folgendem Link zu entnehmen:www.magdeburg.de/loadDocument.phtml?ObjSvrID=698&ObjID=14319&ObjLa=1&Ext=PDFDie Gesamtbaukosten ohne die vorgezogenen Leistungen der AGM und ohne Verwaltungskosten betragen ca. 45,0 Mio EUR incl. Mehrwertsteuer.Der Auftrag wird in zwei Stufen vergeben. Die erste Stufe ist von voraussichtlich 12/2013 bis 06/2014 vorgesehen. Die zweite Stufe ist geplant von voraussichtlich 04/2014 bis 12/2019.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Magdeburg, Tiefbauamt
Postanschrift: An der Steinkuhle 6
Postleitzahl: 39128
Postort: Magdeburg
(a) Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber
erstellten Bewerbungsbogens einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist bei der unter Anhang A II genannten Adresse erhältlich. Der Auftraggeber wird den Bewerbungsbogen per E-Mail oder - falls keine E-Mail-Adresse angegeben ist - per Fax versenden.
(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften oder die Bewerbung eines Büros als direkter Auftragnehmer und als Subunternehmer. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft.
(c) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Alle Mitglieder von Bewerbergemeinschaften und vorgesehene Subunternehmer müssen jeweils einen separaten Bewerbungsbogen ausfüllen und unterschreiben.
(d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung (auch Kopie möglich) der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen.
(e) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise
und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung
nicht berücksichtigt.
(f) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
(g) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen der Kontaktstelle (siehe A.III) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags.
(h) Unterlagen zum Projekt können unter der in II.2.1 angegebenen Internet-Adresse eingesehen werden.
(i) Auf die Rügefristen für vom Bewerber/Bieter erkannte bzw. aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen erkennbare Vergaberechtsverstöße gemäß § 107(3) GWB wird hingewiesen.
(j) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
(k) Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Subunternehmer vorzusehen, so ist dieser zu benennen und der Anteil der Leistung zu bezeichnen. Der Subunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Für diesen sind auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Die Anforderungen an Subunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift.
(l) Auf das aktuelle Landesvergabegesetz Sachen-Anhalt (LVG LSA) wird verwiesen.
(a) Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber
erstellten Bewerbungsbogens einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist bei der unter Anhang A II genannten Adresse erhältlich. Der Auftraggeber wird den Bewerbungsbogen per E-Mail oder - falls keine E-Mail-Adresse angegeben ist - per Fax versenden.
(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften oder die Bewerbung eines Büros als direkter Auftragnehmer und als Subunternehmer. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft.
(c) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Alle Mitglieder von Bewerbergemeinschaften und vorgesehene Subunternehmer müssen jeweils einen separaten Bewerbungsbogen ausfüllen und unterschreiben.
(d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung (auch Kopie möglich) der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen.
(e) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise
und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung
nicht berücksichtigt.
(f) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
(g) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen der Kontaktstelle (siehe A.III) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags.
(h) Unterlagen zum Projekt können unter der in II.2.1 angegebenen Internet-Adresse eingesehen werden.
(i) Auf die Rügefristen für vom Bewerber/Bieter erkannte bzw. aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen erkennbare Vergaberechtsverstöße gemäß § 107(3) GWB wird hingewiesen.
(j) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
(k) Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Subunternehmer vorzusehen, so ist dieser zu benennen und der Anteil der Leistung zu bezeichnen. Der Subunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Für diesen sind auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Die Anforderungen an Subunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift.
(l) Auf das aktuelle Landesvergabegesetz Sachen-Anhalt (LVG LSA) wird verwiesen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Ausbaus des Eisenbahnknotens Magdeburg ist die Umgestaltung der Bahnanlagen mit Änderung des Spurplanes im Bereich der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee (EÜ ERA) vorgesehen. Gleichzeitig mit dem Umbau der EÜ ERA soll eine verkehrstechnische Neuordnung des Fahrzeug-, Fußgänger- und Straßenbahnverkehrs in dieser Straße erfolgen. Es ist geplant, ein zusammenhängendes Ingenieurbauwerk (Tunnelbauwerk) zu errichten, welches den Eisenbahnverkehr in der Ebene +1, den Fußgänger-/ Rad- und Straßenbahnverkehr innerhalb der Ebene 0 und den motorisierten Individualverkehr in der Ebene -1 führen soll.
Im Rahmen des Ausbaus des Eisenbahnknotens Magdeburg ist die Umgestaltung der Bahnanlagen mit Änderung des Spurplanes im Bereich der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee (EÜ ERA) vorgesehen. Gleichzeitig mit dem Umbau der EÜ ERA soll eine verkehrstechnische Neuordnung des Fahrzeug-, Fußgänger- und Straßenbahnverkehrs in dieser Straße erfolgen. Es ist geplant, ein zusammenhängendes Ingenieurbauwerk (Tunnelbauwerk) zu errichten, welches den Eisenbahnverkehr in der Ebene +1, den Fußgänger-/ Rad- und Straßenbahnverkehr innerhalb der Ebene 0 und den motorisierten Individualverkehr in der Ebene -1 führen soll.
Unmittelbare Kreuzungsbeteiligte sind die DB Netz AG für den Schienenweg und die LH MD für die Straße. Die Belange des Baulastträgers DB Netz AG und die Belange des Baulastträgers Straßenbahn (MVB) und der Ver- und Entsorgungsträger (SWM, AGM) werden durch die LH MD in diesem Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung der Vollmachtgeber vertreten.
Unmittelbare Kreuzungsbeteiligte sind die DB Netz AG für den Schienenweg und die LH MD für die Straße. Die Belange des Baulastträgers DB Netz AG und die Belange des Baulastträgers Straßenbahn (MVB) und der Ver- und Entsorgungsträger (SWM, AGM) werden durch die LH MD in diesem Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung der Vollmachtgeber vertreten.
Das Vergabeverfahren wird von allen Auftraggebern gemeinsam durchgeführt, in deren Ergebnis die Landeshauptstadt Magdeburg in Vollmacht und im eigenen Namen entsprechend der Baulasten im Sinne der Kreuzungsvereinbarung jeweils separate Aufträge an den Auftragnehmer erteilt. Von der Kreuzungsmaßnahme sind auch die Straßenbahntrasse der MVB, die Elektro-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Informationsanlagen der SWM und schließlich auch die öffentlichen Abwasseranlagen der AGM betroffen. Die MVB, die SWM und die AGM werden sowohl im Vergabeverfahren als auch beim Vertragsschluss durch die LH MD vertreten. Die Auftraggeber LH MD, DB Netz AG, MVB, SWM und AGM werden somit unter Berücksichtigung der Vollmachterteilung an die Landeshauptstadt Magdeburg jeweils eigenständige und getrennte Vertragsverhältnisse über Ingenieurleistungen mit dem wirtschaftlich günstigsten Bieter ohne Übernahme einer Gesamtschuld eingehen.
Das Vergabeverfahren wird von allen Auftraggebern gemeinsam durchgeführt, in deren Ergebnis die Landeshauptstadt Magdeburg in Vollmacht und im eigenen Namen entsprechend der Baulasten im Sinne der Kreuzungsvereinbarung jeweils separate Aufträge an den Auftragnehmer erteilt. Von der Kreuzungsmaßnahme sind auch die Straßenbahntrasse der MVB, die Elektro-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Informationsanlagen der SWM und schließlich auch die öffentlichen Abwasseranlagen der AGM betroffen. Die MVB, die SWM und die AGM werden sowohl im Vergabeverfahren als auch beim Vertragsschluss durch die LH MD vertreten. Die Auftraggeber LH MD, DB Netz AG, MVB, SWM und AGM werden somit unter Berücksichtigung der Vollmachterteilung an die Landeshauptstadt Magdeburg jeweils eigenständige und getrennte Vertragsverhältnisse über Ingenieurleistungen mit dem wirtschaftlich günstigsten Bieter ohne Übernahme einer Gesamtschuld eingehen.
Die Ingenieurverträge werden im eigenen Namen (LH MD) und in Vollmacht, im Namen und auf Rechnung der anderen Auftraggeber (DB Netz AG, MVB, SWM und AGM) durch die LH MD abgeschlossen.
Der Auftrag umfasst folgende Leistungen: Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung, Örtliche Bauüberwachung, SiGeKo.
Menge oder Umfang:
Lph 7,8,9 aus § 38 HOAI 2009, Lph 7,8,9 aus § 42 HOAI, Lph 7,8,9 aus § 46 HOAI 2009, Lph 7,8,9 § 53 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen, insbesondere Örtliche Bauüberwachung, allerdings für die DB Netz AG keine Lph 7,9, keine örtliche Bauüberwachung, Für die Ingenieurbauwerke der DB Netz AG und LH MD zusätzlich: Lph 5 aus § 42 HOAI 2009, Lph 4 aus § 49 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen
Lph 7,8,9 aus § 38 HOAI 2009, Lph 7,8,9 aus § 42 HOAI, Lph 7,8,9 aus § 46 HOAI 2009, Lph 7,8,9 § 53 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen, insbesondere Örtliche Bauüberwachung, allerdings für die DB Netz AG keine Lph 7,9, keine örtliche Bauüberwachung, Für die Ingenieurbauwerke der DB Netz AG und LH MD zusätzlich: Lph 5 aus § 42 HOAI 2009, Lph 4 aus § 49 HOAI 2009, jeweils Grundleistungen und Besondere Leistungen
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß § 3 BaustellV sowie Leistungen nach RAB 30, Nr. 3.1 und 3.2.
Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee besteht im Bestand aus 15 einzelnen Stahlüberbauten. Von diesen werden 12 Überbauten durch Gleise genutzt und 3 Überbauten durch Bahnsteige. Die Unterbauten bestehen aus massiven, flachgegründeten Widerlagern. Im Straßenzug der Ernst-Reuter-Allee befindet sich im Bestand eine zweigleisige Straßenbahnstrecke, über die mehrere Linien verkehren. Der Planungsbereich wird im Westen vom Knoten Damaschkeplatz (Straßenbahnhaltestelle Damaschkeplatz/ZOB) begrenzt.
Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee besteht im Bestand aus 15 einzelnen Stahlüberbauten. Von diesen werden 12 Überbauten durch Gleise genutzt und 3 Überbauten durch Bahnsteige. Die Unterbauten bestehen aus massiven, flachgegründeten Widerlagern. Im Straßenzug der Ernst-Reuter-Allee befindet sich im Bestand eine zweigleisige Straßenbahnstrecke, über die mehrere Linien verkehren. Der Planungsbereich wird im Westen vom Knoten Damaschkeplatz (Straßenbahnhaltestelle Damaschkeplatz/ZOB) begrenzt.
Geplant ist die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee als zweistöckiger Rahmen innerhalb der bestehenden Widerlager. Dabei wird der Straßenverkehr komplett vom Straßenbahnverkehr entkoppelt und in einer tieferen -1 Ebene durch die EÜ geführt. Der Straßenbahnverkehr wird in der Ebene 0 auf der mittleren Rahmendecke geführt. In dieser Ebene werden auch die Fußgänger und Radfahrer geführt und von dort erfolgt die provisorische Erschließung des Bahnpostamtes sowie die Erschließung des Willy-Brandt-Platzes. In den Bereichen der erforderlichen Eisenbahnüberführungen wird ein oberer Rahmen aufgesetzt.
Geplant ist die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee als zweistöckiger Rahmen innerhalb der bestehenden Widerlager. Dabei wird der Straßenverkehr komplett vom Straßenbahnverkehr entkoppelt und in einer tieferen -1 Ebene durch die EÜ geführt. Der Straßenbahnverkehr wird in der Ebene 0 auf der mittleren Rahmendecke geführt. In dieser Ebene werden auch die Fußgänger und Radfahrer geführt und von dort erfolgt die provisorische Erschließung des Bahnpostamtes sowie die Erschließung des Willy-Brandt-Platzes. In den Bereichen der erforderlichen Eisenbahnüberführungen wird ein oberer Rahmen aufgesetzt.
Der MIV wird in zwei voneinander baulich getrennten Tunnelröhren (Röhre Nord und Süd) geführt. Am Damaschkeplatz werden ab Höhe der bestehenden Brücke des Magdeburger Ringes die Fahrbahnrampen in die -1 Ebene abgesenkt. Mit der Absenkung der Fahrbahnen am Damaschkeplatz werden die Rampen zum Magdeburger Ring Nord und Süd den neuen Höhenverhältnissen angepasst. Die südliche Tunnelröhre wird mit einer Fahrspur und einer kombinierten Stand- sowie Ausfädelspur ausgestattet. Die nördliche Tunnelröhre wird mit zwei Fahrspuren hergestellt. Auf Höhe der Brandenburger Straße befindet sich das Tunnelportal Ost mit den bis zum Knotenpunkt verlaufenden Rampen.
Der MIV wird in zwei voneinander baulich getrennten Tunnelröhren (Röhre Nord und Süd) geführt. Am Damaschkeplatz werden ab Höhe der bestehenden Brücke des Magdeburger Ringes die Fahrbahnrampen in die -1 Ebene abgesenkt. Mit der Absenkung der Fahrbahnen am Damaschkeplatz werden die Rampen zum Magdeburger Ring Nord und Süd den neuen Höhenverhältnissen angepasst. Die südliche Tunnelröhre wird mit einer Fahrspur und einer kombinierten Stand- sowie Ausfädelspur ausgestattet. Die nördliche Tunnelröhre wird mit zwei Fahrspuren hergestellt. Auf Höhe der Brandenburger Straße befindet sich das Tunnelportal Ost mit den bis zum Knotenpunkt verlaufenden Rampen.
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird zusammen mit den Radfahrern und Fußgängern auf der Ebene 0 geführt. Am Damaschkeplatz wird mit der Umgestaltung der MVB-Haltestellen die Führung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich zwischen den Stützwänden der Rampenfahrbahnen ermöglicht. Nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer können die Fahrbahnen am Damaschkeplatz entweder über lichtsignalisierte Furten am Knotenpunkt Damaschkeplatz/ Adelheidring/Olvenstedter Straße/Editharing oder über die Tunneldecke der -1 Ebene auf Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) queren.
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird zusammen mit den Radfahrern und Fußgängern auf der Ebene 0 geführt. Am Damaschkeplatz wird mit der Umgestaltung der MVB-Haltestellen die Führung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich zwischen den Stützwänden der Rampenfahrbahnen ermöglicht. Nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer können die Fahrbahnen am Damaschkeplatz entweder über lichtsignalisierte Furten am Knotenpunkt Damaschkeplatz/ Adelheidring/Olvenstedter Straße/Editharing oder über die Tunneldecke der -1 Ebene auf Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) queren.
Die EÜ überführt zukünftig ebenfalls 12 Gleise und 3 Bahnsteige in geringfügig geänderter Lage. Sie wird als massives Rahmenbauwerk ausgebildet ist konstruktiv unterbrochen und besteht aus 5 Segmenten. Die Überbauten bestehen aus Spannbeton-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung und haben eine Stützweite von ca. 20 m. Die EÜ wird auf den äußeren Bohrpfahlwänden des Tunnels Ernst-Reuter-Allee gegründet. Die EÜ wird in 3 Hauptbauzuständen gebaut. Der Oberbau für die Gleise der DB sowie die Ausrüstungsgewerke wie Oberleitung, Leit- und Sicherungstechnik werden im parallel laufenden Spurplanumbau des Bahnhof Magdeburg gesondert realisiert.
Die EÜ überführt zukünftig ebenfalls 12 Gleise und 3 Bahnsteige in geringfügig geänderter Lage. Sie wird als massives Rahmenbauwerk ausgebildet ist konstruktiv unterbrochen und besteht aus 5 Segmenten. Die Überbauten bestehen aus Spannbeton-Fertigteilen mit Ortbetonergänzung und haben eine Stützweite von ca. 20 m. Die EÜ wird auf den äußeren Bohrpfahlwänden des Tunnels Ernst-Reuter-Allee gegründet. Die EÜ wird in 3 Hauptbauzuständen gebaut. Der Oberbau für die Gleise der DB sowie die Ausrüstungsgewerke wie Oberleitung, Leit- und Sicherungstechnik werden im parallel laufenden Spurplanumbau des Bahnhof Magdeburg gesondert realisiert.
Der Fahrzeugverkehr auf der Ernst-Reuter-Allee soll in der -1 Ebene unter den Gleisanlagen der MVB unterführt werden. Hierzu wird ein 353 m (Achse 20) bzw. 323 m (Achse 30) langes Tunnelbauwerk als massive Rahmenkonstruktion mit geschlossener Decke ausgebildet. Die lichte Höhe des Tunnels inklusive Einbauten beträgt im Minimum 4,50 m. Die aufgrund der Grundwasserverhältnisse vorgesehene Ausbildung des Bauwerkes mit geschlossener Sohle wird auch in den angrenzenden Rampenbereichen fortgesetzt. An den Bauwerksenden schließen sich an die Trogabschnitte jeweils Stützwände an. Das Tunnelbauwerk wird segmentweise in „Deckelbauweise“ hergestellt. Auf der Tunneldecke verläuft etwa mittig die Straßenbahn der Magdeburger Verkehrsbetriebe.
Der Fahrzeugverkehr auf der Ernst-Reuter-Allee soll in der -1 Ebene unter den Gleisanlagen der MVB unterführt werden. Hierzu wird ein 353 m (Achse 20) bzw. 323 m (Achse 30) langes Tunnelbauwerk als massive Rahmenkonstruktion mit geschlossener Decke ausgebildet. Die lichte Höhe des Tunnels inklusive Einbauten beträgt im Minimum 4,50 m. Die aufgrund der Grundwasserverhältnisse vorgesehene Ausbildung des Bauwerkes mit geschlossener Sohle wird auch in den angrenzenden Rampenbereichen fortgesetzt. An den Bauwerksenden schließen sich an die Trogabschnitte jeweils Stützwände an. Das Tunnelbauwerk wird segmentweise in „Deckelbauweise“ hergestellt. Auf der Tunneldecke verläuft etwa mittig die Straßenbahn der Magdeburger Verkehrsbetriebe.
Die Flächen in Ebene 0 werden beidseits der beiden Straßenbahngleise als Fußgängerzone sowie als Radwege genutzt. Die Gleisanlagen der Straßenbahn werden zwischen dem Damaschkeplatz (einschließlich) und dem Gleisdreieck Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße neu hergestellt. Die Haltestellenkonzeption im Streckenabschnitt erfordert den Umbau der Haltestelle Damaschkeplatz/ ZOB in eine zweigleisige Einfachhaltestelle, den Neubau einer Doppelhaltestelle Kölner Platz sowie den Rückbau der Einfachhaltestelle Hauptbahnhof/City Carré und die Verlegung auf die Ostseite des Knotens Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße als Haltestelle Weinarkade.
Die Flächen in Ebene 0 werden beidseits der beiden Straßenbahngleise als Fußgängerzone sowie als Radwege genutzt. Die Gleisanlagen der Straßenbahn werden zwischen dem Damaschkeplatz (einschließlich) und dem Gleisdreieck Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße neu hergestellt. Die Haltestellenkonzeption im Streckenabschnitt erfordert den Umbau der Haltestelle Damaschkeplatz/ ZOB in eine zweigleisige Einfachhaltestelle, den Neubau einer Doppelhaltestelle Kölner Platz sowie den Rückbau der Einfachhaltestelle Hauptbahnhof/City Carré und die Verlegung auf die Ostseite des Knotens Ernst-Reuter-Allee/Otto-von-Guericke-Straße als Haltestelle Weinarkade.
Besonders sensibel ist die Aufrechterhaltung des ÖPNV und des einspurigen Verkehrs des MIV während der gesamten Bauzeit, sowie die damit verbundene Herstellung von Zwischenbauzuständen für die Straßenbahn.
Die Bauausführung hat unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes zu erfolgen. Aus diesem Grund sind mehrere Bauzustände (Gleistrasse, Fahrleitungsanlage und Bahnenergieversorgung) erforderlich, die in Abstimmung mit der MVB zu planen und technologisch mit in die Ausschreibung / Ausführung aufzunehmen sind. Diese Bauzustände sind auch in die Lieferlose mit aufzunehmen (z.B. die Zwischenbauzustände in den Gleisdreiecken mit zwischenzeitlichen Anpassungen an den Bestand).
Die Bauausführung hat unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes zu erfolgen. Aus diesem Grund sind mehrere Bauzustände (Gleistrasse, Fahrleitungsanlage und Bahnenergieversorgung) erforderlich, die in Abstimmung mit der MVB zu planen und technologisch mit in die Ausschreibung / Ausführung aufzunehmen sind. Diese Bauzustände sind auch in die Lieferlose mit aufzunehmen (z.B. die Zwischenbauzustände in den Gleisdreiecken mit zwischenzeitlichen Anpassungen an den Bestand).
Folgende Versorgungsanlagen werden hergestellt:
Gasversorgung: Verlegung einer Niederdruckgasleitung OD 110 PE,
Wasserversorgung: Verlegung einer Versorgungsleitung Wasser DN 150 GGG und DN 200 GGG,
Elektroversorgung: Verlegung von Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen,
Informationsanlagen: Verlegung von Informationskabel (Lichtwellenleiterkabel und Kupferkabel) in Rohranlagen
Folgende Abwasseranlagen werden hergestellt:
Regenwasserpumpwerk einschl. technischer Ausrüstung und EMSR-Technik, Verlegung von Freigefällekanälen und Druckleitungen sowie Schachtbauwerke
Weitere Angaben zum Bauvorhaben sind aus dem Planfeststellungsbeschluss unter folgendem Link zu entnehmen:
Die Gesamtbaukosten ohne die vorgezogenen Leistungen der AGM und ohne Verwaltungskosten betragen ca. 45,0 Mio EUR incl. Mehrwertsteuer.
Der Auftrag wird in zwei Stufen vergeben. Die erste Stufe ist von voraussichtlich 12/2013 bis 06/2014 vorgesehen. Die zweite Stufe ist geplant von voraussichtlich 04/2014 bis 12/2019.
Beschreibung der Optionen:
Fest vergeben werden folgende Leistungen (Stufe 1):
- Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph. 5
- Tragwerksplanung, Lph. 4
- Besondere Leistungen
- Sige-Plan gem. RAB 30, Nr. 3.1
Die restlichen Leistungen werden zu einem späteren Zeitpunkt beauftragt (Stufe 2).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Magdeburg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
-Personalstruktur
-Fachliche Eignung des projektrelevanten Führungspersonals
-Projektteam, Fachkunde der Mitarbeiter
-Wirtschaftliche Verknüpfungen
-Teilnehmer am Vergabeverfahren
-Zuverlässigkeit nach § 4 (6+9) VOF
-Erklärung zur Bewerbergemeinschaft und Berufsstand
Nähere Konkretisierungen siehe Bewerbungsbogen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
-Gesamtumsatz der letzten drei Jahre (2010, 2011, 2012) mit Angaben der Eigenleistung
-Fachumsatz der letzten drei Jahre mit Angaben der Eigenleistung
Nähere Konkretisierungen siehe Bewerbungsbogen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
-Vergleichbare Leistungen des Büros
-Persönliche Referenzen des Projektleiters und der Teilprojektleiter
-Technische Ausstattung des Büros (Anzahl EDV-Arbeitsplätze, PKMS-Programme u.a.)
-Gewährleistung der Qualität
-Büroorganisation
-Erreichbarkeit und Präsenz
-Qualität der eingereichten Unterlagen
Ein Referenzprojekt wird dann als besonders vergleichbar angesehen, wenn bei vergleichbarer Größenordnung und innerstädtischer Lage die Bauwerke Eisenbahnüberführung und Straßentunnel in einem konstruktiven sowie mit Straße und Straßenbahn in einem funktionalen Zusammenhang stehen.
Ein Referenzprojekt wird dann als besonders vergleichbar angesehen, wenn bei vergleichbarer Größenordnung und innerstädtischer Lage die Bauwerke Eisenbahnüberführung und Straßentunnel in einem konstruktiven sowie mit Straße und Straßenbahn in einem funktionalen Zusammenhang stehen.
Nähere Konkretisierungen siehe Bewerbungsbogen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber hat für alle an der Ausführung beteiligten Planer und Unternehmer eine kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung unter Einbezug seines eigenen Interesses bei der Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH (DVA) abgeschlossen. Es gilt der Wortlaut des Versicherungsvertrages. Alle Kosten, die dem Auftragnehmer durch seine Mitwirkung bei der Schadensabwicklung entstehen, sind mit dem vereinbarten Honorar abgegolten.
Der Auftraggeber hat für alle an der Ausführung beteiligten Planer und Unternehmer eine kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung unter Einbezug seines eigenen Interesses bei der Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH (DVA) abgeschlossen. Es gilt der Wortlaut des Versicherungsvertrages. Alle Kosten, die dem Auftragnehmer durch seine Mitwirkung bei der Schadensabwicklung entstehen, sind mit dem vereinbarten Honorar abgegolten.
Die Prämie, einschließlich der jeweils gültigen Versicherungssteuer, wird durch den Auftraggeber gezahlt. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Prämien für weitere Versicherungen, deren Deckung dieser vom Auftraggeber beigestellten Deckung entspricht (Doppelversicherungen), nicht vergütet werden. Der Bieter/Auftragnehmer versichert, dass Prämien für derartige Versicherungen in seinem Angebot nicht einkalkuliert sind.
Die Prämie, einschließlich der jeweils gültigen Versicherungssteuer, wird durch den Auftraggeber gezahlt. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Prämien für weitere Versicherungen, deren Deckung dieser vom Auftraggeber beigestellten Deckung entspricht (Doppelversicherungen), nicht vergütet werden. Der Bieter/Auftragnehmer versichert, dass Prämien für derartige Versicherungen in seinem Angebot nicht einkalkuliert sind.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es wird die gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder mit bevollmächtigtem Vertreter als Partner für den Auftraggeber gefordert.
Sonstige besondere Bedingungen:
In der Bauausführung werden Leistungsteile (z.B. Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung) parallel zum Bauvorhaben Spurplan der DB Netz AG zu erbringen sein. Im Bauvorhaben Eisenbahnüberführung Ernst- Reuter- Allee wird die Koordination von eng miteinander verknüpften Teilbauvorhaben in drei Ebenen mit unterschiedlichen Projektbeteiligten notwendig.
In der Bauausführung werden Leistungsteile (z.B. Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung) parallel zum Bauvorhaben Spurplan der DB Netz AG zu erbringen sein. Im Bauvorhaben Eisenbahnüberführung Ernst- Reuter- Allee wird die Koordination von eng miteinander verknüpften Teilbauvorhaben in drei Ebenen mit unterschiedlichen Projektbeteiligten notwendig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten bzw. Ingenieure gemäß § 19 VOF
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtische Werke GmbH & Co. KG (SWM)
Postanschrift: Am Alten Theater 1
Postleitzahl: 39104
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abwassergesellschaft Magdeburg mbH (AGM)
Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH& Co. KG (MVB)
Postanschrift: Otto-von-Guericke-Straße 25
Name des öffentlichen Auftraggebers: DB Netz AG, vertreten durch DB ProjektBau GmbH (DB Netz AG), RB Südost, Knoten Magdeburg
Postanschrift: Kantstraße 4
Kontakt
Kontaktperson: s. Anhang A. I
Name: ab|c Andreas Bährle Consulting
Postanschrift: Grunewaldstraße 83
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10823
Kontaktperson: ab|c Andreas Bährle Consulting
Dipl.-Phys. Andreas Bährle
Telefon: +49 3080962676📞
E-Mail: info@beratung-abc.de📧
Fax: +49 32121430347 📠
Postanschrift: Händelgalerie, 1. OG, Große Ulrichstraße 7/9
Postort: Halle / Saale
Postleitzahl: 06108
Referenz Zusätzliche Informationen
(a) Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber
erstellten Bewerbungsbogens einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist bei der unter Anhang A II genannten Adresse erhältlich. Der Auftraggeber wird den Bewerbungsbogen per E-Mail oder - falls keine E-Mail-Adresse angegeben ist - per Fax versenden.
(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften oder die Bewerbung eines Büros als direkter Auftragnehmer und als Subunternehmer. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft.
(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften oder die Bewerbung eines Büros als direkter Auftragnehmer und als Subunternehmer. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft.
(c) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Alle Mitglieder von Bewerbergemeinschaften und vorgesehene Subunternehmer müssen jeweils einen separaten Bewerbungsbogen ausfüllen und unterschreiben.
(c) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Alle Mitglieder von Bewerbergemeinschaften und vorgesehene Subunternehmer müssen jeweils einen separaten Bewerbungsbogen ausfüllen und unterschreiben.
(d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung (auch Kopie möglich) der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen.
(d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung (auch Kopie möglich) der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen.
(e) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise
und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung
nicht berücksichtigt.
(f) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
(g) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen der Kontaktstelle (siehe A.III) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags.
(g) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.3.4 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen der Kontaktstelle (siehe A.III) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags.
(h) Unterlagen zum Projekt können unter der in II.2.1 angegebenen Internet-Adresse eingesehen werden.
(i) Auf die Rügefristen für vom Bewerber/Bieter erkannte bzw. aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen erkennbare Vergaberechtsverstöße gemäß § 107(3) GWB wird hingewiesen.
(j) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
(j) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
(k) Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Subunternehmer vorzusehen, so ist dieser zu benennen und der Anteil der Leistung zu bezeichnen. Der Subunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Für diesen sind auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Die Anforderungen an Subunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift.
(k) Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Subunternehmer vorzusehen, so ist dieser zu benennen und der Anteil der Leistung zu bezeichnen. Der Subunternehmer, auf den der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift, hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Für diesen sind auch die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Die Anforderungen an Subunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung zurückgreift.
(l) Auf das aktuelle Landesvergabegesetz Sachen-Anhalt (LVG LSA) wird verwiesen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455411529📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107(3) S.1 Nr. 4 GWB zu beachten: Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107(3) S.1 Nr. 4 GWB zu beachten: Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden.